Abgelaufene Spielzeiten

Torschützenliste

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Jahresbericht der Frauen

Die erste und zweite Damenmannschaft der SG Süderholm/Sarzbüttel hatte es zu Beginn des Jahres 2015 nicht leicht. Nachdem der zuvor eingesprungene Trainer Haye zum Jahresende seinen Posten schon wieder zur Verfügung gestellt hatte, standen die Mannschaften ohne offiziellem Trainer da. Plötzlich war Tobi Stelter, der als Betreuer eingestiegen war, alleine. Doch die Damen sind da etwas eigenständiger als eine Herrenmannschaft und so fand sich in Inga Marx sofort jemand, der den organisatorischen Part für beide Mannschaften und auch noch die Betreuung der zweiten Mannschaft übernahm. Herrentrainer Bülow übernahm zusätzlich zu den Herren auch noch das Montagstraining bei den Damen und teilte sich die Betreuung der ersten Damenmannschaft bei den Spielen mit Corinna Timm- Behrends. So konnten die Damen die Saison noch einigermaßen ordentlich zu Ende bringen. Die Erste Garnitur der Spielgemeinschaft beendete die Saison in der Kreisliga auf einem 6. Platz mit 25 Punkten und 42:51 Toren. Mit dem Abstieg hatte man nichts zu tun und bis auf Platz vier fehlte nur ein schlappes Pünktchen. Die 2. Mannschaft erreichte in der Kreisklasse A der Damen einen 10. Platz mit 18 Punkten und 31:51 Toren. Zu den letzten beiden Mannschaften hatte man einen Vorsprung von 12 Punkten und zu Platz neun fehlten nur 2 Punkte.

In der neuen Saison wollte man in ruhigeres Fahrwasser kommen. Neuer Trainer der ersten Mannschaft wurde, der alte Herrentrainer des SSV, Sven Bülow. Tobi Stelter übernahm die Zweite Mannschaft und zusammen bildeten sie eine erfolgreiche Trainingsgemeinschaft und halfen sich gegenseitig bei der Betreuung der Mannschaften bei den Punktspielen. Leider hatte die SG noch zwei Abgänge zu verzeichnen mit Svenja Franssen, die es nach Offenbüttel zog und Saskia Peters, die sich der Hennstedter Damenmannschaft anschloss. Im Gegenzug konnten wir aber mit Georgie Rickertsen, vom Hamburger SV, Katja Ehlers, vom FSV Farnewinkel/Nindorf und Alice Ruge, SG Averlak/Barlt, drei neue Spielerinnen in unserem Kreise begrüßen. Zusätzlich steht uns auch noch im Notfall, weil oft nicht vor Ort, Hella Hadenfeldt, gekommen vom letztjährigen Meister aus Wrohm, zur Verfügung.

Die zweite Mannschaft startete zunächst nicht schlecht in die Saison mit einem Sieg und einem Unentschieden in den ersten beiden Spielen. Diese Serie hielt allerdings nicht lange und so findet man sich derzeit auf Platz 11 in der Kreisklasse A wieder mit 6 Punkten und 14:38 Toren. Eine leider ständig wechselnde Startelf bringt keine Konstanz in das Spiel.

Ganz anders lief es dagegen bei der Ersten Mannschaft. Zunächst startete man erst Mitte September in die Punktrunde und verlor die ersten beiden Spiele. Dann jedoch gelang der Mannschaft der Turn-around und man konnte vier Siege in Folge einfahren. Zur Zeit steht man in der Kreisliga auf Platz 4 mit 15 Punkten und 23:19 Toren nach 8 Spielen. Die drittplatzierte Mannschaft aus Wacken hat die gleiche Punktzahl, aber schon 2 Spiele mehr auf dem Konto, so dass man in 2016 den Platz drei anvisieren kann. Zunächst aber überwintert die Spielgemeinschaft als beste Dithmarscher Mannschaft in der Kreisliga eben auf diesem guten 4. Platz.

Bericht: Sven Bülow


Spielberichte

SG Süderholm/Sarzbüttel – SV Peissen 4:3 (2:0)

Nach den letzten Niederlagen sollte nun gegen den Tabellenletzten der Turnaround eingeleitet werden, damit man auf der Zielgeraden der Saison, doch noch einmal ein paar Erfolgserlebnisse bekommt. So gingen die Damen in die Heimpartie gegen Peissen. Es war kalt und es nieselte leicht, doch schon in der 8. Minute der Partie ließ Svea mit einem Freistoß von der linken Seite das „Stadion kochen“. Nach Foul an Pia schlenzte sie den Ball in die lange Ecke. Und schon nach dem Tor ging es immer weiter in Richtung Gästetor, doch dort hat- ten sich die Gästespielerinnen im Zentrum vor ihrem Tor „eingemauert“. Doch das System war auch sehr gefährlich für unsere Farben, denn durch Befreiungs- schläge konnten sich die gegnerischen Stürmerinnen immer wieder zu Kontern aufmachen. Chrissi und Jule hatten auf den Außenpositionen eine Menge Arbeit und auch zentral mussten Julia und Maren immer wieder Löcher stopfen. Doch glücklicherweise passierte nichts. Immer wieder spielte unsere SG sich schön bis zum Strafraum vor, doch nur über die Außen wurde es wirklich gefährlich vor dem Tor der Steinburgerinnen. Erst ein weiterer Standard brachte das 2:0. Svea trat eine Ecke und Maren hielt in der Mitte den Kopf hin. So einfach kann Fußball manchmal sein. Neuzugang Georgie hatte dann noch eine riesen Tor- chance, als sie ihre Gegnerin und die Torhüterin aussteigen ließ und nur noch den Ball reinschieben musste. Doch eine Verteidigerin wollte sich nicht mit dem Schicksal zufrieden geben und setzte nach. Mit viel Einsatz konnte sie den Ball doch tatsächlich noch zur Ecke klären. Zufrieden konnte man mit dem Ergebnis sein, doch man hatte es immer noch nicht geschafft aus dem Spiel heraus zu treffen und auch die Sicherheit am Ball fehlte noch. Statt einmal hinten rum zu spielen, wurde der Ball immer wieder schnell nach vorne geknallt, wobei diese Bälle nicht immer zu erlaufen waren. Anna wurde auf der rechten Seite immer wieder schön in Szene gesetzt, vor allem durch Nina, die in der Mitte geschickt die Fäden zog, doch wenn die Seite dicht war, wurde das Spiel zu selten auf die linke Seite verlagert.
In der zweiten Hälfte wurde dann auch Pia häufiger auf unserer linken Seite mitgenommen und dadurch wurde das Spiel breiter gemacht. Es ergaben sich plötzlich Lücken, in die die eingewechselte Hanne dann in kurzer Zeit zweimal hineinstieß und die Führung mit den Toren Drei und Vier ausbaute. In der 62. Minute traf Hanne nach einem Eckball und dem anschließenden Gewühl vor dem Tor. Sie knallte den Ball einfach in die lange Ecke, etwas begünstigt durch eine abfälschende Gästespielerin. Zwei Minuten danach flankte Anna in die Mitte und Hanne rutschte in den Ball hinein, der dann unhaltbar im Netz ein- schlug. Doch diese Hochstimmung war trügerisch. Nur zwei Minuten nach die- sem Doppelschlag meldeten sich die Gäste zurück. Ein langer Ball wurde ins Zentrum gespielt und Steff lief aus dem Kasten dem Ball entgegen. Doch neben der Angreiferin aus Steinburg stand noch eine Verteidigerin im Zentrum und so galt das Sprichwort „Nimm du ihn, ich hab ihn sicher“, doch sicher reagierte nur die Peissener Spielerin, die den Ball ins leere Tor schob. Ein kleiner Schönheits- fehler nach einem guten Spiel. Doch in den letzten Minuten ließ die Puste und damit auch die Konzentration nach. Man versuchte nun Ruhe in die eigenen Ak- tionen in der Hintermannschaft zu bekommen und den Ball laufen zu lassen, doch das klappte nicht mehr so, wie noch in der Mitte der zweiten Hälfte. In der 83. Minute kam der Ball über die linke Seite in den Strafraum. Steff lief diesem entgegen, kam jedoch nicht mehr hin und den Querpass in die Mitte musste eine mitgelaufene Steinburgerin nur noch einschieben. Und in der 88. Minute schlug dann von links noch ein hoher Ball in der langen Ecke ein. Gut, dass das Spiel damit zu Ende ging, denn jetzt bekamen die Gästespielerinnen noch einmal die zweite Luft, aber es war zu spät. Der Sieg tut gut, auch wenn es gegen Ende nicht mehr so toll aussah. Doch man musste gegen diesen Gegner auch mal probieren den Ball ruhig zu spielen und zu versuchen über kurze Pässe Sicherheit in die eigenen Angriffsbemühungen zu bekommen. Wir sind alle gespannt, wie die nächsten Spiele laufen werden.

SG Süderholm/Sarzbüttel – MTV Wrohm 1:2 (0:1)

Mittwochabend und nicht das Halbfinale im DFB-Pokal lockt die Menschen zum Fußball, sondern das Heimspiel gegen die Damen des MTV Wrohm. Nun ist diese Mannschaft eine der drei Mannschaften in der Liga, die um die Meister- schaft spielen und somit musste eine konzentrierte Leistung her, um diesem Gegner Paroli zu bieten. Mit einer Menge Respekt und teilweise unerklärter Angst begaben sich die Damen der SG auf das Spielfeld. Doch niemand brauchte Angst um die Elf um Kapitänin Maren Ihfe zu haben, denn es wurde ein schöner defensiver Abwehrriegel aufgebaut, leider zum Leidwesen von Stürmerin Schmidt, die dadurch in der Offensive oft auf sich allein gestellt war. Doch durch diese sehr konzentrierte Abwehrleistung, die auch das ganze Spiel so durchge- zogen wurde, hatten die Gästespielerinnen nicht viel Raum zum Kombinieren und auch das Anbringen von Weitschüssen wurde deutlich erschwert. Die schwerste Aufgabe hatte Chrissi zu bewältigen, denn ihre Gegenspielerin war unglaublich schnell und trickreich am Ball. Doch auch wenn sie Chrissi mal aus- gespielt hatte, waren dann Svenja oder auch Anna noch da, um zu stören. Es dauerte bis zur 26. Minute ehe diese besagte Spielerin dann doch einmal durch- kam und aus 5 Metern dann, an der gut aufgelegten Steffi, den Ball von links in die lange rechte Ecke zirkeln konnte. Der Gast hatte noch ein paar Schusschan- cen, doch zumeist gingen die Bälle daneben oder fanden ihren Weg in die Arme von Steffi. Unsere Mädels selbst hatten nur wenige Chancen. Zweimal konnten wir uns auf der rechten Seite bis zur Torauslinie durchspielen, doch im Zentrum konnten wir uns nicht durchsetzen. In der 32. Minute hatten wir die größte Möglichkeit zum Ausgleich, als Nina sich aus 20 Metern ein Herz nahm und den Ball auf das Tor knallte. Nur mit Mühe konnte die Gästetorhüterin den Ball noch zur Ecke klären. So ging es in die Halbzeit und man konnte voll zufrieden sein, auch wenn nach Spielanteilen diese Hälfte an die Gäste ging.
In der zweiten Halbzeit war das Spiel dann komplett ausgeglichen. Unsere SG- Spielerinnen hatten jeden Respekt abgelegt und fighteten um jeden Ball. Nun musste Anna gegen die schnelle Gästestürmerin ran und nachdem diese sich schon gegen Chrissi aufgerieben hatte, war gegen Anna gar kein Durchkommen mehr. Auch als Anna dann verletzt raus musste, wurde es nicht besser, denn nun hatte sie es mit der gut aufgelegten Julia zu tun und auch da wurde ihr der Zahn gezogen. Trotzdem machten die Gäste noch in der 56. Minute das 0:2, nachdem sie sich auf der linken Seite durchgesetzt hatten. Doch dieses Tor hatte sich nicht angedeutet, denn das Spiel fand nun auf Augenhöhe statt. Ab der 65. Minute versuchten wir deshalb das Spiel und unsere Abwehr weiter nach vorne zu ziehen und früher den Gegner zu attackieren. Diese Maßnahme kam für die Gäste etwas überraschend, denn nun fanden viele Aktionen plötzlich in der Hälfte der Wrohmerinnen statt und wir erspielten uns mehr Feldvorteile, Chan- cen und auch Ecken. Dieser Druck zeigte dann in der 81. Minute Wirkung als Hanne eine der Ecken von Svea im Gewühl zum 1:2 ausnutzen konnte. Hanne, die viel auf der rechten Seite wirbelte wurde weiter ins Zentrum gezogen, um noch mehr Druck auf den Libero auszuüben. Es reichte zwar nicht mehr zum Ausgleich, doch es war ein packendes Spiel und die Mädels haben dem Gast alles abverlangt. Sie haben sehr konzentriert die ausgegebene Taktik über die ge- samte Spielzeit durchgezogen und ein tolles Spiel abgeliefert. Das Anschlusstor zum Ende des Spiels zeigt außerdem, dass man auch wieder Konditionell auf einem guten Wege ist. Es fehlen noch ein paar Körner, um das Spiel noch schnel- ler und viele Aktionen am Ball noch konzentrierter machen zu können, doch es sind ja noch ein paar Wochen Zeit. Die Zuschauer dürften es jedoch nicht bereut haben, sich nicht vor den Fernseher gesetzt zu haben, nur um ein langweiliges DFB-Pokalspiel zu sehen.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – SG Eider 2:3 (1:1)

„Auch kein Sieg gegen Kellerkind Eider“

Aufstellung: Steffi Zimmermann – Svenja Ehlers, Julia Haye, Jule Steinkrauss, Mona Jerke, Mare Ihfe, Svea Dühr, Anna Röder, Pia Rohwedder, Hanne Jungbloot, Kirsten Schmidt
Eingewechselt: Bella Kist
Nicht eingesetzt: Steffi Rehm, Kathrin Knudsen

Nachdem alle Spielerinnen um 10 nach 3 dann mal zum Spiel erschienen waren, konnte es losgehen. An diesem Tag war alles anders: Das gewohnte Trainerteam aus Inga, Tobi, Corinna und Spüli war verhindert, so dass Kati als Trainer einsprang. Nach einer bildlichen Ansprache und einem guten Aufwärmprogramm begann das Team konzentriert und versuchte Sicherheit ins eigene Spiel zu bekom- men. Ball annehmen, gucken und spielen war die Devise. Das gelang recht gut, doch konnte sich das Team keine zwingenden Torchancen erspielen. Der bissige Gast aus Lunden/Friedrichstadt stellte sich dagegen. In Minute acht wurde ein Freistoß aus der eigenen Hälfte hoch an unseren SG-Strafraum herangespielt. Den abprallenden Ball nimmt sich eine Gäste-Spielerin und schießt ungehindert aus 18 Metern aufs Tor. Den haltbaren Ball musste man zum 0:1 aus dem eigenen Netz holen. Unser Team machte allerdings da weiter wo es aufgehört hatte. Das sichere Spiel aus der Anfangsphase wurde nun noch weiter vorne verlegt. So scheiterte Svea mit einem Freistoß aus 18 Metern an der Mauer. Den daraus folgenden Eckball von Svea kann Hanne nur knapp nicht im Tor unterbringen. Zwei Minuten später scheitert Julia mit einem zu hohen Distanzschuss. Das Spiel über außen nahm Fahrt auf. So war es in der 23. Minute folgerichtig, dass ein Pass auf Rechtsaußen von Anna schulmäßig in die Mitte gelegt wurde, wo Svea nur noch einschieben muss (1:1). Bis zur Halb- zeit ergaben sich noch zahlreiche Einschussmöglichkeiten, die jedoch von Svea, Hanne oder Schmiddel vergeben wurden. Die zweite Halbzeit begann mit einem schönen Angriff. Hanne überwindet in der 47. Minute das Mittelfeld schnell und schiebt den Ball in die Gasse auf die startende Schmiddel. Den Einschuss verhin- derte der Libero durch eine faire Grätsche. Sehr unglücklich fiel dann nur eine Mi- nute später die Gästeführung. Die aufgerückte Abwehr wird durch einen Flachpass ausgehebelt. Mona kann das Laufduell nicht mehr gewinnen, so dass die Gegnerin den Ball über die 14 Meter vor dem Tor stehende Steffi einschießt (1:2). Nach dem Gegentreffer agierte das Team nervös. Es folgten viele unnötige Ballverluste, die auch für etliche Chancen des Gastes sorgten. Da kam ein Eckball durch Svea gerade recht. Den gut getretenen Ball verwandelt Schmiddel per Kopf (oder war das die Hand??) zum 2:2-Ausgleich (75.). Aufgrund der zahlreichen Chancen von Eider konnte man nun mit dem Ergebnis zufrieden sein. Doch machte Eider dem gewon- nen Punkt nach zweimaligem Rückstand einen Strich durch die Rechnung. Erneut ein Freistoß, dieses Mal aus dem rechten Halbfeld, sorgte für die Entscheidung. Den hohen Flankenball kann keine Abwehrspielerin klären, so dass zwei Eider-Spiele- rinnen an unserem 5-Meter-Raum sich noch entscheiden können, wer unhaltbar einschießt (83., 2:3). Nach dem Gegentreffer wurde die Abwehr aufgelöst und Svenja nach vorne beordert. Aber auch die Umstellung brachte nicht den erhofften Erfolg.
Fazit: Schade, dass es das Team nicht geschafft hat zumindest den Punkt zu retten. Für die Moral wäre es ganz schön gewesen. Positiv war an diesem Tag, dass man nach einem zweimaligen Rückstand wieder aufzuholen konnte. Leider macht die Mannschaft in der Vorwärtsbewegung noch zu viele unnötige Fehler, oder steht hinten das ein oder andere Mal einfach falsch zum Ball und Gegner. Letztendlich muss man an diese Saison einfach einen Haken setzen und die beiden verbleiben- den Spiele als Testspiele für die neue Saison ansehen und dann mit erhobenem Kopf mit neuem Trainer in die nächste Spielzeit starten. 

VfL Kellinghusen – SG Süderholm/Sarzbüttel 5:1 (2:1)

Aufstellung: Steff Rehm – Svenja Ehlers, Jule Steinkrauss, Chrissi Heldt, Mona Jerke, Maren Ihfe, Svea Dühr, Nina Hass, Pia Rohwedder, Anna Roeder, Kirsten Schmidt
Eingewechselt: Stefanie Zimmermann, Mareike Stolley, Janina von Postel, Julia Haye

Nach den zwei hohen Niederlagen gegen Münsterdorf und Horst folgte heute mit Kellinghusen ein starker Gegner. Nichtsdestotrotz wollten wir uns unserer Stärken besinnen und über den Kampf ins Spiel finden. Verletzungsbedingt mussten wir auf Bella verzichten (Knie). Außerdem fehlte auch Sassi, so startete Anna auf der Position im rechten Mittelfeld.

Leider begann das Spiel wie so häufig in dieser Saison: wir gerieten früh in Rückstand. Bereits in der zweiten Spielminute landete der Ball im Tor. Nach- dem die Gastgeber-Schlussfrau einen Abschlag wiederholen musste (die Schiedsrichterin unterbrach das Spiel, um sich ein Leibchen anzuziehen), lan- dete der weite Ball durch die Unterstützung des Rückenwinds bei der schnellen Mohr, die zur Führung einnetzte. Dann hatten wir uns zwischenzeitlich etwas gefangen als der VfL erneut durch Mohr auf 2:0 erhöhte. Nach gut einer halben Stunde wurden wir aber stärker und hatten besonders über Annas rechte Seite gute Vorstöße. Einen ersten Freistoß aus gefährlicher Position nach Foul an Nina vergab Svea. Maren war es, die unsere Elf wieder heranbrachte. Nach ei- nem Foul auf der Strafraumgrenze an Schmiddel folgte der Pfiff zum Strafstoß – Maren versenkte sicher. Schmiddel musste nach dem Foul den Platz zunächst verlassen, Julia kam für sie ins Spiel. Wir hätten direkt vor der Pause noch aus- gleichen können: Jule lief völlig alleine auf das gegnerische Tor zu, legte sich den Ball aber zu weit vor und die Schlussfrau konnte klären. In der Pause musste Anna (Arbeit) los und für sie kam Schmiddel wieder ins Spiel. Steff R. und Steffi Zimmermann wechselten außerdem den Platz zwischen den Pfosten.

Erneut waren wir nicht wach und so mussten wir direkt nach der Pause weitere Gegentreffer einstecken. Neben einem schlechten Stellungsspiel war auch wie- der klar ersichtlich, dass die Gastgeber uns konditionell überlegen waren. Nach dem 5:1 in der 60. Minute plätscherte das Spiel dann mehr oder minder vor sich hin. Die ein oder andere Chance hatten wir aber noch: so spielten Schmiddel und Svea einen sehenswerten Doppelpass, Schmiddel leitete weiter auf Nina. Ninas Abschluss landete an der Latte, die überraschte Maren konnte den Ab- praller aus kurzer Distanz leider nicht im Tor unterbringen. Dieser Spielzug ließ aber erahnen, welch guten Fußball unsere Frauen in dieser Saison schon ge- spielt haben und auch in der Lage waren, jeden Gegner in dieser Liga zu schla- gen.

Fazit: Erneut konnten wir keinen Befreiungsschlag schaffen. Zurzeit mangelt es an vielem – es gilt nun, immer weiter an den derzeitigen Schwächen zu arbeiten und die letzten Spiele versöhnlich zu gestalten. 

VfR Horst – SG I 7:2 (3:1)

„Zweite Niederlage in Folge nach der Winterpause“

Aufstellung: Steffi Zimmermann – Maren Ihfe, Jule Steinkrauss, Anna Roeder – Julia Haye, Lou Schröder, Saskia Peters, Svea Dühr, Pia Rohwedder – Nina Hass, Bella Kist
Eingewechselt: Kirsten Schmidt, Chrissi Heldt, Janina von Postel
Nicht eingewechselt: Corinna Timm-Behrends

Nachdem das Spiel unserer Mannschaft am vergangenen Wochenende kurzfristig abgesagt wurde, da der Gegner, die SG Lola, keine Mannschaft zusammen bekam, reisten wir heute zum schweren Auswärtsspiel nach Horst. Heute spielten einige Mädels auf ungewohnten Positionen. Maren rückte auf den Liberoposten, Julia und Lou spielten auf der Sechs. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei Lou und JvP, die sich kurzfristig bereit erklärten bei der Ersten Mannschaft auszuhelfen. Erneut begann das Spiel alles andere als gut für uns. Bereits nach zwei Minuten lag man nach einem Freistoß der Heimmannschaft zurück. Die Mannschaft fand nicht richtig in Spiel. Nach neun Minuten folgte dann das 2:0 für den VfR Horst. Nach ei- nem Angriff über die linke Seite schoss die Horster Spielerin den Ball über Steffi ins lange Eck. Der nächste Aufreger folgte dann in der 15. Spielminute. Der Schieds- richter ahndete ein „Foulspiel“ von Lou im Strafraum und entschied auf Strafstoß. Die Entscheidung ist fraglich gewesen, denn Lou spielte deutlich den Ball. Der fäl- lige Elfmeter wurde sicher verwandelt. Somit stand es bereits nach 15 Minuten 3:0 für die Gastgeberinnen. Viel Gebolze, viele verlorene Bälle waren nur einige der Gründe warum dieses Ergebnis zustande gekommen ist. Nach gut 25 Minuten zeig- ten dann auch wir endlich mal unseren Offensivfussball. Nach einem klasse Zuspiel von Nina in die Spitze, konnte der Torwart vor Bella klären. Eine gute halbe Stunde war gespielt. Svea brachte eine gut getretene Ecke in den Strafraum, die der Tor- wart nicht konsequent klären konnte. Im Gewühl war es dann Pia, die für uns den Anschlusstreffer zum 3:1 erzielte. Viel mehr passierte in der ersten Halbzeit nicht mehr und man ging mit einem 3:1 – Rückstand in die Kabine.
Nach der Halbzeit wurde gewechselt. Chrissi kam für Nina ins Spiel und JvP nahm die Position von Steffi zwischen den Pfosten ein. Auch wenn unsere Mannschaft kämpfte und immer wieder versuchte nach vorne zu spielen, machte Horst kurz nach Wiederanpfiff nach einem Freistoß und zwei Minuten später nach einem schö- nen Zuspiel die Tore vier und fünf. Nach einer Stunde kam dann die angeschlagene Schmiddel für Lou und Nina wieder für Pia in die Partie. Das Spiel plätscherte so vor sich hin. Viel fand im Mittelfeld statt und man konnte nicht gefährlich vor das gegnerische Tor kommen. In der 78. Minute sah der Schiedsrichter ein Handspiel von Bella im Strafraum und entschied heute zum zweiten Mal auf Strafstoß. Auch dieser Elfmeter wurde sicher zum 6:1 vollendet. Direkt nach Wiederanpfiff wurde Svea im Alleingang auf das gegnerische Tor gefoult, doch hier blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus. In der 82. Minute konnte Schmiddel noch einmal auf 6:2 verkürzen. Horst drückte aber weiter und ließ trotz der deutlichen Führung nicht nach. Das wurde in der Nachspielzeit dann mit dem 7:2, was auch gleichzeitig der End- stand war, belohnt.
Fazit: Man musste wieder einem frühen Rückstand hinterher laufen. Das Spiel sah aber schon deutlich besser aus als gegen Münsterdorf vor zwei Wochen. Dennoch muss man weiter arbeiten um wieder zu der Sicherheit aus der Hinrunde zu finden. Sicherlich spielt die lange Verletzten- und Krankenliste eine Rolle für unser derzei-tiges Spiel.
Aber die Mannschaft trat trotzdem geschlossen auf und zeigte auch nach dem deut- lichen, frühen Rückstand Moral und kämpfte weiter. Wenn weiterhin gut trainiert wird, werden sicherlich auch bald die Ergebnisse wieder stimmen. 

Münsterdorfer SV – SG Süderholm/Sarzbüttel 6:0 (3:0)

Auch die Damen starteten am ersten Märzwochenende in das Fußballjahr 2015. Die erste Damenmannschaft musste zum Tabellenvorletzten nach Münsterdorf reisen. Teilweise ersatzgeschwächt sollte sich jetzt zeigen, ob sie gut aus der Winterpause herausgekommen sind und das Jahr nicht so beginnen, wie das letzte aufgehört hat. Das Wetter war gut, der Platz war bespielbar und so konnte die SG, immerhin begleitet von 4 (vier) Fans, das neue Jahr in Angriff nehmen. Leider zeigte sich viel zu früh, dass die Damen nicht gut aus dem Winterschlaf gekommen sind oder sich vielleicht noch in dem selbigen befinden, denn schon in der 4. Minute machte der Gastgeber den Führungstreffer zum 1:0. Die SG hatte sich noch nicht richtig gefunden, die Zuteilung in der Hintermannschaft fehlt noch und durch diese Lücken kam ein Pass, der direkt verwertet wurde. Ein denkbar ungünstiger Start, denn das war der erste Knacks beim Selbstver- trauen. Die Damen fanden langsam ins Spiel zurück und gingen in der ersten Hälfte immer wieder in die Offensive. Den überwiegenden Teil der ersten 45 Minuten fand das Spiel in der Hälfte der Steinburgerinnen statt, doch zwin- gende Aktionen für einen Torerfolg unserer Damen sprangen dabei nicht her- aus. Durch den frühen Treffer hatten die Münsteranerinnen Zuversicht gewon- nen und gingen aggressiv in jeden Zweikampf. Sehr geschickt stellten sie immer wieder ihren Körper vor den Ball, so dass oftmals nur ein Foulspiel blieb, um sie aufzuhalten. Ein vermeintliches Foul, das durch den äußert schwach agie- renden Schiedsrichter geahndet wurde, führte in der 17. Minute zu einem Frei- stoß gegen unsere Mannschaft. Der Tatort lag ca. 25 Meter vor dem Tor, doch der Ball wurde direkt unter die Latte zum 2:0 versenkt. Steff drückte sich nicht genug vom Boden ab und so kam sie nicht mehr an ihn heran. Gerade hatte man sich vom 1:0 erholt und war im Spiel, da kam der nächste Nackenschlag. Die Köpfe gingen nach unten und nur wenige aufrüttelnde Worte gingen durch die Mannschaft. Chancen auf unserer Seite waren selten. Da wir nicht durch die gegnerische Abwehr durchspielen konnten, versuchte es zumindest Maren mit einigen Weitschüssen, denen jedoch zumeist die Präzision fehlte. Die Damen versuchten viel zu früh durch das Zentrum des Gegners zu kommen und so wur- den Pia auf links und Anna auf rechts viel zu wenig ins Spiel mit eingebunden. Dazu kam, dass zumeist hohe Bälle gespielt wurden, die erst einmal kontrolliert werden mussten, so dass sich der Gegner immer schnell zur Verteidigung auf- stellen konnte. Viele Bälle wurde überhastet einfach nach vorne gespielt, an statt sie zu sichern, zu gucken, wo der nächste Mitspieler steht, um den Ball dann möglichst flach weiter zu spielen. Dadurch kam kein Spielfluss zu Stande und es kam keine Sicherheit in die Aktionen. In der 37. Minute erhielt Münster- dorf eine Ecke zugesprochen und diese ließ die mitgereisten Fans der SG die Nackenhaare hochstellen. Der Ball wurde hoch direkt in den Fünfmeterraum gespielt. Keine Spielerin unserer Mannschaft sah sich gezwungen den Ball zu
klären und vor allem Steff klebte auf der Linie. Jeder Trainer würde sagen: „Der Fünfer gehört dem Torwart!“ Jeder Spieler, der es wagen sollte, diesen Raum zu betreten, der muss Angst um seinen Kopf und den allgemeinen Gesundheitszu- stand haben, denn ein Goalie sollte diesen Raum mit seiner Präsenz so ausfül- len, dass es sich ein Stürmer zweimal überlegt, bevor er diesen Raum betritt. Bei dieser Ecke jedoch überlegte die Stürmerin nicht, was sie tat, sie stand im Fünfer und hielt einfach nur den Kopf hin und nickte aus 2 Metern ein.

Die Halbzeitpause reichte nicht im Geringsten, um alle Sachen anzusprechen, die verbessert werden mussten. Vor allem aber galt es, die Damen wieder auf- zubauen, damit sie wieder Mut in ihre Aktionen bekamen. Doch alle Aufbauar- beit half nichts, denn schon in der 47. Minute stand es 4:0. Es gab eine Ecke und so kam es zu fast einer ähnlichen Situation wie beim 3:0, nur dass die Torschüt- zin aus einer etwas größeren Entfernung zum Kopfball kam. Im Gegensatz zur ersten Hälfte kamen unsere Damen aber auch kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus und hatte praktisch keine Torchance. Es kam zur Unsicherheit nun auch noch das konditionelle Problem und mit der fehlenden Ausdauer litt die Präzi- sion natürlich noch mehr. Die gegnerische Stürmerin auf unserer rechten Ab- wehrseite war das ganze Spiel über sehr agil und schnell gewesen und in der 70. Minute konnten weder Mona noch Svenja sie halten. Steff löste sich nicht von der Linie um ihr den Winkel zu verkürzen und so knallte sie den Ball aus nächster Nähe in die kurze Ecke zum 5:0. Für den Schiedsrichter war das Spiel einfach zu leiten, denn es gab wenige knifflige Szenen, trotzdem schaffen es zu- meist die Herren immer wieder den Groll außenstehender Trainer auf sich zu ziehen und so machte auch das Spiel in Münsterdorf da keine Ausnahme. Wäh- rend Mona verletzt am Boden lag und sich krampfhaft bemühte Luft zu bekom- men, stolzierte der Schiri an ihr vorbei zur Außenlinie, um eine Einwechslung der Gastgeber zu überwachen. Sehr unwirsch erlaubte er mir dann, den Platz zu betreten, um nach Mona zu sehen und ihr zu helfen. Dieses Verhalten und die Sorge um unsere Spielerin ließen die letzten Minuten des Spieles in den Hinter- grund rücken und so kann man das 6:0 in der Nachspielzeit auch nicht mehr kommentieren. Svenja war wohl weggerutscht und der Weg zum Tor frei. Für Svenja sehr schade, denn sie hat ein beherztes Spiel als Libero gemacht, doch die vielen Lücken konnte sie alleine nicht stopfen. Es war ein ernüchterndes Spiel, das aber hoffentlich allen Spielerinnen gezeigt hat, dass eine Menge Ar- beit vor ihnen liegt, um wieder die Rolle spielen zu können, die sie zu Beginn der Saison gespielt haben. Kopf hoch Mädels, das schafft ihr!

Abgelaufene Spielzeiten

2013/20142012/20132011/20122010/20112009/2010
Obere Reihe von links: Trainer Henning Peitz, Janina von Postel, Pia Rohwedder, Julia Haye, Lisa Grabow, Maren Ihfe, Svea Dühr, Sina Voigt Untere Reihe von links: Elisa Eweleit, Lena Paustian, Katja Sawatzki, Denise Reischke, Svenja Franssen, Stefanie Rehm, Melanie Schulz Es fehlen: Nina Hass, Katrin Lorenzen, Kirsten Schmidt, Saskia Peters, Julia Steinkrauß, Janine Möller, Hanne Jungblut


Obere Reihe von links: Trainer Henning Peitz, Janina von Postel, Pia Rohwedder, Julia Haye, Lisa Grabow, Maren Ihfe, Svea Dühr, Sina Voigt
Untere Reihe von links: Elisa Eweleit, Lena Paustian, Katja Sawatzki, Denise Reischke, Svenja Franssen, Stefanie Rehm, Melanie Schulz
Es fehlen: Nina Hass, Katrin Lorenzen, Kirsten Schmidt, Saskia Peters, Julia Steinkrauß, Janine Möller, Hanne Jungblut

Torschützenliste

Kirsten Schmidt 24 Tore
Svea Dühr 11 Tore
Hanne Jungbloot 6 Tore
Nina Engler 5 Tore
Nina Hass 5 Tore
Saskia Peters 4 Tore
Katrin Lorenzen 3 Tore
Lena Paustian 3 Tore
Lisa Grabow 3 Tore
Maren Ihfe 2 Tore
Svenja Franssen 1 Tor
Sina Voigt 1 Tor
Pia Rohwedder 1 Tor
Corinna Timm-Behrends 1 Tor
Eigentore des Gegners 3 Tore

Spielberichte

SG Süderholm/Sarzbüttel – SV Peissen 4:1 (1:1)

„Starke spielerische Leistung“

Aufstellung: Elisa Eweleit, Saskia Peters, Svea Dühr, Lena Paustian, Maren
Ihfe, Julia Steinkrauss, Nina Engler, Nina Hass, Corinna Timm-Behrends,
Janina von Postel, Lisa Grabow

Eingewechselt: Katja Sawatzki, Stephanie August, Sabine Ridder

Gegen den direkten Tabellennachbarn aus Steinburg wollten wir keinesfalls
verlieren. Mit vielen Aushilfen ging es motiviert in die Partie. Die
Stimmung in der Mannschaft war trotz der kurzfristigen Ausfälle sehr
gut. Alle gaben an diesem Tag ihr absolut Bestes und spielten einen ansehnlichen
Fußball. Von Anfang an konnten wir dem Gegner in allen Bereichen
Paroli bieten und erzielten in der 8. Minute durch Sassi die 1:0
Führung. Corinna flankte und Sassi schob zum Führungstreffer aus kurzer
Distanz ein. Es ergaben sich im Laufe des Spiels Chancen auf beiden
Seiten, die aber allesamt ungenutzt blieben. Kurz vor der Halbzeitpause
mussten wir dann den unglücklichen Ausgleichstreffer hinnehmen. Der
Ball prallte unglücklich vor Elisa auf und war dann nicht mehr zu berechnen.
Nach der Pause spielten wir weiterhin sehr gut nach vorne und kamen
durch Svea zum 2:1 in der 47. Minute. Nach einem Pass von Lisa zog Svea
aus 12m ab und ließ der Torhüterin keine Chance den Ball zu erreichen.
11 Minuten später konnte Nina aus 16m das 3:1 markieren. Nun war der
Bann des Gegners endgültig gebrochen und wir ließen keine gefährlichen
Situationen vor unserem Tor mehr zu. Es entwickelte sich ein Spiel auf
ein Tor. Lisa setzte in der 82. Minute den Schlusspunkt durch einen verwandelten
Foulelfmeter, da Sassi im Strafraum gefoult wurde.
Fazit: Ein sehr ansehnliches Spiel von unserer Seite wurde mit drei Punkten
belohnt. Die Aushilfen und die gesamte Mannschaft haben sich toll
präsentiert.

SG Eider 06 – SG Süderholm/Sarzbüttel 3:1 (2:0)

„Der Wille war entscheidend“

Aufstellung: Stefanie Rehm, Saskia Peters, Svea Dühr, Maren Ihfe, Julia Steinkrauss,
Dania Götzke, Hanne Jungbloot, Katrin Lorenzen, Nina Hass, Sina Voigt,
Lena Paustian

Eingewechselt: Nina Engler, Marie Isabell Kist, Janina von Postel

Zu den abstiegsbedrohten Eiderinnen fuhren wir in das Örtchen Friedrichstadt.
In der Hinserie reichte es gegen den Aufsteiger nur zu einem
Unentschieden. Wir nahmen uns daher vor die Punkte mit in die Heimat
zu nehmen. Doch wir kamen sehr schwer ins Spiel und ließen dem Gegner
zu viele Freiräume. Nach 6 Minuten fiel bereits der erste Gegentreffer,
nachdem wir den Ball nicht entscheidend klären konnten und die
gegnerische Stürmerin aus 18m flach ins Eck vollenden konnte. Nur 6
Minuten später wurden wir über die linke Seite ausgespielt. Den Pass
nach Innen brauchte Eider nur noch einschieben. Somit waren wir bereits
nach wenigen Minuten demoralisiert und hatten Mühe den Gegner
in den Griff zu bekommen. Unsere wenigen Chancen verpufften und wir
konnten kein zwingendes Spiel aufbauen. Zu viele einfache Fehler machten
es dem Gegner immer jeder einfach unser Spiel zu zerstören.
Nach der Halbzeitpause kamen wir wesentlich besser in die Zweikämpfe.
Wir zeigten Moral und spielten immer besser nach vorne. Leider blieben
immer noch die zwingenden Aktionen vor dem gegnerischen Tor aus. In
der 57. Minute schafften wir endlich den Anschluss durch Nina E. Nach
einem Pass durch Sassi von der linken Seite brauchte Nina nur noch den
Fuß hinhalten. Wir versuchten mit aller Macht den Ausgleich zu erzielen.
Doch es war uns nicht vergönnt. Eider schraubte das Ergebnis durch einen
Konter noch auf 3:1 in der 86. Minute. Danach passierte nichts mehr.
Fazit: Die gute zweite Halbzeit reichte nicht um den Gegner in die Knie
zu zwingen. Mit mehr Willen von Beginn an wäre mit Sicherheit mehr
drin gewesen.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – BSC Brunsbüttel 2:5 (0:4)

„Mit mehr Glück wäre es vielleicht anders gelaufen“

Aufstellung: Julia Steinkrauss – Svea Dühr, Maren Ihfe, Kirsten Schmidt,
Lena Paustian, Janina von Postel, Julia Haye, Marie Isabell Kist, Nina Engler,
Nina Hass, Hanne Jungbloot

Eingewechselt: Anna Roeder, Sina Voigt, Mona Jerke

Gegen unseren „Lieblingsgegner“ aus Brunsbüttel traten wir ohne gelernte
Torhüterin an. Jule erklärte sich bereit in der 1. Halbzeit ins Tor zu
gehen. Bella folgte ihr in der 2. Hälfte. Brunsbüttel wollte die Hinspielniederlage
wettmachen und dieses Spiel unbedingt gewinnen. Doch
wir starteten sehr gut in die Partie und hätten durch Kirsten bereits nach
30 Sekunden in Führung gehen können Doch sie scheiterte alleinstehend
vor der Torhüterin am Pfosten. Nur ein paar Minuten später passten wir
bei einer Ecke nicht auf und mussten den Rückstand durch ein Kopfballtor
hinnehmen. Wir spielten weiterhin sehr gut mit und erarbeiteten uns
immer wieder Gelegenheiten, die wir aber leider nicht verwerten konnten.
Brunsbüttel kam ihrerseits auch zu einigen Gelegenheiten, die wir
aber vereiteln konnten. Wir machten in der 26. Minute einen Fehler im
Spielaufbau und die generische Stürmerin vollendete zum 2:0. Nur 2 Minuten
später konnte Brunsbüttel aus spitzem Winkel das 3:0 markieren.
Wiederrum 4 Minuten später stellte Brunsbüttel durch einen Schuss aus
12m das Ergebnis auf 4:0. Leider schafften wir es nicht diese Tore zu verhindern,
denn sonst wäre in der 2 Halbzeit sicher mehr drin gewesen.
Nach der Halbzeit hatten wir weiter gute Gelegenheiten, scheiterten aber
immer wieder an der guten Torhüterin. Brunsbüttel legte in der 70. Minute
noch einen Treffer nach, ehe wir in der 82. durch Kirsten und in der
89. durch Svea das Ergebnis noch einigermaßen erträglich gestalten
konnten.
Fazit: Das Ergebnis ist leider viel zu hoch ausgefallen. Sicherlich hat
Brunsbüttel den Sieg verdient, doch ein Tor unterschied wäre sicher gerecht
gewesen. Hätten wir mehr Glück im Abschluss gehabt hätte das Ergebnis
noch besser aussehen können.

VfR Horst – SG Süderholm/Sarzbüttel 2:7 (0:2)

„Deutlicher Sieg trotz Problemen in der ersten Hälfte“

Aufstellung: Elisa Eweleit – Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauß, Julia Haye, Sina Voigt, Maren Ihfe, Svea Dühr,
Sakia Peters, Nina Engler, Nina Hass, Kirsten Schmidt

Ersatz: Lena Paustian, Janina von Postel, Corinna Timm-Behrends

Die Vorbereitung auf das Spiel verlief etwas chaotisch. Kurzfristig fehlte Henning,
dafür konnte Corinna als Ersatz gewonnen werden. Und als dann Hanne auch noch
passen musste, war Corinna schließlich auch bereit, ihre Fußballschuhe einzupacken.
Horst hatte in der ersten Hälfte deutlich mehr vom Spiel und wir konnten froh sein,
dass sie ihre Chancen nicht nutzen. Bei uns stimmte die Zuteilung nicht und immer
wieder waren wir in Bedrängnis. Elisa war ein großer Rückhalt. Sie strahlte im Tor
Ruhe aus und sorgte letzten Endes dafür, dass wir uns keinen Gegentreffer einfingen
in Halbzeit eins. Die ersten Schusschancen hatte Svea: einen verunglückten Klärungsversuch
nimmt Svea direkt und auch ein weiterer Abschluss verfehlten das
Tor. In der 18. Minute war es dann Nina E., die den Ball gut erkämpfte und über
außen hereinspielte. Sassi setzt sich prima durch und legt quer auf Svea, die nur
noch einschieben braucht. Damit stand es 0:1 für uns und der Spielverlauf war auf
den Kopf gestellt. Nur zehn Minuten später konnte Maren einen Schuss von der
Strafraumgrenze nach Zuspiel von Svea im Tor unterbringen. Nach gut einer halben
Stunde musste Sina mit einer Knieverletzung nach einem Pressschlag ausgewechselt
werden, für sie kam JvP ins Spiel. Es ging mit einer schmeichelhaften 2:0-Führung
in die Pause.
Wir waren wohl mit den Gedanken noch in der Pause: Das Spiel wurde angepfiffen,
unser Anstoß wird abgefangen und Horst gelingt ein Durchmarsch und plötzlich
stand es nur noch 2:1. Angesicht des Anschlusstreffers war nun mit einer spannenden
zweiten Hälfte zu rechnen, doch in der 51. Minute wurde der Abstand wieder
hergestellt. Sveas Flanke auf Schmiddel will eine Horsterin klären, doch der Ball
landet dabei im Tor. Nun war der Bann gebrochen und Horst resignierte merklich.
Nur vier Minuten später kann Schmiddel nach einem schönen Doppelpass mit Svea
zum 4:1 einschieben. Dann wurde es mal wieder auf unserer Seite gefährlich. Nach
einer Ecke kann zunächst Svea auf der Linie klären, den Nachschuss hält Elisa dann
stark. In der 66. Minute fiel dann das 5:1: Schmiddel passt auf Nina H., die sich nicht
zwei Mal bitten lässt und trifft. Dann versucht es Sassi aus 16 Metern mit einem
guten Abschluss, der aber leider knapp das Tor verfehlt. Kurz darauf ist es dann
wieder Schmiddel, die sich den Ball selbst erkämpft und von der Strafraumgrenze
zum 6:1 trifft. Die erkältete Lena kam dann noch für Jule und Corinna für Schmiddel
ins Spiel. Nina E. setzte den Schlusspunkt für unsere SG nach einem Zuspiel von
Svea. Kurz vor dem Schlusspfiff konnte Horst nach einer Ecke noch das 7:2 erzielen.
Fazit: Am Ende steht ein deutlicher Sieg zu Buche. In der zweiten Hälfte ließen wir
gut den Ball laufen. Die deutliche Führung gab uns Selbstvertrauen und so standen
am Ende drei Zähler zu Buche.

TuS Krempe – SG Süderholm/Sarzbüttel 12:2 (6:1)

„Keine Mühe gegen den Tabellenletzten“

Aufstellung: Denise Reischke, Svea Dühr, Elisa Eweleit, Maren Ihfe, Julia
Haye, Kirsten Schmidt, Sina Voigt, Nina Engler, Lena Paustian, Marie Isabell
Kist, Christina Heldt

Eingewechselt: Nina Hass, Kathrin Knudsen, Corinna Timm-Behrends

Mit viel Wut im Bauch fuhren wir zum Tabellenletzten nach
Krempe. Wir verloren die Hinspielpartie und wollten unbedingt
dem Gegner die drei Punkte entlocken. Schon vor dem Spiel stellte
sich heraus, dass die Kremperinnen nicht allzu stark besetzt waren.
Von Anfang an bauten wir auf den Gastgeber enormen Druck auf
und kamen zu zahlreichen Torchancen. Aufpassen mussten wir auf
die schnellen Konter der Kremperinnen, die uns immer wieder zu
überlaufen versuchten. Unsere guten Spielzüge fanden immer wieder
den Weg in den gegnerischen Strafraum. Doch leider brachten
wir den Ball einfach nicht im Tor unter. So dauerte es bis zur 17.
Minute mit dem 1:0 durch ein Eigentor. Danach war der Bann gebrochen
und wir konnten Treffer um Treffer nachlegen. 27. Lena,
30 Nina E., 32. Kirsten, 38. Kirsten und Svea in der 40. machten die
Sache schnell eindeutig. In der 43. Minute bekamen wir dann einen
Gegentreffer, der uns aber nicht aus der Bahn werfen sollte.
Nach der Pause ging das Scheibenschießen munter weiter. 49. Kirsten,
58. Kirsten, 66. Corinna, 67. Svea, 83. Nina E., 89. Nina H. stellten
unser Ergebnis auf 12 Tore. In der 55. Minute erzielte Krempe
noch den 2. Ehrentreffer. Ein sehr gutes Spiel der Mannschaft, was
auch in der Höhe verdient war.
Fazit: Eindrucksvoll erledigten wir die Aufgabe in Krempe und ließen
keinen Zweifel an dem Sieg zu.

SG Süderholm/Sarzbüttel – SG Wilstermarsch 2:5 (0:1)

„Dem Tabellenführer alles abverlangt“

Aufstellung: Denise Reischke, Saskia Peters, Svea Dühr, Lena Paustian, Maren
Ihfe, Julia Steinkrauss, Kirsten Schmidt, Elisa Eweleit, Katrin Lorenzen, Nina
Hass, Sina Voigt

Eingewechselt: Nina Engler, Hanne Jungbloot, Janina von Postel

Zu Gast war der unangefochtene Tabellenführer aus Steinburg. Nach der letzten
Niederlage in Kellinghusen und der Hinspiel Niederlage wollten wir unbedingt
ein besseres Spiel abliefern. Hochmotiviert und mit einer Umstellung in
der Mannschaftstaktik begannen wir die Partie und zeigten, dass sich der Gast
die Punkte nicht so einfach einsacken konnte. Mit Aggressivität in den Zweikämpfen
und guten Spielzügen hielten wir sehr gut mit. Wilstermarsch kam in
der 12. Minute zur ersten Gelegenheit, traf aber nur den Pfosten. Wir wiederum
hatten die Gelegenheit zur Führung in der 15. Minute. Katrin schoss einen
Freistoß aus 20m an die Latte und Kirsten konnte den Abpraller nur an den
Pfosten setzen. Es entwickelte sich ein ansehnliches Fußballspiel, in dem sich
beide Mannschaften nichts schenkten. Entscheidendes passierte erst in der 43.
Minute. Wilstermarsch setzte sich auf der linken Seite gut durch und konnte
den Angriff zum 0:1 abschließen. So ging es in die Pause.
In der 2. Halbzeit schenkten sich beide Mannschaften weiterhin nichts. In der
55. Minute mussten wir das 0:2 hinnehmen. Ein guter Spielzug des Gastes
vollendete die Stürmerin, in dem sie Denise umspielte und souverän vollendete.
11 Minute später wurde Kirsten im Strafraum gefoult und Maren verwandelte
zum Anschlusstreffer. Doch nur 2 Minuten später stellte Wilstermarsch
den 2 Tore Vorsprung wieder her. Den Angriff über rechts konnten wir nicht
entscheidend stören und der Pass in die Mitte fand den Weg ins Tor. Wieder 2
Minuten später baute Wilstermarsch durch einen Flachschuss die Führung
aus. Damit war das Spiel gelaufen und bei uns ließen immer mehr die Kräfte
nach. In der 88. Minute erhöhte der Gast noch durch eine Ecke, die ohne generisches
Zutun im Tor landete, auf 1:5. Wir kamen dann in der 90. Minute durch
Nina E. mit einer guten Einzelleistung noch zum zweiten Treffer.
Fazit: Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sehr gut gekämpft,
die richtige Einstellung an den Tag gelegt und gute Spielzüge. Mit etwas mehr
Glück wäre mindestens ein Punkt möglich gewesen. Herausheben muss man
Lena, die die Sonderaufgabe gegen die beste Stürmerin des Gegners extrem
gut machte. Hoffentlich können wir das Positive aus diesem Spiel mit in die
nächsten Partien nehmen.

VfL Kellinghusen – SG Süderholm/Sarzbüttel 6:1 (3:1)

„Da gab es nichts zu holen“

Aufstellung: Denise Reischke, Saskia Peters, Svea Dühr, Julia Haye, Maren Ihfe,
Julia Steinkrauss, Kirsten Schmidt, Hanne Jungbloot, Katrin Lorenzen, Nina
Hass, Sina Voigt

Eingewechselt: Nina Engler, Pia Rohwedder, Lena Paustian, Janina von Postel

Der heutige Gegner aus Kellinghusen hatte vor dem Spiel einige Punkte Vorsprung
auf unsere Mannschaft. Der klare Hinspiel Erfolg machte Hoffnungen
zur Mannschaft aus Steinburg punktemäßig aufzuschließen. Doch schnell
wurde klar, dass daraus nichts werden sollte. Wir kamen überhaupt nicht in
die Zweikämpfe und ließen jeden Willen vermissen etwas Zählbares mitzunehmen.
Wir waren scheinbar mit weniger Spielerinnen auf dem Platz und
hatten fast immer Unterzahl in den entscheidenden Situationen. In der 16.
Minute fiel dann auch folgerichtig das 0:1. Eine lang geschlagene Ecke wehrten
wir zu kurz ab und die Gegenspielerin konnte aus kurzer Distanz abstauben.
Wir fanden weiterhin nicht zu unserem Spiel und hatten viel Mühe den Ball in
die gegnerische Hälfte zu bringen. Jedoch erzielten wir in der 27. Minute aus
dem Nichts den Ausgleich. Nach einem guten Pass von Maren stand Hanne
plötzlich völlig frei vor der gegnerischen Torhüterin und vollendete souverän.
In der 40. Minute machten wir einen individuellen Fehler in der Abwehr und
Kellinghusen spielte die Gelegenheit aus und traf zum 1:2. Kurz vor der Pause
mussten wir dann noch den dritten Treffer hinnehmen. Aus 18m nahm die
Gegenspielerin Maß und traf ins lange Eck.
Nach der Pause nahm man sich vor engagierter zu agieren und den Gegner
weniger Freiräume zu geben. Doch wir kamen einfach nicht in die Zweikämpfe
und ließen uns immer wieder ausspielen. In der 65. Minute klärten wir den
Ball im 16er nicht konsequent genug und die gegnerische Stürmerin hatte
keine Mühe das Angebot anzunehmen. Nun wurde es immer schwieriger den
Angriffen des Gastgebers etwas entgegenzusetzen. Wieder wurden wir in der
73. und 86. Minute ausgespielt und mussten die Gegentreffer 5 und 6 hinnehmen.
Alle 6 Treffer erzielte die generische Mittelstürmerin, die wir zu keiner
Zeit in den Griff bekamen.
Fazit: In diesem Spiel ließen wir fast alles vermissen, was zu einem Fußballspiel
gehört. Die Niederlage war, auch in der Höhe, verdient. Den Blick in der
Tabelle nach oben kann man sich nach dieser Niederlage getrost sparen und
sollte nun versuchen die nächsten Spiele mit einer wesentlich besseren Einstellung
anzugehen.

MTV Wrohm – SG Süderholm/Sarzbüttel 2:0 (2:0)

„Trotz großem Kampf keine Punkte“

Aufstellung: Denise Reischke, Nina Engler, Svea Dühr, Julia Haye, Maren Ihfe, Julia
Steinkrauss, Kirsten Schmidt, Lena Paustian, Katrin Lorenzen, Nina Hass, Janina von Postel

Eingewechselt: Saskia Peters, Sina Voigt, Pia Rohwedder, Hanne Jungbloot

Beim Tabellenzweiten wollte man die Serie der ungeschlagenen Spiele ausbauen.
Gegen den Verbandsligaabsteiger aus Wrohm verlor man das Hinspiel
unglücklich mit 2:3. Motiviert wollten wir die Partie angehen und den ersten
Sieg 2014 einfahren. Wir spielten zuerst gegen den Wind und hatten von Anfang
an Mühe den Gegner von unserem Tor fernzuhalten. Wir kämpften mit
allen Mitteln dagegen und gaben unser Bestes. Wrohm kam immer wieder zu
gefährlichen Aktionen und setzte uns unter Druck. Wir hatten jedoch die erste
große Gelegenheit in der 12. Minute, als Kirsten nach einem Pass von Nina E.
alleine vor dem Tor auftauchte. Sie wurde allerdings im letzten Moment entscheidend
gestört und konnte nicht gezielt abschließen. Wrohm erspielte sich
in der folgenden Phase immer wieder Gelegenheiten, die aber durch Denise
vereitelt wurden oder wir im letzten Moment klären konnten. In der 26. Minute
kamen wir zu einer weiteren Großchance, nachdem Katrin eine gute Ecke
auf den Kopf von Maren brachte. Nina E. kam aus kurzer Distanz an den Ball
und schoss den Ball übers Tor. Kirsten tauchte in der 32. Minute wieder frei
vor dem Tor auf, verfehlte das Tor aber knapp. 2 Minuten später erzielte
Wrohm dann den Führungstreffer. Über links setzten sie sich gut durch und
Denise konnte zunächst den Schuss abwehren. Doch eine Wrohmerin stand
goldrichtig um den Abpraller zum 1:0 zu vollenden. In der 42. Minute erzielte
Wrohm das 2:0, nachdem ein langer Pass in die Spitze unsere Abwehr aushebelte
und die Stürmerin an Denise vorbei einschob.
Nach der Halbzeit entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel in dem beide Mannschaften
über den Kampf ins Spiel finden wollten. Gelegentliche Torchancen
blieben ungenutzt. In der 67. Minute hatten wir die Riesenchance zum Ausgleich.
Hanne wurde im Strafraum gefoult und Katrin trat zum fälligen Strafstoß
an. Leider war der Schuss zu unplatziert und die Wrohmer Torhüterin
konnte den Schuss abwehren. Das wäre die Gelegenheit gewesen, um Wrohm
noch einmal in Bedrängnis zu bringen. Wir schafften es nicht ein vernünftiges
Passspiel aufzubauen und machten zu viele individuelle Fehler. Somit blieb es
bei dem 0:2 bis zum Schlusspfiff.
Fazit: Kämpferisch waren wir voll da. Im Moment fehlt einfach die spielerische
Leichtigkeit. Unsere individuelle Klasse konnten wir auf dem Platz nicht umsetzen
und verzettelten uns immer wieder in unnötige Zweikämpfe.

SG Süderholm/Sarzbüttel – SG Heiligenst’kamp/N-R II 0:0 (0:0)

„Typisches „Ohnetorespiel““

Aufstellung: Denise Reischke – Svea Dühr, Julia Haye, Maren Ihfe, Julia
Steinkrauss , Kirsten Schmidt, Hanne Jungbloot, Pia Rohwedder, Katrin
Lorenzen, Sina Voigt, Lena Paustian

Eingewechselt: Saskia Peters, Janina von Postel, Nina Engler, Elisa Eweleit

Gegen den Gegner aus Steinburg starteten wir bei bestem Fußballwetter
sehr gut und hatten in der 3. Minute die Riesengelegenheit
zur Führung. Kirsten beförderte den Ball per Kopf über
die Torlinie, jedoch entschied die junge Schiedsrichterin nicht auf
Tor. Danach versuchten wir weiter nach vorne zu spielen. Wir
kamen jedoch sehr selten zu Torgelegenheiten. Während der ersten
Halbzeit taten wir uns dann immer schwerer mit der Spielweise
des Gegners und mussten einige Gelegenheiten zulassen. Die
Größte vereitelte der Pfosten in der 20. Minute. So ging es ohne
Tore in die Halbzeit.
Wir wollten nach der Halbzeit ruhiger und einfacher spielen, was
uns aber nur teilweise gelang. Immer wieder wurden wir attackiert
und erfolgreich gestört. Auf beiden Seiten sprangen selten
gute Aktionen heraus. Es war kein gutes Spiel über die 90 Minuten.
Wir hatten dann in der 77. Minute die Gelegenheit zur Führung
als nach einer Ecke der Ball auf der Linie geklärt wurde. Bis
zum Abpfiff passierte nichts mehr.
Fazit: Wieder ein Unentschieden, was uns nicht so richtig weiterbringt.
Freuen wir uns auf die nächsten Aufgaben und hoffen, dass
der erste Dreier des Jahres nicht lange auf sich warten lässt.

TSV Nordhastedt – SG Süderholm/Sarzbüttel 2:2 (2:1)

„Ein Derby zu Jahresbeginn“

Aufstellung: Nina Engler – Svea Dühr, Julia Haye, Maren Ihfe, Julia Steinkrauss , Kirsten Schmidt, Saskia Peters, Hanne Jungbloot, Pia Rohwedder, Katrin Lorenzen, Nina Hass

Eingewechselt: Sina Voigt, Lena Paustian, Christina Heldt

Zum ersten Punktspiel des Jahres reiste die Mannschaft nach Nordhastedt,
wo uns wieder ein hochmotivierter Gegner erwarten sollte. Wir
wurden leider bereits vor dem Spiel geschwächt, als Denise krankheitsbedingt
nicht spielen konnte. Nina Engler erklärte sich bereit ins Tor zu
gehen und machte ihre Sache entsprechend gut. Wir übten nach den
ersten fünf Minuten sehr viel Druck auf den Gegner aus und kamen zu
zahlreichen Torchancen. Svea hatte die ersten beiden Gelegenheiten,
scheiterte jedoch einmal aus ganz kurzer Distanz, als sie den Ball nicht
über die Linie bekam und bei einem Freistoß aus der Distanz, der an die
Latte ging. In der 14. Minute erzielte Kirsten das 1:0, indem sie an der
Torhüterin alleinstehend trocken einschob. In der 21. Minute kam
Nordhastedt einmal gefährlich vors Tor und vollendete den Angriff aus
12m zum Ausgleich. Wir spielten gefällig nach vorne und hatten immer
wieder gute Gelegenheiten durch Kirsten und Pia. Leider verpassten
wir es in Führung zu gehen und den Nordhastedterinnen den Willen zu
nehmen. Direkt vor dem Halbzeitpfiff waren sich Katrin und Nina nicht
einig und Nordhastedt spritzte dazwischen und schob unbedrängt zur
Führung ein.
In der 2. Hälfte versuchten wir alles, um das Spiel zu unseren Gunsten
zu entscheiden. Leider kamen wir überhaupt nicht mehr richtig ins
Spiel und es entwickelte sich eine zerfahrene Partie. Gelegentliche
Chancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt. Es dauerte bis zur 76.
Minute als sich Lena auf links sehr gut durchsetzte und zum Ausgleich
traf. So blieb es bis zum Schluss und wir nahmen „nur“ einen Punkt mit
aus Nordhastedt.
Fazit: In diesem Derby wäre mehr drin gewesen. Doch nach einer langen
Winterpause kann man noch keine Spitzenleistung erwarten.

SG Süderholm/Sarzbüttel – VfR Horst 3:1 (1:1)

„Die Serie hält gegen kampfstarken Gegner aus Horst“

Aufstellung: Elisa Eweleit – Svea Dühr, Julia Haye, Maren Ihfe, Janina von Postel,
Julia Steinkrauss , Kirsten Schmidt, Saskia Peters, Hanne Jungbloot, Pia
Rohwedder, Katrin Lorenzen

Eingewechselt: Sina Voigt, Nina Engler, Melanie Schulz

Im letzten Heimspiel des Jahres 2013 wollten wir die Serie der ungeschlagenen
Spiele unbedingt ausbauen. Wir wussten, dass der Gegner
aus Horst jeden Zähler braucht gegen den Abstieg und somit hoch motiviert
und mit viel Kampfgeist in die Partie gehen würde. Das Spiel entwickelte
sich auch dementsprechend mit vielen Zweikämpfen. Wir hatten
jedoch zu jeder Zeit den stärkeren Drang nach Vorne und konnten
uns zahlreiche Chancen erspielen. Wir ließen Hinten wenig zu. Mit Elisa
als „Aushilfstorhüterin“ hatten wir auch einen starken Rückhalt. Sie
machte ihre Sache sehr gut. Vorne klappte es dann in der 19. Minute mit
dem 1:0 durch Svea. Aus dem Gewühl heraus brachte sie den Ball zum
Führungstreffer im Tor unter. 5 Minuten später erzielte Horst den
schmeichelhaften Ausgleich. Über links setzte sich die Stürmerin durch
und flankte in die Mitte. Aus kurzer Distanz vollendete dann die gegnerische
Stürmerin per Kopf. So ging es in die Pause.
Nach der Halbzeitpause attackierten uns die Steinburgerinnen immer
wieder und versuchten unser Spiel zu zerstören. Kirsten konnte durch 2
Treffen in der 52. und 53. die Partie entscheiden. Beide Male setzte sie
sich energisch durch und konnte souverän alleinstehend vor der Torhüterin
einschieben. Nun war der Bann gebrochen und man merkte mit
zunehmender Spieldauer wie der Gegner resignierte. Wir versuchten
weiterhin Tore zu erzielen, konnten aber nicht mehr nachlegen. Während
der 2. Hälfte kam dann Nina Engler zu ihrem ersten Einsatz für
unsere SG.
Fazit: Wieder nicht verloren und den Anschluss an die Tabellenspitze
hergestellt. Mit guten Leistungen und der richtigen Einstellung haben
wir eine gute Hinrunde gespielt. Wären die Spiele gegen Krempe und
Eider positiver verlaufen…wäre die Hinrunde perfekt gewesen.

Münsterdorfer SV – SG Süderholm/Sarzbüttel 1:1 (0:0)

„Ein spannendes Spiel mit gerechtem Ausgang“

Aufstellung: Denise Reischke, Svea Dühr, Julia Haye, Maren Ihfe, Julia
Steinkrauss, Kirsten Schmidt, Saskia Peters, Sina Voigt, Svenja Franssen,
Pia Rohwedder, Nina Hass

Eingewechselt: Lena Paustian, Janina von Postel, Elisa Eweleit

Zum Auswärtsspiel nach Münsterdorf reisten wir gut gelaunt und bei
bestem Fußballwetter. Hoch motiviert wollten wir das Spiel unbedingt
positiv bestreiten. Wir begannen auch gut und merkten schnell, dass
der Gegner ebenfalls viel vorhatte. Die Partie spielte sich hauptsächlich
im Mittelfeld ab und es kam zu wenigen Torgelegenheiten. Beide Abwehrreihen
standen sicher und ließen nicht viel zu. Bereits in der 12.
Minute mussten wir Nina ersetzen, die sich eine Sprunggelenksverletzung
zu zog. Wir spielten teilweise gefällig nach vorne. Es fehlte aber
etwas Glück und Präzision im Abschluss. Jule hatte die größte Gelegenheit,
als sie aus der Distanz nur die Latte traf. In der 38. Minute musste
dann auch Jule verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
Nach der Halbzeitpause hatten wir dann etwas mehr Zug zum Tor und
es entwickelte sich eine immer spannendere Partie. Nach einem Pass
von Svea in die Spitze setzte sich Kirsten sehr gut gegen die Abwehr
durch und verwandelte alleine vor der Torhüterin zum 1:0 in der 62.
Minute. Münsterdorf antwortete mit wütenden Angriffen, scheiterte
aber immer wieder an unserer Abwehr und an einer gut aufgelegten
Denise. Bis zur 82. Minute hielt der Vorsprung, dann setzte sich Münsterdorf
auf der linken Seite gut durch und der Pass nach Innen landete
aus kurzer Distanz zum Ausgleich im Tor. Kurz vor dem Ende hatte
Svea noch die Gelegenheit zum Siegtreffer. Eine zu kurze Abwehr der
Münsterdorferinnen konnte sie aus 16m freistehend leider nicht im Tor
unterbringen. Somit ging die Partie mit einer Punkteteilung zu Ende.
Fazit: Gegen den direkten Tabellennachbarn wollte man keinesfalls verlieren.
In einem spannenden Spiel war das Ergebnis am Ende gerecht. 6
Spiele ohne Niederlage!!! 6 Punkte in den letzten beiden verbleibenden
Spielen und wir können auf einen gelungenen Jahresabschluss zurückblicken.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – TSV Heiligenstedten 8:0 (5:0)

„Gegen 9 Spielerinnen blieb der Spaß auf der Strecke“

Aufstellung: Denise Reischke – Svea Dühr, Svenja Franssen, Maren Ihfe, Julia
Steinkrauss, Sina Voigt, Kirsten Schmidt, Pia Rohwedder, Lena Paustian, Janina
von Postel, Saskia Peters

Eingewechselt: Melanie Schulz, Hanne Jungbloot, Katrin Lorenzen

Bereits früh am Spieltag zeichnete sich ab, dass der Gegner aus Heiligenstedten
massive Personalsorgen hatte. Mit nur 9 Spielerinnen kamen sie in Sarzbüttel
an. In der letzten Saison noch stark aufspielend, scheint diese Saison für
die Steinburgerinnen anders zu verlaufen. Ob die Mannschaft die Saison
durchhält wird sich zeigen. Diese Partie musste daher von uns aufgrund der
zahlmäßigen Überlegenheit gewonnen werden. Wir legten auch sehr gut los
und hatten mit Kirsten eine souveräne Chancenverwerterin. In der 6. Minute
eröffnete sie ihren Torreigen, als sie alleine vor der Torhüterin den Ball im Tor
unterbrachte. Ihre Treffer 3 in der 16. und 4 in der 19. fielen auf gleiche Art
und Weise. Beim 2. Treffer in der 15. Minute zog sie aus 16m ab und lies der
Torhüterin keine Chance. Svea reihte sich dann ebenfalls mit einem Alleingang
in der 31. In die Torschützenliste ein. Der Gegner stand natürlich extrem tief
und machte den Raum vor dem Sechzehner sehr eng. Wir versuchten durch
Pässe in den Sechzehner die Abwehr auszuhebeln. Allerdings verrannten wir
uns auch immer wieder in der vielbeinigen Abwehr.
In der Halbzeit wechselten wir dann dreimal und wollten den Ball jetzt mehr
in den eigenen Reihen laufen lassen, um Passsicherheit zu gewinnen. In der
48. erzielte Hanne ihr 1. Tor als sie aus 16m abzog und der Ball unhaltbar einschlug.
Ebenfalls Hanne setzte sich in der 74. Minute gut durch und schob den
Ball an der Torhüterin vorbei zum 7:0. Wir spielten jetzt mehr hinten herum
und hatten dadurch weniger Zug zum Tor, was auch nicht unbedingt das Ziel
der 2. Hälfte war, um den Gegner nicht noch mehr zu demoralisieren. Den
Schlusspunkt setzte Lena in der 88. Minute, als sie eine Hereingabe von Hanne
nur noch über die Linie zu drücken brauchte.
Fazit: Dem Gegner muss man nach diesem Spiel den größten Respekt zollen,
denn dass sie überhaupt angetreten sind ist schon bemerkenswert. Hätten wir
in der 2. Halbzeit weiter Gas gegeben, wäre das Ergebnis sicher Zweistellig
ausgefallen. Spaß hat es jedenfalls nicht allzu viel gemacht gegen nur 9 Gegnerinnen
anzutreten. Die nächsten Aufgaben werden zeigen, wo wir wirklich
stehen…

SV Peissen – SG Süderholm/Sarzbüttel I 1:1 (0:1)

„Das erwartete schwere Spiel“

Aufstellung: Denise Reischke, Svea Dühr, Elisa Eweleit, Maren Ihfe, Julia
Steinkrauss, Kirsten Schmidt, Saskia Peters, Sina Voigt, Hanne Jungbloot,
Pia Rohwedder, Janina von Postel

Eingewechselt: Lena Paustian, Bente Schuldt

Die Reise über den Kanal traten wir etwas ersatzgeschwächt an. Gegen
den Gegner aus Peissen taten wir uns in der vergangenen Saison schon
schwer. Wir erwarteten daher ebenfalls eine enge Partie. Kämpferisch
zeigte Peissen mal wieder eine starke Leistung und verlangte uns alles
ab. Wir hielten zwar ständig dagegen, konnten aber spielerisch nicht
überzeugen. Auf die gesamte Spieldauer gesehen waren wir zwar etwas
besser, konnten aber nicht zwingend nach vorne spielen und Gefährlichkeit
ausstrahlen. Hohe Bälle und sehr viele Aktionen im Mittelfeld
ließen kein geordnetes Spiel zu. So kamen gelegentliche Chancen eher
zufällig zustande. Bis zur 34. Minute dauerte es bis entscheidendes passierte.
Svea brachte einen Freistoß aus größerer Distanz von halblinks
in den Strafraum und der Ball schien eine leichte Beute für die Torhüterin
zu sein. Doch zu aller Verwunderung lag der Ball plötzlich im Tor.
Nach der Halbzeitpause versuchte Peissen alles, um den Ausgleich zu
erzielen. Dies gelang ihnen auch nach einem Pass in den Strafraum. Die
Peissenerin bekam den Ball an den Arm, was der Schiedsrichter jedoch
nicht ahndete. Die anschließende Flanke ging an den langen Pfosten
und die Stürmerin nickte zum Ausgleich in der 60. Minute ein. Weiterhin
taten wir uns im Spiel nach vorne schwer und konnten nur gelegentlich
gefährlich vor das Tor kommen. Mit etwas mehr Glück (einige
Fernschüsse verfehlten knapp das Ziel) wäre hier der Sieg drin gewesen.
So ging die Partie mit einer Punkteteilung zu Ende.
Fazit: Schade um die 2 verpassten Punkte…doch vier Spiele ohne Niederlage
ist in dieser starken Klasse schon sehr viel wert.

SG Süderholm/Sarzbüttel – SG Eider 3:3( 0:1)

„Zermürbt an der starken gegnerischen Torhüterin“

Aufstellung: Denise Reischke, Svea Dühr, Julia Haye, Maren Ihfe, Julia Steinkrauss, Katrin
Lorenzen, Kirsten Schmidt, Svenja Franssen, Sina Voigt, Pia Rohwedder, Lena Paustian

Eingewechselt: Saskia Peters, Sina Voigt, Hanne Jungbloot, Nina Hass

Nach dem Sieg der Vorwoche wollten wir mit einem Dreier gegen den Aufsteiger
aus Lunden/Friedrichstadt in der Tabelle nach oben aufschließen. Nach
wenigen Minuten zeigte sich, dass der Gegner kämpferisch voll dagegen hielt
und eine starke Torhüterin als Rückhalt hinten drin stand. Souverän meisterte
sie fast jede brenzlige Situation. Wir taten uns schwer mit der Spielweise und
hatten im Mittelfeld immer wieder Probleme im Spielaufbau. Mit langen Bällen
versuchte der Gegner uns immer wieder in Schwierigkeiten zu bringen.
Wir erarbeiteten uns nach den ersten schwierigen Minuten dann unsere
Chancen. Doch mal bekamen wir den Ball aus wenigen Metern nicht ins Tor,
mal scheiterten wir mit guten Schüssen an der Torhüterin. In der 17. Minute
wurde Kirsten auf die Reise geschickt und wurde alleinstehend vor der Torhüterin
gefoult. Wir bekamen zwar den Elfmeter zugesprochen, doch die fällige
Rote Karte blieb aus. Maren trat zum Elfmeter an und scheiterte an der Torhüterin.
Weiterhin hatten wir mehr vom Spiel. Doch plötzlich stand es 0:1 nach
einem Konter. Wir ließen uns überlaufen und die Gegnerin schob zum Führungstreffer
der Gäste ein.
Nach der Halbzeit konnten wir direkt nach Anpfiff durch Kirsten den Ausgleich
erzielen. Sassi setzte sich über rechts durch und die Hereingabe versenkte
Kirsten im Tor, nachdem der Ball fast schon wieder verloren war. Wir
versuchten gradlinig nach vorne zu spielen. Verzettelten uns aber immer wieder
in der vielbeinigen Abwehr des Gegners. In der 59. Minute ging der Gast
erneut in Führung. Ein Freistoß aus 25m war plötzlich im Tor, nachdem
Denise die Hände nicht an den Ball bekam. Eine Minute später hatten wir dann
Freistoß auf der linken Seite. Katrin nahm sich ein Herz und schoss den Ball an
den langen Pfosten, von wo aus er in das Tor ging. In der 70. Minute ging die
SG Eider wieder in Führung. Über links kam der Ball flach in den Strafraum
und wir kamen nicht richtig an den Ball. Aus kurzer Distanz brauchte die Gegnerin
nur noch einschieben. Wir warfen jetzt alles nach vorne und wurden 8
Minuten vor Schluss doch noch belohnt. Svea dribbelte von rechts in den
Strafraum und wurde gefoult. Diesmal nahm sich Katrin den Ball und verwandelte
den Elfmeter sicher zum 3:3 Endstand.
Fazit: Leider konnten wir unsere Chancen nicht nutzen und spielten im Mittelfeld
nicht souverän genug. Einige individuelle Fehler brachten uns um den
Erfolg. Somit muss man mit dem einen Punkt nach dreimaligem Rückstand
zufrieden sein. Die nächsten Wochen werden entscheiden, wo die Reise hingeht…

BSC Brunsbüttel – SG Süderholm/Sarzbüttel 2:3(1:2)

„Endlich wurden wir belohnt“

Aufstellung: Denise Reischke – Svea Dühr, Julia Haye, Maren Ihfe, Julia Steinkrauss, Kirsten
Schmidt, Saskia Peters, Sina Voigt, Hanne Jungbloot, Pia Rohwedder, Nina Hass

Eingewechselt: Stefanie Rehm, Janina von Postel, Janine Möller, Elisa Eweleit

Wie jedes Mal wenn wir nach Brunsbüttel reisen ist das Wetter stürmisch und
regnerisch. In Brunsbüttel gab es schon lange kein positives Ergebnis mehr. Umso
engagierter wollten wir diesmal etwas Zählbares mitnehmen. Wir spielten zuerst
mit dem starken Wind. Die sollte sich vorteilhaft auf die gesamte Partie auswirken.
Wir schafften es den Gegner teilweise lange in die Defensive zu drängen.
Mussten aber immer wieder auf Konter gefasst sein. In der 13. Minute gingen wir
durch Sassi in Führung. Svea brachte eine Ecke von links gefährlich vor das Tor.
Die Abwehr lies den Ball am 1. Pfosten durch und Sassi konnte aus kurzer Distanz
abstauben. Doch leider kassierten wir direkt nach dem Anstoß den Ausgleich. Wir
bekamen den Ball einfach nicht aus der Gefahrenzone und der flache Schuss aus
14m schlug direkt neben dem Pfosten ein. Weiterhin versuchten wir den Vorteil
des Rückenwindes in einen Vorsprung umzumünzen. Dies gelang uns dann in der
27. Minute nachdem Kirsten sich auf der rechten Seite durchsetzte und gut nach
innen legte, wo Hanne den Ball nur noch aus kurzer Distanz im Tor unterbringen
brauchte. So blieb es bis zur Halbzeit und wir legten uns eine Strategie für die 2.
Hälfte zurecht.
Wir wussten, dass der BSC jetzt mit dem Wind im Rücken uns stark unter Druck
setzen würde. Wir hatten alle Hände voll zu tun den Vorsprung in der 2. Hälfte zu
verteidigen. Wir gaben alles um nicht frühzeitig den Ausgleich zu kassieren.
Brunsbüttel warf alles nach vorne, kam aber erst in der 74. Minute durch einen
langgeschlagenen Freistoß von rechts zum Ausgleich. Wir mussten alles geben um
das Spiel noch einigermaßen offen zu gestalten. Brunsbüttel schaffte es aber nicht
sich allzu viele Chancen zu erarbeiten. Meist wurde der Ball zu lang in unsere
Tornähe gespielt, so dass wir immer wieder die Angriffe abwehren konnten. Unsererseits
kamen wir zu keiner nennenswerten Torgelegenheit. Als sich alle mit
einem Remis abgefunden hatten kamen wir doch noch einmal vor das Brunsbütteler
Tor. Svea wurde an der linken Strafraumgrenze gefoult und trat selber zu dem
Freistoß an. Wir versammelten uns noch einmal im gegnerischen Strafraum und
erwarteten den Freistoß. Svea sammelte ihre letzte Kraft und entschied sich für
die lange Ecke…und der Ball zappelte im Netz. Im Jubel nahmen wir kaum wahr,
dass der Schiri sofort danach abpfiff und das Spiel für uns gewonnen war. Die
Brunsbüttelerinnen waren am Boden zerstört und wir genossen den Augenblick.
Fazit: Endlich konnten wir in Brunsbüttel einen Sieg feiern. Mit einer kämpferisch
starken Leistung brachten wir dem Gegner die 1. Saisonniederlage bei. Immer bis
zum Schluss an sich glauben, dann sind solche Momente möglich.

SG Süderholm/Sarzbüttel – VfL Kellinghusen 7:1 (4:1)

„Kantersieg nach bis dato bester Saisonleistung“

Aufstellung: Denise Reischke, Svea Dühr, Julia Haye, Maren Ihfe, Janine Möller,
Kirsten Schmidt, Saskia Peters, Sina Voigt, Nina Hass, Pia Rohwedder, Hanne Jungbloot

Eingewechselt: Julia Steinkrauss, Elisa Eweleit

Nach den Niederlagen der letzten Wochen, galt es einfach den Kopf wieder frei
zu bekommen und die Lockerheit in unserem Spiel wieder zu finden. Gegen
den Verbandsligaabsteiger aus Kellinghusen war die Aufgabe nicht gerade die
Angenehmste. Mit gutem Teamspirit und einer großen Portion Motivation
sollte das Ergebnis, wenn möglich, positiv ausfallen. Wir starteten engagiert
und es entwickelte sich ein sehr gutes Fußballspiel von beiden Seiten. Bereits
in der 6. Minute konnte Kellinghusen den Führungstreffer erzielen. Unsere
Abwehr bekam nach einem Eckball den Ball nicht aus der Gefahrenzone und
die Gegnerin staubte aus kurzer Distanz ab. Wir ließen uns dadurch aber nicht
beirren und spielten konsequent unser Spiel. 5 Minuten später erzielte Kirsten
ihr 1. Tor in diesem Spiel per abgefälschtem Kopfball nach einem Freistoss
von Svea. Unser Spiel gewann nun immer mehr an Sicherheit und es wurde
sehr gut kombiniert. Wir erspielten uns zahlreiche Chancen und kamen in der
28. zum Führungstreffer. Kirsten stand nach einem tollen Pass von Svea alleine
vor der generischen Torhüterin und umspielte sie leicht und locker. Danach
brauchte sie nur noch einzuschieben. In der 32. schlug Denise ab und der Ball
kam bis zum generischen Strafraum. Sassi spritzte dazwischen und überwand
die Torhüterin mit einem Lupfer zum 3:1. Wiederum 4 Minuten später verwandelte
Kirsten eine Ecke von Svea per Kopf zum 4:1 Halbzeitstand.
In der Halbzeit nahm man sich vor das Tempo hochzuhalten, um Kellinghusen
nicht noch einmal herankommen zu lassen. In der 49. Minute war das Spiel zu
unseren Gunsten gelaufen, nach dem Kirsten eine Flanke von Hanne souverän
zum 5:1 versenkte. Kellinghusen gab sich nun fast auf und kam überhaupt
nicht mehr ins Spiel. Wir spielten weiterhin sehr guten Fußball und man
merkte allen den Spaß an diesem Spiel an. Auch Nina reihte sich in die Torschützenliste
ein und verwandelte einen Freistoß aus 18 m zum 6:1. Kirsten
krönte ihre tolle Leistung mit ihrem 5. Treffer zum 7:1 in der 75. Minute.
Nach einem Pass von Svea in die Tiefe lupfte sie den Ball über die Torhüterin
zum Endstand.
Fazit: Tolle Spielzüge, dominantes Zweikampfverhalten und der Spass am
Fußball ließen das Spiel, auch in dieser Höhe verdient, positiv für uns ausfallen.
Nach den Niederschlägen der letzten Spiele war dies eine Genugtuung für
alle und lässt auf weitere gute Spiele hoffen. So stellt man sich Fußball vor…

SG Wilstermarsch – SG Süderholm/Sarzbüttel 6:2 (3:1)

„In der Ferne gab es nichts zu holen“

Aufstellung: Denise Reischke, Katrin Lorenzen, Svea Dühr, Julia Haye, Maren
Ihfe, Kirsten Schmidt, Saskia Peters, Elisa Eweleit, Janine Möller, Pia Rohwedder,
Nina Hass

Eingewechselt: Sina Voigt, Hanne Jungbloot, Lena Paustian

Die Reise zum Auswärtsspiel wollten wir nutzen, um die Niederlage der Vorwoche
vergessen zu machen. Wir stellten etwas defensiver auf, um der SG
Wilstermarsch kompakter entgegenzutreten. Die Rechnung ging auch in den
ersten Minuten auf. Wir schafften es dem Gegner auf Augenhöhe zu begegnen
und erzielten nach 9 Minuten den Führungstreffer. Nina zog aus der Distanz
ab und traf die Latte. Pia brauchte den Ball dann nur noch aus kurzer Distanz
über die Linie zu befördern. Doch leider hielt diese Führung nicht lange und
wir bekamen den Ausgleich nach einer Ecke. Wir schafften es nicht den Ball
aus der Gefahrenzone zu bringen. Aus kurzer Distanz fand der Ball den Weg
ins Tor. Nun klappte bei uns fast gar nichts mehr. Wir ließen den Gegenspielerinnen
zu viel Platz und kamen kaum in die Zweikämpfe. Fast jeder Pass ging
zur Gegnerin und wir wurden immer unsicherer. Unser Spiel war sehr zerfahren
und ließ keine guten Spielzüge zu. Bis zur 30. Minute hielten wir den Angriffen
des Gegners statt. Denise ließ dann einen Schuss nach vorne abprallen
und die gegnerische Stürmerin staubte zum 2:1 ab. Nur 4 Minuten später segelte
ein Freistoß in unseren Strafraum. Die Stürmerin ging konsequent mit
dem Kopf dazwischen und erzielte den nächsten Treffer. Nach der Halbzeit
kamen wir weiterhin nicht ins Spiel und hatten viele Fehler im Aufbauspiel. In
der 62. Minute tauchte, nach einem guten Spielzug des Gegners, die Stürmerin
frei vor Denise auf und verwandelte zum 4:1. Bei uns lief dann noch weniger
zusammen und wir kassierten das 5:1 in der 76. mit einem Schuss aus der
Distanz. Eine Minute später foulte Katrin eine Gegenspielerin und bekam dafür
die gerechtfertigte Rote Karte. Wir erzielten nach einem guten Spielzug in
der 82. noch den zweiten Treffer durch Sassi. 3 Minuten vor Ende erzielte
Wilstermarsch noch den 6. Treffer. Nach einem hohen Ball in den Strafraum,
schob die Gegenspielerin zum Endstand ein.
Fazit: An diesem Tag lief bei uns nichts zusammen. Keine Aggressivität gepaart
mit vielen individuellen Fehlern lies die Niederlage, auch in der Höhe,
gerecht ausfallen. Wir schaffen es im Moment nicht unsere Stärken auszuspielen.
Vieles wirkt zufällig und wir sind nicht bei der Sache. Kopf hoch heißt jetzt
die Devise. Die nächsten Spiele können nur besser werden, denn wir sind zu
wesentlich Besserem in der Lage und sollten die nächsten Spiele zur Rehabilitation
nutzen.

SG Süderholm/Sarzbüttel – TuS Kempe 1:2 (0:1)

„Ein Tag zum Vergessen“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Svea Dühr, Julia Haye, Maren
Ihfe, Kirsten Schmidt, Saskia Peters, Sina Voigt, Hanne Jungbloot, Pia Rohwedder,
Svenja Franssen

Eingewechselt: Janina von Postel, Elisa Eweleit, Janine Möller

Zu Gast war der Aufsteiger aus Krempe, der vor dem Spieltag den letzten Tabellenplatz
innehatte. Wir wollten mit viel Engagement und einer schnellen
Führung Sicherheit in unser Spiel bringen. Wir starteten jedoch verhalten und
ließen uns immer wieder in den Zweikämpfen überrumpeln. Spielerisch waren
wir in der gesamten Partie jedoch besser und kamen zu etlichen Chancen.
Als wir in der 10. Minute einen Foulelfmeter zugesprochen kamen, nachdem
Hanne gefoult worden war, schien das Spiel durch ein frühes Tor in die richtigen
Bahnen gelenkt zu werden. Pia hatte jedoch an diesem Tag nicht das Glück
den Ball im Tor unterzubringen. In der 20. Minute kam Svea aus 16m zum
Schuss, doch die Torhüterin konnte den guten Schuss nur nach vorne abwehren.
Den Nachschuss setzten wir allerdings über das Tor.
10 Minuten später hatte Svea wieder die Gelegenheit zur Führung. Freistehend
ging der Schuss aus kurzer Distanz über das Tor. In der gleichen Minute
traf Hanne nur den Pfosten, nachdem sie über rechts freistehend einschieben
konnte. Dann kommt es wie so oft vor…der Gegner geht in Führung. In der 35.
Minute kommt ein Freistoß aus dem Halbfeld zum langen Pfosten und die
Gegnerin schiebt zum 0:1 ein. So ging es in die Halbzeit. Wir wollten in der 2.
Halbzeit versuchen den Ball endlich ins Tor zu befördern, um das Spiel in die
richtigen Bahnen zu lenken. Es dauerte bis zur 50. Minute ehe Svea, nach einem
schnell ausgeführten Freistoß von Katrin, plötzlich freistehend aus 16m
zum Ausgleich abziehen konnte. Wir spielten weiter nach vorne und erarbeiteten
uns Chance um Chance. Krempe kam kaum noch aus ihrer Hälfte, doch wir
vergaben Großchance um Großchance. Man hatte immer das Gefühl, dass hier
noch etwas passiert. Doch es passierte nicht das Gewünschte. In der Schlussminute
konnte der Gegner den entscheidenden Konter setzen und überlief
unsere Abwehr. Freistehend vor Denise brachte die Gegnerin den Ball im Tor
unter. Somit waren wir geschlagen.
Fazit: Wieder eine unnötige Niederlage. Unsere spielerische Überlegenheit
konnten wir nicht in Tore ummünzen. Zahlreiche Chancen blieben ungenutzt.
Vielleicht haben einige das Spiel zu leicht genommen und nicht die nötige
Konzentration an den Tag gelegt. Im nächsten Spiel ist Wiedergutmachung
angesagt wenn es gegen den Tabellenführer geht. Ein Tag zum Vergessen!

SG Süderholm/Sarzbüttel – MTV Wrohm 2:3 (1:0)

„Ein Spiegelbild der Vorwoche besiegelt 1. Niederlage“

Aufstellung: Denise Reischke, Svenja Franssen, Maren Ihfe, Pia Rohwedder,
Saskia Peters, Sina Voigt, Janina von Postel, Nina Hass, Kirsten Schmidt, Elisa
Eweleit, Janine Möller

Eingewechselt: Katrin Lorenzen, Lena Paustian, Melanie Schulz

Gegen den starken Nachbarn aus Wrohm wollten wir die gute 2. Halbzeit der
Vorwoche fortsetzen. In der Vorbereitung schlugen wir Wrohm deutlich und
hatten dadurch berechtigte Hoffnung auf den nächsten Dreier. Wir begannen
sehr engagiert und es entwickelte sich ein spannendes, gutes Kreisligaspiel.
Chancen auf beiden Seiten und gute spielerische Ansetze zeigten das gute Niveau
beider Mannschaften. Es dauerte aber bis zur 28. Minute bis Entscheidendes
passierte. Nina foulte (leichter Körpereinsatz) eine Gegenspielerin im
Strafraum und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Doch Denise parierte
den scharf geschossenen Strafstoß sehr gut. In der 35. Minute setzte sich Kirsten
gegen ihre Gegenspielerin durch und nahm sich aus 18m ein Herz. Der Ball
schlug zum 1:0 unter der Latte ein. Bis zur Pause mussten wir uns guter Angriffe
der Wrohmerinnen erwehren und gingen mit etwas Glück und dem
knappen Vorsprung in die Halbzeit.
Wrohm versuchte nach der Halbzeit den Druck zu erhöhen. Diesem stellten
wir uns noch gut entgegen. Als Katrin einen Freistoß aus 25m zum 2:0 ebenfalls
unter die Latte setzte, schien das Spiel gelaufen. Das Spiel plätscherte
etwas dahin. Doch Wrohm erholte sich von dem Rückschlag und wir gerieten
immer mehr in Schwierigkeiten. In der 56. Minute erzielte der Gegner den
Anschluss mit einem Kopfball aus kurzer Distanz nach einer Flanke von der
linken Seite. Wir ließen nun immer mehr nach und mussten in der 64. den
Ausgleich nach mehreren Abwehrfehlern hinnehmen. Wrohm wurde nun immer
stärken und tauchte immer wieder gefährlich vor Denise auf. Besonders
die Ecken kamen immer wieder sehr gut und daraus entstand auch der entscheidende
Treffer. Aus dem Gewühl erzielte Wrohm in der 80. Minute den
Siegtreffer nach einer Ecke. Wir hatten nun nichts mehr entgegenzusetzen und
mussten die erste Saisonniederlage hinnehmen.
Fazit: Leider konnten wir nicht den dritten Sieg feiern. Jedoch hielten wir mit
dem Verbandsligaabsteiger bis zur 60. Minute gut mit und hatten sie an den
Rand der Niederlage gebracht. Mit etwas mehr spielerischen Akzenten und
dem notwendigem Glück wäre sicher mehr drin gewesen. Herausstechend
waren Denise und Svenni mit sehr guten Leistungen auf ihren Positionen.

SG Heiligenst’kamp/N-R – SG Süderholm/Sarzbüttel 3:5 (1:0)

„Revanche genommen nach Rückstand“

Aufstellung: Denise Reischke, Katrin Lorenzen, Svea Dühr, Anna Röder, Julia
Haye, Maren Ihfe, Janine Möller, Kirsten Schmidt, Saskia Peters, Sina Voigt,
Janina von Postel

Eingewechselt: Nina Hass, Elisa Eweleit, Christina Heldt

In der vorherigen Saison verlor man in Rethwisch nach einer Führung zur
Halbzeit das Spiel noch nach einer schwachen 2. Halbzeit. Diese Scharte wollte
man unbedingt rächen und die 3 Punkte mit nach Dithmarschen nehmen.
Doch wir spielten eine schwache 1. Halbzeit in der wir uns immer wieder den
Schneid abkaufen ließen. Wir kamen einfach nicht in die Zweikämpfe und
standen weit von den Gegenspielern entfernt. In der 10. Minute traf die
Heimmannschaft zum 1:0. Alleine auftauchend vor Denise schob die Gegnerin
zum Führungstreffer ein. Unser Spiel war sehr zerfahren und uns gelang kaum
etwas. Bis zur Halbzeit konnte man den knappen Rückstand jedoch, auch mit
etwas Glück, halten.
In der Halbzeit wurden die Fehler der 1. Halbzeit und die Marschroute für die
2. Hälfte angesprochen. Doch in der 49. fiel das 0:2, als der Gegner sich über
links gut durchsetzte und zur 2 Tore Führung verwandelte. 4 Minuten später
erzielte Kirsten den Anschlusstreffer nach einer Ecke von Nina. Aus kurzer
Distanz drückte sie den Ball über die Linie. Wir kamen immer besser uns Spiel.
Einen Freistoß aus 18m verwandelte Svea traumhaft in den Winkel zum Ausgleich
in der 58. Minute. Nach einer Ecke in der 60. Minute waren wir wieder
unaufmerksam und bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Die Gegnerin
stocherte den Ball zur erneuten Führung über die Linie. Jetzt erst recht.
Spielerisch immer besser werdend und kämpferisch auf Augenhöhe zwangen
wir den Gegner immer wieder zu Fehlern. In der 75. Minute hatte Sina ihren
großen Moment, als sie sich auf der linken Seite gut freilief und den Pass von
Svea zum Ausgleich einschob. Nur 4 Minuten später nahm sich Nina ein Herz
und nagelte den Ball aus 16m zum umjubelten Führungstreffer unter die Latte.
Der Gegner hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen und wir erzwangen die
Entscheidung in der 86. Minute. Kirsten verwandelte sicher alleinstehend vor
der Torhüterin eine Vorlage von Nina zum 5:3 Endstand.
Fazit: Revanche gelungen. Nach schwachem Start steigerten wir uns stätig und
zeigten ab der 60. Minute ein gutes Spiel in dem spielerische Vorteile gepaart
mit viel Kampf den Unterschied für uns ausmachten.

SG Süderholm/Sarzbüttel – TSV Nordhastedt 5:0 (2:0)

„Glücklicher Saisonauftakt im Derby“

Aufstellung: Denise Reischke, Katrin Lorenzen, Svea Dühr, Svenja Franssen, Julia Haye,
Hanne Jungbloot, Maren Ihfe, Pia Rohwedder, Saskia Peters, Sina Voigt, Janina von Postel

Eingewechselt: Janine Möller, Lisa Grabow

Die Saison 2013/2014 startete für uns mit einem Derby gegen den Nachbarn
aus Nordhastedt. Diese reisten ersatzgeschwächt an und mussten auch noch
auf eine ihrer Leistungsträgerinnen verzichten. Jane Breuer hatte sich nur
Tage zuvor im Pokalspiel schwer am Knie verletzt. Die guten Eindrücke aus
der Saisonvorbereitung sollten im ersten Saisonspiel weiter fortgeführt werden.
Doch wir kamen überhaupt nicht ins Spiel und wirkten gehemmt gegen
den gut aufspielenden Nachbarn. Nordhastedt hatte in der ersten halben
Stunde mehr vom Spiel und kam zu einigen Gelegenheiten. In der 10. rettete
Katrin auf der Linie nach einem Kopfball und in der 30. Minute traf Nordhastedt
zweimal den Pfosten. Wir hatten Schwierigkeiten dem Tempo der
Nordhastedterinnen zu folgen. Doch auch für uns ergaben sich Gelegenheiten.
Hanne nutzte eine dieser in der 18. Minute zur schmeichelhaften Führung,
nachdem sie alleine vor der Tothüterin auftauchte und konsequent zur Führung
einschoss. In den letzten 15 Minuten der ersten Hälfte konnten wir uns
dann besser erwehren und erzielten durch einen verwandelten Foulelfmeter
(Svenni wurde gefoult) von Lisa in der 36. Minute den 2:0 Halbzeitstand.
Nach der Halbzeit hatten wir immer noch Mühe unser Spiel durchzuziehen.
Nordhastedt störte immer wieder geschickt unsere Bemühungen nach vorne.
Gefährlich kamen wir oft durch die guten Abschläge von Denise in die gegnerische
Hälfte. Nordhastedt kam noch zu einigen Chancen, die wir durch Geschick
und Glück vereiteln konnten. Wir fanden mehr und mehr zu unserem Spiel
und hatten ebenfalls noch einige Gelegenheiten. In der 71. Minute setzte sich
dann Svea gut im Strafraum durch und schob souverän zum 3:0 ein. Nur 2
Minute später schloss Svenni einen guten Konter von uns zum 4:0 ab. Das
Spiel war nun entschieden und Nordhastedt resignierte immer mehr. Wir hatten
nun keine Mühe das Spiel über die Runden zu bringen und kamen in der
Nachspielzeit durch Lisa noch zum fünften Treffer. Nach Sveas Pass verwandelte
Lisa alleinstehend vor dem gegnerischen Kasten.
Fazit: Wir taten uns sehr schwer gegen engagierte Nordhastedterinnen. Im
Mittelfeld hatten wir Schwierigkeiten der spielstärksten Spielerin etwas entgegenzusetzen.
Trotz der Höhe kann man von einem glücklichen Sieg sprechen.
Ein 5:4 wäre auch möglich gewesen. Eine Steigerung in den nächsten
Spielen ist unbedingt notwendig, um erfolgreich die nächsten Spiele zu bestreiten.

Vorbereitungsspiel: SV Germania Breklum – SG Süderholm/Sarzbüttel I 1:4 (1:1)

„Wir gingen auf Reisen nach Nordfriesland“

Aufstellung: Denise Reischke, Svea Dühr, Katja Sawatzki, Julia Haye, Maren Ihfe, Lena Paustian, Pia Rohwedder, Svenja Franssen, Sina Voigt, Janina von Postel, Elisa Eweleit

Eingewechselt: Lisa Grabow, Stefanie Rehm, Melanie Schulz

Bewusst haben wir uns mal einen unbekannten Gegner ausgesucht, um mal andere Gesichter und Mannschaften kennenzulernen. Bevor es zum Spiel ging frühstückten wir gemeinsam in der Nähe von Breklum. Weiter ging es danach zum Sportgelände. Wir wurden dort sehr herzlich empfangen und waren beeindruckt von der neuen sehr schönen Anlage in Breklum. Der Gegner schien hochmotiviert und machte sich früh und lange warm. Wir spielten auf einem ungewohnten Kunstrasenplatz. Locker gingen wir in die Partie und mussten uns erst an die Bedingungen gewöhnen. Es entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Wir spielten leider nicht die einfachen Pässe und machten uns das Leben selber schwer. Breklum kam nach einem schönen Angriff über die rechte Seite und dem guten Pass nach innen zum 1:0 in der 34. Minute. Nur 4 Minuten später erzielte Maren aus kurzer Distanz nach einem guten Eckball von Svea den Ausgleich. In der Halbzeit sprachen wir die Fehler an und danach kamen wir immer besser ins Spiel. Nach einer unerlaubten Aufnahme des Balls nach einer Rückgabe gab es indirekten Freistoß im Strafraum des Gegners (50. Minute). Nach Vorlage von Maren netzte Svea locker den Ball mit einem Schuss über die Mauer ein. In der 67. Minute bekamen wir einen Elfmeter zugesprochen nachdem Svenni gefoult wurde. Lisa verwandelte locker zum 3:1. Wieder Lisa war es, die einen Freistoß von Svea in der 73. souverän mit dem Kopf ins Tor beförderte. Das Spiel plätscherte nun dahin und bis zum Schlusspfiff passierte nichts Entscheidendes mehr.
Fazit: Die Fahrt hat sich gelohnt…es hat Spaß gemacht mal gegen eine andere Mannschaft zu spielen. Wir machten im Endeffekt ein gutes Spiel auf dem ungewohnten Boden. Es sind aber noch Verbesserungsmöglichkeiten vorhanden. Hoffentlich sind bald wieder alle an Bord, um noch schlagkräftiger zu sein für den Saisonstart.

Pokalspiel: BSC Brunsbüttel I – SG Süderholm/Sarzbüttel I 3:1 (2:0)

„Gegen starke Brunsbüttelerinnen gut behauptet“

Aufstellung: Denise Reischke, Svea Dühr, Svenja Franssen, Julia Haye, Hanne Jungbloot, Maren Ihfe, Melanie Schulz, Pia Rohwedder, Saskia Peters, Sina Voigt, Janina von Postel

Eingewechselt: Christina Heldt, Bente Schuldt, Katja Sawatzki

Zum Pokalspiel gegen den Meister der Vorsaison ging es mit vielen Aushilfen der Zweiten. In der Woche haben wir immer Schwierigkeiten die Stammkräfte der 1. zusammenzubekommen. Vorweg genommen: alle machten ihre Sache sehr gut. Wir wussten um die Stärken des Gegners und wollten uns mit der richtigen Einstellung und unserer Schnelligkeit Chancen erarbeiten. Dies gelang auch in der ersten Viertelstunde. Wir spielten mit Pässen in die Tiefe, um so die Viererkette des Gegners auszuhebeln. Leider vergaben Hanne und Sassi alleinstehend vor der gegnerischen Torhüterin. Brunsbüttel kam dann besser ins Spiel und erzielte in der 17. Minute mit einem langen Ball über Denise das 1:0. Wir fanden nicht mehr zu unserem Spiel zurück und mussten uns Angriff über Angriff erwehren. Ein Konter in der 34. brachte dann das 2:0. Nach der Halbzeitpause gingen wir dann wieder engagierter in die Partie und zwangen Brunsbüttel zu mehr Fehlern. Svea konnte in der 50. Min mit einem schönen Freistoß aus 18m ins rechte Eck den Anschluss herstellen. Wir versuchten danach alles den Ausgleich zu erzielen, um in die Verlängerung zu kommen. Doch Brunsbüttel ließ kaum noch Chancen zu und kam ihrerseits zu Gelegenheiten, welche durch Denise immer wieder zu Nichte gemacht wurden. Durch eine Unaufmerksamkeit von uns erzielte Brunsbüttel in der 77. Minute den entscheidenden dritten Treffer. Aus 16m ging ein Schuss direkt neben den Pfosten ins Tor. Damit war das Spiel entschieden und wir mussten die Niederlage in dieser Partie hinnehmen.
Fazit: Diesmal war kein Kraut gewachsen gegen die Brunsbüttelerinnen. Dennoch behaupteten wir uns gut. Die Aushilfen der 2. haben gezeigt, dass sie mithalten können und machten ihre Sache sehr gut. Mit einer vollständigen 1. Mannschaft wäre die Partie vielleicht anders gelaufen. Hoffen wir auf die neue Saison, in der Brunsbüttel zu schlagen sein sollte.
Vorbereitungsspiel
SV Germania Breklum – SG Süderholm/Sarzbüttel I 1:4 (1:1)
„Wir gingen auf Reisen nach Nordfriesland“
Aufstellung: Denise Reischke, Svea Dühr, Katja Sawatzki, Julia Haye, Maren Ihfe, Lena Paustian, Pia Rohwedder, Svenja Franssen, Sina Voigt, Janina von Postel, Elisa Eweleit
Eingewechselt: Lisa Grabow, Stefanie Rehm, Melanie Schulz
Bewusst haben wir uns mal einen unbekannten Gegner ausgesucht, um mal andere Gesichter und Mannschaften kennenzulernen. Bevor es zum Spiel ging frühstückten wir gemeinsam in der Nähe von Breklum. Weiter ging es danach zum Sportgelände. Wir wurden dort sehr herzlich empfangen und waren beeindruckt von der neuen sehr schönen Anlage in Breklum. Der Gegner schien hochmotiviert und machte sich früh und lange warm. Wir spielten auf einem ungewohnten Kunstrasenplatz. Locker gingen wir in die Partie und mussten uns erst an die Bedingungen gewöhnen. Es entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Wir spielten leider nicht die einfachen Pässe und machten uns das Leben selber schwer. Breklum kam nach einem schönen Angriff über die rechte Seite und dem guten Pass nach innen zum 1:0 in der 34. Minute. Nur 4 Minuten später erzielte Maren aus kurzer Distanz nach einem guten Eckball von Svea den Ausgleich. In der Halbzeit sprachen wir die Fehler an und danach kamen wir immer besser ins Spiel. Nach einer unerlaubten Aufnahme des Balls nach einer Rückgabe gab es indirekten Freistoß im Strafraum des Gegners (50. Minute). Nach Vorlage von Maren netzte Svea locker den Ball mit einem Schuss über die Mauer ein. In der 67. Minute bekamen wir einen Elfmeter zugesprochen nachdem Svenni gefoult wurde. Lisa verwandelte locker zum 3:1. Wieder Lisa war es, die einen Freistoß von Svea in der 73. souverän mit dem Kopf ins Tor beförderte. Das Spiel plätscherte nun dahin und bis zum Schlusspfiff passierte nichts Entscheidendes mehr.
Fazit: Die Fahrt hat sich gelohnt…es hat Spaß gemacht mal gegen eine andere Mannschaft zu spielen. Wir machten im Endeffekt ein gutes Spiel auf dem ungewohnten Boden. Es sind aber noch Verbesserungsmöglichkeiten vorhanden. Hoffentlich sind bald wieder alle an Bord, um noch schlagkräftiger zu sein für den Saisonstart.

Vorbereitungsspiel: SG Süderholm/Sarzbüttel I – MTV Wrohm 6:2 (2:1)

„Ein sehr positiver Auftakt“

Aufstellung: Denise Reischke – Svea Dühr, Janine Möller, Julia Haye, Kirsten
Schmidt, Maren Ihfe, Bella Kist, Pia Rohwedder, Saskia Peters, Sina Voigt, Janina von Postel

Eingewechselt: Hanne Jungbloot, Stefanie Rehm, Jessica Busse, Christina Heldt

In dem ersten Testspiel zur Saison 13/14 spielten wir gegen den Verbandsligaabsteiger
aus Wrohm. In dem frühen Stadium der Vorbereitung
konnte man noch nicht mit einem guten Spiel rechnen. Doch wir begannen
so, wie wir uns diese Saison präsentieren wollen. Engagiert und mit viel
Druck nach Vorne. Bereits nach ein paar Sekunden hatten wir die erste
Gelegenheit durch Kirsten. Alleine vor der Torhüterin lenkte diese den Ball
aber zum Eckball ab. Ein munteres Spiel entwickelte sich mit vielen Chancen
auf beiden Seiten. In der 14. Minute traf Svea die Latte, aber Kirsten
konnte den Abpraller nicht mit dem Kopf im Tor unterbringen. In der 23.
gerieten wir unverdient in Rückstand, als plötzlich eine Gegnerin vor
Denise auftauchte und zum 0:1 einschob. Kirsten konnte in der 40. Minute
dann den Ausgleich aus kurzer Distanz nach Pass von Svea erzielen. Nach
einem Freistoß in der 43. durch Svea erzielte Kirsten dann per Kopf den
Führungstreffer. Nach der Halbzeit spielten wir weiter nach Vorne und
kamen, wiederrum durch Kirsten per Kopf, in der 57. zum 3:1. Svea hatte
die Ecke präzise vors Tor gebracht. Nur 2 Minuten später erhöhte Hanne
nach einem schönen Pass von Sassi auf 4:1, als sie den Ball nur noch ins
lange Eck schieben musste. Das Spiel verflachte nun etwas, was der Vorbereitung
zu Schulden wäre, da die Ausdauer noch nicht vorhanden ist. In der
83. Minute konnte Wrohm durch einen Schuss aus 25m zum 4:2 verkürzen.
3 Minuten später erhöhte Kirsten nach Freistoß von Svea auf 5:2 und wiederrum
Kirsten erzielte in der 90. den letzten Treffer nach Pass von Svea.
Fazit: 5 Tore durch Kirsten, alle von Svea aufgelegt…das Duo hat sich schon
gefunden! Alle waren engagiert und wollten mit einem positiven Ergebnis
starten. Gegen den starken Gegner aus Wrohm ist dies schon ein erster
Achtungserfolg. Wenn dann erst alle fit und vorbereitet an Bord sind, kann
man von der Mannschaft in diesem Jahr einiges erwarten. Das Spielerische
muss noch verbessert werden, aber das wird in den nächsten Trainingseinheiten
bis zum Saisonbeginn einer der Schwerpunkte sein.

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Torschützenliste

Kirsten Schmidt 22 Tore
Nina Hass 11 Tore
Lena Paustian 7 Tore
Svenja Franssen 7 Tore
Maren Ihfe 7 Tore
Svea Dühr 6 Tore
Saskia Peters 5 Tore
Hanne Jungbloot 3 Tore
Lisa Grabow 3 Tore
Katrin Lorenzen 1 Tor
Svenja Ahmling 1 Tor
Sina Voigt 1 Tor
Eigentore des Gegners 2 Tore
Tore am grünen Tisch 5 Tore

Spielberichte

SG Süderholm/Sarzbüttel I – BSC Brunsbüttel I 1:2 (1:2)

„Dem Meister nichts geschenkt“

Aufstellung: Denise Reischke, Svea Dühr, Janine Möller, Kirsten Schmidt, Maren Ihfe, Lena Paustian, Elisa Eweleit, Sina Voigt, Katrin Lorenzen, Svenja Franssen, Janina von Postel

Eingewechselt: Nina Hass, Svenja Ehlers, Hanne Jungbloot

Das letzte Punktspiel der Saison sollte nochmal ein Highlight werden. Der Meister aus Brunsbüttel gab sich die Ehre. Wir wollten natürlich unsere Punkte nicht einfach her schenken und wollten zeigen, dass wir auf Augenhöhe sind. Engagiert wollte man, wie in den letzten Wochen auch, die Partie angehen und gleich zeigen wer Herr im Haus ist. Leider wurden wir in der 2. Minute kalt erwischt. Als Brunsbüttel keine Mühe hatte unsere Abwehr auszuspielen und Denise zu überwinden. Doch wir ließen die Köpfe nicht hängen und kamen immer besser ins Spiel. Gute Chancen gab es auf beiden Seiten. Beide Mannschaften lieferten ein hochklassiges Spiel und schenkten sich nichts. Wir brauchten bis zur 24. Minute, als Kirsten die Chance zum 1:1 Ausgleich nutzen konnte. Als sich alle schon mit dem Unentschieden zur Pause anfreundeten konnte Brunsbüttel in der 45. Minute auf 2:1 erhöhen. Das Tor fiel dabei sehr unglücklich. Eine Flanke verunglückte so, dass der Ball im Winkel einschlug und Denise nicht an den Ball kam. Nach der Halbzeit versuchten wir alles, um den Sieg doch noch zu erringen. Leider war uns das Glück nicht holt und wir schafften es nicht mehr den entscheidenden Angriff zu Ende zu spielen. Sämtliche Großchancen blieben ungenutzt. Am Ende ließen die Kräfte nach und wir mussten die Niederlage hinnehmen.

Fazit: wir spielten guten Fußball, kämpften bis zum Schluss, boten dem Meister toll Paroli, doch wir wurden mal wieder nicht belohnt. Doch das Spiel hat gezeigt, was in der Mannschaft steckt. Mit noch besseren Voraussetzungen und etwas mehr Glück wäre der Sieg drin gewesen.

 

SG Süderholm/Sarzbüttel I – TuRa Meldorf I 0:4 (0:2)

„Pokalausscheiden trotz großem Kampf nicht zu verhindern“

Aufstellung: Denise Reischke, Svea Dühr, Janine Möller, Kirsten Schmidt, Maren Ihfe, Lena Paustian, Julia Haye, Svenja Ehlers, Sina Voigt, Nina Hass, Janina von Postel
Eingewechselt: Svenja Franssen, Melanie Schulz
Ersatz: Steffanie Rehm, Christina Heldt

Zum Kreispokalhalbfinale kam der Favorit auf den Titel aus Meldorf nach Sarzbüttel gereist. Der Schleswig-Holsteinligist hatte fast alle Mann an Bord und wir wussten daher, dass es schwer werden würde sich der Niederlage zu erwehren. Wir mussten die gewohnte Grundordnung natürlich ändern. Svenja und Maren sollten als Doppellibero die Räume im Strafraum eng machen. Vorweg genommen, sie machten ihre Sache hervorragend. Wir wollten über den Kampf das Spiel so lange es geht offen halten. Wir mussten uns in den ersten Minuten erst an die ungewohnte Aufstellung gewöhnen. Doch im Laufe des Spiels wurde es immer besser. Wir hatten in der 3. Minute die große Gelegenheit zur Führung. Kirsten tauchte plötzlich frei vor der gegnerischen Torhüterin auf. Der gewollte Heber konnte sie aber leider nicht im Tor unterbringen. 3 Minuten später gerieten wir nach einem guten Spielzug der Meldorferinnen über rechts und der verwandelten Hereingabe ins Hintertreffen. Nur 5 Minuten später konnte Meldorf durch einen Fernschuss unter die Latte das 2:0 markieren. Meldorf hatte jetzt natürlich das Spiel im Griff. Wir hielten aber zu jederzeit kämpferisch dagegen und konnten immer wieder die Angriffe abwehren. Alle Chancen konnten nicht verhindert werden. Wenn mal ein Angriff durchkam war Denise zur Stelle. Svea hatte in der 35. Minute die Chance zum Anschluss. Den aus 16m sehr gut geschossenen Freistoß konnte Laura Engler im Tor der Meldorferinnen mit einer Glanzparade abwehren. So ging es in die Pause. Im 2. Durchgang mussten wir jetzt gegen den Wind spielen und hatten es jetzt noch schwerer. Meldorf kam immer wieder zu Großchancen und traf mehrmals das Alumunium. Wir hielten bis zum Schluss dagegen und ließen nur noch 2 Treffer zu. In der 55. (aus dem Gewühl) und der 85. Minute (Freistoss aus 18m in den Winkel) konnte Meldorf Denise überwinden.

Fazit: gegen einen sehr guten Gegner machten wir unsere Sache hervorragend. Kämpferisch und läuferisch waren wir immer am Limit und versuchten alles. Leider wurde unser Bemühen nicht durch ein Tor belohnt. In dieser Höhe war der Sieg der Meldorferinnen natürlich verdient. Die Einstellung war da und alle konnten sich mit dem Ergebnis und dem Geleisteten gut anfreunden.

FSV Farnewinkel-Nindorf – SG Süderholm/Sarzbüttel I 0:9 (0:4)

„Souveräner Derbysieg“

Aufstellung: Denise Reischke, Katrin Lorenzen, Janine Möller, Kirsten Schmidt, Maren Ihfe, Hanne Jungbloot, Elisa Eweleit, Svenja Franssen, Sina Voigt, Nina Hass, Janina von Postel
Eingewechselt: Svea Dühr, Lena Paustian, Julia Haye

Gegen den Gegner aus der Nachbarschaft wollten wir die Siegesserie der letzten Wochen unbedingt fortführen. Der Platz in Nindorf war schwer zu spielen und lies ein kampfbetontes Spiel vermuten. Zahlreiche Fans wollten sich das Spiel nicht entgehen lassen, und sie wurden nicht enttäuscht. Wir kamen gut in die Partie und ließen dem Gegner keinen Spielraum. Kirsten eröffnete den Torreigen nach 5 Minuten nach einem schönen Solo von Nina und dem anschließenden genauen Querpass. Nur eine Minute später zog Maren aus 20m ab und der Ball schlug unter der Latte zum 2:0 ein. Nach einem Querpass von Nina vor dem gegnerischen Tor konnte eine Gegnerin den Ball nur noch ins eigene Tor klären. Ein Torfestival schien sich anzubahnen. Doch nun litt unser Spielfluss etwas, da auch der Gegner nun etwas besser in der Abwehr stand. Es dauerte bis zur 28. Minute ehe Kirsten einen Freistoß von Katrin an die Latte per Kopf aus kurzer Distanz vollenden konnte. Nur gelegentlich kam Nindorf vor unser Tor, vergab aber jegliche Möglichkeiten. In der 63. Minute konnte Svea nach feiner Einzelleistung das 5:0 markieren. 11 Minuten später vollendete Maren ein Querpass von Kirsten, die alleine aufs Tor gestürmt war. Das Spiel war natürlich gelaufen. Doch wir wollten weiter nachlegen und etwas fürs Torverhältnis tun. Kirsten konnte in der 79. einen guten Eckball per Kopf ins Tor befördern, sowie 7 Minuten später das 8:0 nach Pass Svea vollenden. 1 Minute später erzielte wiederrum Kirsten den Endstand per Kopf nach einer Flanke von Svea. Ein lupenreiner 8 Minuten Hattrick von Kirsten.

Fazit: auch in dieser Höhe vollkommen verdient holten wir die 3 Punkte in Nindorf. Mit Aggressivität und teilweise richtig guten Spielzügen ließen wir dem Gegner keine Chance. Mittlerweile haben wir uns sehr gut entwickelt und machen die Räume immer wieder eng für den Gegner. Der positive Trend setzt sich fort und wird hoffentlich in den letzten beiden Spielen gegen Meldorf und Brunsbüttel nicht abreißen.

SG Süderholm/Sarzbüttel – Münsterdorfer SV 6:3 (2:2)

„Mit falscher 9 zum verdienten Sieg“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Janine Möller, Nina Hass, Maren Ihfe, Svenja
Franssen, Svea Dühr, Janina von Postel, Elisa Eweleit, Lena Paustian, Sina Voigt
Eingewechselt: Hanne Jungbloot, Svenja Ehlers, Anna Boie

Ohne echten Stürmer wollten wir gegen den Gast aus Steinburg die
nächsten 3 Punkte einfahren. Wir spielten erst gegen den Wind und
mussten uns dem „Langpassspiel“ der Münsterdorferinnen erwehren.
Mit dem Wind im Rücken kamen die langen hohen Bälle immer wieder
gefährlich in die Nähe unseres Tores. In der 10. Min. ging Münsterdorf
mit 1:0 in Führung. Nina konnte durch ein starkes Solo 2 Minuten später
ausgleichen. Wir spielten mit klugen Angriffen nach Vorne und hatten
ein Übergewicht. Die gegnerischen Stürmerinnen wurden von uns
gut abgedeckt. Wir hatten im Mittelfeld durch aggressive und aufmerksame
Spielweise die Partie im Griff. Svea konnte uns in der 24. Minute
nach einem Doppelpass mit Maren in Führung bringen. Ab der 30. Minute
verloren wir allerdings den Faden und Münsterdorf kam immer
wieder gefährlich vor unser Tor. Zwangsläufig fiel in der 36. der Ausgleich.
Bis zur Halbzeit retteten wir das Unentschieden. Mit dem Wind
im Rücken wollten wir schnell zu unserem Spiel zurückfinden. Münsterdorf
hatte mit ihren langen Bällen jetzt nicht mehr die Gefährlichkeit
und wir spielten wieder souverän nach Vorne und setzten den Gegner
mit unserer hohen Spielweise unter Druck. Nach einem Superpass von
Nina umspielte Svea in der 54. Minute die generische Torhüterin und
schob zum 3:2 ein. Nur 3 Minuten später staubte Svenni zum 4:2 ab.
Wir ließen jetzt nicht nach und spielten weiter gefällig nach Vorne. Ein
Eigentor in der 77. Minute zum 5:2 kam zum richtigen Zeitpunkt. Nach
dem Anstoß konnte Münsterdorf postwendend durch eine Einzelleistung
das 3. Tor erzielen. Münsterdorf versuchte danach zwar alles,
scheiterte aber immer wieder an unseren gutaufgelegten Abwehrspielerinnen
oder an Denise. Nach einer tollen Ablage von Hanne erzielt
Nina mit einem Schuss aus 18m den 6:3 Endstand.
Fazit: Verdienter Sieg mit einer klasse Leistung…Münsterdorf fand kein
Mittel gegen unsere Offensive und ließ sich immer wieder gnadenlos
ausspielen. Wir zeigten uns von der feinsten fußballerischen Seite. Mit
dieser Leistung kann man in der Klasse jeden schlagen…Die letzten beiden
Spiele werden es zeigen!

SG Süderholm/Sarzbüttel – TSV Barlt 12:0 (8:0)

„Ein Dutzend für die gute Laune“

Aufstellung: Denise Reischke – Svenja Ehlers, Janine Möller, Kirsten Schmidt, Maren
Ihfe, Hanne Jungbloot, Julia Haye, Lena Paustian, Sina Voigt, Svea Dühr, Nina Hass
Eingewechselt: Svenja Franssen, Janina von Postel, Elisa Eweleit

Motiviert durch die Hinspielniederlage und dem Sieg am vorigen Wochenende
ging es gegen den mit 4 Punkten im unteren Bereich der Tabelle
platzierten Gast aus Barlt. Von Anfang an sollte Barlt unsere Motivation
und den willen das Hinspiel vergessen zu machen spüren. Wir
ließen dem Gegner von Anfang an keine Chance und erzielten in der 1.
Halbzeit Tor um Tor. Kirsten eröffnete den Torreigen in der 3. Minute
per Kopf nach einer Flanke von Maren. In der 6. konnte Nina nach einem
tollen Solo nachlegen. Bereits jetzt hatte der Gegner sich fast aufgegeben.
Wir ließen nicht nach und spielten uns mit tollen Spielzügen
regelrecht in einen Rausch. Svea staubte in der 10. Minute ab, nach dem
Maren einen Kopfball nach Freistoß Svenja nicht im Tor unterbrachte.
In der 20. schloss Lena einen tollen Pass von Svea mit dem 4:0 ab. Weiter
spielten wir gefällig nach vorne und kamen zu zahlreichen Chancen.
In der 31. Minute trug sich Hanne durch einen Abstauber in die Torschützenliste
ein. Nur 2 Minuten später machte Lena ihr 2. Tor nach
einem Steilpass von Nina in die Gasse. 37. Minute: 7:0, Freistoß Svenja,
Direktabnahme Kirsten. In der 40. Minute konnte Svea frei vorm Torwart
den 8:0 Halbzeitstand erzielen. Nach der Halbzeit (3 Spielerinnen
wurden ausgetauscht) wollten wir das Tempo beibehalten und weitere
Tore erzielen. 56 Minute: Kirsten mit einem Distanzschuss zum 9:0.
Hanne erzielte ihren 2. Treffer nach Traumpass von Svenni in der 63.
Nur 2 Minuten später erzielte Kirsten ihren 4. Treffer per Kopf nach
einem Freistoß von Maren. Wir ließen es nun etwas ruhiger angehen
und genossen den Spaß am Spiel. Svenni setzte den Schlusspunkt in der
83. nach einer Flanke von Nina.
Fazit: der Knoten ist geplatzt. Hochmotiviert und in der Höhe auch verdient
schickte man den Gast wieder nach Hause und ließ die Hinspielniederlage
vergessen. Tolle Kombinationen und Spaß am Spiel waren
der Mannschaft anzumerken. Die nächsten Aufgaben können kommen.

1. FC Lola – SG Süderholm/Sarzbüttel 1:4 (1:2)

„Endlich der nächste ersehnte Dreier“

Aufstellung: Denise Reischke – Svenja Ehlers, Janine Möller, Kirsten
Schmidt, Maren Ihfe, Svenja Franssen, Svea Dühr, Janine von Postel, Elisa
Eweleit, Lena Paustian, Sina Voigt
Eingewechselt: Lisa Meissner, Nina Hass

Endlich sollte der nächste Sieg eingefahren werden. Gegen die Mannschaft
aus Hohenlockstedt wollte man sich von Anfang an engagiert
präsentieren. Doch wir kamen nicht richtig in die Zweikämpfe und hatten
Schwierigkeiten die Partie zu bestimmen. Lola merkte man den Willen
an die Punkte in Steinburg zu belassen. Wir hatten immer wieder
Problem mit langen Bällen. So entstand dann auch der Treffer des Gegners.
Sina konnte den Ball nicht richtig klären und im 1 gegen 1 mit
Denise erzielte Lola in der 6. Minute das 1:0. Nur 6 Minuten später zog
Kirsten dann einfach mal ab und traf die Lattenunterkante. Den herausspringenden
Ball drückte Lena zum Ausgleich über die Linie. Wir taten
uns weiterhin schwer. Erarbeiteten uns aber immer wieder Chancen,
die leider ungenutzt blieben. Erst in der 36. konnten wir den Führungstreffer
erzielen. Einen Foulelfmeter an Kirsten versenkte Maren sicher
im Gehäuse.
In der Halbzeit sprachen wir die Probleme und unsere Schwächen an.
Wir kamen nach der Halbzeit besser in die Zweikämpfe und waren nun
überlegen. Chance um Chance spielten wir uns heraus. Die Abwehr
stand nun besser und wir brachen immer mehr den Willen des Gegners.
Es dauerte bis zur 70. Minute, als Svea einfach mal abzog und die Torhüterin
den nicht allzu strammen Schuss ins Tor rollen ließ. Wir spielten
jetzt sehr gefällig und konnten in der 87. Minute durch Nina den
Sack zu machen. Eine gute Hereingabe stocherte sie an der Torhüterin
vorbei über die Linie.
Fazit: Wir steigerten uns in diesem Spiel von Minute zu Minute und ließen
den Gegner immer weniger Spielraum. Die Moral stimmte und wir
hatten den Dreier, aufgrund der eindeutig besseren 2. Hälfte, mehr als
verdient.

SG Süderholm/Sarzbüttel – VfR Horst 2:3 (0:1)

„Spiegelbild der Saison“

Aufstellung: Susanne Wiener – Katrin Lorenzen, Janine Möller, Kirsten Schmidt, Maren
Ihfe, Svenja Franssen, Julia Haye, Janine von Postel, Elisa Eweleit, Lena Paustian, Sina Voigt
Eingewechselt: Hanne Jungbloot, Jessica Busse

Gegen den VfR Horst wollten wir die beiden Niederlagen der vergangenen
Wochen vergessen machen. Gegen den Tabellennachbarn begannen wir
sehr zerfahren und kamen nicht so recht in die Partie. Horst hatte mehr
vom Spiel. Einige gefährliche Angriffe und Chancen der Gäste konnten aber
durch Sanne, die im Tor aushalf, zu Nichte gemacht werden. Erst nach 20
Minuten bekamen wir das Spiel besser in den Griff und erarbeiteten uns
Chancen. Doch der Ball wollte aus immer wieder günstiger Position einfach
nicht ins Tor. Elisa (28.) sowie Hanne (29.) vergaben freistehend aus kurzer
Distanz. Beide Direktabnahmen gingen über das Tor. In der 36. Minute
landete ein Freistoß von Katrin auf der Latte. Alle hatten sich schon mit
dem torlosen Remis zur Halbzeit abgefunden. Doch in der 45. Minute
brachte Horst einen Freistoß direkt vors Tor und Sanne konnte den Ball
nicht entscheidend abwehren. Die Stürmerin stand parat und drückte den
Ball irgendwie über die Linie.
Nach der Halbzeit hatten wir dann weiterhin mehr vom Spiel und Horst
kam teilweise nicht mehr aus der eigenen Hälfte. In der 62. Minute konnte
Svenny dann eine Hereingabe von Kirsten aus kurzer Distanz zum Ausgleich
im Tor unterbringen. Wir spielten weiterhin gut nach Vorne, trafen
aber das Tor zu selten. In der 80. Minute erzielte Maren nach einer Ecke
den Führungstreffer. Horst konnte den Ball nicht klären und Maren beförderte
den Ball über die Linie. Leider verpassten wir jetzt weiter nach Vorne
zu spielen und ließen nur 3 Minuten später den Ausgleich zu. Ein Konter
schloss die Horster Stürmerin mit einem Heber über Sanne ins lange Eck
zum Ausgleich ab. Alle hatten sich schon mit der Punkteteilung abgefunden,
als Horst noch einmal in der Schlussminute vor unser Tor kam. Nahezu
freistehend vor Sanne schlug der Ball aus Halbrechter Position im langen
Eck ein. Somit brachten wir uns wieder um den verdienten Lohn und
mussten eine bittere 2:3 Niederlage hinnehmen.
Fazit: ein Spiegelbild der Saison: Wir brauchten lange, um ins Spiel zu
kommen; bekommen ein unnötiges Gegentor kurz vor der Halbzeit; wir
sind überlegen; machen die Tore nicht; verlieren dann mit Pech in der
Schlussminute.

TSV Heiligenstedten – SG Süderholm/Sarzbüttel I 5:1 (3:1)

„Gegen starke Steinburgerinnen gab es kein Mittel“

Aufstellung: Denise Reischke – Janine Möller, Sina Voigt, Kirsten Schmidt, Maren Ihfe,
Katrin Lorenzen, Svenja Franssen, Julia Haye, Hanne Jungbloot, Janina von Postel, SveaDühr
Eingewechselt: Svenja Ehlers, Anna Boie, Christina Heldt

Wieder ging es über den Kanal in das benachbarte Steinburg. Diesmal
hieß der Gegner TSV Heiligenstedten. Gegen eine spielstarke Mannschaft
wollten wir die letzte Niederlage vergessen machen und uns engagiert
auf dem Platz verhalten. Leider bekamen wir bereits in der 3.
Minute den ersten Gegentreffer. Aus dem Mittelfeld heraus gelang dem
Gegner ein guter Pass in die Tiefe. Im 1:1 hatte Denise dann keine Chance.
Wir fanden erst allmählich ins Spiel und konnten in der 16. Minute
nach einem Freistoß von Katrin den Ausgleich markieren. Die Torhüterin
wehrte den Ball nach außen ab und Hanne konnte aus spitzem Winkel
durch einen abgefälschten Schuss vollenden. Der Gegner hatte im
Mittelfeld immer wieder Freiräume und konnte durch gute und kluge
Spielweise uns immer wieder in Schwierigkeiten bringen. In der 21.
Minute fiel das 1:2. Nach einem Pass auf die rechte Seite schob die Gegnerin
den Ball locker an Denise vorbei in die linke Torecke. Weiter erarbeitete
sich Heiligenstedten Chancen. Doch Denise hielt den Kasten
bis kurz vor der Halbzeit sauber. Wieder alleine vor Denise, schob die
Gegnerin zum 1:3 ein. Wir hatten immer wieder Schwierigkeiten die
schnellen Spielerinnen in den Griff zu bekommen.
Nach der Halbzeit verflachte das Spiel dann zusehends und Heiligenstedten
tat nicht mehr als notwendig. In der 62. und 80. Minute fielen
dann noch die Treffer zum 1:4 und 1:5. Beide Male kam über rechts
die Flanke in den Strafraum und aus kurzer Distanz vollendeten die
spritzigen Stürmerinnen. Wir hatten in der 2. Hälfte nicht mehr die
Kraft um die weiten Wege zu gehen. Daher blieben gefährliche Aktionen
unsererseits Mangelware.
Fazit: Eine verdiente Niederlage gegen einen Gegner mit guten Offensivspielerinnen
gegen die wir uns immer wieder schwer taten. Jedoch
stimmte die Moral und der Wille das Spiel nicht kampflos aufzugeben.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – SG Heiligenst’kamp/N-R II 2:5 (2:0)

„2 Hälften wie sie unterschiedlicher nicht sein können“

Aufstellung: Denise Reischke – Janine Möller, Nina Hass, Sina Voigt, Kirsten Schmidt,
Maren Ihfe, Katrin Lorenzen, Svenja Franssen, Julia Haye, Hanne Jungbloot, Janina vonPostel
Eingewechselt: Lisa Braun

Bei schönstem Sonnenwetter ging es über den Kanal nach Rethwisch, um das
Nachholspiel bei der neu gegründeten SG zu absolvieren. Leider konnten wir
aufgrund des zeitgleichen Spiels der Zweiten nur mit einer Auswechselspielerin
antreten. Die Gastmannschaft hatte in der 3. Minute die 1. Gelegenheit, als
eine Spielerinn frei vor Denise auftauchte. Denise jedoch den Ball glänzend
abwehrte. Danach kamen wir immer besser ins Spiel und erarbeiteten uns
immer wieder Gelegenheiten. Wir hatten viele Ecken, die jedoch nichts Zählbares
einbrachten. Nina hatte in der 19. Minute eine gute Gelegenheit zur Führung.
Aus guter Position ging der Ball aber freistehend über das Gehäuse. In
der 30. konnte Nina dann den Führungstreffer erzielen. Sie spielte sich sehr
gut durch die gegnerische Abwehrreihe und konnte den Ball, der noch durch
eine Gegnerin abgefälscht wurde, im Tor unterbringen. Nur 4 Minuten später
erkämpfte sich Svenny das 2:0. Nina spielte in die Spitze und den Pressschlag
mit der Torhüterin konnte Svenny erfolgreich für sich entscheiden. Bis zur
Halbzeit passierte nicht mehr viel und wir hatten kaum Mühe das Spiel zu
kontrollieren. Nach der Halbzeit war von einem anderen Spiel erst mal nichts
zu sehen. Doch nach ca. 10 Minuten hatten wir plötzlich Probleme die Zweikämpfe
anzunehmen und zu gewinnen. Das Spiel glitt uns immer mehr aus
den Händen. Der Anschlusstreffer in der 60. Minute tat sein Übriges. Eine
Flanke konnte Denise nicht rechtzeitig erreichen und der Ball war plötzlich im
Tor. In der 70. mussten wir dann den Ausgleich hinnehmen. Diesmal kam der
Ball von links in den Strafraum und die Gegnerin konnte aus kurzer Distanz
einschieben. Nur eine Minute später nahm sich eine Gegnerin ein Herz und zog
aus 18m unhaltbar für Denise ab. Wir verloren jetzt immer mehr den Faden
und konnten nicht mehr gegenhalten. Das 2:4 in der 75. Minute war eine Kopie
des 2:2. Wir konnten uns nicht mehr gegen den jetzt besseren Gegner aufbäumen
und bekamen in der 87. noch das 2:5 nach einem Freistoß den Denise
nicht festhalten konnte.
Fazit: Nachdem wir das Spiel größtenteils im Griff hatten, gelang es uns nicht
dieses über 90 Minuten durchzuziehen. Der Gegner bewies in der 2. Hälfte
eine gute Moral und war mehr darauf aus das Spiel für sich zu entscheiden.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – TSV Nordhastedt 10:1 (2:1)

„Der Kälte und dem Wind zum Trotz“

Aufstellung: Denise Reischke – Elisa Eweleit, Nina Hass, Sina Voigt, Kirsten Schmidt, Maren Ihfe, Katrin
Lorenzen, Svenja Franssen, Julia Haye, Hanne Jungbloot, Lisa Grabow
Eingewechselt: Janine Möller, Lena Paustian, Janina von Postel, Saskia Peters

Am Morgen sah es noch nach einer Windlotterie an diesem Spieltag aus, bei
dem der Gast aus Nordhastedt eine kurze Anreise hatte. Der Gegner erschien
mit 11 Spielerinnen und hatte somit sein letztes Aufgebot dabei. Vor Beginn
des Spiels begann es dann auch noch heftig zu schneien. Wir wollten, wie eigentlich
immer, gleich dem Gegner den Schneid abkaufen und hofften auf
schnelle Tore um den Bann des Gegners gleich zu brechen. Da wir erst gegen
den Wind und damit auch gegen den Schnee spielen mussten, taten wir uns,
auch den Bodenverhältnissen geschuldet, in der Anfangsphase recht schwer.
Wir gingen in der 11. Minute nach einem Eckball durch Schmiddel in Führung.
Aus kurzer Distanz brachte sie den Ball aus dem Gewühl über die Linie. Wir
schafften es weiterhin nicht in der Folge unser Spiel aufzuziehen und gewöhnten
uns erst langsam an das schwierige Spiel auf dem weißen Untergrund. In
der 24. Minute kam Nordhastedt sogar zum Ausgleich. Eine flachgetretene
Ecke wurde unglücklich von uns ins kurze Eck abgefälscht. Nur 4 Minuten
später war der Abstand aber wieder hergestellt. Durch einen sehenswerten
Heber von Maren über die Torhüterin, Elisa hatte den abgewehrten Ball nach
einer Ecke in den Strafraum gehoben, konnte sie sich endlich in die Torschützenliste
eintragen. Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel. Wir waren zwar
Feldüberlegen, konnten jedoch daraus nicht mehr Kapital schlagen. Nach der
Halbzeit ging es dann Schlag auf Schlag und wir erhöhten innerhalb von 10
Minuten auf 7:1. Jeder Schuss war ein Treffer. 3:1 Maren, 4:1 Lisa, 5:1 Maren,
6:1 Nina und 7:1 Sassi erzielten Tore im Minutentakt. Mal spielten wir sehr gut
über Außen, mal setzten wir uns in der Mitte durch und vollendeten vom 16er
mit schönen Schüssen. Somit war das Spiel gelaufen. Sina 8:1, Nina 9:1 und
Lena 10:1 legten noch nach und machten den Kantersieg perfekt. Nordhastedt
hatte nichts mehr entgegenzusetzen und war gegen unsere jetzt sehr gute
Spielweise überfordert. Wir konnten einige sehr gute Spielzüge zeigen und die
Abwehr stand sehr gut bei den Gegenspielern und ließ kaum Gefahr aufkommen.
Der Schiedsrichter pfiff dann einige Minuten früher ab, da das Spiel entschieden
war und alle schnell ins Warme wollten.
Fazit: Nach der Niederlage gegen Wilstermarsch konnte man sich jetzt rehabilitieren
und setzte spielerische Glanzpunkte. Bei dem Boden und den Wetterverhältnisse
eine sehr gut anzusehende Leistung, die mit dem hohen Sieg auch
entsprechend belohnt wurde.

SG Wilstermarsch -SG Süderholm/Sarzbüttel 2:1 (2:0)

Unsicherheit im ersten Spiel deutlich erkennbar

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Svenny Franssen, Janina von Postel, Sina Voigt, Janine
Möller, Maren Ihfe, Svenja Ehlers, Hanne Jungbloot, Sassi Peters, Kirsten Schmidt
Eingewechselt: Lisa Grabow, Elisa Eweleit, Lena Paustian

Im ersten Spiel nach der Winterpause musste unsere Erste gleich zum großen
Konkurrenten in die Wilstermarsch. Ohne Trainer Henning und die Aktiven
Nina Hass (Arbeit), Julia Haye (Familienfeier) und Jule Steinkrauss (Babypause)
ging die Reise los. Die Aufregung war bereits vor dem Anpfiff in der Kabine
zu spüren. Nach dem Anpfiff sah es von draußen aus, als würde unsere Mannschaft
das erste Mal Fußball spielen. Jeder Ball wurde sofort ohne jede Not
nach vorne geschossen. Anstatt den Ball zu halten und zu gucken wo der
nächste Mitspieler steht, kam der Ball immer nur zum Gegner. Schmiddl wurde
aufgrund dieses Spielaufbaus von der eigenen Mannschaft fast komplett
aus dem Spiel genommen. Der Gastgeber spielte unsere Abwehr mit gekonntem
Kurzpassspiel aus und kam zu zahlreichen Chancen. Einer der ersten nutze
die gastgebende SG nach einem Pass in den Strafraum. Denise bekommt 7
Meter vor dem Tor den Ellenbogen ins Gesicht (der Pfiff bleibt jedoch aus) und
ist bei dem Schuss aufs leere Tor chancenlos (1:0). Denise konnte dann aber
weitermachen. Der zweite Treffer fiel erneut aus einer unglücklichen Aktion.
Maren rutscht bei einer Körpertäuschung des Gegners im Strafraum kurz weg.
So wurde der Schussweg frei. Denise, die an dem Gewaltschuss unter Latte nur
noch die Fingerspitzen dran bekommt, war erneut machtlos. Nach einer gespielten
halben Stunde hatte unsere SG knapp zehn Eckbälle hintereinander.
Svenja trat alle Bälle sehr schön hoch in die gefährliche Zone zwischen Tor
und Fünf-Meterraum. Genau vor der Torfrau war aber niemand postiert, so
dass alle Ecken ohne Erfolg verpufften. Mit einem 0:2 ging des dann in die Kabine,
wo deutliche Worte zum Spiel gefunden wurden. Im zweiten Durchgang
spielten unsere Damen endlich mit und kamen auch zu Torchancen. Leider
mussten sich Schmiddl und Co erst noch warmschießen. Zehn Minuten vor
Schluss gelang ein schöner Angriff über außen. Der Flankenball springt der
Abwehrspielerin an die Hand. Den fälligen Strafstoß verwandelte Lisa zum
mittlerweile verdienten Anschlusstreffer. Sofort im Anschluss wurde noch
einmal offensiv gewechselt um für die letzten zehn Minuten vorne noch mehr
Druck zu machen. Wir erarbeiteten uns zwar noch Chancen, aber das Fußballspielen
hat für unsere Damen heute leider zu spät begonnen.
Fazit: Am Anfang pfui – am Ende hui so kann man diese Spiel zusammenfassen.
Zu Beginn der Partie ging wirklich alles schief, sogar das einfache Fußball-
ABC wurde nicht umgesetzt. Als man dann kurz vor Ende der Begegnung bemerkt
hat, dass doch mehr drin ist, reichte leider die Zeit nicht mehr aus.

Hallenturnier zum 90-jährigen Bestehen des TSV Oldendorf

Zu einem recht kurzfristig organisierten Hallenturnier anlässlich des
90-jährigen Bestehens des TSV Oldendorf ging unsere SG mit einem Mix
aus erster und zweiter Mannschaft an den Start.
Aufstellung: Denise Reischke – Janina von Postel, Katrin Lorenzen, Jessica Busse, Janine
Möller, Fehmke Söhl, Hanne Jungbloot, Corinna Timm-Behrends, Svenny Franssen
Das Turnier wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit sieben Mannschaften
gespielt.
Gastgeber TSV Oldendorf ging mit zwei Teams an den Start. Weitere
Gegner waren SV Neuenbrook/Rethwisch, BSC Brunsbüttel, TuS Krempe,
VfL Kellinghusen.
In der ersten torreichen Partie unterlag man, trotz guter Offensivleistung,
dem SV N/R mit 2:4. Beide Treffer erzielte Janine. Die beiden Spiele
gegen die Teams aus Oldendorf wurden 3:1 und 2:0 gewonnen. Corinna
(3), Fehmke und Hanne sorgten mit ihren Treffern für die verdienten
Siege. Gegen Krempe kam man leider nicht über ein 1:1 hinaus.
Den Ausgleich erzielte Corinna. In der Partie gegen die starken Brunsbüttlerinnen
musste man leider eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Trotz
einer sehr guten Torwartleistung von Denise (in allen Spielen) gelang
nur Corinna, unserer Tormaschine, dieser eine Treffer. Im letzten Spiel
trennte sich unsere SG dann 0:0 vom VfL Kellinghusen und belegte hinter
dem BSC Brunsbüttel und dem SV Neuenkrook/Rethwisch einen
guten dritten Platz.

Hallenturnier der SG Wilstermarsch in Brokdorf

„Fünf Siege in Folge machen zweiten Platz perfekt“

Aufgebot: Denise Reischke – Svenja Franßen, Bella Kist, Janine Möller, Svea
Dühr, Nina Hass, Maren Ihfe, Kirsten Schmidt, Lena Paustian, Steffi Rehm

Am 19.01.2013 war unsere SG in Brokdorf zum Hallenturnier der SG Wilstermarsch
zu Gast. Dabei stand erstmals Steffi Rehm für uns auf dem Platz. Steffi
schloss sich Ende 2012 unserer SG an. Die gelernte Torhüterin spielte zuletzt
beim BSC im Feld. Bei diesem Turnier stellte sie sich ebenfalls als Feldspielerin
zur Verfügung, wird aber in der Rückrunde ihren gewohnten Platz im Tor
einnehmen.
Das Turnier begann wenig verheißungsvoll. Gegen die Polizeiauswahl gab es
eine 1:2 Niederlage zu beklagen. Es begann wie bereits beim Turnier in Meldorf
mit vielen liegen gelassen guten Chancen. Das nächste Spiel gegen den FC
Elmshorn ging verdient verloren. 0:5 mussten man sich den starken Gegnern
geschlagen geben, die einfach sehr gut und schnell kombinierten und kompromisslos
den Abschluss suchten.
Vor dem nächsten Spiel sammelte man alle Kräfte und wollte endlich einen
Sieg feiern. Dies geschah dann auch auf überzeugende Weise – 6:1 hieß es
gegen die SG Kollmar/Herzhorn. Der Bann war sichtlich gebrochen. Die Spiele
gegen die Gastgeber wurden beide gewonnen (gegen die SG Wilstermarsch II
mit 5:0 und gegen die SG Wilstermarsch I mit 1:0 – kurios hier war, dass die
SG Wilstermarsch zu Beginn ohne Torwart startete). Nachdem man dann noch
gegen Viktoria Hamburg mit 2:0 erfolgreich war, war tatsächlich noch der
zweite Platz möglich. Mit dem Sieg gegen Rot-Schwarz Kiel II (1:0) machten
wir den zweiten Platz perfekt und verdrängten die SG Polizei auf den dritten
Platz.
Fazit: Nach der schwächelnden Anfangsphase ein gelungenes Turnier! Gutes
Zusammenspiel, eine kompakte Abwehr und eine passable Chancenverwertung
ließen die Mannschaft verdientermaßen jubeln!

Hallenturnier in Meldorf

„Solides Hallenturnier zu Jahresbeginn“

Aufstellung: Denise Reischke, Katrin Lorenzen, Janine Möller, Kirsten Schmidt, Maren
Ihfe, Svenja Franssen, Julia Haye, Nina Hass, Janine von Postel

Zum Hallenturnier am 12. Januar lud die Frauen-Mannschaft von TuRa Meldorf
I und II. Das Teilnehmerfeld mit Tura Meldorf I und II, KSV Holstein Kiel,
SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Heider SV, FC Offenbüttel, SG Heiligenstedtnerkamp/
Neuenbrook-Rethwisch II, FC Union Tornesch, SG Eider 06 und SV Merkur
Hademarschen war bunt gemischt, aufgrund der sehr unterschiedlichen
Spielklassen in denen die Mannschaften spielen. Wir starteten gegen Tornesch
sehr gut mit einigen guten Chancen, verloren aber knapp mit 0:1. In den
nächsten Spielen hatten wir uns eingespielt und konnten mit Siegen gegen
Hademarschen (3:0, Tore: Maren, Nina, Katrin) und Eider (1:0, Tor: Kirsten)
die ersten Punkte sammeln. Dabei blieb es dann leider auch. Gegen die starke
Mannschaft aus Meldorf und dem Zweitligisten aus Kiel hatten wir zwar gute
Spiele abgeliefert, konnten aber nichts Zählbares auf der Habenseite verbuchen.
Somit landete man in der Gruppe auf dem 4. Platz von 6. Im Platzierungsspiel
gegen Risum-Lindholm war die Luft schon etwas raus und wir verloren
auch dieses. Am Ende stand ein 8. Platz als Ergebnis fest. Mit einer besseren
Torchancenverwertung wäre mehr drin gewesen.

BSC Brunsbüttel I – SG Süderholm/Sarzbüttel I 5:1 (4:0)

„Vom Winde verweht, vom Regen weggespült und Pech im Spiel“

Aufstellung: Denise Reischke, Jule Steinkrauss, Janine Möller, Lena Paustian, Nina Hass, Sina Voigt, Kirsten Schmidt, Maren Ihfe, Katrin Lorenzen, Svenja Franssen, Julia Haye

Eingewechselt: Elisa Eweleit, Janine von Postel, Lisa Grabow, Sara Kautz

Wenn wir nach Brunsbüttel fahren scheint das Wetter immer verrückt zu spielen. Bei Platzregen, heftigem Wind und schlechten Bodenverhältnissen war das Spiel mit dem Ball mehr eine Glückssache. Die gute Vorstellung des letzten Spiels wollten wir gegen den Tabellenführer wiederholen. Und wir starteten gut. Wir spielten zwar erst gegen den Wind, konnten aber immer wieder die Viererkette des Gegners in Verlegenheit bringen. Mit guten Pässen in die Tiefe erspielten wir uns gute Gelegenheiten. Schmiddel konnte die Torhüterin in der 8. Minute im 1 gegen 1 leider nicht überwinden. 2 Minuten später erspielten wir uns die gleiche Situation. Svenny war mit gelaufen und Schmiddel spielte uneigennützig quer. Svenny kam vor dem leeren Tor zur Einschußmöglichkeit. Doch der Ball blieb auf der Torlinie in einer Pfütze liegen und wurde durch Brunsbüttel geklärt. Unfassbar, dass diese Chance nicht genutzt wurde. Brunsbüttel kam nun durch die windbedingte Überlegenheit zu ihren Chancen. Nach einer Ecke ging ein Kopfball knapp am Tor vorbei. In der 16. war es dann soweit. Nach einem Freistoß verwandelte Brunsbüttel freistehend aus kurzer Distanz zum 1:0. In der 23. Minute verletzte sich Denise im Tor und musste gegen JvP ersetzt werden. Wir hielten weiterhin sehr gut mit und ließen nur gelegentliche gute Chancen zu. Der seifige Boden machte uns aber immer wieder das Leben schwer. Kurz vor der Halbzeit schlug Brunsbüttel 3 Mal zu. Innerhalb von 5 Minuten lagen wir 0:4 hinten. Wir standen da und schauten zu, wie jeder Schuss im Tor landete. Nach der Halbzeit nahmen wir uns vor, den Wind jetzt zu unserem Vorteil zu nutzen. In der 47. Minute jedoch konnte Brunsbüttel einen Konter zum 5:0 abschließen. Das Spiel war gelaufen. Schmiddel verkürzte in der 58. zwar noch, doch unsere weiteren Chancen blieben ungenutzt. Somit mussten wir die Heimreise ohne Punkte antreten.

Fazit: Wieder war das Glück nicht auf unserer Seite. Wie schon in der gesamten Hinrunde schaffen wir es nicht unsere Chancen konsequent zu nutzen. Dann kommen noch Verletzungen und das Glück des Gegners dazu. Für die Rückrunde kann man sich nur mehr Fortune wünschen, denn das haben sich Alle verdient.

SG Süderholm/Sarzbüttel – SV Farnewinkel-Nindorf 4:0 (3:0)

„Lockere 3 Punkte im Derby“

Aufstellung: Denise Reischke – Jule Steinkrauss, Katrin Lorenzen, Janine
Möller, Elisa Eweleit, Kirsten Schmidt, Maren Ihfe, Janine von Postel,
Nina Hass, Julia Haye, Lena Paustian

Eingewechselt: Saskia Peters, Svenja Franssen, Sina Voigt, Svea Dühr

Ein Derby gegen Farnewinkel/Nindorf ist immer etwas Besonderes.
Engagiert, kampfbereit und mit hoher Motivation gingen wir die Begegnung
an. Wir setzten den Gegner gleich unter Druck und kamen zu vielen
Gelegenheiten. In der 4. Minute hatte Schmiddel die erste Gelegenheit.
Eine Flanke von Janine konnte die Torhüterin nicht festhalten,
doch der freie Ball ging nur an den Pfosten. In der 11. Minute erzielte
Lena die Führung. Nach einer guten Kopfballvorlage von Schmiddel
versenkte sie den Ball flach ins Eck. Maren brachte einen Kopfball aus
kurzer Distanz nicht im Tor unter, nachdem Nina in der 14. Minute den
Ball mit einer guten Flanke in den Strafraum brachte. Weitere Chancen
blieben erst mal ungenutzt. Doch dann konnte Schmiddel ihr Torkonto
auffüllen. In der 31. und 33. Minute setzte sie sich gut durch und stand
genau richtig, um das Spiel früh zu entscheiden.
Nach der Halbzeit spielten wir weiter nach Vorne. Farnewinkel/Nindorf
ließ die Leidenschaft der letzten Saison vermissen und konnte keine
Offensivaktionen abschließen. In der 47. Minute traf Schmiddel aus 16m
nur den Pfosten, bevor sie in der 53. Minute das 4:0 markierte. Eine
Flanke von Nina beförderte sie aus kurzer Distanz souverän ins Tor.
Wir hatten nur noch gelegentliche Chancen, gingen aber weiterhin engagiert
in die Zweikämpfe. Ein Foulelfmeter in der 75. Minute sollte den
Vorsprung noch vergrößern, doch Sina scheiterte an der Latte. Unspektakulär
endete die Partie und wir konnten das Derby für uns positiv
gestalten.
Fazit: Eine konzentrierte, leidenschaftliche Leistung brachte den gewünschten
Erfolg. Gute Kombinationen und schnelle Aktionen brachten
den Gegner in große Schwierigkeiten. Gut gerüstet geht es damit zum
letzten Spiel des Jahres gegen den Tabellenführer aus Brunsbüttel.

Münsterdorfer SV -SG Süderholm/Sarzbüttel 3:0 (2:0)

„Gute Anfangsphase reicht nicht zum Punktgewinn“

Aufstellung: Denise Reischke – Jule Steinkrauss, Katrin Lorenzen, Janine
Möller, Sina Voigt, Kirsten Schmidt, Maren Ihfe, Elisa Eweleit, Svenja
Franssen, Julia Haye, Saskia Peters

Eingewechselt: Janina von Postel, Lena Paustian, Corinna Timm-Behrends

Gegen die Mannschaft aus Münsterdorf startete die Mannschaft mit einer
guten Leistung in den ersten 15 Minuten. Wir konnten unser Spiel
durchziehen, kamen aber kaum zu gefährlichen Situationen. Gegen die
guten Angreiferinnen des Gegners musste man immer auf der Hut sein.
In der 15. Min. wurden wir dann auch kalt erwischt. Wir passten einen
Moment nicht auf und eine Flanke von rechts wurde aus kurzer Distanz
zum 0:1 versenkt. Wir ließen in unserem Spiel nun sehr viel vermissen
und Münsterdorf erspielte sich ein Übergewicht. In der 30. Minute
konnten wir den Ball nicht entscheidend im Strafraum klären. Aus 8m
erzielte Münsterdorf dann freistehend das zweite Tor.
In der Halbzeit wurden die Fehler und vor allen Dingen die Leidenschaft
angesprochen und man wollte im zweiten Durchgang nochmal
alles versuchen. Doch wir kamen gegen die gute Defensive des Gegners
nicht zu Torchancen. Münsterdorf tat nur das Nötigste. Wir hatten zwar
ein spielerisches Übergewicht, doch die letzte Entschlossenheit fehlte.
Münsterdorf konnte dann noch nach einer Ecke und einem Eigentor von
Sina auf 3:0 erhöhen. Damit war das Spiel gelaufen und das Spiel plätscherte
vor sich hin. Lena hatte in der Schlussphase noch die Chance
zum Ehrentreffer, doch der Ball ging nur gegen den Pfosten. Somit
musste man die Heimreise ohne Erfolg antreten.
Fazit: Gegen Münsterdorf war in der Verfassung kein Erfolg möglich.
Wir versuchten zwar das Spiel offen zu gestalten, doch wir scheiterten
an uns selber.

VfR Horst -SG Süderholm/Sarzbüttel 2:3 (2:1)

„Gute Moral erzwingt den verdienten Sieg“

Aufstellung: Denise Reischke – Jule Steinkrauss, Janine Möller, Lena Paustian, Nina Hass, Sina
Voigt, Kirsten Schmidt, Maren Ihfe, Janine von Postel, Svenja Franssen, Julia Haye

Eingewechselt: Elisa Eweleit, Anna Boie

Die Mannschaftsveranstaltung am Abend nach dem Spiel sollte mit einem Sieg
in Horst natürlich entsprechend für gute Laune sorgen. Nach den knappen
Spielen der vergangenen Wochen, sollte der heutige Gegner von Anfang an
unter Druck gesetzt werden. Entsprechend gingen wir bei bestem Fußballwetter
in die Partie. Wir erspielten uns auch gleich ein Übergewicht und konnten
spielerisch überzeugen. Schmiddel hatte in der 10. Minute die erste Gelegenheit,
doch scheiterte alleine vor der Torhüterin. Nachdem Svenny den abgeblocken
Ball wieder in die Mitte brachte, ging der Schuss von Schmiddel aus
kurzer Distanz übers Tor. Mitte der Halbzeit fehlte uns etwas das Engagement
und Horst kam zu gelegentlichen Torchancen, ohne jedoch dabei zwingend zu
wirken. Janine kam in der 29. Min. freistehend vor der Torhüterin zu einer
Großchance. Doch auch diese gute Gelegenheit blieb ohne Torerfolg. Generell
stand die Abwehr um Maren als Libero gut und ließ wenig zu. In der 31. Minute
fälschte Maren einen Weitschuss unglücklich mit dem Kopf ab und der Ball
senkte sich hinter Denise zum 1:0 für Horst ins Tor. 7 Minuten später fiel das
2:0 durch einen sehr guten Freistoß aus 18m. Damit war der Spielverlauf erst
mal auf den Kopf gestellt. Wir fanden kurz vor der Halbzeit wieder besser ins
Spiel und konnten durch einen energischen Abschluss von Schmiddel in der
44. Min. den Anschlusstreffer erzielen. Nina hatte gut in die Spitze gespielt und
somit Schmiddel eine gute Schussposition ermöglicht.
Nach der Halbzeit wollte man das Spiel mit allen Mitteln noch drehen und dem
aggressiven Gegner weiterhin die Stirn bieten. Nur 2 Minute nach der Halbzeit
bekamen wir einen Foulelfmeter zugesprochen, nach dem Schmiddel im Strafraum
gefoult wurde. Nina versenkte den Elfer zum umjubelten Ausgleich. Weiterhin
spielten wir gefällig nach Vorne und wehrten uns gegen die harte
Spielweise des Gegners. Wir drängten die komplette zweite Hälfte auf den
Siegtreffer und hatten diverse Chancen zur Führung. Es dauerte jedoch bis zur
80. Min. ehe Nina einen Freistoß in den Strafraum hob und Lena den Ball aus
kurzer Distanz zum Führungstreffer im Tor unterbringen konnte. Horst riskierte
jetzt alles um den Ausgleich zu erzielen, doch Denise hielt ihren Kasten
sauber. Wir hielten dagegen und konnten den Vorsprung über die Zeit retten.
Fazit: Durch eine gute kämpferische und überzeugende Leistung war dieser
Sieg verdient. Gegen die nächsten Gegner sollte der gute Geist mitgenommen
werden, um weiterhin den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – SV Peissen 2:1 (2:1)

„3 Punkte, 2 Elfmeter, 1 dominierende Mannschaft“

Aufstellung: Denise Reischke, Katrin Lorenzen, Jule Steinkrauss, Janine Möller, Lena Paustian, Nina Hass, Saskia Peters, Sina Voigt, Kirsten Schmidt, Maren Ihfe, Janine von Postel

Eingewechselt: Julia Haye, Svenja Ahmling

Gegen die Mannschaft aus Peissen spielten wir nach nur 2 Wochen Pause bereits das 2. Spiel und wollten diesmal die Sache besser machen und gewinnen. Durch eine bessere kämpferische Leistung gegen den Gegner aus Steinburg wollten wir das in die Tat umsetzen. Mit einer motivierten Truppe wollten wir die Partie gleich von Beginn an dominieren. Nach einer intensiven Vorbereitung wurden wir aber erst mal gestoppt. Der Schiedsrichter fehlte. Alle Bemühungen jemanden von den Zuschauern zu bewegen brachte nichts. Also kurzerhand Kati angerufen und sie war sofort bereit einzuspringen. Nochmal Danke Kati. Peissen war damit einverstanden und somit begann das Spiel mit 30 Minuten Verzögerung. Wir fanden gut ins Spiel und konnten bereits in der 4.Minute den Führungstreffer erzielen. Nina nahm nach einer Ecke von Katrin Maß und brachte den Ball aus 16m Volley im Winkel unter. Nur 4 Minuten später drückte Schmiddel aus kurzer Distanz eine weitere Ecke von Katrin über die Linie. Wir blieben aggressiv und erspielten uns immer wieder gute Gelegenheiten. Jedoch blieben weitere zählbare Erfolge aus. Peissen kam nur zu gelegentlichen Kontern und gefährlichen Situationen. Wir verstanden es wieder nicht den Ball im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Mehrmals scheiterten wir an der Torhüterin oder verfehlten das Tor nur knapp. Sina konnte ebenfalls eine Großchance nicht verwerten. Sie traf nur den Pfosten. Peissen kam dann in der 42. Minute zum Anschluss, als Rohwer eine gute Flanke aus kurzer Distanz über die Linie brachte. Nach der Pause wollte Peissen auf den Ausgleich spielen, doch wir ließen uns nicht beirren und spielten weiter nach vorne. Doch brachten wir den Ball einfach nicht ins Tor. Weitere mehrere gute Gelegenheiten durch die Stürmerinnen blieben ungenutzt. Selbst freistehend vor der gegnerischen Torhüterin scheiterten wir mehrfach. Als Schmiddel in der 75. Minute im Strafraum gefoult wurde, wollte Maren den fälligen Elfmeter verwandeln. Doch sie traf nur die Latte. 10 Minuten später foulte Katrin eine Gegenspielerin im Strafraum und Peissen hatte nun den Ausgleich auf dem Fuß. Doch auch dieser Elfer ging nicht ins Tor. Das Spiel wurde im Laufe der Zeit ruppiger, aber mit viel Engagement konnten wir den knappen Vorsprung über die Zeit retten.

Fazit: Vorne fehlt uns einfach das nötige Glück/Durchsetzungsvermögen und Hinten steht die Abwehr sehr gut. Somit haben wir zwar oft mehr vom Spiel, können die Ergebnisse aber leider nicht eindeutiger gestalten.

SV Peissen – SG Süderholm/Sarzbüttel 1:1 (0:0)

„Angeschlagene Truppe tut sich sehr schwer“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Jule Steinkrauss, Julia Haye, Svenja
Ahmling, Lena Paustian, Elisa Eweleit, Saskia Peters, Kirsten Schmidt, Maren Ihfe,
Janine von Postel

Eingewechselt: Sina Vogt, Janine Möller, Nina Hass, Svenja Franssen

Nach Peissen reisten wir mit einer, auf dem Papier, sehr schlagkräftigen
Mannschaft. Man wollte die guten Eindrücke des letzten Spiels mitnehmen und
sich den nächsten Dreier sichern. Peissen bewies in den vorherigen Spielen
Kampfkraft und Einsatzwille. Sie errangen gegen Wilstermarsch ein
Unentschieden. Gegen uns war daher die gleiche Marschroute angesagt. Wir hatten
leider während der gesamten Partie nicht den notwendigen Biss den Gegner in die
Knie zu zwingen. Einige angeschlagene Spielerinnen und die Nachwirkungen des
vorherigen Tages taten ihr Übriges. Wir starteten zerfahren in die Partie und fanden
erst nach 25 Minuten allmählich besser ins Spiel. Peissen hatte zweimal die große
Gelegenheit zur Führung. Denise konnte aber beide Male im 1:1 den Rückstand
verhindern. In der 19. Minute hatte Sassi zweimal die Gelegenheit zur Führung.
Doch beide Schüsse von rechts wurden durch die Torhüterin entschärft.
Gelegentliche Fernschüsse unsererseits hatten keinen Erfolg. Wie auch Lena in der
31., als sie den Ball an der Torhüterin vorbeispitzelte, jedoch der Ball vor der Linie
gerettet wurde. Bis zur Halbzeit hielt das 0:0. Einige Wechsel in der Halbzeit sollte
das Spiel für uns besser gestalten. Doch in der 50. Minute gerieten wir durch einen
Abstauber in Rückstand, nachdem Denise den Schuss aus spitzem Winkel nicht
festhalten konnte. Wir versuchten alles, doch gegen den zweikampfstarken Gegner
rannten wir uns immer wieder fest und hatten Problem die Stürmerinnen in den
Griff zu bekommen. Nach einem Querpass von Nina konnte Svenja ihren 1.
Saisontreffer aus 16m erzielen. Doch wir wollten mehr und drängten den Gegner in
den letzten Minuten immer weiter in die Defensive. Einige Schussversuche und
Freistöße blieben aber ohne Erfolg. Svenja hatte in der 80. Min. den Sieg auf dem
Fuß. Der Ball ging aber nur an den Pfosten und den Nachschuss konnte keiner
erreichen. Somit mussten wir uns mit der Punkteteilung zufrieden geben.
Fazit: Die angeschlagene Mannschaft war nicht in der Lage den Gegner kämpfend
Paroli zu bieten. Wir spielten zwar besser Fußball als der Gegner, konnten aber
nicht entscheidend zuschlagen. Somit war die Punkteteilung gerecht.

SG Süderholm/ Sarzbüttel – TSV Heiligenstedten 7:1 (3:0)

Aufstellung: Denise Reischke – Maren Ihfe, Janine Möller, Jule Steinkrauss, Janina v. Postel, Lena

Paustian, Svea Dühr, Svenja Franßen, Saskia Peters, Nina Hass, Kirsten Schmidt

Auswechselspieler: Anna Boie, Corinna Timm-Behrends, Bella Kist

Das Spiel gegen Heiligenstedten ging für uns Super los, bereits in der 2. Minute hatten
wir die erste Torchance durch Saskia nach Zuspiel von Kirsten. Wir spielten sehr gut
nach vorne, sodass wir in den ersten zwanzig Minuten mehrere Chancen durch Svea,
Nina, Kirsten, Saskia und Svenni hatten. In der 19 . Minute dann die erste Chance für
Heiligenstedten durch einen Freistoß, der ging allerdings weit über das Tor. In der
23.Minute wurde Kirsten dann an der Mittellinie gefoult, wodurch wir einen Freistoß
bekamen, Svea flankte den Ball auf den langen Pfosten Saskia startete durch und schob
den Ball locker ins Tor! In der 25. Minute dann eine Flanke von Svea kurz hinter der
Mittellinie Saskia startete durch und versenkte den Ball im gegnerischen Tor. Mit dem
2:0 im Rücken spielten wir weiterhin sehr gut nach vorne, was allerdings auch zu
Konterchancen für Heiligenstedten führte. In der 30. Minute dann noch eine Torchance
durch Svenni, jedoch gut pariert von der gegnerischen Torhüterin. In der 38. Minute
dann nach Ecke eine Großchance für Heiligenstedten, aber Maren klärt auf der Linie.
In der 39. Minute dann zwei Schüsse auf unser Tor Denise ist aber auf dem Posten und
kann beide Schüsse halten.in der 43. Minute klärt Janine dann knapp an unserem Tor
vorbei den Ball zur Ecke. Dann in der 45. Minute fasst Nina sich ein Herz und spielt
fünf Heiligenstedterinnen aus, spielt den Ball quer auf Svenni die versenkt ihn im Tor!
Mit dem 3:0 gingen wir in die Halbzeitpause. In der Pause wechselte ich dann Svenni
aus und es kam Anna. Wir wussten, dass unsere Gegnerinnen jetzt alles daran setzen
würden ein Tor zu schießen. In der 49. Minute haben sie uns dann irgendwie so
durcheinander gebracht, dass sie durch einen Schuss aus 18 Metern den
Anschlusstreffer erzielten. Danach haben wir wieder die Zuordnung gefunden und wir
spielten wieder fleißig nach vorne. In der 55. Minute setzte sich Kirsten super durch
und markierte das 4:1. Danach musste Janine verletzungsbedingt runter und es kam
Corinna, die ein sehr gutes Spiel auf der Verteidigerposition machte. Von der 60.
Minute bis zu 65. Minute setzte uns Heiligenstedten nochmal unter Druck, aber Denise
hielt ihren Kasten sauber. In der 72. Minute dann nochmal ein schöner Weitschuss von
Nina, aber leider an die Latte. In der 76. Minute durfte Svenni dann nochmal für Saskia
rein. Dann kamen die letzten 10 (Weitschussminuten), 83. Minute Pass von Svea auf
Nina, Nina zieht aus 20 Metern ab – Tor, 87. Minute: Kirsten aus 25 Metern Schuss
direkt unter die Latte – Tor und zu guter Letzt 91. Minute: Kirsten wieder aus 25
Metern Schuss unter die Latte – Tor.
Fazit: Wir haben heute eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen. Jeder ist für
den anderen mitgelaufen, die Chancenverwertung war top, und die Abwehrleistung war
auch klasse! Vielen Dank auch nochmal an unsere Aushilfsspielerinnen: Svea, Anna,
Corinna und Bella!

TSV Barlt – SG Süderholm/Sarzbüttel 2:1 (2:0)

„Belohnung blieb aus“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Sina Vogt, Janine Möller, Lena
Paustian, Elisa Eweleit, Saskia Peters, Kirsten Schmidt, Maren Ihfe, Janine von Postel,
Svenja Franssen

Eingewechselt: Svenja Ahmling

Ersatz: Lisa Braun (Danke fürs Aushelfen)

Gegen die Mannschaft vom TSV Barlt tat man sich in der letzten Saison besonders
schwer. Und dieses sollte auch im Spiel der laufenden Saison nicht anders sein. Gegen
eine zweikampfstarke und aggressive Mannschaft fanden wir in der 1. Halbzeit kein
Mittel. Geschuldet auch durch ein sehr passives Zweikampfverhalten unsererseits.
Spielerisch waren wir besser, konnten aber die erspielten Chancen nicht in Tore
ummünzen. Unsere mangelnde Treffsicherheit machte uns das Leben sehr schwer.
Sina machte den Anfang in der 6. Minute, als sie aus 16m abzog und der Ball knapp
übers Tor ging. Maren hatte ebenfalls eine Schusschance in der 24. Minute. Auch der
ging knapp übers Tor. Im Training klappen die Torabschlüsse, aber im Spiel fehlt uns
das nötige Glück. Barlt kam durch Abwehrfehler unsererseits dann zu den beiden
Führungstreffern in der 26. und 40. Minute. Erst brachten wir den Ball nicht aus der
Gefahrenzone und der Ball schlug aus 12m im Tor ein. Beim 2. Treffer konnte Denise
den sichergeglaubten Ball zweimal nicht festhalten. Der Ball wurde dann aus kurzer
Distanz über die Linie gedrückt. Wir hatten dann in der 43. Minute die große
Anschlusschance. Nach einem Freistoß von Katrin wurde der Ball erst auf der Linie
geklärt. Leider musste Katrin in der 44. mit Rot vom Platz, nachdem sie den Ball nicht
konsequent klärte und die anschließende Grätsche die freidurchlaufende Barlterin
traf.
In der Halbzeit nahm man sich eine aggressivere Spielweise vor. Wie es nicht selten
vorkommt schalteten wir mit 10 Mann 2 Gänge hoch und Barlt wurde regelgerecht
niedergekämpft. Wir kamen zu zahlreichen Chancen. Unser Gegner hatte nicht viel
entgegenzusetzen und kam nur zu gelegentlichen Kontern, was durch unsere hohe
Spielweise zustande kam. Schmiddel traf aus 16m freistehend das Tor nicht, Maren
traf aus 18m nur die Latte. Sassi erzielte in der 68. aus kurzer Distanz den Anschluss.
Lena hatte sich zuvor über rechts mal wieder sehr gut durchgesetzt und passte den
Ball nach innen. Wir rannten weiter an und versuchten alles. Doch die Tore fielen
einfach nicht. Barlt beschränkte sich nur noch aufs verteidigen und brachte den
Vorsprung glücklich über die Zeit. Wir waren am Boden zerstört und standen mit
leeren Händen da.
Fazit: Wieder taten wir uns gegen einen aggressiven Gegner sehr schwer. Warum
gehen die Chancen nicht rein? Warum fehlt uns im Moment das Glück? In der 2.
Halbzeit zeigte die Mannschaft zu zehnt eine tolle Partie auf die man stolz sein kann.
Doch belohnt wurden wir nicht. Niedergeschlagen fuhr man ohne Punkte nach Hause,
aber mit dem Gefühl in der 2. Hälfte alles gegeben zu haben. Arbeiten wir weiter an
unserem Abschluss…dann kommt auch das Glück zurück und wir werden noch Sieg
um Sieg erringen. Auf geht’s Mädels!

TSV Nordhastedt – SG Süderholm/Sarzbüttel 0:3 (0:1)

„Erfolgreiches Derby“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Sina Vogt, Janine Möller, Julia
Steinkrauss, Elisa Eweleit, Saskia Peters, Kirsten Schmidt, Maren Ihfe, Nina Hass,
Svenja Franssen

Eingewechselt: Lena Paustian, Janina von Postel

Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Wir gingen hochmotiviert in die Partie
gegen den Aufsteiger aus Nordhastedt. Wir erwarteten eine aggressive
Spielweise der Nordhastedterinnen und wollten mit unseren spielerischen
Möglichkeiten und Kampfgeist dagegenhalten. Wir kamen gleich in der 4.
Minute durch Nina zu einer guten Gelegenheit. Nina setzte sich gut durch,
scheiterte jedoch an der Torhüterin, die den Ball nach vorne prallen lies.
Svenny konnten den Ball leider aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen.
Nordhastedt hatte kurze Zeit später eine Schussgelegenheit die Denise
zunichtemachte. Wir taten uns schwer und kamen nicht zu unserem Spiel.
Nordhastedt schaffte es immer wieder uns in die eigene Hälfte zu drängen und
wir konnten durch einige Abspielfehler den Angriff nicht immer vollenden. In
der 19. Minute verpasste Svenny aus kurzer Distanz einen guten Eckstoß im
Tor unterzubringen. Einen Freistoß von Katrin ging in der 22. Minute an die
Unterkante der Latte und sprang von der Linie wieder ins Feld. Nordhastedt
hatte in der 29. Minute die große Gelegenheit zur Führung. Denise war bereits
ausgespielt, doch Katrin rettete vor der Linie. In der 35. Minute konnte der
TSV den Ball nicht entscheidend klären. Sassi schnappte sich den Ball und zog
aus 18m ab. Der Ball landete über der Torhüterin hinweg zum umjubelten
Führungstreffer im Tor. Es ging in die Halbzeit.
In der 47. Minute erspielten wir uns das 2:0. Von außen spielten wir gut in die
Mitte und Nina konnte aus 18m freistehend ebenfalls die Torhüterin mit
einem hohen Ball überwinden. Nur 3 Minuten später erzielte Schmiddel den
3:0 Endstand, als sie sich freispielte und den Ball unhaltbar im Tor
unterbrachte. Weiterhin spielte Nordhastedt aggressiv und es gab viele Fouls.
Wir konnten jedoch dagegenhalten und schafften ohne Gegentor die Partie zu
beenden. Weitere Chancen unsererseits hatten keinen zählbaren Erfolg. Wir
verwalteten das Ergebnis und kamen zu einem verdienten Dreier.
Fazit: Spielerisch haben wir nicht überzeugen können. Der Gegner ließ durch
aggressive und disziplinierte Spielweise auch wenig zu. Wir machten zu viele
Fehler im Spielaufbau und konnten uns nicht immer entfalten. Janine hatte die
Nordhastedter Spielmacherin toll im Griff, sodass deren Bemühungen nach
vorne von uns gut unterbunden werden konnten. Die nächsten Aufgaben
können kommen.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – SG Wilstermarsch 1:2 (1:1)

„Überzahl war kein Vorteil“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Sina Vogt, Julia Haye, Julia
Steinkrauss, Lisa Grabow, Saskia Peters, Kirsten Schmidt, Maren Ihfe, Lena Paustian,
Svenja Franssen

Eingewechselt: Janine Möller, Elisa Eweleit

Gegen die starke Mannschaft der SG Wilstermarsch ging es im 2.
Punktspiel um eine Standortbestimmung. Können wir unser Spiel auch
gegen einen starken Gegner durchziehen? Und die Antwort lautet „Ja“. Wir
kamen allerdings in den ersten 15 Minute nicht so recht in Gänge. Glück
hatten wir in der 4. Minute als nach einer Ecke der Ball an die Latte
unseres Gehäuses ging. Doch danach spielten wir wieder unser Spiel und
schafften es den Gegner immer wieder in Verlegenheit zu bringen.
Teilweise kam Wilstermarsch nicht aus deren Hälfte, da wir immer wieder
für Druck über Außen sorgen konnten. Leider hatten wir wieder nicht das
nötige Abschlussglück, um früh in Führung zu gehen. Erst Schmiddel in der
35. Minute konnte nach einem Querpass von Svenny den Ball im Tor
unterbringen. Aus 12m konnte die Torhüterin den strammen Schuss nicht
abwehren. 2 Minuten später erzielte Wilstermarsch den Ausgleich als wir
nicht zur Stelle waren und der Ball von rechts im kurzen Eck landete.
Nach der Halbzeit knüpften wir an die gute Leistung der 1. Hälfte an. Wir
konnten aber wieder unsere Großchancen nicht nutzen. 56. Minute:
Schmiddel konnte, alleine vor der Torhüterin, den Ball aus 5m nicht im Tor
unterbringen, nachdem sie ihrer Gegenspielerin enteilt war. Ab der 65.
waren wir in Überzahl, da die Mannschaftsführerin aus Wilstermarsch die
Gelb-Rote Karte sah, nach dem sie (Gelb vorbelastete) den Ball nach dem
Pfiff des Schiedsrichters ins Tor schoss. Doch jetzt war ein Bruch in
unserem Spiel und wir taten uns immer schwerer. Wilstermarsch
verteidigte gut und lies uns keinen Platz zur Entfaltung. Und wie es des
Öfteren vorkommt: Wilstermarsch bekam einen Freistoß bei 25m in der
78. Minute. Der Ball wurde länger und länger und schlug hinter Denise im
Tor ein. Damit hatten die Steinburgerinnen das Spiel gedreht. Wir rannten
gegen die Niederlage an, aber schafften den Ausgleich nicht mehr. In der 90

Minute hatte Schmiddel noch die große Gelegenheit zum Ausgleich, aber
aus kurzer Distanz schoss sie die Torhüterin an. Somit mussten wir die 1.
Niederlage hinnehmen.
Fazit: Leider wurden wir nicht für unsere Bemühungen belohnt und hatten
in Unterzahl nichts zuzusetzen. Eine Punkteteilung wäre gerecht gewesen.
Mit mehr Konsequenz im Abschluss hätten wir was Zählbares verbuchen
können.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – SG Heiligenst’kamp/N-R II 5:2 (4:0)

„1 Spiel, 2 Halbzeiten, 3 Punkte“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Sina Vogt, Julia Haye, Julia
Steinkrauss, Lisa Grabow, Saskia Peters, Janine Möller, Lena Paustian, Nina
Hass, Svenja Franssen

Eingewechselt: Svenja Ahmling, Jessica Busse

Beim ersten Punktspiel der Saison ging es gegen die neu gegründete SG aus
Heiligenstedtenerkamp und Neuenbrook/Rethwisch II. Nach einer sehr guten
Vorbereitung wollte man das Spiel in jedem Fall positiv bestreiten. Mit einer
schlagkräftigen Mannschaft setzte man den Gegner von Beginn an unter Druck
und kam während der 1. Hälfte zu zahlreichen Chancen. Spielerisch konnte
man voll überzeugen und bot eine tolle Partie. Der Gegner hatte es schwer sich
gegen unsere Angriffsbemühungen zu wehren. Unsere Abwehr konnte die
Spielmacherin des Gegners in Schach halten und ließ kaum Chancen zu. Den 1.
Treffer erzielte Svenny nach einer Ecke von Katrin, nachdem sie den Ball zwar
nicht hundertprozentig traf doch der Ball ins Eck neben den Pfosten sprang.
Wiederrum nach einer Ecke konnte Lisa in der 14. Minute den Ball mit dem
Kopf in den Maschen unterbringen. Nach einem tollen Pass von Lisa stand
Svenny in der 27. frei vor der Torhüterin und schob den Ball cool zum 3:0 ein.
Lena konnte sich in der 38. Minute in die Torschützenliste eintragen, als sie
nach einem Einwurf von Svenny abzog und den Ball unhaltbar im Tor
unterbrachte.
Nach der Halbzeit wollte man so weiterspielen und den Gegner weiter unter
Druck setzen. Jedoch bot der Gast aus Steinburg jetzt eine kämpferisch
bessere Leistung und wir konnten unser nicht Spiel dementsprechend
durchziehen. Wir nahmen den Kampf zwar an, konnten aber die beiden
Anschlusstreffer in der 47. und 54. Minute nicht verhindern. Beide Treffer
hätten durch ein konsequenteres Klären verhindert werden können. Das Spiel
wurde nun hektischer. Der Gegner versuchte noch mal alles, doch etwas
Zählbares sprang dabei nicht mehr heraus. In der 63. Minute konnte Katrin
eine Ecke direkt verwandeln. Die Torhüterin konnte den Ball nicht nach vorne
klären und fälschte ihn ins Tor ab. Dies war auch der Endstand und wir waren
mit dem Ergebnis zufrieden.
Fazit: Nach vorne spielten wir guten Fußball und standen in der 2. Halbzeit
einer aggressiveren Mannschaft gegenüber. Wir hielten dagegen und konnten
den verdienten Sieg einfahren. Ein gelungener Start. So kann es weitergehen.

Pokalspiel 1. Hauptrunde:

FC Offenbüttel – SG Süderholm/Sarzbüttel I 1:2 (2:4)

„Viele vergebene Chancen machten es unnötig spannend“

Aufstellung: Denise Reischke, Sina Vogt, Julia Haye, Julia Steinkrauss, Lisa Grabow, Maren Ihfe, Saskia Peters, Janine Möller, Lena
Paustian, Nina Hass, Kirsten Schmidt

Eingewechselt: Jessica Busse, Svea Dühr, Christina Heldt

Bei sehr gutem Fußballwetter ging es nach Offenbüttel, um die 1. Hauptrunde im Kreispokal zu bestreiten. Der Gegner war uns noch aus der Rückrunde in der Kreisklasse gut in Erinnerung. Mit ihren schnellen Spielerinnen ist Offenbüttel immer für Gefahr gut. Dies galt es von Beginn an zu unterbinden. Wir gingen engagiert in die Partie und hatten aufgrund toller Spielzüge viele Gelegenheiten das Spiel vorzeitig in die richtigen Bahnen zu lenken. Sassi konnte in der 10. Minute ihren ersten Treffer der Saison erzielen, als sie eine Hereingabe von Jule aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Jule hatte sich zuvor durchs ganze Mittelfeld gearbeitet und vollendete ihren Sololauf mit der guten Vorarbeit. Nur 4 Minuten später gingen Sina und Denise nicht konsequent zum Ball. Eine Gegnerin ging dazwischen und konnte zum Ausgleich an Denise vorbei einschieben. Wir erarbeiteten uns eine Reihe von Chancen, die nicht konsequent genutzt wurden. Die gute Torhüterin der Offenbüttelerinnen tat ihr Übriges. In der 25. Minute wurde Janine im Strafraum zu Fall gebracht und den fälligen Elfmeter verwandelte Lisa sicher zum 2:1 Halbzeitstand. Eine weitere Großchance hatte Sassi, als sie die Torhüterin bereits umspielte und den Ball ins leere Tor schieben wollte. Doch ein Bein einer Abwehrspielerin kam irgendwie noch dazwischen. In der Halbzeit wurden die ausgelassenen Chancen und die Konsequenz sowohl vor dem Tor als auch in der Abwehr angesprochen. Das Spiel der ersten Hälfte fand nach der Halbzeit seine Fortsetzung: spielerisch sehr gut, viel Chancen, leider zu wenig Zählbares. Die Abwehr stand nun besser und lies weniger zu. Schmiddel konnte in der 53. Minute eine schöne Hereingabe volley nehmen und beförderte den Ball an die Querlatte. Wir eroberten den Abpraller und Sassi konnte den Ball zum 3:1 im Tor unterbringen. Leider konnten wir das 3:2 in der 68. Minute nicht verhindern, als eine Gegnerin plötzlich vor Denise auftauchte und einschob. Vorrausgegangen war ein schneller Spielzug der Offenbüttelerinnen durch das Mittelfeld. In der 72. traf Schmiddel nur den Pfosten, nachdem wir mal wieder gut nach Vorne durchgespielt hatten. Nur 2 Minuten später nahm sich Jule wieder ein Herz und marschierte durch das gesamte Mittelfeld. Vor der gegnerischen Torhüterin setzte sie zum Heber an und vollendete zum 4:2. Die letzten Minuten versuchte Offenbüttel nochmal heranzukommen, doch unsere Abwehr hielt und wir sicherten den Halbfinaleinzug.

Fazit: Ein Sieg der gerne auch Höher hätte ausfallen können (müssen?). Mit der Spielfreude und den gezeigten Ansätzen kann man sehr zufrieden sein. Die Abwehr stand in der 2 Halbzeit besser. Wir waren immer in der Lage noch zuzulegen. Schmiddel konnte nach ihrer OP wieder voll mitmischen und ein Dank an dieser Stelle an die Aushilfen der Zweiten. FC GRÜNER RASEN!!!
Pokalspiel Vorrunde:

SSV Hennstedt – SG Süderholm/Sarzbüttel 0:3 (0:1)

„Souveräner Pokalsieg“

Aufstellung: Denise Reischke, Sina Vogt, Julia Haye, Julia Steinkrauss, Lisa Grabow
Janina v. Postel, Katrin Lorenzen, Saskia Peters, Svenja Franßen, Janine Möller, Lena
Paustian

Eingewechselt: Jenny Wiechert, Svea Dühr, Corinna Timm-Behrends

Das Spiel in Hennstedt war geprägt von vielen Chancen, vielen Fouls, vielen
Umstellungen und einer zu geringen Torausbeute unsererseits.
Es ging zerfahren los, die ersten 10 Minuten mussten wir erst einmal ins Spiel kommen.
In der 10 Minute lupfte Katrin den Ball gefährlich auf das gegnerische Tor, nur
leider einen Tick zu hoch. Danach hatten wir eine Torchance nach der anderen, nur
leider waren wir nicht zwingend genug im Abschluss. Dann in der 20. Minute das
erlösende 1:0 für uns (Katrin zog einen Eckball an den Fünfmeterraum über die
Hennstedter Köpfe und Lisa köpfte ein. Danach wurden die Hennstedter aggressiver,
sodass es für uns die ein oder andere Freistoßchance gab, die aber nicht zum Tor
führte. In der 30. Minute verletzte sich dann JvP und wurde durch Svea ersetzt. Die
Mannschaft musste das erste Mal umgestellt werden. Katrin ging wieder auf
ihre angestammte Liberoposition, Sina ins defensive Mittelfeld und Svea durfte sich
im offensiven Mittelfeld entfalten. Bis zur Halbzeit blieb es dann 1:0.
In der Halbzeit kam dann Jenny für Janine, also wieder umstellen: Lisa ging nach
vorne Jule ins defensive Mittelfeld (was sie sehr gut machte) und Jenny ging auf die
linke Verteidigerposition. In der 2. Halbzeit kamen wir dann besser ins Spiel,
gefährlich wurde es meistens über unsere rechte Seite, wenn Saskia durchstartete.
Entweder wurde sie gefoult oder sie brachte den Ball gefährlich in den Strafraum.
Aber auch links lief es jetzt besser, denn Svea und Svenni spielten gut zusammen. Als dann
Saskia wieder einmal über rechts durchstartete wurde sie Halbrechts 18 Meter vorm
Tor gefoult. Freistoß für uns: Katrin zirkelt den Ball in den Fünfmeterraum wieder über
die Hennstedter Köpfe und wer steht bereit zum Einköpfen? Lisa Kopfball Tor
(50.min.). In der 60. Minute verletzte sich dann Jenny, die bis dahin ihre Aufgabe sehr
gut erfüllt hatte. Corinna kam für sie ins Spiel, sie wurde direkt in Manndeckung
genommen, sodass sie sich überall auf dem Spielfeld aufhielt und mit Svea ordentlich
Druck im Mittelfeld machte. In der 75. min. fasste sich Svea ein Herz und dribbelt
sich durch den gegnerischen Strafraum und schob den Ball zum 3:0 ins Tor. In der 76.
min. gab es dann noch für Hennstedt einen Elfmeter, der jedoch an die Latte ging,
sodass wir den Ball aus der Gefahrenzone klären konnten. Wir hatten danach noch
die ein oder andere Torchance die wir jedoch nicht im Tor unterbringen konnten, sodass es am
Ende 3:0 für uns stand und wir im Pokal eine Runde weiter sind. Wir freuen uns jetzt
auf das Spiel in Offenbüttel. Vielen Dank nochmal an Jenny, Svea und Corinna die
bei uns ausgeholfen haben.

Fazit: Das Spiel war nicht so schön von außen anzusehen, die Tor ausbeute muss
besser werden aber nichts desto trotz haben wir Gewonnen.

Vorbereitungsspiel:

SG Süderholm/Sarzbüttel – TSV Buchholz 6:1 (3:1)

„Erste Standortbestimmung“

Aufstellung: Denise Reischke, Katrin Lorenzen, Julia Haye, Sina Voigt, Svenja Franßen, Janina von Postel, Saskia Peters, Bella Kist, Maren Ihfe, Nina Hass, Sara Kautz

Zum ersten Vorbereitungsspiel kam der Kreisligabsteiger aus Buchholz nach Sarzbüttel. Diese legten furios los und stellten unsere noch nicht sortierte Abwehr vor einige Probleme. 2 mal konnten die Gäste einen Alleingang nicht verwerten. Doch in der 17. Minute konnte ein Angriff über links aus spitzem Winkel zur Führung abgeschlossen werden. Es dauerte eine halbe Stunde bis unsere Mannschaft sich gefunden hatte. Eine Ecke in der 28. Min. konnte Maren zum Ausgleich mit dem Kopf aus kurzer Distanz verwandeln. Eine weitere Ecke drückte Svenni in der 31. Min über die Linie und Nina verwertete eine Hereingabe von Saskia in der 38. zum 3:1 Pausenstand. Kurz nach der Halbzeit schloss Sara einen Pass und den Alleingang zum 4:1 ab. Die Abwehr stand jetzt sicherer und die Chancen häuften sich auf unserer Seite. Wieder Sara erzielte das 5:1 nach einem tollen Pass von Katrin. Sie stand wieder völlig frei vorm Torwart und lies sich die Chance nicht nehmen. Zum Abschluss erzielte Maren den 6:1 Endstand aus kurzer Distanz nach einer schönen Hereingabe von Nina.

Fazit: Nach einer schwachen Anfangsphase errang man durch individuelle Stärke noch einen verdienten Sieg. Jedoch darf man den hohen Sieg nicht überbewerten, da noch einige Schwächen im Spiel unserer Mannschaft auszumerzen sind.

Torschützenliste

Kirsten Schmidt 36 Tore
Sara Kautz 18 Tore
Maren Ihfe 9 Tore
Nina Hass 9 Tore
Lena Paustian 7 Tore
Katrin Lorenzen 6 Tore
Janine Möller 3 Tore
Lisa Grabow 2 Tore
Elisa Eweleit 2 Tore
Svea Dühr 2 Tore
Julia Steinkraus 2 Tore
Svenja Ahmling 2 Tore
Julia Haye 1 Tor
Jana Ahmling 1 Tor
Corinna Timm-Behrends 1 Tor

Spielberichte

 

SG Süderholm/Sarzbüttel I – SG Vaale/Wacken I 4:4 (3:2)

„Spannender ging es nicht“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Sina Voigt, Janine Möller, Maren Ihfe, Lena
Paustian, Janina von Postel, Anna Boie, Nina Hass, Sara Kautz, Kirsten Schmidt
Eingewechselt: Svenja Ahmling, Svea Dühr, Corinna Timm-Behrends

Ausgerechnet gegen den schon fest stehenden Meister fehlen unsere
Abwehrspielerinnen (Jule, Julia, Elisa). Zum Glück meldete sich Svenja Ahmling
zurück und mit Svea und Corinna konnten wir wenigstens 13 Spielerinnen
bringen. Janine, Anna und Lena rückten in die Abwehr und machten von Anfang
ihre Sache sehr gut. Die Zuordnung stimmte und unser Spiel lief sehr gut. Vaale
hielt natürlich dagegen. So machte Vaale durch die Spielerin Waage in der 16.
Minute das erste Tor (0:1). Wir bekamen nach einem Gewusel im Strafraum den
Ball einfach nicht raus. Lena musste dann verletzt raus und ins Krankenhaus
(zum Glück nur eine Prellung). Svenja kam dann rein. Und kurze Zeit später, ich
habe es leider nicht gesehen (schnief), macht Maren vom Mittelkreis mit einem
schönem hohen Ball das 1:1 (21.Minute). Ein paar Minuten später versuchte es
Schmiddel mit einem hohen Ball, doch der geht drüber. Wir waren nun überlegen
und machten Druck. Dann eine schöne geschossene Ecke von Katrin und Sara
macht das 2:1 (25 Minute). Und Katrin kann es nicht lassen, wieder eine Ecke
(29.Min) und Svenja schießt Volley das 100.Tor für uns 3:1. Ein schöner
Einstand für Svenja. Das Spiel lief munter weiter. Doch dann nutzt Vaale eine
eher ungefährliche Situation und schießt von außen mit einem hohen Ball das 2:3
(Oster in 32.Minute). Uns war allen klar, dass das Spiel erst mit dem Abpfiff in
der 90. Minute entschieden ist. Dafür ist Vaale einfach zu stark.
Die 2. Halbzeit begann auf beiden Seiten wieder sehr druckvoll. Ein offener
Schlagabtausch, wobei Vaale mehr Spielanteile hatte und wir uns mit viel Kampf
wehren konnten. Doch in der 61. Minute fiel erneut durch Waage das 3:3. Mit
einem Lattentreffer wollte J. Bolten erhöhen, wir hatten Glück. Dann musste
Anna verletzt raus und Svea kam rein. Denise parierte ein paar Mal richtig gut
und hielt unseren Punkt fest. Svenja musste dann passen und Corinna kam noch
für 15 Minuten rein. Danke an Svea und Corinna, denn sie spielten schon
komplett vorher in der Zweiten. Das 3:4 fiel dann in der 80. Minute nach einer
Ecke erneut durch die Spielerin Waage. Unsere Mädels gaben jedoch nicht auf
und kämpften tapfer weiter. So fasste sich Nina ein Herz und in der 82. Minute
stand es 4:4. Der Schiri ließ nicht lange nachspielen. Schmiddel hatte in den
letzten Sekunden noch das Siegtor auf dem Fuß, stand allein vor der Torfrau. Die
Torfrau kommt aber gut raus und hält noch den Ball. Das Unentschieden ist
allerdings gerecht, denn die 2. Halbzeit war Vaale einen Tick besser.
Fazit: Das letzte Heimspiel als Trainerin für mich war echt ein Kracher.
Spannend und ihr habt alles gegeben. Jetzt läuft der Countdown im letzten Spiel
für die Vize-Meisterschaft und das ist wirklich machbar

TSV Buchholz – SG Süderholm/Sarzbüttel I 0:8 (0:2)

„Käpt’n Hass hat alles im Griff“

Aufstellung: Denise Reischke – Svenja Franssen, Sina Voigt, Julia Steinkrauss,
Janine Möller, Maren Ihfe, Svea Dühr, Lena Paustian, Anna Boie, Nina Hass
Eingewechselt: Jana Ahmling, Katja Voss (stand wenigstens auf dem Spielbericht)

Auf nach Buchholz ohne 5 Stammspielerinnen. Selbst angeforderte
Ersatzspielerinnen mussten aus wichtigen Gründen kurz vorher absagen. So
hab ich noch meine Tasche gepackt.
Das Spiel begann erst 20 Minuten später, da leider der Schiedsrichter nicht
gekommen ist. Zum Glück hatte Buchholz einen Ersatz-Schiri parat. Sina als
Libero und Svenni als Vorstopper hatten heute zum ersten Mal die volle
Verantwortung für die Abwehr und das machten sie sehr gut.
Die ersten Minuten mussten sich alle ordnen, doch in der 8. Minute machte
Lena mit einem Lattentreffer alle wach. Buchholz versteckte sich nicht und
machte uns schon das Leben schwer. Wir machten überwiegend das Spiel und
enormen Druck. Lena nutzte in der 17. Minute einen Abwehrfehler von
Buchholz und machte das 0:1. Nina dribbelte dann im Alleingang 7
Spielerinnen aus und schoss an den Pfosten. Lena stand goldrichtig und setzte
nach, macht das 0:2 (24.Minute). Buchholz kommt durch Standards (Ecken)
auch gefährlich vor unser Tor. Denise kam immer sehr gut raus und schmiss
sich richtig in den Ball rein. Wir hatten gute Chancen und für die 2. Halbzeit
sah die Prognose noch besser aus.
Svea gab Maren in der 45. Minute die Vorlage und aus dem Lauf macht
Maren das 0:3. Wieder will sich Buchholz umgehend dagegen stemmen, doch
wir hatten eine sehr gute Abwehr. Ab der 52. Minute stürmten wir nur auf ein
Tor und Lena macht das 0:4. Kurze Zeit später kam dann Jana für JvP rein.
Alle sollten spielen, bis auf die Nr. 13 ☺ Nina hatte Torhunger, zunächst ein
Lattenschuss in der 65. Minute. Dann endlich sie setzt sich wieder durch und
es steht 0:5 (69.).
Lena 0:6 in der 80. Minute.
Nina 0:7 in der 83. Minute.
Und dann kam noch mal unser „Terrier“ Jule. Nicht zu stoppen und voller
Energie noch in der 90. Minute das 0:8.
Fazit: Eine tolle Mannschaftsleistung, die viele Spielerinnenausfälle kompensieren
kann und auch dank der Hilfe aus der Zweiten von Svea und
Svenni. Auf in den Endspurt!

SG Süderholm/Sarzbüttel – SV Neuenbrook II 8:1 (2:1)

„Das Phantom hat zugeschlagen“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Elisa Eweleit, Sina Voigt, Julia Steinkrauss,
Maren Ihfe, Lena Paustian, Anna Boie, Janine Möller, Sara Kautz, Kirsten Schmidt
Eingewechselt: Janina von Postel, Corinna Timm-Behrends

Neuenbrook trat mit nur 10 Spielerinnen an. Doch wir waren trotzdem gewarnt, denn
das Hinspiel fiel uns sehr schwer. Wir mussten auch auf 3 Stammspielerinnen
verzichten und so hat Corinna sich wieder bereit erklärt zu helfen. Wir wollten von
Beginn an konzentriert spielen und so sah es auch erst aus. Lena gab Schmiddel die
Vorlage in der 3. Minute zum 1:0. Leider musste Sina kurze Zeit später verletzt raus
und JvP kam rein. Jetzt müssen alle durchhalten. Neuenbrook kam das eine oder
andere Mal auch gefährlich vor unser Tor. Anna hatte in der 12. Minute allein vorm
Tor eine Riesenchance, doch die Torfrau parierte. Anschließend gab es eine Ecke für
uns und Schmiddel verpasste knapp per Kopf. Sara und Maren hatten in der 18. Und
19. Minute weitere Torgelegenheiten. Nach einer Ecke von Katrin verwandelte dann
Schmiddel das 2:0 (20.Min.). Wir nutzten dann nicht die Überzahl aus und das Spiel
verflachte zunehmend. Jule wagte in der 41. Minute einen Alleingang, kam auch zum
Schuss, die Torfrau ließ den Ball abprallen, Jule schießt nach und der geht an die
Latte. Neuenbrook nutzte einen Freiraum über Außen und mit dem Wind begünstigt,
ging der Ball ganz hoch oben rein und senkte sich vorher auch nicht mehr, 2:1 (Julia
Paulsen) in der 44. Minute.
Zur 2. Halbzeit musste wieder mehr Schwung rein und die Mädels wollten Corinna.
Mein Angebot, sollten noch 3 Tore für uns fallen, dann ist sie dabei Sara nutzte
diesen Schwung und machte in der 47. Minute das 3:1. Ein paar Minuten später waren
wir etwas unkonzentriert und Denise musste weit rauskommen, um einen Angriff
abzuwehren. Dann war aber nichts mehr vom Gegner zu sehen. Sara und Janine
schalteten mit einem schönen Doppelpass die Abwehr aus, Tor von Janine, aber der
Schiri entschied auf Abseits, schade. Elisa musste dann verletzt raus und so hatte
dann doch Corinna noch ihren Einsatz (65.Minute). Ein paar Minuten musste
Neuenbrook auch mit 9 Spielerinnen spielen, doch die verletzte Spielerin kam wieder
rein. Corinna machte in der 70. Minute eine schöne Ecke und Sara machte per Kopf
das 4:1. Nur 1 Minute später war Sara wieder vorn, der Ball wird immer länger, die
Torfrau kommt nicht ran und Schmiddel netzte zum 5:1 ein. Wir waren nun am
Drücker. Die Torfrau von Neuenbrook gab wirklich alles und parierte immer wieder
sehr gut, konnte jedoch nicht alles verhindern. Jule kam endlich zu ihrem Tor 6:1 (75.
Minute). Sara in der 78. Minute ganz easy allein vorm Tor 7:1. Corinna, Sara, JvP
kombinierten immer wieder sehr gut. Und Sara schießt erneut, die Torfrau lässt
abprallen und wer nutzt den Nachschuss? Jawohl unser „Phantom“ Corinna und sie
macht das 8:1 (85.Minute).
Fazit: Das war ein schönes Spiel und Corinna war das Sahnehäubchen Punkten wir
weiter in den letzten 3 Spielen, dann können wir noch Vize-Meister werden. Das wäre
doch ein schönes Abschiedsgeschenk für mich.

SG Süderholm/Sarzbüttel – FSV Farnewinkel- Nindorf 5:0 (2:0)

„So werden wir vielleicht noch Vize-Meister?“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Elisa Eweleit, Sina Voigt, Julia
Haye, Maren Ihfe, Janina von Postel, Anna Boie, Sara Kautz, Nina Hass, Kirsten Schmidt
Eingewechselt/Ersatz: Jana Ahmling, Janine Möller, Svea Dühr, Svenja Franssen,
Julia Steinkrauss, Corinna Timm-Behrends

Wir begannen von Beginn an sehr konzentriert und machten unser Spiel.
So setzte Schmiddel nach einem verlorenen Ball nach und macht links
oben das 1:0 (4.Min.). Sara, Schmiddel und Anna kombinierten sehr viel
und gut. Anna gab Schmiddel in der 16. Min. eine Vorlage, doch die
Torfrau lenkt zur Ecke. 2 Minuten später war es wieder Anna, die Sara
eine Vorlage gab und so machte Sara das 2:0.
Anna, Maren hatten sehr gute Chancen auf dem Fuß, Tore hätten im
Minutentakt fallen können. Von Farnewinkel war nicht viel zu sehen.
Selbst die uns bekannten starken Spielerinnen überzeugten nicht. Wir
hatten alles fest im Griff.
Zur 2. Halbzeit kamen dann Janine, Jule und Svea für Sina, Sara und Nina
rein. Alle sollten zum Einsatz kommen (leider bis auf Jana und Corinna).
Svea machte eine ihrer gefährlichen Eckstöße, Farnewinkel rettet zunächst
auf der Linie, doch Janine setzt den Abstauber unhaltbar ins Tor, 3:0 (46.
Minute). Schmiddel geht durch die Mitte, spielt den Pass durch die Gasse
zu Svea und die macht in der 56. Minute das 4:0. Svenni kommt für Julia
rein. Unser Spiel lief super weiter. Farnewinkel kam selten vors Tor und
selbst dann gab es für uns keine Gefahr. Katrin macht mit einem
Lattentreffer (direkter Freistoß) deutlich, dass wir klar überlegen waren. In
den letzten 15 Minuten durfte Nina nochmal rein und bedankte sich in der
86. Minute mit dem 5:0. Ich sage Danke ☺ JvP versuchte es in der 90.
Minute auch und verfehlte nur sehr knapp das Tor. Mit dem 5:0 kann
Farnewinkel glücklich sein, es wären viel mehr Tore möglich gewesen.
Fazit: Wir sind ganz klar – neben Brunsbüttel- die beste Dithmarscher
Frauenmannschaft in der Kreisliga. Super, Mädels!

Kreispokal Halbfinale Saison 2011/2012

SG Süderholm/Sarzbüttel I – Tura Meldorf 0:7 (0:1)

„Note 1 für Engagement und Mut“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Lena Paustian, Julia Steinkraus, Julia Haye,
Svenja Franssen, Svea Dühr, Janine Möller, Maren Ihfe, Sara Kautz, Kirsten Schmidt
Eingewechselt: Anna Boie, Jana Ahmling, Sina Voigt, Nina Hass, Janina von Postel

Wir waren sehr gut aufgestellt und insbesondere sehr gut eingestellt. Von der
Nervosität der Mädels war auf dem Spielfeld nichts zu merken. Meldorf kam mit dem
besten Aufgebot an Spielerinnen und nahm uns sehr ernst. Und sie hatten in der 1.
Halbzeit ganz schön an unser kompakten Aufstellung und Gegenwehr zu kämpfen.
Mit hohen Bällen über Außen versuchten sie uns zu überlisten. In der 20. Min. gab es
eine Ecke für uns und Svenni köpfte nur knapp vorbei. Meldorf hatte schon gute
Chancen, doch nutzte diese nicht. Erst in der 33. Minute konnte sich B. Bröker
durchmogeln, die Lena super im Griff hatte. 0:1 dann durch Bröker. Unsere Mädels
rannten um ihr Leben und die Vorstöße durch uns waren leider zu wenig und auch
nicht möglich, da wir sehr kompakt in der eigenen Hälfte stehen wollten. Spielerisch
war es sehr gut anzusehen und Meldorf war nach der 1. Halbzeit noch vor uns
gewarnt.
Allerdings war uns allen klar, dass die Überlegenheit von Meldorf (in der Kondition
und Technik) in der 2. Halbzeit uns treffen wird.
Ein bisschen Pech hatten wir dann auch noch. Fenja Schönball trifft den Innenpfosten
und der Ball geht rein, 0:2 (51. Minute). Janine und Lena kamen dann raus und Anna
und Sina rein. Meldorf wirbelte immer mehr im Mittelfeld. So traff dann M. Rödiger
in der 57. Minute (erneut der Innenpfosten) 0:3. Wir wechselten erneut, für Svenni
und Maren kamen dann Jana und Nina rein. Kurze Zeit später hatten Svea und Sara
nach schönem Zusammenspiel eine gute Torchance, doch die Torhüterin hält. Schade,
denn einen Ehrentreffer hätten wir verdient gehabt. Auch wenn Meldorf jetzt die
Überlegenheit voll ausspielt, hielten wir tapfer dagegen. Ein Schuss von Thiessen
wird dann unglücklich von uns abgefälscht und in der 65. Minute steht es 0:4. Nina
und Sara versuchten es über Außen. Wir versuchten alles um vors gegnerische Tor zu
kommen. Julia musste verletzt raus, Janine kam wieder rein. Meldorf ließ trotz der
Führung nicht locker und setzte weiter nach. Die weiteren Tore fielen dann in 74.
Min. 0:5 Dreiskämper; 80. Min. 0:6 Lähn, 82. Min. 0:7 Klöhn.
Jule wagte noch in der letzten Minute einen Alleingang und schoss nur knapp am Tor
vorbei, das wäre fast der Ehrentreffer gewesen. Zeigt aber auch, dass wir bis zum
Schluss gekämpft haben.
Fazit: Eine super Leistung insgesamt aufgrund eures Einsatzes und eurer tollen Moral.
Der Gegner muss mit seinem besten Aufgebot auflaufen, um gegen euch zu
gewinnen. Das sagt doch alles. Ihr seid klasse!

Steinburg Women – SG Süderholm/Sarzbüttel 1:5 (1:3)

„Alles klar gemacht“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauß, Sina Voigt,
Julia Haye, Maren Ihfe, Janina von Postel, Lena Paustian, Janine Möller, Anna
Boie, Sara Kautz
Eingewechselt: Jana Ahmling, Kirsten Schmidt, Corinna Timm-Behrends

Vor jedem Spiel gibt es klare Abmachungen und eine davon war, dass nach 3
Minuten das 1. Tor fallen muss. Doch wer schießt das 1. Tor nach 3
Minuten…..unser Gegner!
Wir gingen nicht konsequent ran und die Spielerin Herzberg machte über
Außen mit einem hohen Ball das Tor, 1:0. Steinburg Women stemmte sich mit
aller Macht gegen und wir waren viel zu harmlos. Wenigstens durch unsere
Standards (Katrins gefährliche Ecken und Freistöße) konnten wir punkten.
Anna machte dann die entscheidende Vorlage in der 17. Minute für Sara und
es stand 1:1.
Spielerisch sah es dann schon besser aus. Katrins Ecke nutzte Maren per Kopf,
doch die Torfrau lenkte knapp drüber. Wir bekamen nach einem Foul an
Maren einen Freistoß und Katrin verwandelte diesen direkt 1:2 (26.Minute).
Maren und Sara machten es mit tollen Doppelpässen den Gegner im mittleren
Mittelfeld sehr schwer. Chancen waren nun einige da. Doch auch Steinburg
hätte mit 2 sehr guten Kontern (eine davon ein Lattentreffer) ausgleichen
können. Die 1. Halbzeit hätte auch anders ausgehen können.
Maren hatte Freiraum zum Schießen und der haltbare Ball setzte noch auf und
die Torfrau war irritiert und so stand es 1:3 (36. Minute).
Zur 2. Halbzeit kam dann (aus Rostock eingeflogen) Schmiddel rein und Jana
für Jule und Lena. Kurze Zeit später schnappte Schmiddel sich den Ball und es
stand 1:4 (51. Minute). Es gab nun genügend und sehr gute Chancen für
weitere Tore, doch irgendwie sollte es nicht sein. Das Zusammenspiel war
allerdings sehr schön anzusehen und auch Maren und Sara kombinierten 1A!
Schmiddel setzte nach, nur ein Pfostenschuss, 73. Minute.
Steinburg Women hielt weiterhin tapfer dagegen. Maren war dann heute
Goalgetter und verwandelte einen Freistoß von Katrin in der 88. Minute zum
1:5.
Fazit: 3 schöne Punkte mitgenommen, die uns hoffentlich für 2 kommende
schwere Spiele (Pokal gegen Meldorf und Derby gegen Farnewinkel)
aufbauen.

SG Süderholm/Sarzbüttel – TSV Barlt 1:0 (0:0)

„Favoritenschreck überwunden“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauß, Sina
Voigt, Julia Haye, Maren Ihfe, Elisa Eweleit, Lisa Grabow, Janine Möller,
Kirsten Schmidt, Anna Boie
Eingewechselt: Sara Kautz, Lena Paustian, Nina Hass

Das Nachholspiel gegen Barlt in Sarzbüttel sollte besser werden. Barlt ist
allerdings als schwieriger Gegner bekannt und hat es zuletzt allen
Favoriten in der Kreisliga sehr schwer gemacht.
In der 1. Halbzeit war Barlt nur auf frühes Stören und enge Manndeckung
aus. Davon ließen wir uns leider aus dem Konzept bringen und mit Fußball
hatte das wenig zu tun.
Ein Synonym für unsere schlechte Leistung: Schmiddel holt sich den Ball
aus dem Mittelfeld und hat dann keine Anspielstation! Erst als sich unsere
Abwehr in die Offensive einschaltet, konnten wir Barlt besser ausschalten.
In der 44. Min. machte Julia mit einem Lattentreffer uns etwas Hoffnung.
Zur 2. Halbzeit kam Sara in den Sturm, Sina ging raus. Janine rückte ins
Mittelfeld und Julia in die Abwehr. Wir machten nun von Beginn an sehr
viel Druck und hatten in den ersten 10 Minuten sehr gute Chancen. Barlt
lief nur hinterher. Katrin erhielt eine fragliche gelbe Karte, weil sie mit
einer Schiri-Entscheidung nicht einverstanden war. In der 64. Minute
wurde sie grob gefoult (nicht gepfiffen) und musste verletzt raus. Lena
kam dafür rein und Lisa ging auf die Liberoposition. Sara gab über Außen
eine schöne Flanke rein und Schmiddel machte per Kopf das erlösende 1:0
(70.Min.). Ein paar Minuten später gab es dann einen Handelfmeter für
uns, doch Lisa schießt leider drüber. Anna gab über ihre Außenseite
nochmal so richtig Gas und hatte noch 3 richtige gute Chancen auf dem
Fuß. Barlt hatte keine nennenswerten Chancen, fielen nur durch ihre
aggressive Spielweise auf.
Fazit: Wir müssen manchmal etwas cleverer sein und uns nicht stören
lassen. Die 2. HZ hat gezeigt, dass das auch funktioniert.

SG Süderholm/Sarzbüttel – VfR Horst 6:0 (3:0)

„Sehr sichere 3 Punkte geholt“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauß, Sina Voigt,
Janina von Postel, Julia Haye, Maren Ihfe, Elisa Eweleit, Janine Möller, Kirsten
Schmidt, Nina Hass
Eingewechselt: Jana Ahmling, Anna Boie, Svenja Franssen

Das Frühlingswetter hat uns zwar im Stich gelassen, der Wind war
eisigkalt, doch von Anfang an waren wir sehr lauf-und spielfreudig. Janine
machte das in der 2. Minute mit einem Lattenkracher deutlich. Und nur 2
Minuten später setzte sich Nina über Außen durch und spielte den Ball
nach vorne zu Schmiddel, die dann das 1:0 erzielte.
Das Zusammenspiel war wirklich schön anzusehen, Horst kam aus der
Verteidigung nicht heraus. Schmiddel dribbelte 3 Spielerinnen gekonnt aus
und so stand es dann in der 11. Minute, 2:0. Katrin verwandelte dann
einen direkten Freistoß, 3:0 (16. Minute).
Elisa hatte keine ernst zu nehmende Gegenspielerin und nutzte gekonnt
ihre Freiräume und unterstützte enorm das Mittelfeld und wagte auch
diverse Vorstöße. Das tat dem Spiel sehr gut. Horst kam nur 1x gefährlich
vor unser Tor. In den letzten 15 Minuten hatten wir noch 2-3 100%ige
Chancen, doch es sollte nicht sein.
Zur 2. Halbzeit kamen dann Svenni, Anna und Jana rein (für Jule, Maren,
Janine).
Sogar Sina konnte sich in die Offensive einschalten, doch das Tor blieb ihr
leider verwehrt. Irgendwann klappt das schon ☺ Bis zur 70. Minute lief
allerdings nicht sehr viel. Doch durch einen Freistoß von Katrin, den die
Torfrau nur abprallen lassen konnte, machte Schmiddel das Abstaubertor
zum 4:0. Julia gab dann eine Vorlage für Schmiddel, 5:0 (76.Minute).
Nina hatte dann eine Riesenchance, schob den Ball ganz lang in die rechte
Ecke, aber die Torfrau war mit den Fingerspitzen noch dran. Etwas später
versuchte sie es dann mit „brasilianischer Fußballkunst“ und Nina
verwandelte eine Ecke von Jana zum Endstand 6:0 (87.Minute).
Fazit: Sicher hätten noch 3-4 Tore mehr fallen können, doch das 6:0 ist
vollkommen ok. Auch das Zusammenspiel war überwiegend gut
anzusehen.

SV Peissen – SG Süderholm/Sarzbüttel 0:2 (0:0)

„Das schönste Tor des Tages“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauß, Sina Voigt, Janina von
Postel, Lena Paustian, Maren Ihfe, Elisa Eweleit, Anna Boie, Sara Kautz, Nina Hass
Eingewechselt: Jana Ahmling, Julia Haye, Janine Möller, Kirsten Schmidt

Bestes Wetter in Peissen und mit einem tollen Kader dabei. Was sollte da noch
schief gehen? Peissen hat zwar 19 Spielerinnen aufgeboten, doch was soll´s, es
können eh nicht alle spielen.
Der Schiedsrichter bat zur Ausrüstungskontrolle und es gab indirekten Freistoß,
wenn eine Spielerinnen das Wort „Scheiße“ sagt. Da war höchste Konzentration
gefragt, auf beiden Seiten ☺
Peissen begann uns früh im Aufbau zu stören und wir kamen so überhaupt nicht
ins Spiel. Es dauerte 15 Minuten bis wir uns etwas befreien konnten. Peissen war
überwiegend am Drücker und es gab ein paar brenzlige Situationen. Maren
musste einige Mal kurz vorm Tor retten und hatte mit ihrer Gegenspielerin genug
zu tun. Vieles lief nur über links, Anna war auf der rechten Seite in der 1.
Halbzeit arbeitslos. In der 41. Minute hält Denise einen hohen Ball, doch eine
Gegenspielerin attackierte noch, zum Glück ahndete der Schiedsrichter dies
gleich. Kurze Zeit später bekamen wir vorm gegnerischen Strafraum einen
Freistoß und Katrins Schuss wurde von der Torfrau noch an die Latte gelenkt.
Eine Führung für uns wäre allerdings in diesem Moment unverdient gewesen.
Zur 2. Halbzeit kamen dann wie versprochen die Auswechslungen dran. Janine,
Jana und Julia für Sina, JvP und Nina.
Entweder war es dann doch das schöne Wetter oder Peissen fühlte sich vielleicht
zu sicher? Wir spielten nun viel besser und ließen uns nicht mehr von der
aggressiven Spielweise aus der Ruhe bringen. Leider musste Lena in der 50.
Minute verletzt raus und während ich noch ihr lädiertes Knie kühlte, kam Jubel
auf. Elisa machte das schönste Tor des Tages. Aus der eigenen Hälfte heraus hat
sie mit einem hohen weiten Befreiungsschlag die Torfrau überlistet und so stand
es 0:1. Das war ein Motivationsschub für alle. Peissen musste jetzt kämpfen. Die
letzten 15 Minuten ging es hin und her. Der Gegner brachte nun sogar noch eine
3. Stürmerin, doch Anna nahm sich der Aufgabe an und wir machten hinten dicht.
In der 85. Minute ein Lattenkracher von Peissen nach einem Freistoß, der Ball
springt raus und Julia klärt. Alle guckten nur noch auf die Uhr. 0:2 in der 88.
Minute, Janine setzt einem verlorenem Ball nach und gibt Sara die Vorlage für
den Endstand. Und alle (wir) atmeten erleichtert auf.
Fazit: Das war ein glücklicher Sieg, ein Arbeitssieg. Schön ist etwas anderes.
Jedenfalls zeigt es sich hier, nicht aufzugeben und immer dran zu bleiben. Anders
kann ich mir die 3 Punkte nicht erklären.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – Münsterdorfer SV 3:0 (1:0)

„Alles im Griff“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauß, Sina Voigt, Janina von
Postel, Lena Paustian, Maren Ihfe, Elisa Eweleit, Janine Möller, Sara Kautz, Kirsten Schmidt
Eingewechselt: Anna Boie, Jana Ahmling, Julia Haye, Melanie Schulz

Dieses Spiel musste nun zeigen, ob wir aus dem Winterschlaf erwacht sind.
Münsterdorf ist ein sehr starker Gegner und in der Vergangenheit waren es immer
schwere Spiele. Wichtig war es, den Elan und die Spielfreude aus dem
vergangenen Freundschaftsspiel mitzunehmen.
In den ersten Minuten waren wir gut im Spielaufbau und gaben den Ton an.
Münsterdorf war mit einer veränderten Mannschaft angetreten und die bekannte
Stürmerin Diana Köhnemann stand allein im Sturm. Janine nahm sich ihrer an
und von Diana war in 90 Minuten nicht wirklich viel zu sehen. Janine hat ihr
keinen Raum gelassen. In der 7. Minute gab es die 2. Ecke für uns und Katrin
konnte wieder den Ball gefährlich vors Tor setzen und Schmiddel machte per
Kopf das 1:0.
Bis zum Ende der 1. Halbzeit spielte sich fast alles im Mittelfeld ab und von
beiden Seiten gab es nicht viele gefährlich Torszenen. Es war schon fast
„harmonisch“ und ein ruhiges Spiel. In der 30. Minute kam dann Anna für JvP
rein, in der 40.Minute Jana für Sina rein und in der 2. Halbzeit kam Julia für Lena
ins Spiel.
Gleich zu Beginn der 2. Halbzeit setzten sich Sara und Schmiddel mit schönem
Doppelpass-Spiel in Szene und Schmiddel schoss nur knapp vorbei. Münsterdorf
versuchte es mit einem Konter, doch es war zum Glück Abseits, das Tor zählte
nicht.
Anna setzte sich über Außen durch, gab Sara die Vorlage, Sara dribbelt sich durch
und lenkt den Ball unhaltbar in die rechte Torecke, 2:0 (66.Min.).
Kurze Zeit später spielten Jana und Katrin sehr schön zusammen, doch die
Torfrau parierte gut. Unser Stürmerinnen-Paar Schmiddel und Sara machten es
dann perfekt und Sara erzielte den Endstand 3:0 (78.Minute). Der Sieg war nicht
mehr in Gefahr und die 3 Punkte sicher.
Fazit: Wir spielten insgesamt gut zusammen, auf die Abwehr war immer
verlass und es sah schon wesentlich besser aus, als in den beiden letzten
Spielen. Es geht also aufwärts

TSV Barlt – SG Süderholm/Sarzbüttel 0:2 (0:1)

„Trotz mäßiger Leistung 3 Punkte mitgenommen“

Aufstellung: Denise Reischke, Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauß, Julia Haye, Janine von Possel, Sina
Voigt, Sara Kautz, Anna Boie, Svea Dühr, Nina Hass, Kirsten Schmidt
Eingewechselt: Elisa Eweleit, Janine Möller, Svenja Franßen, Lena Paustian

Gegen die Mannschaft aus Barlt wollte man engagiert in die Partie gehen und
schnell die Führung erzielen. Man spielte zuerst gegen den Wind und hatte damit
so seine Probleme. Barlt spielte sehr Zweikampfstark und operierte immer wieder
mit langen Bällen, welche von unserer Abwehr nicht immer konsequent geklärt
werden konnten. Ein konstruktiver Spielaufbau war selten möglich, da die
Gegnerinnen unsere Kreativabteilung immer wieder erfolgreich stören konnten.
Nur vereinzelt gelang es einen guten Spielzug zu einer Torchance abzuschließen.
Zu viele technische Fehler taten ihr übriges. Barlt hatte die erste gute Gelegenheit
in der 13. Minute nach einem 30m Freistoß, der (durch den Wind) für Denise
schwer zu parieren war. 2 Minuten später konnten wir nach einem langen Freistoß
von Katrin durch Sara das 1:0 markieren. Aus kurzer Distanz konnte sie die
Verwirrung im Strafraum nutzen und zur Führung einschieben. In der Folge
hatten beide Mannschaften gelegentlich die Möglichkeit ein Tor zu erzielen.
Jedoch sprangen, außer in der 23. Minute für Barlt, keine Großchancen heraus.
Die Barlterin schob aus guter Position links am Tor vorbei. Mit einem knappen
Vorsprung ging es in die Halbzeit.
Mit dem Wind lief es dann etwas besser und Svea erzielte nach einem schönen
Fernschuss aus 18m unter die Latte das 2:0. Unser Spiel war immer noch sehr
zäh, jedoch lief der Ball jetzt etwas besser. Barlt gab nie auf und kam zu
gelegentlichen Konterchancen. Jedoch scheiterten sie an der Schussgenauigkeit
oder an Denise. Sie spielten weiter sehr zweikampfstark und ließen uns nicht ins
Spiel kommen. Wir erspielten uns daher, außer ein paar Fernschüsse, auch nicht
allzu viele Chancen heraus. Bis zum Schluss blieb das Spiel spannend und stände,
nach einem Anschlusstreffer durch Barlt, vielleicht noch auf der Kippe. Jedoch
gelang es uns den Vorsprung über die Zeit zu bringen.
Fazit: Eine engagierte Mannschaft sieht anders aus und eine Steigerung muss in
den nächsten Spielen folgen, um weiterhin den Anschluss an die Tabellenspitze
zu halten. Durch die bessere individuelle Klasse ist dieser Sieg durchaus verdient.
Jedoch sollte der Anspruch höher sein, denn wir haben schon öfter gezeigt, dass
wir besser und leidenschaftlicher spielen können. Also, Mund abwischen, die 3
Punkte einsacken und motiviert an die nächsten Spiele herangehen.

1.FC LoLa – SG Süderholm/Sarzbüttel 6:0 (2:0)

„Wintermüdigkeit noch in den Beinen“

Aufstellung: Julia Steinkrauss – Katrin Lorenzen, Sandra Taugerbeck, Sina Voigt, Janina von Postel, Anna
Boie, Maren Ihfe, Lisa Grabow, Sara Kautz, Nina Hass, Kirsten Schmidt
Eingewechselt: Janine, Möller, Jana Ahmling, Corinna Timm-Behrends

Endlich geht die Fußballsaison wieder los, denn er Winter war doch ziemlich
lang. Die 1. Hürde war einen ausreichenden Kader zusammen zu bekommen.
Das hat dann zum Glück gut funktioniert. Danke an alle Beteiligten ☺
Der 1.FC LoLa wird alles Mögliche tun, denn es geht um den Klassenerhalt.
In den ersten 3 Minuten hätte es auch schon 1:1 stehen können. Der
Initialzünder war es für uns nicht, denn die 1.Halbzeit war sehr schwach. Wir
waren nicht energisch genug, zu weit vom Gegner weg und viele Fehlpässe
ließen kein schönes Spiel zu. Maren fasste sich dann ein Herz und macht mit
einem hohen Weitschuss das 1:0 (22.Min.). Allerdings versuchte LoLa auf
eigenem Platz immer wieder zu kontern und 5 Minuten später lag das
Anschlusstor in der Luft. Jule hatte zum Glück immer wieder sehr gut pariert.
Sara stand dann allein vorm Tor, doch die Torfrau kam gut raus. Das war eine
100%ige Chance. In der letzten Sekunde vorm Abpfiff fiel dann durch
Schmiddel das 2:0 (45Min.). Das Halbzeitergebnis täuscht, eigentlich hätte es
Unentschieden stehen müssen. Eine Schulnote für unser Spiel 5-!
Die 2. Halbzeit begann mit einem Lattenkracher für LoLa. Jetzt wurden wir
endlich wach. Nina, Sara und Schmiddel sollten fleißig kreuzen und die
Abwehr durcheinander bringen. So fackelt Schmiddel nicht lang und machte
das 3:0 (48. Minute). Nina, Anna, Sara, Schmiddel konnten nun besser
kombinieren, hatten mehrere gute Chancen und es lief besser. Davon
profitierte letztendlich Schmiddel: 57.Min. 4:0, 58.Min. 5:0! Dann der
Wechsel: Jana kam für Lisa rein. Durch Janas Vorarbeit konnte Sara sich
durchsetzen und machte in der 64.Minute das 6:0. LoLa wollte unbedingt den
Ehrentreffer und der wäre auch mehr als verdient gewesen. In der 71. Minute
gab es erneut einen Latten/Pfostentreffer. Schmiddel musste verletzt rein und
Janine konnte gleich testen, ob ihr Knie hält. Und es lief gut. Jedoch fehlte
einigen die letzte Kraft für die restliche Spielzeit und es ergaben sich keine
Chancen mehr. Schulnote für die 2.HZ: eine 3.
Wären LoLa´s Chancen Tore gewesen, hätte es auch 6:4 heißen können oder
vielleicht nur ein Unentschieden?
Fazit:
Also es wird Zeit aus dem Winterschlaf zu erwachen und wieder fit zu
werden. Die starken Gegner kommen noch auf uns zu.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – SV Heiligenstedtenerkamp 7:2 (4:0)

„Danke, lieber Wetterfrosch“

Aufstellung: Julia Steinkrauss (Tor), Katrin Lorenzen, Elisa Eweleit, Sina Voigt, Julia Haye,
Maren Ihfe, Janina von Postel, Anna Boie, Janine Möller, Nina Hass, Kirsten Schmidt
Eingewechselt: Sara Kautz, Lena Paustian, Jana Ahmling, Denise Reischke

Vor dem Spiel richteten sich alle Blicke in den Himmel, ob wir tatsächlich
spielen können. Doch Henning, der sagenhafte Wetterfrosch, meint das
Wetter wird gut. Tja, und er hatte Recht. So legten wir auch schnell los.
Schmiddel erzielte gleich in der 2. Minute das 1:0, schob den Ball unten
links in die Ecke. Es entstanden trotz der widrigen Bedingungen auch
schöne Spielzüge. Katrin verwandelte dann direkt eine Ecke zum 2:0
(20.Min.). Unser Gegner wehrte sich ordentlich, doch Schmiddel
schnappte sich den Ball aus dem Mittelfeld und ließ sich nicht trennen und
machte so das 3:0 (24.Min.). Wieder 4 Minuten später fiel das 4:0 durch
Schmiddel. Sie verwandelte per Kopf einen Eckstoß von Katrin. Wir
kamen in der 1. Halbzeit nicht einmal in Bedrängnis.
Zur 2. Halbzeit kamen dann Lena und Sara für Nina und Schmiddel rein.
Lena hatte in der 50. Minute eine Riesenchance. Sie ließ sich nicht vom
Ball trennen, stand schon alleine vor der Torfrau, doch der Ball verspringt.
Da unser Gegner trotz allem nicht aufgab, war ein Abwehrfehler die
Chance und so stand es in der 60.Minute dann 4:1. Sina nutzte ihre
Freiräume und setzte sich im Strafraum durch und wollte mit einem Heber
einnetzen, traf leider nur die Latte. Anna, Lena, JvP bedienten nach
schönem Doppelpass-Spiel Sara und Sara machte das 5:1 (75. Minute).
Anna und Lena erneut vorm Tor, konnten sich aber mit dem Pfosten nicht
einigen der im Weg stand, sonst hätten sie es auch noch geschafft. So
machte Lena nach einem Doppelpass mit Sara, dann das 6:1 (80.Min.).
Elisa belohnte sich dann nach einem guten Spiel selbst mit einem Tor. Sie
schnappte sich den Ball, dribbelt an allen vorbei, schießt ins Eck und so
stand es eine Minute später 7:1. Der 2. Gegentreffer fiel in der 86.Minute,
wieder ein Abwehrfehler und weil wir ziemlich offen waren, stand es dann 7:2.
Fazit:
Ein verdienter Sieg mit vielen und schönen Toren. So kann es weitergehen.

BSC Brunsbüttel I – SG Süderholm/Sarzbüttel I 2:2 (1:1)

„Vom Winde verweht“

Aufstellung: Bella Kist – Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauss, Sina Voigt, Julia Haye,
Maren Ihfe, Janina von Postel, Jana Ahmling, Janine Möller, Svenja Franssen, Sara Kautz
Eingewechselt: Denise Reischke, Corinna Timm-Behrends, Svea Dühr, Kirsten Schmidt

Die Aufstellung mit genügend Spielerinnen gelang zum Glück mit Hilfe
aus der 2. Mannschaft, Bella 2 Spiele im Tor und unsere Corinna. Fehlten
doch 4 Stammspielerinnen!
Sturmflut-und Unwetterwarnung zum Trotz. Es wurde Fußball gespielt.
Alle dachten, dass man nicht viel erwarten kann, außer 90 Minuten
irgendwie über die Bühne zu kriegen. In der 1.Minute hatte Sara, nach
einer Vorlage von Jana, ihre erste Chance.
Das Spiel lief auf beiden Seiten recht gut, das Wetter änderte sich ein
bisschen. So passierte es auch, dass unser Gegner trotz Gegenwind nach
vorne kam. Die Nr.9 (Wilken) wurde nicht angegriffen und konnte einen
langen Ball in die linke untere Ecke schießen, 1:0 (16.Min.). Der Ball war
auf nassen Boden und mit dem Wind unhaltbar. Mit Wind sollte es
Schmiddel (stark erkältet) versuchen und wurde eingewechselt. Sie bekam
einen langen Ball und setzte sich wie gewohnt durch und machte das 1:1
(37.Min.).
In der 2. Halbzeit wir dann gegen den Wind. Zu sehen war ein sehr gutes
Spiel, alle haben gekämpft und miteinander gespielt. Kurz vor ihrer
Auswechslung gelang Schmiddel, dann das 1:2 (56.Min). Corinna durfte
als Stürmerin spielen. Svea, Sara und insbesondere Corinna, hatten richtig
gute Chancen um zu erhöhen. Unser Gegner hatte kaum etwas dagegen zu
setzen. In der Nachspielzeit fiel das 2:2 (93.Minute). Alle glaubten, die
Situation wäre geklärt, da die Spielerin 3 Meter im Abseits stand (sah auch
der BSC-Trainer so). Doch der Schiri hat dies nicht gesehen. Schade, denn
mindestens aufgrund der 2. HZ hätten wir den Sieg verdient gehabt.
Fazit: Mal wieder fehlte das kleine bisschen Glück… die gute Leistung
aller Spielerinnen schmälert das Ergebnis nicht. Heute die Siegerinnen der
Herzen.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – SG Wilstermarsch 2:3 (2:1)

„Vorsprung nicht genutzt“

Aufstellung: Nina Hass (Tor), Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauss, Sina Voigt, Elisa Eweleit, Julia Haye, Maren
Ihfe, Kirsten Schmidt, Lena Paustian, Anna Boie, Janine Möller, Eingewechselt: Jana Ahmling, Sara Kautz,
Denise Reischke, Svenja Franssen, Corinna Timm-Behrends

Wir begannen gut und fanden schnell unsere Zuordnung. Julia spielte das erste Mal im
zentralen Mittelfeld und hatte gleich die Torjägerin der SG als Gegenspielerin. Und sie
hatte sie gut im Griff. Lena setzte sich schnell vorne durch und gab in der 3. Minute die
entscheidende Vorlage für Schmiddel zum 1:0. Der Ball war eigentlich schon weg, doch
im Nachsetzen holte sie sich den Ball und netzte gekonnt ein. Unser Gegner war auch von
Beginn an sehr stark und machte uns besonders im Mittelfeld das Leben schwer. Im
eigenen Strafraum bekamen wir den Ball nicht raus und aus 2. Reihe schoss die Stürmerin
Angie Kolbe allen durch die Beine, ganz weit in die rechte untere Ecke. Für Nina im Tor
leider unhaltbar, der Ball wurde immer länger und länger; 1:1 in der 10.Minute. Jedoch
machten wir weiter Druck, bekamen in der 13.Minute eine Ecke. Katrin schießt die Ecke
und Janine haut den Ball mit voller Wucht rein, 2:1. Nur eine Minute später gibt es wieder
eine Ecke und diesmal ist Sina dran, doch der Ball geht knapp übers Tor. Schmiddel
wurde an der Strafraumgrenze gefoult, Katrin schießt direkt, der Ball wird gefährlich,
doch die Torfrau lenkt noch zur Ecke. Die SG Wilstermarsch kam erst wieder gefährlich
vor unser Tor, als es einen Freistoß gab. Nina hat super gehalten. Die ersten 30 Minuten
war es unser Spiel. Nur der amtierende Meister hatte was dagegen und machte immer
mehr Druck. Wir fanden keine Zuordnung mehr und konnten den Ball nicht in den
eigenen Reihen halten. Das 2:1 zu halten ist einfach zu wenig, das war allen klar. Jule
sorgte für eine Schrecksekunde, hätte fast ein Eigentor gegeben, doch Nina war rechtzeitig
zur Stelle.
In der 1. Halbzeit wurden Janina und Sina ausgewechselt, Jana und Denise kamen dafür
rein. Zur 2. Halbzeit kam Sara dann für Lena rein. Wichtig wäre es gewesen, gleich
wieder Druck zu machen und unser Spiel zu spielen. Wer Druck machte, war weiter die
SG Wilstermarsch. Maren spielte einen genialen Pass durch die Gasse auf Sara, doch Sara
wurde gut bewacht und kam nicht zum Schuss. Können uns vielleicht Standards retten,
doch ein Freistoß in 58.Minute wurde pariert. Unser Gegner brachte uns immer wieder
ins Straucheln, setzten ihre schnellsten Spielerinnen immer wieder in Szene. Der
Ausgleich fiel in der 67. Minute, 2:2 wieder ein Gewusel im Strafraum, Nina war fast
dran, doch die Nr.14 Bade spitzelte den Ball noch rein. Schmiddel musste raus, Lena kam
wieder rein. Sowie Sina für Denise. Dann wieder ein langer Ball auf die Außenstürmerin
Nr.9, war der Ball im Aus? der Schiri hat es nicht gesehen und die Nr.9 Finnern-Sliwinski
kommt zum Schuss, 2:3, 75.Minute. Nur 3Minuten später ein Pfostenschuss von der SG.
Julia musste dann verletzt raus und Svenni kam rein, auch Schmiddel sollte es versuchen.
Mit 3 Stürmerinnen warfen wir alles nach vorne. Wir waren offen wie ein Scheunentor,
Jule rannte sich hinten die Seele aus dem Leib. Katrin rette in der 85. Minute auf der
Linie. Sara setzte sich in der 87.Minute durch und wurde –aus unserer Sicht- im Strafraum
gefoult, doch der Schiri ahndete dies nicht. Das war auch unsere letzte Chance.
Fazit: Wir hätten eine konstantere Leistung gegen so einen starken Gegner bringen
müssen. Schade, denn wir können es besser. Also arbeiten wir fleißig weiter

SG Vaalia/Wacken – SG Süderholm/Sarzbüttel I 4:3 (3:3)

„Nur die glücklichere Mannschaft hat gewonnen“

Aufstellung: Elisa Eweleit – Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauss, Julia Haye, Maren Ihfe, Sara Kautz,
Kirsten Schmidt, Lena Paustian, Anna Boie, Janina von Postel, Janine Möller,
Eingewechselt: Jana Ahmling, Sina Voigt, Nina Hass, Lisa Grabow

Die 1. Halbzeit war schnell, sehr energisch und es war von beiden Seiten richtig
guter Fußball zu sehen. Vaale wollte einen schnellen Treffer und in der 1. Minute
musste Elisa schon parieren, lenkte zur Ecke. Doch wir gingen in der 5. Minute
durch Schmiddel mit 1:0 in Führung. Ein wichtiges Tor, denn in der
Vergangenheit brauchten wir erst viele Chancen, um Tore zu machen. Vaale
machte uns das Leben schwer. Und eine der schnellsten Spielerinnen (Ladiges)
setzte sich durch unsere Abwehr durch und so stand es 1:1 (8.Min.). Beide Seiten
gaben alles. Das Ergebnis eines schönen Zusammenspiels mit Anna, Maren, Sara
brachte für Schmiddel die Vorlage zum 2:1 (12.Min.). Janine musste dann verletzt
raus, Sina kam rein (15.Min.). Vaale lässt natürlich nicht locker. Elisa hält erneut
super in der 19.Minute. Lena wird gefoult, Schiri lässt weiterspielen. Und so
konnte die Spielerin Bolten, die sonst gut bewacht wurde, aus ca. 20. Metern
hoch ins Tor schießen, leider unhaltbar, 2:2 (24.Min.). Die nächste Situation war
eigentlich ungefährlich, doch hier von außen ein weiter hoher Schuss und der
landet im Tor, 3:2 (Busch, 26.Min.). Wir blieben weiter offensiv, spielten sehr gut
mit. So konnte Katrin einen ihrer gefährlichen Freistöße –mal wieder- in ein Tor
verwandeln, direkt zum 3:3 (30.Min.). Es erfolgten noch Auswechslungen: Lena
und Schmiddel raus und Nina und Jana rein. Sara übernahm dann die
Überwachung der Spielerin Bolten und machte vor der Abwehr ein richtig gutes
Spiel. Bis zum Ende der 1. Halbzeit blieb es ein gutes Spiel auf beiden Seiten.
Die 2. Halbzeit war qualitativ genauso gut wie die 1.Halbzeit. Jedoch fielen nicht
gleich so viele Tore. Jetzt war nur die Frage, wer zuerst das Tor schießt, wird
wohl das Spiel entscheiden. Sina musste verletzt raus und Lisa kam rein.
Schmiddel kam auch wieder rein, für Anna. Bis zur 75. Minute spielte sich alles
im Mittelfeld ab. Dann haben Jana und Nina das Siegtor auf dem Fuß, die Torfrau
kam raus und konnte den Ball ganz knapp noch halten. Nur 3 Minuten später war
Vaale bei uns im Strafraum und die Spielerin Bolten schnappte sich den Ball an
der Torauslinie, sie hatte freie Bahn und Elisa war noch fast dran, doch auf dem
rutschigen, nassen Boden flutschte der Ball leider durch; 4:3 (78.Minute). Bitter,
wo wir knapp vorher selbst das Siegtor auf dem Fuß hatten. Wir warfen alles nach
vorne, kamen noch zur Ecke, Lisa köpft, leider drüber. Bis zum Abpfiff gaben wir
nicht auf, doch es blieb beim 4:3.
Fazit: Alle haben gekämpft und wirklich alles gegeben. Heute hat lediglich die
glücklichere Mannschaft gewonnen. Wir spielen zu Recht ganz oben mit.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – TSV Buchholz 6:1 (2:0)

„Na also, geht doch“

Aufstellung: Bella Kist (Tor), Katrin Lorenzen, Elisa Eweleit, Sina Voigt, Julia Haye, Maren Ihfe, Sara Kautz,
Kirsten Schmidt, Lena Paustian, Janine Möller, Nina Hass
Eingewechselt: Jana Ahmling, Anna Boie, Janina von Postel, Corinna Timm-Behrends

Die 2. spielte vor uns und gewann sensationell 7:1 gegen
Offenbüttel/Hademarschen. Ob wir es nun in der 1. auch schaffen, mal wieder
Tore zu schießen? In Minutentakt reihte sich eine Chance nach der anderen. 2.
Min Schmiddel flankt in den Strafraum; Janine verfehlt ganz knapp. 4. Min. Lena
schießt, Maren im Nachschuss, wenigstens eine Ecke. Katrin ´s Ecke und
Schmiddel setzt den Ball an die Latte. Eine Minute später flankt Janine den Ball
rein und Schmiddel verpasst um ein paar cm. Verzweiflung machte sich bei mir
breit. Dann die Erlösung in der 9. Minute. Katrin´s Ecke, Sina verlängert und
Schmiddel verwandelt zum 1:0. Doch die wenigen Konter von Buchholz waren
gefährlich. In der 16. Minute verfehlten sie nur knapp. Sara und Janine wieder
nach schönem Zusammenspiel vorm Tor, doch ohne Ergebnis. Es passierte auf
einmal nicht mehr viel. Wir waren nicht energisch genug und der Spielfluss fehlte
komplett. Erst ab der 30.Minute wurde es munterer. Janine, Elisa, Maren,
Schmiddel; alle machten vorne Druck. Bella wurde einmal in der 34. Minute
ernsthaft geprüft, kam sehr gut raus und hielt dann den Ball. Eine weitere
Standardsituation, ein Freistoß von Katrin, brachte in der 42.Minute das 2:0,
verwandelt durch Sara, die sich ganz lässig eine Torecke aussuchte.
Mir reichte das allerdings nicht aus. In der 2. HZ musste einfach mehr passieren.
So waren wir auch überwiegend in der gegnerischen Hälfte und die
Chancenverwertung wurde endlich besser. Jana und Anna kamen für Janine und
Lena rein. Jana erzielte auch in der 59. Minute das 3:0. Das Tor bekamen wir
nicht wirklich mit, dachten erst, es wäre das Außennetz. Doch der Ball war drin ☺
Der Joker Jana hat zugeschlagen. JvP kam dann für Sina rein. Alle sollten spielen.
Das 4:0 fiel in der 62. Minute. Schmiddel schnappte sich den Ball im Mittelfeld
und läuft durch, keine konnte sie aufhalten. Nach einer hohen Flanke von Anna,
wieder Schmiddel in Action. Es war nur eine Frage der Zeit, wann das nächste
Tor fällt. So witterte Corinna noch ihre Chance, kam für Maren rein. Jedoch
machte Sara in der 80. Minute nach einer Vorlage von Jana, das 5:0. Der
Gegentreffer in der 85. Minute, 5:1, erzielte die Spielerin Skambraks von
Buchholz. Obwohl Bella die Hand auf dem Ball hatte, der Schiri hatte es leider
nicht gesehen. Tja, das passiert. Schmiddel stellte dann nach einer Vorlage von
Anna, den Endstand, das 6:1 her, 88. Minute.
Fazit: Endlich wurden aus den vielen Chancen auch Tore gemacht!

Neuenbrook/RethwischII – SG Süderholm/Sarzbüttel I 2:2 (0:1)

„SG Chancentod“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Elisa Eweleit, Sina Voigt, Julia Haye, Janina von
Postel, Anna Boie, Maren Ihfe, Sara Kautz, Kirsten Schmidt, Lena Paustian
Eingewechselt: Nina Hass, Julia Steinkrauss, Janine Möller, Jana Ahmling

Was für ein Spiel. Das Tor hätte doppelt so groß sein können und selbst dann wären
die vielen guten Chancen nicht reingegangen. Von Beginn der 1. Halbzeit machten
wir enormen Druck. Nach wenigen Sekunden kam Schmiddel zum ersten Torschuss,
hätte gleich die Führung sein können. In den weiteren Minuten wieder Schmiddel,
Sara im Nachschuss, Sara allein gegen 3 im Strafraum; doch der Ball wollte nicht
rein. Neuenbrook konnte sich allerdings immer wieder befreien und konterte auf
eigenem Platz gefährlich. Denise hielt super. In der 12. Minute gab Anna über Außen
eine schöne Flanke für Lena im Mittelfeld. Lena´s Schuss war doch haltbar. Wieder
Lena im Mittelfeld, dribbelt sich durch, doch die Torfrau hält. Lena war im zentralen
Mittelfeld auf sich allein gestellt, da Maren mit der Sonderbewachung der Nr.6 von
Neuenbrook eine schwierige Aufgabe hatte. Denise kam dann wieder super aus dem
Tor raus, schnappt sich auch den Ball, jedoch wurde sie von der Gegenspielerin dabei
verletzt (26.Minute). Jule kam dafür ins Tor. Unser Spiel lief sehr gut weiter. Viele
gute Kombinationen und viele, viele Chancen. Sogar Elisa konnte sich aus der
Abwehr heraus immer wieder in die Offensive einschalten. So bekamen wir in der 31.
Minute eine Ecke, die Elisa auch schoss und Sara zum 1:0 verwandelt. Nur 3 Minuten
hatte Sara erneut, nach einer Vorlage von Lena, eine große Chance.
Zum Ende der 1. Halbzeit hätten wir viel höher führen müssen. Lena und Sina kamen
dann raus, Nina und Janine dafür rein. In der 45. Minute wollte Katrin den Ball in
gewohnter Weise rausschlagen, wurde gefoult. Der Schiri ahndete dies nicht, lies
weiterspielen. Die Neuenbrooker liefen durch, Jule pariert sehr gut, doch im
Nachschuss macht die Nb-Spielerin Awada das 1:1. Das passte gar nicht ins Konzept.
Wir waren nicht mehr so konzentriert und Neuenbrook drehte richtig auf. Einen
Freistoß lenkte Jule noch an die Latte, doch wieder ein Nachschuss und wir lagen nun
2:1 zurück (Pereira, 51.Minute). Ein herber Rückschlag für uns, nach den vielen
Chancen die wir vergeben hatten. Katrin´s Freistoß in der 55. Minute knapp drüber.
Nina dribbelt sich durchs Mittelfeld, schießt cm knapp am Tor vorbei. Jana kam für
Anna rein. Ob der Joker zuschlägt? In der 70. Minute Jana schießt und … trifft nur
den Pfosten. Schade. Der Anschlusstreffer lag in der Luft. Nun konnten wir uns
wieder besser durchsetzen. Schmiddel gab dann die Vorlage für Sara in der 73.
Minute zum 2:2. Elisa schaltet sich erneute vorne ein, schießt hoch rein, die Torfrau
lenkt knapp zur Ecke. Lena setzt sich in der 90.Minute erneut durch, nur cm am Tor
vorbei. Es sollte einfach nicht sein. Endstand 2:2.
Fazit: Ganz einfach, nächstes Mal machen wir aus den Chancen die Tore und alles ist
wieder gut

SG Süderholm/Sarzbüttel I – BSC Brunsbüttel I 2:3 (0:1)

„Erste Niederlage der Saison ist kein Grund zur Sorge“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Elisa Eweleit, Julia Steinkrauss, Janina von
Postel, Anna Boie, Maren Ihfe, Nina Hass, Kirsten Schmidt, Janine Möller, Lena Paustian
Eingewechselt: Sara Kautz, Stephanie August, Svea Dühr, Corinna Timm-Behrends

Unser Gegner BSC Brunsbüttel hatte es uns in der vergangenen Saison schon
immer schwer gemacht. Und da sie in dieser Saison schon sehr gut gestartet
sind, war es der erwartet schwere und auch ebenbürtige Gegner. Von Beginn
an war es ein schnelles Spiel und vieles entschied sich im Mittelfeld. Die Nr.6
vom BSC (Ehlers-Groß) setzte sich dort durch und schoss von der
Strafraumgrenze hoch hinein und so stand es 0:1 (11.Minute). Schmiddel hatte
dann in der 18. Minute den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch es gab nur
eine Ecke. In der 24.Minute musste dann Lena verletzt raus und Steffi kam
rein. Mit unseren Vorstößen über Außen machten wir mehr Druck, doch die
Abwehr vom Gegner stand gut. Ein schöner Doppelpass von Schmiddel und
Nina brachte eine Vorlage für JvP, die auch super schoss, doch die Torfrau
lenkte zur Ecke. Ein Unentschieden lag in der 1.HZ in der Luft, doch das blieb
uns leider verwehrt.
Zur 2. Halbzeit kam dann Sara für Schmiddel rein. Sara hatte ihre erste
Chance in der 51. Minute, wieder nur eine Ecke. Irgendwie fehlte heute auch
das Quäntchen Glück. Es folgte dann ein schneller Konter und Ceyda Özden
lief davon und machte im Alleingang das 0:2 (53.Minute). Svea kam dann für
Elisa rein. Es spielte sich weiterhin alles im Mittelfeld ab. In der 71.Minute
hatte Steffi, nach einem Freistoß von Katrin, den Anschlusstreffer nur
Zentimeter vor Augen, doch er ging übers Tor. Wieder nichts für schwache
Nerven. Ein paar Minuten später setzte sich Nina durch und schoss aus
spitzem Winkel das Ding ins Tor, 1:2 (74.Min). Sara wurde wenig später im
Strafraum gefoult, Elfmeter. Maren verwandelt diesen dann ganz cool, 2:2
(75.Min). Jetzt wurde es richtig spannend. Schmiddel kam nochmal rein und
mit 3 Stürmern wollten wir den Sieg erringen. Ein Schlagabtausch auf beiden
Seiten. Leider gab es einen fragwürdigen Freistoß in der 80.Minute für den
BSC. Dieser wurde direkt und unhaltbar verwandelt, 2:3. Wir machten bis zur
letzten Minute noch Druck. Und es gab auch noch in der 90.Minute für uns
einen Freistoß, jedoch war hier der Fußballgott nicht gnädig.
Fazit: Wir haben gegen einen sehr starken Gegner gespielt und leider
verloren. Allerdings können wir mit erhobenem Haupt vom Platz gehen.
Nächstes Mal sind wir halt ein bisschen cleverer und glücklicher.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – 1.FC Lola 5:0 (1:0)

„Schmiddels Turbo in der 2. Halbzeit“

Aufstellung: Julia Steinkrauss (Tor), Katrin Lorenzen, Elisa Eweleit, Julia Haye, Janina von Postel,
Sara Kautz, Sina Voigt, Maren Ihfe, Nina Hass, Kirsten Schmidt, Janine Möller
Eingewechselt: Anna Boie, Lisa Grabow, Svea Dühr, Svenja Franssen

Viel kann ich zur 1. Halbzeit nicht sagen. Klare Ansage war, einen vermeintlich
schwachen Gegner trotzdem ernst zu nehmen. Wir taten nur nicht mehr als nötig
und das war langweilig. Die ersten 10 Minuten waren in Ordnung. Schmiddel und
Sara hatten nach einem schönen Zusammenspiel in der 5. Minute die erste Chance
herausgespielt. Wenige Minuten später versuchte es Elisa aus 2. Reihe. Das 1:0
fiel dann durch Nina in der 10.Minute. Schmiddel konnte sich über Außen
durchsetzen und gab die Vorlage in den Strafraum für Nina, die dann den
richtigen Riecher hatte. Sara und Schmiddel hatten noch 2-3 Chancen, das war´s.
Lola kam kaum gefährlich vor unser Tor. Sie kämpften tapfer und machten im
Mittelfeld und in der Abwehr die Räume eng.
Zur 2.Halbzeit Wechsel: Lisa und Anna für Nina und Janine. Für die 2. Halbzeit
verlangte ich mehr Power und Spielfreude, sonst ist das 1:0 vielleicht noch in
Gefahr? Der Turbo von Schmiddel zündete gleich in der 46.Minute, 2:0. Die
Abwehr von Lola fand kein Gegenmittel. Denn gleich 1Minute später machte
Schmiddel das 3:0. Jetzt spielten wir auch besser zusammen. Sara hätte auch in
der 53.Minute einen drauf setzen können, stand allein vor der Torfrau, doch leider
vorbei. Schade, nach den Chancen, hätte sie ein Tor verdient gehabt. In der
57.Minute musste Elisa verletzt raus und Janine kam wieder rein. Anna setzte sich
gut über Außen durch, eine weitere Chance, leider kein Erfolg. Das Spiel war nun
nicht mehr langweilig. JvP musste dann raus und Svea kam rein. Vielen Dank
dafür, denn Svea hatte vorher schon im Spiel der 2. ihren Einsatz. Svenni stand
auch für den Notfall parat, brauchte aber nicht mehr rein. In der 66. Minute dann
von Svea die Vorlage für …. Wen wohl? … Schmiddel 4:0. Lola kämpfte tapfer
weiter und in der 70.Minute musste Jule dann zeigen, was sie im Torwarttraining
gelernt hatte. Eine tolle Parade, sonst hätte der Anschlusstreffer gesessen. Nina
wollte ihr Glück nochmal versuchen, kam für Sara rein. In der 80.Minute hatten
dann erst Schmiddel, dann Nina und Svea mit einem Nachschuss noch eine
Riesenchance. Doch abgerundet wurde die 2. Halbzeit, nach einer schönen
Vorlage von Lisa, mit dem 5:0 durch Schmiddel. Geht doch ☺
Fazit: 7 Spiele, 7 Siege! Vielleicht war ich in der Halbzeitpause zu streng, doch
anscheinend hat das Wachrütteln geholfen. Mädels, ihr könnt das, ich glaube an
EUCH.

VfR Horst – SG Süderholm/Sarzbüttel I 1:4 (1:3)

„Spalier stehen-Döner essen-Maskottchen kaufen-3 Punkte holen“

Aufstellung: Nina Hass – Katrin Lorenzen, Elisa Eweleit, Julia Steinkraus, Julia Haye, Lena
Paustian, Sara Kautz, Sina Voigt, Maren Ihfe, Kirsten Schmidt, Janine Möller
Eingewechselt: Lisa Grabow, (Katja Voß, Corinna Timm-Behrends)

Das war ein schöner langer Tag, der mit 3 Punkten zu Ende ging. Vormittags
Spalier stehen bei Kerstin. Anschließend gemeinsam Döner essen, kurz mal
rüber zu KiK und „Länder“ wurde geboren unser neues Maskottchen.
Unser Gegner hatte uns dann angekündigt, dass wir auf Kunstrasen spielen
werden. Schon ungewohnt, allerdings machte der stürmische Wind auch
Probleme und es war richtig kalt.
In der 1. Halbzeit kamen wir anfangs nicht ins Spiel. Oft fehlte die Zuordnung
und oft war der Ball im Aus. Das störte auf beiden Seiten den Spielaufbau.
Das 1. Tor fiel durch einen Freistoß, den Katrin wunderbar direkt verwandelt
hatte, 0:1 (6.Minute). 0:2 in der 16.Minute, nach einem der wenigen schönen
Spielzüge, von Schmiddel auf Maren, die gibt die Vorlage für Lena und es
passt. Bis zur 33. Minute gab es dann einige Chancen von Sara, Schmiddel,
Maren. Lena setzte sich dann alleine durch und wurde im Strafraum gefoult.
Elfmeter! Maren schnappt sich den Ball und verwandelt den Elfer, 0:3
(34.Minute). Kurze Zeit später steht Sara allein vor der Torfrau, die kann noch
parieren und lenkt den Ball an den Pfosten. Begünstigt durch den Wind macht
Horst nach einer Ecke das 1:3 (41.Minute). Nina gab alles und verletzte sich
am Pfosten, konnte zum Glück weiterspielen.
Zur 2. Halbzeit kam dann Lisa für Lena rein. Am Rand zittern Corinna und
ich, doch wir brauchten zum Glück nicht mehr rein. Etwas besser lief es
schon, nur machten wir aus den vielen guten Chancen keine Tore. 4x
Aluminium! Sina´s beherzter Schuss in der 46.Minute traf die Unterkante der
Latte und war vielleicht beim Aufsetzen drin? Schade. Der Schiri ließ
weiterspielen. Das nutzte Horst für einen Konter, doch Katrin klärte souverän
zur Ecke. Maren gab dann die entscheidende Vorlage für Schmiddel zum 1:4
(59.Minute). Schmiddel konnte sich eine Ecke aussuchen und schießt –
ausnahmsweise- nicht knapp vorbei. Wie gesagt, das Ergebnis hätte
aufgrund der vielen Chancen höher ausfallen müssen. Doch der Sieg war in
keinster Weise gefährdet.
Fazit: 6 Spiele, 6 Siege! Und ein neues Maskottchen „Länder“. Eine schöne
Ausbeute.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – Steinburg Women 6:0 (2:0)

„Leichter Sommerfußball im Herbst“

Aufstellung: Denise Reischke – Katrin Lorenzen, Elisa Eweleit, Julia Steinkraus, Julia
Haye, Lena Paustian, Sara Kautz, Janina von Postel, Maren Ihfe, Anna Boie, Lena
Paustian
Eingewechselt: Stephanie August, Sina Voigt, Nina Hass

Alle waren gut gelaunt und fast alle fit (was so ein Abend im Stadttheater alles
ausrichten kann). Unser Gegner trat mit genügend Spielerinnen an, da wir ja der
Spielverlegung von Samstag auf Sonntag zugestimmt hatten.
Die 1.Halbzeit begann richtig gut. JvP, Anna spielten gut zusammen und gaben
Maren die Vorlage zum 1:0 (2.Minute). Die weiteren 15 Minuten spielten wir
noch zusammen, doch dann tat sich nichts mehr. Es fehlten Ideen und das
Zusammenspiel. Unser Gegner hielt gut dagegen und es kam sogar zu 1,2
Kontern. Da wünschte ich mir schon ein Gegentor, damit die Mädels mal wach
werden. Chancen waren für mehr Tore da, nur der Erfolg fehlte. Schließlich war
es Jule, die einen tollen Spurt aus der Abwehr nach vorne hinlegte und die
entscheidende Vorlage für Sara zum 2:0 geben konnte (43.Minute).
Zur 2. Halbzeit kam dann Steffi für JvP rein und Nina für Sara. Sina kam
10Minuten später für Anna rein.
Der erste Aufreger kam dann schnell. Lena geht alleine durch, wird im Strafraum
von der Torfrau gefoult. Elfmeter in der 46.Minute. Katrin schnappt sich den Ball,
aber die Torfrau hält. Das schadete dem Spiel zum Glück nicht. Jetzt spielten wir
mehr zusammen und spielten wieder gute Chancen heraus. Janine über Außen
spielt zu Nina in die Mitte und Nina legt ab für Julia. Julia vollendet mit einem
schönen Sonntagsschuss zum 3:0 (60.Minute). Unser Gegner kam kaum aus der
eigenen Hälfte heraus. Und selbst bei den wenigen Vorstößen konnten wir uns auf
Denise im Tor verlassen. Janine gab über Außen alles und schießt aus spitzem
Winkel, geht fast rein, die Torfrau ist fast dran, doch Lena spitzelt ihn noch rein,
4:0 (75.Minute). Janine belohnte sich dann 4 Minuten später dann mit einem Tor,
5:0 (79.Minute). Wieder Janine einen halben Meter vorm Tor, der geht aber
drüber. Das war wohl zu einfach. Den krönenden Abschluss machte dann
Katrin. Aus 60 Metern schoss sich hoch und weit raus, der Ball setzt vor der
Torhüterin noch auf und dann ist das Ding drin 6:0 (90.Minute).
Fazit: 5 Spiele, 5 Siege – so kann es weitergehen. Wir dürfen uns nur nicht auf
unseren Lorbeeren ausruhen und müssen ständig an uns weiter arbeiten!

SV Farnewinkel-Nindorf – SG Süderholm/Sarzbüttel I 2:3 (0:2)

„DIE GERECHTIGKEIT HAT GESIEGT“

Aufstellung: Janina von Postel – Katrin Lorenzen, Sina Voigt, Julia Steinkraus, Julia Haye, Lena
Paustian, Sara Kautz, Maren Ihfe, Anna Boie, Nina Hass, Kirsten Schmidt
Eingewechselt: Stephanie August, Janine Möller, Lisa Meisner

Ich bin hin-und hergerissen wie ich diesen Spielbericht schreiben soll. Es war ein
Derby, ja, keine Frage. Nur hatte die 2. Halbzeit nichts mehr mit Fussball zu tun.
Fairplay sollte auch für die Zuschauer gelten. Die 1. Halbzeit lief richtig super für
uns. Wir spielten nur in Richtung Farnewinkler Tor. Richtig gezählt hab ich nicht,
jedoch gefühlt war Farnewinkel nur durch 1 Ecke mal nah vorm Tor. Maren
konnte sich im Mittelfeld durchsetzen und schoss über Außen in der 5. Minute
direkt und machte somit das 0:1. Es gab schöne Spielzüge zu sehen und richtig
gute Chancen. Sogar unsere Abwehr-Terrier konnten sich in die Offensive
einschalten. Schmiddel, Anna, Sara, Lena, Maren, Nina; sie setzten die Akzente.
Dann Katrins gefährliche Ecken. In der 20.Minute verwandelte Schmiddel diese
per Kopf zum 0:2.
So ging es munter weiter, nur wurden aus den guten Chancen keine Tore mehr
erzielt. Frohen Mutes wechselte ich zur 2.Halbzeit, da es sehr gut lief und alle
ihren Einsatz bekommen sollten. Sara, Sina und Lena raus und dafür Steffi, Janine
und Lisa rein. Doch irgendwie war in der 2. Halbzeit der Wurm drin. Das lag nur
nicht an den Auswechslungen. Klar war, dass Farnewinkel sich nicht
abschlachten lassen wollte und aggressiver in der 2. Halbzeit wurde. Unerklärlich
unser Einbruch und unsere Unsicherheit. Schmiddel auf Nina, Nina auf
Schmiddel, allein vorm Tor , in der 58.Minute eine Riesenchance. 2 Minuten
später ein toller Freistoß von Katrin, leider knapp drüber. Chancen waren genug
da. Leider gab es in der 65.Minute eine Fehlentscheidung der Schiedsrichterin.
Elfer gegen uns. Selbst die Gegenspielerin meinte, das war kein Elfer. Egal, die
Schiedsrichterin hatte entschieden. Nele Poremba machte den Anschlusstreffer
1:2. Jetzt lief nichts mehr, leider auch nicht mehr bei der Schiedsrichterin und den
Zuschauern. Die Schiedsrichterin hatte es wirklich nicht einfach, nur fehlte das
Durchsetzungsvermögen. Schade. Wieder ein Elfer gegen uns und da muss man
nicht parteiisch sein, das war wieder kein Elfer. Nele Poremba, 2:2. Die
aggressive Spielweise und unangebrachten Zuschauerrufe machten aus dem
Derby eine Farce. Das muss wirklich nicht sein.
Hut ab vor den Mädels. Sie kämpften bis zum Schluss und ein Freistoß für uns in
der 85. Minute konnte Schmiddel zum gerechten 2:3 Sieg verwandeln.
Fazit: Mädels! Lasst uns Fußball spielen, das können wir wirklich sehr gut. Wir
dürfen uns nicht „provozieren“ lassen

SG Süderholm/Sarzbüttel I – SV Peissen 1:1 (4:1)

„Von der ersten bis zur letzten Minute eine geschlossene Mannschaftsleistung“

Aufstellung: Elke Voss (Tor), Katrin Lorenzen, Sina Voigt, Julia Steinkraus, Julia Haye,
Janine Möller, Lena Paustian, Janina von Postel, Maren Ihfe, Lisa Grabow, Kirsten Schmidt
Ersatz: Stephanie August, Elisa Eweleit, Svenja Ahmling, Corinna Timm-Behrends

So, dann wollten wir doch mal sehen, was der Verbandsliga-Absteiger und zurzeit
Tabellenerste zu bieten hat. Wir waren bestens gerüstet, obwohl 3 Spielerinnen
von uns fehlten. Von Beginn an waren wir sehr gut aufgestellt und hielten den
Ball in den eigenen Reihen. Obwohl es zunächst nach gegenseitigen Abtasten
aussah. Sina musste leider verletzungsbedingt ausgewechselt werden (8.Minute)
und Elisa kam rein. Kurze Zeit später gab es einen Freistoß für uns, von Katrin
sehr gut geschossen, die Torfrau hält. In der 16. Minute gab Maren einen schönen
Pass durch die Gasse und Schmiddel machte das 1:0. Der Jubel hielt nicht lange,
da Peissen 1 Minute später den Anschlusstreffer erzielte, 1:1. Allerdings war der
Ball im Aus, als die Nr.9 (Klusmann) den Ball eroberte, doch der Schiri ließ
weiterspielen. Unsere Abwehr hatte sonst die Stürmerinnen von Peissen sehr gut
im Griff. Katrins Freistöße waren immer gefährlich, JvP lenkte per Kopf einmal
knapp übers Tor. Schmiddel über Außen, doch die Torfrau hält. Zur 2. Halbzeit
kam Janine erst mal raus und Steffi rein. Wir wollten gleich an unsere guten
Leistungen anknüpfen. Doch Peissen sorgte in der 46.Minute mit einer
gefährlichen Situation vorm Tor für Unruhe. Jule klärte souverän und mit einer
tollen Rettungsaktion die Lage. Schmiddel hatte nur 10 Minuten, dann sollte sie
zur Arbeit. Ich stand mit Svenja schon am Rand zur Auswechslung, da bekommt
sie eine schöne Vorlage von Steffi und in der 54. Minute stand es 2:1. Ok und
dann durfte sie los ☺
Nun wurde das Spiel ruppiger und Peissen wollte natürlich den Ausgleichstreffer.
Vieles lief durchs Mittelfeld und hier waren wir einfach besser. Katrins Freistoß
in der 73. Minute an die Latte. Peissen´s Konter in der 74.Minute gefährlich,
wieder Jule+Fritzi, die super pariert hatten. Dann Svenja, sie stand völlig frei und
was macht man da…natürlich schießen. Einfach mal drauf gehalten und das war
ein schönes Sonntagstor, 3:1 (77.Minute). Jetzt war der Sieg nicht mehr in
Gefahr. Und um das gute Spiel schön abzuschließen, macht Lisa Sekunden vorm
Abpfiff das 4:1 (90.Minute). Ich meinte noch vor der 2.Halbzeit zu ihr: mach
doch Drehung, Schuss und Tor, tja und so ähnlich war es dann auch.
Fazit: Mädels, weiter so! Das war eine tolle und vor allem eine geschlossene
Mannschaftsleistung!

Münsterdorfer SV – SG Süderholm/Sarzbüttel I 1:2 (1:0)

„Nina im Doppelpack sichert die 3 Punkte“

Aufstellung: Elisa Eweleit (Tor), Katrin Lorenzen, Sina Voigt, Julia Steinkraus, Anna Boie, Janine Möller,
Janina von Postel, Maren Ihfe, Nina Hass, Sara Kautz, Kirsten Schmidt
Eingewechselt: Stephanie August, Lisa Grabow, Lena Paustian

Die Stimmung vorm 2. Punktspiel war relativ angespannt. Münsterdorf ist ein starker
Gegner und bisher waren die Spiele dort immer sehr anstrengend und nervenaufreibend.
So war es auch, dass die Mädels ihre Nervosität in der 1. Halbzeit nicht ablegen konnten.
Münsterdorf bestimmte das Spiel und wir versteckten uns, bekamen den Ball nicht unter
Kontrolle. In der 12. Minute gab es gegen uns einen Freistoß und dann ging alles sehr
schnell. Die Mauer stand noch nicht, der Ball war freigegeben und Diana Köhnemann
reagierte schnell und schoss drauf los, 1:0. Selbst ich hab das am Spielfeldrand gar nicht
mitbekommen. Da müssen wir einfach cleverer werden. Das Spiel wurde etwas ruppiger,
die Zweikämpfe bestimmten das Spiel. Eine Münsterdorfer Spielerin bekam in der
20.Minute eine gelbe Karte fürs Meckern. Unser Spiel nach vorne versiegte oft in der gut
aufgestellten Abwehr vom Gegner. Schmiddel hatte immer 2-3 Bewacherinnen. Dadurch
war allerdings mehr Freiraum für uns im Mittelfeld vorhanden. Dies nutzte dann Steffi
sehr gut aus, die für Sina in der 23. Minute kam. Steffi verteilte die Bälle, machte die
Offensive stärker. Kurze Zeit später stand Sara allein vor der Torfrau, doch die Torfrau
kam gut raus und hielt. Wir spielten nun etwas besser zusammen, jedoch war es immer
noch kein gutes Spiel von uns. Aufregend wurde es in der 30.Minute. Schmiddel im
Gerangel mit ihrer Gegenspielerin. Beide agierten nicht sehr fair und es roch stark nach
rot. Der Schiri hatte allerdings Erbarmen und es gab nur gelb für beide Spielerinnen.
Glück gehabt. Schmiddel musste dann auch noch in der 42.Minute verletzungsbedingt
raus und Lisa kam rein. Es gab dann noch eine Chance für uns nach einer Ecke, der
Ausgleich lag jetzt in der Luft.
Zur 2.Halbzeit kam dann Lena für Janina rein.Von Beginn der 2. Halbzeit machten wir
nun enorm Druck. Die Mädels spielten wie ausgewechselt. Janine hatte Diana K. immer
unter Kontrolle und Maren die gefürchtete Nr. 30 von Münsterdorf. Viele Chancen
wurden herausgespielt. Endlich wurde mehr über Außen und mehr Doppelpässe gespielt.
Ob Anna, Steffi, Sara, Nina jede nutzte ihre Chance. Eine kleine Schrecksekunde in der
65., Diana K. schießt an die Latte, es war aber Abseits. Sara bekommt den Ball, läuft über
Außen und schießt aufs Tor und Nina lenkt ihn auf der Torlinie dann rein, 1:1 (68.Min).
Jetzt war der Knoten geplatzt und es lief weiter sehr, sehr gut für uns. JvP und Sina kamen
in der 70.Minute für Steffi und Jule rein. Elisa konnte mit einer tollen Parade in der
71.Minute beweisen, wie gut sie im Tor ist und hat nach einem gefährlichen Konter von
Münsterdorf den Torschuss gehalten. Das 2:1 in der 75.Minute durch Nina nach einem
sehr schönen Zusammenspiel. Das schönste Tor, Nina mit linken Fuß und schön die
Torfrau „ausgehebelt“. Und in den letzten 15 Minuten hätten noch 1-2 Tore mehr fallen
können, denn Lisa, Sara und Co. hatten es auf dem Fuß. Sara traf die Latte, hier sollte es
Abseits gewesen sein?! Bis zur letzten Minute haben alle gekämpft und das Spiel nach
vorne gesucht. Die 2. Halbzeit war die Wiedergutmachung für die 1. Halbzeit.
Fazit: Warum Angst haben vorm Spiel? Ihr könnt das doch!!! War eine Klasse-Leistung!

Heiligenstedtenerkamp – SG Süderholm/Sarzbüttel I 1:3 (1:3)

„Kein schönes Spiel, wenigstens 3 Punkte geholt“

Aufstellung: Nina Hass (Tor), Katrin Lorenzen, Sina Voigt, Julia Steinkraus, Julia Haye, Anna Boie, Janine Möller, Sara Kautz, Lisa Grabow, Lena Paustian, Kirsten Schmidt
Eingewechselt: Janina von Postel, Corinna Timm-Behrends

Das letzte Auswärtsspiel beim Tabellenletzten in der vorherigen Saison ging überraschenderweise mit 0:1 verloren. Beklagt wurde u.a. der viel zu kleine Platz.
Im 1.Punktspiel wollten wir nun eine Wiedergutmachung. Der Gegner trat zunächst mit nur 9 Spielerinnen an, ab der 25.Minute dann mit 10 bis zum Ende des Spiels.
Vorab: die vermeintlichen Freiräume gab es dadurch nicht. Ganz im Gegenteil wir taten uns ungewohnt schwer. Das Spiel über Außen lief so gut wie gar nicht und Doppelpässe waren Mangelware. Wir waren zu spät am Ball, ja haben uns sogar hinter der Gegenspielerin versteckt.
In der 1. Halbzeit waren nur die 3 Tore von uns sehenswert. Die Tore waren nämlich herausgespielt, durch Doppelpässe und schöne Weitschüsse.
0:1 nach Vorarbeit von Jule durch Schmiddel (15.Minute)
0:2 nach schönem Zusammenspiel durch Sara (29.Minute)
0:3 ein schöner Weitschuss von Lisa (30.Minute).
Es gab dann einen Freistoß für unseren Gegner und dieser wurde prompt verwandelt; 1:3 (34.Minute). Fast hätte es kurz vor Schluss noch einen weiteren Gegentreffer gegeben, doch Nina hat sehr gut pariert. Die Chancen, die wir hatten waren nicht zwingend genug und in der Abwehr fehlte manchmal die Konzentration.
Hut ab vorm Gegner, sie haben mit wenigen Mitteln und Spielerinnen alles gegeben.
In der 54.Minute dann der Schreck, ein Elfmeter für den Gegner. Nina unser Elfmeterkiller hat zum Glück alles klar gemacht. Kurze Zeit später kam dann Schmiddel raus und JvP rein. Die 2.Halbzeit war nicht besser als die 1.HZ. Es gab zwar einige Chancen, doch wie soll ich das bezeichnen, irgendwie alles „Kuddelmuddel“.
Als der Abpfiff kam, waren dann wirklich alle froh, dass das Spiel vorbei war.
Fazit: Wir können das auf jeden Fall besser. Egal, ob es am Platz, am Schiri oder sonst etwas lag.

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Torschützenliste

Kirsten Schmidt 30 Tore
Nina Hass 16 Tore
Lisa Grabow 10 Tore
Maren Ihfe 10 Tore
Hanne Jungbloot 10 Tore
Svea Dühr 5 Tore
Stephanie August 5 Tore
Janine Möller 4 Tore
Katrin Lorenzen 4 Tore
Lena Paustian 3 Tore
Anna Boie 3 Tore
Jule Steinkrauß 1 Tor
Elisa Eweleit 1 Tor
Eigentore des Gegners 3 Tore

Spielberichte

 

SG Süderholm/Sarzbüttel – Heider SV 2:1 (1:1)

„Der Fluch ist gebrochen, Derby-Sieg in Süderholm!“

Aufstellung: Birgit Schröder, Elisa Eweleit, Julia Steinkrauss, Katrin Lorenzen, Sina Voigt, Janine
Möller, Anna Boie, Maren Ihfe, Svea Dühr, Kirsten Schmidt, Nina Hass
Eingewechselt/Ersatz: Lena Paustian, Janina von Postel, Isabell Kist, Svenja Franssen, Melanie
Schulz

Alle waren heiß auf das Derby-Spiel gegen Heide. Unklar war allerdings noch, ob wir
eine Torfrau haben. Im Spiel der 2. SG vor uns stand Birgit Schröder im Tor. Fragen
kostet ja nichts und tatsächlich kam bei ihr das Fußballfieber durch und sie stellte sich
uns zur Verfügung. Vorab: sie war der absolute Matchwinner! Gleich in den ersten
Minuten musste sie gut parieren. Nach ca. 15 Minuten hatten wir unsere Zuordnung
gefunden und Schmiddel schoss in der 16. Minute nur knapp drüber. Jetzt waren wir
wach und hielten dagegen. Bei den Standards von Heide mussten wir zwar aufpassen,
doch gefährlich wurde es nicht. Wir haben ja auch unsere Katrin und ihr Freistoß in
der 30. Minute war ein gutes Zeichen. Nur 2 Minuten später verwandelte Schmiddel
eine Vorlage von Nina zum 1:0 (32.Minute). Verdiente Führung durch uns, das baute
die Mannschaft auf. Wieder 2 Minuten später eine tolle Chance für Schmiddel, leider
vorbei. Erst in der 40.Minute hatte Heide eine Möglichkeit, weil wir den Ball nicht
aus der Abwehr bekamen. Kurz vor Ende der 1. Halbzeit schlich sich dann Gesa
Löbkens durchs Mittelfeld und machte mit einem Weitschuss aus ca. 30 Metern das
1:1 (44.Minute). Das war kein Grund zum Verzweifeln. Der Sieg für uns lag spürbar
in der Luft.
Wir machten in der 2. Halbzeit weiter Druck. Maren nutzte dann aus der 2.Reihe die
Möglichkeit, schnappte sich den Ball und netzte souverän zum 2:1 ein (49.Minute).
Ein wirklich schönes Tor. Nina und Schmiddel bereiteten der Heider Abwehr gekonnt
Probleme. Schmiddel stand in der 56. Minute allein vorm Heider Tor, schoss diesmal
knapp vorbei. Etwas später ein Pfostenschuss von Heide, ein Nachschuss einer
Heiderin, doch die einmalige Birgit hielt ihn auf der Linie. Der Protest von einem
Heider nach dem Spiel gegenüber der Schiedsrichterin Birte Fründt war leider sehr
unangemessen. Birte Fründt hat wirklich ein sehr gutes Spiel gemacht. Katrins
Freistoß in der 70.Minute wieder gefährlich, Schmiddel köpfte knapp vorbei. Nina
dann durch die Abwehr, hat leider den Ball nicht voll getroffen. 80. Minute wieder
ein Freistoß, Heide konnte Schmiddel nur mit taktischen Fouls stoppen. Katrins
Schuss wurde von der Torfrau noch drüber gelenkt. Die anschließende Ecke von
Katrin wieder auf Schmiddel, wieder per Kopf gefährlich. Unsere Birgit war bis zum
Schluss voll konzentriert und konnte in der 88. Minute den Sieg festhalten. Ein
riesiges Dankeschön an Birgit Schröder! Nach so langer Auszeit wieder eine Top-
Leistung abzurufen ist einmalig. Danke auch an die Spielerinnen aus der 2., die sich
als Ersatz zur Verfügung gestellt haben.
Fazit: Der Sieg ist voll verdient und die Vize-Meisterschaft ist so gut wie sicher. Wir
stehen im Pokalfinale. Das soll uns mal einer nachmachen ☺ Klasse!

SV Wilstermarsch – SG Süderholm/Sarzbüttel 3:0 (2:0)

„Schade, ihr hättet dennoch mehr verdient!“

Aufstellung: Kerstin Ramm, Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauss, Sina Voigt, Elisa Eweleit, Anna
Boie, Maren Ihfe, Lisa Grabow, Janine Moeller, Lena Paustian, Kirsten Schmidt
Eingewechselt/Ersatz: Hanne Jungbloot, Jana Ahmling, Dörte Johannsen, Corinna Timm-Behrends

Die Personalausstattung stand zunächst unter keinem guten Stern, wären wir doch
mit mir und Corinna nur 11 gewesen. In der Woche ergab sich zum Glück noch
erfreuliches: Kerstin wieder fit und im Tor, Lisa da, Elisa hat sich noch frei
geschaufelt, Jana unser Küken konnte aushelfen, Dörte und Corinna wollten auch
helfen. Immerhin ging es um die -vielleicht noch- Meisterschaft. Die
Wetterbedingungen waren nicht sehr gut. Es war kalt, sehr windig und es kam ein
ordentlicher Platzregen runter. Das hielt Wilstermarsch allerdings nicht ab. Sie
spielten –wie wir es kennen- gleich sehr druckvoll. So fiel in der 8. Minute nach
einer Ecke das 1:0 (Sina Waage). Kerstin war noch dran bzw. auf dem Ball drauf,
aber der Schiri meinte der Ball war drin. Wir waren einfach nicht bei der Sache.
Es stellte sich schnell heraus, dass uns das Pokalspiel vom Mittwoch viel Kraft
gekostet hat und die Kraft für dieses Spitzenspiel nun fehlte. Das 2:0 fiel durch
Gyde Meiforth in der 17.Minute, ein langer hoher Ball ging genau ins rechte
obere Eck, keine Chance zur Abwehr. Bis zu 35. Minute brauchten wir, um uns
im Mittelfeld durchsetzen zu können. Etwas besser sah es aus, nur gab es keine
Torchancen für uns. Anna musste verletzt raus und Hanne kam rein.
Obwohl es auch noch nicht zur Beginn der 2.Halbzeit eine Chance gab, so
kämpften wir mehr und konnten besser spielen. Hanne hatte Pech musste verletzt
in der 56.Minute raus und unser Küken Jana kam rein. Jana nutzte auch gleich die
nächste Aktion. Eine Ecke für uns und fast hätte sie den Anschlusstreffer erzielt.
Und eine Minute später konnte sie sich über Außen durchsetzen, der Torschuss
war allerdings haltbar. Weitere Ecken brachten Wilstermarsch in Gefahr und beim
Freistoß von Katrin musste sich die Torhüter ganz lang machen, konnte den Ball
noch übers Tor lenken. Ein bisschen mehr Glück hätten wir gebrauchen können.
Schmiddel ging dann in der 78. Minute raus und Corinna wollte es nun versuchen.
Wir lösten den Libero auf, die Mädels gaben alles. Doch Wilstermarsch erzielte
das 3:0 durch Stührk in der 81. Minute. Wir haben wenigstens noch gekämpft bis
zum Schluss.
Herzlichen Glückwunsch Wilstermarsch zur Meisterschaft.
Fazit: Diese Niederlage ist kein Beinbruch. Der 2. Platz ist weiterhin erreichbar
und Pokalheldinnen seid ihr allemal. Das kann euch keiner mehr nehmen.

SG Süderholm/Sarzbüttel – SV Vaalia 1:1 (0:0)

„Nicht aufgegeben und 1 Punkt geholt!“

Aufstellung: Elisa Eweleit, Julia Steinkrauss, Katrin Lorenzen, Sina Voigt, Lena Paustian, Anna Boie, Maren
Ihfe, Svea Dühr, Nina Hass, Kirsten Schmidt
Eingewechselt/Ersatz: Hanne Jungbloot, Svenja Ahmling

Die Erwartungen an die Mädels waren natürlich hoch. Allen ist auch bewusst, dass die
letzten Saisonspiele keine einfachen werden. Vaale ist uns bekannt und sie haben sich
während der Saison durch sehr leistungsstarke Spielerinnen verstärkt. Für Janine hieß es
daher Sonderbewachung Anja Ehlert. Für Maren hieß es Sonderbewachung Jubi.
Während der 1. Halbzeit hatten wir allerdings viel mehr als nur mit Sonderbewachung zu
tun. In den ersten 10 Minuten war es noch auf beiden Seiten notwendig, die Zuordnung zu
finden. Doch Vaale spielte sehr stark und machte ständig Druck. Wir hielten zwar tapfer
dagegen, fanden nur nicht zu unserem Spiel. Elisa heute im Tor, ganz stark. Sina machte
das Wetter zu schaffen und musste nach 20 Minuten raus und Hanne kam rein. Nina
verstärkte heute das Mittelfeld und das lief sehr gut. Unsere wenigen Vorstöße durch
Nina, Schmiddel oder Hanne reichten nur nicht aus. In der 42 und 45. Minute hatte Vaale
2 große Chancen. Elisa hat 2x den Ball von der „ Linie gekratzt“, bzw. sehr gut gehalten.
Janine hatte durchgehend die Stürmerin Anja Ehlert in Schach gehalten und sogar die
Abwehr noch kräftig unterstützt. Ich hatte mich gefragt, ob ich den Mädels vor dem Spiel
nicht das Richtige gesagt habe. Sie spielten doch mit Angst und für unsere Verhältnisse
viel zu zurückhaltend.
Ansage an die Mädels in der Pause: keine Angst haben und weiter kämpfen. Eine
Auswechslung zu Beginn der 2. HZ. Svenja kam für Svea rein. Die 2. HZ lief dann besser
für uns. Wir waren nun druckvoller und bekamen mehr Chancen. Jule nahm in der 47.
Minute im Strafraum ganz souverän der Gegenspielerin den Ball ab. Schmiddel wurde 1
Minute später auf der anderen Seite von der Torfrau weggedrängt und es roch nach
Strafstoß. Doch der Schiri entschied auf Abstoß. Hoffentlich wird Schmiddels blaues
Auge nicht sehr groß. Sie hielt noch tapfer durch. Maren hatte durch die Auswechslung
von Jubi nun mehr Freiraum. Versuchte es in der 61. Minute mit einem Schuss aus 2.
Reihe. Maren dann wieder mit einer Vorlage auf Hanne und die machte das 1:0 (62.
Minute). Svenja konnte sich im Mittelfeld mehr und mehr durchsetzen und auch sie
schoss aus 2. Reihe. Klar war, dass Vaale sich das auf Dauer nicht gefallen lässt. Einen
Warnschuss gab es durch Vaale in der 75. Minute. Verletzt mussten dann Hanne und
Schmiddel raus. Sina und Svea kamen wieder rein. Jetzt mussten wir das 1:0 über die Zeit
retten. Ein Lattenkracher von Vaale in der 85. Minute ließ uns bangen. Das 1:1 fiel –
ärgerlich- in der 88. Minute durch Anja Ehlert. Unsere gesamte Abwehr war zu offen,
kam nicht zu schnell zurück. Janine war auf sich alleine gestellt und nur ein hoher Ball
über Janine hinweg konnte Anja nutzen. Sonst hatte sie im Spiel nicht eine einzige
Chance. Elisa kam aus dem Tor aus, was sie auch musste und war noch mit den
Fingerspitzen dran. Doch das Glück war nicht auf unserer Seite, so kurz vor Spielende.
Ehrlich gesagt, hätte Vaale schon in der 1. Halbzeit in Führung gehen können. Wir
müssen mit dem 1:1 sehr zufrieden sein.
Fazit: Warum Tränen vergießen nach so einem Spiel? Ihr habt alle super gekämpft und
euren starken Siegeswillen gezeigt. Meine Begeisterung für euch ist immer noch
ungetrübt.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – Münsterdorfer SV 6:2 (5:1)

„Mensch, was war das schön!“

Aufstellung: Elke Voss, Katrin Lorenzen, Elisa Eweleit, Sina Voigt, Janine Moeller, Hanne Jungbloot, Maren
Ihfe, Svea Dühr, Anna Boie, Kirsten Schmidt, Nina Hass
Eingewechselt/Ersatz: Lena Paustian, Julia Steinkrauss, Janina von Postel, Corinna Timm-Behrends

Der Countdown läuft und die letzten und leider besonders schweren Spiele stehen vor der
Tür. Münsterdorf ist ein sehr ernst zu nehmender Gegner, leider auch bekannt durch die
aggressive Spielweise. Heute ist ein Sieg Pflicht und meine Predigt war wieder: eher am
Ball sein, keine Angst haben und wir machen das Spiel. Belohnt haben die Spielerinnen
dann sich selbst, die Trainerinnen und vor allem die Zuschauer. Die 1. Halbzeit lief
grandios. Die ersten 5 Minuten war es noch ein Abtasten, doch wir konnten unser Spiel
aufbauen und zeigen wer Platzherr ist. Anna setzte sich hervorragend über Außen durch
und ihre Flanke nutzte Schmiddel zum 1:0. Wir kämpften von Beginn an um jeden Ball.
Elisa gab aus der Abwehr heraus einen tollen Pass auf Schmiddel und nach 10 Minuten
stand es 2:0. Münsterdorf versuchte dagegen zu setzen und in der 13.Minute konnte sich
die torgefährlichste Spielerin Diana mit einem Lattenschuss bemerkbar machen. Doch
dann spielten nur noch wir. Auf engsten Raum sahen wir herrliche Doppelpässe,
Dribbelkünste und tolle Chancen. Schmiddel und Nina spielten wunderbar zusammen.
Auswirkung war dann das 3:0 durch Nina, nach Zuspiel von Schmiddel (18.Minute).
Wiederholung der fast gleichen Szene nur eine Minute später und dann wieder Schmiddel
das 4:0 (19.Minute). Katrins Freistoß in der 25 Minute schrammte nur knapp am Pfosten
vorbei. Anna über Außen, die Torfrau kann den Ball nicht gleich halten, Hanne hätte fast
noch den Ball gehabt. Nina flankt hoch rein und Schmiddel „fliegt“ knapp vorbei
(36.Minute). Es gab dann eine Ecke, Katrin schießt und Maren macht das Ding, 5:0
(37.Minute). Vor dem Spiel war mir irgendwie mulmig, das war jetzt vorbei. Obwohl wir
wussten, dass der Gegner bis zur letzten Minute nicht zu unterschätzen ist. Leider fiel
dann in der 39. Minute durch Diana der Anschlusstreffer, 5:1 (39.Minute). So etwas wie
ein kurzes Aufflackern war von Münsterdorf zu sehen, nur nicht mehr torgefährlich.
In der 2. Halbzeit kam dann Jule für Janine rein.
Münsterdorf wollte und zeigte dies auch gleich, nicht einstecken. Sie spielten nun viel
aggressiver und wir hatten Probleme. So fiel in der 50. Minute durch Diana das 5:2. Der
Spielfluss aus der 1. Halbzeit ging etwas verloren. Doch Schmiddel und Nina spielten
vorne die Spielerinnen gut aus, hatten erneut Chancen. Sogar Maren aus 2. Reihe bereite
dem Gegner mit einem hohen Ball große Probleme. Hanne bekam aufgrund eines
taktischen Fouls in der 75. Minute eine gelbe Karte. Münsterdorf erhielt allerdings 2
gelbe Karten. Wir mussten mehr kämpfen und das lief gut, denn die torgefährliche
Diana war in den letzten 10 Minuten nur in der Abwehr zu finden. Katrin machte in
der 81. Minute mit einem direkten Freistoß das 6:2. Und wir hätten sogar noch höher
gewinnen können, Schmiddel-Lena-Nina-Anna hatte noch ihre Chancen knapp vorm
Tor. Hanne machte in der 89. Minute mit einem Pfostenschuss klar, dass wir die klar
bessere Mannschaft waren.
Fazit: Es ist nichts mehr zu sagen. Das war eine der besten Leistungen dieser Saison.
Klasse Mädels!!!!

TSV Buchholz- SG Süderholm/Sarzbüttel I 0:2 ( 0:8)

„Hanne und ihr „Quattrick“!“

Aufstellung: Nina Hass, Julia Steinkrauss, Sina Voigt, Katrin Lorenzen, Elisa Eweleit, Janine Möller, Maren
Ihfe, Svea Dühr, Svenja Franssen, Kirsten Schmidt, Hanne Jungbloot
Eingewechselt/Ersatz: Stephanie August, Janina von Postel

Soso, die Mädels meinen, ohne Katja geht es nicht?? Na, dann klare Ansage an die
Mädels, dass ich viele Tore sehen will. Um die Abwehr hatte ich mir keine Gedanken
gemacht. Es stand unser Abwehrbollwerk. Doch Buchholz hat es uns in der ersten
Halbzeit schwer gemacht. Wir waren überwiegend am Drücker, doch die sehr guten
Stürmerinnen machten uns beim schnellen Kontern das Leben etwas schwer. Sie hielten
gut dagegen. Gefährlich waren wir in der ersten Halbzeit durch unsere Standards. Das 1.
Tor fiel in der 6.Minute. Katrin hat gekonnt (wie immer) einen Freistoß direkt verwandelt,
0:1. Drei Minuten später wieder ein Freistoß an fast der gleichen Stelle, doch Katrin
schoss vorbei. Wäre ja auch zu schön gewesen. Hanne und Kirsten konnten sich ein paar
Mal durchsetzen, jedoch ohne Torgefahr. Buchholz kam in der 21. Minute gefährlich vors
Tor, doch die Spielerin stolperte und nur dadurch entkamen wir dem Gegentreffer. Katrin
schoss auch die Ecken und diese waren sehr gut. Maren stellte per Kopf nach einer Katrin-
Ecke dann das 0:2 (25.Minute) her. Sina hatte ein paar Freiheiten und versuchte es mal
aus der 2.Reihe, aber Buchholz stellte sich gut hinten rein. Sollten wir etwa nur durch
unsere Standards gefährlich sein? In der 1. Halbzeit passierte nämlich nicht mehr viel,
außer viel Gewusel.
Steffi kam dann für Svenni zur 2. Halbzeit rein. Buchholz konnte sich die ersten Minuten
zur Wehr setzen. Doch ab der 51. Minute „klingelte“ es. Es begann mit einer Svea-Ecke –
> Steffi verlängert per Kopf unhaltbar und es steht 0:3. Hanne setzte sich allein durch,
schoss anfangs nur knapp vorbei. Steffi gab dann von der Mittellinie einen schönen Pass
nach vorne in den Sturm und Hanne fackelte jetzt nicht lang und erzielte das 0:4
(55.Minute). Schmiddel musste dann verletzt raus und JvP hatte ihren Einsatz (60.Minute)
und ich weiß gar nicht warum JvP in der 2. Spielt ☺ Bei uns ist sie auch sehr gut
aufgehoben. Buchholz konnte jetzt nicht mehr standhalten. Hanne war nun im Torrausch
und machte in der 63. Minute das 0:5. Und nur 2 Minuten später das 0:6 durch Hanne.
Das wäre ein Vorschlag für das Tor des Monats. Sie kratzt den Ball noch von der
Außenlinie und schnippelt den Ball aus einem unmöglichen Winkel noch oben ins obere
Toreck. Unsere Abwehr hatte keine Probleme mehr mit den Buchholzer Stürmerinnen.
Janine hatte eine erstklassige Chance, allein vorm Tor, leider versprang der Ball. Steffi
gab dann eine Flanke zu Hanne und nun machte auch Hanne per Kopf ein weiteres Tor,
0:7 (73. Minute). Nennt man das nun ein „Quattrick“? Katrin ging dann mal wieder zur
Ecke und ich sag noch: Katrin, Ecke-Tor, ist doch klar. Und was passiert? Steffi macht
aus der Ecke das 0:8 (82.Minute). Muss ich das etwa jetzt auch noch immer im Spiel
ansagen? ☺ Unglaublich! (hahaha) Janine verletzte sich in der letzten Sekunde mit ihrem
schon lädierten Zeh. Das sah nicht gut aus. Glück im Unglück. Der Zeh ist noch dran und
ihr geht es schon besser.
Fazit: Wenigstens sind wir nicht nur durch Standards gefährlich. Weiter so, Mädels.

Heider SV- SG Süderholm/Sarzbüttel 2:0 (0:0)

„Ohne Katja geht es wohl wirklich nicht?!“

Aufstellung: Dörte Johannsen, Katrin Lorenzen, Janine Möller, Sina Voigt, Julia
Steinkrauss, Anna Boie, Maren Ihfe, Svea Dühr, Svenja Franssen, Hanne
Jungbloot, Kirsten Schmidt
Eingewechselt/Ersatz: Jana Ahmling, Lena Paustian, Karina Lindemann, Corinna
Timm-Behrends

Katja hielt sich beruflich in Timmendorf auf und Corinna übernahm den
Trainerjob. Die Mannschaft war gut drauf und wollte (!) gewinnen. Es war alles
organisiert, Dödel im Tor und der Nachwuchs hilft auch aus. Vielleicht zu früh
gefreut. Unser Gegner hat sich sehr gut auf uns eingestellt und kennt auch unsere
Torgarantie „Schmiddel“. Die Damen vom Heider SV waren von der ersten bis
zur letzten Minute sehr aggressiv, waren überwiegend immer schneller am Ball
und so hatten wir in der 1.Halbzeit nur eine Tormöglichkeit durch Schmiddel.
Bezeichnend waren die immer sehr gefährlichen Ecken von Heide. Katrin konnte
zum Glück einmal auf der Linie retten. Einige Entscheidungen des
Schiedsrichters konnte man anzweifeln (Rückpässe, Fouls?), aber das war kein
Grund für unsere schwache Leistung.
In der 55 Minute fiel dann das 1:0. Die Spielerin wurde – leider – nicht richtig
angegriffen und Dödel hatte keine Chance…das hätte vorher im Mittelfeld und in
der Abwehr geklärt werden können/müssen. Janine wurde leider sehr grob
gefoult, so dass sie ausgewechselt werden musste. Anna ging in die Abwehr (gute
Leistung) und Svea diesmal auf der Außenposition. Jana kam dann in die Mitte.
Svea und Lena wechselten auch noch einmal. Außer diverser Auswechselungen
ist vom Spiel der SG Süderholm/Sarzbüttel nichts zu berichten. Nach einer super
Ecke, wollte Svenni den Ball ins Tor köpfen – bekam aber die Faust der
Torhüterin zu spüren. Somit musste Svenni raus und Svea wieder rein. Die
druckvolle Spielweise der Heiderinnen und unsere fehlenden Leistungen (sowie
ständiger Tausch der Positionen) ließen nicht mehr hoffen. In der 86. Min. kam
dann ein Schuss auf unser Tor und die Abwehr sowie Dödel waren machtlos, 0:2.
Dödel: DANKE, dass du gestanden hast…trotz Finger und Schulter (gut getapt
von Hanne) und KALT.
Fazit: Wir waren für Heide kein unbekannter Gegner und umgekehrt. Nächstes Mal
muss Heide uns hinterher laufen. Und Katja ist dann auch wieder da!

SG Süderholm/Sarzbüttel – TSV Barlt 5:0 (0:3)

„Wenigstens durch Standards gefährlich!“

Aufstellung: Elke Voss, Julia Steinkrauss, Katrin Lorenzen, Elisa Eweleit, Sina Voigt, Janine
Moeller, Maren Ihfe, Svea Dühr, Anna Boie, Kirsten Schmidt, Nina Hass
Eingewechselt/Ersatz: Lisa Grabow, Bente Schuldt, Hanne Jungbloot, Lena Paustian

Das Nachholspiel fand aus unerklärlichen Gründen in Sarzbüttel statt. Ok, da
kennen wir uns ja aus ☺ Vor dem Spiel suchten die Kinder noch versteckte
Ostereier. Mal sehen ob wir das Tor finden würden. Es begann mäßig. Wir
spielten zwar überwiegend in der Barlter Hälfte, nur fehlten das Zusammenspiel
und die Laufbereitschaft. So konnten sich keine zwingenden Torchancen
ergeben. Erst in der 22. Minute eine Chance durch eine Standardsituation. Ecke,
durch Katrin, Janine ergattert den Ball und macht das 1:0. Endlich wurde ihr
Torhunger gestillt. Kurz danach bekam Nina knapp vorm Tor leider nicht den
Ball. Das war leider noch nicht die Initialzündung. Das war auf beiden Seiten ein
Gedaddel und Gebolze. Nur durch eine weitere Ecke wieder Gefahr. Von Katrin
bekam Svea den Ball, Svea schoss mit links und Maren erwischte den Abpraller
und machte das 2:0 (35. Minute). Ein paar Minuten später ein Freistoß,
geschossen durch Katrin, machte Anna dann das 3:0 (39.Minute). In der 1.
Halbzeit haben unsere Mittelfeldspielerinnen sich mit den Toren verdient
gemacht.
Kirsten und Anna mussten zur Arbeit. Hanne und Lisa spielten in der 2. Halbzeit.
Uns fehlte immer noch der Schwung in der 2. Halbzeit und Barlt machte mehr
Druck. Zum Glück hatten wir Fritzi im Tor. Sie hat super gehalten. Das 4:0 fiel in
der 48. Minute, Nina hatte den Ball noch berührt. Hanne und Nina sprangen
gleichzeitig in den Ball und Hanne ist dann mit dem Kopf und Knie gegen den
Pfosten geprallt. Zum Glück war nichts Schlimmes passiert und sie konnte
weiterspielen. Erst in der 62. Minute machten wir uns bemerkbar. Lisa gab eine
hohe Flanke rein, Nina und Hanne verpassten mit dem Kopf. Kurz danach musste
Janine raus und Bente kam rein. Hut ab vor unserem Gegner. Sie gaben nicht auf
und machten immer wieder Druck. In der 77. Minute hätte sie fast den verdienten
Ehrentreffer erzielt, trafen nur den Pfosten. Elisa wurde es dann zu bunt. Sie
wagte einen Alleingang und zog ab ca. 20 Meter ab, leider knapp vorbei. Der
schnelle Konter von Barlt war dann zum Glück durch Fritzi haltbar. In der 85.
Minute kam Bente mit ihrer Schnelligkeit über Außen und gab eine schöne
Flanke auf Hanne. Hanne dribbelte noch 4 Gegenspielerinnen aus und machte
dann das 5:0. Bente und Lisa versuchten es dann noch selbst, leider ohne Erfolg.
Fazit: Wir haben noch sehr schwere Spiele vor uns. Da müssen wir unbedingt
mehr machen und mehr zeigen. Gegen Barlt konnten wir dann doch durch unsere
gefährlichen Standards überzeugen.

SG Heiligenstedtenerkamp / ISV – SG Süderholm/Sarzbüttel 2:1 (1:1)

„Es lief diesmal irgendwie gar nichts zusammen“

Aufstellung: Susanne Wiener, Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauss, Sina Voigt, Janine Möller, Lena Paustian,
Svea Dühr, Anna Boie, Hanne Jungbloot, Kirsten Schmidt, Nina Hass
Eingewechselt/Ersatz: Stephanie August, Maren Ihfe

Damit haben wohl die Wenigsten mit gerechnet, dass wir uns gerade heute die erste
Niederlage der Saison einfangen. Die Einstellung vor dem Spiel war wohl nicht die Beste,
obwohl wir aus dem Hinspiel hätten lernen müssen. Aber auch mit dem extrem kleinen
Platz hatten wir so unsere Probleme, konnten unser Spiel nicht richtig entfalten. Das
Wetter war wunderschön, aber beim Fußball spielen taten sich einige schwer mit dem
extremen Wetterumschwung. Der Ball war auch nicht unser Liebling, zu wenig Luft
wurde beklagt. Aber all das soll und kann keine Entschuldigung für das Spiel sein. Wir
hatten ausreichend Chancen, die wir nur einfach hätten nutzen müssen. Bereits in der
ersten Minute hatten wir eine Riesenchance durch Kirsten nach einem weiten Abschlag
von Sanne, aber Kirsten scheiterte knapp rechts am Tor vorbei. Nur eine Minute später
hatte Kirsten schon ihre zweite Möglichkeit einzunetzen. Diese schwungvolle
Anfangsphase machte Hoffnung auf mehr. Unsere sonst recht gefährlichen Ecken sind
heute, aufgrund des kleinen Platzes. In der 10. Minute kamen die Gastgeber dann das erste
Mal gefährlich vor unser Tor, aber Sanne konnte zur Ecke klären. Daraufhin hatten die
Spielerinnen aus Heiligenstedtenerkamp gleich eine gute Kopfballchance. Nach gespielten
15 Minuten hatten wir unsere nächste große Möglichkeit durch einen 16-Meter Schuss
von Svea. Das erlösende Tor fiel dann in der 19. Minute durch Kirsten, die einen Fehler
der Abwehr ausnutzte. In den folgenden Minuten machten wir weiter Druck. Nach gut
einer halben Stunde setzte Hanne sich auf der linke Seite durch und wurde mit einem Foul
direkt an der Strafraumgrenze gestoppt. Katrin führte diesen Freistoß kurz aus, wo Svea
perfekt stand, aber ihre Füße leider nicht schnell genug sortiert bekam und der Torwart so
den Ball halten konnte. Danach konnte Kirsten einen sehr schönen Pass auf Nina spielen,
die daraufhin eine Ecke herausholte. Eine Minute später hatten die Gastgeber durch einen
Fehler von uns im Mittelfeld ihre nächste gute Möglichkeit. Dann verloren wir den Faden
und die Gastgeber hatten durch ihre rechte Offensivreihe, die uns immer wieder
Schwierigkeiten bereitete, eine Riesenchance mit einem Lattenkracher. Als wir uns dann
schon mit einer knappen Führung in der Halbzeit wähnten fiel das 1:1 in der 44. Minute.
Es ging ein Patzer von uns voraus. Dieses Tor darf niemals fallen.
Steffi kam für Sina rein. Gleich am Anfang schoss Kirsten aus 16 Metern übers Tor. Nach
5 Minuten kam wieder die 4 aus Heiligenstedtenerkamp gefährlich vors Tor. Dann in der
56. Minute kam es ganz dicke und die Gastgeberinnen machten nach einer Ecke mit
einem Kopfballtor das 2:1. In der 65. Minute wurde Maren noch für Lena eingewechselt.
In der restlichen Zeit versuchten wir noch alles, aber die Gastgeber stellten sich gut hinten
rein und wir kamen da nicht durch. Wir haben uns heute insgesamt sehr schwer getan und
keiner konnte sich gegen die gut stehenden Gastgeber gut in Szene setzen, hinter vielen
Schüssen lag zu wenig Power.
Fazit: Tja Katja…ohne unseren Erfolgscoach geht es eben nicht. Es wurde wohl gegen
den heutigen Trainer gespielt ;-). Das zeigt uns, dass wir dich brauchen und es ohne dich
nicht klappt. Man gut das du nächste Woche wieder dabei bist, dann wollen wir es
nämlich besser machen und gewinnen.

SV Neuenbrook/Rethwisch II – SG Süderholm/Sarzbüttel 0:3 (0:2)

„Ein effektives, nettes Spiel bei schönem Wetter!“

Aufstellung: Elisa Eweleit, Julia Steinkrauss, Stephanie August, Sina Voigt, Karina Lindemann, Janine Möller,
Maren Ihfe, Lena Paustian, Anna Boie, Svenja Franssen, Kirsten Schmidt
Eingewechselt/Ersatz: Svea Dühr, Hanne Jungbloot, Katja Voß

Unsere Personalprobleme in der 1. Mannschaft in der Rückrunde haben mich doch
tatsächlich dazu bewegt, heute meine Tasche zu packen. Eins hab ich gleich
klargestellt, ich spiele nur im äußersten Notfall. Vorweg: ich wurde verschont ☺ Das
letzte und gruselige Spiel muss aus den Köpfen raus. Wichtig ist, alles auf Neuanfang
und los. Svenni konnte sich schnell durchsetzen und Janine den Ball zuspielen
(3.Minute). Janine schoss nur knapp vorbei. Wir brauchten noch ein paar wenige
Minuten, um uns zu ordnen, dann lief es recht gut. Kirsten und Svenni spielten einen
schönen Doppelpass und Svenni´s Schuss war eigentlich haltbar. Die Torfrau ließ
aber den Ball los und Schmiddel schnappte sich eiskalt den Ball und machte in der 7.
Minute das 0:1. Bis zur 20. Minute machten wir immer mehr Druck und Janine,
Svenni hatten sehr gute Chancen. Unser Abwehr-Küken Karina hatte in der Abwehr
eine schwierige Gegenspielerin und hat diese Aufgabe sehr gut gemeistert. Maren war
heute überwiegend für die Ecken verantwortlich und eine dieser Ecken verwandelte
Schmiddel dann zum 0:2 (21.Minute). Erst in der 29. Minute kam unser Gegner mal
gefährlich vors Tor. Doch unsere heutige Abwehrchefin Sina und unsere Torfrau
Elisa hatten alles gut im Griff. Ein schönes Zitat von einer Mitspielerin: „mit Elisa im
Tor fühle ich mich immer sehr sicher!“. Unsere Mittelfeldspielerinnen hatten heute
viel zu tun. Karina musste dann in 35. Minute etwas angeschlagen raus, dafür kam
Hanne rein. Jedoch durfte Janine die Nr.11 von Neuenbrook beschatten und das war
null Problem für Janine. Svenni hätte nach ihren Chancen und tollen Einsatz
mindestens einen Treffer verdient gehabt, aber in der 42. Minute blieb es leider nur
beim Pfostenschuss.
Die 2. Halbzeit begann unser Gegner druckvoller. Erst ab der 55. Minute konnten wir
uns nach diversen Ecken und Einwürfen befreien. Svenni diesmal mit einem
Alleingang auf das Tor, doch die Torfrau kam gut raus und hat gehalten.
Von Neuenbrook war erst mal nicht viel zu sehen. Unsere Abwehr stand sehr gut.
Manchmal war es ein Gewusel im Mittelfeld und schöne Spielzüge waren dadurch
nicht viel zu sehen. Effektive Spielweise kann man sagen, denn Schmiddel im
Alleingang machte in der 66. Minute das 0:3. In der restlichen Zeit passierte auf
beiden Seiten nicht mehr viel. Schmiddel durfte dann raus und Svea spielte noch 15
Minuten mit. Fast hätte Janine mehr Spielfreiheit gehabt, als ihre Gegenspielerin raus
ging. Doch 10 Minuten vor Schluss musste Janine leider angeschlagen vom Platz und
Karina durfte wieder rein. Schade, denn Janine hatte auch heute einen großen
Torhunger!
Fazit: Die Verwertung der Chancen hätte besser sein können. Das üben wir halt
nochmal. Es war ein gutes und wie gesagt „effektives“ Spiel. Eine
Wiedergutmachung vom letzten Wochenende.

SG Wesseln/Wöhrden – SG Süderholm/Sarzbüttel 0:10 (0:4)

„Kirsten war nur durch die Auswechslung zu bremsen!“

Aufstellung: Janina von Postel, Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauss, Elisa Eweleit, Sina Voigt, Janine Möller,
Maren Ihfe, Svea Dühr, Anna Boie, Kirsten Schmidt, Nina Hass
Eingewechselt/Ersatz: Lena Paustian, Hanne Jungbloot

Klare Ansage war heute: einfach Fußballspielen, eher am Ball sein und möglichst
viele Tore schießen. Wetten wollte ich nicht, mal sehen was so passiert. Wir spielten
von Beginn an sehr offensiv. Svea und Schmiddel spielten einen schönen Doppelpass
und Nina bekam den Ball, sie schoss nur knapp vorbei. Bis zur 14 Minute hätte ich
mal schon alle Chancen/Torschüsse stricheln sollen. Doch Wesseln kam gefährlich
vor unser Tor, ein Lattenkracher und der Nachschuss zum Glück weit oben drüber.
Sollte es tatsächlich so sein, vorne haben wir die Chancen, aber hinten kassieren
wir?? Maren und Svea verteilten die Bälle, wie sie wollten. Ein langer Pass von
Maren auf Schmiddel und nach 16 Minuten der endlich fällige Treffer, das 1:0. Es
ging weiter in Richtung Wesselner Tor. Janine, Nina und Maren konnten sich im
Strafraum nicht einigen, wer schießen soll und durch Schmiddel stand es 2:0
(19.Min.). Schmiddel und Nina spielten sich die Bälle zu und Nina hätte auch schon 2
Tore machen müssen. Schließlich gelang es Svea mit einem Pass auf Schmiddel und
in der 34.Minute stand es 3:0. Nina hatte wieder eine Riesenchance in der 40.Minute,
die Torfrau hat dann gehalten. Nach einer Ecke von Katrin in der 43.Minute machte
Schmiddel per Kopf das 4:0.
In der 2. Halbzeit kamen Lena und Hanne für Maren und Janine rein. Das Spiel lief
weiterhin nur in Richtung Wesselner Tor. Jule, Katrin und JvP hatten einen ruhigen
Job. Katrin bekam einen Freistoß, nur knapp drüber. Svea in der 49. Minute mit
einem Lattentreffer. Lena passte den Ball zu…. Na? Schmiddel und die lief bis zur
Toraußenlinie durch und netzte zum 5:0 ein. Keine Wesselner Spielerin konnte
Schmiddel stoppen. Schmiddel spielte den Ball zu Nina und endlich hat sie auch ihren
verdienten Treffer zum 6:0 (62.Minute). 5 Minuten später bedankte sich Nina
wiederum mit einem Pass auf Schmiddel und diese erzielte das 7:0 (67.Minute). „ Zur
Strafe“ nahm ich dann Schmiddel raus (Janine kam rein) und nun durften es die
anderen versuchen ☺ Elisa versuchte es ein paar Mal aus der 2. Reihe. Sina konnte
sich mit einbringen und hatte ihre Chance. Anna brachte dann eine schöne Flanke rein
und dann Nina per Kopf das 8:0 (70.Minute). Wieder ein schöner Doppelpass von
Anna und Janine und Anna traf zum 9:0 (75. Minute). Schmiddel machte sich dann
noch vom Spielfeldrand bemerkbar und „forderte“ von mir eine Flasche Korn, wenn
noch das 10:0 fällt. Nun gut, ich bin ja nicht so. Hanne setzte sich erstklassig von der
Mittellinie bis nach vorne im Alleingang durch und passte zu Janine, die dann das
10:0 erzielte (86.Minute). Mehr Tore fielen dann nicht. Na ja, es reichte nun auch für
die Flasche Korn 😉
Fazit: Es gab viele schöne Tore und schöne Spielzüge (insbesondere Doppelpässe) zu
sehen. Weiter so, Mädels

BSC Brunsbüttel – SG Süderholm/Sarzbüttel 0:1 (0:1)

„1. Halbzeit aha, 2. Halbzeit naja..!“

Aufstellung:
Nina Hass, Katrin Lorenzen, Sina Voigt, Julia Steinkrauss, Stephanie August, Lena Paustian,
Maren Ihfe, Svea Dühr, Anna Boie, Kirsten Schmidt, Janine Möller
Eingewechselt/Ersatz: Svenja Ahmling

Das Hinspiel wurde mit 6:2 gewonnen und die Personalsituation sah dort auch
sehr gut aus. Dies ist nun das 1.Spiel mit nur einer Auswechselspielerin und Nina
als Feldspielerin erstmalig im Tor. Das heißt für alle, Zähne zusammenbeißen und
los. Die ersten Minuten waren ein gegenseitiges Abtasten, jedoch waren wir
druckvoller und spielten gut zusammen. Janine musste in der 14.Minute verletzt
raus und Svenja Ahmling hatte ihren ersten Einsatz für die SG. In der 21. Minute
konnte Svenja dann Kirsten in Szene setzen. Leider rutschte Kirsten der Ball vom
Fuß und sie konnte den Ball nicht platzieren. Über Außen lief nicht sehr viel,
doch wenn-dann war es sehr effektiv. Anna und Svenja konnten sich dann
durchsetzen, der Schuss von Svenja war jedoch haltbar. Nina hatte bei uns im Tor
nicht wirklich viel zu tun. Ob Anna, Svea, Schmiddl, Svenja wir hatten gute
Chancen. Erst in der 34. Minute kam Brunsbüttel vor unser Tor, schossen aber
weit vorbei. Der nächste Wechsel in der 39. Minute, für Steffi kam Janine wieder
rein. Das 1:0 fiel dann buchstäblich in der letzten Minute durch Kirsten,
allerdings wurde der Schuss durch den Libero von Brunsbüttel stark abgefälscht,
war ein halbes Eigentor.
Viel zu verbessern gab es nicht. Die Torchancen müssen natürlich besser
verwertet werden, etwas eher am Ball sein und mehr Vorstöße über Außen -> das
war die Devise.Irgendwie war in der 2.Halbzeit der Wurm drin. Brunsbüttel
spielte etwas druckvoller, das war aber kein erkennbarer Grund für unser
zerfahrenes Spiel. Wirklich viel kann ich nicht berichten. Unser Gegner wurde bei
Standardsituationen, insbesondere bei Ecken mal gefährlich. Erst nach ca. 20
Minuten war mehr von uns zu sehen. Schmiddl kam dann raus und Steffi wieder
rein. Sie hatte eine 5-minütige Verschnaufpause. Anna verletzte sich und musste
ausgewechselt werden, d.h. Schmiddl wieder rein. Schmiddl wurde in der
85.Minute knapp am Strafraum gefoult. Der Freistoß verlief nicht erfolgreich. Der
Schiri pfiff dann rechtzeitig ab, da eine verletzte Brunsbütteler Spielerin mit dem
Krankenwagen abtransportiert werden musste. Schön war die 2. Halbzeit nicht
wirklich.
Fazit:
Wir können und müssen mit den 3 Punkten sehr zufrieden sein. Wichtig und sehr
gut sind das Durchhaltevermögen aller Spielerinnen und der Wille zu gewinnen.
Auch wenn es mal nicht so gut läuft

SG Süderholm/Sarzbüttel – VfR Horst 1:0 (2:0)

„Die 2.Halbzeit entschädigt für die 1.!“

Aufstellung: Elisa Eweleit, Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauss, Sina Voigt, Maren Ihfe, Svea Dühr, Anna Boie,
Nina Hass, Lisa Grabow, Lena Paustian, Janine Möller
Eingewechselt/Ersatz: Hanne Jungbloot, Julia Steinkrauss, Kirsten Schmidt

Vier Monate Pause aufgrund des Winters und Spielabsagen. Training draußen war
bisher kaum möglich. Das soll keine Entschuldigung sein, ist wohl eine Erklärung
warum wir über 30 Minuten gebraucht haben um ins Spiel zu kommen. Horst war
ein sehr aggressiver Gegner und hat alles auf ein kampfbetontes Spiel gesetzt. Wir
kamen aus unserer Hälfte kaum heraus. Erst in der 34. Minute war ein Freistoß
von Katrin der erste Schuss aufs gegnerische Tor. Lisa versuchte es danach mit
einem Weitschuss. Befreien konnten wir uns durch ein erstes gutes
Zusammenspiel und Maren machte die entscheidende Vorlage für Lisa zum 1:0
(37. Minute). Das war so eine Art Weckruf. Anna konnte sich über Außen
durchsetzen, schoss nur knapp vorbei. Lisa kam in der 44. Minute vors Tor, doch
die Torfrau kam rechtzeitig raus und parierte gut.
Es gab in der Pause nur eine Ansage: eher am Ball sein, sich nicht von der
aggressiven Spielweise der Gegner abschrecken lassen und zeigen wer Platzherr
ist. Zur 2. Halbzeit kam rein: Steffi für Jule, Hanne für Anna und Kirsten für
Nina. Sicherlich ermutigt von der Führung, legten wir gut los. Maren konnte
Kirsten „ bedienen“, die Torfrau hielt. Sie setzte sich weiterhin in Szene, wurde in
der 50. Minute aber am 16er gefoult. Der Gegner bekam den Ball nicht aus dem
Strafraum und Kirsten schnappte sich den Ball, machte in der 51. Minute das 2:0.
Horst hatte keine gefährlichen Torchancen. Nur durch die aggressive Spielweise
und diverse Fouls machten sie sich bemerkbar. In der 65.Minute gab es erneut für
uns einen Freistoß und Lisa traf leider nur den Pfosten. Maren versuchte es mit
einem Nachschuss, die Torfrau hielt. Wir mussten zwar ständig kämpfen und auf
der Hut sein. Jedoch spielten wir besser zusammen und das war klar unser
Vorteil. Nur mit Kampf kann man kein Spiel gewinnen. Kirsten dann nochmal
(82.Minute) im Alleingang, legte sich den Ball etwas zu weit vor, so dass die
Torfrau halten konnte. Die drei Punkte waren längst sicher und verletzt hat sich
zum Glück keine.
P.S.: Kerstin werde bitte schnell wieder gesund.
Lisa, alles Gute fürs Studium und wir hoffen es ist kein Abschied für länger.
Fazit:
Die sehr guten Leistungen aus der Hinrunde kann man nach so einer langen Pause
nicht sofort abrufen. Das ist klar. Ich bin mir sicher, dass wir trotz personeller
Änderungen weiterhin oben mitspielen. Das hat die 2. Halbzeit auf jeden Fall
gezeigt.

SG Süderholm/Sarzbüttel – Oldendorf 8:0 (4:0)

„Ein wirklich schönes Spiel und verdient hoher Sieg!“

Aufstellung: Kerstin Ramm, Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauss, Elisa Eweleit, Sina Voigt, Hanne Jungbloot,
Maren Ihfe, Svea Dühr, Anna Boie, Nina Hass, Kirsten Schmidt
Eingewechselt/Ersatz: Lisa Grabow, Lena Paustian, Janine Möller

Eins war klar. Wir wollten den Frust der vergangenen Wochen abschütteln. Ich versprach
der Mannschaft meine Wette einzulösen, wenn sie einfach nur wieder schön spielen. Die
Anzahl der Tore, egal. Und das ist der Mannschaft wirklich gut gelungen!
Von Beginn an lief das Spiel nur in der Hälfte des Gegners. Nach einem Einwurf von
Anna, konnte Svea die entsprechende Vorlage für Hanne zum 1:0 geben (4.Minute). Das
fühlte sich gleich gut an. Jedoch brauchten wir noch 20 Minuten, um zwingende Chancen
zu bekommen. Hanne hatte wieder eine gute Chance, der Ball lief nur knapp am Tor
vorbei. Erst eine Standardsituation brachte den Ball ins rollen. Eine Ecke von Katrin
nutzte Kirsten und sie machte per Kopf das 2:0 (26.Minute). Nun wurde wirklich gespielt,
viele gute Spielzüge und Doppelpässe waren sehenswert.
Anna machte ihre Sache als „Flügelflitzer“ sehr gut. Sie gab Kirsten die Vorlage in der
29. Minute zum 3:0. Anna versuchte es dann mal endlich selbst mit einem Torschuss in
der 34. Minute, traf aber nur das Außennetz. Kirsten und Nina hatten 1 Minute später
wieder eine große Chance. Ein so genannter Abstauber in der 37. Minute verwandelte
Kirsten zum 4:0. Ein lupenreiner Hattrick! Die „angeschlagene“ Svea kam dann in der
40.Minute raus und Lisa kam rein. Zum Ende der 1.HZ hatte Maren noch nach einer
Vorlage von Nina noch eine gute Chance, aber leider knapp vorbei. Oldendorf hatte bis
dahin keine einzige Torchance und unsere Kerstin war arbeitslos.
Lena kam dann in der 2. Halbzeit für Jule rein. Die Pause war nicht schädlich, alle
knüpften gleich wieder an die gute Leistung von der 1.HZ an. Flügelflitzer Anna (immer
knapp den Ball an der Außenlinie gekratzt ☺ ) konnte in der 46. Minute Nina in Szene
setzen, aber wieder der Ball knapp vorbei. Nur 1 Minute später hatte Maren wieder aufs
Tor geschossen, die Torfrau lenkte mit den Fingerspitzen den Ball noch übers Tor. Ob
Hanne, Kirsten, Katrin, Lisa; jede nutzte alle Möglichkeiten um zu schießen. Dann
Katrins Ecke in der 55. Minute und Kirsten netzte das 5:0 ein. In der 60. Minute kam
Oldendorf einmal gefährlich vors Tor, Kerstin hat gut gehalten. Das Spiel lief gut weiter.
Janine kam dann in der 68. Minute für Kirsten rein. 6:0 in der 73.Minute, denn Lisa in der
Mitte nutzte eine Lücke und mit einem platzierten Schuss hatte die Torfrau keine Chance.
Jetzt fehlte nur noch Nina in der Reihe der Torschützen. Hanne konnte über Außen die
Vorlage geben und Nina machte in der 85. Minute das 7:0. Nach einem guten
Zusammenspiel mit Lisa und Maren war es wieder Nina in der 90.Minute und sie erzielte
das Endergebnis 8:0.

Fazit:
Juchhu! Endlich kann ich wieder etwas ausgeben ☺ Das war ein wirklich schönes Spiel
mit vielen schönen Toren. Wir sind wieder auf Kurs und wenigstens für einen Tag
Tabellenführer!

SG Süderholm/Sarzbüttel – SG Wesseln/Wöhrden 3:0 (1:0)

„Egal was über uns gesagt wird, 1Sieg und wir bleiben im Meisterschaftsrennen!“

Aufstellung: Kerstin Ramm, Katrin Lorenzen, Julia Steinkrauss, Janine Möller, Sina Voigt, Lena Paustian,
Maren Ihfe, Svea Dühr, Svenja Franssen, Lisa Grabow, Kirsten Schmidt
Eingewechselt/Ersatz: Nina Hass, Anna Boie, Stephanie August

Am 27.10.10 wurde das Spiel gegen Wesseln abgebrochen, da sich eine Wesselner
Spielerin schwer verletzt hatte. Wir führten nach 60 Minuten 2:0. Offen ist die Frage,
wie das Endergebnis nach 90 Minuten für beide Mannschaften ausgesehen hätte.
Das Nachholspiel heute war also die Chance für beide Mannschaften ein neues
Ergebnis zu erreichen. Wir hatten genug Ehrgeiz wieder zu gewinnen (gerne auch mit
mehr Toren), um im Meisterschaftsrennen bleiben zu können.
Der heutige Abend hat gezeigt, dass jedes Spiel anders ist und Fußball nicht immer
berechenbar ist.
Wir sind sehr gut angefangen. Nach 6 Minuten setzte Katrin mit einem ersten
Torschuss, der knapp drüber ging, ein Signal. Lisa, Maren und Svea versuchten es
auch, aber die Torschüsse waren nicht gefährlich genug. In der 22. Minute gingen wir
dann durch ein Eigentor von Wesseln mit 1:0 in Führung. Wir spielten zwar immer
nur in Richtung Wesselner Tor, aber konnten unsere Chancen nicht nutzen. Wesseln
hielt dagegen, hatte aber selbst keine einzige Chance. Es war ein zerfahrenes Spiel.
Zur 2. Halbzeit sollten dann Anna, Nina und Steffi ihre Chance bekommen.
Ausgewechselt wurden Schmiddel, Lena und Svenni. Nina schoss dann in der 50.
Minute nur knapp vorbei. Es war uns anzumerken, dass wir angespannt waren,
wollten keine Fehler machen. Das beeinträchtige ungemein das Spiel. Wir haben
„gefühlt“ gegen 2 Gegner gespielt. Was wir jedoch können, ist aus unseren Chancen
Tore zu machen. Lisa konnte mit einer gezielten Flanke Nina bedienen und die
verwandelte per Kopf das 2:0 in der 61. Minute. Es gab dann sogar noch 2 weitere
Tore durch Nina, aber es wurde Abseits entschieden, leider. Es gab auch 3 gelbe
Karten (Katrin, Jule, Nina), aber auch darüber kann man sich streiten, ob diese
gerecht waren. Wir waren bis zur letzten Minute darauf bedacht, keine Fehler zu
machen. Ein schönes Spiel wurde es dadurch nicht. Kirsten kam in der 75. Minute
noch mal ins Spiel und konnte sich dann 5 Minuten später durchsetzen und erzielte –
nach einer Vorlage von Nina- das 3:0.
Wir hätten heute unsere Chancen nutzen müssen und können, um ein besseres
Torverhältnis erzielen zu können. Letztendlich konnten wir mit dem Sieg unseren 2.
Platz verteidigen und bleiben somit im Meisterschaftsrennen. Und darum geht´s!
Fazit:
In der Statistik ist das Wort „Chance“ ein Synonym für die Wahrscheinlichkeit, mit
der ein günstiges Ereignis eintritt. Wir wollten einfach

SG Süderholm/Sarzbüttel – SV Wilstermarsch 0:1 (2:2)

„Glück im Unglück und 1Punkt geholt!“

Aufstellung: Elisa Eweleit, Sina Voigt, Katrin Lorenzen, Stephanie August, Julia Steinkrauss, Maren Ihfe, Svea
Duehr, Anna Boie, Svenja Franssen, Nina Hass, Kirsten Schmidt
Eingewechselt/Ersatz: Lena Paustian, Lisa Grabow, Hanne Jungbloot, Janine Möller

Wir waren alle aufgeregt vor diesem Spitzenspiel und hatten uns auf ein schweres
Spiel eingestellt. Es wurde aber mehr als eine Lehrstunde für uns und Wilstermarsch
hat uns unsere Grenzen aufgezeigt.
Anfangs war das Spiel auf beiden Seiten sehr ausgeglichen. Der 1. Schuss aufs
gegnerische Tor kam erst nach 23 Minuten. Maren nutzte endlich eine Gelegenheit,
war jedoch ein haltbarer Schuss. Wilstermarsch machte viel Druck, war schneller am
Ball, hatte diesen immer unter Kontrolle. In der 31. Minute bekamen wir den Ball
nicht aus dem Strafraum und Angi Kolbe von Wilstermarsch machte das 0:1. Wir
sahen in dieser Situation nicht sehr gut aus. Maren versuchte es in der 35. Minute
erneut, schoss knapp vorbei. Nina musste dann ein paar Minuten später verletzt raus;
Lisa übernahm den Posten. Kurze Zeit später kam Wilstermarsch gefährlich vors Tor.
Elisa hat dann super gehalten. In der 1. Halbzeit konnten wir noch etwas gegenhalten.
Zu erkennen war, das Wilstermarsch mehr zu bieten hatte.
Hanne und Janine kamen dann für Anna und Svea zur 2. Halbzeit rein. Die Aufgaben
waren verteilt, Wilstermarsch war nun noch stärker als in den ersten 45 Minuten. 40
Minuten lang setzten sie uns extrem unter Druck. In der 47.Minute schon mit einem
Lattenkracher. Steffi musste verletzt raus (52. Minute), Lena kam rein. Es gab dann
gleich eine Ecke und Constanze Stührk machte das 0:2. Wilstermarsch ließ nicht
locker. Wir konnten uns nicht mal mit einem Konter befreien. Svea kam dann in der
65. Minute für Maren rein. Anna dann 5 Minuten später für Sina. Kein einziger
Torschuss von uns war zu verzeichnen. Elisa musste dann wieder ihre Qualität im Tor
unter Beweis stellen, hielt super in der 75. Minute. Erst 3 Minuten später konnte sich
Kirsten nach einer Flanke von Svea durchsetzen, köpfte knapp vorbei. Hanne
kämpfte sich hervorragend in der 85. Minute durch und gab die entscheidende
Vorlage für Kirsten zum 1:2. Sogar Katrin ging nun mit nach vorn, wir hatten nichts
mehr zu verlieren. In der letzten Minute gab es für uns eine Ecke. Katrins Ecke
machte es möglich und Lisa erzielte den Ausgleich 2:2.
Ich weiß, ich darf es eigentlich nicht sagen, aber Wilstermarsch tat mir leid. Sie hätten
einen Sieg verdient gehabt. Wilstermarsch hatte sehr viele Chancen, hatte keinen Ball
aufgegeben, keinen Ball sinnlos ins Aus geschossen, blieben immer im Spielfluss.
Fairplay: Eine Spielerin von Wilstermarsch erkundigte sich nach dem Spiel bei Steffi,
ob die Verletzung schwer war und ob alles ok ist. Das war sehr nett. Danke.
Fazit:
Spätestens jetzt wissen wir, wo wir stehen und was noch alles zu tun ist. Wir können
und müssen mit 1 Punkt sehr zufrieden sein.

SG Süderholm/Sarzbüttel – Neuenbrook/Rethwisch II 5:1 ( 3:1)

„Zitat vom Trainer Neuenbrook: Ihr habt eine brutale Chancenauswertung!“

Aufstellung:
Kerstin Ramm, Sina Voigt, Katrin Lorenzen, Lisa Grabow, Elisa Eweleit,
Janine Möller, Maren Ihfe, Svea Duehr, Anna Boie, Nina Hass, Svenja Franssen
Eingewechselt/Ersatz: Melanie Schulz, Lena Paustian, Bente Schuldt

In den ersten Minuten hatten wir schnell unsere Zuordnung gefunden. Gleich in der 5.
Minute hatte Lisa -nach einer Ecke von Katrin- per Kopf eine gute Chance. Nina
bekam im Mittelkreis den Ball und setzte sich allein durch und erzielte in der 7.
Minute das 1:0. Irgendwie waren wir danach dann zu passiv. Neuenbrook schaffte es
immer wieder mit hohen langen Bällen unser Mittelfeld zu umgehen. So brachte ein
Konter in der 14. Minute das 1:1. Erst eine Standardsituation brachte die Führung.
Wieder eine sehr gute Ecke von Katrin und Lisa macht das 2:1 (27.Minute). Sicher
sein durften wir uns aber nicht. Ein langer hoher Ball hebelt wieder das Mittelfeld aus
und Neuenbrook kam gefährlich vors Tor. Zum Glück ist nichts passiert. Maren hatte
mit ihrer Gegenspielerin eine schwere Aufgabe, konnte jedoch einige gute Bälle
verteilen. Insbesondere die Vorlage für Lisa zum 3:1 (32.Min.). Erst in der 44.Minute
passierte wieder was. Svea versuchte es noch mal mit einem hohen Schuss aufs Tor,
aber leider knapp drüber.
Zur 2. Halbzeit wurden dann Svenni und Anna ausgewechselt und Lena und Bente
bekamen ihre Chance. Es fing an zu regnen und der Regen und die Kälte hätten es
schwerer machen können. Wir waren nun aber besser und haben mehr
zusammengespielt. Neuenbrook war trotzdem nicht zu unterschätzen. Kerstin pariert
in der 52.Minute einen Freistoss, hat super gehalten. Im Gegenzug konnte die Torfrau
von Neuenbrook eine Flanke nicht abfangen, leider aber kein Tor. Auf der Linie
wurde dann 3 Minuten später eine Ecke von uns geklärt. Lisa schnappte sich den Ball,
legte einen Gang zu und so fiel das 4:1 (60.Minute). Leider musste Kerstin in der
73.Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Elisa ging ins Tor und Anna
kam wieder rein. Anna durfte ihre „alten Abwehrqualitäten“ unter Beweis stellen ☺
Neuenbrook hatte nur durch 2 Freistösse (79.Min/85Min) noch Chancen, Elisa hat gut
gehalten. Das 5:1 durch Nina erfolgte durch einen Torschuss von Svea, die den
Pfosten traf und Nina so den Treffer „abstauben“ konnte. Alle Spielerinnen können
mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein. Maren und Janine hatten allerdings mit ihren
Gegenspielerinnen eine der schwierigsten Aufgaben und daher möchte ich die beiden
besonders erwähnen. Ihr habt die beiden sehr gut im Griff gehabt. Das war sehr
wichtig für unseren Sieg.
Fazit:
Abwarten und Tee trinken – können wir uns nicht erlauben. Wir müssen von Beginn
an das Spiel führen, dann haben unsere Gegner keine Chance.

SG Süderholm/Sarzbüttel – TSV Buchholz 8:0 (4:0)

„Nicht zweistellig – macht nichts, Hauptsache schöne und viele Tore!“

Aufstellung:
Dörte Johannsen, Sina Voigt, Lisa Grabow, Elisa Eweleit, Julia Steinkrauss, Janine Möller, Maren
Ihfe, Svea Duehr, Anna Boie, Nina Hass, Jessica Busse
Eingewechselt/Ersatz: Beate Voss, Isabell Kist, Katrin Lorenzen, Corinna Timm-Behrends

Eins war klar. Ein vermeintlich schwacher Gegner ist ernst zu nehmen. Wir wollten nicht
wieder so ein Spiel wie letzte Woche abliefern. Unsere Aufstellung war heute etwas
anders. Dörte stand im Tor, da Kerstin auf Mallorca weilte. Dörte, noch mal vielen Dank.
Und Sina und Lisa waren heute als Libero und Vorstopper für die Abwehr verantwortlich.
Jessica bekam ihren 1.Einsatz in der 1.Mannschaft, um hier auch mal Erfahrung sammeln
zu können. Beate eigentlich in der 2. – Danke für deinen Einsatz.
So nun zum Spiel. Die ersten 10 Minuten.. ich dachte ich sehe nicht richtig. Wer mehr
Druck machte, war Buchholz! Die hatten schon in der 4. Minute eine richtige gute
Chance. Dörte hat zum Glück sehr gut gehalten. Das war der Wachmacher. Janine hat
über außen einen sehr guten Lauf und konnte- eine Vorlage von Svea – per Kopf zum 1:0
verwandeln (12.Minute). Jetzt wurde gespielt. Lisa gibt den Ball zu Svea, Svea macht
wieder eine Vorlage, Maren steht in der Mitte und macht cool mit dem Außenrist das 2:0
(14.Min). Buchholz versuchte dagegen zu halten. Sie hatten 2 gute Stürmerinnen
(K.Bonkaß und J. Skrambraks), die unsere Abwehr aber immer sehr gut im Griff hatte.
Nina wurde in der 32.Minute im Strafraum gefoult. Und wie gewohnt verwandelte Lisa
ganz lässig den Elfmeter, 3:0. Eine Schrecksekunde gab es dann durch einen gewaltigen
Lattenkracher von Buchholz (34.Minute). Sehr gut anzusehen war das Kombinationsspiel
im Mittefeld, z.B. Svea-Lisa-Maren, Chance-> nur knapp vorbei. Janine wieder über
außen ganz stark, versucht es eigentlich mit einem Schuss und der Torfrau „flutscht“ der
Ball durch die Hände, 4:0 (44.Minute). Das zeigt mal wieder, immer schießen, alles ist
möglich ☺ Das zeigt sich auch in der 2.Halbzeit.
Zur 2.Halbzeit kam dann Beate für Jessica rein. Jessica hat sich ganz tapfer vorne im
Sturm „geschlagen“. Beate übernahm dann Lisa´s Position ganz souverän in der Abwehr
und Lisa durfte nun (endlich☺) vorne spielen. Lisa und Nina brauchten sich auch nicht
lange warm spielen. Ein Doppelpass nutzte Nina in der 48.Minute zum 5:0. Buchholz
blitzte kurz in der 50.Minute auf. Dörte kam sehr gut raus und hat dann den Torschuss
gehalten. Maren und Svea kombinierten in der 53.Minute, Svea schoss nur knapp vorbei.
Irgendwie gab es dann ein Gewusel im Strafraum der Buchholzer und –huch- Anna
bekommt den Ball und schießt aufs Tor, 6:0. Anna nächstes Mal nicht wundern, einfach
nur freuen ☺ Jule hatte eine schwere Aufgabe mit der Bewachung der Nr.10
(J.Skrambraks) und musste verletzungsbedingt in der 65.Minute raus. Katrin kam dafür
rein und Sina hatte dann die „ehrenvolle“ Aufgabe. Aber wie gesagt, die Abwehr hatte
alles im Griff. Svea im Alleingang in der 67.Minute und nun mal selbst ein Tor, 7:0. In
der 70.Minute durfte Bella für Maren rein und Maren durfte dann in der 80.Minute wieder
für Janine rein. Bella-Nina-Lisa und in der 87.Minute stand es dann durch Lisa, 8:0.
Fazit:
Man schafft mit der Mannschaft, damit man es schafft mit der Mannschaft

SV Vaalia Vaale -SG Süderholm/Sarzbüttel 0:5 (0:2)

„Helene Fischer beim Aufwärmen, ein Geheimtipp?!“

Aufstellung:
Elisa Eweleit, Sina Voigt, Katrin Lorenzen, Stephanie August, Janine Möller, Maren Ihfe, Svea
Duehr, Hanne Jungbloot, Svenja Franssen, Nina Hass, Kirsten Schmidt
Eingewechselt/Ersatz: Lena Paustian, Anna Boie, Lisa Grabow

Das Spiel gegen Vaale sollte zeigen, ob wir zu recht ganz oben stehen. Vaale – zurzeit auf
Platz 3 – ein erwartet schwerer Gegner. Aufgrund von verletzungsbedingten und
gesundheitlichen Ausfällen war unsere Aufstellung etwas anders. Elisa im Tor, Steffi und
Janine in der Abwehr: hier ein Danke schön. Von Aufregung oder Unsicherheit vor dem
Spiel keine Spur. So konnten wir uns noch beim Aufwärmen Gedanken machen, welche
Lieder „Helene Fischer“ singt?! ☺
Zum Spiel: Wir haben von Beginn an Druck gemacht. Hanne hatte in der 2. Minute
bereits eine gute Chance. Allerdings setzte Vaale in der 3.Minute mit einem schnellen
Konter nach. Steffi konnte noch vor der Torlinie retten. Kirsten trat dann in der 5.Minute
mit einem gefährlichen Schuss in Erscheinung, diesmal rettete Vaale auf der Linie. Dann
spielten wir fast nur noch in der gegnerischen Hälfte, immer mit dem Bewusstsein, dass
Vaale mit schnellen Kontern gefährlich bleibt. Sveas Freistoss in der 15. Minute war eine
Vorlage für Maren, die nur knapp am Tor vorbei köpfte. Steffi netzte per Kopf – erneut
nach einem Freistoss von Svea- das 0:1 ein (25.Min.). Es erfolgte dann eine
Auswechslung: Anna kam für Sina rein. Anna übernahm dann in der Abwehr die
„Überwachung“ der laufstarken Nr. 8. Dank an Anna für deinen Einsatz in der Abwehr.
Katrin wollte es dann mit einem Lattenkracher in der 31.Minute wissen. Vaale kam dann
1 Minute später gefährlich vors Tor, Elisa hat super gehalten. Das schockte uns aber
nicht. Kirsten macht dann in der 34.Minute das 0:2. Kurz vor Ende der 1.Halbzeit hatte
Maren nach einer Vorlage von Nina eine weitere Chance. Das sollte natürlich für die
2.Halbzeit motivieren.
Zur 2. Halbzeit kamen dann Lena und Lisa für Svenni und Hanne rein. Vaale machte nun
mehr Druck und spielte aggressiver. In der 46. Minute wäre fast der Anschlusstreffer
gefallen. Steffi musste verletzungsbedingt raus, Sina kam wieder rein. Wir brauchten dann
gut 15 Minuten bis wir wieder ins Spiel kamen. Nina machte dann das erlösende 0:3 in
der 63. Minute. Es gab mehrere Chancen durch einen Freistoss von Katrin, Nina nach
einer Vorlage von Maren knapp vorbei, Svea´s Schuss von der Torfrau gut gehalten.
Kirsten war es dann nach einer Vorlage von Lena, die das 0:4 schoss (80. Minute). 2
Minuten später hatte Kirsten erneute eine gute Chance. Das 0:5 fiel dann – nach einem
Rückpass von Kirsten auf Svea- in der 87. Minute. In der 90.Minute waren wir
unkonzentriert. Die Auswechselspielerin Nr.15 von Vaale schoss nur knapp vorbei.
Obwohl für Vaale mindestens 1 Tor verdient gewesen wäre. Wer 90 Minuten kaum zum
Vorschein kam war die Nr.10 (Anja Ehlert) von Vaale. Janine hat sie keine Minute aus
den Augen gelassen und eine klasse Leistung hingelegt.
Fazit:
Unser Gegner Vaale hat uns gelobt, z.B. das das Auswechseln unserer Spielerinnen
dem Spiel kein Abbruch tat, sondern das wir konstant sehr gut weitergespielt haben. Ich
kann nur ergänzen: die Bereitschaft von euch, auch auf anderen Positionen zu spielen als

sonst, hat diese gute Mannschaftsleistung erbracht.

SG Süderholm/Sarzbüttel I – SG Heiligenstedterkamp/ISV 5:0 (1:0)

„2.Halbzeit entschädigt für alles!“

Aufstellung:
Kerstin Ramm, Julia Steinkrauss, Katrin Lorenzen, Stephanie August, Sina Voigt, Anna Boie,
Maren Ihfe, Svea Duehr, Svenja Franssen, Kirsten Schmidt, Nina Hass
Eingewechselt/Ersatz: Lisa Grabow, Hanne Jungbloot, Maren Ihfe

Das Spiel der 2.SG hätte eine kleine Warnung sein müssen. Hier kann ich mich nur
wiederholen. Auch das Spiel gegen den Tabellenletzten muss ernst genommen
werden. Die 1.Halbzeit war langweilig. Es fehlte aber auch die Laufbereitschaft und
das Zusammenspiel. Wir machten nicht mehr als nötig. In der 8. Minute gab es für
uns die 1.Ecke und Kirsten köpfte nur knapp vorbei. Nina versuchte es allein und
schoss knapp vorbei (11.Minute). Nach einem Freistoss von Katrin (15.Minute)
setzte sich Kirsten allein durch und erzielte das 1:0. Janine versuchte es über Außen
mit einer Flanke, Nina nur knapp vorbei (17.Minute). Svea und Janine spielten dann
einen guten Doppelpass, Janine nur knapp vorbei. Es gab dann einen indirekten
Freistoss, Svea +Katrin führten aus, leider erfolglos (23.Minute). Ich hätte dann den
Schreiber weglegen können. Erst in der 43.Minute konnte ich einen Weitschuss von
Jule aufschreiben, der sehenswert war. Die wenigen Impulse, die es gab, kamen aus
der Abwehr und das konnte nicht sein.
Für die 2.Halbzeit musste mehr Laufbereitschaft gezeigt werden. Der Gegner muss
sich an uns orientieren und nicht umgekehrt. Zur 2.Halbzeit erfolgten
Auswechselungen: Hanne für Nina, Lisa für Janine und Maren für Anna. Alle sollten
spielen, das war schon die Ansage vor dem Spiel. 2:0 ein Eigentor vom Gegner, nach
einer Ecke von Katrin (47.Minute). Jetzt wurden wir wach. Svea und Steffi konnten
im Mittelfeld besser die Bälle verteilen und Svenni machte mit ihrer
„Doppelfunktion“ Abwehr und Mittelfeld ein sehr gutes Spiel. Nun wurde endlich
Fußball gespielt. In der 54.Minute schoss Hanne nach einer Ecke nur knapp drüber.
Maren wurde in der 57.Minute gefoult, Elfmeter. Lisa verwandelte den Elfer ganz
souverän, 3:0. Wir konnten den Gegner mehr unter Druck setzen, mehr Aktionen
waren zu sehen. Kerstin hatte im Tor nicht wirklich viel zu tun. Katrins Flanke
(67.Minute) konnte Lisa mit dem Kopf gefährlich vors Tor bringen, die Torfrau lenkt
den Kopfball übers Tor. Katrins Ecke-Tor ! in der 70.Minute machte Kirsten per
Kopf das 4:0! Janine kam dann noch für Steffi ins Spiel. Maren erzielte das 5:0
(71.Minute) mit einem schönen hohen Schuss links oben in die Torecke. Eine letzte
große Chance gab es noch für Kirsten in der 85.Minute. So war es dann ein
versöhnliches Ende ☺
Fazit:
Hier kann ich nur das Fazit wiederholen, das auch für das Spiel der 2.SG heißt:
Jedes Spiel ist ernst zu nehmen, auch gegen den Tabellenletzten! Der Sieg ist
beruhigend, wir können es aber besser

SG Süderholm/Sarzbüttel – BSC Brunsbüttel I 6:2 ( 2:0)

„Eine geschlossene und sehr gute Mannschaftsleistung sichert den Sieg!“

Aufstellung: Kerstin Ramm, Julia Steinkrauss, Katrin Lorenzen, Elisa Eweleit, Sina Voigt, Anna Boie, Maren
Ihfe, Svea Duehr, Stephanie August, Hanne Jungbloot, Nina Hass
Eingewechselt/Ersatz: Lisa Grabow, Lena Paustian, Svenja Franssen

Eine sehr gute Voraussetzung war, dass ich mich vor Spielbeginn auf euch verlassen konnte. Mit
meiner Betreuung des Spiels der SGII, musstet ihr die Vorbereitung und Aufwärmphase alleine
machen. Und das lief problemlos. Danke an die Kapitänin Katrin, die mich da unterstützt hat. Allen
war das Pokalspiel gegen Brunsbüttel noch in Erinnerung und fürs heutige Spiel war Vorsicht
angesagt. Unerwartet gut lief es von Anfang an und ein schnelles Tor lag in der Luft. Die
Zuordnung war sofort da und alle waren konzentriert. Bereits in der 4. Minute gab es für uns einen
Freistoss. Diesen verwandelte Katrin sofort zum 1:0, ein hoher Ball und drinne war er. Wir
machten weiter Druck und in der 7.Minute lief Nina allein aufs Tor, die Torfrau ließ den Ball
abprallen, Hanne versuchte nachzusetzen, aber die Torfrau war dann schneller. Wieder gab es
einen Freistoss (9.Min.), diesmal schoß Katrin knapp vorbei. Eine Chance nach der anderen ergab
sich nun: Hanne in der 10.Minute, Steffi –nach einer Flanke von Anna- in der 17. Minute, Hanne
in der 20.Minute knapp vorbei. Brunsbüttel war schwach und gar nicht wieder zu erkennen. Sina
wurde dann in der 21. Minute im Strafraum gefoult und es gab einen Elfmeter. Der 1.Schuß von
Katrin war ein Treffer, zählte aber nicht, da Hanne zu schnell in den Strafraum gelaufen war. Der
2. Schuss von Katrin ging dann leider vorbei. Aufgrund der vielen Chancen mussten wir nicht
verzweifeln. Erst in der 32. Minute gab es für Brunsbüttel eine Chance; Jule konnte die Situation
klären. Schön anzusehen war das Zusammenspiel mit Svea, Steffi und Hanne. Hanne machte
ihren Fehler vom Elfmeter wieder gut ☺ und machte in der 35. Minute das 2:0. 42. Minute: erneut
setzte sich Anna über Außen durch, bediente Steffi mit einer hohen Flanke, Steffi köpfte knapp am
Tor vorbei.
Für die 2.Halbzeit hieß es „dran bleiben“, denn Brunsbüttel ist nicht zu unterschätzen, auch wenn
unser Gegner es in der 1.Halbzeit noch nicht gezeigt hatte. Von wegen, so schnell konnte ich gar
nicht gucken und schreiben und fertig war das 3:0, Torschützin Steffi (47.Minute). Steffi war dann
nur noch durch ein Foul zu stoppen, im Strafraum. Wieder ein Elfmeter für uns (54.Minute) –
Maren und schwups 4:0. Die 1. Auswechselung dann in der 56.Minute: Lisa für Steffi. Vernünftig
warm gemacht, kein Problem für Lisa. Alle Spielerinnen sollten noch zum Einsatz kommen. Der
nächste Knaller in der 57. Minute, ein Freistoss aus ca. 35Meter Entfernung, direkt von Katrin
verwandelt, 5:0. Brunsbüttel gab aber nicht auf, obwohl es verdächtig nach Abseits roch, erzielten
sie den Anschlusstreffer in der 65.Minute zum 5:1 (Anja Petersen).
Weitere Auswechselungen gab es in der 66.Minute: Lena für Maren und in der 72. Minute: Svenni
für Nina. Lena durfte sich um die gefürchtete Gegenspielerin Anja Petersen kümmern und machte
das sehr gut. Und Svenni hatte noch Luft, obwohl sie vorher bei der SGII durchgespielt hatte. Hut
ab!
Chancen gab es noch auf beiden Seiten und in der 81. Minute erzielte Brunsbüttel das 5:2 durch
Jenny Deya. Der Sieg war aber nicht gefährdet. Svea konnte – mit einem tollen Pass durch die
Gasse – eine Vorlage für Hanne geben. Hanne stellte damit in der 82. Minute das 6:2 her.
Schöner ging es nicht ☺
Fazit:
Zuverlässigkeit und eine sehr gute und vor allem geschlossene Mannschaftsleistung sind die
Zauberwörter für das Spiel der SGI.

VfR Horst- SG Süderholm/Sarzbüttel 1:2 (1:0)

„Der Turbo lief erst in der 2.Halbzeit, mehr Tore wären möglich gewesen“

Aufstellung: Kerstin Ramm, Julia Steinkrauss, Katrin Lorenzen, Stephanie August, Maren Ihfe, Janine Möller,
Lisa Grabow, Svea Dühr, Svenja Franssen, Hanne Jungbloot, Nina Hass
Eingewechselt/Ersatz: Kirsten Schmidt, Anna Boie, Sina Voigt, Lena Paustian, Kathrin Henschen
Unser Gegner sagte zum Ende der Halbzeit, dass wir ein anspruchsvoller Gegner sind,
aber einfach. Teilweise sah es in der 1. Halbzeit auch aus. Ich wusste aber, dass wir
mehr können, um als Sieger hervorzugehen.
Es fehlte sehr lange die Zuordnung und die Zweikampfstärke. Horst warnte uns in der
16. Minute mit einem Pfostenschuss. Nur durch Einzelaktionen fielen wir mal auf.
Hanne versuchte es in der 18.Minute, schoss nur knapp vorbei. In der 22. Minute
wurden die grippegeschwächten Nina und Janine ausgewechselt. Kirsten und Lena
besetzten die Positionen. Svenja konnte sich über Außen durchsetzen, aber der Ball
landete im Außennetz (24Min). Horst machte weiter Druck. So kam es in der 37.
Minute zur Ecke und die Spielerin Laura Gorka konnte per Kopf das 1:0 für Horst
erzielen. Dann kam endlich mehr Biss in Spiel. Hanne war mit einem Lattentreffer
sehr nah am Anschlusstreffer dran (43Min). Kirsten setzte in der 45. Minute nach und
konnte Hanne eine Vorlage geben. Hanne verfehlte nur knapp das Tor.
In der 2. Halbzeit kamen dann Anna und Sina rein (für Lisa und Svenja). Alle
Spielerinnen kamen somit zum Einsatz. Danke Kati, dass du dich auch bereitgestellt
hast. Wir gingen jetzt mehr in die Zweikämpfe und der Siegeswille war deutlich zu
spüren. In der 50. Minute kam Lena gefährlich vors Tor, scheiterte aber an der
Torhüterin. Nach einer Ecke von Svea (60 Min) schoss Steffi nur knapp vorbei.
Katrins Freistoß in der 64. Minute war die nächste Chance. Der Treffer für uns lag in
der Luft. Zum Glück hat Svea auf mich gehört ☺ und schoss mal selbst. Der Ball kam
schön hoch aufs Tor und schon stand es 1:1 (68.Min.).
Unser Gegner hatte keine echte Chance mehr. Die Abwehr stand sehr gut und Steffi „
unser Kampfschwein“ (liebevoll gemeint ☺ ) ließ keine vorbei. Kirsten fasste sich in
der 70. Minute ein Herz und dribbelte mehrere Spielerinnen aus, gab Hanne die
Vorlage zum 2:1. Bis zur letzten Minute haben alle gekämpft. Hanne hätte noch 3
Tore machen können. Selbst Jule konnte sich über Außen durchsetzen und mit einer
Flanke Hanne bedienen. Kirsten stand in der 91.Minute allein vorm Tor, verfehlte nur
knapp übers Tor. Spannend bis zum Schluss.
Fazit:
Ein Superlob an ALLE. Glaube kann Berge versetzen. Ihr habt an Euch geglaubt, so
war der Sieg doch nur eine Formsache.

Münsterdorfer SV – SG Süderholm/Sarzbüttel 3:4 (0:2)

„Nervenkrieg pur, super gekämpft und wieder 3 Punkte geholt!“

Aufstellung: Kerstin Ramm, Elisa Eweleit, Katrin Lorenzen, Stephanie August, Sina Voigt, Maren Ihfe, Janine
Möller, Lena Paustian, Svea Dühr, Kirsten Schmidt, Nina Hass
Eingewechselt/Ersatz: Lisa Grabow, Christina Heldt, Svenja Franssen, Corinna Timm-Behrends

Wir wussten alle, dass Münsterdorf ein ernst zu nehmender Gegner ist. Und daher wurde bis
zur letzten Minute von allen „alles“ gegeben und super gekämpft. Kurios fing es an, da der
Platz nicht korrekt gekreidet war. Der Schiri pfiff das Spiel an und an der Außenlinie lief noch
der Kalkwagen entlang. Das brachte uns zum Glück nicht aus der Ruhe. In der 4.Minute
brachte Svea eine Flanke gefährlich vors Tor und Steffi konnte per Kopf das 0:1 erzielen.
Weiter ging es in der 9.Minute mit einem Freistoss von Svea, den Kirsten nur knapp am Tor
vorbei köpfte. Keineswegs war unser Gegner zu unterschätzen. Kerstin konnte in der
11.Minute sehr gut parieren. Wir mussten uns sehr konzentrieren, war es auch die ganze Zeit
ein kampfbetontes Spiel. Kirsten konnte über die Außenlinie dann Svea in Szene setzen. Sveas
Torschuss prallte ab und Nina machte dann per Kopf das 0:2 (19.Min.). Elisa und Sina hatten
mit ihren Gegnerinnen keine bzw. kaum Gelegenheit das Spiel mit zu gestalten. Beide haben
sich aber immer sehr gut abgesprochen und sich gegenseitig unterstützt. Daher war Lena im
Mittelfeld oft auf sich alleine gestellt. Vorrangig war es aber die Gegenspielerinnen in den
Griff zu bekommen. Wir hatten durchaus unsere Chancen. Lisa kam in der 28.Minute für Steffi
rein. In der 30.Minute konnte Lisa einen Freistoss direkt verwandeln. Nur leider zählte der
Treffer nicht, hatte der Schiri doch indirekten Freistoss angezeigt. Svenja kam dann in der 38.
Minute für Maren ins Spiel. Münsterdorf machte weiter Druck, kam erneut gefährlich vors
Tor. Wir hielten aber Stand. In der 43.Minute gab es eine gelbe Karte für Elisa (Handspiel).
Der Schiri ließ dann noch 4 Minuten nachspielen, bis dann endlich die 1. Halbzeit zu Ende
war.
Die 2.Halbzeit wurde dann sehr turbulent, es gab viele gelbe Karten und sogar rot und gelb-rot.
Chrissi konnte in der 60.Minute auf der Torlinie retten. Es wurde viel von der gegnerischen
Seite geschimpft. Der Trainer wurde sogar 2x vom Platz verwiesen. Lisa fing sich dann sogar
noch eine gelbe Karte ein. Bis zur 66.Minute war es ein auf und ab. Svea zeigte dann ihr
Können und verwandelte eine Ecke direkt zum 0:3. „Nur noch 20 Minuten“, aber es war noch
lange nicht Schluss. Münsterdorf kam wieder gefährlich vors Tor und Elisa (als letzte Frau) hat
mit allen Mitteln versucht das Tor zu verhindern. Ihr Handspiel wurde leider vom Schiri mit
Rot geahndet und es gab einen Elfmeter (71.Min.). Dieser wurde auch zum 1:3 verwandelt (die
Nr.13 Diana). Mit 10 Frauen hieß es dann, defensiv spielen und kämpfen. Kirsten wurde mal
wieder gefoult. Diesmal gab es einen direkten Freistoß und Lisa konnte nun ein korrektes Tor
verbuchen, 1:4. Münsterdorf brachte nun alles nach vorn. Hier nun ein direkter Freistoß zum
Nachteil für uns direkt verwandelt, 2:4 (75Min.)wieder die Nr.13 Diana. Die letzten Minuten
waren von vielen Fouls geprägt und es entschied nur noch der Kampf. Das 3:4 für Münsterdorf
wurde wieder durch die Nr.13 – ein direkter Freistoß- hergestellt. Münsterdorf bekam dann
sozusagen für das aggressive Verhalten die letzte Quittung und eine Spielerin musste mit gelbrot
vom Platz. Wir hielten dann mit den letzten mobilisierten Kräften die 3Minuten
Nachspielzeit durch und der Sieg war letztendlich auch verdient.
Fazit:
Eurer Engagement (z.B. trotz Erkältung für die Mannschaft da zu sein, oder den Dienst
tauschen, um mitspielen zu können) und euer Zusammenhalt ist Gold wert. Immer schön
spielen ist nicht möglich, aber immer für einander da zu sein schon. DANKE SCHÖN!

SG Süderholm/Sarzbüttel I – TSV Friedrichskoog 12:1 (5:1)

Unglaublich: 1 Flasche Korn und es wird „zweistellig“!

Aufstellung:
 Kerstin Ramm, Julia Steinkrauss, Stephanie August, Sina Voigt, Maren Ihfe, Janine Möller,
Lena Paustian, Anna Boie, Svea Dühr, Kirsten Schmidt, Nina Hass
Eingewechselt: Elisa Eweleit, Hanne Jungbloot, Svenja Franssen

Es fing lustig an und hörte lustig auf. Ich durfte erstmal lernen, wer nun wann welche
Trikotnummer hat. Daraufhin war ich noch etwas verwirrt und hätte fast das 1:0 von
Nina in der 2.Minute! nicht mitbekommen. Natürlich wieder eine Vorlage von Svea.
Schnell ging es weiter nach vorne. Eine Flanke von Anna hatte Kirsten auf dem Kopf,
traf nur die Latte (3.Min.). Katrin war leider noch verletzt. Svea war nun für die
Ecken zuständig und die kamen sehr gut. Aufpassen mussten wir in der 9.Minute.
Friedrichskoog hatte einen Freistoss sehr schnell durchgeführt. Steffi konnte sicher
und ruhig klären. Es ging also weiter in Richtung Friedrichskooger Tor. Wieder hatte
Kirsten -nach einem Freistoss von Svea- ein Tor auf dem Fuß (14.Min). Eine Minute
später schaffte es dann Lena und machte das 2:0. Als wäre das noch nicht genug.
Wieder eine Minute später wollte es Maren wissen und rüttelte mit einem
Lattenkracher alle (auch die Zuschauer) auf. Friedrichskoog kam dann nur noch in
der 23.Minute mit dem Ehrentreffer zum Vorschein. Svenja Ehlers verwandelte direkt
einen Freistoß (2:1). Durch ein Handspiel von Friedrichskoog kam es in der
27.Minute zu einem Elfmeter. Maren konnte ganz souverän den Elfmeter zum 3:1
verwandeln. Alles lief rund. Das Zusammenspiel mit der Abwehr und dem Mittelfeld
war sehr gut. Sina hatte mit ihrer Sonderbewachung den anderen Mitspielerinnen
genügend Freiraum geben können. Durch einen Freistoss von Svea war es dann
wieder Maren (genannt „Hossi) und es stand 4:1 (32.Min.). Nina nutzte einen
Kopfball von Kirsten und stellte zum Ende der 1.Halbzeit das 5:1 her.
In der Halbzeitpause wollte ich nicht viel sagen, außer das wir weiterhin so gut
spielen sollen und die Konzentration nicht verlieren dürfen. Eine Spielerin (die ich
hier jetzt namentlich nicht erwähnen möchte) machte den Vorschlag: bei einem
zweistelligen Sieg könnte die Trainerin eine Flasche Korn ausgeben. Ich nahm die
Wette an und konnte meinen Kugelschreiber gar nicht mehr aus der Hand nehmen….
sooo viele Tore musste ich noch aufschreiben!
In der 2. Halbzeit kam dann Elisa für Sina und Svenja für Anna, Hanne für Lena ins
Spiel rein. Der Spielfluss war enorm und ob Flanken, Ecken, Freistösse -> alles lief
sehr gut.
– Nina konnte nach einer Flanke von Lena das 6:1 (50.Min) erzielen.
– Kirsten machte nach einer Flanke von Nina per Kopf das 7:1 (55.Min.).
– Nina setzte im Alleingang das 8:1 (56.Min.) nach.
– Kirsten wieder per Kopf nach einer Ecke von Svea das 9:1 (67.Min.).
– Kirsten konnte es nicht lassen, das 10:1 in der 80.Min.
– Jule wie von einer Tarantel gestochen im Alleingang das 11:1 (86.Min.).
Der krönende Abschluss war dann das super geniale Tor von Elisa in der 88.Minute
(12:1). Ein Weitschuss aus ca. 40 Metern direkt ins Tor. Unglaublich.
Fazit:
Der hohe Sieg einfach genial. Das lag hoffentlich nicht an der gewonnenen
Flasche Korn

TSV Barlt -SG Süderholm/Sarzbüttel 0:6 (0:3)

Es gibt noch viel zu tun, packen wir es an!

Aufstellung:
 Kerstin Ramm, Julia Steinkrauss, Katrin Lorenzen, Sina Voigt, Maren Ihfe,
Janine Möller, Lena Paustian, Anna Boie, Svea Dühr, Kirsten Schmidt, Nina Hass
Eingewechselt: Stephanie August, Hanne Jungbloot, Svenja Franssen
Der Kader für die 1.Mannschaft steht und wir wollten das 1.Punktspiel unbedingt
gewinnen. Es fing in der 1.Halbzeit auch sehr gut an. Bereits in der 6.Minute konnte
Lena -nach einer Vorlage von Kirsten- das 1.Tor erzielen. Durch einen Lattenkracher
von Katrin (Freistoß) ging es in der 9.Minute gleich weiter. In der 10.Minute
konnten wir dann durch Maren -nach einer Ecke von Katrin- das 2.Tor verbuchen.
Die Torfrau von Barlt konnte nur mit der Faust abwehren und Maren nutzte eiskalt
die Chance. Mit einigen Einzelaktionen durch Kirsten oder Janine und gutes
Zusammenspiel mit dem Mittelfeld –Svea- waren wir vorm Barlter Tor gefährlich.
In der 20.Minute verletzte sich (ohne Fremdeinwirkung) Katrin und musste
ausgewechselt werden. Steffi übernahm den Libero-Posten und die Abwehr stand
wieder sicher. Kerstin hatte im gesamten Spiel nicht sehr viel im Tor zu tun.
Zum Ende der 1.Halbzeit war die Luft raus, es gelang nicht mehr viel. Jedoch konnte
Svea in der 43.Minute einen Freistoß direkt verwandeln. Für die Barlter Torfrau
unhaltbar. Das machte schon Mut für die 2.Halbzeit. Denn Barlt hielt tapfer dagegen.
Sie kamen zwar nicht nennenswert vor unser Tor, machten uns aber schon das Leben
schwer.
Zur 2.Halbzeit kam dann Hanne auf die Außenposition für Lena rein. Wir kamen
nicht ins Spiel, vieles war sehr zerfahren. Barlt stellte sich mit allen Spielerinnen
hinten rein. Ein gutes Zusammenspiel war nicht mehr zu erkennen. Kirsten versuchte
sich dann in der 60.Minute im Strafraum durchzusetzen, wurde dann vom Libero
gefoult. Die Barlter Spielerin erhielt die rote Karte. Kirsten konnte dann den Elfmeter
–nach einer Faustabwehr der Torfrau- im Nachschuss verwandeln (0:4). In der
72.Minute kam dann Svenja zum 1.Einsatz in dieser Saison.
Selbst gegen 10 Barlter Spielerinnen taten wir uns weiterhin sehr schwer. Es gab nur
wenige Einzelaktionen z.B. durch Nina oder Janine. Aber Barlt hielt tapfer dagegen,
gaben bis zur letzten Minute nicht auf. Erwähnen kann ich nur noch das 0:5 durch
Kirsten in der 70.Minute und das 0:6 in der 88.Minute durch Lena.
Fazit:
Der hohe Sieg darf nicht darüber hinweg täuschen, dass wir noch Defizite haben.
Gut ist, dass wir jetzt und rechtzeitig erkennen, woran wir noch arbeiten müssen.

Torschützenliste

Kirsten Schmidt 8 Tore
Lisa Grabow 6 Tore
Steffi August 3 Toer
Nina Hass 3 Tore
Maren Ihfe 2 Tore
Svea Dühr 2 Tore
Patrizia Majewska 1 Tor
Katrin Lorenzen 1 Tor
Sina Voigt 1 Tor
Susanne Wiener 1 Tor
Anna Boie 1 Tor
Elisa Eweleit 1 Tor

Spielberichte

Frisia 03 Risum-Lindholm – SG Süderholm/Sarzbüttel 5:3 (2:2)

Aufstellung:
Kathrin Henschen – Jule Steinkrauss, Katrin Lorenzen, Elisa Eweleit, Sina
Voigt, Janine Möller, Svea Dühr, Lisa Grabow, Anna Boie, Maren Ihfe,
Svenja Franssen
Einwechslungen:
– 
46 Min. Paty Majewska für Sina
– 38 Min. Beate Voss für Janine
– 46 Min. Nina Hass für Svenja
Wir waren noch gar nicht richtig auf dem Platz, da lagen wir ab der
2 Min. durch S. Hotkes schon hinten. Maren Ihfe hätte in der 7. Min.
aber gleichziehen können. Leider verpasste sie nur knapp das Tor. In
der 15. Min. erhöhte Ch. Wolf auf 2:0. Dann konnte Anna Boie sich
alleine durchsetzen und verkürzte auf 2:1 durch ein schönes Solo.
Nun war das Spiel ausgeglichen und es gab mehrer Chancen auf
beiden Seiten. Svea Dühr konnte durch einen verdeckten Schuss
dann in der 38. Min. zum 2:2 ausgleichen.
So ging es in die Halbzeitpause und wir hatten uns vorgenommen
dieses zu halten. Aber schon in der 48. Min. erhöhte Ch. Wolf auf
3:2. Wir steckten aber nicht auf und so hatte wieder Anna Boie eine
100%-ige Chance, die aber auf der Linie vereitelt wurde und auch
Elisa Eweleit konnte einen 20 Meter Schuss nicht im Tor
unterbringen. Julia Jensen erhöhte dann noch auf 4:2 und in der 85.
Min. Ch. Wolf auf 5:2. Wieder hatten wir genug Chancen, die wir
nicht nutzten. Erst in der 88. Min. konnte Elisa Eweleit uns wieder
durch ein Tor auf 5:3 ran bringen, welches dann auch der Endstand
war.
Fazit: Eine Niederlage, die mal wieder nicht nötig getan hätte und
uns nun auf den letzten Tabellenplatz bringt.

SG Süderholm/Sarzbüttel – Flensburg 08 4:5 (0:3)

Aufstellung:
Elke Voß – Jule Steinkraus, Katrin Lorenzen, Janine Möller, Elisa Eweleit,
Maren Ihfe, Svea Dühr , Lisa Grabow, Anna Boie, Kirsten Schmidt, Nina Hass
Ersatzspieler waren: Beate Voss, Svenni Franssen, Melli Schulz und Sina Voigt

Gekämpft, gehofft und doch verloren – so könnte man das Spiel gegen
Flensburg bezeichnen. Es begann gleich mit einer Riesenchance von Kirsten
Schmidt in der 3. Min., die aber durch die Torfrau von Flensburg vereitelt
wurde. Ansonsten war in der ersten Halbzeit Flensburg klar die bessere
Mannschaft und ging nach 7 Minuten durch Jana Lehwalder in Führung. Bei
uns lief nicht viel. Das gute Spiel von Rotenhof war vergessen. Wir standen zu
weit vom Gegner, hatten große Probleme im Spielaufbau und konnten den
Angriffen von Flensburg nur knapp gegen halten. Das Mittelfeld war mit der
Aufgabe Ruhe ins Spiel zu bringen einfach überfordert und konnte auch keine
Akzente nach vorne setzen. So war es nicht verwunderlich, dass wir in der 25.
Min wieder durch Jana Lehwalder und in der 43 min durch Anne Rösen mit
0:3 hinten lagen. Wir hatten zwar noch die ein oder andere Chance, konnten
diese aber mal wieder nicht verwerten.
Dann begann die zweite Halbzeit und wir stellten einiges um, Sina Voigt kam
für Elisa Eweleit und Beate Voss für Svea Dühr. Nun nahmen wir das Zepter
in die Hand und Maren Ihfe erzielte in der 47. Min. das 1:3. Leider waren wir
noch am Feiern, da erzielte Jana Lehwalder das 1:4. Aber wir blieben dran.
Und durch einen super Einsatz von Kirsten Schmidt, die nur durch ein
Foulspiel im Strafraum gestoppt werden konnte, machte Lisa Grabow das 2:4
durch einen Strafstoss. Flensburg kam nun nicht mehr aus ihrer Hälfte raus
und Sina Voigt gelang in der 80. Min. durch einen verdeckten Schuss das 3:4.
Nur eine Minute später spielte erneut Kirsten Schmidt sich alleine vor der
Torfrau frei und legte für Nina Hass zum 4:4 auf. Aber in der 89. Min. konnte
dann wieder Jana Lehwalder überraschend zum 4:5 Endstand abschließen.
Wir hatten zwar noch einige Ecken und einen Schuss aufs Tor konnten aber
nicht mehr ausgleichen. Zwischenzeitlich bekam Jule Steinkrauss noch die
gelbe Karte wegen Nachtreten und Melli Schulz wegen Foulspiels.
Fazit: Eine tolle Aufholjagd die uns am Ende den verdienten Punkt aber
nicht brachte.

SG Süderholm/Sarzbüttel – TuS Rotenhof 1:1 (0:0)

Aufstellung:
Kati Henschen – Jule Steinkrauss, Katrin Lorenzen, Janine Möller, Elisa
Eweleit, Maren Ihfe, Svea Dühr, Lisa Grabow, Anna Boie, Svenja Franssen,
Kirsten Schmidt
Ersatzspieler waren: Nina Hass ( 46 min. für Svenja), Paty Majewka ( 80 min.
für Janine) , Beate Voss

Von Beginn an machten wir ein gutes Spiel und setzten Rotenhof sofort
unter Druck. Unser Mittelfeld funktionierte super und wir ließen den
Ball kontrolliert laufen. Dadurch ergaben sich sehr schnell unzählige
Torchancen für uns zum Beispiel durch Maren Ihfe, Lisa Grabow,
Kirsten Schmidt und Elisa Eweleit, die aber durch die Rotenhofer
Torhüterin oder durchs Aluminium vereitelt wurden. Von Rotenhof war
in der ersten Halbzeit nur ein Eckstoß zu verzeichnen, sonst waren sie in
ihrer Hälfte gebunden. Kurz vor dem Halbzeitpfiff stieß Kirsten
Schmidt so unglücklich mit der Torfrau von Rotenhof zusammen, dass
diese ausgewechselt werden musste und zur Behandlung ins WKK
Heide eingeliefert wurde.
Zur zweiten Halbzeit zeigten wir wieder unsere Feldüberlegenheit,
obwohl es noch 0:0 stand. Chancen hatten dieses Mal Lisa mit einem
Lattenknaller aus 18 m und auch Maren brachte den Ball leider nicht im
Tor der Gäste unter. Ab der 65 Min. schalteten wir einen Gang runter
und Rotenhof fand zurück ins Spiel und erzielte völlig überraschend das
0:1 durch Inga Claussen. Nach 10 Min. Schockzeit zogen wir wieder an
und nahmen das Spiel wieder in die Hand. Wieder spielten wir einige
Tormöglichkeiten raus, aber erst in der 89 . Min. gelang Kirsten
Schmidt der verdiente Ausgleich.
Fazit: Das Spiel hätte für uns zweistellig ausgehen müssen, aber es
sollte nicht sein.

MTV Leck – SG Süderholm/Sarzbüttel 4:0 (1:0)

Aufstellung:
Kati Henschen – Jule Steinkrauss, Katrin Lorenzen, Janine Moeller, Elisa
Eweleit, Maren Ihfe, Svea Dühr, Lisa Grabow, Anna Boie, Bente Schuldt,
Nina Hass
Ersatzspieler waren: Beate Voss, Sina Voigt, Patty Majewska, Svenni
Frannssen

Leck war aufgrund ihres Tabellenplatzes der klare Favorit, aber da
wollten wir gegenhalten. Dieses gelang uns auch und wir hatten
wieder einmal einige gute Chancen, die wir nicht hinter die Torlinie
brachten. Leck kam nicht so ins Spiel, wie sie sich das gedacht
hatten, dazu trugen unsere gut gestellte Abwehr und auch das dieses
Mal funktionierende Mittelfeld bei. Wir mussten leider auf Kirsten
Schmidt verzichten (musste Arbeiten), sie wurde aber durch Bente
Schuldt gut vertreten. Dann fiel aus einer unübersichtlichen
Torsituation leider das 1:0 für Leck. Aber wir steckten nicht auf und
kämpften uns ins Spiel zurück.
Weiter ging es nach der zweiten Halbzeit mit dem Druck auf das Tor
von Leck. Dann hatte Maren Ihfe eine Tormöglichkeit, die eigentlich
schon drin war, aber in letzter Sekunde verhindert wurde. In der 68
Min. fiel dann das 2:0, aber auch das steckten wir gut weg. Bente und
Lisa hatten noch einige Möglichkeiten und wir erhöhten den Druck.
So war es nicht verwunderlich, dass wir in der 82. und 91. Min. noch
zwei Gegentore dazu bekamen, so dass es am Ende 4:0 für Leck
hieß.
Fazit: Es stimmte in der Mannschaft trotz der Niederlage. Der Kampf
und auch die Einstellung passen und langsam erkennt man auch
Fortschritte im Spielaufbau. Nur im Abschluss muss noch
nachgebessert werden.

SG Süderholm/Sarzbüttel – VFR Schleswig 0:3 (0:0)

Aufstellung:
Susanne Wiener – Beate Voss, Katrin Lorenzen, Janine Möller, Steffi August,
Svenja Franssen, Svea Dühr, Lisa Grabow, Maren Ihfe, Kirstin Schmidt, Nina
Hass
Ersatzspieler waren:
Elisa Eweleit (5. Min für Steffi), Anna Boie (46. Min für Svenja) , Melanie
Schulz (80. Min für Möller)

Das Spiel begann gleich mit einer unglücklichen Aktion. Nach 5 Minuten
stieß Steffi August mit der Torhüterin von Schleswig so unglücklich
zusammen, dass sie ausgewechselt werden musste. Sie konnte zur zweiten
Halbzeit wieder eingesetzt werden, wie sich aber später rausstellte, war ihr
Kiefer gebrochen und sie musste in die Klinik nach Kiel. Für sie ist die
Saison beendet und wir wünschen ihr an dieser Stelle gute Besserung. Für
sie wurde Elisa Eweleit eingewechselt. Dann spielten wir wie gewohnt auf
das Tor der Schleswiger und hatten durchaus wieder unsere Torchancen
durch Kirstin Schmidt und Nina Hass. Aber auch die Schleswiger hatten
einige Möglichkeiten, die durch unsere gut stehende Abwehr vereitelt
wurden. So stand es zur Halbzeit 0:0, was auch gerecht war.
In der zweiten Halbzeit bauten wir gleich wieder druck auf und setzten
uns vor dem Schleswiger Torraum fest. Dann fiel überraschend in der 66.
Min. durch einen schnellen Konterangriff das 0:1. Danach fielen wir
wieder in ein tiefes Loch und wir fanden überhaupt nicht ins Spiel zurück
und wurden dann in der 75. Min. durch das 0:2 bestraft. Die Mannschaft
gab sich aber nicht ganz auf und hatte durchaus noch die ein oder andere
Tormöglichkeit, die aber nicht zum Erfolg führten. Dadurch konnte
Schleswig noch mal in der 86. Min. auf 0:3 erhöhen, welches auch der
Endstand war. Dann kam es in der 88. Min. zu einem Zusammenstoß der
Schleswiger Mittelstürmerin und Elisa, die dann mit einer
Schienbeinprellung ausgewechselt werden musste.
Fazit: Eine Niederlage, die wieder mal nicht nötig tat und uns weiter ans
Tabellenende brachte.

TSV Klausdorf – SG Süderholm/Sarzbüttel 5:0 (1:0)

Die Aufstellung:
E.Eweleit – J.Steinkrauss, M.Ihfe, K.Lorenzen, J.Moeller (Ausgewechselt
gegen N.Hass), A. Boie, S. Franssen ( Ausgewechselt gegen P.Majewka),
S.Dühr,, L. Grabow, B.Schuldt, K. Schmidt
Ersatz: N.Hass und P.Majewka

Eigentlich hatten wir uns einiges gegen Klausdorf erhofft. Klar sind
sie Tabellenzweiter, aber wir spielten hinten dieses mal mit einer
Viererkette. Leider fielen Kati und Steffi wegen Verletzung und
Krankheit aus, aber die Torwartfrage wurde durch Elisa gelöst. Sie
war eine der besten auf dem Platz und bewarte uns vor einer höheren
Niederlage. Leider fiel das erste Tor schon nach 9 Minuten, weil
unsere Abwehr sich noch nicht gefunden hatte. Und auch weiter
standen wir gewaltig unter Druck, aber Klausdorf konnte seine
Führung nicht weiter ausbauen. Auch unsere Chancen stiegen und
wir vergaben mal w
eder leichtfertig 100%-ige Dinger durch K.
Schmidt und B. Schuldt. So stand es zur Halbzeit nur 1:0 und wir
konnten noch hoffen.
Zur zweiten Halbzeit hatten wir gleich zu Beginn durch B.Schuldt
wieder eine Riesenchance, die leider auch nicht den Ausgleich
brachte. Dann fiel durch einen Stellungsfehler unserer Abwehr das
2:0. Und dann passierte leider wieder das, was wir noch abstellen
müssen. Einige Damen stellten das Fußballspielen völlig ein und
begaben sich zum Ostereiersuchen. So war es auch nicht
verwunderlich, dass wir schnell das 3:0 und 4:0 einfingen. Nun fiel
es dem Rest der Mannschaft schwer sich gegen die Klausdorfer zu
wehren und das Spiel endete dann mit dem 5:0.
Fazit: Mal wieder eine Niederlage die nicht nötig tat und leider
durch die Einstellung einiger Spielerin teilweise mit herbeigeführt
wurde.

SG Süderholm/Sarzbüttel – MTV Wrohm 1:4 (0:3)

Die Aufstellung:
K. Henschen – J. Steinkrauss, K. Lorenzen, E. Eweleit, S. August, M. Ihfe,
S. Dühr, L. Grabow, J. Moeller, K. Schmidt, S. Franssen
Ersatz: A. Boie, N. Hass, P. Majewska, M. Schulz

Dass es ein schweres Spiel gegen den Tabellenführer wird, war allen klar.
Trotzdem stimmten die Einstellung und der Einsatz von Anfang an. Wir
zeigten in den ersten 20 Minuten ein tolles Spiel und waren mit Wrohm
auf einer Höhe. Dann fiel überraschend das 0:1 und wir fielen in den alten
Trott zurück. Es stimmte nichts mehr bei uns. Die Zuordnung im
Mittelfeld und in der Verteidigung. Dazu kam, dass wir unsere
Möglichkeiten im Sturm durch K. Schmidt und S. Franssen nicht nutzten.
Schnell fiel das 0:2 durch einen Freistoß, bei dem es nichts zu Halten gab
durch unsere Torfrau Kati Henschen. Dann fiel kurz vor der Pause auch
noch das 0:3, welches nicht nötig war. Man hatte den Anschein, dass alle
schon beim Pausentee waren. So lagen wir zur Pause 0:3 zurück, was
Eigentlich nicht nötig war.
Dann folgte die zweite Halbzeit und wir spielten jetzt mit dem Wind. Wir
bauten jetzt sofort Druck auf und Wrohm kam aus der eigenen Hälfte
nicht mehr raus. Dadurch ergab sich für Lisa Grabow die Möglichkeit
zum Anschlusstreffer. Durch das Tor beflügelt machten wir weiter Druck,
aber leider hatten wir nur noch einige Möglichkeiten durch K. Lorenzen,
K. Schmidt und N. Hass und es fiel kein weiteres Tor für uns. Dann fiel
noch das 1: 4 für Wrohm, welches durch Nachlässigkeiten unserer Torfrau
und der Abwehr ermöglicht wurde.
Fazit: Der Sieg für Wrohm ging in Ordnung, fiel aber etwas zu hoch aus.
Mit dieser Einstellung zum Spiel und dem Kampf, denke ich, werden wir
die nächsten Spiele so bestreiten, dass ein positives Ergebnis dabei raus
kommt.

SG Süderholm/Sarzbüttel – SV Fortuna Bösdorf 0:3 (0:0)

Die Aufstellung:
K. Henschen – J. Steinkrauss, K.Lorenzen, M.Ihfe, S.August, S.Franssen, S.Dühr,
J.Moeller, L.Grabow, K.Schmidt, N.Hass

Nach dem der Winter eine optimale Vorbereitung auf die Rückrunde nicht
zuließ, mussten wir nun heute gegen Fortuna Bösdorf ran. Die erste
Halbzeit fing eigentlich gut an. Schon nach 5 Minuten hatten wir die erste
Torchance durch Kirsten Schmidt, die aber durch die Bösdorfer
Torhüterin vereitelt wurde. Und so ging es auch weiter, es wurde ein Spiel
auf ein Tor. Ganze zweimal kamen die Bösdorfer vor unser Tor. Meistens
durch Standards, wie eine Ecke und einen Freistoß. Die SG
Süderholm/Sarzbüttel baute den Druck weiter auf und wir kamen zu
weiteren Torchancen, was auch das Eckenverhältnis von 6 zu 2 belegt.
Die Chancen wurden unter anderem durch Nina Hass, Lisa Grabow und
Maren Ihfe leider vergeben.Zur Halbzeitpause stand es immer noch 0:0
und wir traten die zweite Halbzeit mit zwei Auswechselungen an. In der
37 min wurde B. Voss für S. Franssen und dann in der 46 min wurde E.
Eweleit für J. Moeller eingewechselt.
Bösdorf kam nun besser ins Spiel und es dauerte 10 Minuten bis wir uns
dann wieder am Bösdorfer Strafraum festsetzen konnten. Da fiel auch in
der 50 min das 0:1 für Bösdorf durch Laura Brien. Auch in dieser Phase
hatten wir wieder zahlreiche Torchancen durch Kirsten Schmidt, Nina
Hass und Maren Ihfe, die leider alle nicht zum Erfolg führten. Dann
merkte man, dass bei uns die Kondition nachließ und so konnte Bösdorf
durch zwei Konter ihre Führung in der 82. und 88. Minute durch Karola
Prüß weiter ausbauen.
Wenn man es zusammenfasst, kann ich sagen, dass die Mannschaft sich
bemüht hat. Leider fehlte das nötige Glück im Abschluss, so dass die
Niederlage etwas zu hoch ausgefallen ist. Im Rahmen der Vorbereitung
bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Es gibt noch viel zu tun, aber
wir haben ja noch viel zeit.

Süderholm/Sarzbüttel I – Frisia 03 Risum Lindholm 1:3 (1:2)

Schwacher Hinrundenabschluss

Aufstellung: Kathrin Henschen – Katrin Lorenzen, Jule Steinkrauss, Janine Möller, Beate Voss, Steffi August,
Maren Ihfe, Svea Dühr, Anna Boie, Svenni Franßen, Kirsten Schmidt
Eingewechselt: Nina Hass

Ohne den kranheitsbedingten Ausfall von Lisa und nur einer eigentlichen Stammkraft
auf der Bank konnte man über die gesamte Partie nicht überzeugen. Vielen Dank
noch mal an Bella und Corinna, die sich nach 90-minütigem Einsatz in der Zweiten
noch bei der Ersten auf die Bank setzten. Die gute Leistung aus dem Spiel in
Flensburg und der tollen Bustour konnte nicht transportiert werden! Eine große
Chance hatte Svea, die einen Schuss aus 17 Metern zu hoch ansetzt. Als Kati
aufgrund falschen Schuhwerks in Minute 7 ausrutscht und den Ball nicht mehr
erreichen kann, gelang man durch Höttges früh mit 0:1 in Rückstand. Die Abwehr
fand nur schwer ins Spiel. Dazu muss man sagen, dass es gegen die sehr schnellen
Spitzen auch nicht leicht war, aber wir können es besser. Steffi hatte in der 18. Minute
den Ausgleich auf dem Fuß. Sie legt einen Pass von Svea an der herauslaufenden
Torfrau vorbei und trifft – obwohl das Tor leer war – nur den Pfosten. Svenni hätte
nach einer halben Stunde auch ausgleichen können, als die unsichere Torfrau sie
anschießt, der Ball aber am Tor vorbei geht. In Minute 36 schießt erneut Höttges
allein im Sechzehner unhaltbar sehr platziert ins Eck zum 0:2 ein. Noch vor der Pause
verkürzt Katrin mit einem sehenswerten Freistoß aus 20 Metern – ebenfalls unhaltbar
– auf 1:2. Im zweiten Durchgang konnte man zahlreiche Großchancen nicht nutzen.
In Minute 53 scheitert Maren mit einem Schuss aus 17 Metern. Nach einer gespielten
Stunde konnte Kati ihre beste Parade zeigen und eine verunglückte Flanke über das
Tor lenken. Im Gegenzug hatte Nina den Ausgleich auf dem Fuß, indem sie das leere
Tor gegen die bereits geschlagene Torfrau nicht trifft. Lindholm kam in dieser
größten Druckphase nicht mehr gefährlich nach vorne. Beate hatte in Minute 81 durch
einen abgelegten Ball von Maren die Chance aus 11 Metern einzuschießen, schießt
aber leider sogar über den Fangzaun. Die letzten fünf Minuten machten wir hinten auf
und schickten Libero Katrin nach vorne. So fing man sich fast mit dem Abpfiff das
1:3 durch einen Konter.
Fazit: Durch die lange Weihnachtsfeier waren einige sehr schnell mit den Kräften am
Ende. Das ist sehr schade, denn auch diese Partie hätte man nicht verlieren müssen.
Auch an diesem Tag war die Chancenverwertung einmal mehr mangelhaft!
Nun stehen wir mit 14 Punkten (von 30 möglichen) noch ganz gut da und werden in
der Rückrunde mit dem neuen Trainer Jörg Nienhüser, den ich an dieser Stelle
herzlich begrüßen möchte, noch mal angreifen.

Flensburg 08 – Süderholm/Sarzbüttel I 1:2 (0:1)

Fröhliche Bustour mit drei Punkten im Gepäck

Aufstellung: Kathrin Henschen – Katrin Lorenzen, Jule Steinkrauss, Janine Möller, Steffi August, Maren Ihfe,
Svea Dühr, Lisa Grabow, Kirsten Schmidt, Nina Hass, Svenni Franssen
Eingewechselt: Pati Majewska, Svenja Ehlers, Bente Schuldt

Langer Hand geplant reiste man an diesem Spieltag mit dem Bus nach Flensburg. Das
Spiel der zweiten Mannschaft wurde verlegt, so dass fast alle zum Anfeuern mitreisten.
Neben unseren Spielerinnen wollten sich viele Fans der Mannschaft dieses nicht
entgehen lassen. Stimmungsvoll verlief bereits die Hinfahrt. Ein großer Dank gilt dabei
unserem Busfahrer Armin, der wirklich alles mitgemacht hat. Auch Armin war es, der
vor Fahrtantritt die drei freigewordenen Plätze für die drei Punkte schon einmal besetzt
hielt! Die gute Stimmung aus dem Bus, konnte das Team auf den ungewohnten
Kunstrasen mitnehmen. Lautstarke Unterstützung der Fans stärkte das Team, das mit dem
Kunstrasen gut zurecht kam. Mit dem Wind im Rücken stürmte man von Beginn an auf
das 08er Tor und erarbeitet sich einige Torchancen, die leider ungenutzt blieben. Die
Stürmer schossen aus allen Lagen. Nachdem Schmiddl einen Sololauf über die linke
Seite mit einem wuchtigen Schuss mit dem 1:0 abschloss (21.), gewann das Team an
Sicherheit. 08 kam nur sporadisch zu Torgelegenheiten, was auch an der gut aufgelegten
Verteidigung mit Katrin, Jule, Janine und Steffi lag. Leider traf Schmiddl in der 26.
Minute nur den Pfosten – eine höhere Führung zu diesem Zeitpunkt wäre mehr als
verdient gewesen. Die Mannschaft hatte offensichtlich Spaß ihren Fans zu zeigen was in
ihnen steckt. Mit dem 1:0 im Rücken ging es in die Pause. Gewarnt vor dem Gegenwind
wollte man noch mehr kombinieren, um den Gegner, wie im Hallenfußball, ins Laufen zu
bekommen. Dieses gelang sehr gut, als Svea Nina vor dem Tor freispielt, kann sie den
Ball nicht platziert auf das Tor schießen und scheitert an der Torfrau. Auch als 08 aus
dem Nichts schulmäßig einen Eckball zum 1:1 einköpfte (60.) machte die Mannschaft da
weiter wo sie aufgehört hatte – im Sturm. Nur fünf Minuten später gab Nina durch einen
spielerisch toll vorgetragenen Angriff über die rechte Seite die Antwort. Svea spielt über
außen auf Lisa, die den Ball für Nina flach von außen so vorlegt, dass Nina ungehindert
zum 2:1 einschießen kann (65.). Nun wurden auch die Fans für Ihren Einsatz belohnt. Die
gut aufgelegte Kati hielt in der 90. Minute durch einen entschärften Freistoß aus 16 m
den Sieg fest. Die 3 Punkte konnten im Bus Platz nehmen.
Fazit: So eine Fahrt schweißt zusammen und wird auf jeden Fall in der Rückrunde nach
Leck wiederholt! Dieser Sieg gehört allen mitgereisten Spielerinnen, auch denen die nur
auf der Bank saßen oder zugeschaut haben und natürlich unseren tollen Fans. Mit ihnen
im Rücken macht das Fußball spielen Spaß. Die lustige und feuchtfröhliche Rücktour
endete für einige noch in der Gaststätte und die eisernsten waren erst gegen Mitternacht
zu Hause, nachdem sie ihre gute Leistung gebührend gefeiert hatten. DANKE FANS…