Abgelaufene Spielzeiten


Vordere Reihe von links: Martin Schuldt, Mayk Ingwersen, Tim Jerke, Julian Tappendorf, Lasse Wiechert, Marco Völtzke, Nino Grewe, Jörg Lübbe
Hintere Reihe von links: Olli Rahn, Sven Bülow, Arne Voß, Jendrik Wiebers, Frank Wittmack, Stephen Sierk, Marco Ruf, Johannes Breitkreuz, Stephan Thedens, Arne Holm, Hagen Meier, Patrick Lübbe


Jahresbericht der Herren

Die 1. Herrenmannschaft des SSV Sarzbüttel konnte die letzte Saison, die erste nach dem Aufstieg in die Kreisklasse A, mit einem 14. Tabellenplatz abschließen. Man erreichte 20 Punkte und 30:96 Tore. Das gesteckte Saisonziel sollte sein, den Klassenerhalt zu erreichen. Bei einer normalen Saison, hätte dieser 14. Platz den direkten Klassenverbleib bedeutet, doch durch den Abstieg von gleich drei Dithmarscher Mannschaften aus der Kreisliga, reichte dieser Platz nun nicht mehr. Doch trotzdem wir im direkten Abstiegsduell gegen den Ostroher SC den Kürzeren gezogen hatten, stellten diese den Antrag, trotz ihres Platz 13 in der Tabelle, in der kommenden Saison lieber in der Kreisklasse B antreten zu wollen. Dadurch hatte der SSV die Chance, doch noch in der Klasse zu verbleiben. Die Mannschaft der ersten Herren sprach sich in einer Sitzung dafür aus, es ein weiteres Jahr in der höchsten Dithmarscher Fußballliga zu versuchen. Der erneute Klassenerhalt, diesmal aber noch etwas höher in der Tabelle, sollte das Ziel sein, das man auch durchaus erreichen könnte. Die Mannschaft ist jetzt reifer geworden und wenn alle zusammen an diesem Ziel arbeiten, dann sollte dieses auch erreichbar sein, zumal man ja auch in der Rückserie die beiden Regelabsteiger deutlich hinter sich lassen konnte und in einigen Spielen gezeigt hat, dass es noch besser geht.

Zum Saisonbeginn gab es aber wiederum einige personelle Veränderungen. Zunächst einmal hat der bisherige Trainer, Sven Bülow, bereits im Februar bekannt gegeben, dass er nach drei Jahren seinen Posten zum Saisonende aufgeben würde. Ihm folgte, zum großen Glück des SSV, Mathias Langhans, der bisherige Trainer des Ligarivalen SG Eider, ein langjähriger Torwart und Fachmann auf der Trainerbank. Schmerzhafter Abgang nach nur einem halben Jahr beim SSV war Kai Krause, der sich dem Kreisligisten TSV Buchholz anschloss. Ein schwerer Abgang, denn obwohl Kai noch A-Jugendlicher war, war er durch seine fußballerische Grundausbildung beim Schleswig-Holstein-Ligisten Meldorf, eine feste Größe in der Mannschaft geworden. Zurück zum SSV kam Steffen Sierks, nach nur einem halben Jahr bei TuRa II, Lasse Wegener von SG Geest 05 II und aus der eigenen Jugendarbeit stieß der Sarzbüttler Marvin Ciancia zum Stamm der ersten Herrenmannschaft. Im ersten Jahr in der Kreisklasse A konnte sich die Mannschaft, die ansonsten zusammenblieb, an das gesteigerte Tempo und den verstärkten Einsatz der Physis gewöhnen. Mit diesen Erfahrungen sollte im zweiten Jahr mehr Konstanz in das Spiel kommen, um in einer wohl noch stärkeren Klasse bestehen zu können. Nach 14 Spielen hat die Mannschaft um Neukapitän Julian Tappendorf immerhin schon 13 Punkte auf dem Konto, 5 mehr als nach 18 Spielen in der Vorsaison. Mit 13:33 Toren ist aber noch deutlich Luft nach oben zu erkennen, sowohl in der Offensive, als auch im defensiven Bereich. Vier Punkte Abstand sind es zu einem Abstiegsplatz aber auch nur ein weiterer Sieg bis zu Platz Zehn nach oben. Die letzten Spiele mussten nun seit Mitte November witterungsbedingt ausfallen und so kommt im Jahr 2016 ein straffes Programm auf die Mannschaften zu. Dieses Programm wird mit Sicherheit nicht einfacher, da mit Marco Völtzke und Steffen Sierks zwei Stammkräfte der Mannschaft im neuen Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen. Marco will seine Fußballstiefel in 2016 für den ABC Wesseln schnüren und Steffen will die seinen zunächst mal an den Nagel hängen. Die Entwicklung, die der Fußballsport in den letzten Jahren genommen hat, ist sehr bedenklich, ebenso aber auch die Meinung der Sportler zu Werten und zu Versprechen. Wenn man sein Wort gegeben hat, eine Saison für einen Verein zu spielen, dann bedeutet das in der heutigen Zeit leider gar nichts mehr, denn viele haben kein Rückgrat mehr, zu ihren Entscheidungen zu stehen. Den Rest der Mannschaft schweißt dieses hoffentlich zusammen und man erkennt für sich: „Jetzt erst recht!“ Mit einer guten, konzentrierten Vorbereitung kann man bestimmt noch einiges in der Liga bewegen und somit auch für die Saison 2016/2017 diese Klasse halten.

Die 2.Mannschaft des SSV schloss die letzte Saison mit Platz 4 ab in der D-Klasse. Eine Platzierung besser, als in der vorigen Saison. Man erreichte in 28 Spielen 52 Punkte mit einem erstaunlichen Torverhältnis von -3 (69:72 Tore). Wenn die zweite Mannschaft Spiele verlor, dann meistens auch deutlich. Demgegenüber standen zumeist sehr knappe Siege. Der Abschluss war aber alles in allem sehr erfreulich. So wollte man dann auch in die dritte Saison seit Neuschaffung der zweiten Mannschaft gehen. Doch mit Harm Jungheinrich und mit Marco Siercks verließen zum Saisonende zwei sehr wichtige Spieler die Mannschaft und hängten ihre Fußballstiefel an den Nagel. Als Neuzugänge konnte der SSV Jannik Glass vom Bargenstedter SC, sowie Patrick Karsten und Michael Wein, die beide wieder anfangen wollten, begrüßen. Der Rest der bisherigen Mannschaft blieb zusammen, doch schon in den ersten Spielen zeigte sich, dass Probleme bei der Ersten dazu führten, dass Nino Grewe, Jannik Glass und Nils Mundstock fest bei der ersten Mannschaft eingeplant werden mussten. Dazu kam, dass Karstens, Wein, Domscheit und viele andere aus dem Stamm der zweiten Mannschaft nur sehr unregelmäßig die Zeit fanden, am Spielbetrieb der zweiten Herrenmannschaft teilzunehmen. Wiederum mussten oft die Spieler der „Alten Herren“ aushelfen, um den Spielbetrieb überhaupt aufrecht erhalten zu können. Darunter waren unter anderem Jordan, Schütt, Sievers und Bülow. Aus diesem und aus anderen Gründen ist es auch nicht erstaunlich, dass die zweite Mannschaft das Schlusslicht der untersten Klasse bildet mit 0 Punkten und 12:73 Toren. Ein Sieg wurde dem SSV am grünen Tisch aberkannt, der aber auch keine bessere Platzierung eingebracht hätte. Da Trainer Lübbe bereits ein Spiel mangels Spielermasse absagen musste, dürfte das einzige Ziel lauten, die Saison ohne weitere Strafen und ohne Abmeldung vom Spielbetrieb zu Ende zu bringen. Ob dieses Modell einer zweiten Mannschaft noch über die Saison hinaus Zukunft hat, bleibt angesichts der derzeitigen Situation fraglich.

Bedanken möchten wir uns noch bei allen, die uns unterstützt haben, insbesondere bei den Betreuern Jörg, Olli und Monty.

Ebenfalls großer Dank gilt unseren Schiedsrichtern Martin Voß, Hasib Fieker,
Kathrin Knudsen, Jessica Busse, Stefanie Rehm, Tobias Meggers und Steffen Timm. Unser Dank gilt den vier Platzwarten, (Walter Sierks, Edwin Wiebers, Peter Heitmann und Harm Jungheinrich), die in 2015 wieder viele Stunden dafür sorgten, dass das Sportgelände sorgfältig gehegt und gepflegt wurde und Hagen Meier für den vorbildlichen Platzaufbau.

Bericht: Sven Bülow


Abgelaufene Spielzeiten

2015/20162014/20152013/20142012/20132011/20122010/20112009/20102008/20092007/20082006/20072005/20062004/20052003/2004

2012

 

Torschützenliste

torschuetzenlisteherreni_579

 

Spielberichte

SV Hemmingstedt – SSV Sarzbüttel 4:0 (4:0)

Eine Woche nach dem schlechten, aber erfolgreichen Spiel in Buchholz mussten wir in Hemmingstedt ran. Im Hinspiel hatten wir unglücklich in den Schlussmi- nuten noch 2 Zähler abgeben müssen, nach einem tollen Kampfspiel. Die Vor- zeichen für das Rückspiel standen jedoch schlecht. Akute Personalnot hat unse- ren SSV ereilt. Stefan fehlte, Hagen fehlt schon seit Wochen verletzungsbedingt, Sven Torben musste arbeitsbedingt aussetzen und auch Flo hatte sich aus dem gleichen Grund abgemeldet. Zum Glück konnte letzterer dann aber doch noch mitmachen und auch Maxi war sofort bereit auszuhelfen. Andy hatte Verlet- zungsprobleme, stellte sich jedoch trotzdem in den Dienst der Mannschaft. Der Trainer war die Nr. 12 am Rand und so ging es zum Gastgeber zur Ölmetropole Dithmarschens. Leider verlief das Spiel zunächst genauso, wie es die Personal- probleme schon angekündigt hatten. Hemmingstedt startete druckvoll. Der Gast war gut in die Rückrunde gekommen und hatte sich unter den ersten 5 Mannschaften der Liga festgesetzt. Diese Stärke und Sicherheit zeigten sie auch von Beginn an. Druck wurde aufgebaut und als wir in der 5. Minute den Ball nicht richtig wegbekamen flog Völtzi heran und wollte klären. Doch leider knallte er den Ball mit voller Wucht ins eigene Tor. Unglücklich ja, aber wir wa- ren kopfmäßig auch noch nicht auf diesen Druck eingestellt gewesen. Im weite- ren Verlauf des Spieles wurde klar, dass wir zu hoch standen, wobei unsere Ab- wehr nicht hinten raus kam. Wir machten das Spielfeld, das in Hemmingstedt sowieso schon kein kleines ist, sehr groß und dadurch hatte der Gast es leicht, die großen Lücken und den Platz auszunutzen. Es fehlte die Kommunikation und die klaren Anweisungen von hinten. Die Zuteilung fehlte und Paddy als „letzter Mann“ war fast nie auf dieser Position, sondern entweder gleichauf mit den Verteidigern oder sogar davor. Völtzi auf der 6`er Position hielt sich viel im offensiven Mittelfeld auf und Flo konnte die Lücken dann nicht abdecken. In der 10. Minute stand Juli einem Gegenspieler allein gegenüber, konnte aber klären. In der 17. Minute hatte Jendrik dann einmal eine gute Kopfballchance, die er jedoch nicht verwerten konnte. Im Gegenzug konnte Tim einen Pass nicht rich- tig anbringen und auch Juli, der den gegnerischen Pass wegspielte traf wieder nur einen Hemmingstedter, der diese Möglichkeit jedoch nicht nutzen konnte. In der 23. Minute tauchte wiederum ein Roter alleine vor Juli auf, doch auch diese Gelegenheit blieb ungenutzt. Es war kein Wunder, als sich Timm in der 25. Minute gleich zwei Gegenspielern gegenübersah. Das Duell gewann der Gastgeber und Engel markierte zum 2:0. Nur wenige Minuten später beging Jen- drik ein Foulspiel in der Nähe unseres Strafraumes. Der erste Schuss aus diesem Freistoß ging in die Mauer und prallte zurück. Die Auflösung der Mauer nutzte der Schütze und zielte noch einmal mitten durch und traf zum 3:0. In der 33. Minute hatte Andy noch einmal eine Kopfballgelegenheit, doch der Ball wurde von einem Abwehrspieler von der Linie gekratzt. Ein kopfloses und strukturlo- ses Team, ohne einen richtigen Führer auf dem Platz, überließ dem Gastgeber das Spiel bis zur Halbzeit. Drei Minuten vor diesem erlösenden Pfiff fiel aber durch Engel auch noch das 4:0. Eine der größten Gelegenheiten für unsere Blauen hatte Juli, der mit Wind einen weiten Abschlag bis vor das gegnerische Tor knallte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff prallte der Ball gefährlich auf und Vogler im Tor der Gastgeber konnte gerade noch seine Finger dazwischen bekommen, sonst wäre der Ball im Netz eingeschlagen. In der Halbzeit wurde die Mann- schaft taktisch erstmal zurückgepfiffen. Es ging jetzt nicht mehr um einen Sieg mit „Hurra-Fußball“, sondern erstmal um Stabilität in der Abwehr. Paddy be- kam klare Anweisungen, Völtzi musste sich tiefer stellen und Keff reihte sich etwas defensiver ein. Zudem musste Flo verletzungsbedingt raus und der Trai- ner kam rein. Diese Umstellungen machten sich sofort bemerkbar für den SSV und vor allem für den Gastgeber. Die Räume waren zugestellt. Dort wo er noch in der 1. Hälfte nach Herzenslust kombinieren konnte, kam er nun nicht mehr durch. Der SSV hatte seine Moral und Kampfkraft in der Verteidigung wiedergefunden und konnte zudem in einigen Pressingsituationen gekonnte den Ball erobern und Konter fahren. Unsere Mannschaft hatte noch zwei gute Gelegenheiten zum Torerfolg zu kommen, doch es fehlte mal wieder das Quent- chen Glück zum Erfolg. Hemmingstedt hatte aber auch keine nennenswerten Möglichkeiten mehr. Es waren zumeist nur noch Weitschüsse. Homfie, der den verletzten Juli in der zweiten Hälfte vertrat musste sich nicht mehr großartig anstrengen. Es blieb bei 4:0 und wenn wir nicht die erste Hälfte so vergeigt hät- ten, dann muss man angesichts der 2. Hälfte festhalten, dass wir wie im Hinspiel den Hemmingstedtern Parolie bieten konnten. Das Spiel wurde in den ersten 45 Minuten verloren. Ein besonderer Dank geht noch an Herms, der das Coaching in der 2. Halbzeit übernahm, an Homfie, Nino und Thies, die sich nach dem Spiel in der 2. Mannschaft auch bei der Ersten noch einmal zur Verfügung stellten. 

TSV Buchholz II – SSV Sarzbüttel 1:2 (1:1)

Das letzte Spiel der Saison gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellen- drittel stand auf dem Plan. Wir mussten anreisen beim TSV Buchholz II. Leider hat uns mal wieder die Personalnot erreicht und so musste erneut Thies nach dem Spiel in der Zweiten, auch noch bei der Ersten auf der Bank Platz nehmen. Dazu kam Neuzugang Jan Reimer, der erst jetzt wieder mit dem Kicken ange- fangen hat. Für Buchholz geht es in jedem Spiel um einen ordentlichen Abschied aus der A-Klasse und für uns ging es darum, nicht noch von eben diesen Buch- holzern überholt zu werden. Auf keinen Fall wollen wir auf einen direkten Ab- stiegsplatz rutschen. Wenn wir abgehen, dann nur durch einen Rutsch von ab- steigenden Mannschaften aus den höheren Klassen. Das Spiel startete flott auf beiden Seiten. Schon in der 5. Minute hatte Jendrik eine Schusschance, die er jedoch neben das Tor setzte. Gleiches passierte auf der Gegenseite mit einer Buchholzer Torchance. In der 10. Minute schloss erneut Jendrik mit einem Schuss aus 20 Metern von halbrechts ab, fand jedoch im Torwart der Gastgeber seinen Meister. In der 17. Minute dann hatten unsere Farben die beste Möglich- keit zur Führung. Andy lief in einen Rückpass hinein, den er nicht ganz mehr erreichen konnte, doch der Torwart nahm den Ball 8 Meter vor dem eigenen Tor auf. Es gab einen indirekten Freistoß, den Völtzi dann aber ohne die richtige Power rechts am Tor vorbeischoss. In der 25 Minute war Buchholz wieder dran. Durch Probleme bei der Zuteilung und arge Koordinationsprobleme beim Klä- ren, war plötzlich ein Roter der Gastgeber durch und Juli konnte den Ball gerade noch mit einer Fußabwehr zur Ecke klären. Drei Minuten später hatte wiede- rum Jendrik eine gute Torgelegenheit, nachdem Arne ihn toll in Szene gesetzt hatte, doch aus 15 Metern fand der Ball wiederum nicht den Weg in die Maschen. Wieder verlagerte sich das Spiel in unsere Hälfte und nachdem Tim einen Ball zur Ecke abwehren konnte, wurde diese von der linken Seite lang in die Mitte gebracht. Juli kam zwar an den Ball, konnte diesen jedoch nicht ent- scheidend ablenken und dieser viel einem Buchholzer vor die Füße. 33. Minute und es stand 1:0. Nach diesem Tor wurde das Spiel nicht dynamischer und schon gar nicht besser, nein es verflachte immer mehr. In der 43. Minute ero- berte sich Arne im Mittelfeld den Ball und spielte diesen sofort lang auf den startenden Kai. Der Torwart lief dem Ball entgegen und auch ein Abwehrspieler war noch im Rennen um die Kugel. Kai stoppte im entscheidenden Moment kurz ab und so knallte der Abwehrspieler mit seinem Torwart zusammen und der Ball war frei für Kai, der ihn aus 8 Metern nur noch einschieben musste. 1:1 und der Treffer kurz vor dem Halbzeitpfiff war verdient und wurde vom SSV gerne mitgenommen.
Die zweite Halbzeit brachte nichts Neues. Das Spiel war ein Geboltze auf einem Acker von zwei Mannschaften, die nicht mehr wollten oder auch nicht mehr konnten. In dieser Hälfte gab es nicht einmal mehr richtige Torchancen nur Stockfehler und wenig Laufbereitschaft auf beiden Seiten. Dieses Spiel hatte keinen Sieger verdient, fand aber dann in der 79. Minute doch einen. Ein langer Abschlag von Juli wurde von der Hintermannschaft der Gastgeber falsch einge- schätzt und Andy hielt seinen Kopf hin und überlupfte damit den herauskom- menden Torwart zum 1:2 für unseren SSV. Buchholz warf zwar noch einmal al- les nach vorne, doch es reichte nicht mehr zum Ausgleich. Die drei Punkte wer- den eingesackt, aber über das Spiel sollte man lieber den Mantel des Schweigens legen. 

SSV Sarzbüttel – Ostroher SC 2:4 (1:3)

Eine Woche ist seit dem tollen Spiel gegen die SG Eider vergangen und nun stand das Duell mit dem Ostroher SC auf dem Plan. Ein direkter Tabellennach- barn, den man mit einem Sieg überholen könnte. Das Selbstvertrauen aus dem Erfolg gegen Eider sollte Rückenwind geben, doch schon nach kurzer Spielzeit sah man an der Körperspannung unserer Kicker, dass dieser Rückenwind eher ein laues Lüftchen gewesen sein muss. Der SSV kam gar nicht in Schwung. Von der ersten Minute an schwamm die Hintermannschaft. In den letzten Spielen waren die Leute um Libero Paddy sehr zuverlässig gewesen und hatten ihre Ge- genspieler im Großen und Ganzen gut im Griff gehabt, doch an diesem Samstag machten die Stürmer des OSC mit ihnen, was sie wollten. Dabei sind es nicht einmal richtig gute Angreifer, eher graues Mittelmaß in der A-Klasse. Doch auch im Mittelfeld hatten unsere Spieler keinen Zugriff auf den Gegner. In den ersten 45 Minuten war uns der Gast, alleine vom Kopf her, immer mindestens zwei Schritte voraus. Das spiegelte sich dann auch im Ergebnis wieder. In der 17. Mi- nute kam ein Pass aus dem Mittelfeld zu einem der beiden Stürmer des Heider Vorstadtclubs durch. Dieser nahm den Ball in Ruhe an und tanzte dann im Zent- rum zwei SSV-Akteure aus und schob den Ball ins Tor. Dieses Tor rüttelte unse- ren SSV erst einmal auf, denn schon 4 Minuten später konnten wir postwen- dend den Ausgleich herstellen. Ein Freistoß segelte in die Mitte auf die lange Ecke zu und Andy bekam gerade noch seine Kopf hin, um dem Ball die entschei- denden Zentimeter Richtungsänderung ins Tor mitzugeben. Doch sofort schal- tete unsere Mannschaft wieder in den (Eco)-Spargang zurück und erhielt dafür in der 25. und 29. Minute die Quittung. Beim 1:2 erreichte ein langer Pass den zweiten Stürmer der Ostroher und der fackelte nicht lang und schloss den Kon- ter mit einem satten Schuss in die untere linke Ecke ab. Beim 1:3 kam wieder aus einem schnellen Spiel heraus der Ball von der rechten Seite ins Zentrum, wo Stürmer 1 dann einen Doppelpack schnüren konnte. Ernüchterung machte sich breit, auf der Bank sowieso, und auf dem Feld erkannten die Spieler, dass es so nichts werden würde mit dem Überholmanöver gegen den Tabellennach- barn. In der Halbzeitpause musste taktisch nichts besprochen werden, denn von einem zum anderen Wochenende verlernt man nicht das Fußballspielen. Die Einstellung zum Spiel und zum Gegner stimmten nicht, das vielschichtige Wort „mental“ war hier das Schlüsselwort, denn der mentale schlechte Zustand blockierte die verschiedenen Schnelligkeitsarten bei unserer Mannschaft. So- lange man diese Blockade nicht aus dem Kopf bekam, scheiterte man an der Wahrnehmungsschnelligkeit, der Entscheidungsschnelligkeit, der Reaktions- schnelligkeit und am Ende der Kette an der Handlungsschnelligkeit.
Mit dieser primären Lösungsfindung ging es zur 2. Hälfte auf den Platz. Die Au- ßenstehenden erkannten nun den Kampf der in fast jedem Akteur im blauen Trikot stattfand, denn es war deutlich mehr Bemühen zu erkennen. Doch konnte man dieses auch in einen zählbaren Erfolg umsetzen? In der 57. Minute hatte man die Antwort: Nein! Wieder einmal konnte sich ein Gästeakteur im Zentrum gegen drei Verteidiger durchsetzen und wieder stand Juli als letzter Mann im Wege, konnte aber nichts mehr ausrichten. Doch wie in der ersten Hälfte setzte unsere Mannschaft nach und Paddy wurde nur 2 Minuten später im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Jendrik zum 2:4. Ostrohe stellte den Rest des Spieles die Räume geschickt zu und versuchte zu kontern. Nur einmal kam der Gast noch wirklich nach vorne, den Rest des Spieles wurde er eingeschnürt. Doch Zählbares kam bei besten Möglichkeiten nicht mehr heraus. Der sehr unsichere Gästetorhüter ermög- lichte noch einiges, doch die oben beschriebenen Blockaden im Rahmen der vielschichtigen Schnelligkeiten konnten nicht beseitigt werden. Einfach gesagt, wir konnten den Schalter nicht mehr umlegen und haben damit einen sehr gu- ten Matchball im Kampf um einen besseren Tabellenplatz vergeben. 

SG Eider – SSV Sarzbüttel 3:6 (0:3)

Das Auswärtsspiel in Wrohm gegen die SG Eider ist ein wichtiges Schlüsselspiel dafür, ob der SSV in dieser Saison vielleicht doch noch etwas nach oben reißen kann. Das Spiel gegen Eider und dann gegen Ostrohe sind ganz wichtig, um noch einmal Anschluß zu finden an die nächsten Mannschaften oder diese sogar noch zu überholen. Wir wollen uns schließlich nicht ohne großen Kampf und Aufbäu- men und natürlich auch noch mit einigen Punkten mehr auf dem Konto aus der A-Klasse verabschieden, wenn es denn so kommt. Mit dieser Einstellung began- nen unsere Blauen aber auch in Wrohm. Sofort war man präsent, nahm die Zweikämpfe an und setzte den Gegner unter Druck. Die SG hatte sich einiges vorgenommen, denn sie standen sehr hoch. Ihre Abwehrreihe rückte sehr weit auf. Dadurch ergaben sich für uns viele Möglichkeiten einen abgefangenen Ball in die vielen Lücken im Vertikalspiel nach vorne zu bringen. Und das ließen sich unsere drei Spitzen, Andy, Keff und Jendrik auch nicht zweimal sagen. In der 11. Minute kam ein langer Ball über die linke Seite auf Arne. Dieser spielte den Ball schnell weiter in den Lauf von Jendrik, der nach wenigen Schritten aufs Tor ab- schloss. Der Goalie konnte den Ball nur abklatschen und Andy war zur Stelle und drückte das Runde ins Eckige. 0:1 und das Spiel ging fast gleich so weiter. Nur 4 Minuten später springt ein Abpraller Kai vor die Füße, der sofort Fahrt aufnimmt, den Ball am rausstürmenden Torwart vorbeilegt, aber leider zu weit nach außen kommt. Doch in der 17. Minute klingelt es erneut. Nach einem schö- nen Doppelpass spielt sich Keff auf der rechten Seite durch bis zur Torauslinie, von wo er den Ball flach an die kurze Ecke des Fünf-Meter-Raumes passt. Jen- drik gewinnt das Laufduell mit seinem Gegenspieler und knallt den Ball in die kurze Ecke unter die Latte. Die SG stellt aber nach diesen frühen Toren ihr Spiel nicht um, sie rücken nach wie vor weit auf und in der 24. Minute rächt sich die- ses Aufrücken erneut. Wieder kommt ein langer Ball zu Jendrik auf die linke Seite, der sofort weiterspielt in die Mitte auf Keff, der dort ganz frei steht, den
 Ball annimmt und ganz cool in die lange rechte Ecke versenkt. Was für ein Be- ginn. 0:3 aus Sicht des Gastgebers nach 25 Minuten. Doch in der 35. Minute ge- riet der Fußball beinahe in Vergessenheit, denn nach einem gescheiterten Ret- tungsversuch eines Wrohmer Spielers blieb dieser mit einem Unterschenkel- bruch plötzlich liegen. Das Spiel musste unterbrochen werden, bis der Spieler durch einen Rettungswagen abtransportiert werden konnte. An dieser Stelle wünschen wir diesem Spieler alles Gute und baldige Genesung. Die letzten 10 Minuten der ersten Hälfte hatten bis auf einen Heber von Andy, der knapp über das Tor ging, keine Höhepunkte mehr. Die zweite Hälfte jedoch begann wieder rasant. In der 47. Minute schlief der SSV nach einem Einwurf mal wieder den Schlaf des Gerechten und ließ einen Angreifer ziehen, der auch sofort den 1:3 Anschlusstreffer markierte. Eine Szene, wie wir sie in dieser Saison schon so oft gesehen hatten. Doch der SSV war am heuteigen Tag nicht so schnell aus der Spur zu bringen, denn schon nach dem nächsten Angriff stand es 1:4. Und wie- der war es ein langer Ball, der diesmal in Kai einen dankbaren Abnehmer fand. Kai holte den Ball runter und legte ihn einfach am Torwart vorbei. Ein nach- sprintender Abwehrspieler kam nicht mehr an den trudelnden Ball heran. Und schon 2 Minuten danach traf unser SSV zum 1:5. Ein Eckball von rechts fand den Weg auf Andys Kopf, der völlig frei am Fünfer stand und nur den Kopf hinhalten musste. Nach diesen furiosen Anfangsminuten der 2. Hälfte beruhigte sich das Spiel zunächst etwas. In der 70. Minute dann legte der Gastgeber wieder zu und überlupfte diesmal unsere Abwehr mit einem langen Ball, weil wir zu weit auf- gerückt waren und die Zuteilung fehlte. Doch auch jetzt legten wir nach nur 4 Minuten noch einmal nach. Ein weiter Abschlag von Juli landete bei Jendrik, der den Ball über den herausstürmenden Torwart zum 2:6 rüber lupfte. Den Schlusspunkt setzte noch einmal die SG. In der 82. Minute konnte Juli einen Schuss nicht festhalten und den Abpraller versenkte der Gastgeber zum Ender- gebnis von 3:6. Tolles Wetter und ein tolles Spiel mit vielen Toren. Ein Schmaus für alle Zuschauer in Wrohm, wäre da bloß nicht diese Verletzung gewesen. Wir haben den ersten wichtigen Dreier eingefahren. Der bringt aber auch nur wirk- lich etwas, wenn man jetzt gegen Ostrohe im nächsten Spiel eine genauso tolle Leistung wieder abruft und einen weiteren Sieg folgen lässt.

SSV Sarzbüttel – TSV Barlt 0:2 (0:1)

Nach dem schlechten Spiel in Süderholm war Wiedergutmachung angesagt im nächsten Heimspiel nach der Osterpause gegen Barlt. Nun ist Barlt nicht unbe- dingt eine unschlagbare Mannschaft. Sie stehen zwar ganz oben, zurzeit auf Platz 2 der Tabelle, aber richtig guten Fußball spielen die Süderdithmarscher nicht. Man muss die Zweikämpfe annehmen und robust dagegenhalten, dann kann man Barlt auch schlagen. Das haben wir auch gemacht. Wir sind in die Zweikämpfe mit dem nötigen Schwung und Mut hineingegangen. Die drei star- ken Offensivspieler von Barlt wurden sehr gut kalt gestellt von Tim und Flo, sowie im defensiven Mittelfeld durch Völtzi oder Sven Torben. Und trotzdem machte der Gast in der 9. Minute das 0:1. Das Tor fiel von der halblinken Posi- tion aus gut 20 Metern Entfernung durch einen Freistoßtreffer. Der Ball schlug in der kurzen Ecke ein und Juli sah bei dem Treffer nicht gut aus. Er wollte den Ball mit dem Fuß klären anstatt mit der Hand und auch die Freistoßmauer war nur mit einem Spieler, also praktisch gesehen mit keinem Spieler besetzt. Das spielte den Barltern natürlich in die Karten, denn so konnten sie Hinten ihren Abwehrriegel aufbauen und nach vorne kontern. Wir brauchten einige Zeit um uns von diesem Schock zu erholen und Barlt setzte uns in dieser Phase stark unter Druck, doch auf die Abwehr war Verlass. Obwohl wir uns sehr offensiv ausgerichtet hatten, arbeitete die Offensivabteilung gut mit nach hinten. Nach vorne gelang uns aber in der ersten Hälfte zu wenig. Der letzte Pass in die Spitze oder auch der Torabschluss war immer zu hektisch und zu unkonzentriert. So konnte Barlt mit einer gerechten Führung in die Halbzeitpause gehen. In der zweiten Hälfte sah es zunächst nicht besser aus, doch man erkannte die Bemü- hungen unserer Blauen, die Angriffe zielstrebiger und konzentrierter nach vorne zu tragen. Die Lücken in der Defensivabteilung, durch das Aufrücken, konnte der Gast nicht nutzen, denn wenn sie mal durchkamen, dann war Juli immer die Endstation. Selbst Chancen durch Alleingänge von den Roten machte er zunichte. Von der 55. Minute an übernahm der SSV das Kommando auf dem Platz. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor des Gegners und dieser wurde bis auf vereinzelte Konter teilweise eingeschnürt, doch auch beste Chan- cen wurden nicht genutzt. Zumeist wollte man den Ball ins Tor tragen oder der Ball wurde zu weit im Dribbling nach vorne gespielt, so dass ein Gegner dazwi- schen gehen konnte. Wir waren, und das bestätigte sogar Gästetrainer Barke nach dem Spiel, dem 1:1 verdientermaßen näher, als der Gast dem entscheiden- den 0:2. Doch der Fußball ist manchmal ungerecht. Barlt kämpfte und warf sich in jeden Ball und nach einem weiteren Konter wurde die oben in der Tabelle stehende Mannschaft erneut belohnt. Eine Ecke von der linken Seite brachte die Entscheidung. Der Ball wurde dicht vor das Tor gebracht. Sven-Torben wurde geschoben und Juli klebte auf der Linie, so dass der Barlter Angreifer kein Problem mehr hatte den Ball mit dem Kopf über die Linie zu drücken. Wir ha- ben kein schlechtes Spiel gemacht, aber wir werden mal wieder durch zwei in- dividuelle Fehler um einen verdienten Lohn gebracht. Man muss sich doch bis- weilen fragen, wie das angehen kann, warum kann der Freistoß nicht einfach mal knapp am Tor vorbeigehen oder der Kopfball nach der Ecke nur gegen die Latte prallen. Aber so ist es im Fußball nun einmal, manchmal muss man das Glück eben einfach auch erzwingen. Barlt war nicht die bessere Mannschaft, sie haben sich den Sieg aber durch viel Willen und großen kämpferischen Einsatz einfach erzwungen.

Süderholmer SV – SSV Sarzbüttel 4:1 (1:0)

Nach einem bis dahin schönen Märztag begann es pünktlich zum Spiel in Süder- holm zu regnen. Jetzt hätte man schon skeptisch werden sollen, doch es half ja nichts, nun musste man da durch. Alle, die es mit dem SSV hielten, sahen eine kampfbetonte und teilweise sehr rasante Partie. Sie sahen aber auch teilweise gebolze, viele Abspielfehler und gravierende technische Mängel bei der Ballan- und mitnahme. In der ersten Hälfte gab es auf beiden Seiten Chancen, für den Gastgeber etwas mehr, aber qualitativ nicht bessere als für unsere Mannschaft. Wir spielten aber nervös, fahrig und verunsichert. Obwohl wir zwei Spiele in 2015 schon gewonnen hatten und nur mit viel Pech an Windbergen gescheitert sind, trotz eines guten Spieles, fehlte es bei einigen Spielern am nötigen Selbst- vertrauen. Juli hielt uns einige Male gut im Spiel, doch in der 41. Minute musste er sich, geschlagen geben. Wir hatten einen Freistoß vor dem Tor der Süderhol- mer. Der Freistoß wurde abgewehrt und mit einem langen Ball auf die einzige Spitze von Süderholm war dieser im Zentrum durch. Juli konnte zwar zunächst noch abwehren, doch leider bekam der Stürmer den Ball nochmal vor die Füße und machte den Führungstreffer. Die Köpfe gingen nach diesem Tor bei unse- ren Blauen schon nach unten. Fehler in der Raumaufteilung, in der Staffelung zum Gegenspieler und das fehlende Aufrücken der Defensive machte es den Stürmern und offensiven Mittelfeldspielern unmöglich, den Ball vorne in An- griff zu erpressen. Immer wieder wurde die vorderste Reihe durch zwei einfa- che Pässe aus dem Spiel genommen. Dieses wurde auch angesprochen in der Halbzeit und phasenweise lief es in der zweiten Hälfte besser. Das Spiel jedoch wurde seitens unserer Mannschaft schlechter. Ein sauberes Passspiel kam nicht zu Stande und wir erspielten uns auch kaum noch Möglichkeiten. So kam folge- richtig Süderholm zum 2:0 in der 55. Minute. Der absolute Tiefpunkt war dann die 59. Minute, als der Nachschuss nach einem Freistoß zum 3:0 im Netz landete. Zunächst beging Schiedsrichter Nienhüser einen klaren Regelverstoß, weil er statt eines Schiedsrichterballs als Fortsetzung eines von ihm unterbro- chenen Spieles, einen Freistoß verhängte, aus dem dieses Tor fiel. Dazu kam, dass Paddy sich ohne erkennbaren Grund auf die Linie neben den Pfosten stellte, so dass es einem Süderholmer möglich war, ohne im Abseits zu stehen, sich vor Juli zu stellen, um ihm die Sicht auf den Freistoß zu nehmen. Zwei rie- sige Fehler, über die man nur mit dem Kopf schütteln konnte. Trotz aller Pro- teste sah Herr Nienhüser seinen Fehler nicht ein, nein, er wies alle Außenste- henden an, ruhig zu sein, sonst werde er alle vom Platz schmeißen. Andy gab aber schon zwei Minuten später die richtige Antwort. Durch eine schöne Kom- bination auf der linken Seite kam ein Abpraller zu ihm und er netzte den Ball völlig freistehend zum 3:1 ein. Doch Süderholm ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. In der 75. Minute machten sie noch das 4:1. Es gibt zwei Dinge zu diesem Spiel anzumerken: 1. Der Sieg ging für Süderholm in Ordnung, weil sie eindeutig das bessere Team waren an diesem Tag. Da dieses aber so- wieso der Fall war, bedurfte es 2. nicht der Unterstützung eines völlig überfor- derten Schiedsrichters, der in den meisten Fällen nicht auf der Höhe des Ge- schehens war und zudem auch noch Schwierigkeiten mit einfachsten Regeln hat, die selbst Zuschauer richtig auslegen konnten. Schade, aber es ist einfach was dran an dem Spruch: „Wenn du unten stehst in der Tabelle, dann hast du auch kein Glück.“ 

SSV Sarzbüttel – SG Windbergen/Frestedt 0:3 (0:0)

Zwei Spiele in 2015 und zwei Siege. Das Jahr begann verheißungsvoll, doch nun kam der Tabellenführer und Primus der Liga, SG Windbergen/Frestedt. Nach vielen Jahren, wo dieser Club aufsteigen wollte, aber immer wieder an den ei- genen Ansprüchen scheiterte, scheint es ihnen in dieser Saison wohl endlich zu gelingen, aus der A-Klasse aufzusteigen. Die Mannschaft spielt einen modernen und höchst erfolgreichen Fußball, doch die ersten Spiele in 2015 waren nicht so glorreich. Für den SSV war dieses Spiel im Grunde leicht, denn niemand er- wartete von unserer Mannschaft, dass sie gegen Windbergen etwas holen könnte. Schon zweimal in dieser Saison, Pokal und Hinspiel, hatte man verloren. Und doch war so etwas wie Aufbruchstimmung im Kader zu verspüren nach den beiden Siegen zuvor. Entsprechend motiviert ging man in die Partie. Gegen Windbergen spielt man defensiv, oder man bekommt die „Hütte“ voll. So stell- ten wir uns auch auf den Platz, doch wir wollten nicht von unserem System mit vielen offensiv ausgerichteten Spielern abweichen, denn wir wollten versuchen über ein Konterspiel zum Erfolg zu kommen. Dieses System ging auch auf, denn obwohl der Gast mehr Ballkontakte hatte, gefühlt 65-70% Ballbesitz, spielten sie sich kaum zwingende Torchancen heraus. Anders dagegen unsere Mann- schaft. Schon nach 12 Minuten wurde Stephan steil geschickt, behauptete sich und den Ball im Laufduell mit einem Abwehrspieler. Leider war sein Torschuß dann aber nicht hart und platziert genug, um Hinrichs im Tor des Tabellenfüh- rers zu überwinden. Die Süderdithmarscher kamen zumeist über ihre starke linke Seite nach vorne und durch einige Probleme beim Schieben, waren sie zu- meist durch den aufgerückten Außenverteidiger in der Abwehrkette mit einem Mann Überzahl auf der Seite. Doch nutzen konnten die Gäste diesen Vorteil nicht, denn viel zu oft flankten sie den Ball völlig unbedrängt in die zugestellte Mitte, anstatt in den Strafraum zu ziehen und entweder selbst zum Torschuß zu kommen, von dort gezielt zurückzupassen, oder das Duell 1 gegen 1 zu suchen, mit der Option einen Strafstoß zu erhalten. So konnten wir durch die geschlos- sene Mitte den Ball immer wieder abwehren. Und wieder hatten wir eine 100- prozentige Chance zu verbuchen. Ein abgefangener Ball wurde erneut schnell nach vorne weitergeleitet und wieder war Stephan durch, nur dieses Mal konnte ihm keiner mehr folgen. So kam es zum Duell gegen den Torwart. Ste- phan versuchte nun aber aus vollem Lauf den Torwart auszugucken und zu schießen anstatt mit seinem Tempo einfach am Torwart vorbei zu laufen. Platz war genug, um danach noch wieder den Ball ins Tor zu schieben, doch er schei- terte erneut am Goalie. Wenig später hatte Stephan noch eine weitere Chance, doch von allen war gerade die Zweite, die am meisten erfolgverspechende ge- wesen. Kurz vor Ende der ersten Hälfte kam dann auch Windbergen noch zu einer sehr guten Gelegenheit zur Führung, als Rufener plötzlich frei vor Juli auf- tauchte, doch auch dieser scheiterte an unserem Torwart. Es gab an unserem Spiel nur sehr wenig zu beanstanden, denn bis auf das Problem mit unserer rechten Abwehrseite und unserer Chancenverwertung lief das Spiel ganz or- dentlich. Die zweite Hälfte begann wie die erste aufgehört hatte. Windbergen drückte, wir verteidigten und schoben die Räume zu. In der 52. Minute jedoch knallte Völtzie mit einem Gegenspieler zusammen und musste durch einen Cut auf dem Kopf erst einmal aus dem Spiel. Die Rettungsaktion von ihm brachte Windbergen eine Ecke ein und durch das Fehlen eines Verteidigers fehlte die Zuordnung, die durch fehlende klare Organisation dann dazu führte, das Stür- mer Geisler völlig frei zum Kopfball kam und zum 0:1 einköpfen konnte. Jetzt löste sich der Bremshebel beim Gast, die schon langsam unruhig wurden und deren Selbstvertrauen und Selbstverständnis schon auf der Kellertreppe wa- ren. Unsere Mannschaft sackte aber nicht in sich zusammen. Man erholte sich schnell, fand wieder die richtige Grundordnung und versuchte jetzt das Spiel weiter in die Hälfte des Gegners zu verschieben, was auch immer besser gelang. Windbergen hatte dadurch nicht mehr Chancen, wir aber mehr Ballbesitz. Lei- der gelang es uns nicht, daraus Kapital zu schlagen. Wieder war es Stephan, der die beste Chance auf den Ausgleich hatte, aber wiederum am Torwart schei- terte. Stephan agierte fleißig wie immer, war jedoch im Torabschluss heute ein- fach zu schwach. Jendrik hatte keine Torgelegenheit und Andy rieb sich im Auf- bau auf, denn wieder einmal bekam er zu wenige Bälle, die er dann hätte ver- werten können. Eine gute Chance hatte er, aber keine so zwingende wie Ste- phan. In der 80. Minute schlug Windbergen das zweite Mal zu und machte den Sieg perfekt. Ein langer Ball knallte Rufener auf den Rücken, dieser drehte sich, nahm den Ball auf und versenkte ihn aus 11 Metern im Tor. Dieses Tor gehört mal wieder in die Kategorie „Unzulänglichkeiten des Mannes an der Pfeife“, wie wir sie in dieser Saison leider schon so oft hatten. Für kurze Zeit war das Thema „Abseits“ aus dem Vokabular des Schiris gestrichen, denn außer Rufener stand zum Zeitpunkt des Schusses weit und breit kein anderer Abwehrspieler in die- sem Raum. Aber was „im Großen“ für die Bayern gilt, gilt wohl für alle Tabellen- führer in der ganzen Republik. Die haben einen „Bonus“. Das zeigte sich in die- ser Szene ganz extrem, aber auch im gesamte Spiel, denn in kniffligen 1 gegen 1 Situationen gab es im Zweifel immer Freistoß für den Gast und Pfiffe für ein Einsteigen mit gestrecktem Bein, was Windbergen sehr häufig praktizierte, wurde geflissentlich übersehen und nicht ein einziges Mal geahndet. Juli wurde nach einem langen Ball, an den Geisler nie rankommen konnte umgerannt und hatte eine aufgeschlagene Lippe, doch eine persönliche Strafe gab es nicht. Auf der Gegenseite jedoch erhielt Kai sofort die gelbe Karte, obwohl er zurückgezo- gen und den Torwart nicht mal berührt hatte. Wichtig für den 23. Mann auf dem Platz war dagegen, dass es eine ordentliche Coachingzone gab, wobei ihn dann aber nicht interessierte, wer sich in dieser aufhielt. Als Trainer soll man aber dann bei solchen deutlichen Unzulänglichkeiten ruhig bleiben. Das Kinderspiel „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“ hält langsam Einzug auch in unsere Erwachsenenfußballwelt. Das Ende des Spieles ist schnell erzählt. Nach dem 0:2 gingen die Köpfe unserer Spieler nach unten und in der 85. Minute fiel dann auch noch das 0:3, was jedoch keinen mehr interessierte. Windbergen hat ge- wonnen, ja, doch in Wirklichkeit hatten die einen ganzen Sack mit Glücks- schweinchen mitgehabt und dazu noch den Bonus des „Unparteiischen“. Unser SSV hat sich ganz toll und ganz schwer verkauft und wenn Stephan in der ersten Halbzeit getroffen hätte, dann wäre Windbergen ganz schön ins Schwitzen ge- kommen. So bleibt uns nichts als die Erkenntnis, wir brauchen uns mit einer solchen Leistung vor keinem Gegner zu verstecken. Mit erhobenem Haupte können wir die nächsten Aufgaben angehen und am nächsten Wochenende werden wir unsere neu gewonnene Stärke mal in Süderholm zeigen.

SV Tensbüttel-Röst – SSV Sarzbüttel 0:4 (0:0)

Derbytag in Tensbüttel. Zu Gast der SSV Sarzbüttel. Nach der Zwangspause nach dem Friedrichskoog Spiel ging es nun zum Tabellenletzten, zum Nachbarn nach Tensbüttel. Bis auf Kai, der sich krank abgemeldet hatte, waren alle Mann an Deck und so sollte das Derby angegangen werden. Der Gastgeber überraschte zunächst einmal mit einer deutlich offensiveren Aufstellung als in den letzten Spielen, doch die Taktik für den SSV war unmissverständlich ausgegeben wor- den. „Nach dem Dreier gegen Friedrichskoog muss der nächste folgen, zumal es gegen den Tabellenletzten geht.“ Obwohl sonst eine Manndeckung nicht gerne gespielt wird, griff man nun aber zu diesem recht altmodischen Fußballtrick. Tim sollte sich um Haye kümmern, Flo um Weidemeyer und Marvin, von der A- Jugend ausgeliehen, um Vollstedt. Gerade der letztgenannte Marvin machte eine überragende Partie. Vollstedt machte nichts und zog sich in den letzten 15 Minuten des Spiels sogar in die Defensive zurück und tauchte nicht mehr vor unserem Tor auf. Marvin selbst blieb bei der Aufgabe noch genug Zeit, sich im- mer wieder über links in die Angriffe der Blauen mit einzuschalten. So schei- terte er selbst nur knapp mit einem Kopfball in der 23. Minute am Lattenkreuz. Auch Tim ließ Haye nicht aus den Augen und gewährte ihm keinen Freiraum. Die Tensbüttler Spitze war völlig abgemeldet. Flo hatte es nicht mit Wei- demeyer zu tun, der mehr zentral spielte, aber gegen den stark aufspielenden Völtzie auch nicht den Hauch einer Chance hatte, sondern Flo spielte auf der rechten Außenbahn und hatte nicht nur seinen Gegner im Griff, er schaltete sich auch immer wieder in die Angriffe mit ein. Die erste Halbzeit blieb ausgeglichen vom Stand her, obwohl wir die deutlich besseren Möglichkeiten hatten. Weit- schüsse von Keff, 15. Minute und Völtzie, 37. Minute fanden jedoch nicht ihr Ziel. Leider waren die Pässe in die Spitze zu ungenau und das Zurückziehen nach Ballverlust lief zu schleppend. Die Abwehr um Juli und Organisator Paddy stand jedoch sehr gut. Nach Tausch des leicht angeschlagenen Keff kam durch Sven- Torben noch mehr Stabilität in unser defensives Mittelfeld. Die Fehler wurden in der Pause angesprochen und zur zweiten Hälfte sahen wir eine entschlossene SSV Mannschaft. Hinten stand man wie im ersten Durchgang sehr gut und nach vorne wurde zielstrebiger und genauer gespielt. Die Rückwärtsbewegung stimmte meistens, so das Bälle schon früh im Mittelfeld wieder abgefangen wer- den konnten. Dazu kam, dass Jendrik schon in der 50. Minute durch einen se- henswerten Drehschuss das 1:0 markieren konnte. Der Tensbüttler Torsteher hatte zwar den Ball eigentlich gehabt, aber der Schuss war ein „Strahl“ und so- mit verständlich, dass er ihn nicht festhalten konnte. Nun hatte der SSV das Heft vollends in der Hand. Der Gastgeber versuchte gelegentlich zu kontern, doch es war immer nur ein kurz aufloderndes Strohfeuer. Anders unsere Mannschaft. In der 60. Minute gab es einen Freistoß von 35. Metern. Durch den Wind leicht begünstig knallte Völtzi den Ball ins Zentrum, wo dieser durch den Kopf eines Spielers verlängert oder abgefälscht wurde und in der linken unteren Torecke landete. Es war bei normaler Geschwindigkeit nicht auszumachen gewesen, wer noch am Ball war. Immer wieder erkämpften sich die Blauen im Mittelfeld die Bälle und setzten den Gastgeber unter Beschuss. In der 75. Minute konnte ein erkämpfter Ball in die Spitze gespielt werden. Andy bediente Jendrik und der legte den Ball wieder in den Lauf von Andy. Andy ließ sich nicht lange Bitten und haute den Ball zum 3:0 ins Netz. In der 85. Minute schickte Stephan mit einem langen Ball Andy und der steckte durch zu Flo, der mitgelaufen war. Doch leider wurde diese Chance durch einen Abseitspfiff des Unparteiischen zunichte gemacht. Der große SSV- Anhang wurde für das Erscheinen doch noch in der 90. Minute belohnt. Diesmal legte Andy den Ball auf den rechts mitgelaufenen Jendrik auf und dieser machte den Doppelpack für sich fest. 4:0 durch eine sehr gute Leistung, über 90 Minuten durch die Abwehr und das defensive Mittelfeld und in den zweiten 45 Minuten auch durch eine brandgefährliche Offensive. Wenn jeder eine solch konzentrierte Leistung jedes Wochenende abrufen kann, dann können wir in den verbleibenden Spielen sicher noch einige Punkte holen. Bleibt bloß dran Leute, beim Training und bei den Spielen.

SSV Sarzbüttel – TSV Friedrichskoog 3:2 (1:1)

Wegen eines Wettkampfes im Bogenschießen musste das erste Punktspiel im Jahr 2015 bereits auf das letzte Februarwochenende verlegt werden. Das war jedoch kein Problem, denn Platz und Wetter spielten mit. Wie kommt der SSV aus der Win- terpause und können unsere Blauen mit mehr Schwung noch einiges in der A- Klasse rausreißen? Auf diese Fragen galt es Antworten zu finden. Zunächst mussten unsere Blauen mit der ungewohnten Farbe Rot ins Spiel gehen, denn der Gast aus Friedrichskoog trat komplett in Blau an. Endlich hatte der SSV mal alle Mann an Deck. Zum ersten Mal in der gesamten Saison konnte man aus dem Vollen schöpfen. Jendrik war wieder fit (bis auf eine Erkältung) und auch die Winterneuzugänge Andy und Kai machten einen guten Eindruck beim Training. So ging es ins Spiel ge- gen den Sechsten der Tabelle. Schon früh merkte man, dass es der SSV wissen wollte. In der 3. Minute konnte Stephan nach einem langen Ball von halbrechts al- leine auf den Torwart zugehen und scheiterte nur am Innenpfosten. Das wäre ein Auftakt nach Maß gewesen. Doch auch Friedrichskoog war nicht ungefährlich. Es gab kein langes Abtasten, denn nur kurze Zeit später konnte auch Friedrichskoog schon den ersten gelungenen Angriff und die erste Chance verbuchen. Es fehlte in unserer teilweise neu formierten Mannschaft noch die richtige Aufteilung in den Positionen auf dem Feld. Die Lücken machten sich die Gäste zu Nutze, doch die An- griffsbemühungen führten auch hier nicht zum Erfolg. In der 17. Minute war wieder der SSV dran und in seinem ersten Pflichtspiel für den SSV hatte Andy seine erste hochkarätige Chance. Nur knapp verzog er einen gefühlten Heber aus 25 Metern über die Latte des Gästetores, nachdem der Ball zuvor im Mittelfeld erobert wurde. In der 26. Minute aber traf der SSV dann zum 1:0. Vorausgegangen war wieder eine Balleroberung im Mittelfeld und dann ging es ganz schnell. Der Ball kam auf der linken Seite zu Kai, der ihn hoch auf die halblinke Position zu Arne weitergab. Die- ser zögerte nicht lange und verlängerte gleich weiter auf den halbrechts frei mitge- laufenen Stephan. Dieser ließ sich nicht lange bitten und versengte den Ball in der langen Ecke links unten im Tor. Das sah alles gewollt aus und so konnte man schon das erste Tor, noch dazu ein schön rausgespieltes, in 2015 bejubeln. Leider war der Jubel jedoch noch in den Köpfen der Spieler, denn schon drei Minuten nach der Füh- rung glich der Gast aus dem Koog aus. Durch häufige Übermacht im Mittelfeld zog ein Gästespieler von Halbrechts aus 16 Metern ab und Juli konnte den Ball zwar noch mit den Fingerspitzen erreichen, doch es reichte nicht um den Ball vollkom- men zu entschärfen. Dieser rollte in die lange Ecke und der Gast war wieder im Spiel. Es war schon in der ersten Hälfte ein kampfbetontes Spiel, in dem der Schiedsrichter oft Einzelgespräche mit den Spielern führen musste, doch es wurde nie unfair. In der ersten Hälfte bekamen die Köger im Laufe des Spieles ein klares Übergewicht im Mittelfeld, weil der SSV sich taktisch nicht clever aufstellte und zu- meist die vier Offensivkräfte mit einem vertikal gespielten Ball aushebelt wurden. Ein Gegenpressing fand nicht statt, so dass Friedrichskoog immer wieder mit 5 oder 6 Spielern frei im Mittelfeld auf das Tor des SSV zuspielen konnte. Aus diesem Über- gewicht resultierte auch eine Riesenchance des Gastes in der 41. Minute, wo in einer Kombichance vier Mal innerhalb von 15 Sekunden das Tor von Juli attackiert wurde. Alleine zweimal konnte Juli aus kurzer Distanz gerade noch mit dem Fuß abwehren. Die Abwehr des SSV machte in dieser Zeit keine gute Figur. Zum Glück jedoch landete der Ball dabei nicht im Netz und konnte noch endgültig geklärt wer- den. In der 44. Minute lag der Ball dann aber doch im Netz, denn wieder konnten die Gäste die Übermacht im Mittelfeld nutzen. Doch der letzte Pass zum Torschüt- zen fand diesen im Abseits stehend, so dass der Schiri sofort zur Pfeife griff und das Tor nicht die Anerkennung fand.
In der Halbzeit mussten unsere Spieler noch einmal auf dieses Missverhältnis im Mittelfeld und auf einige Abwehrprobleme hingewiesen werden. Die Spieler über- dachten die Situationen und versuchten in der zweiten Hälfte dieses abzustellen, was größtenteils auch gelang. Die Gäste konnten nun im Mittelfeld nicht mehr so frei schalten und taten sich zunehmend schwerer dabei, sich Chancen herauszu- spielen. Trotz dieser Tatsache machten sie in der 60. Minute das 1:2, weil Flo bei einem Einwurf nicht schnell genug reagierte und stehen blieb, statt sofort wieder auf seiner Seite zurückzuweichen. Sein Gegenspieler bekam auf der linken Außen- seite den Einwurf und flankte in die Mitte. Dort fand der Flankenball in einem auf- gerückten Mittelfeldspieler einen dankbaren Abnehmer, der den Ball per Kopf in die Maschen drückte. Doch diesmal hielt der Jubel der Gäste nicht lange an. Im Ge- fühl das Spiel gedreht zu haben, taten sich plötzlich Lücken in deren Abwehr auf. Sechs Minuten nach der Führung verlängerte Kai einen Ball auf der linken Angriffs- seite zu dem startenden Stephan. Dieser setzte sich bis zur Grundlinie zurück und flankte in die Mitte. Dort stand dann Andy, der den Ball mit einem wuchtigen Kopf- ball vor dem Torwart über die Linie drückte. Von diesem Schock kaum erholt, setzte der SSV nach und nach einer missglückten Ballannahme 25 Meter vor dem Tor setz- ten gleich drei unserer Spieler den Kooger Spieler unter Druck und eroberten den Ball. Jendrik, der den Ball am Fuß hatte, ging noch in den Strafraum und versenkte den Ball dann gezielt in der langen Ecke zum 3:2. Nachdem er Minuten zuvor einen noch einfacheren Ball am Tor vorbei geschossen hatte, ließ er sich diese Chance auf sein Tor aber nicht entgehen. Nun hatte der SSV wieder die Nase vorn und das Ge- fühl den Rückstand gedreht zu haben, verlieh der Mannschaft Rückenwind. Obwohl der Gast noch mal alles versuchte, um das Spiel doch noch zu seinen Gunsten zu drehen, passierte nichts mehr. Unser SSV ging als Sieger vom Platz und hat damit die Schmach vom 0:8 vom Hinspiel ausgemerzt. Auch wenn es noch viel zu tun gibt, gerade im taktischen Bereich, war es ein Sieg der Entschlossenheit und hoffentlich eines neuen Selbstbewusstseins. Mit dieser Einstellung kann der SSV bestimmt noch einiges erreichen und das ein oder andere Ausrufezeichen in der Klasse setzen.

SSV Sarzbüttel – TuRa Meldorf II 1:7 (0:2)
„Verdiente Niederlage gegen Meldorf!“

Aufstellung: Julian Tappendorf, Patrick Lübbe, Tim Jerke, Florian Neck, Mayk Ingwersen, Hagen Meier, Arne Holm, Marco Völtzke, Jendrik Wiebers, Kevin Krause, Stephen Sierk
Ersatzspieler: Nino Grewe, Sven Torben Siebke

Gegen die Mannschaft von TuRa 2 durfte ich den ortsabwesenden Trainer Sven Bülow an der Seitenlinie vertreten. Wir wollten nach dem etwas überraschenden Punktgewinn aus dem Hinspiel (das Spiel endete nach vielen Chancen für Meldorf, aber auch ein paar wenigen Hochkarätern für unseren SSV 1:1 im Stadion am Otto- Nietsch-Weg) auch heute etwas holen. Es entwickelte sich zunächst ein ausgegli- chenes Spiel mit wenigen Torraumszenen auf beiden Seiten. Doch leider lief das Spiel unseres SSV auch nicht besonders gut an. So musste Stephen Sierk bereits nach 14 Minuten verletzungsbedingt den Platz verlassen. In der 20.Minute gingen die Gäste dann in Führung. Nach zwei frühen und berechtigten gelben Karten gegen unseren SSV kam es dann in der 30. Minute wohl zur spielentscheidenden Szene. Nach einem langen Ball fing der Torhüter von TuRa den Ball an der Strafraumkante vor Kevin weg, traf Kevin aber mit dem gestrecktem Bein. Dieses Foul wurde aber nicht vom Schiedsrichter geahndet, sondern er hörte nur den nicht regelkonformen Kommentar von Kevin, der daraufhin die rote Karte sah. Unser SSV hatte sich da- raufhin noch gar nicht richtig neu sortiert und schon gab es die nächste rote Karte. Paddy wehrte einen Schuss auf der Linie mit der Hand ab und sah folgerichtig die zweite rote Karte. Auch die Glanztat von Juli, der den aus dem Handspiel resultie- renden Elfmeter klasse parierte, konnte die Mannschaft leider nicht wieder in die richtige Bahn führen und schon kurz darauf gingen die Gäste mit 2:0 in Front. Es gibt halt so Spiele da kommt dann alles zusammen und ein Rückstand und eine dop- pelte Unterzahl machen solche Spiele dann auch nicht einfacher. Es konnte also in der Folgezeit nur noch darum gehen, die sich nun anbahnende Niederlage in Grenzen zu halten. Unser SSV versuchte zwar die Räume eng zu machen, aber das ist in doppelter Unterzahl natürlich auf die Dauer nicht einfach. Erschwerend kam hinzu, dass wir in der 79.Minute noch eine weitere gelb-rote Karte kassierten und dadurch dann mit 3 Mann in Unterzahl gerieten. Auch wenn wir durch Jendrik in der 66.Minute sogar noch zum Ehrentreffer kamen, wurde es am Schluss mit dem 1:7 eine sehr deutliche Niederlage gegen eine Mannschaft aus Meldorf, die am heutigen Tage leider nicht mal eine überragende Leistung zeigen musste, um die Punkte aus Sarzbüttel zu entführen. Die Spieler des SSV kämpften und Juli konnte des Öfteren seine ganze Klasse zeigen, aber mehr war am Ende leider nicht drin.

Fazit: Leider nahm das Spiel aus Sicht des SSV heute einen unglücklichen Verlauf. So war es natürlich fast unmöglich etwas zu holen. Das Spiel gilt es jetzt abzuhaken. Man muss natürlich aus den Geschehnissen lernen und dann mit neuer Moral in das letzte Spiel vor der Winterpause gehen.

TSV Büsum – SSV Sarzbüttel 4:0 (2:0)

An einem ersten sehr kalten Wintertag in diesem Jahr ging es nach Büsum zum Tabellenzweiten. Dieses Rückspiel war das erste Kräftemessen mit den Mannen aus der Touristenhochburg Dithmarschens, denn das Hinspiel wurde erstes Op- fer der Witterungsbedingungen in dieser Saison. Aber schon in 14 Tagen trifft man sich zum Nachholspiel schon wieder in Sarzbüttel. Das erste Duell ging vom Ergebnis her klar an die Büsumer mit einem 4:0. Doch wer das Spiel gese- hen hat, der weiß, dass es nicht danach aussah. Der Ballbesitz war ausgeglichen und auch das Spiel als solches war immer auf Augenhöhe, doch die individuel- len Fehler und das Ausnutzen dieser brachte Büsum auf die Siegerstraße. Dazu kam noch ein klares Abseitstor und so wurden wir für einen couragierten Auf- tritt wieder nicht belohnt. Die Vorzeichen am Donnerstag nach dem Training standen eigentlich gut. Die Zweite war spielfrei und so hätten wir mit 17 Mann nach Büsum reisen können, doch am Freitag hagelte es Absagen und so blieben am Ende nur 13 Spieler übrig. Diese machten das aber richtig gut. Mutig mit drei Spitzen, denn Jendrik war zum ersten Mal in dieser Spielzeit wieder dabei, such- ten wir unser Heil in der Offensive. Doch in der 9. Minute wurden wir schon ausgekontert. Flo, der sich zwei Angreifern gegenübersah, traf die falsche Ent- scheidung, zu welchem Spieler er gehen sollte und so zappelte der Ball im Netz. Auch in der Folge, gab es große Probleme im Abwehrverbund mit der Zuteilung und dem Schieben, was aber damit zu tun hatte, dass klare Anweisungen fehl- ten und vor allem das Kommunizieren auf dem Platz nicht ausreichend war. Während in der Kabine noch alles Mögliche bequatscht wird, fehlt auf dem Platz plötzlich die Stimme. Büsum kam in der Folge häufig über unsere rechte Ab- wehrseite, über die auch das 1:0 gefallen war, denn diese hatte sich als anfällig erwiesen. In der 15. Minute bekam das Team aus dem Nordseeheilbad einen Freistoß auf dieser Seite zugesprochen und der Ball segelte auf die lange Ecke. Da diese, wie so häufig, nicht vom SSV besetzt wurde, konnte der Büsumer zum 2:0 einschieben. Den Rest der ersten Halbzeit hatte Büsum zwar noch Torchan- cen, doch der SSV verteidigte besser und hatte auch ein wenig mehr Glück. Au- ßerdem bekamen wir das Spiel ganz gut in den Griff und konnten selbst oftmals ganz gefällig nach vorne spielen. Gerade wenn es schnell ging, dann hatte der Gastgeber doch einige Probleme, doch richtig gefährlich wurde es zumeist nicht. Es fehlte einfach der letzte, der tödliche Pass auf eine der Spitzen.der zweiten Halbzeit lief das Spiel genauso weiter. Wir spielten gut mit, ohne aber die richtig hochwertigen Chancen rauszuspielen und hatten dann in der 64. Minute das Pech, dass eine glasklare Abseitsposition von zwei Büsumer An- greifern nicht gepfiffen wurde und diese zum 3:0 vollenden konnten. Noch nicht ganz von diesem Schock erholt, machte Büsum mit einem weiteren Konter auch noch das 4:0 in der 69. Minute. Bis zum Ende haben wir gut mitgehalten und wurden unter Wert geschlagen. Bei Büsum war nicht zu sehen, warum sie Tabellenzweiter sind. Auch wenn es nach so einem 4:0 und nach einer solchen Negativserie merkwürdig klingen mag, aber die Mannschaft könnte deutlich besser da stehen. Sie könnte mit jedem Gegner mithalten, wenn die Spieler sich, wie in der Vorsaison auch, nicht immer vor dem Training drücken würden. Vie- len Spielern fehlt es im technischen Bereich an der Ballbehandlung und im tak- tischen Bereich gibt es riesige Lücken. Viele Dinge werden gerade hier immer wieder angesprochen, doch es hapert auf dem Platz einfach an der Umsetzung. Daran muss sich etwas im neuen Jahr ändern, wenn man da unten noch mal raus will.

SSV Sarzbüttel – SSV Hennstedt 0:4 (0:1)

Zum ersten Heimspiel der Rückrunde hatten wir die Spieler des SSV Hennstedt zu Gast. Eine Mannschaft, die weit von ihren Zielen in der Liga weg ist. Man wollte unter die ersten Drei in der Klasse kommen und steht nun, vor dem Spiel, auf Platz 9. Im Hinspiel hatten wir 4:0 verloren und zeigten dort, dass wir vor allem körperlich noch nicht in der Klasse angekommen waren. Doch nach der Hälfte der Saison hatten wir uns schon einige Punkte holen können und akkli- matisiert in der Liga. Meinte man zumindest, bis man das Rückspiel gesehen hatte. Der Beginn der Partie war gut. Wir standen gut in der Abwehr und auch nach vorne lief das Spiel ganz gefällig an. Doch dann zeigte Hennstedt, wie man in der A-Klasse agiert, wie robust man in den Zweikämpfen seinen Körper ein- setzen muss und so kaufte man unseren Akteuren, bis auf wenige Ausnahmen, den Schneid ab. Wenn Spieler am Boden lagen nach den Eins gegen Eins Duel- len, dann waren das zumeist unsere Kicker. In der Folge davon wurden die meisten Zweikämpfe verloren und der Gast übernahm die Kontrolle des Spieles. Effektiv kam dabei nicht viel heraus, doch die Angst und Verunsicherung bei unserem SSV machte die Runde. Nur Paddy, Stephan, Stephen und, der in der zweiten Hälfte dazugekommene, Völtzi ließen sich nicht abkochen. Sie zogen in jedem Zweikampf voll durch und verschafften sich entsprechend Respekt. Wie schon fast die gesamte Saison hindurch war auch diesmal der Schiedsrichter nicht Herr der Lage, denn Halten, Stoßen und rüdes Einsteigen der Hennstedter wurden selten geahndet und schon gar nicht mit einer Verwarnung „belohnt“. Der Höhepunkt der Fehlentscheidungen war das grob unsportliche Einsteigen eines Gästespielers in der zweiten Hälfte bei Juli. Dieser war zuvor schon an seiner lädierten Schulter behandelt worden und der Hennstedter lief in der nächsten Szene, nach der Behandlung, ohne eine Chance an den Ball zu kommen noch einmal direkt auf Juli auf. Anstatt einer berechtigten roten Karte gab es nicht einmal Verwarnung oder zumindest ein mahnendes Gespräch. Das Spiel gab für unseren SSV nicht viel her. Das 0:1 fiel in der 40. Minute nach einem unnötigen Freistoß. Das 0:2 in der 47. Minute, nach einem Freistoß für uns, weil die Rückwärtsbewegung beim Konter überhaupt nicht stimmte. Der Freistoß war schon super schlecht geschossen, blieb in der Mauer hängen und den ab- prallenden Ball holte sich der Gast für den Gegenangriff. Das 0:3 folgte in der 55. Minute, kurz nach dem Torwartwechsel (Stephan ersetzte den verletzten Juli) aus einem Spielerknäuel heraus. In der 70. Minute stellte der Gast den End- stand mit dem 0:4 her nach einer Ecke, die durch den 5 Meter-Raum segelte, als kein Heimspieler zum Ball ging. Es war mit Abstand das schlechteste Spiel der Saison, denn es fehlte der Einsatz, die Laufbereitschaft, das Herz und der Kamp- feswillen. An diesem zum Ende hin verregneten Samstagnachmittag sahen die Zuschauer in der Arena des SSV eine zahnlose SSV Truppe, die an diesem Tag selbst gegen eine C-Klassen Mannschaft alt ausgesehen hätte.

SSV Lunden – SSV Sarzbüttel 3:1 (2:0)

Die Rückrunde begann an einem kalten und teilweise nassen Sonntag in Lunden. Die Vorzeichen standen auf Sturm, denn es standen gerade einmal 11 Spieler bereit, die gegen den Tabellenvierten antreten mussten. Die Bank sollte sich erst mit Spie- lern füllen, die zuvor schon Zweite gespielt hatten, wie Nino, Thies und Martin. Trotzdem war die Stimmung nicht schlecht. Wie schon in den letzten Spielen schlie- fen die Blauen in den ersten Minuten und ein Pfostenschuss weckte die Jungs erst mal aus den Träumen. Schon mal gut, dass man nicht gleich wieder so früh hinten lag. Und so ging es in der 6. Minute schon zum ersten Mal gefährlich vor das Tor des Gastgebers. Einen langen Ball erlief sich Stephan und versuchte einen Heber über den herauslaufenden Torwart. Dieser ging aber leicht über das Tor. So hätten die Zuschauer beinahe schon in der Anfangsphase zwei Tore bejubeln können. In der zwölften Minute waren dann die Norderdithmarscher wieder dran, doch auch diese legten einen Heber über das Tor. Lunden hatte ein wenig mehr vom Spiel, doch Juli war wieder gut aufgelegt und machte viele Chancen zunichte. Aber auch die Ab- wehr stand gut, vor allem Marvin, als Manndecker, machte ein überragendes Spiel. Doch in der 15. Minute passierte es dann doch. Ein Lundener Mittelfeldspieler zog aus 22 Metern ab, weil er nicht konsequent angegriffen wurde und fand die Lücke in der Abwehr. 1:0 für den Gastgeber. Doch immer wieder kamen unsere Jungs nach eroberten Bällen schnell in die Spitze, in der Stephan und Keff Nadelstiche setzten. In der 27. Minute bekam Stephan wieder aus einem Laufduell mit einem Abwehr- spieler heraus die Chance zu einem Torerfolg, doch im Eins gegen Eins konnte er den Ball nicht am Torwart vorbeispitzeln. Lunden verlegte seine Angriffsbemühun- gen vor allem über unsere rechte Abwehrseite. In der 35. Minute kam ein Diagonal- ball genau über diese Seite durch, weil Flo das Abseits aufgehoben hatte. Der Lun- dener nahm den Ball an, dribbelte noch drei Meter und schloss dann in die lange Ecke unhaltbar ab. Bis zur Halbzeit passierte nichts mehr.der Halbzeit dann war das Spiel völlig ausgeglichen. Wer meinte, der SSV hätte nach dem 2:0 aufgesteckt, der sah sich getäuscht. Hinten stand man sicher und nach vorne spielte man ansatzweise richtig gut mit. Vor allem Stephan war der personi- fizierte Abwehrschreck. Immer wieder setzte er nach und immer wieder gewann der die Laufduelle. Auch Nino, der in der 52. Minute eingesetzt wurde, setzte sich immer wieder in den Zweikämpfen ein. In der 61. Minute war es dann soweit. Ste- phan bekam mal wieder den Ball und zog ohne lange zu warten aus 40 Metern ab. Die Bogenlampe segelte über den Torwart hinweg ins Tor und so stand es plötzlich nur noch 2:1. Jetzt wollte der SSV mehr, doch das wurde der Mannschaft gleich zum Verhängnis, weil man nicht kontrolliert aufrückte. Wieder setzte sich Lunden über die rechte Abwehrseite der Blauen durch und die Flanke auf den langen Pfosten fand leider einen Abnehmer, denn zwei Abwehrspieler hatten diesen Mann überse- hen. 3:1 und der Drops schien gelutscht. Trotzdem die Mannschaft weiterhin alles gab, war einfach nicht mehr drin. Doch nach der klaren 5:0 Niederlage im Hinspiel war die zweite Halbzeit ausgeglichen und das Treffen fand eindeutig auf Augen- höhe statt. Der SSV hat klar gezeigt, dass er mit solchen Leistungen in diese Klasse gehört.

SSV Sarzbüttel – SV Merkur Hademarschen

Das letzte offizielle Spiel in der Hinrunde stand auf dem Plan, Heimspiel gegen Ha- demarschen. Nachdem man in der vergangenen Woche nach dem Spiel in Hoch- donn als Sparringspartner betitelt wurde, galt es nun, zumindest dem Gast aus Ha- demarschen zu zeigen, dass der SSV zu recht in der A-Klasse spielt. Leider waren die einführenden Worte vor dem Spiel vom Trainer schon mit Betreten des Platzes aus den Köpfen der Spieler, denn schon nach 2 Minuten stand es 1:0 für die Gäste aus dem Kreis Rendsburg/Eckernförde. Auf unserer rechten Außenbahn durchge- spielt und in die Mitte geflankt, fand der Ball einen Abnehmer, weil die komplette Hintermannschaft sich noch geistig in der Kabine befand. Dieser Schock saß tief und es dauerte lange, bis man in das Spiel fand. Der erste, der wieder auf die richtige Bahn zurückfand, war Völtzi. Er bemühte sich im Mittelfeld die Fäden zu ziehen, war beweglich und immer anspielbar. So auch in der 15. Minute, als er sich auf der linken Angriffsseite durchsetzte und nur durch ein rüdes Foul gestoppt werden konnte. Unverständlicherweise gab es dafür aber keine Verwarnung. Aber das scheint der neue Stil der pfeifenden Zunft zu sein, nicht zu früh eine Karte zu ziehen, egal, ob das Foul verwarnungswürdig war. Im Laufe des Spieles nahm der SSV das Heft immer mehr in die Hand, richtig gute Chancen sprangen dabei aber nicht her- aus. Auf der anderen Seite kam der Gast immer wieder gefährlich über die linke Seite vor unser Tor und einmal mehr musste Juli seine Reaktionsschnelligkeit auf der Linie zeigen, um nicht noch ein Tor zu kassieren. Ein weiteres verwarnungs- würdiges Foul an Tim, das natürlich nicht mit einer Karte bedacht wurde, zog eine Änderung in der Aufstellung nach sich, denn Tim konnte leider nicht weiterspielen. Von nun an verstärkte Frank die Hintermannschaft und machte seine Sache gut. Mit diesem knappen Rückstand ging es in die Kabine und dort musste die Mannschaft erst mal richtig wachgerüttelt werden, denn einige Spieler der Blauen haben in der ersten Hälfte wenig zum Spiel beigetragen. Hagen, der sich, auch wegen Trainings- rückstands, kaum mal einen Meter nach vorne gewagt hatte, blieb draußen und wurde von Jo ersetzt. Und auch Mayk, der einfach zu wenig aus seinem fußballeri- schen Potential macht, wurde noch einmal an seine Aufgabe erinnert.zweite Hälfte ging aber leider zunächst nicht besser los. Trotz einiger guter Kombinationen im Mittelfeld kam Hademarschen zielstrebiger aus der Kabine und nach einer Flanke von Links gingen kein Abwehrspieler und auch Juli nicht in den Flankenball, so dass es in der … Minute 0:2 stand. Dieses Tor war aber, im Gegensatz zum ersten Treffer ein Wachmacher, denn fortan spielte nur noch eine Mannschaft, unser SSV. Mit viel Einsatz, Leidenschaft und Engagement hatte man gefühlt min- destens 70 % Ballbesitz in der zweiten Hälfte. Und folglich bekam man auch Tor- chancen. Nicht immer kam man zum Tor durch, doch alle Zuschauer merkten, heute passiert hier noch mehr. Und so war es auch. Einen vom Abwehrspieler abgeprall- ten Ball nahm Paddy auf, legte ihn sich auf den rechten Fuß und zog einfach mal aus 25 Metern ab. Der Ball senkte sich unter die Latte und der etwas zu weit vor demTor stehende Keeper hatte keine Chance. 1:2 und noch gut eine halbe Stunde zu spielen. Da konnte noch was gehen. Und das bewahrheitete sich schon 5 Minuten später, als ein Angriff über die linke Seite rollte. Da die Seite jedoch zugestellt war, wanderte der Ball auf die Halbposition zu Stephen. Dieser nahm den Ball an, es bot sich keine Anspielstation und keine Schussposition, also dribbelte er den Ball pa- rallel zum Tor weiter in die Mitte und dann erkannte er die Lücke und zog aus 20 Metern ab. Der Ball hatte viel Schnitt und schlug im rechten oberen Eck ein. Das Tor erinnerte ein wenig an das WM Tor von Lahm im Eröffnungsspiel 2006. Für den SSV bedeutete das Tor den Ausgleich. Nun war man wieder im Spiel und der Auf- trieb war deutlich zu spüren. Doch leider fehlt der Mannschaft immer noch die Cle- verness und die Fähigkeit trotz der positiven Energie, die so ein Tor freisetzt gleich- zeitig einen kühlen Kopf zu bewahren und das Hirn nicht auszuschalten. Hademar- schen erhielt in der … Minute einen Freistoß vor unserem Tor. Leider wurde die Ausführung nicht lange genug blockiert, bis der Schiri mitteilte, er gäbe den Frei- stoß frei, so dass Hademarschen diesen schnell ausführte, während die Blauen noch die Mauer aufstellten. Der Ball ging dann ins rechte Toreck und wieder führte der Gast. Auch das 2:4 resultierte aus einem Freistoß der genau in eine Gasse gespielt wurde, die man hätte zustelle müssen, oder jeder hätte nur an seinem Mann dran sein müssen. Diese Gasse haben neben den Gästen auch viele Außenstehende gese- hen, nur leider die SSV Hintermannschaft nicht. So verlor man ein Spiel, das man 80 Minuten im Griff hatte. Wieder kein Punkt, geschweige denn ein Sieg gegen einen Gast, der nichts zu bieten hatte außer der Cleverness die vier krassen Fehler knall- hart zu bestrafen. So kamen die SSV Akteure niedergeschlagen vom Platz und fühl- ten sich um ihren Lohn für eine starke kämpferische Leistung in der zweiten Hälfte betrogen. Wieder musste man Lehrgeld bezahlen und sich auf die schon oft erwähn- ten Worte des Trainers besinnen: „Fußball wird mit dem Kopf gespielt. Der Körper und vor allem die Beine und Füße sind nur das Werkzeug.“

SV Hochdonn – SSV Sarzbüttel 5:1 (3:1)

Aufstellung: Julian Tappendorf – Patrick Lübbe, Tim Jerke, Florian Neck, Maxi Schay, Sven-Torben Siebke, Björn Boldt, Marco Völtzke, Mayk Ingwersen, Stephen Sierk, Stephan Thedens
Ersatz: Kevin Krause, Nino Grewe, Lasse Wiechert, Hagen Meier

Wir wollten gegen Hochdonn drei Punkte. Mit dieser Marschroute gingen wir ins Spiel. Die starke Hochdonner Offensive war uns aus der gemeinsamen Zeit in der B-Klasse gut bekannt, doch Hochdonn hatte sich bereits auch einige Ge- gentreffer eingefangen. Nino und Keff hatten bereits zuvor 90 Minuten Zweite gespielt und setzten sich dennoch bei der ersten auf die Bank – eine sehr gute Einstellung der beiden. Hagen war nach längerer Verletzung auch erstmals wie- der im Kader, sollte aber nur im Notfall eingewechselt werden, da er immer noch Probleme mit der Wade hat. Somit war mit Lasse nur ein komplett fitter Spieler auf der Bank.Spiel begann alles andere als gut. Wir hatten uns wohl den Start bei der Zweiten abgeschaut – auch hier stand es plötzlich nach nur zwei Minuten 1:0 für den Gastgeber. Eine Ecke köpfte Ohland zum Führungstreffer ein. Doch quasi direkt im Anschluss fiel der Ausgleich. Vötzie setzt sich stark und mit ho- hem Tempo durch und ist vorbei am Torwart, dieser holt ihn regelwidrig von den Beinen. Es gibt den fälligen Strafstoß. Einige Zuschauer und Spieler speku- lierten mit einer roten Karte, doch der Keeper s
h nur gelb, damit war er gut bedient. Juli tritt zum Strafstoß an und trifft eiskalt zum Ausgleich. Kurz darauf hätten wir in Führung gehen müssen. Stephan bekommt einen Pass in die Spitze und kommt vor dem Torwart an den Ball, doch leider trifft sein Abschluss den Torwart. Mayk bekommt den Abpraller und vergibt auch diese Großchance – der Ball landet neben dem Tor. In der 18. Minute gingen die Gastgeber dann wieder in Führung. Dieses Mal war es Laursen, der einen Schritt eher am Ball war und den Ball satt zum 2:1 verwandelt. Wir versuchten dennoch gegenzu- halten und der Kampfeswille war keinem der Spieler abzusprechen, doch wir konnten uns keine großen Chancen mehr erspielen. Hochdonn ging zur Pause noch mit 3:1 in Führung. Das dritte Gegentor fiel aus einem Freistoß heraus, der von der Mauer so abgefälscht wurde, dass Juli nicht mehr parieren konnte. In der Pause kam Lasse für Björn und Nino für Stephen ins Spiel.nach der Pause traf Hochdonn nur die Latte, aber eine Minute später fiel das 4:1 dennoch: Laursen passt in die Mitte und der Hochdonner muss nur noch zum 4:1 einschieben. Stephan hatte noch den ein oder anderen Abschluss, doch es blieb bei nur einem Treffer auf unserer Seite. Keff kam noch für Vötzie ins Spiel. Den Schlusspunkt setzte Hochdonn mit dem 5:1.
Fazit: Insgesamt geht der Sieg für den Gastgeber in Ordnung, doch ein/zwei Treffer weniger hätten es sein dürfen. Dennoch kämpften alle – in der kommen- den Woche greifen wir wieder voll an.

SSV Sarzbüttel – SV Hemmingstedt 1:1 (0:0)

Innerhalb einer Woche lag das nächste Heimspiel an gegen den SV Hem- mingstedt. Der Absteiger aus der Kreisliga, vermeintlich immer ein Favorit, steht für seine Verhältnisse und Ansprüche aber nur im oberen Mittelfeld, weit weg von den drei Spitzenmannschaften der Liga. Ebenfalls oft von Ausfällen ge- beutelt, versucht der Gast aus Norderdithmarschen trotzdem den Anschluß zu wahren. Unser SSV hat zum ersten Mal seit langer Zeit die rote Laterne abgeben können. Trotz der ständigen Ausfälle und einer immer geänderten Startelf kann man eines nach den letzten Spielen festhalten. Die Mannschaft hat den Abstiegs- kampf angenommen und vor allem haben die Jungs verstanden, dass das Spiel in der A-Klasse von höherem Tempo und mehr Körpereinsatz geprägt ist, als noch in der B-Klasse. Dieses wurde gerade in den letzten Spielen toll umgesetzt. Es war eine Mannschaft auf dem Platz, wo jeder für den anderen lief und kämpfte. Und genau das konnte man auch wieder gegen Hemmingstedt sehen. Mit wiederum einer neuen Mannschaft auf dem Feld gab jeder sein Bestes und fightete bis kurz vor dem Zusammenbruch, wie z.B. Tim, der trotz starker Er- kältung 60 Minuten alles gab. In der ersten Halbzeit ging es hin und her. Hem- mingstedt merkte man nicht an, dass sie letzte Saison noch Kreisliga gespielt hatten, denn sie traten pomadig und wenig effizient auf. Anscheinend hatten sie gedacht, die Punkte in Sarzbüttel im Spaziergang mitnehmen zu können. Doch ihnen entgegen trat ein Kollektiv, dass es verstand zu kämpfen und auch den Ball laufen zu lassen. Immer wieder kam unser SSV über die linke Seite durch und Stephan und Völtzi ließen ihre Gegenspieler einfach stehen, liefen bis zur Torauslinie und flankten dann gefährlich vor das gegnerische Tor. Allein die Ab- nahme bereitete Probleme. Hinten standen wir wiederum gut mit Paddy und davor mit Sven-Torben, der als Koordinator und Motivator wieder einen tollen Job machte. Hemmingstedt hatte in der ersten Hälfte ebenfalls 2 sehr gute Mög- lichkeiten, die einmal Juli und einmal der Pfosten zu Nichte machten. Beim Stande von 0:0 ging es in die Kabine.ca. 60 Minuten kam Nino in die Partie für Tim. Nino hatte bereits 90 Mi- nuten in der Zweiten gespielt und hatte sich wie auch Thies trotzdem bereit erklärt, sich bei der Ersten auf die Bank zu setzen. Ebenfalls ein Indiz für den tollen Zusammenhalt, da einige Spieler wieder einmal „wichtigere“ Dinge zu tun hatten, als ihre Mannschaft zu unterstützen. Nino, der in der Zweiten kein Ab- schlußglück hatte, war erst kurz im Spiel, als er dann doch noch einnetzen durfte. Stephan hatte sich mal wieder im 1 gegen 1 an der linken Außenbahn durchgesetzt und spielte den Ball in die Mitte zu Völtzi. Dieser stand aber mit dem Rücken zum Tor und konnte selbst nicht viel machen. Er nahm den Ball an, kontrollierte und verteidigte ihn, um ihn dann noch einmal weiter in die Mitte zum mitgelaufenen Nino zu spielen. Stephen, der sich ebenfalls angebotenhatte, sah im Augenwinkel den heraneilenden Nino und hielt sich clever heraus, denn Nino hatte die bessere Position und er versenkte den Ball in der linken unteren Ecke. In dieser Saison haben wir noch nicht viele Tore erzielt, umso mehr wird natürlich jedes einzelne bejubelt. Jetzt war Hemmingstedt doppelt sauer. Nicht nur, dass es ihnen nicht wie erhofft, gelang den SSV im Schongang abzuschießen, man lag jetzt sogar noch zurück. Umso wütender wurden die An- griffe, doch immer wieder scheiterten die Bemühungen an der vielbeinigen Blauen Abwehrreihe oder aber in den Fängen von Juli. Erst in der 89. Minute hatte der Dauerbeschuss Erfolg. Nach einer Ecke wurde Ball per Kopf verlän- gert und aus dem Gedränge heraus konnte der Gästespieler Kurras den Ball noch in die Ecke spitzeln. Der Frust für den SSV war riesig. Toll gekämpft und trotzdem stand man wieder nur mit einem Punkt da. Die Woche davor hatte man ebenso wacker gefightet und freute sich über den Punkt gegen Eider, weil man nur sehr, sehr wenige Chancen sich rausspielen konnte und viel Glück vor dem eigenen Tor hatte. Doch gegen Hemmingstedt wäre der Dreier verdient ge- wesen, nach dem Einsatz und dem auch noch ansprechenden Spiel nach vorne. Wir bleiben aber dran und mit der Einstellung und mit dem kämpferischen En- gagement ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Knoten platzt und wir auch mal wieder einen Dreier einfahren. Und mit ein paar gewonnenen Spielen kann man ganz schnell auch den Anschluss an das Mittelfeld gewinnen. Also weiter so SSV und die Parole heißt: „Niemals aufgeben!“

SSV Sarzbüttel – SG Eider 0:0 (0:0)

Samstagnachmittag und das nächste Spiel steht auf dem Plan. Heimspiel gegen die SG Eider. Normalerweise ein machbarer Gegner, wenn da nur nicht diese Verletzungsmisere wäre. Schon am Donnerstag nach dem Training brüten Jörg und ich über den Pässen und spielen Memory oder Quartett mit diesen. Und wenn wir uns dann einig sind, dann kommt die wirkliche Arbeit, für Jörg noch mehr als für mich, denn dann müssen wir telefonieren, simsen oder Whats-appen (oder wie auch immer das heißt). Und das leider nicht immer mit Erfolg. Das geht nun schon seit einigen Wochen so. Kommt der eine Verletzte zurück, fährt der nächste in den Urlaub. Kommt der zurück und man glaubt, jetzt wird es besser, dann wird ein Spieler gesperrt und es verletzt sich wieder einer. Aber es gibt eben auch Spieler, wie Sven-Torben oder Keff, die zwar angeschlagen o- der auch etwas älter sind, aber die stellen sich immer wieder zur Verfü- gung. Dieses Wochenende bildete da keine Ausnahme. Beide eben ange- sprochenen Spieler standen wieder in der Startelf. Glücklicherweise war Frank wieder genesen und auch Maxi war wieder dabei. Johannes war aus dem Urlaub zurück, doch dafür verschwand Magge in denselben. Zu- sätzlich fehlte natürlich Stephan aufgrund der „unsinnigen“ roten Karte vom Spiel in Barlt. Vom Anpfiff an übernahm der Gast die Regie und hatte mehr Ballkontakte. Nur selten konnte sich unser SSV mal in Szene setzen, denn es fehlten im Aufbau die Anspielpunkte. Nino und Keff waren zu- meist bei den Manndeckern gut aufgehoben, weshalb sich Keff auch häu- figer mal nach hinten fallen ließ, um eine Anspielstation zu bieten und Bälle zu bekommen. Völtzi konnte sich durch eine gelungene Einzelak- tion einmal eine Schussmöglichkeit erarbeiten, die jedoch kein Tor ein- brachte. Sonst war es eher der Gegner, der gegen unser Tor anlief, aber zumeist in der vielbeinigen Abwehr hängen blieb. Alles was doch noch durchkam, wurde zur Beute vom gut aufgelegten Juli. In der 36. Minute kamen wir wieder einmal vor das Tor der Spielgemeinschaft und dabei bekam ein Gästespieler den Ball an die Hand. Der Schiri zeigte ohne zu zögern auf den Punkt. Paddy schnappte sich den Ball und ging zielstrebig nach vorne, um den Strafstoß auszuführen. Er wollte Verantwortung übernehmen und schoss halbhoch auf die rechte Torwartecke. Der Ball war gut geschossen, doch der Torwart hatte die Ecke geahnt, flog genau dorthin und wehrte den Ball ab. Sehr ärgerlich, aber es passte halt zur bisherigen Saison. Die zweite Hälfte ging weiter wie die erste, nur dass wir diesmal praktisch keine Chance mehr hatten. Statt dessen machte Ei- der immer weiter Druck, doch entweder hielt Juli alles, oder aber die Gäste versemmelten die besten Möglichkeiten. Es war kein gutes Spiel, es lebte aber von der Spannung. Zuweilen wurde es aber auch recht hart und vor allem die Gäste konnten sich nicht beschweren, dass es der Schiri oftmals bei einer Ermahnung beließ. Trotzdem regten sich gerade die Verantwortlichen an der Seite mächtig auf über einige Entscheidungen, so dass es dem Mann an der Pfeife auch zu bunt wurde und er kurzerhand Trainer Langhans des Platzes verwies. Das Spiel hatte zum Ende auch keinen Sieger verdient und endete 0:0. Eider traf das Tor doch nicht und der SSV kam gar nicht mehr nach vorne. Sehr positiv war das Debüt von Neuzugang Björn Boldt, der zum ersten Mal für den SSV auflaufen konnte. Auch er war schon zu Saisonbeginn verletzt gewesen, doch die ersten 30 Minuten waren recht vielversprechend. Hoffentlich lichtet sich das Verletztenlager weiter, dann können wir bis zur Winterpause viel- leicht noch den ein oder anderen Punkt mitnehmen und voller Taten- drang ins neue Jahr starten. Vor allem aber werden unsere Donnerstage dann entspannter. Es wäre schön, personell mal wieder aus dem Vollen schöpfen zu können.

TSV Barlt – SSV Sarzbüttel 3:0 (1:0)

Ein schöner Oktobersonntag lud zu einem Ausflug nach Barlt ein. Ein Fuß- ballplatz, den der SSV lange nicht gesehen hatte, doch das Punktspiel beim TSV lag an. Wenn man in der letzten Woche schon Probleme mit Spielern hatte, so war dieses Wochenende der absolute Tiefpunkt. In der Woche hatte sich Hagen beim Training verletzt. Kevin noch beim letzten Spiel und auch Lasse musste verletzungsbedingt passen. Zu diesen Ausfällen kommen ja noch die bereits ausgefallenen Frank, Arne, Jendrik, Maxi und natürlich Mischaa hinzu. 8 Spieler und am Sonntag musste dann zu allem Überfluß auch noch Diddi grippebedingt absagen. So traten einmal mehr die gestan- denen, aber nicht mehr ganz taufrischen Magge und Sven Torben an und machten ihre Sache gut. Unser A-Jugend Spieler Marvin, auch noch leicht an- geschlagen startete von Beginn an und überzeugte bis zum ebenfalls verlet- zungsbedingten Ausfall. Auf der Bank saßen nur noch der angeschlagene Kevin, der gerade genesene Neuzugang Björn, der schon zuvor in der Zwei- ten angetretene Thies und Coach Bülow. Jedem Leser müsste nun klar sein, warum unser SSV da in der Tabelle steht, wo er jetzt steht, denn alle gesun- den Spieler geben jedes Wochenende alles, was eben geht, aber an diesem Sonntag in Barlt konnte nichts gehen, denn obwohl man aufopferungsvoll kämpfte, hatten wir es nicht nur mit einem Gegner zu tun, der teilweise lie- ber Rugby spielen sollte, sondern auch noch mit einem Schiedsrichter, der weder sehen noch entsprechend pfeifen konnte. Aber dazu später. Das Spiel ist schnell erzählt. Wir fanden gut in das Spiel, doch durch eine Unachtsam- keit in der Hintermannschaft machte Barlt in der 18. Minute das 1:0. Bis zur Halbzeit hatten wir das Spiel aber ganz gut im Griff. Es gab mehr Ballbesitz und auch besseren Fußball von Blau-Weiß. Chancen gab es auf beiden Sei- ten, aber keine wirklich zwingenden, bis auf zwei krasse Fehlentscheidun- gen des Herrn in Schwarz, der uns zwei klare Foulelfmeter verweigerte, als einmal Völtzi und einmal Stephan gelegt wurden. Bei Stephan, hätte man dann sogar noch Rot ziehen müssen, doch nichts passierte. „Weiterspielen, Ball gespielt“ hieß es nur.zweiten Hälfte hatte Barlt zunächst mehr vom Spiel, aber durch Völtzi und Stephan blieben wir immer wieder gefährlich, bis zur 53. Minute. Völtzi setzte sich an der linken Seiten im Mittelfeld mal wieder durch, kam am ers- ten vorbei, der ihm schon auf den Knöchel trat, doch Völtzi ließ sich nicht aufhalten, bis 5 Meter weiter der nächste Barlter „Takkle“ ihn dann von den Beinen fegte. Und der Barlter meinte auch noch, dass gar nichts los war undbeugte sich über den Verletzten. Jetzt kam Stephan und schob ihn von Völtzi weg. Die beiden Barlter Spieler bekamen zu Recht die gelbe Karte, aber Ste- phan völlig überraschend die Rote wg. „Schubsens“. Diese Aktion machte das Spiel kaputt. Eine Minute später fiel das 2:0 und durch Dummheit bei der Ausführung eines eigenen Freistoßes auch noch das 3:0. Die Mannschaft hat bis zum Platzverweis toll gekämpft und Phasenweise gut gespielt. Mit einem ordentlichen Schiedsrichter wäre vielleicht sogar noch etwas gegan- gen, aber so. Normalerweise belass ich es beim 23. Mann auch nach einem Spiel, wie es eben gelaufen ist, denn sie haben einen schweren Job und die Spieler machen es einem auch oft nicht leicht. Doch nach diesem Spiel muss man auch mal seine Meinung sagen dürfen. Dieser Mann in Schwarz hat sich mehr darauf festgelegt falsche Einwürfe zu pfeifen und Coachingzonen ein- zurichten, als die wesentlichen Dinge bei einem Fußballspiel zu erkennen und zu ahnden. Barlt hat gezogen, gehalten und gegrätscht, was das Zeug hielt und natürlich alles nicht regelkonform. Zudem konnte Barlt durchge- hend die Bälle auch, wie normalerweise nur beim Handball üblich, mit der Hand spielen. Dieses wurde ebenfalls nicht geahndet. Es platzte einem am Spielfeldrand der Kragen, denn wenn man schon unten in der Tabelle steht und trotzdem alles gibt, dann wird man auch noch mit einem 12. Mann beim Gegner bestraft. Dieses Spiel war schon verloren, bevor es angepfiffen wurde. Man kann sich freuen über jeden Schiedsrichter, der dieses Amt aus- übt, doch bei einem solchen Sportsfreund kann man es lieber wie bei der F- Jugend halten, man einigt sich auf Bolzplatzregeln und verzichtet auf einen Mann an der Pfeife. Fair geht vor heißt das Motto, gilt dann aber auch für alle.

SSV Sarzbüttel – Süderholmer SV 0:0 (0:0)

Nach dem ersten Sieg in der Saison sollte man eigentlich gestärkt in die nächste Partie gehen. Nicht jedoch der SSV. Mit Arne und Frank fallen wieder zwei Spie- ler verletzungsbedingt aus und es steht nicht fest, wann die beiden wieder fit sind. Zudem musste auch der Doppeltorschütze von Ostrohe, Johannes, termin- bedingt passen. Somit bekam Trainer Bülow gerade mal 11 gesunde Spieler auf den Platz, wobei auch die Beweglichkeit bei Paddy zu wünschen ließ. Auf der Bank saßen dann noch der ebenfalls angeschlagene Lasse, der nur im absoluten Notfall bereite A-Jugendliche Marvin und der schon 90 Minuten in der Zweiten angetretene Sven Torben. Keine guten Voraussetzungen für das Heimspiel ge- gen Süderholm. Punkte müssen her, wenn man dem Massenabstieg aus der A- Klasse entgehen will, also ein Sieg, vor allem gegen Teams, die man schlagen kann. Zu diesen zählt im Grunde auch der Gast aus dem Heider Speckgürtel, zu- mal mit Gronau und Schtolz zwei wichtige Kräfte fehlten. Das folgende Spiel lässt aber leider nicht viel Gutes berichten. Beide Mannschaften spielten schlecht. Unser SSV ging gar nicht mit Zug zum Ball. Anstatt den direkten Weg zum runden Leder zu nehmen wurden zumeist Bögen gelaufen, sodass in den meisten Fällen der Gegner zuerst am Ball sein konnte. Außerdem war man bei Ballbesitz viel zu hektisch und spielte überhastig und unkonzentriert die Bälle nach vorne, wo aber auch kaum Bewegung und somit niemand anspielbar war. Stephan war der einzige in der Offensive, der sich anbot und Aktionen nach vorne setzte. Hinten hielt Paddy den Laden zusammen und Juli klärte einmal vorzüglich auf der Linie. Viel mehr Torraumszenen gab es aber in Durchgang eins auch nicht zu bestaunen. Die Abwehrreihen standen und so blieb es beim 0:0 zum Wechsel. Die zweite Halbzeit brachte mehr Bewegung in der Offensive, doch mehr Sicherheit kam nicht in die Aktionen. Gefühlt hatte Süderholm mehr Ballbesitz, doch auch keine wirklich zwingenden Torchancen. Doch auch in die- sem langweiligen und niveaulosen Spiel blieb uns unser Verletzungspech treu, denn nach 53 Minuten musste Maxi leider verletzt vom Platz, weil er sich das Knie verdreht hatte. Schade, denn er hatte seine linke Seite gut im Griff. Jetzt musste Lasse doch noch eingreifen, konnte aber auch keine großen Akzente set- zen. Die Zweikämpfe wurden härter geführt, aber eskalierten glücklicherweise nicht. Am Ende stand es immer noch 0:0 und jeder nahm einen Punkt mit. Für uns zu wenig, denn Süderholm war in der Verfassung durchaus schlagbar ge- wesen, doch in Wirklichkeit hatte kein Team auch nur einen Punkt verdient ge- habt. Die letzten beiden Begegnungen in der B-Klasse waren anspruchsvoller und hochklassiger gewesen, als der müde Herbstkick am Samstag in Sarzbüttel. Hoffentlich kann sich die Truppe am nächsten Wochenende in Barlt wieder stei- gern und hoffentlich lichtet sich das Lazarett bald mal wieder, damit wir wieder mehr Spieler zur Verfügung haben.

Ostroher SC – SSV Sarzbüttel 0:2 (0:2)

wieder dabei und er ging ins linke Mittelfeld und Mayk für Arne hinter die
Spitzen. Das Maxi lange nicht mehr Ersten gespielt hatte, dass merkte man
ihm nicht an, denn er hatte von der ersten Minute an, wo er auf dem Platz
stand, seinen Gegner und die ganze linke Seite im Griff. Bis zum Abpfiff war
er die Ruhe selbst und machte ein klasse Spiel. Aber der SSV fing sich gleich
wieder, vor allem Jo. Mit seiner Lauffreude und diesem Engagement wunderte
es auch nicht, dass er in der 38. Minute wieder zur Stelle war und
seinem ersten Treffer gleich den Zweiten folgen ließ. Der quirlige Keff
spielte den Ball schön auf die halbrechte Position und aus 11 Metern hämmerte
Jo den Ball erneut oben rechts unter die Latte. 0:2 und der SSV hatte
das Spiel voll im Griff. Hinten stand man sicher wie nie und vorne hatten wir
endlich auch mal Glück und einen gut aufgelegten Jungstar Jo.
In der Halbzeitpause ging Trainer Bülow noch mal eindringlich auf die Halbzeitführung
vom Spiel gegen Tensbüttel ein die man dann verspielt hatte
und warnte vor unkonzentriertem Verhalten gleich nach der Halbzeit. Doch
die Spieler der Blauen hatten gelernt und ließen sich in der zweiten Hälfte
nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Die Punkte wollte man einpacken,
verschnüren und mit nach Hause nehmen. Trotzdem die Ostroher den SSV
hinten rein drängten, hatten sie nicht wirklich große Torchancen. Der SSV
dagegen kam immer wieder gefährlich durch Konter vor das Tor der Gastgeber.
Alleine Nino hatte mindestens zwei Hochkaräter auf dem Fuß. Leider
konnte er keine der Chancen nutzen, doch es reichte auch so, aufgrund einer
tollen konzentrierten und kämpferischen Leistung, zum ersten Dreier der
Saison. An Paddy sah man nach dem Spiel, wieviel jeder einzelne gegeben
hatte, denn dieser hatte sich einen Wirbel verrenkt, hielt aber trotzdem bis
zum Ende durch und dann fiel er auch um. Mit Mühe rappelte er sich auf, um
mit der Mannschaft zu feiern. Hoffentlich war das nicht nur ein Strohfeuer,
denn am kommenden Wochenende wartet schon der Mitaufsteiger Süderholm.
Wieder eine schwere Partie für unseren SSV, aber der Sieg in Ostrohe
sollte der Mannschaft Mut machen.
Nach dem unglücklichen Unentschieden gegen Buchholz II und den zwei
verlorenen Punkten ging es zum Ostroher SC. Die Fußballer aus dem Randgebiet
von Heide haben zwar schon 9 Punkte auf dem Konto, doch die bisherigen
Ergebnisse waren trotzdem nicht einschüchternd. 9 Tore hatte die
Mannschaft von Coach Sothmann erst erzielt, aber man hat auch schon 25
Tore kassiert. Wiederum eine Mannschaft auf Augenhöhe, wo der SSV unbedingt
punkten muss. Entsprechend konzentriert ging man von der ersten
Minute an zu Werke. Leider musste aber schon nach 15 Minuten Frank mit
Wadenproblemen raus und wurde von Mayk ersetzt. Dieser fügte sich im
Laufe des Spieles immer besser ein und nahm zeitweise das Heft in die Hand.
Zehn Minuten später musste bereits zum zweiten Mal gewechselt werden,
denn Lasse hatte erneut Probleme mit seiner Leiste. Der gerade erst genesene
Johannes kam in die Partie, aber wie. Bereits zwei Minute nach seiner
Einwechslung setzte er sich von der Mitte aus nach halbrechts gegen zwei
Gegenspieler durch und knallte den Ball aus 22 Metern oben rechts in die
Ecke. Das 0:1 und Johannes sein erstes Tor in dieser Saison und sein erstes
Tor bei den SSV-Herren. Das Tor beflügelte ihn. Direkt hinter den Spitzen im
Zentrum eingesetzt wirbelte er herum und setzte sich immer mit vollem
Körpereinsatz ein. Doch leider hielt dieses Glücksgefühl nicht lange an. Zwei
Minuten nach dem Tor knickte Arne in einem Zweikampf so unglücklich um,
dass es für ihn nicht weitergehen konnte. Mit großen Schmerzen durch einen
„dicken“ Knöchel, war der SSV gezwungen noch vor der Halbzeit seinen
letzten Ersatzspieler zu bringen. Zum ersten Mal seit langem war Maxi mal

SSV Sarzbüttel – TSV Buchholz II 1:1 (0:0)

Ein nächstes Heimspiel gegen den TSV Buchholz II stand auf dem Programm.
Der TSV ist direkter Tabellennachbar und somit ein Gegner, bei dem
man die Punkte zu Hause behalten muss. Entsprechend engagiert gingen unsere
Blauen auf dem Platz zu Werke. Schon in der 6. Minute hatte Arne eine
riesige Chance seine Farben in Führung zu bringen, doch er scheiterte alleinstehend
vor dem Torwart an dessen toller Parade. Der Torwart war der
beste Spieler seiner Mannschaft und rettete häufig aus höchster Not. Doch
die Angriffslust und die Dynamik hielt leider nur knappe 10 Minuten an, und
dann trat an dessen Stelle, wie so oft in dieser Saison, eine langsame Gangart.
Es fehlte plötzlich wieder die Frische im Geist und Körper und so
schleppte man sich über den Platz. Der Gast tat es dem SSV gleich und so sah
man in der ersten Hälfte ein ganz schlechtes Spiel. In der 15 Minute gab es
noch einmal eine gute Gelegenheit von Hagen zu beklatschen, der aus gut 25
Metern den Ball nur knapp über den Kasten ballerte. Dann war zum Glück
für alle Beteiligten und Zuschauer die erste Halbzeit vorüber und es gab eine
Menge in der Kabine zu besprechen, wofür die Pause gar nicht ausreichte.
Mit etwas mehr Power kamen die Blauen aus der Kabine, doch große Chancen
ergaben sich dadurch nicht. Es fehlte die Bewegung und das Freilaufen
ohne Ball und dann natürlich das Anspielen des nächsten Mannes. Viel zu
oft versuchten die Spieler in Einzelaktionen voranzukommen oder weite
„Traumpässe“ zu spielen, die aber leider meistens nicht ankamen. Das Spiel
war zwar in der zweiten Hälfte etwas besser, doch nennenswertes gab es
nicht zu berichten. Einzig die Spannung in diesem Kellerduell war da und
hielt die Zuschauer davon ab, den Platz frühzeitig zu verlassen. Dann aber
gab es in der 80. Minute doch noch einen Höhepunkt. Der eingewechselte
Nino passte mit einem tollen Ball auf den in die Spitze startenden, ebenfalls
eingewechselten, Keff, der den Ball super mitnahm und dann aus 16 Metern
in die lange Ecke abschloss. Dieser Schuss war unhaltbar und die pure Erleichterung
strömte aus allen Spielern und den Zuschauern, die es mit dem
SSV hielten. Zehn Minuten nur noch und der erste Dreier der Saison war erreicht
und der Anschluss an die Plätze 15 und 14 in der Liga wieder hergestellt.
Doch leider hielt das Schicksal noch einen, für den SSV weniger schönen,
weiteren Höhepunkt bereit. In der 88. Minute lag Stephan angeschlagen
im gegnerischen Strafraum, während sich das Spiel schon wieder in die
Hälfte der Blauen verlagerte. Obwohl um das ausspielen des Balles gebeten
wurde, spielten die Gäste weiter. Flo rettete den Ball ins Seitenaus und Stephan
rappelte sich wieder hoch. Der folgende Einwurf wurde aber nicht zu
den Blauen geworfen, wie es von den Spielern erwartet wurde, denn die
Gäste hatten entweder die Szene mit Stephan nicht mitbekommen, oder sie
werteten den Ausball von Flo nicht als Ausspiel wegen eines verletzten Spielers,
sondern als Rettungsball. Der Einwurf jedoch ging lang in den Strafraum
über die Köpfe zweier Spieler hinweg. Paddy verschätzte sich und
sprang unter dem Ball hindurch und auch Juli blieb auf der Linie kleben, genau
wie alle anderen Defensivkräfte. Das ließ sich der Buchholzer Brahms
nicht entgehen und nutzte diese eigentlich nicht vorhandene Chance zum
Ausgleich. Da war der Dreier wieder dahin, weil man einfach zu blauäugig,
zu grün hinter den Ohren war. Ob es nun fair war oder nicht, es resultierte
ein Tor daraus und ein ziemlich dummes und schmerzhaftes dazu. Wir haben
in dieser Saison schon sehr viel Lehrgeld zahlen müssen und hoffentlich
bringen diese Erfahrungen etwas für die Zukunft.

SG Windbergen/Frestedt – SSV Sarzbüttel 3:0 (2:0)

Am letzten Sonntag waren wir zu Gast beim Klassenprimus in Windbergen.
Nachdem wir zuletzt gegen Tensbüttel nach toller 1. Hälfte doch die Punkte
hergeben mussten, galt es nun, nicht unter die Räder zu kommen. Die Gelb-
Blauen sind in dieser Saison wirklich gut, wie wir schon beim 0:5 im Pokal
feststellen mussten. Sie spielen mit einer disziplinierten 4-er Abwehrkette,
so, wie es sonst nur Büsum kann und entfalten so einen enormen Druck. So
ging es auch gleich los. Wir wurden hinten hinein gedrängt und schon nach
2 Minuten hatten die Gastgeber die erste Chance. Nach 6 Minutenprallte in
einer Abwehraktion der Ball im Strafraum an die Hand eines Blauen und sofort
zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Handspiel löst zumeist heftige
Diskussionen aus, vor allem im Strafraum. Die Meinung ändert ein Schiri
aber zumeist nicht, so auch in diesem Fall. Das 1:0 besorgte Rufener. Aber
wir konnten uns nach diesem üblen Start wieder fangen und machten dem
Spitzenreiter das Spiel sehr schwer. Während wir tief drin standen, versuchten
wir bei Balleroberung schnell nach vorne zu kontern.
Die Pässe waren aber zumeist zu unpräzise gespielt und wurden abgefangen
oder der Stürmer geschickt ins Abseits gestellt. Lange quälte sich der Windberger
Angriff, doch in der 38. Minute konnten sie doch das Ergebnis erhöhen.
Nach einem Freistoß von der rechten Seite bekamen wir den Ball nicht
weg und dann zappelte dieser durch konsequentes Nachsetzen durch Geisler
im Netz. In der Halbzeit war die Stimmung nicht schlecht. Die Spieler
schienen erschöpft, aber konzentriert. So ging man auch in der 2. Hälfte zu
Werke. Ab und an kam Windbergen mal durch, doch es warf sich immer
noch ein Spieler dazwischen oder Juli konnte retten. Trotz des großen Einsatzes
und der großen Kampfbereitschaft in der Abwehr hatten die Spieler
noch die Kraft, zum Gegenangriff immer wieder in die Hälfte des Gegners
vorzustoßen. Allen voran Stephan, der ein unglaubliches Laufpensum hinlegte
und sich immer wieder Chancen herauskämpfte. Aber auch Arne, Völtzie
und Lasse, bis zu seiner Auswechslung; versuchten den Gegner unter
Druck zu setzen. Auch wenn die DLZ, durch den Gegner falsch informiert,
darüber nichts erwähnt, gab es eine Phase, als der Tabellenführer ins Wanken
kam und hinten plötzlich nicht mehr so sicher stand. Leider aber stürzte
er nicht. Ein Kuriosum entschied die Partie in der 88. Minute. Rufener wurde
vorne freigespielt und Paddy, der ihm nachsetzte, versuchte ihn zu halten.
Der Windbergener Stürmer konnte sich aber losreißen und wollte gerade
zum Schuss ausholen, als der Schiri abpfiff. Er zeigte erneut auf den Punkt
und gab Paddy eine gelbe Karte. Der Spieler hätte den Ball vielleicht aus dem
Vorteil heraus versenkt. Die persönliche Strafe für das Halten hätte immer
noch kommen können. Mit dem Pfiff aber, hätte es zwangsläufig auch eine
rote Karte geben müssen, denn Paddy war der letzte Mann. Erst hatte der
Schiri den Mut ein 2. Mal auf den Punkt zu zeigen, dann aber die Angst vor
dem Griff in die Gesäßtasche. 3:0 beim Spitzenreiter, der keineswegs zufrieden
schien. Trotz der Niederlage war es eine couragierte Leistung unserer
Blauen. Da kann man drauf aufbauen und muss jetzt weiterarbeiten. Irgendwann
erzwingt man auch mal das Glück und den ersten Sieg. Also Weitermachen
und nicht Aufgeben.

SSV Sarzbüttel – SV Tensbüttel-Röst 2:3 (2:0)

Gutes Training in der Woche und gutes Wetter ließen Hoffnung aufkommen
zum nächsten Heimspiel. Es war ein Nachbarschaftsderby, denn der Gast
kam aus Tensbüttel. Nicht nur geographisch, sondern auch in der Tabelle
ein Nachbar. Aus den ersten Spielen haben wir gelernt, dass die Bäume nicht
in den Himmel wachsen und die A-Klasse eine echte Herausforderung ist.
Dieser wollten wir uns im dritten Heimspiel der Saison stellen. Wir begannen
offensiver als noch zuletzt und versuchten den Gegner schon baum
Spielaufbau zu stören und es klappte ganz vorzüglich. Wir bekamen immer
mehr Sicherheit in unsere Aktionen und setzten den Gast zusehends unter
Druck. Nach einem guten Zuspiel scheiterte Stephan in der 14. Minute noch
am Torwart, doch nach einem langen Abschlag von Juli gelangte der prellende
Ball wieder zu Stephan, der dann in der 20. Minute Torwart Bräsel
austeigen ließ und ins leere Tor zum 1:0 einschob. Eine tolle Aktion und damit
die heißersehnte Führung. Das Spiel lief weiter fast nur in eine Richtung.
Nur 5 Minuten später setzte Arne einen Linksschuss an die Latte. Tensbüttel
hatte nur wenige Aktionen, die dann aber nicht ungefährlich waren. Doch
insgesamt gesehen waren die SSV-Kicker klar überlegen. In der 31. Minute
spielte der wie entfesselt aufspielende Arne einen tollen Pass in die Gasse
auf Stephan, der wieder auf und davon lief und zum 2:0 in die Ecke schob.
Das beste Spiel dieser Saison bisher, ging damit aber noch nicht in die Halbzeit.
Noch einmal konnte sich Stephan nach einer herrlichen Kombination
über Nino und Arne durchsetzen. Der Ball jedoch klatschte nur an den Pfosten
und dann heraus. Auch Mayk hatte noch eine sehr gute Schusschance,
die jedoch Bräsel im Tor entschärfte.
Die erste Halbzeit hatte endlich mal wieder ein gutes Spiel des SSV gezeigt
und so wollte man frohen Mutes auch in die zweiten 45 Minuten starten. Die
mahnenden Worte von Trainer Bülow, dass sich der Gast niemals aufgeben
wird, wurden anscheinend für achtlos gehalten, denn nur 2 Minuten nach
Wiederanpfiff spazierten die Gäste mit einer guten Kombination durch die
gesamte Defensive und schon stand es nur noch 2:1. Die ganze Sicherheit,
die man sich in der ersten Hälfte geholt hatte war verflogen. Nun herrschte
wieder Panik in den Reihen der Blauen. Man konnte sich kaum noch hinten
heraus lösen und die Tensbüttler merkten schnell, dass etwas zu holen war
und erhöhten den Druck. In der 63. Minute dann fiel der Ausgleich. Eine Ecke
von der rechten Seite wurde lang auf den zweiten Pfosten geschlagen. Arne
stand dort, berechnete aber die Flugbahn des Balles falsch ein und ging zwei
Schritte dem Ball entgegen, anstatt einfach stehen zu bleiben. Er sprang
hoch, doch der Ball flog über ihn hinweg. Wäre er stehen geblieben, so hätte
er ihn ohne Probleme rausköpfen können, so aber kam er direkt zu einem
Gegenspieler, der nicht lang fackelte und den Ball mit links in das lange Eck
zauberte. Die Angst und Unsicherheit ging um und immer wieder konnte
sich der Gast über seine linke Seite vor unser Tor durchspielen. Juli hielt was
auf die Kiste kam doch viele Spieler mussten nun dem hohen Tempo der 1.
Hälfte Tribut zollen. Neben Völtzie musste auch Lasse runter und es wurde
eine reine Abwehrschlacht. In der 85. Minute foulte Tim seinen ihm enteilten
Gegenspieler und es gab an der rechten Strafraumgrenze einen Freistoß.
Dieser wurde auf den Elfer gespielt, wo plötzlich drei Rote völlig freistehend
vor Juli auftauchten. Dieser hatte keine Chance und es stand 2:3. Die Abwehr
hatte komplett geschlafen oder hat sich einfach taktisch überrumpeln lassen.
Wären beim Anlaufen des Freistoßschützen alle einen Schritt rausgegangen,
hätten alle Tensbüttler im Abseits gestanden. Wären die Abwehrspieler
beim Freistoß bei ihren Gegenspielern geblieben, hätten sie eingreifen
und klären können. Von drei Möglichkeiten haben sie sich aber für die
einzige Falsche entschieden. Lehrgeld, das man in der Klasse wohl zahlen
muss. Alle Anstrengungen, das Spiel zumindest noch zu einem Unentschieden
zu drehen, verliefen im Sande und so ging auch dieses wichtige Spiel im
Tabellenkeller verloren. Die erste Halbzeit macht Mut, doch nach dem Höhenflug
kam auch gleich wieder der tiefe Fall.

TSV Friedrichskoog – SSV Sarzbüttel 8:0 (3:0)

Am letzten Sonntag, einem schönen warmen Sonntag, ging es zu den Fischern
in den Koog. Friedrichskoog ist keine Übermannschaft mehr und es galt dort
endlich mal einen Dreier einzufahren. Mit angedachten 15 Spielern wollten wir
uns dort treffen und nach dem Sieg der Zweiten Mannschaft dort auch noch der
Ersten die Punkte entführen. Leider ließ uns Diddi mal wieder im Stich und die
Mannschaft musste umgestellt werden. Das Spiel begann ganz gut mit einigen
guten Kombinationen nach vorne und auch hinten standen wir konzentriert am
Mann. Zwingende Chancen gab es weder für den Gastgeber noch für uns. Doch
die beste Gelegenheit zu einem Tor hatte Nino in der 6. Minute als er einem Ball
nachsetzte, diesen erobern konnte, dann aber zu lange den Ball erst auf rechts
legen wollte, anstatt einfach mit links raufzuhauen. In der 18. Minute aber passierte
es doch. Paddy kämpfte an der Strafraumgrenze gegen drei Kooger und
konnte zwei Mal den Ball blocken, doch der dritte Schuss saß dann im langen
Eck. Alle Sarzbüttler Defensivspieler hatten nur zugesehen aber niemand griff
ein. Nach diesem Tor spürte man, dass Unsicherheit die Spieler ergriff und nicht
eine „Jetzt erst recht-Stimmung“. Wir konnten nach wie vor vom eigenen 16`er
bis zur Mittellinie gepflegt den Ball zupassen, doch danach kam der Zugriff der
Gastgeber, konsequent, schnell und mit vollem Körpereinsatz, oftmals auch
hart an der Grenze des Erlaubten. In der 32. Minute bekam Flo den Ball nicht
weg, sondern nur auf die Fußspitze. Den zu weit vom Fuß wegspringenden Ball
versenkte sein Kooger Gegenspieler aus 18 Metern flach ins hintere Eck. Nur
eine Minute nach diesem Rückschlag erhöhte der Tabellenfünfte zum 3:0. Aus
dem zentralen Mittelfeld kam ein Pass genau zwischen unser Mittelfeld und der
Abwehr durch in den Lauf eines Gegners, der den Ball gekonnt an Juli vorbeischob.
Auch wenn es vom Ergebnis recht eindeutig klang, so hatten auch wir
mit Paddy, Frank, Stephan und Völtzie einige gute Torgelegenheiten. Es war auf
jeden Fall mehr, als noch die Spiele zuvor, doch es wollte kein Tor fallen. So ging
es in die Halbzeit.
Wenn man jetzt jedoch meinte, schlimmer kann es nicht werden und die Blauen
würden sich in der zweiten Hälfte wie Werder Bremen aufrappeln und das Spiel
drehen, der sah sich getäuscht. An diesem Sonntag konnte es noch schlimmer
werden. Es ging los in der 47. Minute, also kurz nach der Aufbruchstimmung in
der Kabine. Aus dem Nichts kam der Ball zu einem völlig frei vor dem Tor stehenden
Gegner, der den Ball nur noch einschieben brauchte. Dann kam die 64.
Minute, wo Paddy sich ungeschickter Weise vor einen Freistoß stellte. Der Süderdithmarscher
schoss Paddy an und dieser musste nach einer gelben Karte in
der ersten Hälfte frühzeitig zum Duschen. 26 Minuten mit 10 Mann und der fast
einzige, der sich gegen die Niederlage stemmte, war runter. In der 70.Minute
klingelte es erneut, als der Ball aus 14 Metern frontal zum Tor einschlug.
Auch bei diesem Ball gab es nichts zu halten. Nur fünf Minuten später tankte
sich ein Kooger auf unserer rechten Abwehrseite durch bis zur Torauslinie,
flankte von dort in die Mitte, wo er einen Mitspieler traf, der dankbar den Ball
mit dem Kopf verwertete. Die meisten Spieler zeigten jetzt Auflösungserscheinungen
und nur vereinzelt versuchten sich Blaue gegen diese Blamage aufzulehnen.
Einer davon war Juli, der auch in dieser Phase noch alles hielt, was man
halten konnte und da kam so einiges noch auf seine Kiste. Selbst kamen wir
kaum noch vor das Tor des Gegners und so ergaben wir uns in unser Schicksal.
In der 80. Minute verlor der aufgerückte Stephen in einem Zweikampf an der
Mittellinie den Ball. Schnell wurde dieser in die Spitze gespielt und zwei Mann
waren durch und schoben sich den Ball zu, so dass Juli keine Chance hatte. Es
fiel nicht auf, dass sich zwischenzeitlich auch der Gastgeber mit einer Gelb-Roten
Karte dezimiert hatte. In der 88. Minute wurde ein langer Pass in den Strafraum
noch im Tor versenkt. Die meisten Schiedsrichter hätten diesen Treffer
nicht gegeben, denn der Stürmer sprang mit gestrecktem Bein in den Ball. Juli
zog lieber zurück, denn sonst hätte der Zusammenstoß übel enden können,
doch zu diesem Zeitpunkt war der Mann in Schwarz schon nicht mehr Herr der
Lage. Trotz dieses Spielstandes gab es einige Spieler des Gastgebers, die nichts
von fairem Fußball hielten. Es wurde getreten, gehalten, gegrätscht und geschubst
was das Zeug hergab und der Leiter des Spieles ahndete nichts. Um
nicht komplett die Kontrolle zu verlieren pfiff er lieber das Spiel etwas früher
ab, was uns jedoch auch ganz recht war. Das Ergebnis des Spiels sollte man
schnell abhaken, nicht jedoch die Art und Weise, wie man sich dort präsentiert
hat. Aus den Fehlern des Spieles muss jeder Einzelne seine Lehren ziehen und
vor allem an der Einstellung müssen fast alle Spieler dran Arbeiten. Man kann
Spiele verlieren und man wird noch einige Spiele in dieser Klasse verlieren. Es
kommt aber immer darauf an, wie man sie verliert. Nach diesem Spiel konnte
keiner mit erhobenem Haupt in die Kabine gehen. Ein Schleichen durch den
Hintereingang wäre die beste Lösung gewesen. Schade nur für die vielen mitgereisten
Fans, die sich an diesem schönen Nachmittag ein besseres Ergebnis und
vor allem eine bessere Einstellung gewünscht hätten.

TuRa Meldorf II – SSV Sarzbüttel

Nach dem ersten folgte sogleich das zweite Auswärtsspiel und führte uns
zum letztjährigen Meister der Kreisklasse B, den Nachbarn der Meldorfer
Reserve. TuRa war mit 2 Siegen in die Aufstiegssaison gestartet und machte
damit furios auf sich aufmerksam. Wir kamen mit dem Rucksack von 0
Punkten und 0:9 Toren nach Meldorf, waren aber nicht demotiviert. Mit
Paddy saß zumindest ein Spieler wieder auf der Bank, der schon einige Zeit
ausgefallen war. Das wir motiviert waren, dass zeigte Nino den Platzherren
schon kurz nach dem Anpfiff, denn nach deren ersten Angriff, kam ein langer
Ball zu Nino. Dieser fackelte nicht lange und schoss einfach in der 4. Minute
aus 30 oder sogar 35 Metern aufs Tor. Jebsen, der zu weit vor seinem Kasten
stand, berechnete die Flugbahn falsch und der Ball zappelte zum ersten Saisontor
für den SSV und zur Führung in diesem Spiel im Netz. Ein Schock für
die ambitionierten Domstädter. Seit zwei Jahren haben sie jedes Spiel gegen
uns dominiert und nun das. Eine Unruhe kam bei den Spielern in Grün auf,
nicht nur auf dem Feld, sondern auch am Spielfeldrand bei den Funktionären.
Schon in der 9. Minute hätte Arne nach tollem Konter über Völtzi die
Führung ausbauen können, doch der Ball traf diesmal leider nicht das Ziel.
Ganz langsam erholte Meldorf sich und kam im Laufe der ersten Hälfte noch
zu einigen hochkarätigen Chancen, die Juli jedoch alle zunichtemachte. Oft
schossen die Meldorfer aber auch weit am Kasten vorbei. Kurz vor der Halbzeit
scheiterte dann auch noch Jacobsen völlig freistehend an dem
herauslaufenden Juli, der heute sowohl stark auf der Linie als auch im Herauslaufen
war. Auch das Konterspiel von hinten heraus lief gegen Meldorf
schon deutlich besser als in den Spielen zuvor. Es machte sich dabei besonders
bemerkbar, dass Lasse mal wieder dabei war und auch unser A-Jugend
Spieler Marvin machte eine sehr gute Partie im defensiven Mittelfeld bis zu
seiner Auswechslung in der zweiten Halbzeit. Es blieb trotz vieler Bemühungen
auf beiden Seiten beim 1:0 für unsere Blauen. In der Halbzeit musste
dann Lasse verletzungsbedingt raus und Paddy kam ins Spiel. Auch Meldorf
hatte umgestellt und den harmlosen Jacobsen aus dem Spiel genommen und
dafür Manni Manshardt vom Abwehrzentrum in die Spitze beordert an die
Seite seines Spezi Olli Heuseler. Sofort wurde Druck aufgebaut und unserer
Mannschaft fehlte die Zuordnung. In der 48. Minute bekam die Hintermannschaft
vor lauter Druck und Hektik den Ball nicht weg und Juli, der nach einer
Parade noch am Boden lag wurde vom eigenen Mann angeschossen und
von dort ging der Ball ins Tor zum Ausgleich. Hier fehlt einfach noch die Cleverness
und die Erfahrung auch in solchen Situationen Ruhe zu bewahren
und den Ball einfach cool zur Ecke zu klären, anstatt in zu versuchen, weg
zu bolzen. Der Ausgleich kippte das Spiel etwas zu Gunsten von Meldorf. Nur
noch vereinzelt kamen wir vor das Meldorfer Tor, aber auch nicht mehr so
zwingend und gefährlich, wie noch in den ersten 45 Minuten. Paddy brachte
viel Ruhe ins Spiel und konnte einige Angriffe schon weit vor dem Tor entschärfen.
So musste Juli nicht mehr so dringend eingreifen, obwohl Meldorf
mehr Spielanteile hatte. Dann kam aber die 85. Minute wo Tobi Westerburger
einen seiner „wahnsinnigen“ Auftritte hatte und von hinten Paddy umkloppte.
Was den Meldorfer in dieser Situation wieder mal wieder geritten
hatte, war nicht zu begreifen. Paddy musste unter großen Schmerzen raus
und Westerburger wurde nur mit einer gelben Karte bedacht, obwohl das
schon eine „dunkelrote“ Aktion war. Wir können nur hoffen, dass Paddy
jetzt nicht wieder länger ausfällt, denn es war schon ein Lichtblick, ihn wieder
an Bord zu haben. In der letzten Minute hatte Lars Hansen noch eine
Riesenchance, für Meldorf das Spiel doch noch zu gewinnen, aber glücklicherweise
kickte er den Ball weit am Tor vorbei. Ein Unentschieden in Meldorf.
Das ist nicht nur der erste Punkt in der Saison, es ist der erste Punkt
gegen den Abstieg. Es ist ein Punkt gegen eine Mannschaft gegen die wir
zwei Jahre kein Land gesehen haben. Ein Punkt als Belohnung für eine couragierte
kämpferische Leistung und ein Punkt für die Motivation, weiter an
der Fitness und am Spiel zu arbeiten. Dieser, doch etwas unerwartete,
Punktgewinn zeigt, dass es sich lohnt nie aufzugeben und weiter an sich zu
glauben und sich für das Team ins Zeug zu legen. Also auf an die nächsten
Aufgaben!

SSV Hennstedt – SSV Sarzbüttel 4:0 (1:0)

Das erste Auswärtsspiel der neuen Saison führte uns nach Hennstedt. Der
SSV will Platz 1 bis 3 erreichen in dieser Spielzeit, war also erneut ein Kaliber,
das für einen Aufsteiger gleich zu Beginn nicht gerade glücklich ist. Das
Spiel begann und sofort nahm der Gastgeber das Heft in die Hand. Der SSV
spielte druckvoll nach vorne und kam immer wieder über die Flügel, zumeist
über rechts. Wir verschliefen zwar nicht den Beginn, waren aber oft
zu spät dran und ließen anfangs auch die Gegenspieler immer wieder weglaufen.
Das Ziel sollte es sein, in der Defensive sicher zu stehen und die Torflut
vom ersten Spiel gegen Lunden einzudämmen. Die Körpersprache war
gut und wir hielten in den Zweikämpfen gut dagegen. Trotzdem fiel in der
15. Minute das 1:0, weil Stephen in der Abwehr ein technischer Fehler unterlief,
der in solch einer Klasse sofort genutzt wurde mit einem satten
Schuss in die Ecke. Da gab es nichts zu halten. In der Folge erspielte sich
Hennstedt immer wieder gute Torchancen, die sie aber nicht nutzten. Sie
kamen über die Flügel und flankten in die Mitte, wo unsere Spieler ihre Gegner
laufen ließen. Diese Gelegenheiten vergaben die Gastgeber mit Schüssen
über oder neben das Tor. Als zweite Möglichkeit nutzte der SSV lange Bälle,
die sie in den Lauf der Stürmer spielten. Diese Gelegenheiten konnten die
Stürmer nicht nutzen, weil ihnen Juli immer im Wege stand. Juli hatte einen
sehr guten Tag erwischt und brachte den Gegner zur schieren Verzweiflung.
Schon in der ersten Hälfte mussten wir Diddi für Stephan bringen und auch
Sven Torben für Johannes. In der Halbzeit wurden einige der Fehler besprochen
und wir machten uns alle Mut, denn es stand ja erst 1:0. Alles war möglich.
Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufgehört hatte. Nur dass der SSV
nicht mehr mit langen Pässen nach vorne durchkam, denn wir standen nun
hinten besser und ließen die Gegenspieler nicht mehr weglaufen. Ein Flankenball
in der 60. Minute wurde uns zum Verhängnis. Der Ball hatte in der
Luft zwar die Torauslinie überschritten, was der Hennstedter Spieler sogar
zugab, doch das Foul durch Hagen an dem gegnerischen Spieler war wohl
wichtiger und wurde mit einem Strafstoß geahndet. Der Schütze ließ Juli
keine Chance. Doch es dauerte nur 5 Minuten und Arne hatte auf der Gegenseite
eine tolle Schussgelegenheit. Der Ball ging nur wenige Zentimeter am
Hennstedter Giebel vorbei. Eine Tatsache, die die Hennstedter Verantwortlichen
der Zeitung lieber verschwiegen. Genauso wie sie in der 88. Minute
das klare Foulspiel an Juli nicht gesehen haben wollten, aus dem sich dann
das 3:0 entwickelte. Schlusspunkt war der missglückte Rückpass von Sven
Torben direkt in den Lauf eines gegnerischen Stürmers, der dann zum 4:0
Endstand an Juli vorbeischob. Das Spiel wurde zwar der Höhe nach deutlich
verloren und der Sieg ging auch von den Spielanteilen her klar in Ordnung,
doch alle vier Tore waren unglücklich und im Grunde auch unnötig. Das ist
aber das Lehrgeld das man in einer neuen Klasse zahlen muss. Nehmen wir
das Positive aus dem Spiel. Die Einstellung und die Körpersprache waren
sehr gut. Aber nur eine Hand voll Spieler hat bisher die nötige Fitness, um
90 Minuten gegen einen solchen Gegner zu bestehen. Hier müssen einige
noch deutlich nachlegen. Und es fehlt in vielen Spielsituationen an der notwendigen
Handlungsschnelligkeit. Auch hier müssen wir noch viel arbeiten,
aber das kann man alles trainieren und dann rücken wir näher ran an die
Mannschaften in der Liga. Hennstedt ist nicht unbedingt unsere Kragenweite,
aber es kommen auch noch andere Gegner. Es heißt also: „Ärmel hochkrempeln
und niemals aufgeben!“

SSV Sarzbüttel – SSV Lunden 0:5 (0:4)
„Chancenlos gegen den Meisterschaftsfavoriten!“

Aufstellung: Julian Tappendorf, Tim Jerke, Kevin Krause, Mayk Ingwersen, Frank Wittmack, Martin
Schuldt, Hagen Meier, Arne Holm, Nino Grewe, Marco Völtzke, Stephan Thedens
Ersatzspieler: Johannes Breitkreuz, Marvin Ciancia, Stephen Sierk, Lasse Wiechert

Nachdem unser SSV in der Sommerpause doch noch aufgestiegen war, ging es im
ersten Saisonspiel zu Hause gleich gegen die von vielen Experten der A-Klasse als
Meisterschaftsfavorit gehandelte Mannschaft vom SSV Lunden. Auf Grund der vielen
Verletzten unseres SSV’s, war es unser Ziel erst einmal möglichst hinten gut zu
stehen, um dann durch Konter zum Erfolg zu kommen. Dieses klappte in den ersten
zehn Minuten ganz gut, doch schon in dieser 10. Minute war der Vorsatz dahin. Wir
ließen den Lundener Torjäger Ehlers auf der halbrechten Seite viel zu einfach in
Schussposition kommen, so dass dieser mit einem tollen, unhaltbaren Schuss aus
25 Metern in den rechten Winkel die Gästeführung markieren konnte. Bereits sechs
Minuten später erzielte der vom Ostroher SC nach Lunden gewechselte Torjäger
Claussen das 0:2. Juli konnte einen Kopfball zwar noch gut parieren, bekam den Ball
aber nur nach vorne und Claussen konnte den Ball aus 8 Metern unbedrängt zum
0:2 ins linke Eck schieben. Nur weitere 5 Minuten später sorgte Ehlers dann praktisch
schon für die Vorentscheidung, als er nach einem Fehlpass unseres SSV’s im
Spielaufbau die zwei gegen eins Situation allein auf Juli zulaufend überlegt zum 3:0
abschloss. In der 29. Minute hatten wir dann endlich unsere erste gute Torchance.
Nach einer schönen Flanke von Nino von der rechten Außenlinie, kam Frank aus 7
Metern zum Kopfball, doch leider ging sein Kopfballaufsetzer knapp über das Tor.
In der 37. Minute fiel dann leider die endgültige Entscheidung. Nach einem Foulspiel
kurz vor der Strafraumkante ließ sich Schallhorn nicht lange bitten und versenkte
die Kugel trocken zum Halbzeitstand von 0:4 im rechten unteren Eck.
Aufgrund des Pausenergebnisses ging es dann im zweiten Spielabschnitt nur noch
darum das Ergebnis im Rahmen zu halten. Diese gelang unserer Mannschaft auch
weitestgehend. Nicht zu verhindern war das 0:5 in der 62. Minute, als Claussen einen
überlegten Querpass aus kurzer Distanz einschob. Juli konnte sich in der in der
Folgezeit noch mit ein paar tollen Paraden auszeichnen und so weitere Gegentreffer
verhindern. Unsere Mannschaft kämpfte und versuchte immer weiter auf den Ehrentreffer
zu spielen. Doch auch bei der letzten großen Chance, als Völtzie sich
klasse über rechts durchsetzte und Stephan kurz vor dem Tor nur einen halben
Schritt zu spät kam, fehlte das letzte Quäntchen Glück.
Fazit: Auch wenn man in diesem Spiel gegen eine sehr gute Mannschaft aus Lunden
chancenlos war, darf man den Kopf jetzt nicht gleich in den Sand stecken. Die Lundener
zählen wie gesagt zu den Meisterschaftsfavoriten und für unseren SSV geht
es nach dem tollen Erlebnis Aufstieg jetzt erst mal darum, sich in der neuen Klasse
zu Recht zu finden. Gegen andere Mannschaften der Klasse gilt es dann die nötigen
Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Viel Erfolg für den weiteren Saisonverlauf!

Torschützenliste

Jendrik Wiebers 25 Tore
Kai-Christoph Edel 10 Tore
Arne Holm 7 Tore
Marco Völtzke 6 Tore
Stephan Thedens 6 Tore
Nils Mundstock 5 Tore
Patrick Lübbe 3 Tore
Frank Wittmack 2 Tore
Harm Jungheinrich 2 Tore
Hagen Meier 2 Tore
Mayk Ingwersen 2 Tore
Delf Schmidt 1 Tor
Nino Grewe 1 Tor
Florian Neck 1 Tor
Kevin Krause 1 Tor
Christoph Ehlers 1 Tor
Eigentore des Gegners 2 Tore

Spielberichte

TuRa Meldorf II – SSV Sarzbüttel 5:2 (3:0)

Das Auswärtsspiel in Meldorf sah am Dienstag davor noch ganz gut aus. 16 Spieler
hatte ich auf dem Zettel, doch dann kamen die Absagen. Der erste war Arne.
Einer weniger machte nichts, dann konnten alle anderen wenigstens spielen.
Doch es kam dann Lasse dazu und am Donnerstag noch Paddy und Johannes.
Am Freitagmorgen meldete sich dann auch noch Marvin ab. Da hatte ich nur
noch 11 Spieler, ich war also die Nr. 12! Das ging nicht, also nahm ich noch mit
Niels Heuck Kontakt auf und glücklicherweise konnte er. So hatte ich zumindest
einen Spieler auf der Bank, der zum Laufen keinen Gehstock brauchte. Wir
spielten auf dem Ostplatz am Otto-Nietsch-Weg und es regnete. Die Meldorfer
hatten den Rasen gemäht, aber nur auf einer Seite das Gras eingesammelt, so
dass es auf der einen Hälfte „lebensgefährlich“ war, Fußball zu spielen. Ständig
rutschten die Spieler weg und gerade unser SSV kam damit gar nicht zurecht.
Dazu kam noch, dass unsere Spieler keine Einstellung zum Spiel fanden. Pässe
über 5 Meter kamen nicht an, es wurde nicht der einfache Ball gespielt und Bewegung
ohne Ball war Glückssache. Es wurden unnötige Bälle zurückgespielt,
die dann auch noch auf dem Rasen hängen blieben, weil sie zu schwach gespielt
wurden. So konnte, durch einen unnötigen Fehler der Abwehr, TuRa nach 15
Minuten das 1:0 markieren. Der Gastgeber drückte weiter auf unser Tor und
Juli musste ein ums andere Mal alles aufbieten, um ein weiteres Tor zu verhindern.
Eine Freistoßmöglichkeit und ein Schuss waren alles, was wir in 45 Minuten
nach vorne zu Stande brachten. Meldorf dagegen baute weiter Druck auf
und nach einer Flanke von links standen am langen Pfosten zwei Meldorfer frei.
Einer bekam die Pille und zog ab, traf nur die Latte, doch der Nachschuss traf
ins Schwarze. Nur 2 Minuten nach dem 2:0 klingelte es erneut. Der gleiche Spieler,
der zuvor nur die Latte getroffen hatte, ging auf der rechten Seite durch und
erhöhte auf 3:0. Eklatante Deckungsschwächen durch wenig motivierte, viel zu
langsame (im Kopf und mit den Beinen) und teils noch „betrunkene“ Spieler ließen
alles mit sich machen. Bei diesen Szenen platzte unserem Betreuer Olli der
Kragen und er nahm sich die Spieler zur Brust. Der sonst so ruhige Olli rastete
am Spielfeldrand richtig aus, tanzte und schrie (gefühlte 5 Minuten) die Blauen
an, ob sie sich abschlachten lassen wollten. Es sei eine Frechheit, was sie spielen
würden, wo sich andere Leute für sie draußen den A… aufreißen. Nach der
Schimpftirade hatte Olli einen hochroten Kopf, schien sich aber doch deutlich
besser zu fühlen nach diesem überraschenden Ausbruch.
Die zweite Hälfte wurde dann besser, wenn auch nicht so, dass man Meldorf
wirklich bedrängen konnte. Aber die Spieler wollten anscheinend doch noch ein
wenig Fußball spielen. Mit Niels kam mehr Schwung über die linke Seite und so
kamen wir (mit Unterstützung des Windes) zu deutlich mehr Chancen. In der
56. Minute nahm sich Diddi ein Herz und knallte den Ball, nach mehreren
Schussversuchen und dem jeweiligen Ablocken, durch die Mitte satt in den Kasten.
3:1, das klang schon viel besser und zeigte Meldorf, dass wir auch noch gewillt
waren, mitzuspielen. Doch in den kommenden Minuten spielten wir wieder
zu umständlich und erneut immer wieder mit dem schwierigen Ball, anstatt
mal die Seite zu wechseln und einfach den nächsten Mitspieler einzubeziehen.
Die Deckungsprobleme konnten wir aber in der Halbzeitpause nicht in der Kabine
zurücklassen und so kam Meldorf wieder zu Gelegenheiten, die sie auch
zum 4:1 und 5:1 nutzten. Der rechte Mittelfeldspieler von Meldorf, der schon in
der ersten Hälfte nach der Latte das Tor traf, konnte sich erneut freuen. Erst
Mayk konnte mit einem gezielten Schlenzer in den Schlussminuten zum 5:2 das
Ergebnis noch etwas freundlicher gestalten. Meldorf war kein starker Gegner
an diesem Spieltag und mit einer guten Einstellung und dem entsprechenden
Willen hätte man Meldorf schlagen können. Doch leider fehlte es daran. Der
Meldorfer Doppeltorschütze, der sonst nicht einmal immer spielt, machte es unserer
Mannschaft vor, was man erreichen kann, wenn man will. Diese fehlende
Einstellung und Konstanz im Training und bei diversen Spielen machte diese
Saison nur zu einer guten, nicht aber zu einer überragenden Saison. Viele Spieler
sollten die Saison mal Revue passieren lassen. Sie werden feststellen, dass
der SSV ganz oben in der Tabelle hätte stehen können, denn weder Meldorf
noch Süderholm waren unschlagbar (ganz zu schweigen von Bargenstedt!).

Bargenstedter SC – SSV Sarzbüttel 2:1 (2:1)

Freitagabend, 02.Mai. Die Feiern in den Mai sind beendet und wir sind zu
Gast in Bargenstedt im vorgezogenen Spiel des Wochenendes. Zwei der vier
Spiele aus dem „schwarzen Oktober“, gegen Brunsbüttel und Hemme/Lehe,
konnten wir im Rückspiel wieder ausmerzen. Jetzt galt es das gleiche in Bargenstedt
zu machen. Mit fast allen Mann an Deck, Mi Schaa fiel leider nach
der Verletzung in Lehe aus, ging es zum Lokalrivalen. Das Spiel begann gut,
denn Bargenstedt spielte genau wie erwartet, wir aber nicht so wie sonst,
denn wir wollten offensiver spielen, als in den anderen Spielen, um Bargenstedt
bei ihrer Achillessehne, der schwachen Abwehr, zu packen zu kriegen.
Das lief auch 25 Minuten sehr gut, denn wir setzten sie stark unter
Druck. So konnte Jendrik auch schon nach 10 Minuten nach guter Ballbehauptung
von Stephan und tollem Pass von Kevin alleinstehend das 0:1 markieren.
Auch nach dem Führungstreffer gab es noch zwei Gelegenheiten zur
Erhöhung, doch es fehlte die Genauigkeit beim Abschluss. Dann aber kam
ein Bruch ins Spiel. Im gleichen Moment, als unser SSV die Kontrolle langsam
verlor, weil zu hektisch und zu wild gespielt wurde und die Ballkontrolle
verloren ging, kam der BSC ins Spiel. Sie bekamen Sicherheit in ihre
Aktionen und konnten sich immer mehr aus der Umklammerung befreien.
Dazu kam noch, dass der angesetzte Schiedsrichter nicht gerade ein Fan des
SSV war. Aktionen, die ähnlich waren, wurden bei uns abgepfiffen und zumeist
auch mit Ermahnungen oder Verwarnungen bedacht, während der
BSC vielfach machen konnte was er wollte, ohne dass es überhaupt einen
Pfiff gab. Das zeichnete sich schon nach 5 Minuten ab, als Ede im Strafraum
regelwidrig gelegt wurde. Den Knall an seinem Bein konnten alle hören,
nicht jedoch der Schiedsrichter, der auf weiterspielen entschied. Von solchen
krassen Fehlentscheidungen gab es leider zu viele im Spiel, doch letztendlich
haben wir das Spiel in Bargenstedt selbst verloren. Bargenstedt
hatte kaum Torchancen. In der 35. Minute konnte Hartmann mit einem
Sonntagsschuss am Freitag den Ausgleich machen. Nur 5 Minuten später
traf Karstens, nachdem Tim den Ball nur in die Mitte wegköpfen konnte.
Karstens erhielt den Ball genau auf den rechten Schlappen und machte das
2:1. Ansonsten liefen die Gastgeber ins Abseits oder wurden abgeblockt. Zudem
mussten wir Lasse, wegen Waden- und Kevin wegen Oberschenkelproblemen
schon in der ersten Hälfte ersetzen. Mayk und zum ersten Mal
auch Johannes machten ihre Sache aber sehr gut, denn unsere Mannschaft
war nicht geschwächt durch die Wechsel.
In der zweiten Hälfte bemühten wir uns wieder um Ballkontrolle, doch so
gut wie in den ersten 25 Minuten des Spiels gelang es uns nicht, die
Bargenstedter wieder hinten reinzudrängen. Hagen und Marvin kamen
noch in die Partie und vor allem Marvin, der im Mittelfeld agierte, spielte
dort schon wie ein „Alter“, denn er versuchte Struktur und Ruhe in die Aktionen
nach vorne zu bringen, was ihm auch sehr oft gelang. Wir hatten auch
noch einige sehr gute Möglichkeiten das Spiel zu drehen, doch wiederum
wurde unkonzentriert und zu hektisch abgeschlossen. Derby gegen Bargenstedt
und der SSV passen, zumindest in dieser Saison; nicht zusammen.
Schade, denn wir haben bis zu diesem Spiel eine fast fehlerlose Rückrunde
gespielt. Es war die erste Niederlage in der Rückrunde und im Jahr 2014.
Aber vor allem die Bitterkeit erneut gegen eigentlich schwache Bargenstedter
verloren zu haben, sich den Hohn und Spott der Zuschauer anhören zu
müssen, wiegt schwer. Da hilft auch nicht der Gedanke, dass Bargenstedt 18
Punkte weniger hat und nur auf Platz 6 der Tabelle steht. Aber wir müssen
nach vorne sehen, denn wir haben noch drei Spiele und sollten versuchen
zumindest die 60 Punkte in dieser Saison noch zu erreichen und vielleicht
können wir auch dem Aufsteiger aus Meldorf am nächsten Spieltag noch
eine zweite Saisonniederlage bescheren.

SG Hemme/Lehe – SSV Sarzbüttel 2:3 (2:1)

Nach dem Ostereier suchen ging es am Wochenende nach Lehe. Wir waren
zu Gast beim Tabellenletzten. Die Vorbereitung dazu lief alles andere als
nach Plan. Tim war die ganze Woche krank gewesen und fiel auch am Sonntag
aus. Ebenso krank waren Mi Schaa und kurzfristig auch noch Mayk. Doch
zum Sonntag hin konnte Mi Schaa dann doch spielen und auch Mayk meldete
sich einsatzbereit. Nur Hagen hatte noch eine Verletzung und wollte lieber
nur auf der Bank bleiben. Wir legten gut los mit einer richtig dicken Chance,
als Jendrik alleine aufs Tor zuging und dann quer zu Stephan schob, doch ein
Verteidiger war mitgelaufen und fing den Ball noch vorher ab. In der 9. Minute
dann war es aber soweit. Jetzt hatte Stephan freie Bahn und passte
rüber zu Jendrik. Der Ball kam an und Jendrik markierte das 0:1. Dann war
es aber aus mit der Herrlichkeit. Führung und das Wissen, dass man ja gegen
den Tabellenletzten spielte, ließ plötzlich jede Ordnung aus unserer Mannschaft
verfliegen. Dazu kam dann noch, dass sich Mi Schaa bei einem Ausflug
am linken Flügel ohne gegnerische Einwirkung so schwer am Knie verletzte,
dass er sogar mit dem Krankenwagen abgeholt werden musste. Im nach hinein
hatte er Glück im Unglück, es wurden nur seine Außenbänder in Mitleidenschaft
gezogen. Die Saison ist aber für ihn jetzt gelaufen. Wir wünschen
ihm gute Besserung und das er nächste Saison wieder fit zurückkommt.
Während er noch am Spielfeldrand auf den Krankenwagen wartete waren
unsere Jungs leider geistig nicht mehr auf dem Platz. Schon zwei Minuten
nach dem Führungstreffer kassierten wir den Ausgleich. Ein Eckball von
rechts wurde nur mit dem Knie aus nächster Entfernung durch den Gastgeber
über die Linie gedrückt. Es fehlte die Zuordnung und das energische Klären
wollen. Doch nur weitere zwei Minuten später lagen wir plötzlich zurück.
Ein Freistoß aus 25 Metern landete direkt im Tor. Der Ball flog zwar
mit Wind, aber es lag auch Schnee auf dem Ball. Juli sah bei diesem Tor alles
andere als gut aus. Auf Spektakel ausgerichtete Torleute hätten den Ball zum
Fliegen genutzt, kühle Schlussmänner hätten einfach nur den Hut genommen,
um den Ball einzufangen. Juli macht keines von beiden und der Ball
schlug unterhalb der Latte ein. Hemme erhielt dann auch noch einen völlig
unberechtigten Elfmeter, den Juli aber parieren konnte. Stephen, der wahrhaftig
keinen guten Tag hatte, ging vom Platz und Mayk kam für ihn. Paddy
übernahm die Position des letzten Mannes und fortan kam mehr Sicherheit
in die Abwehr. In der Pause, als Mi Schaa abtransportiert wurde, wurde heftigst
über das bisherige Spiel diskutiert, wobei es nicht viel zu diskutieren
gab. Die Leistung war einfach nur schlecht. Es fehlte das Engagement, es
fehlte aber vor allem die Konzentration bei der Ballannahme und beim Passspiel.
Dazu kam noch, dass im Mittelfeld die gegnerischen Spieler nicht gedeckt
und attackiert wurden. Dinge, die man in den letzten Spielen fast immer
gemacht hatte. Marvin ersetzte Mi Schaa und kam somit zu einem richtig
langen Einsatz in der Herrenmannschaft. Er machte seine Sache auf der
Position auch wirklich gut.
In der zweiten Hälfte dann, als die Fehler noch einmal angesprochen wurden,
ging es dann auch 30 Minuten noch mal wieder besser. In dieser Zeit
drehte Jendrik den Spieß noch einmal um und markierte 2 Treffer zu unserer
2:3 Führung. Beide Male wurde er durch eine Gasse in der Abwehr bedient
und konnte den Ball am guten Hemmer Keeper vorbei im Kasten unterbringen.
Gegen Ende zog dann wieder der Schlendrian ein, denn wieder
wurden die Gegenspieler nicht mehr konsequent abgedeckt, doch es reichte
zum Sieg. Fest zu halten bleibt aber: Die Platzverhältnisse in Lehe waren
ebenso wie die Kabinen unterirdisch. Die Einstellung einiger SSV Aktiver
ließ wirklich zu wünschen übrig. Als Drittplatzierter der Liga tritt man mit
Selbstvertrauen auf aber nicht mit Arroganz und Selbstgefälligkeit. Gegen
jeden Gegner muss man seine volle Leistung abrufen. Hemme war einer der
schwächsten Gegner, die dann auch noch versuchten mit einer Vierer-Abwehrkette
zu spielen. Diese Mannschaft hätte man mit 7 oder 8 Toren abschießen
können. Stattdessen war man als SSV-Fan am Spielfeldrand oftmals
nur mit Kopfschütteln beschäftigt. Die drei Punkte und die Ergebnisse
auf den anderen Plätzen haben uns aber uneinholbar den dritten Tabellenplatz
gesichert und somit können wir die letzten vier Spiele locker angehen
und genießen. Jetzt geht es nach Bargenstedt und danach nach Meldorf, es
ist also Derbytime (ohne Druck)!

SSV Sarzbüttel – SW St. Michaelisdonn II 4:0 (3:0)

Vor dem Eiersuchen zu Ostern, das man in diesem Jahr wirklich genießen
kann, denn nach vielen Jahren haben wir tatsächlich spielfrei, musste noch
das Heimspiel gegen St. Michel absolviert werden. Im Hinspiel kamen wir
nicht über ein schlappes 1:1 hinaus, so dass wir zu Hause mal zeigen wollten,
wo der Hammer hängt. Die erste Härteprobe war, ob alle Spieler sich
auch daran gehalten hatten, nicht zu sehr dem MuZi zuzusprechen, doch
vom ordnungsgemäßen Zustand der Spieler konnte ich mich doch überzeugen.
Also ging es gegen einen sehr gemischt aufgestellten Kader des Gastes,
in dem sehr viele „Altliga“-Spieler mitwirkten. Diese waren vielleicht nicht
mehr so schnell, können aber alle einen guten Ball spielen. Also galt es,
Tempo zu machen und die Trumpfkarte Schnelligkeit auszuspielen. Unsere
Jungs begannen konzentriert und versuchten den Ball laufen zu lassen. So
konnten wir uns auch einige Chancen herausspielen, doch zunächst nichts
Zwingendes. Sehr oft wurden vor dem gegnerischen Tor die falschen Entscheidungen
getroffen. Hätte der Ball zum gut postierten Spieler nach links
abgespielt werden müssen, wurde er stattdessen nach rechts gepasst, kam
jedoch nicht an. Wäre öfter mal der Abschluss aus zwanzig Meter versucht
worden, anstatt noch einmal quer abzulegen oder in die Spitze zu spielen,
dann hätte es vielleicht früher geklingelt. So mussten alle SSV-Fans bis zur
28. Minute ausharren, bis Ede sich durchsetzen konnte. Stephan hatte sich
an der rechten Seite durchgespielt und brachte den Ball flach in die Mitte.
Ede lief von der linken Seite ein und im Fallen schoss er den Ball noch vor
dem heranstürmenden Verteidiger unten links in die Ecke. Das Tor war eine
echte Erlösung und gab dem Gast einen kleinen Stich mit. Bis dahin hatten
diese sich sehr gut gehalten und immer wieder durch Schnoor Akzente nach
vorne gesetzt. Nach dem Tor häuften sich jedoch die Abspielfehler beim Gegner
und oft konnten wir schon in der gegnerischen Hälfte den Ball erobern.
Jendrik, Stephan und auch Kevin scheiterten jedoch bei oft guten Gelegenheiten,
das Ergebnis nach oben zu schrauben.
Zur zweiten Hälfte ging es gleich wieder hauptsächlich auf das Tor des Gastes.
Aber erst in der 53. Minute bediente Stephan Jendrik, der sich noch kurz
den Ball vorlegte und diesen dann von links in die hintere rechte Ecke des
Tores knallte. St. Michel bemühte sich zwar weiter, doch unsere Mannschaft
hatte das Geschehen jederzeit unter Kontrolle. Doch trotz der Überlegenheit
spielten wir unsere Chancen nicht konsequent genug zu Ende. In der 64. Minute
machte Ede dann eigentlich alles klar. Eine Flanke von rechts kam auf
den Kopf von Arne. Dieser wollte den Ball eigentlich schon im Tor unterbringen,
doch er rutschte etwas über den Kopf, wurde so aber
zu einer Vorlage für Ede, der in der Mitte frei stand und aus kurzer Entfernung
nur noch einnicken musste. Hinten brannte nichts mehr an und der
Ball wurde ruhig hinten rum gespielt. Oft kam es dadurch auch zu Seitenwechseln,
bis der Platz da war, um das Tempo wieder anzuziehen. In der 76.
Minute dann machte Jendrik noch sein zweites Tor. Nach Pass von Arne
stand Jendrik zentral am Strafraum frei, nahm den Ball an und schoß ihn
zum 4:0 ein. Kurze Zeit später hatte Nino noch nach einem langen Abschlag
von Juli eine riesen Chance. Er ließ den Ball einmal aufkommen und knallte
das Leder dann Volley an die Latte. Schade, wäre ein schöner Treffer geworden
und hätte Nino belohnt für seinen steten Einsatz auch in der Ersten. So
blieb es bei einem souveränen Sieg und drei weiteren Punkten zum Absichern
des dritten Tabellenplatzes. Jetzt hatte man sich das freie Osterwochenende
auch verdient und in 14 Tagen geht es dann nach Hemme, wo man
nach der Pleite zu Hause im Oktober 2013 ebenfalls noch etwas gut zu machen
hat.

TSV Lohe-Rickelshof – SSV Sarzbüttel 2:5 (1:1)

Ein entscheidendes Wochenende stand bevor mit dem Besuch in Lohe-
Rickelshof. Lohe spielte schon in der letzten Saison eine überragende Rückserie
und hatte uns damals nicht nur eingeholt, sondern am Ende locker überholt.
Der 4. Platz war es am Ende. Und jetzt spielten sie wieder eine sehr gute,
konstante Rückrunde, nur dieses Jahr spielen wir diese auch und können uns
Woche für Woche auf dem 3. Tabellenplatz behaupten. Das Wetter war üblich
für Dithmarschen, trüb, aber das war noch das Beste. Der Platz, der uns in Lohe
erwartete, der war das eigentliche Problem. Wenn man sarkastisch sein
will, dann hätte jeder vor dem Spiel eine Zusatzkrankenversicherung abschließen
müssen, so schlecht war der Rasen. Holprig und uneben, einfach nur
eine Gefahr für alle Bänder und Sehnen. Doch gespielt wurde und Lohe spielte
wie erwartet mit schnellem Umschaltspiel von hinten nach vorne. Dabei waren
sie sehr variabel in den Positionen mit einer bis zu drei Spitzen. Dieses
bereitete uns sehr viele Probleme und so kam Lohe zu einigen Torchancen, die
aber nicht wirklich gefährlich waren. Nur selten konnten wir uns nach vorne
durchsetzen. Wenn, dann zumeist über Stephan, Jendrik oder Ede, doch immer
wieder mussten diese drei auch nach hinten mitarbeiten. Als sich alle schon
auf ein 0:0 zur Halbzeit eingestellt hatten, kam ein Loher Spieler einmal recht
frei zum Schuß. Der Ball prallte einmal noch durch die Unebenheit des Bodens
vor Juli auf und ging dann in die hintere linke Ecke des Kastens. Lohe feierte
sich, aber zu lange, denn schon zwei Minuten später prallte Jendrik auf zwei
Gegenspieler am gegnerischen Strafraum. Der Ball, um den dort gekämpft
worden war, lief durch zu Stephan, der sich nicht lange bitten ließ und zum
Ausgleich einschob. Dieses „vermeintliche“ Foul von Jendrik erhitze die Gemüter
auf dem Spielfeld und außerhalb des Spiels. Der Kapitän der Gastmannschaft
erhielt dabei die gelbe Karte, ebenso wie der Torhüter. Der Co-Trainer
war ebenfalls ob dieser Schiri-Entscheidung sehr aufgebracht.
So ging es dann in die Halbzeitpause. Es waren erst fünf Minuten gespielt, als
der eben noch erwähnte Kapitän bei einem Angriff den Ball deutlich mit dem
Arm mitnahm und sich dadurch eine gute Chance erspielt hätte, wenn nicht
der Pfiff des Schiedsrichters ihn gebremst hätte. Da er noch vor dem Halbzeitpfiff
erneut ermahnt worden war, kam was kommen musste, die Ampelkarte.
Diese Schwächung brachte eine Wende ins Spiel, aber auch die deutlich besser
Leistung, vor allem im taktischen Bereich, unserer Jungs. In der 53. Minute
nahm sich Stephan ein Herz und schoß aus 18 Metern aufs Tor. Der Ball wurde
abgefälscht und landete zur Führung im Tor. Das Spiel ging hin und her und
war extrem kampfbetont. Es kam nie Ruhe rein, was aber auch an den teilweise
äußerst merkwürdigen Entscheidungen des Referee lag. In der 77. Minute
dann setzte sich Jendrik einmal durch und machte das eigentlich beruhigende
1:3. Doch Lohe gab nicht auf und erzwang nach einer nicht nötigen Ecke durch
einen Weitschuss noch das 2:3. Die Aufbruchsstimmung hielt aber nur eine
Minute, denn wiederum netzte Jendrik ein nach einem langen Abschlag von
Juli. Das 2:4 und sein sechstes Tor in zwei Spielen, was für eine Quote. Den
Schlusspunkt unter dieses sehr schwere Spiel setzte dann in der Schlussminute
noch unser Neuzugang Kevin. Er wirbelte fleißig die Hintermannschaft
durcheinander und knallte dann den Ball in die lange Ecke. Auch hier half der
unebene Boden etwas nach, doch das war ja nur gerecht. So konnte er sich
feiern lassen. Darüber hinaus konnte außerdem Marvin endlich die ersten
Minuten im Herrenteam spielen, nachdem sein Fuß wieder einigermaßen genesen
war. Für das erste Mal hat er seine Sache in einem so hektischen Spiel
recht ordentlich gemacht. Er wird in den letzten Spielen seine Einsatzzeiten
bekommen und vielleicht Johannes ja auch noch, wenn er erstmal spielberechtigt
ist. Dann haben wir wieder zwei junge Spieler, die uns in den nächsten
Jahren hoffentlich viel Freude machen werden. Lohe haben wir jetzt erstmal
auf Distanz gehalten. Noch fünf Spiele. Volle Konzentration auf das nächste
Heimspiel gegen St. Michaelisdonn.

SSV Sarzbüttel – BSC Brunsbüttel III 7:0 (3:0)

Ein schöner Frühlingstag, kurz vor der Zeitumstellung, wurde im Wetterbericht
für den 29.03. vorausgesagt. Als sich die Mannschaft dann zum
Heimspiel gegen den BSC III traf, war genau das auch eingetreten. Beste
Voraussetzungen also für ein gutes Spiel, zumal man noch etwas aus der
Hinspielpleite gutzumachen hatte. Mit einem guten 15`er Aufgebot konnten
wir beruhigt das Spiel angehen. Mit Marvin Ciancia konnte auch endlich
mal wieder ein freigeholter A-Juniorenspieler mit in den SSV-Kader
integriert werden. Leider hatte Marvin, noch mit einer Fußverletzung gehandicapt,
sich entschieden, nur im Falle von Verletzungen anderer Spieler,
sein Debüt in der Ersten zu geben. Das Spiel ging gut los für unseren
SSV. Jendrik führte in der 4. Minute einen Freistoß 35 Meter vor dem Tor
schnell aus und passte den Ball auf Stephan. Dieser nahm den Ball und mit
und ließ auch noch den BSC-Torhüter ins leere laufen. Dann schob er ruhig
zum 1:0 ein. Ein Auftakt nach Maß und unsere Blauen schalteten jetzt nicht
wie die Spiele vorher zurück nach einem frühen Treffer. Die Jungs waren
heiß und gingen weiter drauf. Schon nach 16 Minuten bekam Jendrik wieder
den Ball im Spiel und zog von halblinks unwiderstehlich in die Mitte.
Wie Lewandowski vor 14 Tagen umkurvte Jendrik vier Spieler beim Weg
in die Mitte und stand dann ganz allein vorm Torwart und versenkte den
Ball dann eiskalt zum 2:0. Brunsbüttel wollte sich aber nicht einfach dem
Schicksal ergeben und versuchte ebenfalls nach vorne zu spielen. Doch
immer wieder blieb man an der gut sortierten Abwehr unseres SSV hängen.
Carsten, der endlich mal wieder mit an Bord war, räumte hinten genauso
auf wie Tim, der immer besser ins Spiel findet, und Abwehrchef Stephen.
Nach vorne machte vor allem Mi Schaa auf links und Völtzi mit vielen
Läufen Druck und Hagen von rechts mit gefährlichen langen Diagonalpässen
auf die Spitzen. Durch die tiefstehende Sonne, war die Gästeabwehr oft
geblendet, vielleicht aber auch von den tollen Pässen in den freien Raum.
Einen dieser Pässe von Stephan konnte Jenni aufnehmen und in der 36.
Minute zum 3:0 vollenden.
Dann war Halbzeit und es gab nur Kleinigkeiten zu besprechen und schon
ging es in die zweite Hälfte. Es dauerte wiederum nicht lange, bis etwas
passierte. In der 49.Minute konnte Stephan nach einem schönen Freistoß
von Völtzi aus 3 Metern sein zweites Tor machen. Stephan war fast wieder
der Alte. Er lief vielen Bällen nach, praktizierte das Gegenpressing und war
immer gefährlich. Drei Minuten nach dem 4:0 war Jenni wieder dran. Er
war am heutigen Tag nicht zu stoppen. Nach einer wunderbaren Flanke
von außenmachte er mit einem Kopfball sein drittes Tor und erhöhte auf
5:0. Ob es jetzt Frust war oder Übermotivation, jedoch musste in der 58.
Minute ein BSC-Akteur mit Gelb-Rot den Platz vorzeitig verlassen. Nichts
schien den heutigen Sturmlauf unseres SSV zu stören und schon gar nicht
Jendriks Torhunger. In der 65. Minute setzte sich Ede sehenswert auf der
linken Seite durch, flankte nach innen, wo wieder unsere Nummer 9 stand
und zum 6:0 eindrückte. Es dauerte nur fünf Minuten und dann zappelte
der Ball wieder im Netz der Gäste. Diesmal setzte sich Hagen auf der rechten
Seite durch und knallte den Ball einfach mal auf das Gehäuse. Dieses
Geschoß konnte ein Brunsbüttler lediglich noch ablenken, dann hieß es
7:0. Eine Minute später dann konnte ein weiterer Gästeakteur vorzeitig
den Duschraum aufsuchen wegen wiederholten Foulspiels. Doch dadurch
kam auch ein Bruch in unser Spiel. Die Aktionen nach vorne wurden nicht
mehr konzentriert und konsequent ausgespielt und hinten war man auch
nicht mehr mit Sorgfalt bei der Sache, so dass der BSC noch zu Chancen
kam, der Juli jedoch mit einer gelungenen Partie alle vereiteln konnte. Im
Angriff gab es noch zwei ganz große Möglichkeiten das Ergebnis noch weiter
nach oben zu schrauben, doch es fehlte dann einfach der letzte Zug
beim Vollenden. 7:0 mit einer bravurösen Leistung. Aber auch dafür gab es
nur drei Punkte und es gilt nun, sich schon auf das schwere Auswärtsspiel
in Lohe zu fokussieren. Ein ganz wichtiges Spiel gegen einen Verfolger.
Ruft man aber so eine Leistung wieder ab, dann braucht man keine Angst
zu haben.

SV Holstein Pahlen – SSV Sarzbüttel 2:2 (0:1)

An einem Sonntag nach Pahlen zu reisen und dort um 16:00 Uhr zu
spielen ist schon gewöhnungsbedürftig. Aber so stand es nun mal auf
dem Plan und so reisten wir denn in den Norden des Kreises. Das Hinspiel
gewannen wir in einem tollen Spiel gleich 6:0 und so gingen wir
guter Dinge das Unternehmen an. Außerdem musste nach der unterirdischen
Leistung gegen Linden ja eine entsprechende Reaktion folgen.
Schlechter konnte es ja nicht werden. Das wurde es auch nicht. Es wurde
jedoch auch nicht viel besser. Mit einer doch guten Besetzung ging
das Spiel gut los. Schon die erste gute Gelegenheit bot sich nach 8 Minuten.
Nach einer Flanke von Halbrechts durch Hagen segelte der Ball in
den generischen Strafraum an Freund und Feind vorbei bis zu Ede. Dieser
nahm den Ball kurz an und versenkte die Pille mit einem sehenswerten
Seitfallzieher zum 1:0 für unseren SSV. Wer jetzt jedoch meinte,
das Tor wäre ein zusätzliches Aufputschmittel, der sah sich getäuscht.
Schon bald verfiel man in das gleiche behäbige von Fehlern übersäte
Spiel wie gegen Linden. Zahlenmäßig mit fünf Spielern im Mittelfeld
aufgestellt, hat man dieses zum größten Teil dem Gastgeber überlassen.
Die Blauen stellten sich um den eigenen Strafraum auf, zwei arme Gestallten
sahen sich einer Übermacht von fünf bis sechs Spieler im Mittelfeld
gegenüber und in der Spitze war Nille viel zu oft auf sich gestellt,
weil nach einer Balleroberung niemand nachrückte. Dass es zur Halbzeit
immer noch 1:0 stand, hatten wir der schlechten Chancenauswertung
der Pahlener zu verdanken.
Die Fehler im Mittelfeld wurden in der Kabine angesprochen und der
mangelnde Einsatz ebenso, doch es wurde in der zweiten Hälfte nicht
besser. Ein unnötiges Halten von Hagen im Strafraum bescherte dem
Gastgeber einen Strafstoß, den Juli, obwohl die Ecke geahnt, leider nicht
abwehren konnte. Doch das Entstehen dieses Foulelfmeters durch
technische Fehler und durch Stellungsfehler in der Abwehr war das
eigentliche Übel. Es kam jedoch noch Schlimmer. Die Mannschaft hatte
sich von dem Ausgleich noch nicht erholt, da zappelte der Ball erneut
im eigenen Netz. Aus 25 Meter knallte ein „Schwarzer“ den Ball in unser
Tor. Ein toller Sonntagsschuss, der den Namen auch verdiente. Jetzt
endlich ging mal ein Ruck durch unsere Mannschaft, denn sie merkten,
dass man doch was tun musste, wollte man hier nicht verlieren. Doch
nach fast zwei schlechten Spielen, kann man nicht plötzlich wieder
guten Fußball spielen. Das muss man sich erarbeiten. Erarbeitet hat
man sich aber kurz nach der Führung eine Ecke. Diese kam auf den langen
Pfosten, wo Paddy nur noch den Ball einnicken musste und da
stand es dann 2:2. Der Gastgeber, der mit vielen Ausfällen zu kämpfen
hatte, wollte aber den Sieg, den jetzt auch unsere Mannschaft anstrebte.
So kämpften beide mit offenem Visier und entblößten oftmals ihre Abwehrreihen.
Gewinnen konnte aber trotz einiger Chancen keiner mehr.
Richtig Schwung brachten in der Schlußphase aber noch einmal Lasse
und auch Nino, der wieder einmal aushelfen musste. Wir haben mit einem
schwachen Spiel einen Punkt mitnehmen können. Bleiben nur die
Fragen: Warum laufen unsere Jungs nicht, obwohl Fußball eindeutig ein
Laufsport ist? Sind sie nicht fit? Warum tritt man nicht selbstbewusst
und sicher auf, wo man doch auf Platz 3 der Tabelle steht und die letzten
drei Spiele gewonnen hat? Fragen, auf die man hoffentlich bis zum
nächsten Wochenende eine Antwort gefunden hat.

SSV Sarzbüttel – TSV Linden 1:0 (0:0)

Nach zwei Auswärtsspielen zum Jahresbeginn 2014 mit Siegen in Offenbüttel
und Epenwöhrden stand endlich mal wieder ein Heimspiel an.
Zu Gast war der TSV Linden. Linden spielt wie unser SSV bereits das
dritte Jahr in Folge in der Kreisklasse B, aber bis auf das erste Jahr, haben
sich die Wege beider Mannschaften stark getrennt. Linden spielt
jedes Jahr gegen den Abstieg und der SSV ist zum zweiten Mal oben dabei.
Dieser klare Unterschied in der Tabelle sollte sich dann auch auf
dem Platz wiederspiegeln. Das war ein Wunsch und auch die Vorgabe
vom Trainer. Doch wahrscheinlich hatte sich der Unterschied von 26
Punkten und Platz 3 zu Platz 14 doch so sehr in den Köpfen der Spieler
festgesetzt, dass man nur mit halber Kraft versuchte, das Spiel für sich
zu entscheiden. Vielleicht steckte in den Köpfen aber auch noch das
sehr gute Spiel von Epenwöhrden fest. Der TSV Linden ist wirklich sehr
schwach und steht nicht zu Unrecht unten in der Tabelle, aber die Spieler
des Gastes haben das gespielt, was sie spielen konnten, mehr war für
sie einfach nicht drin. Unser SSV dagegen hat wirklich unterirdisch gespielt
und ein SSV-Urgestein sagte nach dem Spiel: „Das Spiel kann man
sich nicht einmal mehr schön saufen!“ Gewonnen hat der SSV, weil in
der 60. Minute ein Querschläger eines Lindener Spielers, der sonst eher
für Tore auf der anderen Seite zuständig ist, im eigenen Tor landete.
Zwei sehr gute Chancen von Paddy, per Fuß über die Latte, und von Arne,
Torwartparade nach tollem Kopfball, waren die einzigen erwähnenswerten
Szenen des ganzen Spiels. Am Ende stehen die gewonnenen
drei Punkte. Jetzt gilt es sich wieder zu fangen und mit frischem Mut
nach Pahlen zu fahren. ….Ich habe fertig…!

SV Epenwöhrden – SSV Sarzbüttel 0:3 (0:1)

Das zweite Spiel in 2014 führte uns an einem sonnigen Frühlingssonntag im
frühen März zum Tabellennachbarn nach Epenwöhrden. Die Mannschaft die
jedes Jahr wieder oben mitspielen und aufsteigen will, dann aber nicht über
das Mittelmaß der Liga hinauskommt, hatte zum ersten Mal seit Jahren kleine
Brötchen gebacken. Aber jetzt stehen die Gelb-Schwarzen plötzlich auf Platz
vier und sind gut dabei. Dabei geht es dem Verein gar nicht so gut. Kaum eigener
Nachwuchs durch B- oder A-Jugend und auch die zweite Mannschaft
musste diese Saison vom Spielbetrieb zurückgezogen werden. Das Bild der
Mannschaft hat sich auch seit Jahren nicht geändert. Aufgrund der Tabellensituation
aber ein sehr wichtiges Spiel für uns und so gingen wir auch hochkonzentriert
in die Partie. Wir fanden sehr schnell zu unserem Spiel, auch wenn
die Platzverhältnisse unterirdisch waren und diese kaum ein Kombinationsspiel
zuließen, war der SSV gleich im Spiel. Der Ball lief gut durch die Reihen
und in den Zweikämpfen war immer die nötige Aggressivität vorhanden. In
der Abwehr standen wir sicher mit Stephen, Mi Schaa und Paddy, so dass Jacobsen,
Westphal und Breiden nichts zu bestellen hatten. Aber Epenwöhrden
war an diesem Tag gar nicht auf dem Platz. Einige Spieler das Gastgebers waren
zwar teilweise (über)motiviert, aber nur selten kam dabei, außer einem
Foulspiel, etwas heraus. Gut für uns, denn so hatten wir fast mehr mit den
Platzverhältnissen zu kämpfen, als mit dem Gegner. Wir erarbeiteten uns diverse
Torchancen durch die sehr bewegliche Offensive mit Arne, Jendrik, Ede
und Winterneuzugang Kevin. Doch das Tor wollte so richtig auch nicht fallen.
Erst nach einem Freistoß, den Kevin sehr gezielt von Halblinks auf den langen
Pfosten spielte, stand Völtzi plötzlich ganz alleine vor dem Tor und drückte
den Ball mustergültig per Kopf zur Führung in die Maschen. Nach einer halben
Stunde führte nun die deutlich überlegene Mannschaft. Eine Trotzreaktion des
Gastgebers blieb aus und so ging das Spiel weiter nur in eine Richtung, auf das
SVE Tor zu. Doch bis zum Seitenwechsel passierte nichts mehr. Die vielen mitgereisten
SSV-Fans waren zufrieden und sonnten sich etwas in der Pause.
Zur zweiten Hälfte beginnt normalerweise immer der Sturmlauf der Epenwöhrdener,
zumal sie dann auf „ihr“ Tor spielen, doch dieser blieb Halbzeitpredigt
von Trainer Voß heute, wahrscheinlich aufgrund des schönen Wetters,
aus. So übernahm wieder der SSV das Ruder und drängte auf das 2:0. In der
51. Minute dann passierte es auch. Wiederum kam ein langer Ball von der linken
Seite auf den langen Pfosten und fiel Jendrik förmlich auf den Kopf. Zwei
Tore und beide per Kopf. Das gab es schon lange nicht mehr beim SSV und
wurde dementsprechend bejubelt. Epenwöhrden hatte sich jetzt aufgegeben,
nur wenige Spieler leisteten noch große Gegenwehr. Vielmehr beschimpfte
man sich gegenseitig. So kamen wir noch zu vereinzelten Chancen, mussten
aber bis zur 70. Minute warten, ehe Arne sich von der linken Torauslinie kurz
in die Mitte tankte um dann aus kurzer Entfernung den Ball ins Tor zu ballern.
3:0 und keine wirkliche Torchance mehr für die Gastgeber. Juli im Tor hatte
einen ruhigen Nachmittag und konnte das schöne Wetter richtig genießen.
Genießen konnten alle diesen tollen Sieg, der uns nun ein wenig Luft nach
unten zum vierten Tabellenplatz schafft. Das ist auch sehr wichtig, denn es
stehen in der nächsten Zeit noch schwere Begegnungen an, z.B. in Lohe und in
Bargenstedt. Doch nun gilt erstmal die volle Konzentration dem ersten Heimspiel
in 2014 gegen den TSV Linden. Linden spielt gegen den Abstieg und ist
immer gefährlich in Sarzbüttel. Also „Auf geht`s SSV!

FC Offenbüttel II – SSV Sarzbüttel 1:2 (1:1)

Spiel Eins im Jahr 2014 ist ein ausgefallenes Spiel aus 2013, das Spiel in Offenbüttel.
Nach einer durchwachsenen Vorbereitung, die in diesem Jahr nicht
durch wochenlangen Frost und arktischen Temperaturen unterbrochen oder
erschwert wurde, war es schwer zu sagen, wo man leistungsmäßig stand. Ein
Vorbereitungsspiel gegen Diekhusen, das 1:1 Unentschieden ausging, brachte
nur Klarheit über den Fitnesszustand und ein zweites Spiel musste mangels
Spielermasse und, um auch den Platz zu schonen ausfallen. So ging es nun ins
Jahr 2014 und in Offenbüttel ist es immer schwer zu spielen, weil die
Heimmannschaft in Offenbüttel immer ein ganz anderes Gesicht hat, als die
Auswärtstruppe. Die ersten 25 Minuten waren aber dann doch ganz gut. Wir
hatten die Gastmannschaft im Griff und kamen gelegentlich auch zu guten
Torchancen, die wir aber nicht mit der letzten Konsequenz und Cleverness
ausnutzen konnten. Nach einem Zusammenprall von Nille mit dem gegnerischen
Torwart kam nach der Behandlungspause aber ein Bruch in unser Spiel.
Plötzlich waren wir zu weit weg von den Gegenspielern und überließen den
Offenbüttlern größtenteils das Mittelfeld. Nach einem unnötigen Foulspiel auf
unserer linken Abwehrseite nahe der Torauslinie folgte nach dem Freistoß
gleich noch ein Eckball. Der Ball kam auf den kurzen Pfosten und wurde geschickt
verlängert, bis ins Zentrum, wo er dann gegen Diddi und dann ins Tor
prallte. Dieser Rückstand war unverdient, aber nun galt es das Spiel wieder an
sich zu reißen und es umzudrehen. Es dauerte nicht lange und der SSV nahm
wieder Fahrt auf. Auch wenn viele Aktionen jetzt sehr viel hektisch waren als
vorher, gab es wieder Chancen für unsere Blauen. In der 45 Minute konnte
sich Ede schön auf der linken Seite durchsetzen und den Ball maßgerecht in
die Mitte flanken. In diesen Ball lief Arne rein und köpfte ihn neben den Pfosten
zum verdienten Ausgleich. In der Halbzeit tauschten wir Mayk für Hagen
und Maxi für Kevin. Ohne die Leistung der beiden zu schmälern, kam noch
einmal frischer Schwung ins Spiel, zumal jetzt Didi aus der Abwehr ins Mittelfeld
rückte und ständig auf der rechten Seite für Unruhe sorgte.
Doch in der zweiten Hälfte war das Spiel ausgeglichen. Wo wir in den ersten
45 Minuten noch mehr Spielanteile hatten, holte Offenbüttel jetzt auf und wir
hatten doch einige recht prekäre Situationen vor dem eigenen Tor zu entschärfen.
In der letzten Viertelstunde kam Kevin dann noch einmal für Nille in
den Sturm und er wirbelte dort noch einmal kräftig die Hintermannschaft
durcheinander. Auch Hagen ersetzte den von Wadenkrämpfen gezeichneten
Völtzi noch einmal in den letzten Minuten. Als sich alles schon auf ein Unentschieden
eingestellt hatte, fasste sich Ede noch einmal ein Herz. Er wollte unbedingt
die drei Punkte mitnehmen und tankte sich von der linken Seite in die
Mitte durch und zog von gut 25 Metern ab. Der Ball senkte sich genau über
den etwas weit vor dem Tor stehenden Torwart unter die Latte. 2:1 Auswärtssieg.
Arbeitssieg in Offenbüttel. Die drei Punkte haben wir gut weg, haben
Spielpraxis sammeln können, wissen aber auch, dass noch weiter an der Fitness
und am Spiel gearbeitet werden muss.

Heider SV III – SSV Sarzbüttel 2:8 (0:3)

Das letzte Spiel im Jahr 2013 war das Nachholspiel in Heide. Die 2. Mannschaft
der Heider aus der Kreisliga musste nicht spielen, so dass die Gefahr bestand,
dass die 3. Mannschaft verstärkt werden würde. Doch die Kreisstädter erwiesen
sich als faire Sportsleute und machten dieses nicht. Dieser Nachholspieltag
hatte für uns die Tücke, dass einige Spieler diesen Termin für andere Tätigkeiten
nutzen wollten, aber die zur Verfügung stehende Mannschaft war trotzdem
gut besetzt und was die Spieler dann von der ersten Minute an zeigten,
war Fußball, bei dem man regelmäßig mit der Zunge schnalzen konnte. Die
Gastgeber ließen zwar eine ganze Menge zu, aber unsere Mannschaft kombinierte
wie aus einem Guss durchs Mittelfeld und spielte immer wieder Blaue
vor dem Tor frei. Schon in der 5. Minute nahm sich Jendrik ein Herz. Ein eigentlich
zu lang geratener Eckball kam zu ihm und er schoß den Ball mit viel
Gefühl über den Torwart in die lange Ecke. Die Körpersprache der Heider sagte
jetzt schon aus: „Wir gehen heute ein“. Und das bewahrheitete sich tatsächlich.
Jeder Angriff von Heide wurde spätestens von einem gut aufgelegten Maxi,
von Mi Schaa oder von Stephen abgefangen. Selten ging ein Ball durch bis
zu Homfi. In der 18. Minute legte sich Völtzi den Ball für einen Freistoß zurecht.
Er lief an und knallte den Ball per Aufsetzer in die linke untere Ecke. Der
Torwart kam zwar noch ran, aber von der Hand sprang der Ball nur hoch in
den Winkel. In der 22. Minute dann passte Jendrik den Ball in den Lauf von
Ede, der dadurch frei durch war und nur noch den Torwart vor sich hatte. Uneigennützig
legte er den Ball nach links auf den mitgelaufenen Nille, der keine
Mühe hatte, das Spielgerät über die Torlinie zu schieben. Das zentrale Mittelfelddreieck
mit Völtzi, Jendrik und Ede war heute besonders gut drauf. Man
konnte heute schon fast vom magischen Dreieck sprechen, denn sie zogen die
Bälle förmlich magisch an. Bis zur Pause hatten Lasse und zweimal Nille noch
gute Gelegenheiten den Sack schon zu zumachen, doch leider wurden diese
vergeben.
Doch schon in der 49. Minute war der Drops gelutscht. Ede und Jendrik spielten
zentral 40 Meter vor dem Heider Tor einen tollen Doppelpass und hebelten
damit die komplette Abwehr aus. Der frei vorm Tor stehende Ede passte
aber, wie schon beim dritten Tor, auf den links mitgelaufenen Nille und der
schnürte einen Doppelpack. Von diesem frühen Tor geblendet, vernachlässigte
man kurzzeitig die Defensive und so konnte Heide den 1:4 Anschlusstreffer
markieren. Dieses rüttelte aber unsere Jungs so schnell auf, dass schon eine
Minute später Völtzi nach Pass von Ede allein vorm Tor den Ball halbhoch
neben den linken Pfosten einnetzte. 1:5 und man war jetzt wieder wach und
wollte mehr. Alle waren heiß darauf noch Einen nachzulegen. Dieses passierte
dann in der 64. Minute, wo Flo aus der eigenen Hälfte startete und den Ball
direkt in den Lauf bekam. Der Heider Libero, der zentral an der Mittellinie
stand, blieb stehen und reklamierte Abseits, als Flo völlig losgelöst aufs Tor
zuraste. Flo blieb ganz cool und lupfte den Ball über den Torwart hinweg in
die lange Ecke zu 1:6. Dann war wieder der quirlige Jendrik dran. Er startete
in den freien Raum wo er von Nille bedient wurde und auch er ließ dem Torwart
durch einen wuchtigen Schuss aus kurzer Entfernung keine Chance. Den
Schlusspunkt für unsere Elf legte dann in der 85. Minute noch einmal Nille.
Nachdem er sich kurz mal draußen ausgeruht hatte, wollte er noch einen dritten
Treffer oben drauflegen. Jendrik passte aus der Mitte raus auf die rechte
Seite zum mitgelaufenen Flo. Dieser nahm den Ball kurz mit und flankte dann
in die Mitte. Nille nahm den Ball an, stand aber mit dem Rücken zum Tor. Das
hinderte ihn aber nicht. Aus fünf Metern machte er kurzerhand den Ball mit
der Hacke rein. Ein weiterer sehenswerter Angriff mit einem unglaublichen
Tor als Abschluss. Nach diesem Treffer litt die Konzentration noch einmal und
so kam Heide noch zum 2:8. Das Ergebnis war nach diesem Spiel in der Höhe
völlig verdient und unsere Jungs haben sich für die am Abend stattfindende
Weihnachtsfeier eine sehr gute Grundlage geschaffen. Hoffen wir mal, dass es
im Jahr 2014 so erfolgreich vor allem fußballerisch so sehenswert weitergeht.

SSV Sarzbüttel – FC Averlak 3:0 (2:0)

Das letzte Heimspiel in 2013 galt es gegen den Aufsteiger FC Averlak zu bestreiten.
Der FC hatte sich in der Hinrunde gut geschlagen und stand relativ
sicher auf einem Mittelfeldplatz. Die bisherigen Begegnungen gegen diese
Mannschaft, im Pokal und im Hinspiel in Averlak, gingen denkbar knapp für
uns aus. Jedes Mal war es ein sehr körperbetontes Spiel, dass uns alles abverlangte.
Im Rückspiel trat der FC aber stark ersatzgeschwächt an. Man kam mit
nur 11 Spielern, 2 davon aus der Zweiten und die Nummer 11 war auch noch
der Trainer. Voller Schwung starteten wir in das Spiel und schon in der 5. Minute
ging Jendrik nach einem wunderbaren Pass von Arne in den Lauf, alleine
auf den Torwart zu. Doch statt links an diesem vorbeizugehen spielte er quer
zum mitgelaufenen Lasse. Der Torwart ahnte dieses und fing den Ball ab. 2
Minuten später aber fiel dann doch das 1:0. Lasse hatte sich auf der linken
Seite im Strafraum durchgesetzt und wurde vom letzten Mann dann weggedrückt.
Den fälligen Strafstoß verwandelte Jendrik sicher. Schon sechs Minuten
später klingelte es erneut. Ein langer Ball von Homfi, der vor allem denselben
aus der Gefahrenzone vor dem eigenen Tor klären wollte, gelangte zu Lasse.
Dieser lief dann bis zur Grundlinie und flankte flach und scharf in die Mitte.
Dort fand sich Nille als Abnehmer, der den Ball dann nur noch aus kurzer Entfernung
über die Linie drücken musste. Es war ein beruhigendes 2:0. Doch
leider brachte das keine Ruhe in die Defensivaktionen. Unsere Manndecker
standen viel zu oft weit von ihren Gegenspielern weg. Es fehlte hinten die
Ordnung und so kam der Gast immer wieder gefährlich vor unser Tor und
erspielte sich ein ums andere Mal gute Chancen. Gegen einen stärkeren Gegner
hätte es an diesem Tag richtig gerappelt in unserem Tor. So konnte Homfi die
Möglichkeiten immer noch entschärfen oder Stephen noch einen Fuß dazwischen
bekommen. Und im Angriff hatten wir viele gute Torgelegenheiten, die
wir aber nachlässig vergaben. In der 20. Minute war es wiederum Nille, der
nach tollem Pass von Jendrik frei vor dem Tor vergab. Nur drei Minuten später
war es dann Lasse, dem dieses Kunststück ebenfalls gelang. So ging es in die
Halbzeit.
In der zweiten Hälfte änderte sich am Bild vorne im Angriff nicht viel, aber in
der Defensive standen wir jetzt deutlich besser. Die gegnerischen Offensivkräfte
hatten jetzt nicht mehr so viel Raum und so kam Averlak nur noch zu
sehr wenigen Möglichkeiten. Doch leider fehlte bei uns auch die Durchschlagskraft
im Angriffsspiel. In der 64. Minute erhielten wir einen Freistoß
auf der halblinken Position und 30 Meter vor dem Tor. Arne brachte den Ball
in die Mitte und dieser prallte gegen einen Gästespieler und von dort unhaltbar
ins Tor. Die vielen weiteren guten Gelegenheiten, u.a. von Frank, Jendrik
und Arne ließen wir leider ungenutzt. So stand am Ende ein 3:0 Sieg zu Buche,
über den man sich aber nicht wirklich freuen konnte. Zum einen hätte man
das Spiel anhand der Chancen locker mit 8:0 gewinnen können und hätte mal
ein Ausrufezeichen des SSV gesetzt. Zum anderen offenbarten wir in der Defensive
unheimliche Schwächen, die ein stärkerer Gegner gnadenlos ausgenutzt
hätte und so auch unser doch recht schwaches Torverhältnis wiederspiegelt.
Hier gilt es vor allem im nächsten Jahr dran zu arbeiten. Aber es sind
alles Dinge, die man mit konzentriertem Training auch abstellen kann. Wir
dürfen aber auch nicht vergessen zu erwähnen, dass der Spielaufbau, das
Überbrücken des Mittelfeldes und auch das Herausspielen der Chancen sehr
gefällig aussah. Dieses war in der Vergangenheit auch nicht selbstverständlich.

SSV Sarzbüttel – Diekhusen-Fahrstedter FC 2:0 (1:0)

Das Jahr 2013 neigt sich langsam dem Ende entgegen und nach dem offiziellen
Spielplan haben wir nur noch zwei Spiele. Die Rückrunde hatte gegen Süderholm
verheißungsvoll begonnen. Der nächste Gegner hieß Diekhusen. In
Diekhusen zu spielen ist aufgrund des Platzes immer schwierig, aber seltsamerweise
tun wir uns zu Hause gegen die Süderdithmarscher besonders
schwer, so wie letzte Saison, als wir im Heimspiel verloren. Dieses sollte jetzt
nicht wieder passieren. Unsere Mannschaft ging deshalb sehr konzentriert ins
Spiel und riss die Kontrolle auch gleich an sich. Mit gefälligen Spielzügen
überbrückten wir das Mittelfeld ohne aber vor dem Tor wirklich zwingend zu
sein. Besonders gut gelangen die Spielverlagerungen durch diagonale Bälle, im
Besonderen auf die rechte Seite, wo Flo und Diddi oft Platz hatten. Aus der
besseren Spielanlage und der Überlegenheit konnten wir aber kein Tor erzielen.
Erst in der 26. Minute passte alles. Wir konnten uns auf der linken Seite
durchsetzen und nach einem Schuss von Stephan prallte der Ball vom gegnerischen
Torwart nach vorne ins Feld ab und diesen Ball staubte Arne dann zum
1:0 ab. Ein glücklicher, aber auch ein verdienter Treffer. Für Arne, der nach
seiner Sperre wieder spielen konnte und von Anfang an auch brannte, war das
natürlich besonders aufbauend. Leider konnte er diesen Glücksmoment nur
sehr kurz auskosten, denn ca. 10 Minuten später zog er sich eine Platzwunde
an der Augenbraue zu und musste ausgewechselt werden. Er ging nach einem
hohen Ball zum Kopfball und stieß mit dem Kopf eines Gegenspielers zusammen.
Der Diekhusener hatte zwar keine ähnliche Verletzung, musste aber,
ganz wackelig auf den Beinen, ebenfalls das Feld verlassen. Für unser Spiel
war es ein herber Verlust, dann Arne hatte die Süderdithmarscher Abwehr
immer wieder durcheinander gewirbelt durch seine vielen Läufe.
Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel und so ging es in die zweite Hälfte.
Beide Mannschaften waren kaum wiederzuerkennen. Unser SSV, immerhin
mit 1:0 in Führung, hätte ruhig und selbstbewusst aufspielen können, sah sich
aber immer wieder in die Defensive gedrängt. Und der Gegner spielte auf einmal
Fußball mit teilweise sehr gefälligen Kombinationen. Immer wieder mussten
Stephen, als letzter Mann, und Völtzi vor der Abwehr in höchster Not eingreifen.
In einer Szene war auch das Können von Homfi gefordert. Ein Stürmer
lief alleine auf ihn zu, doch Homfi behielt die Ruhe und klärte die brenzlige
Situation. Gerade gegen Ende der Spielzeit aber konnten wir immer mal wieder
gefährliche Konter anbringen, so auch in der 85. Minute, als Jendrik nach
tollem Pass von Mayk alleine durch war. Diese Gelegenheit ließ er sich nicht
entgehen und schob zum 2:0 ein. Diekhusen gab sich nicht auf und wollte noch
immer die Wende schaffen, doch jetzt standen wir hinten einfach zu sicher
und hatten auf der anderen Seite noch zwei Riesenchancen, das Ergebnis noch
in die Höhe zu schrauben. Einmal scheiterte Ede und in der letzten Minute
ballerte Stephan den Ball aus einem Meter an die Querlatte. Aber wir gewannen
das Spiel ohne ein Gegentor zu fangen und nach der guten zweiten Hälfte
des Gastes wäre ein 3:0 oder 4:0 auch zu hoch gewesen. Wir können uns freuen,
denn wir haben eine schwer zu spielende Mannschaft niedergerungen und
starten mit 4 Punkten besser in die Rückserie als noch zum Beginn der Saison.
Nur die sehr dünne Personaldecke bereitet jede Woche wieder Kopfzerbrechen.
Aber bisher haben wir immer beide Mannschaften aufstellen können
und beide Mannschaften spielen oben mit. Das ist ein toller Erfolg für den SSV
zum Ende des Jahres 2013. So kann es gerne in 2014 weitergehen.

Süderholmer SV – SSV Sarzbüttel 3:3 (1:1)

Die Rückrunde beginnt in Süderholm beim Spitzenreiter. Aufgrund der roten Karte
von Arne beim letzten Spiel drückt die knappe Personaldecke bei beiden Mannschaften
mal wieder. Und dann meldeten sich noch Niels Heuck und Stephan Thedens
verletzt bzw. krank ab. Somit mußte Dominick bei der Ersten von Beginn an
ran, Bülow war die Nr. 12. Harm und Marco Ruf hatten sich noch bereit erklärt als
Reservisten nach dem Spiel der Zweiten sich auf die Bank der Ersten zu setzen.
Beim Umziehen kam dann Toddy noch, um bei der Zweiten auszuhelfen, doch er
wurde kurzerhand bei der Ersten verpflichtet. Zunächst sollten die jungen Spieler
aber ran. Dieses machten sie vom Anpfiff an auch sehr gut. Jeder war hellwach
und voll bei der Sache. Es wurde ein packendes Spiel. Süderholm wollte gleich das
Spiel an sich reißen, doch unser SSV hielt stramm dagegen. Es gelang den Gastgebern
nicht, das Mittelfeld zu erobern und uns ihr Spiel aufzuzwängen. Immer wieder
brachten schnelle Konter über Ede, Jendrik und Lasse, der für Stephan in der
Spitze spielte, die Abwehr der Heider Vorstädter zum Wackeln. Nach einem Foul
an der Mittellinie legte sich Völtzi in der 24. Spielminute den Ball zurecht. Er wollte
ihn lang und hoch in die Mitte bringen und der Ball wurde immer länger und
länger. Der Keeper der Süderholmer schrie noch kurz „Torwart“ und plötzlich
senkte sich der Ball hinten über ihm in die Maschen. Das war das erste Ausrufezeichen
an den Gastgeber, dass sich der SSV heute nicht einfach ergibt, nur weil es
gegen den Tabellenführer ging. Es ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft
und verbissen ging es weiter zur Sache. Nur 2 Minuten später jedoch kam
es zu einem eklatanten Abwehrfehler. Stephen köpfte den Ball nicht raus aus der
Gefahrenzone, sondern nur nach oben. Den aufkommenden Ball brachten drei
Blaue nicht weg und so kam er direkt vor die Füße von Braatz, 1:1. Doch wir spielten
weiterhin schnell und konsequent nach vorne und nutzen jede Lücke die sich
uns bot. Jendrik und Ede hatten noch bis zur Pause zwei gute Gelegenheiten wieder
in Führung zu kommen, doch die Präzision fehlte am Ende. Aber auch
Süderholm hatte noch Gelegenheiten, die sich durch Abstimmungsprobleme in
der Hintermannschaft ergaben. Stephen muss sich erst mit der Liberoposition
anfreunden und da harkte es doch ab und an.
Die zweite Hälfte ging wieder mit viel Schwung los. Beide Mannschaften schenkten
sich nichts und schon in der 48. Minute war es wiederum Völtzi, der sich zunächst
durchs Mittelfeld tankte und dann aus gut 30 Metern einfach abzog. Der
Ball rauschte mit „Worp-Geschwindigkeit“ auf das gegnerische Gehäuse zu, knallte
gegen den Innenpfosten und von dort sprang er mit Wucht ins Netz. Wieder lag
der Tabellenführer hinten. Doch jetzt drängte die Zeit und man machte hinten auf.
Es wurde langsam zu einem Powerplay gegen unsere Jungs, die sich aber immer
wieder geschickt befreiten. Mayk, Völtzi und Ede hatten das Mittelfeld vor unserem
Tor voll im Griff und schickten immer wieder Lasse und Jendrik in die freien
Räume. Völlig unberechenbar für den Gast war aber auch der gelegentliche Vormarsch
von Flo. Immer mal wieder schaltete er sich geschickt ein und brachte den
Abwehrblock der Weißen durcheinander. Doch da man die Süderholmer nicht
ständig vom eigenen Tor weghalten konnte, kassierten wir leider wieder den Ausgleich.
Die kopfballstarken Weißen konnten sich durchsetzen und der Kapitän
drücke den Ball in der 60. Minute zum Ausgleich über die Linie. Dann musste Hagen
raus, der krank ins Spiel gegangen war und jetzt einfach platt war. So kam
Toddy noch mal zu einem Einsatz im Abwehrzentrum in der B-Klasse. Stephen
ging auf die Position von Hagen und weiter ging es. Einwurf von der rechten Seite
und Dominick warf den Süderholmer Spieler, der einfach vor ihm stehen blieb, an.
Sofort zeigte der Schiri ihm die rote Karte und so standen wir plötzlich nur noch
mit 10 Mann auf dem Platz. Doch das sah man eigentlich nicht, denn nochmal
rückte die Mannschaft enger zusammen und zeigte eine tolle Trotzreaktion. Lasse
zog sich auf Dominicks Platz zurück und jetzt tobte Jendrik als Alleinunterhalter
vorne herum, aber immer wieder unterstützt durch die Dauerläufer Ede, Mayk
und eben Flo, der jede Gelegenheit zum Vorstoß nutzte. Nach einem tollen Pass
von Mayk, direkt in den Lauf von Jendrik, war dieser plötzlich durch und machte
12 Minuten vor dem Ende das 2:3. Ganz souverän schob er den Ball am Torwart
vorbei in die rechte untere Ecke. Trotz Unterzahl war das zum dritten Mal die
Führung. Jetzt musste der Gastgeber wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Es
ging hin und her und langsam schwanden die Kräfte. Zum wiederholten Mal an
diesem Tag bekamen die Süderholmer einen Freistoß zugesprochen. Dieser wurde
flach auf die lange Ecke gespielt und ging an Freund und Feind vorbei und zappelte
plötzlich im Netz. Ein ganz unglückliches Tor, das uns um den verdienten
Lohn brachte. Jendrik hatte zwar noch einmal eine riesen Chance zur erneuten
Führung, doch diesmal scheiterte er am herausgeeilten Torwart. Vor dem Spiel
wäre man mit einem Unentschieden zufrieden gewesen, Nachher trauerte man
den zwei verlorenen Punkten nach. Doch in Süderholm stand endlich mal wieder
eine Mannschaft auf dem Platz, der man die Spielfreude ansehen konnte. Es war
eine Mannschaft, wo sich einer für den anderen ins Zeug legte und kämpfte. Da die
Personaldecke immer dünner wird, ist dieser Zusammenhalt in den letzten Spielen
in 2013 auch unheimlich wichtig. Bleibt dran Jungs und haltet die Fahne hoch.

SSV Sarzbüttel – FC Burg 2:1 (2:0)

Der grausige Oktober ist vorbei mit all den Niederlagen und den schlechten Spielen.
Der November begann dann mit einem Spielausfall in Heide, aber dann ging es
trotz heftigen Regens und Sturmböen im Heimspiel gegen Burg weiter. Unsere Elf
hatte sich viel vorgenommen und dementsprechend trat sie auch in den ersten
Minuten auf. Nachdem man gegen Brunsbüttel in der 2. Minute und gegen Hemme
und Meldorf jeweils in der 3. Minute das erste Gegentor gefangen hatte, sollte
gleich zu Beginn das eigene Tor verrammelt werden. 16 Tore in vier Spielen waren
einfach zu viel. Es galt, die Defensive mal wieder zu stärken und hinten den
Laden dicht zu halten. Dieses gelang gut, sogar so gut, dass man mit Angriff aufs
Burger Tor den Ball vom eigenen fernhielt. So kam Jendrik schon in der 8. Minute
in gute Schussposition, hielt drauf und setzte sofort nach. Den Abpraller wollte er
verwerten, doch der Torwart der Burger holte ihn von den Füßen. Der Pfiff ließ
nicht lange auf sich warten. Trotz des am Rande tobenden Burger Trainers, sein
Torwart sei weggerutscht und hätte Jendrik gar nicht getroffen, nahm Ede sich das
Spielgeräte und machte den Ball einfach rein. Endlich mal wieder eine Führung.
Das schienen sich auch unsere Jungs gesagt zu haben, denn dieses Tor beflügelte
sie weiter. Und schon drei Minuten später gab es wieder Anlass zum Jubeln. Nach
einer tollen Hereingabe von der halbrechten Seite gelangte der Ball wieder zu
Jendrik. Diesmal ließ er dem Torwart keine Chance zur Abwehr und knallte den
Ball in die Maschen. Hallo, was war denn heute los. Erst das schlechte Wetter, mit
Aussicht auf Spielausfall, dann grünes Licht, dass das Spiel doch angepfiffen wird,
ein Gast aus Burg, der darüber nur mit dem Kopf schüttelt und dann dieser Start.
Hoffentlich ging es nun so weiter. Aber das tat es nicht. Burg wollte sich nicht abschießen
lassen und bäumte sich auf. Das Spiel wogte hin und her und auf beiden
Seiten gab es Torchancen, aber die Torleute hielten oder der Abschluss war zu
schlecht.
So ging es in die Pause und schon zur Halbzeit sah man, dass der Platz schon ganz
gut gelitten hatte. Aber jetzt galt es durchzuziehen. Wichtig war, nach der Pause
nicht gleich unter Druck zu geraten und nicht gleich den Anschlusstreffer zu kassieren.
Das machten unsere Jungs aber gut, denn sie hielten wacker den Gast auf
Distanz. Burg erkämpfte sich mehr Spielanteile, aber es gelang ihnen kein Tor. Die
Defensive um Völtzi, Flo Mischa und Carsten stand gut. Arne, Stephan, Jendrik und
Ede halfen auch immer wieder aus. Sicherheit brachte es auch, dass Lasse die
rechte Seite dicht hielt und dass Hagen, nach langer Verletzungspause, der linken
Seite Stabilität verlieh. In der 73. Minute dann kam der Ball zum freistehenden
Arne. Sofort zog er Richtung gegnerisches Tor ab, doch ein Burger Abwehrspieler
holte ihn ein und grätschte den Ball und ihn um. Die Enttäuschung, ob dieser liegengelassenen
guten Chance, machte er Luft mit einem lauten Schimpfen, was der
Schiri als Beleidigung des Burger Spielers auffasste. Er griff in die Gesäßtasche
und Arne musste vorzeitig zum Duschen. Dieses beflügelte den Gast noch mal und
er drängte auf den Anschluss. Dieser fiel dann auch, doch nur durch einen
Foulelfmeter, der doch sehr fragwürdig erschien. Darüber regte sich der Burger
Trainer Svendsen jedoch nicht auf, sondern freute sich über diesen Coup. Jetzt
wurde es doch noch einmal eng, doch nach einem absolut „rotwürdigen“ Foul an
Jendrik, schickte Schiri Prüß einen Gästespieler mit der Gelb-Roten Karte ebenfalls
vom Feld. Nun waren nur noch 10 Spieler auf beiden Seiten auf dem Platz.
Burg gelang nicht mehr der Ausgleich und so schimpften sie, dass die Platzverhältnisse
und natürlich die Schiri-Entscheidungen Schuld am Ausgang gehabt
hätten. Dass wir aber auf dem gleichen Platz spielen mussten, hatten sie wohl
vergessen. Die drei Punkte blieben in Sarzbüttel und ein arg ramponierter Platz
zeugte von einem echten Kampfspiel. Zumindest fängt der November besser an,
vielleicht nicht vom Wetter her, aber vom ersten Ergebnis.

SSV Sarzbüttel – TuRa Meldorf 1:4 (0:2)

Aller guten, bzw. in unserem Fall aller schlechten Dinge sind drei. Drei
Niederlagen in Folge. Doch leider hatte der Oktober vier Spieltage und somit
stand noch ein Spiel aus. Ausgerechnet gegen den Nachbarn und Tabellenführer
aus Meldorf. Da die Erste aus der Domstadt erst am Sonntag antreten
musste, war klar, dass die Zweite mit entsprechender Verstärkung
anreiste. So standen neben den schon jedes Spiel antretenden Ohland und
Merk auch noch Brors, Bielenberg und Jebens auf dem Platz. Die erste Aufgabe
bestand darin, möglichst lange kein Gegentor zu kassieren, doch
schon nach 3 Minuten konnten wir diesen Plan über den Haufen werfen. Es
ist wie verhext. In Brunsbüttel in der 2. Minute und gegen Hemme ebenso
in der 3. Minute. Auch hier war der Oktober kein guter Monat. Jedes Mal
lagen wir schon kurz nach dem Anpfiff in Rückstand. In diesem Fall stand
Ohland nicht im Abseits und knallte den Ball aus kurzer Entfernung unter
die Latte. Doch der SSV ließ sich davon nicht beirren und stand fortan recht
gut in der Defensive. Gegen die Meldorfer Offensiv-Cracks war es jedoch
schwer. Ganz besonders Jacobsen, Merk und Ohland wirbelten immer wieder
die Abwehr durcheinander. Doch mit einigen guten Kontern konnten
auch Jendrik und Kapitän Völtzke ab und an eine Duftmarke setzen. Einen
Schuß aus spitzem Winkel konnte Gästekeeper Jebsen gerade noch so zur
Ecke lenken. Leider schlug dann aber der lange verletzte Bielenberg zu und
markierte das 0:2. So ging es dann in die Halbzeitpause. Bis dahin hatte
unsere Mannschaft tapfer gekämpft und optisch gut mitgehalten. Das Ergebnis
war bis dahin um ein Tor zu hoch ausgefallen.
Die zweite Hälfte begann mit drei Paukenschlägen. Gleich nach Wiederanpfiff
hatte Frank die Riesengelegenheit den 1:2 Anschlusstreffer zu machen,
doch er scheiterte alleinstehend vor Jebsen. In der 49. Minute beharkten
sich Stephan und Bielenberg. Nach einem Nachschlagen des
Domstädters wurde dieser des Feldes verwiesen. Diese Entscheidung war
vielleicht etwas zu streng, aber ebenso die Entscheidung in der 52. Minute,
als der Ball unglücklich gegen Stephen prallte und der Schiedsrichter diese
Aktion als Handspiel wertete. Da dieses im Strafraum passierte zeigte der
Referee auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß markierte Jacobsen zum 0:3.
Das war der Genickbruch in diesem Spiel, denn der SSV war noch mal mit
Wut im Bauch und viel Moral aus der Kabine gekommen. Diese Wendung
jedoch machte keinen Mut. Unsere Jungs waren zwar bemüht und taten
alles, um das Spiel noch zu drehen, doch richtig gute Aktionen gab es nicht
mehr. Meldorf, die Brors und Jebens zur Hälfte rausgenommen hatten,
verwaltete das Ergebnis geschickt. Libero Manshardt stand wie ein Turm
da und dirigierte seine Vorderleute. In der 80.Minute dann machte der eingewechselte
Altturaner Marcel Niestadt den Sack zu. 0:4 und das trotz eines
couragierten Auftritts unserer Mannen, das ist schon ein wenig deprimierend.
Doch in der 90. Minute konnte Ede mit einem satten Schuß aus
25 Metern in die lange Ecke den noch versöhnlichen Ehrentreffer erzielen.
Nach drei kläglichen Spielen war der Auftritt gegen den Spitzenreiter ein
echter Lichtblick. Die Mannschaft trat als solche auf und einer kämpfte für
den anderen. Wenn die Jungs diese Einstellung und diese Bereitschaft weiter
beibehalten, dann müssen wir vor dem November nicht mehr Bange
sein. Jetzt muss nur noch mal ein Erfolgserlebnis her und dann könnte der
Turnaround glücken. Hoffen wir, dass es klappt und wir wieder in die Erfolgsspur
zurückfinden.

SSV Sarzbüttel – SG Hemme/Lehe 2:3 (2:2)

Zum nächsten Heimspiel trat die neuformierte Mannschaft der SG Hemme/
Lehe an. Schon in der letzten Saison hatten wir unsere Schwierigkeiten
mit dieser Mannschaft und nach den letzten beiden eigenen Niederlagen
hat auch das Selbstvertrauen aus den Spielen zuvor gelitten. Aber, da es
sich bekanntlich nur um ein Fußballspiel handelt, und auch die Personaldecke
zu diesem Spiel gut aussah, konnte man ganz zuversichtlich in die
Partie gehen. Diese Zuversicht bekam jedoch schon in der dritten Minute
einen Dämpfer, als die Zuteilung in der Hintermannschaft mal wieder nicht
stimmte und sofort das 0:1 fiel. Auf der Bank glaubte man zu diesem Zeitpunkt
an ein Déjà-vu , denn vor einer Woche passierte Ähnliches in Brunsbüttel.
Doch der SSV fand dann schnell wieder in die Spur, die Zuteilung
passte besser und schon wenige Minuten später kam auf tolle Hereingabe
Nino an den Ball. Er rutschte in einen scharfen flachen Ball und knallte diesen
an die Querlatte. In der 11. Minute war kein Gebälk mehr im Wege, als
Jendrik mit einem satten Schuss das 1:1 machte. Damit war die Uhr wieder
zurückgedreht und das Spiel begann von vorn. Dachte man, doch es kam
wieder ganz anders. Als man noch zufrieden mit sich den Ausgleich feierte,
machte der Gast nur 2 Minuten später schon das 1:2 durch einen Gurkenball
von der rechten Seite. Dieser Ball wurde einfach nur in Richtung Tor
geschossen, ging an Freund und Feind vorbei und kullerte mit Windunterstützung
an unseren linken Pfosten und von dort in die rechte untere Ecke
ins Tor. So lagen wir wieder zurück. Diesmal dauerte es etwas länger, bis
die Mannschaft sich wieder fand, aber erneut versuchten die Blauen das
Spiel wieder zu drehen. Zumeist über die linke Seite über Völtzi und Ede
wurden die Angriffe nach vorne getragen, doch zu oft war man den einen
Schritt zu spät bei den Hereingaben. Erst in der 38. Minute gelang es Ede
aus einem Abpraller das 2:2 zu markieren.
Zur Halbzeit war die Begegnung völlig offen und man konnte immer noch
als Sieger den Platz verlassen. Das Spiel war bis dahin nicht gut, aber doch
um einiges besser als die Spiele zuvor. In der zweiten Hälfte kam Stephan
für Frank ins Spiel und der sollte noch mehr Dampf machen. Aber er war
leider zu sehr auf sich gestellt, denn Völtzi, der sehr viel in den ersten 45
Minuten gerackert hatte, tauchte unter. Auch Ede, der immer wieder vorne
für Gefahr gesorgt hatte, sollte defensiver stehen, um das Zentrum nicht zu
oft für den Gegner zu öffnen. Arne, der oftmals auf der rechten Außenbahn
vergessen wurde, musste dann mit muskulären Problemen raus und so
erlahmte das Offensivspiel ein wenig. Es gab Chancen auf beiden Seiten,
doch gefährlicher waren die der Gäste, denn oftmals tauchte ein Stürmer
allein vor Juli auf, weil in der Hintermannschaft die Abstimmung und das
mit einander Reden fehlte. Dazu kamen technische Fehler von Carsten, der
als Manndecker keinen glücklichen Tag hatte. Das zeigte sich dann auch in
der 68. Minute, als er und Stephen sich nicht einigen konnten, wer den Ball
aus der Gefahrenzone befördern sollte. Dieser rollte dann einem Gästestürmer
vor die Füße, der keine Probleme hatte den 2:3 Siegtreffer zu erzielen.
Die Mannschaft um Kapitän Völtzke bäumte sich zwar noch einmal
auf, doch Zählbares kam dabei nicht mehr heraus. Am Ende bleibt zu sagen:
Das Spiel war besser als die beiden vorangegangenen, doch es gab
einfach zu viele individuelle Fehler und die Mannschaft ist nicht als Einheit,
nicht als Team aufgetreten. Die vorigen schlechten Spiele nagen in den
Köpfen der Spieler und man zeigte mehr Angst, wieder zu verlieren, als
den Willen das Spiel und den Spaß am Fußball zurück zu gewinnen. Aber
auch dieses sind alles Erfahrungen, die man als Spieler machen muß. Wichtig
ist jetzt nur, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, wieder aufzustehen
und das nächste Spiel positiv anzugehen gemäß dem Motto: „Höre niemals
auf anzufangen, fange niemals an aufzuhören!“

BSC Brunsbüttel III – SSV Sarzbüttel 5:1 (4:0)

Zwei Tage später hatte die Mannschaft die Chance, das schlechte Spiel gegen
Bargenstedt beim Aufsteiger in Brunsbüttel beim dortigen BSC III wieder
wett zu machen. Der Tag war wolkenverhangen wie die Stimmung in
der Mannschaft. Ob das am letzten Spiel lag oder am Nindorfer Zeltfest war
schwer zu sagen, das Spiel begann jedenfalls alles andere als verheißungsvoll.
Schon in der zweiten Minute spielte Harm, Ersatzlibero für den schulungsbedingt
fehlenden Völtzi, einen verhängnisvoll zu kurzen Rückpass
auf Juli. Der Gegner erlief sich den Ball und hatte keine Probleme zum 1:0
einzuschieben. Brunsbüttel spielte so, wie wir das eigentlich vorhatten,
denn sie standen hoch und griffen früh an. Damit war unsere Hintermannschaft
völlig überfordert und die Laufbereitschaft fehlte wie am Donnerstag.
Zweikämpfe wurden nicht angenommen oder wenn, dann verlor man
diese durch fehlende Frische und Motivation. So kam schon in der 9. Minute
der zweite Schock. Wieder konnte man den Ball nicht rausspielen und
Brunsbüttel setzte nach und erzielte das 2:0. Nur drei Minuten später war
das Spiel im Grunde gelaufen. Eine tolle Kombination vom Zentrum nach
außen und dann wieder in die Mitte und der Stürmer brauchte nur noch
ein zu schieben. 3:0 nach 12 Minuten, der blanke Horror. Schon nach 10
Minuten wurde Flo aus- und Stephen eingewechselt. Man hätte aber auch
alle anderen auswechseln können, denn Engagement zeigte niemand von
den Blauen. Stephen übernahm die Liberoposition und nach wenigen Minuten
zeigte sich, dass etwas mehr Stabilität in die Hintermannschaft kam.
Mi Schaa ging auf Flo`s Position und Harm nach vorne. Trotzdem lief das
Spiel nicht. Es gab kaum Anspielstationen und Arne, Ede und Stephan mühten
sich verzweifelt im Angriff. In der 39. Minute machte der Gastgeber
dann auch noch das 4:0, ehe dann Harm in der 44. Minute zumindest noch
mal zum 4:1 verkürzen konnte.
Nach einem Zusammenprall musste zur Halbzeit auch noch Juli verletzt
raus und Ede ging ins Tor. Dieser machte seine Sache aber sehr gut, denn
er hielt, was zu halten war. Brunsbüttel hatte aber wohl in der ersten Hälfte
genug gemacht, denn sie verlegten sich nur noch auf das Verwalten des
Ergebnisses. Nino, der für Juli gekommen war und Flo, der wieder reinkam
für Harm, konnten nichts mehr ausrichten. Der SSV lief gegen das Bollwerk
an und hätte mit ein wenig mehr Glück und oft auch früherem Trennen
vom Ball noch etwas rankommen können, doch ein Pfostenschuss von Stephan
war das einzig Nennenswerte an Chancen. Mi Schaa wurde dann noch
umgetreten, so dass auch Trainer Bülow noch seine Einsatzzeit bekam,
doch letztendlich machte Brunsbüttel mit einem Konter und einem von Flo
abgefälschten Ball noch das 5:1. 9 Treffer in zwei Spielen oder drei Tagen
und die Tordifferenz, vor allem was die gefangenen Treffer anging, war
dahin. Jetzt kann man wieder Aufbauarbeit leisten und man muss über die
ganzen Fehler sprechen, die gemacht wurden. Die Mannschaft kann Fußball
spielen, das hat sie schon oft genug bewiesen, auch schon in dieser
Saison, aber es fehlt zu oft die richtige Einstellung zum Fußball. Wie heißt
es so schön: „Fußball spielt man mit dem Kopf, die Beine, die Füße oder
praktisch der ganze Körper sind nur das Werkzeug.“ Wenn also der Kopf
nicht will, dann klappt es mit dem Körper auch nicht. Das haben wir in den
letzten beiden Spielen gesehen. Was aber auch nicht unbedingt nötig war,
dass man zwei Spiele innerhalb von drei Tagen bestreiten musste. Das war
auch ein Teil dieses missratenen langen Fußballwochenendes.

SSV Sarzbüttel – Bargenstedter SC 0:4 (0:1)

Das erste Derby der Saison gegen den Bargenstedter SC stand auf dem
Programm. Dazu wurde das Spiel extra vorverlegt auf den „Tag der deutschen
Einheit“. Die Gedanken daran schweiften schon lange umher. Beim
Trainer bereits zu Beginn der Saison, denn angesagt wurde, dass sich die
Spieler locker und cool verhalten und sich verbal zurückhalten sollten.
Doch mit den Erfolgen in den letzten Spielen und dem Überholen der Bargenstedter
in der Tabelle waren diese Worte vergessen. Es wurde lautstark
geprahlt. Man hatte dieses Spiel vor dem eigentlichen Aufeinandertreffen
schon gewonnen. Selbstvertrauen ist gut, aber Überheblichkeit hat schon
manche „Größe“ wanken und fallen lassen. Oder wie es so schön heißt:
„Hochmut kommt vor dem Fall“! Da man aber auf den „alten“ Trainer nicht
hören wollte, der aus seiner Erfahrung heraus zum „Ball flach halten“ riet,
mussten unsere Kicker nun die bittere Erfahrung eines 0:4 selbst machen.
Schlimm waren nicht nur das Auftreten und das Ergebnis, nein, vor allem
das Singen und Verhöhnen durch die Gäste nach dem Spiel ging unter die
Haut. Unser SSV begann an sich noch ganz gut. Schon nach 5 Minuten hatte
Jendrik die erste Chance. Auch in der 15. Minute hatten wir noch einmal
eine gute Gelegenheit, doch wiederum wollte der Ball nicht ins Tor. Bargenstedt,
immerhin ohne die starken Winter und von Oldenburg, standen
diszipliniert und spielten cool das runter, was sie konnten. Trotz der zuletzt
guten Heimspiele unserer Mannschaft zeigte man genau das nicht,
was einen zuletzt stark machte, das Pass- und Laufspiel im Mittelfeld. Einzig
Völtzi, der hinten immer aufmerksam agierte, versuchte das Spiel von
seiner Position aus zu steuern. Leider fehlte die Bewegung im Mittelfeld
und somit die Anspielstationen, so dass ihm wiederholt nur der lange Ball
blieb. Doch diesen holten sich zumeist die Gäste und spielten dann immer
wieder über die Außen oder direkt auf Stürmer Becker. Dieser war es dann
auch, der in der 36. Minute völlig Alleinstehend aus sechs Metern den Ball
ins Tor nickte. Flo war nicht bei ihm und vom Flügel kam ungehindert die
Flanke. So ging es in die Pause.
Es war noch nichts verloren, denn auch unsere Zweite hatte hinten gelegen,
aber das Spiel gedreht. Doch trotz Aufrüttelns in der Halbzeit und des
Appellierens an den Kampfgeist änderte sich nichts. Es ging schließlich um
das Derby gegen Bargenstedt und nicht einfach nur um drei Punkte. Doch
leider waren die Ohren zu, und die Angst vor dem Gegner und der Niederlage
lähmte die Beine. So nahm das Unheil in der zweiten Halbzeit seinen
Lauf, denn leider wurde unser SSV vorgeführt. In der 67. Minute machte
Becker das 0:2. In der 78. Minute zog ein Gästespieler von 20 Metern ab,
Juli konnte den Ball nicht festhalten und konnte sich auch nicht schnell
genug hochrappeln, um den Ball doch noch zu sichern und so staubte Neuzugang
Walenciak zum 0:3 ab. Der Schlusspunkt zum 0:4 sah aus wie das 0:3. Wieder
konnte Juli den Schuss nicht festhalten und wieder kam er nicht schnell
genug hoch für den Abpraller und so stand Andre Witt an der richtigen
Stelle. Das Abwehrverhalten, der bis zu diesem Spiel besten Abwehr der
Klasse, war schaurig. Keiner hinderte die Gegner am Weitschuss, keiner
setzte nach, um vielleicht mal vor dem nachlaufenden Gegner am Ball zu
sein und die Schüsse gehörten auch nicht in die Kategorie „unhaltbar“ oder
besser „unfesthaltbar“. Die Leistung war an diesem Feiertag vor so vielen
Zuschauern unterirdisch und das 0:4 das traurige Ergebnis daraus. Hoffentlich
haben unsere jungen Kicker daraus ihre Lehre gezogen und beherzigen
mal das, was man ihnen schon vorher geraten hat. Außerdem sollte
ein Derby vor so vielen Zuschauern beflügeln und nicht lähmen. Konzentration,
Selbstbewusstsein mit einer Spur Bescheidenheit, Leidenschaft,
Feuer und Kampfgeist sind die Schlagworte für so ein Spiel. Solange man
diese nicht im Kopf vereinigt, solange wird man kein Derby gewinnen.

SSV Sarzbüttel – TSV Lohe-Rickelshof 4:0 (2:0)

Das verkorkste Spiel in St. Michaelisdonn galt es vergessen zu machen. Dieses
war die Vorgabe von Trainer Bülow und dementsprechend trat unser SSV von
der ersten Minute an gegen Lohe-Rickelshof auf. Schon in der 5. Minute hatte
Jendrik mit einem tollen Schuss aus 16 Metern die Chance zur Führung, doch
der Ball fand nicht den Weg ins Tor. Doch der Gast wusste gleich, woher der
Wind wehte und das er aufpassen musste, nicht davongetragen zu werden.
Unsere Blauen bestimmten das Spiel, denn sie hielten immer wieder gekonnt
den Ball, sicherten ihn, spielten auch mal ruhig hinten rum. Dann plötzlich
wurde das Spiel wieder schnell gemacht durch vertikal gespielte Bälle über
die quirligen Mittelfeldspieler. Aus solch einem Ball resultierte ein Foulspiel
ca. 25 Meter vor dem Gästetor. Den Freistoß knallte Völtzi direkt auf das Tor.
Den Ball konnte der Gästekeeper nicht festhalten und bevor er nachgreifen
konnte, drückte ihn der mitgelaufene Ede über die Linie. Das alles passierte in
der 24. Spielminute. Von diesem Tor noch weiter angespornt, dauerte es nicht
lange. Schon 5 Minuten später nahm sich Arne aus gut 25 Metern aus halblinker
Position ein Herz und zog ab. Der Ball zischte in einer geraden Linie direkt
in den hinteren Winkel des Tores zum 2:0. Lohe versuchte mitzuspielen, doch
wirkliche Torchancen konnten sie sich nicht rausspielen. Immer wenn Sie frei
vorm Tor waren, dann standen sie auch Abseits. Selbst Flo fand immer wieder
Freiheiten, um sich nach vorne mit einzuschalten. Völtzi machte hinten drin
ein souveränes Spiel. Und zu guter Letzt war da ja auch noch Homfie, der mal
wieder mit Juli getauscht hatte und gegen Lohe das Tor der Ersten hüten sollte,
der seine Sache sehr gut machte.
Die zweite Halbzeit brachte nicht viel Neues. Der SSV bestimmte meistens das
Spiel, doch Lohe konnte sich in dieser Halbzeit deutlich mehr gute Torchancen
herausspielen, doch diese dann nicht verwerten. Der Ball ging entweder vorbei
oder wurde von Homfie entschärft. In einer Szene nahm Homfie einem
Stürmer, der allein auf ihn zulief, einfach mit dem Fuß den Ball weg. Das sah so
locker und leicht aus, dass alle am Spielfeldrand ganz entspannt sagten: „Heute
kann nichts mehr schief gehen“. In der 50. Minute fing Völtzie einen nach
vorn gespielten Ball ab, lief noch einige Meter und schoss aufs gegnerische
Tor. In die Schussbahn lief Nino. Der Ball prallte von seinem Fuß ab und fiel
direkt vor diesen. Da er frei vorm Tor stand, überlegte er nicht lange und
machte den Ball einfach rein. 3:0 und die Gegenwehr des Gastes erlahmte etwas.
Den Schlusspunkt dieser Partie setzte Jendrik dann in der 79. Minute mit
einem echten Ausrufezeichen. Wo er mehrmals im Spiel mit seinen Schüssen
scheiterte, nutzte er nun den ruhenden Ball eines Freistoßes, den er selbst
herausgeholt hatte. Aus gut 20 Metern schlenzte er den Ball von der linken
Seite in den rechten Giebel. Der Torwart konnte fliegen so viel und so lange er
wollte, aber der Ball blieb für ihn unerreichbar. 4:0 und damit hatte man das
schlechte Spiel der Vorwoche wieder wettgemacht. Nun blicken alle auf den
kommenden Donnerstag. Am Tag der deutschen Einheit ist der Lokalrivale
von Bargenstedt zu Gast. Da wir nicht nur geographische, sondern auch tabellarische
Nachbarn sind, dürfte es ein heißes Spiel werden. Vergleiche mit Duellen
zwischen Schalke und Dortmund sind vielleicht etwas hochgegriffen,
aber es steckt Brisanz in der Partie. Also auf geht`s SSV.

SW St. Michaelisdonn II – SSV Sarzbüttel 1:1 (1:1)

Nach dem Höhenflug des letzten Wochenendes im Spiel gegen Pahlen kam der
krasse Absturz im Auswärtsspiel bei der Reserve aus St. Michaelisdonn. Unsere
bis auf zwei Positionen, durch Verletzung und Krankheit, veränderte Mannschaft
begann an sich ganz gut. Schon in der dritten Minute verzog Jendrik,
nach tollem Pass von Arne den Ball nur leicht am Tor. Sechs Minuten später
traf Jendrik dann aber aus drei Metern nach einer scharfen Hereingabe, wiederum
von Arne. Zuvor war der Ball bereits durch den Fünfer gesegelt, ohne
dass er einschlug, doch im zweiten Anlauf klappte es dann. Doch dieses Tor
war dann auch der Startschuss dazu, das Spielfeld dem Gastgeber zu überlassen.
Entweder hatte unsere Mannschaft gedacht, die restlichen 82 Minuten das
Ergebnis halten zu können, oder die Kondition reichte diesmal nur für 10 Minuten.
In der 20. Minute konnte Schnoor, immerhin auch schon Ende 30, von
der Mittellinie an durch die gesamte SSV Defensive marschieren und das 1:1
erzielen. Mehr gibt es von meiner Seite aus zu diesem Spiel nicht mehr zu sagen.
Es war am Sonntag keine Mannschaft oder Team auf dem Feld, die diesen
Namen verdient. Die Mannschaft war zweigeteilt. Die eine Hälfte der Spieler
hat sich gut auf das Spiel vorbereitet, war fit und hat alles auf dem Feld gegeben.
Die andere Hälfte hatte bereits den Abend und die Nacht zuvor schon
alles gegeben und hat dementsprechend Fußball gespielt, wenn man das noch
so nennen darf. Als Trainer habe ich dieses Thema schon in der Vergangenheit
zu oft thematisiert, ohne dass es zum Erfolg geführt hat. Es tut mir nur um die
Spieler leid, die sich am Samstagabend zurückgehalten und wirklich alles für
den SSV gegeben haben, die aber mit diesem 1:1 in St. Michel um ihren Lohn
gebracht wurden. Denn mit der Einstellung und Leistung vom Husarenritt
gegen Pahlen, hätte auch der Gastgeber aus Süderdithmarschen keine Chance
gehabt. Da mir weitere Worte fehlen, schließe ich mit denen von Trainerlegende
Trapattoni: „ Ich habe fertig!“

SSV Sarzbüttel – SV Holstein Pahlen 6:0 (3:0)

Das Wetter auf dem Sportplatz in Sarzbüttel verhieß nichts Gutes, denn es
regnete bereits den ganzen Nachmittag. Für Fußballer an sich ein tolles Wetter,
denn der Boden ist weich, der Rasen nass. Da wird man wieder zum Kind
und kann sich richtig toll dreckig machen. Aber so ein Platz ist natürlich auch
schwer zu bespielen, denn der Ball wird auf dem Rasen richtig schnell, die
Standfestigkeit ist nicht immer so gegeben und es kann ein schwieriges Spiel
für die Torleute werden. Zu Gast war der Absteiger aus der A-Klasse, Holstein
Pahlen. Von der ersten Minute an waren unsere „Blauen“ voll da und schon in
der 2. Minute hatte Stephan die erste gute Chance mit einem Aufsetzer, was
bei diesem Boden besonders gefährlich ist. Der Gästetrainer, der zwischen den
Pfosten stand, konnte den Ball jedoch abwehren. 4 Minuten später konnte er
den Ball von Ede zwar auch noch abwehren, doch der Nachschuss von Jendrik
landete zum 1:0 im Tor. Dieses Tor gab dem SSV Sicherheit und auch wenn
Pahlen jetzt durch viele schnelle Konteraktionen den Ausgleich herstellen
wollte, kamen sie nicht wirklich durch. Das Wenige, dass durch die Abwehrbeine
durch kam, wurde zur sicheren Beute von Juli. Das Spiel war ganz in der
Hand unseres SSV und mit gefälligen Kombinationen erspielte man sich weiter
Chancen, die jedoch im Abschluss teilweise noch zu unkonzentriert waren. In
der 30. Minute kam noch einmal ein Weckruf, denn Pahlen knallte den Ball an
unsere Latte. Durch eine Verletzung von Hagen mussten wir unsere Aufstellung
ändern und mit Flo kam der einzige noch ausgeruhte Ersatzspieler zum
Einsatz, während Mischa von der Manndeckerposition auf die linke Außenbahn
ging. In der 32. Minute ging Mischa über die linke Seite durch und spielte
knapp vor der Torauslinie den Ball scharf in die Mitte auf Stephan. Dieser
brauchte den Ball dann aus 2 Metern nur noch über die Linie schieben. Schon
2 Minuten später gab es erneuten Anlass zum Jubeln, denn Mischa brachte
einen schnell ausgeführten Freistoß in die Mitte. Am langen Pfosten lauerte
Frank, der den Ball aus der Luft und mit viel Gefühl mit der Seite ins Tor zum
3:0 brachte. Dieses zeigte, dass man nicht unbedingt immer versuchen muss,
den Torwart mit ins Tor zu schießen, sondern dass man dieses mit Köpfchen
machen sollte. Unsere Jungs scheinen langsam zu reifen, denn es spricht für
die Cleverness und wachsende Erfahrung, zu wissen, wann man einen Freistoß
schnell ausführen muss, und wann man das lieber ruhig machen sollte. In
diesem Fall passte endlich mal alles zusammen. So konnte man beruhigt in die
Halbzeit gehen, wobei das kuriose dabei war, dass wir schon nach 40 Minuten
zur Pause gebeten wurden. Doch die fehlenden 5 Minuten ließ der Schiri nach
der Pause nachholen, dann wurden erst ohne erneute Pause die Seiten gewechselt.
Pahlen kam mit Wut im Bauch zurück und Juli musste gleich zu Beginn sein
ganzes Können aufbieten, um einen Ball noch von der Linie zu kratzen. Bei
einer Flanke musste er einmal noch resolut zur Tat schreiten, doch danach
brache der Gast nicht mehr viel zu Stande. Anders unsere Mannschaft. Konzentriert
wurde weiter nach vorn gespielt. Vor allem über die rechte Außenbahn
wechselten sich Lasse und Frank immer wieder mit Vorstößen ab. Aber
auch die linke Seite blieb gefährlich. Nach einer Flanke von dieser Seite wurde
im Pahlener Strafraum rumgestochert, bis der Ball zu Niels kam. Dieser fackelte
nicht lang und knallte den Ball aus dem Gedränge in die Maschen. Wieso
Niels als Manndecker da vorne war, konnte zwar keiner erklären, die Überraschung
war ihm jedoch gelungen und er ließ sich gebührend feiern. Jetzt war,
wie es so schön heißt, der „Drops gelutscht „. Pahlen zeigte nicht mehr die
Moral und die Gegenwehr, um sich aufzubäumen. Lediglich abschießen lassen
wollten sie sich nicht. Gegen Ende des Spiels jedoch schien die Gegenwehr zu
erlahmen, denn in den letzten 10 Minuten konnten wir noch einige Chancen
herausspielen. So in der 83. Minute, als Arne sich leicht links durchsetzen
konnte und dann auch noch den Torwart zum 5:0 tunnelte. Jendrik, der unheimlich
viel gearbeitet hatte, erhielt seine Pause und Patrick kam noch mal
ins Spiel, der zuvor schon in der Zweiten gespielt hatte. Und auch Arne konnte
sich nach dem Tor noch feiern lassen, denn Nino, der nach seiner Arbeit „eingeflogen“
war, sollte noch zum Einsatz kommen Als sich alle schon für den
Schlusspfiff bereit machten, gab es noch einmal Ecke für uns. Diese landete bei
Frank, der es sich nicht nehmen ließ, an diesem feuchten Nachmittag einen
Doppelpack zu schnüren. 6:0 gegen Pahlen, ein Ergebnis, mit dem vor dem
Spiel sicherlich keiner gerechnet hatte, aber die Jungs waren voll konzentriert
an die Sache rangegangen und bei diesem schwer bespielbaren Boden bis zur
90. Minute auch die fittere Mannschaft. Die in den Trainingsabenden weiterhin
vorhandenen Laufeinheiten schienen in diesem Spiel die ersten Früchte zu
tragen. So konnte sich die Mannschaft feiern lassen und vor den Fans eine
„Welle“ machen und Trainer Bülow hatte endlich mal einen ruhigen Nachmittag.
So kann es gerne weitergehen.

TSV Linden – SSV Sarzbüttel 2:3 (2:2)

Und wieder einmal Linden! Auswärtsspiele in Linden sind nicht allein wegen
des Sportplatzes unbeliebt (zu klein, zu uneben, neben Gras wächst dort alles
Mögliche oder auch gar nichts und dazu noch die unterirdischen Bewohner).
Dazu kommt aber auch meist immer ein hitziges Umfeld. In diesem Jahr durften
unsere Fans nicht am Rand neben der Auswechselbank stehen, sondern
entweder hinter dem einen Tor oder auf der Gegengerade hinter der Bande.
Da kommt schon zu Beginn Freude auf! Das Spiel ging gleich munter los. Spiel
Eins nach dem Weggang von Paddy brachte zunächst einen neuen 6`er, nämlich
Mayk. Dieser tauschte dann in der zweiten Hälfte mit Ede und das klappte
auch ganz gut. Zudem gab Niels Mundstock sein Debüt in der ersten Mannschaft
des SSV, da es an Verteidigern fehlte. Die Zuteilung der Gegner klappte
anfangs gar nicht, denn Linden begann mit nur einer Spitze, aber dafür drei
offensiven Mittelfeldspielern, die auch immer wieder von weiteren nachrückenden
Spielern unterstützt wurden. Diese Unordnung nutzte der Gastgeber
dann in der 14.Minute aus, indem ein hoher Ball von rechts ganz auf die linke
Seite kam und der dortige offensive Mittelfeldspieler konnte aus 12 Metern
gezielt über Juli ins lange Eck köpfen. Lasse kam nicht an die Flanke heran,
genauso wenig wie Juli an den Kopfstoß. Ein Punkt, den wir vermeiden
wollten, gegen Linden auf deren Platz in Rückstand zu geraten, war schon mal
danebengegangen. Aber unser SSV war nicht geschockt. Sofort wurde wieder
Fahrt aufgenommen. Mit langen Bällen operierten wir zumeist durch die Mitte
oder über links, denn Lasse war auf der rechten Seite zu stark defensiv gebunden.
Die körperlich starken Gastgeber standen aber zumeist immer gut gestaffelt
und auch der Torwart machte einen guten Eindruck. Doch in der 21. Minute
musste auch er sich geschlagen geben, denn ein Freistoß von Arne von der
halblinken Position landete genau auf dem Kopf von Jendrik, der sich diese
Chance nicht entgehen ließ und platziert in die rechte untere Ecke köpfte.
Ausgleich und weiter ging es. Linden war wieder dran und setzte sich gefährlich
an der linken Seite durch. Von der Torauslinie spielte ein Norderdithmarscher
den Ball gefährlich in die Mitte, doch mit vereinten Kräften
konnte man diesen Ball entschärfen. Dann kam die 38. Minute, Freistoß für
den Gastgeber und der Libero knallte den Ball aus 25 Metern auf die Kiste.
Ganz leicht abgefälscht schlug der Ball links unten zum 2:1 ein. Wieder Rückstand,
wieder dagegen aufbäumen. Aber erneut ließen sich unsere Jungs davon
nicht verunsichern, ganz im Gegenteil, sie spielten sich beste Chancen
heraus, doch die guten ließ man ungenutzt. In der 42. Minute machte Arne
dann aber das 2:2 aus einer Gelegenheit, die eigentlich gar keine mehr war.
Aus ganz spitzem Winkel schoss er den Ball von rechts am Torhüter vorbei in
die lange Ecke. Damit ging man in die Pause.
Die zweite Hälfte war dann nicht mehr so tempo- und chancenreich. Vielfach
wurde der Ball schon im Mittelfeld verloren oder die Bälle wurden zu lang
gespielt. Der jeweilige Nutznießer konnte daraus jedoch auch kein Kapital
schlagen. Es wurde aber zunehmend härter und nachdem unser SSV einen
Hand- und einen klaren Foulelfmeter nicht zugesprochen bekam regten sich
auf der Gegenseite die Gastgeber über einen ebenfalls nicht gepfiffenen Strafstoß
so sehr auf, dass ein rüpeliger Zuschauer den Sportplatz gar verlassen
musste. Ein Tor der Lindener wurde ebenfalls nicht anerkannt, weil der Ball
vorher im Toraus gewesen war, was die Stimmung weiter anheizte. Bis zur 88.
Minute, als dann Arne, nach einem schönen Pass von Mayk alleine von links
auf das gegnerische Tor zulief und draufhielt. Den Ball konnte der Torwart
zwar abwehren, doch genau vor die Füße von Harm, der auf der anderen Seite
mitgelaufen war. Dieser schob dann am liegenden Keeper vorbei zum 3:2 ein.
Damit war nicht nur Ruhe auf den Rängen (das sogenannte „lähmende Entsetzen“),
es war auch der Schlusspunkt unter einer kampfbetonten B-Klassen-
Partie. Am Ende vielleicht etwas glücklich aber auch nicht unverdient haben
wir die Punkte eingesackt. Mindestens für ein Jahr ist wieder Ruhe, bevor es
wieder heißen könnte: TSV Linden gegen SSV Sarzbüttel. Oh No!

SSV Sarzbüttel – SV Epenwöhrden 3:1 (2:0)

Das fünfte Spiel der Saison lag vor uns und leider zunächst einmal das Letzte
von Neuzugang Paddy Lübbe. Natürlich wollten alle auch für ihn und mit ihm
einen Derbysieg feiern gegen den SV Epenwöhrden. Der Gast war nach zwei
Auftaktniederlagen zuletzt wieder erstarkt und es galt sofort den Gegner unter
Druck zu setzen, denn die Offensivabteilung von SVE ist nicht schlecht, die
Defensive jedoch anfällig. Somit war Angriff die beste Verteidigung und so
legte unser SSV auch gleich gut los. Der Ball lief praktisch die gesamte erste
Hälfte gut in den Reihen der Gastgeber. Es wurde sicher von hinten rausgespielt,
teils mit flüssigem Kurzpassspiel, teils aber auch mit tollen Diagonalbällen.
Letztere machten dem Gast arg zu schaffen, denn die Abwehr war oft zu
langsam im Verschieben. Genau aus einem solchen Angriff, langer Abschlag
von Juli, entstand in der 13. Minute das 1:0. Der Ball kam aus der Außenposition
in die Mitte zu Arne, der nicht lang fackelte, sondern aus gut 25 Meter auf
das Tor zimmerte. Und weiter ging das Spiel, hauptsächlich in eine Richtung.
Nur selten konnte sich mal der Gast befreien und eine wirkliche Torchance
erarbeiten. Dementsprechend gefrustet waren die Gäste auch und fingen
schon früh an, durch Foulspiele unseren Spielfluss zu unterbinden. Doch
Schiedsrichter Utech aus Meldorf war immer auf Ballhöhe und zeigte gekonnt,
dass er normalerweise in höheren Ligen pfeift. In der 27. Minute dann wurde
den Gästen aus dem Zentrum Dithmarschens ein weiterer Dolchstoß verpasst.
Neuzugang und Altsarzbüttler Jendrik Wiebers bekam den Ball in der gegnerischen
Hälfte zugespielt. Er dribbelte aufs Tor zu, spielte einen Gegner aus, sah
hoch und erkannte, dass niemand anspielbar war, umdribbelte also den
Nächsten, sah wieder hoch, doch an der vorigen Situation hatte sich nichts
verändert, denn alle starrten gebannt auf seinen Sololauf. Also tat er allen Anwesenden
den Gefallen und umspielte auch noch den SVE-Libero und war
dann frei vorm Tor. Diese Gelegenheit ließ er sich nicht entgehen und netzte
zum 2:0 ein. Von dieser Tat noch mit Adrenalin vollgepumpt dauerte es nur
zwei Minuten und dann scheiterte Jendrik mit einem satten Schuss nur am
Pfosten. Dieses hätte bereits die Entscheidung sein können. Doch das hohe
Anfangstempo konnte man nicht durchgehend so hoch halten und so nahmen
die SSV-Akteure etwas davon raus. Der Gast kam besser ins Spiel, doch wir
kontrollierten die Partie.
Es ging in die Halbzeit und man war wohl zu berauscht von den ersten 45 Minuten,
dass man die Anfangsphase verschlief. Der SVE kam mit Wut im Bauch
zurück, denn man wollte sich hier nicht vorführen lassen und schon in der 50.
Minute machte Westphal den Anschlusstreffer. Dass ein 2:0 ein gefährliches
Ergebnis ist, zeigte sich nun, denn der Gast hatte Lunte gerochen, dass hier
doch noch was zu holen sei und der SSV war wieder aufgewacht und versuchte
das Heft wieder in die Hand zu nehmen. Größtenteils gelang das auch, wenn
auch nicht so dominant wie in der ersten Hälfte. Je länger das Spiel dauerte,
desto müder wurden die Akteure, doch anstatt gerade dann den Ball laufen zu
lassen verzettelten sich viele in unnötigen Einzelaktionen. In der 85. Minute
machte Utech seinen einzigen Fehler der Partie, als Stephan eigentlich durch
war und durch Halten und Ziehen am Trikot im gegnerischen 16`er zu Fall
gebracht wurde, gab es nicht den fälligen Strafstoß. Doch in der Nachspielzeit
ließ sich Stephan bei einem weiteren Laufduell nicht mehr die Butter vom
Brot nehmen. Er zog auf und davon und ließ auch dem Torwart durch einen
gezielten Schuss keine Abwehrmöglichkeit. 3:1 und auch Stephan konnte endlich
sein erstes Saisontor in einem Punktspiel feiern. So kann es weitergehen,
denn zu dem vierten Erfolg in Folge kam auch noch ein ansehnliches Fußballspiel
unserer Mannen dazu. So macht Fußball in Sarzbüttel Spaß. Hoffentlich
kann Paddy, wenn er wieder da ist, auch wieder zu solch einem erfolgreichen
Team zurückkehren.

FC Averlak – SSV Sarzbüttel 2:3 (2:1)

Das vierte Saisonspiel brachte das nunmehr schon dritte Aufeinandertreffen
des Aufsteigers FC Averlak und unseres SSV mit sich. Einmal kreuzte man zum
Saisonauftakt der ersten Pokalrunde schon die Klingen. Sieger war der SSV mit
4:3. Dann traf man eine Woche später bei der Sportwoche wieder aufeinander,
doch dort trat der FC mit nur 8 Spielern an. Der SSV gewann erneut, doch dieser
Sieg zählte nicht wirklich. Am letzten Wochenende dann ging es zum ersten
Mal nach Averlak und das Spiel wurde nichts für schwache Nerven. Nicht
deshalb, weil das Spiel so spannend war, sondern deshalb, weil eine Person,
deren Aufgabe es eigentlich sein sollte, möglichst unauffällig auf die Einhaltung
der Spielregeln zu achten, sich durch sehr fragwürdige Entscheidungen,
stark am Spiel beteiligte. Im Gegensatz zum Pokalspiel, wo unsere Elf früh in
Rückstand geriet, wollten wir das Punktspiel etwas defensiver beginnen und
den Gastgeber kommen lassen. Das gelang auch sehr gut. Wir standen kompakt
in der Abwehr und konnten bei Ballgewinn immer wieder schnell auf
Angriff umschalten. Der Ball lief flüssig durchs Mittelfeld und aus einer solchen
guten Kombination flankte Ede den Ball von unserer rechten Angriffsseite
in die Mitte. Von der linken Außenposition kam Hagen reingelaufen und
schlenzte den Ball mit viel Gefühl in die rechte untere Ecke. Der Torwart hatte
nicht die geringste Chance. Mit diesem Angriff wurde die komplette Averlaker
Defensivabteilung auseinandergepflückt. Nur sechs Minuten später wurde
wieder über fast alle Stationen des Mittelfeldes der Ball nach vorne gebracht,
ohne dass auch nur ansatzweise ein Gegner an den Ball kam. Leider konnte
dieser Angriff nicht mit einem Tor abgeschlossen werden. Vom Spielfeldrand
sah es aber sehr gefällig aus und alle, die es mit dem SSV hielten, ahnten nichts
Böses zu diesem Zeitpunkt. Doch das sollte sich ändern, denn der Gastgeber
wurde aggressiver. Nicht das Angriffsspiel, sondern das Zweikampfverhalten.
Als nach einem überzogenen Einsteigen des FC Ede die gelbe Karte sah, wegen
angeblichen Meckerns, war es aus mit dem schönen Spiel. Die plötzliche harte
Gangart des Gastgebers, dessen Aktionen nie geahndet wurden, verunsicherte
unsere Mannschaft und als Juli sich in der 25. Minute beim Herauslaufen verschätzte,
stand es plötzlich 1:1. Weitere Karten wegen Meckerns und Ermahnungen
an Spieler und Zuschauer folgten. In der 32. Minute dann kam der bisherige
Tiefpunkt der Partie. Aus einem toten Bereich an der Torauslinie setzte
sich ein Averlaker Spieler gegen zwei SSV-Akteure durch und spielte einen
weiteren Roten in der Mitte an, der ebenfalls nicht von zwei Blauen und Juli
am Torschuss gehindert wurde. So gingen die Süderdithmarscher im Grunde
völlig überraschend und vor allem völlig unnötig mit 2:1 in Front.
In der zweiten Hälfte wollte der SSV sich dann aber wieder mehr auf das Fußballspielen
und weniger auf den Mann in Gelb konzentrieren und man hielt
wieder besser die Positionen und man nahm die Zweikämpfe besser an. Und
siehe da, in der 58. Minute konnte Mayk, nach einem tollen Zuspiel von Mischa
in die Gasse, den Ausgleich markieren. Wieder gingen die Gastgeber hart zu
Werke und immer wieder musste man den Schiedsrichter daran erinnern,
dass er auch auf die Gesundheit der Spieler zu achten habe und dieses Einsteigen
auch ahnden könnte. Nach einer Attacke des Averlaker Torwarts gegen
Stephan, die unbeachtet blieb, wurde eine weitere, nur wenige Minuten später
durch einen Pfiff unterbrochen. Es gab einen berechtigten Elfmeter, den Paddy
Lübbe ohne viele Überlegungen ins Netz ballerte. Das Spiel hatte sich wieder
gedreht und der SSV führte nun wieder. Aber es waren noch 28 Minuten zu
spielen. Und in dieser Zeit wurde von beiden Mannschaft kräftig geholzt. Der
Schiedsrichter war mit dieser Art des Spiels völlig überfordert. Foulspiele zogen
so gut wie nie eine Karte nach sich, während kurz nach der Führung Patrick
Ladendorf wegen Meckerns den Platz verlassen musste. Doch auch die
Überzahl brachte den Gastgebern keinen Vorteil, denn außer dem äußerst
körperbetonten Spiel brachten sie nicht mehr viel zu Stande. Nach einem weiteren
harten Einsteigen platzte jedoch SSV-Trainer Bülow der Kragen und
erneut machte er den Schiedsrichter auf seine Pflicht aufmerksam, die Gesundheit
der Spieler zu schützen. Die Reaktion des Angesprochenen ließ nicht
lange auf sich warten, denn er verwies Bülow des Sportplatzes. Ein weiterer
Zuschauer, der die Aussage des Trainers bekräftigte, durfte ihm folgen. Was
sich dann noch in den letzten 15 Minuten zutrug, gehörte in die Kategorie „Wo
bin ich hier nur gelandet?“ In der 84. Minute lag Stephan verletzt am Averlaker
Strafraum, nach einer erneuten Aktion des Torwarts, doch das Spiel lief weiter
und es wurde auch nicht unterbrochen, obwohl er dort noch einige Zeit lag. In
der 87. Minute dann trat ein Spieler in Rot nach, doch auch hier kam nicht die
regelkonforme rote Karte sondern lediglich die gelbe. Letztendlich wurde das
Spiel dann aber doch abgepfiffen und neben den vielen Beulen und blauen
Flecken konnten wir uns zum Trost zumindest die drei Punkte mitnehmen.

SSV Sarzbüttel – FC Offenbüttel II 2:0 (0:0)


Das Spiel in Diekhusen brachte nicht nur den ersten Saisonsieg, sondern
die Mannschaft zeigte zum ersten Mal auch spielerisches Potential. Nun
sollte dieser Aufwärtstrend im zweiten Heimspiel der Saison bestätigt
werden. Zu Gast war die Reserve vom FC Offenbüttel. Zweite Mannschaften
sind immer wie eine große Wundertüte. Jedes Wochenende trifft man auf
eine andere Zusammensetzung einer solchen Mannschaft. Unsere Mannschaft
setzte jedoch von Beginn an dort an, wo sie beim letzten Spiel aufgehört
hatte. Sie nahm das Heft gleich in die Hand und versuchte über das
Spiel, das Laufenlassen des Balles Sicherheit zu gewinnen und den Gegner
unter Druck zu setzen. Offenbüttel spielte neu sortiert mit einer Abwehrkette
und zwei Sechsern, was uns in unseren Angriffsbemühungen stark
zusetzte. Im Abwehrbereich hatten wir den Raum um den Ball gut zu
schieben und zu verlagern, doch 25 Meter vor dem Tor kam der finale Paß
nicht an. Die Versuche über die Außenpositionen die Abwehr auszuhebeln,
meist über Stephan, Hagen, Lasse und auch Flo scheiterten, weil der Ball
entweder unkontrolliert nur reingeschlagen und dann zumeist leichte Beute
des Gästekeepers wurde, oder es fehlten die mitgelaufenen Anspielstationen
für einen kontrollierten Pass in den Rückraum. Beim Spiel durch die
Mitte fehlte die Staffelung, so dass man auch nicht durch ein gepflegtes
Kurzpassspiel zum Tor durchkam. So blieben die wenigen Chancen die, aus
Weitschüssen, Freistößen und Eckbällen. Aber auch hier ließen Ede, Mayk,
Arne und Co die wenigen Gelegenheiten ungenutzt. Der Gast verlegte sich
während des gesamten Spiels nur auf Konterchancen, die eine leichte Beute
für die Abwehr und Homfie wurden.
In der zweiten Hälfte war das Bild das gleiche. Der SSV stürmte gegen das
Tor der Offenbüttler an, blieb aber auch immer wieder hängen. Die Spielerwechsel,
Schmidt für Wiechert und Heuck für Meier lösten das Problem
auch nicht, wobei gerade Niels Heuck durch seine gute Technik und sein
gutes Auge doch immer wieder den Abwehrverband zum Wanken brachte.
Gerade aus einer solchen Situation heraus wurde in der 75. Minute Stephan
bedient, der mit seinem Abschluss zwar am Torwart scheiterte, doch
beim Abpraller war Delf da und knallte den Ball aus 6 Metern unter die
Latte. Endlich war das Bollwerk geknackt worden und es fand ein kollektives
Aufatmen an der Linie statt. Nun ging auch ein Ruck durch den Gast,
der das reine Zerstören und nicht beteiligen am Fußball spielen aufgab, um
doch noch einen Punkt mitzunehmen. Doch auch wenn jetzt Unruhe ins
Spiel kam, ließ unser SSV nicht viel zu. Im Gegenteil, jetzt boten sich
endlich mehr Räume, die man aber leider wieder nicht nutzen konnte. Eine
Ecke in der 86. Minute brachte dann aber die Entscheidung. Der Ball flog
durch den Torraum der Gäste an Freund und Feind vorbei und landete am
hinteren Pfosten bei Paddy Lübbe. Der Neuzugang ließ sich nicht lange
Bitten und haute den Ball ins Netz. 2:0 und die nächsten drei Punkte im
Sack. Damit war ein schweres Stück Arbeit für den Samstag abgeschlossen
und der SSV hält den Anschluß an die vorderen Plätze. Als Fazit bleibt festzuhalten,
durch die Spielart des Gastes konnten wir den Spielaufbau unter
Wettkampfbedingungen trainieren. Das Spiel bis zum gegnerischen Strafraum
war gut, aber der Abschluß ist noch ausbaufähig.

Diekhusen-Fahrstedter FC – SSV Sarzbüttel 1:2 (1:0)

Nach der Nullnummer im ersten Punktspiel sollte nun im zweiten Spiel
in Diekhusen der erste Dreier her. In der Woche zeichneten sich jedoch
die ersten Probleme ab. Für zwei Mannschaften genügend Spieler aufzutreiben,
war eine sehr schwierige Aufgabe und ohne die Hilfe von
Herms Sievers und Thorsten Schütt, die wie schon am ersten Spieltag in
der zweiten Mannschaft aushalfen, auch nicht zu schaffen gewesen.
Somit aber konnte die Erste zumindest mit 12 ausgeruhten Spielern an
den Start gehen. Nino und Mayk waren darüber hinaus noch bereit gewesen,
sich nach dem Spiel in der Zweiten auch noch auf die Bank der
Ersten zu setzen. Die vier eben genannten sind echte Teamplayer und
ihre tolle Einstellung muss man an dieser Stelle einfach mal erwähnen.
Hoffentlich nehmen sich daran einige andere mal ein gutes Beispiel.
Eine Überraschung erwartete uns in Diekhusen. Bisher war niemandem
bekannt, dass die Rasenqualität beim Gastgeber derart gut sein kann. In
der Vergangenheit spielte man zumeist im Herbst oder Winter dort und
dann auf einem Rasenplatz, der diesen Namen kaum noch verdiente.
Diesmal jedoch erwartete uns ein „Teppich“. Dementsprechend legte
unsere Mannschaft gleich los. Im Gegensatz zum letzten Jahr waren alle
gleich hellwach und nahmen das Heft in die Hand. Schon in der 6. Minute
hätte es klingeln müssen als Patrick Ladendorf einen Freistoß an den
Pfosten setzte und Stephan den Abpraller, mit Hinzunahme der Latte,
über das Tor ballerte. Es ging weiter hauptsächlich in Richtung Gastgebertor,
doch ob über Außen oder durch die Mitte, der finale Pass fand
keinen Abnehmer. Als dann Diekhusen einmal vor dem von Juli gehüteten
Tor auftauchte, passierte es. Arne konnte den Ball nach außen mitnehmen
um zu klären, rutschte dabei jedoch weg und landete mit der
Hand auf dem Ball. Den dann fälligen Elfmeter verwandelte Diekhusen
in der 23. Minute. Von da an wurde das Spiel unserer Mannschaft unsicherer.
Spätestens nach der dritten Station wurde der Ball verloren. Wir
spielten zu einseitig über die rechte Seite und außer Standards gab es
kaum noch nennenswerte Gelegenheiten.
In der zweiten Hälfte drückten wir weiter auf den Ausgleich, doch immer,
wenn wir dem Gegner den Ball im Mittelfeld abjagen konnten, um
zu kontern, dann beging der Gastgeber taktische Fouls, die zwar einen
Freistoß nach sich zogen, aber keine Karte und der Gegner konnte sich
wieder mit 9 Mann hinten reinstellen. Und nicht nur taktische Fouls
wurden begangen. Viele Nicklichkeiten, wie Trikotziehen, Schieben und
Stoßen kamen oft vor, wurden jedoch nie mit einer persönlichen Strafe
geahndet. Doch in der 66.Minute wurde das Bollwerk der nicht mitspielenden
Gastgeber doch überwunden. Einen Freistoß aus dem Halbfeld
spielte Arne Voß gefühlvoll in den 16`er und Ede konnte mit einem tollen
Flugkopfball aus 10 Metern den Ausgleich herstellen. Danach ging es
mit frischem Schwung weiter. Doch lange sah es nach einem Unentschieden
aus, bis sich Arne Voß ein Herz nahm und einfach mal nach
vorne marschierte. Sein Vormarsch wurde erst im gegnerischen Strafraum
von zwei Verteidigern, wie üblich durch ein Foul, gestoppt. Doch
jetzt war es im Strafraum passiert und demzufolge gab es einen Strafstoß,
noch dazu in der 90. Minute. Ede nahm sich den Ball und übernahm
die Verantwortung. Sein Treffer machte den ersten Saisonsieg
klar. Nach dem Abpfiff sanken viele Spieler des Gastgebers auf den Rasen,
doch der Sieg unserer Mannschaft war mehr als verdient, denn nur
der SSV hatte vor Fußball zu spielen und nicht nur zu zerstören. Der
Sieg war außerdem eine tolle Teamleistung zu dem auch die „Reservisten“
Niels Heuck und auch noch einmal Mayk in der zweiten Hälfte viel
beigesteuert haben.

SSV Sarzbüttel – Süderholmer SV 1:3 (0:3)

Die Vorbereitung ist vorbei und das erste Punktspiel, wie im letzten
Jahr ein Heimspiel, stand an. Gegner war der Absteiger aus der AKlasse,
SV Süderholm. Mit neuem Trainer und einigen Neuzugängen
war der Gast als Mitfavorit in der Staffel eingestuft worden. Diesem Ruf
wurden sie in den ersten 45 Minuten auch durchaus gerecht. Taktisch
gut eingestellt und diszipliniert spielten diese einen guten Fußball.
Teilweise schnell bei Kontern, aber dann auch wieder ruhig und clever
im normalen Aufbau des Spiels. Unser SSV musste sich erst mal finden,
ganz im Gegensatz zum letzten Jahr. Eine knappe halbe Stunde gelang
dieses nicht wirklich gut, aber Süderholm konnte daraus kein Kapital
schlagen. In der 28. Minute aber konnte Völtzi einen Ball nicht sauber
genug klären und durch den abgefangenen Querschläger erspielte sich
der Gast durch Richter die 1:0 Führung. Durch dieses Tor wurde unsere
Mannschaft noch unsicherer und kassierte in der 35. Minute durch einen
Flankenball über die rechte Seite das 0:2. Torschütze Jacobs köpfte
alleingelassen aus kurzer Entfernung ein. Nur 6 Minuten später klingelte
es bereits zum 3:0. Durch einen unberechtigten Freistoß nach einem
angeblichen Foul von Maxi an der Strafraumgrenze konnte Christian
Braatz mit einem wuchtigen Schuss erhöhen. Die Süderholmer jubelten
zu Recht. Zu wenig kam von unserer Elf. Einige Spieler hielten nicht die
Positionen, so dass Anspielstationen fehlten, die Aufteilung der Räume
passte nicht, so dass wieder viel zu viele lange Bälle gespielt werden
mussten, die jedoch oft keinen Abnehmer fanden. Viele Spieler stolperten
über den gerade angenommenen Ball und Torchancen blieben Mangelware.
Einzig die Spielverlagerung über die defensiven Positionen
wurde ruhig und mit Köpfchen gespielt, doch es fehlten dann die Anspielstationen
im zentralen Mittelfeld. Süderholm zog sich immer geschickt
zurück und machte die Räume in der eigenen Hälfte eng.
In der zweiten Hälfte wurde das Spiel unserer Mannschaft dann aber
besser. Endlich wurde die taktische Marschroute besser umgesetzt und
die zentralen Anspielpunkte waren da. Dazu kam, dass Völtzi sich immer
wieder gefährlich nach dem Abfangen von Pässen in das Angriffsspiel
einschaltete. Paddy konnte aus dem defensiven Zentrum die Bälle
fordern und verteilen, und so wurde das Spiel variabler und dadurch
schwerer für den Gast zu verteidigen. Von nun an erspielten wir uns
Feldvorteile und auch gute Torgelegenheiten. Gerade auch die Hereinnahme
der Neuzugänge Patrick Ladendorf und Niels Heuck brachten
noch mal gehörig Schwung ins Spiel nach vorne. Doch leider sprang
nicht viel Zählbares dabei heraus, denn Süderholm verteidigte clever
und mit viel Einsatz. In der 68.Minute hätte es eigentlich den Anschlusstreffer
geben müssen, doch nach einem Gewaltschuss, den Gästekeeper
Dannenberg nicht festhalten konnte, drosch Jendrik den Ball aus ca. 7
Metern über das leere Tor. Trotzdem setzte der SSV nach und wollte
alles versuchen. In der 80. Minute dann brach Völtzi endlich den Bann.
Mit einer erneuten tollen Einzelaktion und einem gezielten Schuss in
die untere linke Ecke stellte er den Anschluss her. Doch auch wenn es
noch weitere gute Möglichkeiten gab, blieb es beim 1:3. Die drei Punkte
waren weg, doch wenn man die erste Hälfte disziplinierter gespielt hätte,
wäre mehr drin gewesen. Man war mit Sicherheit keine 2 Tore weg
von Süderholm.

Rückblick der Herren – Die Vorbereitung

Die Vorbereitung des SSV Sarzbüttel in die neue Saison lief am 2. Juli an.
Der SSV startete nach vielen Gesprächen und einigen Neuzugängen oder
sogenannten „Re-Startern“ in diese Saison mit zwei Herrenmannschaften.
Zum ersten Training waren dann 19 Spieler anwesend.
Spiel gegen die SG Eider:
Nach 5 Trainingseinheiten kam es dann zum ersten Spiel gegen den AKlassenaufsteiger
SG Eider. Viele Spieler konnten dabei schon mal versuchen,
erste Ansprüche für einen Platz in der ersten Mannschaft anzumelden.
Die SG war zwar nicht mit der stärksten Mannschaft angereist,
doch das 2:2 am Ende war doch schon mal ganz verheißungsvoll.
Pokalspiel gegen den FC Averlak:
Zwei Tage später war dann das erste Pflichtspiel in der ersten Pokalrunde
dran. Der in unsere Klasse aufgestiegene FC Averlak war zu Gast
und legte gleich gut los. Leider zu gut, denn zur Halbzeit stand es bereits
0:3. Das System wurde umgestellt und es wurde auch etwas lauter in
der Kabine des gastgebenden SSV. Die Spieler hatten die Sturmzeichen
aber wohl erkannt, denn bereits kurz nach Wiederbeginn machte Stephan
das 1:3. Nun begann die Aufholjagd und es kam zu einem wahren
Pokalkrimi. Völtzi markierte in der 60. Minute das 2:3 und Averlak kam
kaum noch zu nennenswerten Chancen. Jeder Zuschauer, der zur Halbzeit
keinen Cent mehr auf den SSV gesetzt hätte, rieb sich nun erstaunt
die Augen, denn die Mannschaft lief und kämpfte um jeden Ball. So war
auch der Ausgleich durch Völtzi durch einen abgefälschten Schuss nicht
unverdient. Die Gäste wurden nun wieder wach und hielten, vor allem
verbal dagegen, so dass sich einer der ihren mit einer gelb-roten Karte
vorzeitig verabschieden musste. Ein Zweiter folgte nur wenig später. 10
Minuten vor Schluss markierte Stephan dann mit einem gewagten Heber
über den heranstürzenden Torwart hinweg den 4:3 Siegtreffer.
Auch wenn Averlak sich jetzt noch einmal aufbäumte, war der Drops
gelutscht.
Pokalspiel gegen den SV Hemmingstedt:
Der SSV war in der nächsten Runde und erwartete dort den SV Hemmingstedt.
Dieses Spiel ging dann leider 0:3 verloren. Die Höhe war
zwar deutlich, doch spiegelte es nicht eine solche Dominanz wieder.
Man hatte auch Chancen, die man aber nicht nutzte und nach diversen
Trainingseinheiten war auch die nötige Frische nicht mehr vorhanden.

Testspiel gegen den SV Hochdonn:
Das nächste Trainingsspiel fand in Hochdonn statt, bei der ebenfalls
frisch aufgestiegenen A-Klassenmannschaft. Doch diese trat stark ersatzgeschwächt
an. Vor allem Laursen war nicht dabei, der Rekordtorschütze
der letzten B-Klassensaison. Nach anfänglichen Schwierigkeiten
kam unser SSV aber immer besser ins Spiel und konnte dann doch noch
überzeugen. Es sprang letztendlich ein 5:1 Sieg heraus.
Turnier Sportwoche:
Als letzter Test vor dem Saisonbeginn kam dann der Turniertag bei der
eigenen Festwoche. Gruppengegner waren der BSC Brunsbüttel II, FC
Averlak und der Nachbar aus Tensbüttel-Röst. Das erste Spiel verlor
man unnötig mit 0:1 gegen Tensbüttel. Stephan konnte dabei einen
Elfmeter zum Ausgleich nicht nutzen. Im zweiten Spiel war man dem
BSC II mit 0:1 unterlegen. Auch hier wäre mehr drin gewesen, denn den
Zwei-Klassen- Unterschied konnte man nicht wirklich erkennen. Im
letzten Spiel gegen Averlak, die nur mit 8 Spielern angetreten waren,
konnte dann ohne Druck ein 4:0 Sieg errungen werden.
Es gibt noch viel zu tun, aber wir hoffen trotzdem auf einen guten Start
in die Saison.
Voraussichtliche Spieler für den SSV I:
Marco Völtzke, Kai-Christoph Edel, Florian Neck, Hagen Meier, Mayk
Ingwersen, Stephan Thedens, Arne Voss, Carsten Eikmeier, Tim Jerke
(noch verletzt)
und die Neuen:
Lasse Wiechert, Patrick Lübbe, Julian Tappendorf, Jendrik Wiebers,
Christoph Ehlers, Delf Schmidt
Ergänzend gibt es Spieler sowohl für die Erste, als auch für die Zweite,
je nach Leistung und event. Verletzungsstand:
Arne Holm, Maximilian Schay, Niels Heuck (neu), Harm Jungheinrich,
Frank Wittmack
Marco Homfeldt, Stephen Sierk, Marco Sierks, Martin Schuldt, Nino
Grewe, Olli Peters, Marco Ruf, Sven Torben Siebke, Kai Vogt, Mattias
Karstens
und die Neuen:
Dominick Lübbe, Thies Grage, Nils Mundstock, Thore Kruse, Jens Kovacs


Oben von links: Trainer Sven Bülow, Betreuer Oliver Rahn, Tobias Stelter, Harm Jungheinrich, Hagen Meier, Marko Sierks, Carsten Eikmeier, Arne Holm, Kai-Christoph Edel, Marco Ruf, Nino Grewe, Obmann Heine Führ
Unten von links: Marco Völtzke, Kai Vogt, Stephen Sierk, Matthias Einfeldt, Tim Jerke, Sven Claußen, Florian Neck, Stephan Thedens, Maximilian Schay, Arne Voß, Mayk Ingwersen
Es fehlen: Marco Homfeldt, Sven Torben Siebke, Sven Hennig, Thorsten Schütt, Sören Postel

 

Torschützenliste

Stephan Thedens 17 Tore
Harm Jungheinrich 9 Tore
Arne Holm 8 Tore
Kai-Christoph Edel 6 Tore
Mayk Ingwersen 5 Tore
Kai Vogt 3 Tore
Marco Ruf 3 Tore
Marco Völtzke 2 Tore
Matthias Einfeldt 1 Tor
Tobias Stelter 1 Tor
Hagen Meier 1 Tor
Frank Wittmack 1 Tor
Nino Grewe 1 Tor
Eigentore des Gegners 3 Tore

Spielberichte

FC Burg – SSV Sarzbüttel 0:3 (0:2)

Am letzten Wochenende ging es auf Reisen zum FC Burg. Der letztjährige
Absteiger hatte sich schnell gefangen in der Liga, war aber nie ein
Favorit auf den Aufstieg, obwohl man ja die Absteiger gerne als solche
nennt. Dafür war aber der Abstieg in der vorigen Saison zu deutlich.
Trainer Svendsen musste erst mal wieder Ruhe in die Mannschaft bekommen
und mit J.W. Bornhöft, ehemaliger Verbandsligaspieler von
TuRa Meldorf, kam auch etwas Qualität in den Kader. Zuletzt spielte
man jedoch sehr launisch, dem 7.Tabellenplatz in dieser Saisonphase
aber wohl angemessen. Zu Hause war Burg bisher sehr stark aufgetreten
und so mussten wir uns sicherlich auf ein heißes Tänzchen im
Waldstadion gefasst machen. Das Spiel begann aber gut. Die Burger liefen
sich immer wieder in unserer gut gestaffelten Abwehr fest oder die
Bälle wurden zu lang auf deren Spitzen gespielt, so dass Homfie diese
immer wieder einfach aufnehmen konnte. Aber nach vorne lief auch
nicht viel, da die Süder-Dithmarscher unser Spitzen Arne und Stephan
und auch unsere Mittelfeldspieler eng deckten. Immer wieder versuchten
wir die Bälle lang in die Räume zu spielen, doch dafür standen die
Burger zu gut. Es dauerte bis zur ca. 25. Minute als Arne einen vertikalen
Ball auf Stephan spielte. Dieser startete dem Ball hinterher, doch der
Libero und der Torwart sollten aufgrund ihrer Position diesen vor ihm
erreichen. Der Libero rief „Torwart“ und dieser kam raus und griff oder
faustete daneben. Der Ball rollte weiter Richtung Tor, so dass Stephan
diesen nur noch reinschieben musste. Ein wenig glücklich aber auch
nicht unverdient stand es nun 1:0 für unsere Blauen. Burg musste jetzt
etwas machen und sich mehr von hinten raus lösen. Diesen Platz nutzten
wir. Der schön freigespielte Arne konnte in der 40. Minute mit einem
platzierten Schuss in die linke untere Ecke das 2:0 markieren.
Kaum dass sich der Gastgeber vom Schock des ersten Tores erholt hatte,
warf ihn dieser Treffer erneut um. Es tat sich weiterhin bis zur Halbzeit
nicht viel vor den Toren.
In der zweiten Hälfte dann stellten wir unser Spiel um. Es wurden weniger
lange Bälle in die Spitze gespielt, sondern mehr die kurzen Bälle
im Mittelfeld behauptet oder gleich per Doppelpass weitergespielt. Die
Burger rückten auf und so hatten wir mehr Platz und konnten mehr
Chancen herausspielen. Leider wurden diese aber nicht konsequent
genug ausgespielt. Gerade gegen Ende der Partie machten einige Spieler
durch ihre Laufwege die Räume eher zu, als dass sie sie öffnete. In einer
Szene kam Ede mit dem abgefangenen Ball zentral durch die Mitte und
hatte im Grunde nur noch den Libero vor sich, als Arne in die Mitte
reinzog, im Schlepptau natürlich seinen Gegenspieler. Dadurch konnte
Ede nicht durchstoßen und musste abspielen. Bei einer weiteren Möglichkeit
hatte Stephan einen Pass abgefangen und ging von halbrechts
aufs Tor zu, doch wiederum zog Arne in die Mitte, anstatt auf seiner
Position zu bleiben oder sogar noch weiter nach links außen zu gehen
und den Raum zu öffnen. Aber diese Dinge waren heute nicht spielentscheidend.
Arne machte ein gutes Spiel und traf in der zweiten Hälfte
dann auch noch einmal zum 3:0 Endstand. Er war für seinen Gegenspieler
nicht zu halten und belohnte sich selbst für eine starke läuferische
und kämpferische Leistung. Einen weiteren Treffer von ihm auf Zuspiel
von Stephan erkannte der Schiedsrichter aufgrund einer Abseitsstellung
nicht an, aber auch das war nicht spielentscheidend. Burg war vor
unserem Tor zu verspielt, denn Möglichkeiten ergaben sich, da sich unsere
Defensive doch im weiteren Spielverlauf recht unkonzentriert zeigte.
So wurde aber ein sicherer Sieg eingefahren, Burg auf Distanz gehalten
und somit der mindestens 6. Tabellenplatz gefestigt. Zudem machte
auch Rückkehrer Mayk ein gutes Spiel, so dass wir in den letzten Spielen,
auch nach der Verletzung von Harm, wieder Optionen haben. Vor
allem die nächsten beiden Spiele, unsere letzten Heimspiele, werden
auch darüber mitentscheiden, ob wir uns nicht doch noch den 5. Tabellenplatz
zurückholen können. Also auf geht’s SSV!

SSV Sarzbüttel –SV Hochdonn 0:2 (0:1)

Es geht jetzt Schlag auf Schlag weiter mit Spielen an den Wochenenden
und in der Woche, in Fachkreisen auch „Englische Wochen“ genannt.
Am Tag der Arbeit kam es endlich mal zum ersten Aufeinandertreffen
mit dem besten Aufsteiger der Liga, dem SV Hochdonn. Zum „Hinspiel“
also gastierten die „Donner“ in Sarzbüttel und bei strahlendem Sonnenschein
sahen die zahlreichen Zuschauer ein flottes Match in der Kreisklasse
B. Hochdonn kam gleich mit starker Präsenz auf den Platz und
rannte gegen unser Tor an. Doch nach einigen Abstimmungsschwierigkeiten
im Abwehrbereich, die wir glücklicherweise doch schnell meistern
konnten, stand die Abwehr sehr gut. Im Gegensatz zu den letzten
Spielen verliefen sich auch viele Angreifer der Gäste im Abseits, allen
voran der Sturmführer und Spielertrainer Laursen. Flo hatte die
schwierige Aufgabe die Kreises des Goalgetters einzuengen, was ihm
auch ganz gut gelang. Das Spiel der Gäste lief bis 20 Meter vor unser Tor
ganz gefällig, aber der finale Pass blieb oft im Abwehrbollwerk hängen
oder erreichte eben nur einen im Abseits stehenden Mitspieler. Nur
selten musste Homfie eingreifen. Selbst waren wir hauptsächlich über
die Außenpositionen gefährlich, wenn sich Flo oder vor allem Ede mit
ins Angriffsspiel einschalteten. Gerade ihre Vorstöße kamen den Hochdonnern
ungelegen, denn ihnen war kein fester Gegenspieler zusortiert
worden. Zweimal konnte Stephan in der Spitze bedient werden und
alleine auf den Torwart zugehen. Leider spielte er sich jedes Mal den
Ball zu weit vor, so dass der Keeper der Gäste immer den Ball wegschlagen
konnte. Mehr Ballbesitz für Hochdonn, aber die besseren
Chancen auf unserer Seite, doch leider waren das die einzigen Parallelen
zu den Championsleague-Spielen, denn das 1:0 schoss Hochdonn
dann doch in der 39. Minute. Einmal war Schiri O. Günther nicht auf
dem Posten und so konnte ein Gästespieler, im klaren Abseits stehend,
Laursen in der Mitte bedienen, der dann keine Probleme hatte, den Ball
im Tor zu versenken. Drei Minuten später dann war Günther zur Stelle,
als Laursen erneut einnetzte, aber wiederum im Abseits stehend. So
blieb es zur Halbzeit beim knappen 1:0.
Der zweite Durchgang ging weiter, wie der erste aufgehört hatte, doch
im Laufe des Spieles drückte uns Hochdonn immer weiter in unsere
Hälfte, denn es fehlte einfach in fast allen Mannschaftteilen die nötige
Fitness. Nur selten kamen Entlastungsangriffe. Wiederum war es
Stephan, der noch die beste Möglichkeit hatte. Wiederum konnte er
praktisch allein aufs Tor zugehen, doch dieses Mal schloss er viel zu
früh und überhastet ab. Als alle sich schon langsam auf den Schlusspfiff
einstellten, konnte Laursen sich noch einmal durchsetzen. Auf dem Weg
zum Tor wollte er auch Homfie düpieren, doch dieser legte ihn im Strafraum.
Zum Glück gab es für diese dumme Aktion nur die gelbe Karte,
aber den fälligen Strafstoß verwandelte Laursen dann in der 89. Minute
zum 2:0 Endstand. Bis auf das Spiel in Tellingstedt war es wie in den
letzten Wochen auch. Das Spiel hätte man nicht verlieren müssen. Wenn
alle Spieler mit Training einen besseren Fitnessstand gehabt hätten,
dann hätte man Hochdonn auch schlagen können. Das Spiel der Gäste
war nur auf Laursen zugeschnitten. Wenn dieser nicht dabei ist oder
ausgeschaltet wird, ist Hochdonn nur noch eine mittelmäßige Mannschaft.
Vielleich klappt es ja beim Rückspiel vor Pfingsten besser.

MTV Tellingstedt II – SSV Sarzbüttel 0:6 (0:5)

Bei herrlichem Sonnenschein lag das nächste Spiel beim bisher
schwächsten Team der Rückrunde an, beim MTV Tellingstedt II. Mit nur
13 Spielern ging es los. Nach einer kurzen Verzögerung, weil der
Schiedsrichter unentschuldigt fernblieb und man sich dann auf einen
Ersatz einigen musste, begann das Spiel gleich recht furios. Der Ball lief
durch unsere Reihen wie am Schnürchen. Nach einem schönen Pass von
Magge auf den in die Tiefe startenden Harm konnte dieser bereits in der
8. Minute das 1:0 für unsere Blauen markieren. Tellingstedt, die mit
dem Rücken zur Wand stehen waren geschockt. Nur so war es zu erklären,
dass schon zwei Minuten später Stephan ziemlich allein vor dem
Tor das 2:0 erzielen konnte. Nach diesem Tor brachen dann bei Tellingstedt
alle Dämme, denn kaum ein Pass kam an, was aber auch daran
lag, dass unsere Jungs praktisch alle Passwege zustellten und das Mittelfeld
kompakt zudeckten. Das neue Abwehrsystem funktionierte im
zweiten Spiel sehr gut. Es wurde viel miteinander geredet und die Räume
wurden immer wieder zugeschoben. Dadurch kam der Gastgeber
nicht zum Spiel und in der 16. Minute, als ein Abwehrspieler wieder
einmal nicht wusste, wohin mit dem Ball und als er dazu noch unter
Druck gesetzt wurde, spielte er auf den eigenen Torwart zurück, der
den Ball jedoch nicht stoppen konnte. Er ließ ihn einfach unter der Sohle
durchlaufen und schaffte es auch nicht mehr, ihn noch vor der Linie
einzuholen. Ein kurioses Eigentor. So war das Spiel schon nach einer
knappen viertel Stunde gelaufen. Jetzt spielten sich unsere Jungs in einen
Lauf. Nach schönem Zuspiel auf der linken Seite über Ede, Magge
und Harm kam Arne in Ballbesitz und hielt einfach aus 25 Metern mal
drauf. Ob es nun beabsichtigt war oder nicht, aber der Ball senkte sich
über den etwas weit herausgekommenen Torwart in die lange Ecke
zum 4:0. 25 Minuten waren da gespielt. Es war ein ganz flottes Spiel.
Tellingstedt versuchte weiter nach vorne zu schieben, aber bis auf einige
Ecken wurde es nie gefährlich vor unserem Tor. Als es langsam auf
die Halbzeit zuging kam aber noch in der 42. Minute Völtzis großer Auftritt.
Einen abgelaufenen Pass kurz hinter der Mittellinie nahm er in
vollem Tempo mit und ging einfach zentral mit Tempo auf das gegnerische
Tor durch. Niemand konnte ihn stoppen und den herauslaufenden
Torwart verlud er ganz abgeklärt und machte das 5:0.
Dieser Durchmarsch erinnerte an die Zeit des Ex-Bayern Lucio, der mit
eben solchem Antritt für Aufsehen sorgte. Die zweite Halbzeit hatte
nicht mehr das Tempo der ersten 45 Minuten. Tellingstedt konnte nicht
mehr und kam auch nie durch die dichtgestaffelte Abwehr des SSV und
unsere Jungs verwalteten das Ergebnis geschickt. Trotz allem setzte
man immer wieder Nadelstiche. In der 68. Minute kam nach einer zunächst
abgewehrten Ecke der Ball noch einmal auf die linke Seite raus
und wurde direkt vor das Tor geflankt. Aus zwei Metern konnte Marco
Ruf in diesen Ball reinlaufen und spitzelte ihn mit langem Bein in die
kurze Ecke zum 6:0 Endstand. Zwar gab es noch weitere gute Gelegenheiten,
so in der 80. Minute, als Stephan allein durch war, auch schon
den Torwart versetzt hatte, dann aber am Libero auf der Linie scheiterte.
Kurz vor Schluss hatte sogar Olli noch die Chance nach einem langen
Ball aufs Tor zuzugehen, wurde dann aber doch noch kurz vor dem
Schuss gestoppt. Es war ein überzeugender Sieg gegen erschreckend
schwache Tellingstedter. Aber wiederum stand die neu formierte Abwehr
und es wurde kein Tor eingefangen. Weiter so Jungs, mit jedem
Spiel lernt man aufs Neue dazu in dem System.

SSV Sarzbüttel – SW St. Michaelisdonn II 0:0 (0:0)

Langsam geht es auf die Zielgerade in dieser Saison zu. Fünf Wochen
noch und die Saison 2012/2013 ist zu Ende. Aber es sind noch 7 Spiele
in der Zeit zu spielen, also noch viele Gelegenheiten die Spielzeit gut
abzuschließen. Vor zwei Wochen war die 2. Mannschaft von SW St. Michaelisdonn
zu Gast. Eine Mannschaft die sich gerade auch in der Rückrunde
richtig gesteigert hat und wohl auch nichts mehr mit dem Abstieg
zu tun haben wird. Selbstbewusst nach drei Siegen in Folge traten die
Gäste auf und wie schon im Hinspiel taten wir uns sehr schwer. An diesem
Spieltag kam noch hinzu, dass uns sowohl Homfie als auch Sven
fehlten. Also musste Ede ins Tor, der uns dann natürlich in unserem
Angriffsspiel fehlte. Er war aber kein Fremdkörper in der Abwehr, nein
im Gegenteil, er strahlte Ruhe aus und war aufgrund seiner fußballerischen
Klasse ein mitspielender Torwart, der seine Vorderleute immer
wieder auch lautstark einteilte. Dieses kam der Abwehr sehr gelegen,
denn es gilt, ein neues Spielsystem zu erlernen. Die Saison wird nach
oben und nach unten keine großen Verschiebungen mehr für unsere
Mannschaft bringen, also gilt es nun, sich schon für die neue Saison einzuspielen
und unter Wettkampfbedingungen eine Systemumstellung zu
testen. Im Spiel gegen St.Michaelisdonn jedenfalls gelang dieses schon
mal sehr gut. Wenn man hinten „zu Null“ spielt, dann hat der Abwehrverbund
zumindest schon mal gute Arbeit abgeliefert. Vor allem Hagen
und Völtzi machten ihre Sache auf den zugeteilten Positionen sehr gut.
Nur das Spiel nach vorne lief leider noch nicht so erfolgreich. Anfänglich
fehlte die Zuordnung im Mittelfeld und die Unterstützung aus dem defensiven
Bereich, doch im Laufe des Spieles wurde das immer besser
und im zweiten Abschnitt wurde auch endlich mal wieder Fußball gespielt
und nicht gearbeitet. Der Gast hatte optisch vielleicht mehr Ballbesitz,
die etwas klareren Torchancen hatte aber der SSV. Zwei tolle
Freistöße von Harm konnte der Torwart in der ersten und dann auch in
der zweiten Hälfte gerade noch entschärfen. Doch in vielen Situationen
fehlten dann auch die Kraft, die Cleverness und auch ein wenig Glück,
dass wir noch im Hinspiel hatten, um doch noch einen Treffer zu erzielen.
So bleib es nach 90 umkämpften Minuten beim leistungsgerechten
0:0.

SV Epenwöhrden – SSV Sarzbüttel 1:1 (0:1)

Der Ball rollt wieder regelmäßig und in den nächsten Wochen werden fast
mehr Spiele ausgetragen, als Training gemacht wird. Zurzeit rappeln sich
die Kellerkinder der Liga hoch und punkten alle fleißig und oben an der
Tabellenspitze will niemand zum entscheidenden Punch ausholen. Schade,
dass wir einfach keinen Dreier mehr einfahren. Seit dem Schneespiel in
Dellstedt will einfach kein Sieg mehr her. So auch am vergangenen Wochenende
beim Derby in Epenwöhrden. In Epenwöhrden zu spielen ist
immer heiß. Noch am Donnerstag sah es nach dem Training personell richtig
gut aus, aber dann kamen die Absagen. Gut nur, dass sich Kai wieder
zurück gemeldet hat und auch schon wieder 70 Minuten spielen konnte. Es
ging in Epenwöhrden aber zunächst sehr gemächlich zu. Beide Mannschaften
spielten erst einmal einen sehr ruhigen Ball. Der Gastgeber war hauptsächlich
gefährlich durch hohe Bälle aus dem Halbfeld, die auf den langen
Pfosten gespielt wurden. Dort hatten Hagen, Völtzi und auch Flo immer
ihre Schwierigkeiten, doch einmal mehr war Homfie am Sonntag ein klasse
Rückhalt. Hagen hatte die Manndeckung von Jacobsen übernommen und
im Mittelfeld beackerte Martin den Spielmacher Breiden und löste diese
Aufgabe über 75 Minuten, bis er verletzt ausscheiden musste, sehr ordentlich.
Der Epenwöhrdener hatte wohl noch nie einen solchen anhänglichen
Schatten. Immer wo er war, da stand ihm Martin auf den Füßen. Im
Mittelfeld versuchte der SSV dann mit Harm und Ede immer mal wieder
Nadelstiche zu setzen und als sich in der 31. Minute Stephan auf der linken
Seite einmal durchsetzte, in die Mitte flankte und der Abwehrschlag der
Gastgeber nicht weit genug kam, schlug die Stunde von Frank. Frank, der
seit seiner Rückkehr in die Mannschaft einer der Trainingsfleißigsten ist,
nahm sich ein Herz und knallte den Ball aus ca. 25 Metern an den linken
Innenpfosten und von dort ins Tor. Zunächst erstaunt, dann aber überglücklich
drehte er in die eigene Hälfte ab. Dieses Tor hatte er sich wirklich
verdient, denn obwohl er erst schwer in die Partie kam, machte er seine
Sache im defensiven Mittelfeld zusammen mit Magge sehr gut. Gestört
wurde das Spiel hauptsächlich durch ständiges Meckern der Gelben und
durch einige „Schwalben“ in unserem Strafraum. Naja, der Frühling ist halt
da und Schiri Willi Treptow hatte alles im Griff und fiel auf keine Epenwöhrdener
Probleme mit der Schwerkraft rein.
Die zweite Hälfte begann mit wütenden Angriffen der Gelben. In der Halbzeitpause
hatte Neutrainer Wiechert seine Mannen auch ganz gewaltig
zusammengestaucht. Nur selten konnten wir uns mal hinten befreien und
nach einer Viertelstunde hätte Epenwöhrden eigentlich schon mindestens
drei Treffer erzielt haben müssen. Wiederum war oft noch ein Bein dazwischen
oder der überragende Homfie. Ede tauschte dann die Position mit
Völtzi und schlug ein ums andere Mal den Ball aus der Gefahrenzone heraus.
Nur selten kamen wir mal nach vorne und hatten keine wirkliche Torchanche
mehr. Die letzten fünfundzwanzig Minuten war es eine reine Abwehrschlacht,
denn es fehlte bei fast allen Blau-Weißen die Kraft und vor
allem die Kondition, um sich gegen die Angriffe zu stemmen und das Spiel
wieder vom eigenen Tor wegzuschieben. Es kam, wie es kommen musste.
Einmal kamen die Epenwöhrdener doch noch geballt durch die Mitte durch
und erzielten in der 70. Minute den Ausgleich. Doch mit einigem Geschick
und viel Dusel konnten wir zumindest den einen Punkt einstreichen. In der
derzeitigen Verfassung haben wir auf jeden Fall einen Punkt gewonnen
und nicht zwei verloren.

SSV Sarzbüttel – SSV Hennstedt II 2:2 (2:1)

Endlich scheint der Winter überwunden und es kommt wieder zu einem
regelmäßigen Spielbetrieb. Leider scheint aber der Winter in den Köpfen
unserer SSV-Kicker noch nicht überwunden zu sein, denn die letzten Spiele
waren doch sehr schwach. Es hieß also gegen den Tabellenletzten endlich
mal einen Befreiungsschlag loszulassen. Hochmotiviert ging es in die Partie
und es entwickelte sich ein Spiel, wie schon in Hennstedt, mit Fehlern auf
beiden Seiten, kampfbetont aber mit wenigen guten fußballerischen Ballstafetten.
Unsere Jungs versuchten immer wieder Druck aufzubauen und
früh die Gegenspieler zu attackieren, doch immer wieder gab es im Defensivverbund
Abstimmungsschwierigkeiten, da der Gast nur mit einer nominellen
Spitze antrat, aber mit drei recht offensiven Mittelfeldspielern, die
schnell von Abwehr auf Angriff umschalteten. Aus einem etwas ruhigeren
Spielaufbau und dadurch einer optischen Überlegenheit machten die
Norderdithmarscher in der 25. Minute das 0:1. Ein Flankenball von deren
linker Angriffsseite fand in der Mitte einen Abnehmer. Doch der Schock
währte nicht lange, denn nach einem schönen Zuspiel in die Spitze konnte
Stephan schon in der 28. Minute alleine vor dem Torwart von der rechten
Seite den Ausgleich markieren. Von da an war das Spiel ausgeglichen und
als sich alle bereits für den Gang in die Kabinen fertigmachte, köpfte Marco
Ruf, am kurzen Pfosten stehend, eine Ecke von der rechten Seite ins Tor
zur glücklichen 2:1 Führung.
Wer jetzt jedoch meinte, das Spiel wäre gedreht und in der 2. Hälfte würden
die Blau-Weißen das Ergebnis noch höher schrauben, der sah sich
schon in den ersten Minuten der 2. Halbzeit getäuscht. Ein langer hoher
Ball, den Homfie falsch einschätzte, prallte über ihn rüber und ein Spieler
des Gegners, der dem Ball nachsetzte, konnte diesen über die Linie zum
erneuten Ausgleich reindrücken. Dieses Tor war nicht nur für alle Außenstehenden,
außer sie hielten es mit dem Gegner, ein Schock, sondern es
schien auch ein Knackpunkt in unserem Spiel zu sein. Es lief in der 2. Hälfte
nichts mehr zusammen. Deckungsaufgaben wurden teilweise nur halbherzig
wahrgenommen, das unter Druck setzen des Gegners fiel völlig aus und
mit jeder Minute wuchs die Unzufriedenheit und sank das Selbstvertrauen.
Darüber hinaus zeigte sich bei einigen Spielern ein Defizit an Fitness, was
dann auch einen Konzentrationsverlust nach sich zog. Der Wille, das Spiel
zu gewinnen und noch einmal alles zu geben, wie wir es in vielen Spielen
der Hinrunde gesehen hatten, war nicht zu erkennen. Schade, denn wenn
man sich die Tabelle ansieht, dann wäre viel, viel mehr drin gewesen.

FC Offenbüttel II – SSV Sarzbüttel 2:0 (1:0)

Der Ostermontag begann mit Sonne und nichts sah nach wochenlangen Spielausfällen
aus. Das Spiel in Offenbüttel konnte losgehen und die Scharte vom
Samstag galt es auszuwetzen. Da fußballerisch am Samstag nichts gelaufen
war, versuchte Trainer Bülow durch einen Systemwechsel etwas Schwung in
die Mannschaft zu bekommen und vor allem die Sinne zu schärfen. Konzentration
auf das Spiel ohne Ball zu legen und endlich mal wieder Ruhe ins eigene
Spiel zu bekommen, das sollte das oberste Gebot sein. So startete man in Offenbüttel
zum ersten Mal in einem Punktspiel mit einer Viererkette in der Abwehr.
Die Positionen mußten sich natürlich erst finden und das es mal Lücken
geben würde und auch Fehler gemacht würden, das war klar, denn die Umstellung
kam natürlich, wie sagt man, „über Nacht“. Doch vor allem Hagen und Flo
bekamen die Umstellung sehr gut hin. Auf unserer linken Abwehrseite hatten
Völtzi und Mischa da schon mehr Probleme, doch mit der Zeit sah es dort auch
ganz brauchbar aus. Trotzdem kam Offenbüttel immer wieder gefährlich
durch, in dem sie in die Schnittstellen spielten. Das Problem war das Gleiche
wie zu Beginn der Saison, als wir in der Vorbereitung schon die Kette ausprobiert
hatten. Die gegnerischen Passgeber im Mittelfeld wurden nicht unter
Druck gesetzt. Dazu kam dann erneut eine desolate Leistung des Schiedsrichters,
zumindest, was das Abseitsspiel erkennen und pfeifen anging. Dadurch
kam es schon nach 15 Minuten zum ersten Aufreger, als ein im Abseits stehender
Offenbüttler Angreifer unseren Torwart Sven Claußen ausspielte, dann
aber zu Fall kam. Doch das Schicksal war gerecht, denn Sven konnte den Starfstoß
parieren. Die gelbe Karte für Sven war wohl ein Eingeständnis des Fehlers
des Unparteiischen, denn ansonsten wäre wohl Rot die einzig richtige
Entscheidung gewesen. Erneut krankte aber vor allem unser Spiel nach vorn.
Nur selten kamen die Pässe an und wiederum waren elementare Schwächen
in der Ball An- und Mitnahme zu sehen. Dadurch verloren wir gerade im Aufbauspiel
viele Bälle und konnten uns in der ersten Hälfte, wie auch schon am
Samstag keine einzige Tormöglichkeit erspielen. Nach einer guten halben
Stunde kam wieder ein Ball durch die Abwehr durch und landete bei einem
Gegner, der erneut mindestens zwei Meter im Abseits stand. Der Pfiff blieb aus
und leider war auch Sven diesmal geschlagen.
Mehr passierte im ersten Durchgang nicht, doch auch die zweite Hälfte zeigte
keine Besserung in unseren Reihen. Teilweise wurden die Offensivaktionen
ruhiger und ein wenig abgeklärter vorgetragen, doch spätestens nach dem
dritten Pass landete der Ball wieder beim Gegner. In der 58. Minute konnte
dann Offenbüttel auch noch das 2:0 markieren und es sah nach einem schwarzen
Osterwochenende aus. Nach einem guten Pass in die Tiefe stand aber 20
Minuten vor dem Ende plötzlich Ede frei vor dem Tor, schoss allerdings den
Torwart an und vergab damit die größte Chance für Blau-Weiß. Ein Pass auf
den mitgelaufenen Stephan wäre eine gute Alternative gewesen. 15 Minuten
später war es erneut Ede, der allein auf den Keeper der Gastgeber zulief und
völlig unbedrängt, wiederum nur diesen anschoss. Mit dem Ausnutzen dieser
beiden Torchancen hätte es noch zu einem Unentschieden gereicht, aber zur
Zeit ist einfach der Wurm drin. Jetzt gilt es die Fehlerquellen ausfindig zu machen.
Vor allem aber müssen die Spieler sich mal aus diesem Sumpf ziehen.
Nur wer regelmäßig trainiert, kann auch eine gute Leistung abrufen. Nur wer
fit ist, kann sich konzentrieren und die Bälle richtig kontrollieren und spielen.
Die Spieler sind jetzt gefordert, mal zu zeigen, ob sie die Saison schon abgeharkt
haben, oder ob sie noch mal angreifen wollen. Warten wir ab, welche
Antwort wir in den nächsten Spielen darauf bekommen.

SSV Sarzbüttel – Heider SV III 0:1 (0:0)

Das Osterwochenende war da und es standen zwei Nachholspiele auf dem
Programm. Das Wetter hielt sich insoweit zurück, das es nicht zu viel neuen
Schnee gab und wir auch auf einem weichen Platz spielen konnten. Das Problem
ist aber der Spielrhythmus. Wenn man immer nur alle 2 oder 3 Wochen
mal ein Spiel austragen kann, dann ist es nicht einfach, sich aufeinander abzustimmen.
Am Ostersamstag war nun der Heider SV III zu Gast und diese waren
recht gut in das Jahr 2013 gestartet. Zwei Siege gegen Diekhusen und Linden
ließen aufhorchen. Seit der zweiten Januarwoche trainierte die Mannschaft bei
Wind und Schnee regelmäßig draußen und das machte sich bezahlt. Das Spiel
das beide Mannschaften den Zuschauern boten, passte sich dem tristen Wetter
an. Nur wenig gefällige Kombinationen waren zu sehen. Meistens wurden Bälle
nur lang nach vorne geschlagen oder nach der dritten Station verloren. Ein
Reporter würde sagen: Das Spiel war zerfahren und die Spieler waren zumeist
unkonzentriert und offenbarten, ob der langen Pause, viele technische Mängel.
Tormöglichkeiten gab es auch nur sehr selten und wenn, dann waren sie eher
ein Zufallsprodukt. In den ersten 20 Minuten hatten die Kreisstädter ein deutliches
Übergewicht im Mittelfeld. Durch eine Umstellung in den Deckungsaufgaben
der SSV Abwehr wurde dieses jedoch ausgeglichen. Langsam kamen
auch die Blauen in Fahrt und konnten sich ab und an auf der linken Angriffsseite
mal durchsetzen. Leider fehlte es dann aber in Tornähe an der nötigen
Präzision und Entschlusskraft, was sich auch leider das ganze Spiel so hielt.
Dem bereits schwachen Spiel passte sich der 30 Minuten zu spät gekommene
Schiedsrichter an, der doch Schwierigkeiten hatte, elementarste Dinge, wie
zum Beispiel Einwurf, richtig zu erkennen und zu entscheiden.
Die zweite Halbzeit wurde leider auf beiden Seiten auch nur wenig besserer
Fußball geboten. Wieder konnte sich unsere Mannschaft vor allem über die
linke Angriffsseite ein paar Mal gefährlich durchsetzen, doch sowohl Stefan als
auch Mischa scheiterten erneut, wobei der gegnerische Torwart nicht einmal
eingreifen musste. Als man eigentlich schon von einem 0:0 ausgehen musste,
kamen die Gäste noch einmal über deren linken Flügel nach vorne. Nachdem
der ballführende Gegner nicht ordentlich attackiert wurde und im Zentrum
ein Spieler auch noch völlig frei stand, konnte dieser mit einem satten Schuss
das 0:1 markieren. Trotz eines noch kurzen Aufbäumens unserer Mannschaft,
war nichts mehr am Ergebnis zu drehen. Das Tor fiel in der 82. Minute und es
war der Schlußpunkt unter einer sehr schwachen Partie. Diese Niederlage war
bitter, denn sie war nicht nötig und der Sieg in Dellstedt rückte dadurch in den
Hintergrund. Gut nur, dass man schnell die Möglichkeit hatte am Ostermontag
durch ein gutes Spiel in Offenbüttel, alles wieder etwas gerade zu rücken.

SG Eider – SSV Sarzbüttel 0:3 (0:1)

Samstagmittag, 09.03.13, es beginnt zu schneien. Zunächst nur leicht und die
Temperaturen waren auch noch so, dass der Schnee auch zunächst nicht liegen
blieb. Doch im Laufe des Nachmittags wurden die Flocken immer größer
und am Abend hatte es gut 10 cm Neuschnee gegeben. Die Prognose für das
Sonntagspiel fiel dementsprechend schlecht aus. Am Sonntag hatte sich das
Wetter nicht verändert. Es schneite zwar nicht mehr, aber der Wind hatte den
Schnee gut verteilt. Das Spiel wird ausfallen. Um ca. 9:30 Uhr dann die Bestätigung,
die Spiele fallen alle aus, doch halt, was war das? Ist Dellstedt das kleine
Gallische Dorf von Asterix und Obelix, das nicht den Römern, sondern dem
Wetter trotzen wollte? Hinter dem Spiel Nr. 164 – Eider gegen Sarzbüttel
standen nicht die Buchstaben „ausgef.“. Naja, das wird bestimmt noch kommen.
Doch auch einen Anruf später im Hause Dühr brachte keine Entwarnung.
Die wollen wirklich spielen! Einzelne Spieler riefen an, ob man sie bei der
Spielabsage eventuell vergessen hätte, zu benachrichtigen. „Nein, wir spielen!“
Also, Vorbereitung auf das Spiel. Ab zum Treffen, Besprechung in Sarzbüttel,
weil das in Dellstedt zu eng ist, und dann rüber zur Eider, wo man doch so
mancher Schneewehe unterwegs ausweichen musste. Es galt nicht nur dem
Gegner, sondern dem Wetter und den Platzverhältnissen zu trotzen. Kein
Schönspiel sondern klar und gradlinig musste gespielt werden. Nach den ersten
eigenen Abtastern auf dem Boden, wo die SG Eider gleich richtig loslegte,
kamen unsere Jungs langsam ins Spiel und bereits der erste Fernschuss von
Kapitän Voß verfehlte das Ziel nur knapp. Maxi wehrte dann einen Schuss der
Spielgemeinschaft reflexartig mit dem Ellbogen ab, doch auch die gute Freistoßgelegenheit
wurde glücklicherweise nicht genutzt. Die Torleute waren bei
diesem Boden besonders gefordert. Schlechter Stand bzw. schlechtes
Wegkommen auf dem Boden und dazu unkalkulierbare Bälle, wenn sie auf
dem Boden aufkommen. Doch zu unserem Glück hatte Homfie einen großartigen
Tag erwischt. Er strahlte totale Ruhe aus und bis auf einen nicht unbedingt
nötigen Ausritt zur rechten Strafraumgrenze in der ersten Hälfte, war er
an diesem Schneesonntag nicht zu überwinden. Es entwickelte sich ein spannendes
Spiel auf schwerem Geläuf, bei dem zunächst der Gastgeber die zwingenderen
Torchancen hatte, aber immer wieder wurden Schüsse geblockt, von
Homfie entschärft oder einfach verstolpert. Dann kamen unsere Blau-Weißen
mal nach vorne und konnten einige Aktionen starten, bis zur 26. Minute jedoch
auch ohne Erfolg. Dann brachte Arne Voß eine Ecke vor das Tor. Der Ball
kam scharf und flach in die Mitte, prallte gegen das Bein eines Eider Abwehrspielers
und, zur Überraschung des Torwarts, von dort ins eigene Tor. Bis zur
Halbzeit passierte nicht viel mehr. Die Abschläge aus den Abwehrreihen wurden
zumeist gleich wieder abgefangen. Hier stach in der ersten Hälfte bei uns
vor allem Maxi hervor, der doch sehr gut mit dem Boden und den springenden
Bällen zurechtkam. Immer wieder holte er sich diese Bälle frei im Mittelfeld
oder durch gewonnene Zweikämpfe.
Die 1:0 Führung nahmen wir mit in die Kabine, was ein großer Vorteil für die
zweiten 45 Minuten war, denn da spielten wir nun mit dem Wind. Wir konnten
so die Bälle einfach immer wieder von unserem Tor weghauen. Das war
zwar nicht sehr ansehnlich, doch für Eider extrem deprimierend, denn immer
wieder mussten sie ihre Angriffe neu aufbauen. Beinahe wäre dieser Schachzug
aber von dem bis dahin so starken Maxi zunichte gemacht worden, der ein
wenig übermotiviert seinen Gegenspieler im Strafraum umstieß. Doch der
folgende Elfmeter war nur wieder eine Beute von „Long-John-Homfie“. Eine
von vielen tollen Paraden unseres Goalkeepers. In der 65.Minute erhielten wir
in halblinker Position einen Freistoß. Die ca. 25 Meter bis zum Tor überwand
Harm mit einem echten „Knaller“. Glücklicherweise hatte der Torwart der
Gäste nicht einen seiner besten Tage, denn er konnte den Ball nicht festhalten.
Noch bevor er sich orientieren und nachfassen konnte, war Goalgetter Stephan
Thedens zur Stelle und es stand 2:0. Etwa 13 Minuten später dann setzte
sich Stephan auf der rechten Angriffsseite durch und knallte den Ball flach in
die lange Ecke des Dellstedter Tores. 3:0 und der Tabellenzweite war geschlagen.
Wollte nun Eider nicht noch ein Nachholspiel mehr haben oder hatten sie
sich größere Chancen auf dem Boden ausgemalt. Es bleibt ein Geheimnis. Der
SSV hatte jedoch einen guten Tag erwischt und war im Schnee von Dellstedt
auch in der Höhe die klar bessere Mannschaft. Extreme Witterungsbedingungen
liegen dem SSV. In der Hitze in Heide, jetzt im Schnee von Dellstedt, jedesmal
gab es einen Dreier. Was kommt wohl noch, vielleicht eine Wasserschlacht?
Wir nehmen es jetzt wie es kommt.

SSV Sarzbüttel – TuRa Meldorf II 2:3 (0:1)

Auch das zweite Spiel im Jahr 2013 brachte keinen Erfolg für unsere SSVHerren.
Im Derby gegen Meldorf mussten wir schon in der 6. Minute durch
den Liga-Jungspieler Kevin Merck das 0:1 hinnehmen. Ein unnötiger Abwehrfehler,
der uns gleich ins Hintertreffen brachte. Doch nach kurzer Zeit, wo
Meldorf das Ruder fest in der Hand hatte und unsere Jungs hinten reindrückte,
wurde das Spiel ab der 15. Minute offener. Es entwickelte sich an diesem Freitagabend
unter Flutlicht ein tolles B-Klassen-Match. Es ging laufend von einer
Seite zur anderen und die Meldorfer hatte es, trotz einer guten Truppe um die
Verstärkungen Merck, Bielenberg und Rufener, nicht leicht. Die Mannschaft
vor Neulibero Jungheinrich stand dicht bei den Gegnern und verschob sich
immer wieder gut zur Ballseite hin. Dadurch erspielten sich die Domstädter
kaum weitere Chancen. Allein Merck konnte auf seiner rechten Seite sich immer
mal wieder in Szene setzen, doch entweder war Homfie Endstation oder
aber Flo kratzte den Ball noch von der Linie. Wir spielten gut mit, meist war
aber der gegnerische Strafraum Endstation für unsere Bemühungen. Zudem
spielten wir in der ersten Hälfte zu viel über die linke Seite ohne mal das Spiel
schnell auf die andere Seite zu verlagern.
Nach dem Pausentee ging es zunächst so weiter, nur das Meldorf gleich wieder
seine Bemühungen auf eine schnelle Entscheidung verdoppelte. Doch erst in
der 58. Minute konnte Rufener mit einer Bogenlampe aus 30 Metern das 0:2
für den Gast markieren. Bei den Lichtverhältnissen bei Flutlicht ein schwer zu
haltender Ball zumal der Torschütze auch nicht attackiert wurde. Das Spiel
flachte danach etwas ab, doch mit den folgenden Einwechslungen auf beiden
Seiten kam neuer Schwung ins Spiel, den jedoch leider nur die Meldorfer zum
0:3 nutzten. Über unsere rechte Abwehrseite setzte sich zunächst Bielenberg
durch. Nach den anschließenden Fehlern in der SSV Hintermannschaft kam
der Ball zu einem mitgelaufenen Gegner, der den Ball dann aus 7 Metern nur
noch über die Linie drücken musste. Das Spiel schien entschieden, was auch
die Akteure beider Mannschaften erkennen ließen. Der Gast schaltete zurück
und unsere „Blauen“ ließen vereinzelnd die Köpfe hängen, hatte man sich doch
viel für dieses Spiel vorgenommen. Doch nach einer gefälligen Kombination
durchs Mittelfeld und einem gelungenen Durchsetzen von Stephan Thedens
auf der linken Seite zog er in die Mitte zum Tor und konnte in der 80. Minute
den 1:3 Anschlußtreffer markieren. Jetzt ging doch nochmal ein Ruck durch
die Mannschaft und man setzte nach. Meldorf konnte den Schalter nicht so
einfach wieder umlegen oder fühlte sich nach wie vor im sicheren Hafen. Folgerichtig
viel dann 3 Minuten später das 2:3 wiederum durch Stephan. Wieder
kam der SSV über die linke Seite und eine Flanke vor das Tor viel Nino direkt
vor die Füße, doch nachdem er, ganz überrascht obgleich dieser Möglichkeit,
den Ball nicht verwerten konnte, ließ sich Stephan diese Gelegenheit nicht
entgehen und wuchtete den Ball unhaltbar unter die Latte. Meldorf schien
entsetzt. Sollte sich womöglich das wiederholen, was Meldorf im Hinspiel geglückt
war, einen Rückstand noch aufzuholen? Der Gast hatte die Zeichen erkannt
und legten jetzt wieder zu und die Zuschauer sahen noch eine spannende
Schlussphase. Leider reichte es jedoch nicht mehr für uns und so trennte
man sich wie schon im Hinspiel mit 2:3. Das Spiel war aber sehr ansehnlich
und spannend. Selbst da wir nun wieder mit leeren Händen dastanden, war
die Leistung im Gegensatz zu den letzten Spielen unserer Mannschaft doch
deutlich besser. Wenn diese stabilisiert oder vielleicht sogar noch ausgebaut
werden kann, dann wird auch bald wieder mal ein Dreier eingefahren werden.

SSV Sarzbüttel – TSV Linden 0:0 (0:0)

Das erste offizielle Rückrundenspiel im heimischen Stadion gegen den TSV Linden
war kein besonderer Leckerbissen für Fußballfans. Auf schwer bespielbarem Boden
des Trainingsplatzes trafen vor allem zwei kämpferische Mannschaften aufeinander.
Der Gast aus Linden begann wie die Feuerwehr und drängte unsere Mannen
schnell hinten rein. Erst nach etwa 10 bis 15 Minuten konnte sich der SSV
etwas befreien und seinerseits ein paar Angriffe starten. Linden spielte erwartet
kampfbetont und die grün Gekleidete nahmen jeden Zweikampf an, teils auch
außerhalb des Regelwerkes. Unsere Blauen versuchten dagegen mehr den Ball
laufen zu lassen, zumeist über Kurzpassspiel, was jedoch auf dem Boden praktisch
nicht möglich war. Linden spielte da einfacher, zumeist lang auf die Spitzen und
das Mittelfeld rückte schnell und kompakt nach. Der Vorletzte Tabellenplatz
täuschte, denn Linden verhielt sich taktisch sehr clever. Mitte der ersten Hälfte
musste leider, der erst wieder genesene Kapitän, Arne Voß wiederum verletzt das
Spielfeld verlassen. Kurz vor Ende des ersten Durchganges kam es in der Mitte zu
einem Zusammenstoß des Lindeners Neelsen und dem sehr agilen Ede. Das Ergebnis
hieraus ergab eine rote Karte für den Gast, der fortan mit nur noch 10 Spielern
auskommen musste. Dieser nummerische Vorteil war aber auch im zweiten
Durchgang nicht zu erkennen. Auch das hohe Anfangstempo brachte Linden konditionell
nicht in Bedrängnis. Kurz nach Wiederanpfiff konnte Ede eine Flanke von
der linken Seite direkt nehmen, doch der Ball sprang von der Unterseite der Latte
wieder vom Tor weg. Der eingewechselte Stephan Thedens hatte in der 55.Minute
dann eine hundertprozentige Torchance auf dem Fuß, doch er konnte sie ebenso
wenig nutzen, wie ein paar Minuten später auch Frank Wittmack seine. Eine hereingebrachte
Ecke köpfte dieser nur an die Latte. Nun hatte Linden Glück, denn
mit diesen Chancen hätte es gut schon 3:0 stehen können oder sogar müssen,
doch so ging das Spiel torlos weiter. Mit schnellen Kontern konnte Linden das
Mittelfeld immer wieder zu einfach überspielen und unsere Abwehr um Libero
Marco Sierks in Bedrängnis bringen. Doch seine Routine und ein gutes Stellungsspiel
von ihm und auch von Neuzugang Oliver Peters verhinderten oftmals eine
Gästeführung. Fünfzehn Minuten vor dem Ende konnte sich mal wieder Ede auf
der linken Seite durchsetzen, doch als er auch den Gästekeeper ausgespielt hatte,
dabei jedoch weit nach Außen geriet, hätte er nur noch den Ball ins Tor schieben
müssen. Doch er legte sich diesen noch einmal auf den stärkeren rechten Fuß, was
einem Lindener Abwehrspieler die Möglichkeit gab, das Tor wieder abzudecken,
so dass Ede nur noch in die Mitte passen konnte. Doch dort konnte das Zuspiel
nicht mehr verwerten werden, da der Torwart wieder auf dem Posten war. Wenig
später musste dann Homfie noch Kopf und Kragen riskieren und im Eins gegen
Eins eine Großchance der Lindener vereiteln. So blieb es am Ende bei einem doch
gerechten 0:0. Das Spiel war für die Zuschauer nicht zum Erwärmen und im
Kampf um die vorderen Plätze haben wir zwei wichtige Punkte verloren. Wir
schauen aber nach vorne und wir haben zumindest bei diesem Wetter und diesen
Platzverhältnissen schon mal einen Wettkampf bestritten. Wer weiß, wofür das
noch gut sein kann.

Hallenkreismeisterschaften – Vorrunde in St. Michaelisdonn

Am Mittwoch, 02. Januar 2013 war die Herrenmannschaft des SSV in der Halle
dran. Die Gruppenauslosung hielt doch einige harte Brocken bereit. Neun Spieler
wollten sich dieser Herausforderung stellen. Homfie als Torwart musste die volle
Zeit auf dem Parkett stehen, während die Anderen jeweils paarweise ihre Positionen
tauschten. Für den SSV gingen folgende Spieler in den „Hallenring“: Stephan
Thedens und Mayk Ingwersen, Florian Neck und Nino Greve, Maxi Schay und Marco
Ruf, Marco Völtzke und Trainer Sven Bülow. Letzterer hatte vorher ausgegeben,
dass das Abschneiden nicht wichtig sei, sondern es sollten der Spaß und ein
ordentliches Auftreten im Vordergrund stehen. Schönen Fußball spielen und auf
keinen Fall eine Verletzung riskieren, waren die weiteren Aussagen. Und in der
Halle wird nicht gegrätscht! Ausgerechnet diese Vorgabe hielt aber Trainer Bülow
im Spiel gegen Wesseln nicht ein, weil sein Gegenspieler ihn so hart angegangen
war, dass er da nicht zurückstehen mochte.
Der erste Gegner war der SSV Helse. Normalerweise ein Gegner, den man schlagen
muss, doch in den 10 Minuten Spielzeit erzielte der SSV zwar das erste Tor, noch
dazu eine schöne Direktabnahme von Stephan, und spielte 9 Minuten davon nur in
der gegnerischen Hälfte, doch in der einen Minute machten die Süderdithmarscher
das 1:1. Dieses war dann leider auch der Endstand. Das zweite Spiel verlor

man denkbar knapp mit 1:0 gegen den ABC Wesseln. Am ärgerlichsten war das
Tor, ein Ball den Homfie eigentlich schon abgelenkt hatte, der dann aber nochmal
gegen die Lattenunterseite und dann ins Tor prallte, weil leider keiner mehr eingriff.
Das Spiel war ansonsten doch recht ausgeglichen mit Chancen auf beiden
Seiten. Dieses traf auch auf das dritte Spiel zu gegen den TSV Buchholz, das wir
nach einem schnellen 0:1 ausgleichen konnten. Auch die nochmalige Führung der
Buchholzer konnten wir wieder egalisieren, doch ein Angriff in den letzten 30
Sekunden bescherte uns wiederum eine knappe Niederlage. Im vierten Spiel kam
es zu einem Aufeinandertreffen eines Staffelgegners, gegen den wir noch nicht auf
dem Feld antreten konnten, der SV Hochdonn. In der Halle trennte man sich dann
schon mal friedlich mit 0:0, obwohl die Kicker vom Kanal doch die größeren
Chancen und auch mehr vom Spiel hatten. Das fünfte Spiel war dann das Schlechteste.
Gegen den ebenfalls in der B-Klasse startenden FC Diekhusen geriet der SSV
mit 2:5 unter die Räder. Die bis dahin gute Organisation und das gute Halten der
Positionen fehlte in diesem Spiel völlig und so kam man zwar nach einem schnellen
0:4 noch wieder auf 2:4 heran, doch am Ende kam mit dem 5 Tor des Gegners
dann der K.O. Nun galt es im letzten Spiel noch einmal den Kopf hochzukriegen,
um sich nicht von TuRa`s Ersten abschlachten zu lassen. Mit 0:3, und das letzte
Tor viel in der Schlusssekunde, haben wir uns achtbar aus der Affäre gezogen und
wurden am Ende guter 6 von sieben Mannschaften.
Wichtig war, dass sich keiner verletzt hat, wir trotz der Niederlagen viel Spaß in
den Spielen und in den Pausen dazwischen hatten. Vielleicht ist im nächsten Jahr
sogar noch mehr drin.

SV Hemme – SSV Sarzbüttel 3:0 (1:0)

Am letzten Sonntag begann die Rückrunde mit dem Spiel in Hemme. Hemme war
Vorletzter der Tabelle und steht mit dem Rücken zur Wand. Wir reisten als Tabellendritter
an und somit war die Ausgangslage klar und im Grunde auch schon der
Ausgang. Die drei Punkte nehmen wir im Schongang mit. Doch das Hinspiel, das
knapp mit 2:1 für uns ausging, hätte eigentlich schon Warnung genug sein müssen.
Dazu kommt trotz aller Euphorie der letzten Wochen, dass uns einfach kaum
noch Personal zur Verfügung steht. Carsten und Mayk fehlten an diesem Wochenende.
Gut, dass sich Sven Torben wieder gesund meldete, doch leider war für ihn
nach 5 Minuten schon wieder Schluss, denn sein Knie hielt leider der Belastung
nicht stand. Auch Ede war diesen Sonntag nicht mit am Start und so kam Frank zu
seinem ersten Einsatz in der 1. Mannschaft. Es war ein kampfbetontes Spiel, das
von der ersten Minute an durch Hemme dominiert wurde. Die grünen Gastgeber
waren überall, rannten und kämpften, als wenn es um ihr Leben ging. Mit viel
Körpereinsatz und Leidenschaft warfen sie sich in jeden Ball. Auf unserer Seite
machten die eklatanten Fehlpässe unser Spiel kaputt. In der 17. Minute dann stocherte
aufgrund der Uneinigkeit in unseren Reihen ein Hemmer Spieler den Ball
über die Linie zum 1:0. Dieses Ergebnis spielte dem Gastgeber in die Karten. Fortan
zogen sie sich weit in die eigene Hälfte zurück und mauerten. Doch das machten
sie sehr geschickt, denn immer wieder liefen sie in unsere Fehlpässe hinein
und konterten. In der 24. Minute konnte sich Stephan einmal gekonnt durchsetzen
und stand allein vorm gegnerischen Torwart. Von der Außenposition guckte er
sich die Ecke aus und zirkelte den Ball – an den Außenpfosten. Nach dem Spiel
hieß es immer wieder: „Was wäre gewesen, wenn der Ball im Tor gelandet wäre?“
Er war es aber nicht und so ging das Spiel in die Pause, ohne dass sich das Bild
änderte. In der Halbzeit nahmen sich unsere Kicker noch einmal vor, alles zu geben
und das Spiel zu drehen, doch auch wenn man die klare Feldüberlegenheit
hatte, wir kamen einfach nicht durch. Der Wechsel von Nino in den Sturm und der
besagte Kurzeinsatz von Sven Torben brachte keine Wende. Trotz vieler Chancen
wollte das Tor einfach nicht gelingen. Und wie es beim Fußball schon so oft war,
so auch hier in Hemme. Wenn man vorne die Tore einfach nicht macht, dann kassiert
man noch welche. Nach einem Abspielfehler durch den mittlerweile eingewechselten
Trainer Bülow fiel nach einem Konter das 2:0. Trotzdem gab der SSV
nicht auf, aber nur wenig später kassierte man durch einen weiteren Gegenangriff
das 3:0. Das Spiel war gelaufen. Wir zogen doch relativ frustriert mit einer satten
3:0 Niederlage vom Platz. Wir hätten noch spielen können, bis die Dunkelheit das
Weiterspielen verhindert hätte, wir hätte an diesem Tag kein Tor mehr gemacht.
Irgendwann ist das Fehlen der vielen „Stammkräfte“ nicht mehr zu kompensieren.
Die Bäume wachsen nicht so einfach in den Himmel, man muss sich schon auf
jedes Spiel und jeden Gegner gut einstellen, sonst verliert man solch ein Spiel, das
man vom Tabellenstand her hätte gewinnen müssen. Jetzt gilt es, wieder im Training
konzentriert zu arbeiten und im nächsten Spiel wieder eine gute Leistung
abzurufen. Auf geht`s SSV!

SSV Sarzbüttel – TSV Büsum 2:2 (1:2)

Am vorletzten Spieltag kam es in der Kreisklasse B zu einem Spitzenspiel in Sarzbüttel.
Unsere SSV-Kicker trafen auf den TSV Büsum und wer hätte vor der Saison
gedacht, dass es dort zu einem Aufeinandertreffen des Tabellenführers mit dem
Tabellendritten geht? Dem entsprechend war auch die Kulisse da, denn etliche
Zuschauer aus dem Nordseeheilbad hatten den Weg ins beschauliche Sarzbüttel
auf sich genommen, um ihre Mannschaft anzufeuern. Die ersten 5 Minuten der
Partie gehörten aber den „Blauen“. Der SSV verschlief nicht die Anfangsminuten
und wollte gleich loslegen. Aber dann der Schock. Schon in der 7. Minute fehlte es
an taktischem Verständnis und Aktionsschnelligkeit denn nach einer zunächst
guten Abseitsfalle konnte sich Strüben gegen Flo durchsetzen und das 0:1 markieren.
Davon zunächst einmal geschockt, musste sich unsere Elf erst einmal sortieren
und Büsum, die in der Abwehr gut standen, kombinierten gefällig im Mittelfeld
und kamen immer wieder zu Torchancen. Doch auch unsere Jungs kamen
gelegentlich mal in Schussposition, doch zwingend waren die Chancen nicht. In
der 41.Minute dann kam Büsum wieder einmal durch eine tolle Passkombination
durch und überspielte unsere Abseitsfalle. Strüben, der aus der Tiefe durchgestartet
war, lief allein auf Homfie zu und steckte dann auf den mitgelaufenen Platzbecker
durch, der mühelos das 0:2 erzielen konnte. Doch regelgerecht war dieser
Treffer nicht, denn der Torschütze stand beim Abspiel vor dem Ball und war somit
Abseits. Doch wir brauchten uns nicht allzu lange darüber aufzuregen, denn quasi
mit dem Halbzeitpfiff kam Stephan einmal durch die gegnerische Abwehr durch
und nutzte diese Möglichkeit zum 1:2 Anschlusstreffer.
Es gab Einiges in der Halbzeitpause zu besprechen, aber zur 2. Hälfte kam der SSV
gestärkt aus der Kabine und nahm das Heft gleich in die Hand. Jetzt war es der
Gast, der kaum noch ein ordentliches Spiel zustande brachte und in der 57. Minute
lag den Fans des SSV der Torjubel schon auf der Zunge, als Harm eine tolle Flanke
von der rechten Seite an den Pfosten köpfte und auch Arne nicht mehr an den
Abpraller herankam. Nur gelegentlich kam der TSV mal wieder vor unser Tor,
aber wenn, dann zumeist auch gefährlich. Vor allem Strüben war immer wieder
ein Unruheherd. In der 75. Minute jedoch, Ede war kurz zuvor für Harm eingewechselt
worden, setzte sich dieser auf der linken Angriffseite durch und als alle
mit einem Torschuss rechneten, legte er den Ball rüber zur rechten Seite zum
mitgelaufenen Marco Ruf. Dieser ließ sich nicht lange bitten und schob den Ball
ins Büsumer Gehäuse. Der SSV hatte das Spiel gedreht und eine spannende
Schlussphase begann. Beide Mannschaften holten noch einmal das Letzte aus sich
heraus, aber ein entscheidendes Tor wollte nicht mehr fallen und so trennte man
sich gerechterweise Unentschieden. Das Spitzenspiel hielt aber, was man sich
davon versprochen hatte. Es war ein wirklich ansehnliches Spiel und beide Mannschaften
können sich weiter oben in der Tabellenspitze festsetzen.

Diekhusen-Fahrstedter FC – SSV Sarzbüttel 4:2 (2:0)

Mit fast allen Spielern, die beim SSV noch laufen können, reisten wir am
vergangenen Sonntag zum Aufsteiger nach Diekhusen-Fahrstedt. Kleiner
Platz und im November natürlich auch naß und teilweise morastig,
so bot sich uns das Spielfeld. Zudem ein Gegner, der besonders über den
Kampf kommt und sein heimatliches Geläuf natürlich bestens kennt.
Von der ersten Minute an gaben die Marschländer Vollgas. Mit langen
Bällen überbrückten sie das Mittelfeld und drängten uns hinten rein.
Ein ums andere Mal brachte sie die SSV Abwehr um Carsten Eikmeier in
Bedrängnis, doch Kampf, ein Homfie und vor allem eine Portion Glück
halfen dabei, den Kasten sauber zu halten. Selten konnten wir uns richtig
Entlastung verschaffen, weil die Bälle in der Vorwärtsbewegung einfach
zu schnell verlorengingen. Mit feinem gepflegtem Kurzpassspiel
konnte man auf diesem Platz nichts werden. Doch dieses stellte der SSV
in der 2. Hälfte um und die Diekhusener mussten zudem ihrem hohen
Tempo aus dem ersten Durchgang Tribut zollen. Jetzt hatten wir die
Chancen und allein Harm hätte zwischen der 55. und 65. Minute drei
Tore machen können, nein, machen müssen. Gute Fernschüsse von Arne
und Stephan fanden einfach nicht das Ziel oder wurden vom gegnerischen
Torwart klasse pariert. Als sich fast alle am Spielfeldrand schon
mit einem Unentschieden anfreunden wollten, passierte doch noch etwas.
Nach einem Freistoß aus 30 Metern von Völtzi verlängerte der Libero
der Gastgeber den Ball mit dem Kopf so unglücklich, dass es plötzlich
1:0 für unsere Blauen stand. Dieses Tor in der 79. Minute beflügelte
alle und gerade mal eine Minute später schoben sich 4 Sarzbüttler Angreifer
im 16`er den Ball zu, bis Arne dann den Ball einfach in die Maschen
drosch. 2:0 und das Spiel war gelaufen. Die Diekhusener ließen
die Köpfe hängen und waren am Boden zerstört. Doch Unachtsamkeiten
auf unserer rechten Mittelfeldseite ließen nur 2 Minuten später den
Gastgeber wieder hoffen. Der Anschlusstreffer fiel zu früh, so dass alle
noch einmal Zittern mussten, doch nach einer kurzen Zeit fing sich der
SSV wieder und brachte dieses Kampfspiel zu seinen Gunsten über die
Zeit. Mit nunmehr 33 Punkten sollte man auf jeden Fall den Klassenerhalt
in der Tasche haben und wenn sich hoffentlich auch bald mal wieder
unser Verletztenlager lichtet, dann wird hoffentlich noch der ein
oder andere weitere Sieg zu feiern sein.

SSV Sarzbüttel – FC Burg 4:2 (2:0)

Der 13. Spieltag war ein ganz schwarzer für den SSV! Wir haben zwar das Spiel gegen
den FC Burg gewonnen mit 4:2, doch die schwere Verletzung von Tim überschattet
den 10ten Dreier in dieser Saison doch schwer. In der 34. Minute prallten Tim und Flo
so unglücklich gegeneinander, dass Tim leider mit großem Schreien am Boden liegen
blieb. Es war sofort klar, dass er nicht mehr weiterspielen konnte, doch das ganze
Ausmaß der Verletzung war uns noch nicht bewusst. Erst als wir ihm vom Platz helfen
wollten, sahen wir, dass sein Schienbein gebrochen war. Der Krankenwagen und ein
Notarzt wurden gerufen und Tim ist sofort ins Westküstenklinikum nach Heide gebracht
worden. Leider, so stellte sich später heraus, war auch das Wadenbein gebrochen
und er wurde noch am Samstag operiert. Wir wünschen dir, Tim, alles Gute, und
hoffen, dass du bald wieder gesund bist und bei allem was passiert ist, den Spaß am
Fußball nicht verloren hast. Für uns ist dieser Verlust natürlich hart, denn Tim war in
der bisherigen Saison einer der Leistungsträger und die Konstante in unserer Abwehr
gewesen. Hoffen wir, dass alle anderen in der Mannschaft nun für Tim spielen und
versuchen diese große Lücke zu schließen. Bis zu dieser verhängnisvollen Minute war
das Spiel recht ausgeglichen mit allerdings nur wenigen Torchancen auf beiden Seiten.
Der Schock der Verletzung von Tim hatte aber anscheinend den Burger mehr zugesetzt
als unseren Spielern, denn 3 Minuten nach dieser Szene machte Mayk nach einer
tollen Rückgabe von Stephan das 1:0. Gleich kamen einige Spieler zu Tim gelaufen, um
ihn aufzubauen. Und nur 4 weitere Minuten später knallte Hagen den Ball aus 35 Metern
unhaltbar für den Burger Keeper in den linken oberen Winkel. Dieses Tor kam
aus dem Nichts, denn niemand hatte aus der Position mit einem Schuss gerechnet.
Umso schöner aber, denn Hagen hatte in den vielen guten Spielen von ihm schon die
ein oder andere gute Torgelegenheit ausgelassen.
In der Halbzeit mussten die Ereignisse auf dem Platz erst einmal verarbeitet werden,
aber wir mussten noch eine Hälfte spielen und so konzentrierten sich alle noch einmal
auf die zweiten 45 Minuten. Und es ging gleich gut weiter. Toddy, der schon in der
ersten Hälfte viele Pässe der Burger Angreifer abgefangen hatte, organisierte die Abwehr
und einer dieser abgefangenen Angriffe führte durch eine tolle Kombination im
Mittelfeld auf die rechte Seite. Von dort flankte Harm in die Mitte und Mayk war ein
zweites Mal an diesem Tag zur Stelle und drückte in der 50. Minute zum 3:0 ein. Die
Burger, die sich sicherlich in der Pause noch mal einiges vorgenommen hatten, knickten
leicht ein und als Harm dann in der 63. Minute eine Flanke von rechts per Kopfball
zum 4:0 abschloss, war der Drops eigentlich schon gelutscht. Eigentlich ist aber eine
Einschränkung, denn leider nahmen wir Fahrt raus und dachten, das Spiel so nach
Hause zu schaukeln. Es wurde weniger gelaufen und die Gegenspieler nicht mehr so
konsequent attakiert. In der 77. Minute konnte Burg dann das 4:1 markieren. Noch
schlimmer war aber das 4:2. 2 Minuten vor dem Abpfiff konnte ein Burger in aller
Ruhe durch das Mittelfeld bis zum 16er dribbeln und den Torabschluss suchen.
Nach allem was in diesem Spiel aber passiert war, kann man mit dem Ergebnis sehr
zufrieden sein und vor allem mit der Einstellung und dem Einsatz der Spieler. Traurig
nur, dass man diesen Sieg nicht so ausgelassen feiern konnte wie die vorigen. Aber
wenn Tim erst wieder dabei ist, und sei es nur erstmal am Spielfeldrand, dann wird
auch das wieder losgehen.

SSV Sarzbüttel – MTV Tellingstedt II 4:1 (3:0)

Am vergangenen Samstag trafen unsere Herren auf die 2. Mannschaft des MTV
Tellingstedt. Die Tellingstedter, letzte Saison noch einen Platz besser platziert
als wir, starteten trotz einiger Zugänge recht verhalten in die neue Saison.
Doch vor dem Spiel in Sarzbüttel hatte man die letzten fünf Begegnungen in
Folge gewonnen. Zu den Verlierern gegen Tellingstedt zählte u.a. auch Hochdonn
und so stand man mit 18 Punkten mittlerweile auf Platz 6. Doch das
Spiel fing für die Norderdithmarscher nicht gut an. Schon in der 3. Minute
konnte sich Stephan auf der linken Angriffsseite bis zur Grundlinie durchdribbeln
und passte flach und scharf in die Mitte, wo er in Tobi einen unerwarteten
Abnehmer fand. Aus zwei Metern hatte dieser keine Probleme, den Ball
durch die Beine des Torhüters ins Netz zu drücken. Tellingstedt war geschockt
und wir konnten mit der frühen Führung im Rücken weiter locker aufspielen.
Es wurde ein sehr ansehnliches Fußballspiel mit vielen tollen Torchancen, vor
allem auf Seiten des SSV, die aber wieder mal zu selten genutzt wurden. Immer
wieder geriet die bis dahin doch so starke Tellingstedter Abwehr ins
Schwimmen, doch es dauerte bis zur 39. Minute ehe Stephan nach einem langen
Ball von Harm das 2:0 markieren konnte. Ein krasser Abwehrfehler war
diesem Tor vorausgegangen. Weitere Geschenke für Mayk und Harm ließen
wir leider aus, bis zur 44. Minute, als Harm aus 30 Metern flach aufs Tor abzog
und dem Torwart glatt die Finger abgeschossen hätte, wenn er den Ball nicht
doch lieber durch die Beine hätte laufen lassen. Die Gäste waren hauptsächlich
gefährlich durch die vielen Freistoßmöglichkeiten rund um unseren Strafraum.
Ein Manko, dass wir unbedingt versuchen mussten im zweiten Durchgang
abzustellen.
In der zweiten Hälfte musste Arne leider rotgefährdet aus dem Spiel genommen
werden und so kam Tellingstedt, die jetzt auch noch mal zeigen wollten,
warum sie dort in der Tabelle standen, besser ins Spiel. Mehr in die Defensive
gedrängt, verlagerten wir uns auf das Konterspiel mit unseren schnellen Spitzen,
Stephan und Mayk. Doch eine zu lässige Spielweise ermöglichte Frank von
der Heyde den 1:3 Anschlusstreffer. Ein Hauch Spannung kam noch einmal
auf, doch unser Team fing sich und spielte fortan wieder hochkonzentriert. In
der 89. Minute dann lauerte Stephan, wie schon die Woche zuvor, auf einen
Rückpass zum Libero der Tellingstedter, dem er kurzerhand den Ball abjagte
und dann allein auf den Torwart zulief. Den ersten Schussversuch konnte dieser
noch abwehren, aber den Abpraller versenkte Stephan zum entscheidenden
4:1 und somit zu drei weiteren Punkten.

SW St. Michaelisdonn II – SSV Sarzbüttel 1:3 (0:0)

Ein Drittel der Saison sind um und im 10 Spiel konnten unsere Fußballer des SSV
einen Auswärtserfolg in St. Michaelisdonn feiern. Zum ersten Mal in dieser Runde,
dass der Gastgeber aus Süderdithmarschen ein Heimspiel verloren hat. Dabei sah
es zunächst nicht danach aus. Die Schwarz-Weißen spielten einen taktisch sehr
klugen Fußball aus einer gut funktionierenden Abwehrkette heraus. Gerade mit
dem Aufbauspiel der Gäste hatten wir unsere Probleme, weil wir in der ersten
Halbzeit zu früh angegriffen hatten und dadurch Räume im Mittelfeld frei ließen,
die St. Michel gut nutzte. Viele Torchancen gab es auf beiden Seiten im ersten
Durchgang nicht. Das Spiel neutralisierte sich im Mittelfeld. In der zweiten
Halbzeit kam mehr Schwung ins Spiel. Wir standen besser gestaffelt und schoben
immer wieder die Räume zu. Bei einem unserer Konter wurde dann Arne im
gegnerischen Sechzehner gelegt und der gute Schiri Prüß zeigte sofort auf den
Punkt. Der in der Halbzeit gekommene Harm Jungheinrich ließ sich diese Chance
nicht entgehen und schickte den Torwart des Gastgebers in die falsche Ecke. 1:0
nach 54. Minuten Spielzeit. Jetzt kamen die Spieler aus St. Michel noch mehr aus
ihrer Defensive und schoben das Spiel immer mehr in die SSV-Hälfte. Mehrere
Chancen blieben ungenutzt, bis in der 65. Minute der Ball mehrmals um den 5-
Meter-Raum flog, Homfie aber auf der Linie kleben blieb und schließlich der Ball
zu Wulf kam, der mit einem satten Schuss aus 14 Metern den Ausgleich erzielte.
Jetzt war St. Michaelisdonn wieder im Spiel, aber wir brauchten nicht lange, um
das Gegentor zu verdauen. Als Mayk auf unserer linken Seite erst in den Strafraum
der Gastgeber hineindribbelte, einen Haken schlug und dann in die Mitte zog, kam
sein Gegenspieler zu spät bei dieser Aktion und traf ihn am Fuß. Wiederum gab es
einen Strafstoß und erneut ließ Harm dem Torwart keine Chance. Die erneute
Führung des SSV ließ St. Michel jede weitere Vorsicht aufgeben. Man wollte sich
nicht mit der ersten Heimniederlage abfinden. Alle Mann stürmten in unsere
Hälfte, selbst der Torhüter rückte weit auf. Die Abwehr um Vötzi und Homfie
musste nun Schwerstarbeit verrichten und einen der Abpraller konnte wieder zu
einem Konter genutzt werden, doch Arne, allein vorm Torwart, schloss zu übereilt
ab. Die Spannung am Spielfeldrand war fast nicht zu ertragen, bis ein
Befreiungsschlag beim letzten Feldspieler des Gastgebers landete, den Arne sofort
unter Druck setzte. Dieser spielte zu seinem fast bis zur Mittellinie aufgerückten
Torwart zurück, der wiederum sofort von Stephan bedrängt wurde. Ob er nun den
Ball nicht richtig unter Kontrolle bekam oder ein Dribbling versuchte, er blieb an
Stephan hängen, der sich nun den Ball vorlegte und auf das leere gegnerische Tor
zulaufen konnte. Keiner konnte ihn mehr einholen und so machte er in der letzten
Sekunde des Spiels das 3:1 und Schiri Prüß pfiff das Spiel gar nicht erst mehr an.
24 Punkte nach 10 Spielen sind eine stolze Bilanz, denn es ist schon ein Punkt
mehr, als in der gesamten letzten Saison des SSV. Und gerade gegen St.
Michaelisdonn war es ein sehr schweres Spiel. Die Schwarz-Weißen stehen zu
Unrecht so weit unten in der Tabelle, denn sie waren einer der schwersten Gegner
bisher in dieser Saison.

SSV Hennstedt II – SSV Sarzbüttel 1:3 (0:2)

Wenn doch bloß der Kopf nicht wäre! Dieses haben sich einige Sarzbüttler Spieler
wohl am letzten Sonntag in Hennstedt gedacht. Naja, es ging ja auch bloß gegen
SSV Hennstedt II, die den 16. Tabellenplatz einnehmen. Für alle die es nicht
wissen sollten, das ist der letzte Platz in der Tabelle der Kreisklasse B. Ca. 20
Minuten hatten sich Trainer und Spieler besprochen, wie man mit solch einem
Spiel umgehen muß und wie man gegen diesen Gegner spielen wollte, doch schon
direkt nach Anpfiff schien der Kopf mit dem ganzen Besprochenen leer gefegt.
Hennstedt spielte wie erwartet. Die Mannschaft hatte nichts zu verlieren und
erkämpfte sich die Bälle in der Abwehr oder im Mittelfeld und es gab immer
wieder freie Anspielstationen, weil unsere Jungs viel zu weit weg von ihren
Gegenspielern waren. Man hatte fast den Eindruck, als wolle man Aufbauhilfe für
die Norderdithmarscher leisten. Immer wieder kamen diese gefährlich vor das
SSV-Tor und dreimal sah sich Homfie ganz alleine einem Gegenspieler gegenüber.
Seine Glanzparaden und der desolate Abschluss der Gastgeber verhinderten den
Rückstand. Nach vorne lief das Spiel zwar nicht ruhig und kontrolliert genug, aber
zumindest hatte man den Eindruck, hier passiert mal etwas Positives. Aus einem
Foul an der Strafraumgrenze ergab sich dann auch die erste echte Torchance. Der
direkte Freistoß wurde zwar nicht genutzt, aber der Abpraller kam zu Arne und
der fackelte nicht lange und das Runde sauste unten rechts scharf ins Eckige. Aus
dem Nichts heraus die 1:0 Führung für unseren SSV. Die Hennstedter waren doch
etwas geschockt und man musste diesen Rückstand erst einmal verdauen. Als das
Spiel dann wieder besser für den Gastgeber lief, kamen wir zum nächsten Konter.
Schön aus der Abwehr gespielt, landete der Ball bei Mayk, der noch ein paar
Schritte ging und dann aus 25 Metern über den Torwart hinweg ins lange Eck
schlenzte. 2:0 nach 45. Minuten, wo es eigentlich, nach Torchancen gerechnet, 6:2
für Hennstedt hätte stehen müssen. In der Halbzeit merkte man den Spielern an,
dass sie selbst nicht zufrieden waren. Einige schüttelten viel sagend die Köpfe.
Nach diversen Umstellungen und zwei Einwechslungen zur zweiten Hälfte schien
es etwas besser zu werden. Das Zustellen der Gegenspieler wurde verbessert,
aber leider noch immer nicht so gut, wie noch die meisten Spiele zuvor. Aber das
Spiel von Hinten raus nach Vorne wurde kontrollierter und nach einer wirklich
guten Aktion über die linke Angriffsseite der Sarzbüttler konnte Stephan eine tolle
Flanke von Mayk sicher zum 3:0 einnetzen. Wer jedoch glaubte, die Messe wäre
gelesen, sah sich getäuscht. Anstatt jetzt noch mal mit der sicheren 3:0 Führung
im Rücken aufzudrehen, zog sich der SSV wieder zurück und überließ den
Hennstedtern den Aufbau und das Mittelfeldspiel. Immer wieder erspielten sie
sich Chancen, doch verballerten sie diese ein ums andere Mal. In der 86. Minute
aber machten sie dann doch aus Nichts ein Tor, das in Wirklichkeit keines war,
aber der Schiedsrichter hatte wohl Mitleid mit dem Gastgeber, der nun endlich
mal einen Ball aufs Tor gebracht hatte. Hier fehlte es unseren Akteuren heute an
Cleverness und dem schnellen Erfassen von Spielsituationen. Ja, ja, wenn doch der
Kopf bloß nicht wäre.

SSV Sarzbüttel – SV Epenwöhrden 3:2 (1:0)

Erwartetes schweres Heimspiel gegen Epenwöhrden

Nach dem schwierigen Spiel in Lohe-Rickelshof erwartete uns erneut ein
läuferisch und kämpferisch starkes Team. Es ging gegen den SV Epenwöhrden
und es wurde das erwartet harte Spiel gegen einen zuletzt sehr erfolgreichen
Tabellennachbarn. Unsere Mannschaft fand zunächst gar nicht ins Spiel hinein.
Die ersten zehn Minuten musste jeder erst einmal seinen Platz in der
Begegnung suchen, zumal wir unbedingt den gegnerischen Goalgetter Jörg
Westphal zustellen und die Kreise von Dennis Breiden eindämmen wollten.
Epenwöhrden fand dagegen sofort zu seinem Spiel und so war es zwangsläufig
so, dass der Gast mehr Spielanteile und die ersten Chancen hatte. Doch im
Laufe der ersten Hälfte kam der SSV besser in die Partie und konnte
seinerseits immer mehr Akzente nach vorne setzen. Dadurch konnte sich in
der 38. Minute Arne Holm auch durchsetzen und das 1:0 für unsere Jungs
erzielen. Ohne Grund wurde die Hälfte zwar um 5 Minuten verlängert, aber
trotzdem wurde diese Führung mit in die Halbzeit genommen. Im zweiten
Durchgang aber wurde es gleich hektisch und es ging zur Sache.
Durch einige Lücken im Mittelfeld und in der Abwehr kam in der 50. Minute
der Epenwöhrdener Wieben zum 1:1 Ausgleich. Doch die Freude über diesen
Ausgleich hielt nicht lange an, denn schon drei Minuten später setzte sich
Holm am linken Flügel durch, flankte scharf flach vor das Gästetor und
Matthias Einfeldt konnte in aller Ruhe den Ball zur erneuten Führung ins Netz
schieben. Schon zwei Minuten später brach Sarzbüttel wiederum am linken
Flügel durch und Völtzi konnte nur mit einem Foul gebremst werden. Den
fälligen Freistoß schlug Arne Holm wiederum scharf und flach vor das Tor.
Diesmal ging weder Freund noch Feind zum Ball und der Torwart der Gäste
staunte nicht schlecht, als der Freistoß beim langen Pfosten im Netz einschlug.
Von diesem schnellen 3:1 mussten sich die Epenwöhrdener erst mal erholen,
doch 20 Minuten vor Schluss übernahmen sie wieder die Spielkontrolle und
drückten unsere Mannschaft tief in die eigene Hälfte. Immer wieder ergaben
sich Konterchancen. Eine besonders erfolgsversprechende wurde leider
wieder nicht genutzt und im Gegenzug bekam dann Epenwöhrden ein
Geschenk vom zum Teil überforderten Schiedsrichter zugesprochen – einen
Elfmeter. Da selbst der Gegner über diesen Pfiff schmunzelte, war der Ärger
über diese Entscheidung umso größer. Den Strafstoß verwandelte Ehlers zum
2:3 Anschluss und es waren offiziell noch 9 Minuten zu spielen. Wiederum
verlängerte der 23. Mann auf dem Feld unverhältnismäßig lange das Spiel,
doch nach 97 Minuten hatten wir drei weitere Punkte im Sack, denn die
Epenwöhrdener konnte trotz noch diverser Möglichkeiten nicht mehr den
Ausgleich machen.

TSV Lohe-Rickelshof – SSV Sarzbüttel 1:3 (1:0)

Schwerer Arbeitssieg in Lohe-Rickelshof

Am vergangenen Samstag musste sich unsere 1. Mannschaft des SSV nach zwei
Niederlagen in Meldorf und gegen Eider erst einmal wieder ein Erfolgserlebnis
holen. Dass der Weg dorthin jedoch so schwer werden würde, hätte vor dem
Spiel gegen die Loher bestimmt niemand wirklich gedacht. Das was Lohe in
der ersten Hälfte gespielt hat, das wollten wir so eigentlich auch machen, doch
nichts davon konnte umgesetzt werden. Es sollte aus einem massiven
Mittelfeld mit sechs Spielern der Gastgeber attackiert und unter Druck gesetzt
werden. Doch das Pressing bekamen wir zu spüren und unsere Mannschaft
war gedanklich und damit auch körperlich immer mindestens einen Schritt zu
langsam. Ausnahmen gab es hierbei kaum. In der Folge dieser Behäbigkeit
nutzte Lohe dann in der 22. Minute unsere Unentschlossenheit in der Abwehr
und fehlende Durchsetzungskraft von Homfie zum 1:0. Es war ein Glück, dass
der Heider Vorstadtclub vor dem Tor und mit dem letzten entscheidenden
Paß so unkonzentriert war, denn die Führung hätte noch deutlich höher
ausfallen müssen. Doch wie es oft kommt, wenn man seine Chancen nicht
nutzt, dann rächt sich das irgendwann. So auch an diesem Samstag in Lohe-
Rickelshof.
In der Halbzeit haben wir wieder eine zweite Sturmspitze mit Stephan
Thedens gebracht und sogleich war nicht nur eine Anspielstation vorne mehr,
nein, ein Loher Spieler musste nun aus dem Mittelfeld zurück in die Abwehr,
um Deckungsaufgaben zu erfüllen. Der Einsatz und die Laufbereitschaft
seitens unserer Spieler erhöhten sich und schon kamen wir zu den ersten
Torchancen. In der 63. Minute konnte dann Ede einen aus dem Gewühl
entstandenen Handelfmeter zum bis dahin noch glücklichen Ausgleich
verwandeln. Dieses Tor war nun ein letzter Weckruf und schon 3 Minuten
später konnte Stephan Thedens nach gelungenem Passspiel durchs Mittelfeld
die Sarzbüttler Führung erzielen. Die zuvor vollzogene Hereinnahme von
Matthias Einfeldt hatte entsprechend noch mal frischen Schwung ins Spiel
gebracht. Jetzt bäumte sich Lohe auf und wollte das Spiel noch mal wieder
drehen, doch mit Glück und viel Einsatz seitens der Abwehr um Carsten, Tim
und Maxi konnte Lohe sich keine wirklich großen Möglichkeiten rausspielen.
In der 89. Minute machte dann Harm mit einem technisch sehenswerten
Alleingang nach Abschlag von Homfie alles klar mit dem 3:1. Ein schönes Spiel
war es nicht, nur hart (gefühlte 15 gelbe Karten) und mit vielen Stock- und
Paßfehlern. Doch am Ende stehen die drei Punkte, die man schwer erkämpft
mitnehmen konnte.

SSV Sarzbüttel – SG Eider 1:3 (0:1)

Zum 3. Heimspiel der Saison kam der neue Spitzenreiter der B-Klasse nach
Sarzbüttel, die SG Eider. Und die Spielgemeinschaft legte gleich ordentlich los.
Während unsere Mannen sich erst noch mit dem Platz, leider war der Rasen viel
zu hoch, und mit dem Gegner anfreunden mussten, waren die Gäste bereits voll da
und schon in der 7. Minute stand es 0:1. Über unsere rechte Abwehrseite segelte
ein langer Ball über Tim hinweg direkt in den Lauf eines Gegners. Dieser flankte in
die Mitte und den Abpraller aus der Mitte versenkte Breiholz zur Führung. Nach
diesem ausgesprochen ärgerlichen Start brauchten unsere Blauen aber nicht
lange, um ins Spiel zu finden. Es entwickelte sich ein gutes B-Klassen-Match mit
Chancen hüben wie drüben, doch Völtzke, Jungheinrich, Edel und Thedens
vergaben alle guten Möglichkeiten zum Ausgleich. Auf der anderen Seite kamen
die Gäste aus Wrohm/Dellstedt immer wieder mit langen Bällen gefährlich über
die linke Seite oder auch mal durch die Mitte vor unser Tor und Goalkeeper
Homfeld musste doch den ein oder anderen gefährlichen Ball entschärfen. Am
Ende der ersten Halbzeit musste man zugestehen, dass die SG Eider diese von der
Feldüberlegenheit für sich entschieden hatte.
Doch zur zweiten Hälfte war unsere Mannschaft mit viel Schwung und mit toller
Einstellung sofort präsent. Schnell erspielten wir uns Feldvorteile und drängten
den Gast in die eigene Hälfte zurück. Das Spiel wurde ruppiger und nickliger, so
dass der Schiedsrichter viel zu tun bekam. Aus einem Freistoß heraus gelang dem
SSV aber dann endlich in der 62. Min. der verdiente Ausgleich. Harm Jungheinrich
brachte den Ball scharf vors Tor und aus kurzer Entfernung konnte Ede den Ball
über die Linie drücken. Dieser Ausgleich beflügelte die Mannschaft noch mehr und
in dieser Phase roch alles nach der Führung für unsere Jungs. Doch aus einem
Konter, aufgrund einer missglückten Abseitsstellung und fehlender Staffelung in
der Abwehr, tauchten plötzlich drei Stürmer allein vor unserem Tor auf und
konnten zur wiederholten Führung für Eider einschießen. Der Enttäuschung
dieser 78. Minute zum Trotz versuchten wir auch diesen Rückstand noch einmal
zu drehen, wie es auch schon mal in Heide gelungen war, doch es reichte einfach
nicht. Zum Ende hin griff dann auch noch einmal der Schiedsrichter unerklärlicher
Weise ins Spielgeschehen ein, als er in der Schlussminute noch auf den Punkt
zeigte. Der verwandelte Foulelfmeter und die gelb-rote Karte für Hagen waren am
Ende aber nicht mehr entscheidend. Trotz klarer Überlegenheit in der zweiten
Hälfte stand der SSV schon zum zweiten Mal hintereinander mit leeren Händen
da. Doch nach den beiden Spielen gegen Meldorf und Eider kann man resümieren:
Der SSV kann mit diesen Mannschaften gut mithalten, ist teilweise sogar
überlegen und wenn man aus diesen Erfahrungen der beiden Spiele lernt und
cleverer und konzentrierter agiert, kann man zukünftig solche Spiele auch für sich
entscheiden. Man ist auf einem guten Weg dahin.

TuRa Meldorf II – SSV Sarzbüttel 3:2 (2:2)

Am 5. Spieltag kam es für unseren SSV unerwartet zu einem
Spitzenspiel in Meldorf gegen die Reserve der SHL-Kicker aus der
Domstadt. Unerwartet deswegen, weil Meldorf nur 4. und wir
Tabellenführer der Kreisklasse B waren. Aufs höchste motiviert und fit
ging es in das Spiel und unsere Jungs starteten gleich durch. Schon in
der 5. Minute machte Stephan Thedens das 1:0. Zuvor wurde die
Viererkette durch einen schönen Paß auf Ede ausgespielt, der dann
versuchte den Torwart zu überlupfen. Dieser kam zwar noch mit den
Fingerspitzen ran an den Ball, der jedoch direkt auf Stephans Fuß
landete. In der 18. Minute spielte Ede dann alleine vorm Torwart diesen
aus, doch Meldorfs Jebsen schmiss sich in den Ball und legte damit Ede.
Den fälligen Strafstoß verwandelte Harm Jungheinrich sicher zum 2:0.
Jebsen erhielt jedoch für diese Aktion nur die gelbe, nicht aber die
fällige rote Karte, was den weiteren Spielverlauf doch sehr verändert
hätte. Nach dieser sicheren Führung hätte unsere Mannschaft eigentlich
ruhig so weiterspielen können, doch aus unerklärlichen Gründen wurde
man fahrig, unkonzentriert und spielte nicht mehr den taktischen
Fußball der ersten 20 Minuten. Daraus folgte der 2:1 Anschlusstreffer
durch einen Distanzschuss von Oliver Gutt in der 25. Minute. Noch vor
der Pause, in der 39. Minute konnte Tura dann auch noch den Ausgleich
erzielen und so ging man nach einer starken Anfangsphase leider mit
nichts, außer diversen Unsicherheiten in die Halbzeitpause. Zudem
musste die Mannschaft schon früh Arne Voss verletzungsbedingt
ersetzen.
Zur zweiten Hälfte wurde zwar taktisch wieder besser Fußball gespielt,
doch man hatte nicht wieder den Zug zum Tor, wie noch in der ersten
Hälfte. Auch Meldorf konnte sich keine hochklassigen Chancen
erspielen, doch als wohl alle sich mit dem Unentschieden angefreundet
hatten, trafen in der 80. Minute die Domstädter doch noch durch einen
Konter zum 3:2 und alles Aufbäumen zum Schluss half leider nichts
mehr. Die erste Niederlage der Saison war nach dem Anfang des Spiels
sehr ärgerlich und mit Sicherheit auch nicht verdient. Schlimmer jedoch
waren die weiteren Verletzungen von Kai und Sven Torben in der
zweiten Hälfte.

SSV Sarzbüttel – FC Offenbüttel II 5:0 (4:0)

Zum zweiten Heimspiel war der FC Offenbüttel II zu Gast in der
heimischen „SSV Arena“. Von Beginn an merkte man, dass unsere Jungs
gewillt waren, dieses Spiel zu gewinnen, um für einen Tag mal den Platz
an der Spitze der Tabelle zu haben und am folgenden Wochenende zum
Spitzenspiel nach Meldorf zu fahren. Und so brauchten die doch etwas
spärlich vorhandenen Sarzbüttler Fans auch nicht lange zu warten,
denn in der 11. Minute machte Kai-Christoph Edel nach einer tollen
Flanke vom rechten Flügel das 1:0. Schon 5 Minuten später erhöhte
Harm Jungheinrich mit einem sehenswerten Freistoßtor auf 2:0. Und es
ging weiter praktisch nur in eine Richtung. Das Spiel wurde ruhig von
hinten aufgebaut und in der 31. Minute hämmerte Marco Völtzke den
Ball einfach mal aus 30 Metern aufs Tor und der Ball schlug, begünstigt
von einem nicht hochspringenden Torwart, unter der Latte ein. Weitere
5 Minuten später schon konnte sich auch Arne Holm in die
Torschützenliste eintragen, als er wiederum ein Flanke von rechts
problemlos, weil allein vorm gegnerischen Tor gelassen, einschob. Der
Gast aus Offenbüttel hatte in der ersten Hälfte wenig zu bestellen und
konnte von Glück sagen, das noch einige Chancen ungenutzt blieben.
Zur zweiten Hälfte wurde beim SSV kräftig gewechselt und gerade im
Spielaufbau hakte es dann ein wenig, doch auch jetzt wurden immer
wieder tolle Torchancen herausgespielt, aber nicht mehr mit der
Konsequenz in Tore umgemünzt. Aber auch Offenbüttel stand jetzt
besser und kämpfte, um zumindest diese Hälfte ausgeglichen zu
gestalten. Mit drei Offensivkräften kam der Gast auch immer wieder
mal gefährlich über die rechte Seite zu einigen Torgelegenheiten.
Letztendlich aber war es Kai Vogt, der in der 73. Minute den
Schlusspunkt setzte. In den letzten zehn Minuten des Spiels hätte
unsere Mannschaft den Sieg aber auch noch deutlich nach oben
schrauben können, doch vor allem Stephan Thedens ließ die besten
Chancen ungenutzt liegen. Solche ausgelassenen Gelegenheiten darf
sich der SSV in den nächsten Spielen gegen Meldorf und Eider nicht
leisten, sonst kann es sehr eng werden. Zum Gast sei noch gesagt, dass
er doch stark ersatzgeschwächt angereist war, aber sich nie aufgegeben
hat.

Heider SV III – SSV Sarzbüttel 3:5 (2:1)

„Hitzeschlacht in Heide“

Zum 3. Spieltag kam plötzlich und unerwartet der Sommer. Er kam mit über 30°C
im Schatten und wir mussten genau zur Mittagszeit beim Heider SV III antreten.
Jetzt musste man nicht nur den Gegner nieder- kämpfen sondern sich auch noch
gegen den inneren Schweinehund durch- setzen, der einem heimlich immer
wieder zu einem Platz im Schatten riet, doch unsere Jungs hielten eisern durch.
Nachdem in den vorigen zwei Spielen Sven Claußen und Thorsten Schütt der
Abwehr stabilität gaben, sollten nun die jüngeren zeigen, was sie aus den beiden
Spielen davor gelernt hatten. Sven Torben im Kasten und Carsten auf der Libero-
Position machten ihre Sache sehr gut. Zunächst musste sich die Mannschaft finden
und wurden in der 9. Minute durch das Heider 1:0 gleich auf den Boden der
Tatsachen gebracht. Aber der SSV ließ nicht den Kopf hängen, sondern rappelte
sich auf und brachte schnell Sicherheit in die eigenen Aktionen. Immer wieder
kam man über Arne Voß und Hagen Meier über die Flügel nach vorne. Allein es
fehlte das Glück und die Präzision im Abschluß, wie schon in den Spielen zuvor.
Doch in der 38. Minute konnte sich wiederum Arne durchsetzen und zielgenau auf
den Kopf von Harm Jungheinrich flanken. Dieser hatte keine Mühe damit den
wohlverdienten Ausgleich zu markieren. Und weiter ging das Spiel nach vorne,
doch nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung im Mittelfeld konnte Kuhn
sich auf Seiten der Heider gut durchsetzen und erneut die Führung für die
Kreisstädter erzielen. Ärgerlich, denn es war die 45. Minute und somit kurz vor
der Halbzeit. Doch der SSV ließ sich in keinster Weise davon aus der Bahn werfen.
Mit Wut im Bauch über dieses „dumme“ Tor ging man in die zweite Hälfte und
nahm das Heft gleich wieder in die Hand. Nach präzisem Pass vor das Heider Tor
konnte dann in der 57. Minute Mayk Ingwersen schon sein zweites Saisontor
markieren. Die Heider knickten daraufhin, oder wegen der andauernden Hitze
etwas ein, denn schon 8 Minuten später konnte Kay Chr. Edel, nach einem
Freistoß und Torwartfehler das 3:2 für unsere Mannschaft machen. Die Heider
wachten auf und wollten sich nicht in Ihr Schicksal fügen, doch schon in der 75.
Minute bereitete Stefan Thedens mit dem 4:2 ihren Träumen ein jähes Ende.
Weiterhin hielt der SSV die Konzentration hoch und nach einem missglückten
Angriff, als der Heider SV gerade einen neuen eigenen Angriff aufziehen wollte
setzte Stefan dem Verteidiger nach, grätschte den Ball ab, stand auf und düste mit
dem Ball auf das Heider Tor zu. Den letzten Abwehrspieler ließ er stehen wie eine
Stange und sägte den Ball in die Maschen zum 5:2 in der 87. Minute. Diese
unglaubliche Kraftaktion wurde dann wohl ein wenig zu heftig gefeiert, denn eine
Minute vor Abpfiff konnte Heide noch auf ein 3:5 verkürzen, aber dann war
Schluß. Der SSV hatte dem Gegner und vor allem der Hitze getrotzt und verdient
die drei Punkte gewonnen.

TSV Linden – SSV Sarzbüttel 0:2 (0:0)

Zum ersten Mal in dieser Saison musste unsere Mannschaft auswärts
bestehen und das auch noch bei einem Gegner, mit dem es letztes Jahr
direkt um den Klassenverbleib ging, dem TSV Linden. Der Platz dort ist
klein und uneben, der Gegner kampfstark und unbequem. Trotz dieser
Umstände aber hat der SSV versucht fußballerisch gegenzuhalten und wie
im ersten Spiel, sah es in der ersten Hälfte der 1.Halbzeit gut aus. Diverse
Torchancen wurden herausgespielt, aber aufgrund der letzten fehlenden
Konsequenz und Konzentration auch ausgelassen. Dann begann der
Gastgeber sowohl körperlich härter zu Werke als auch verbal in die
Offensive zu gehen. Unsere Mannschaft ließ sich ein wenig den Schneid
abkaufen und sich durch Gerede auf dem Platz ablenken. Erst in der 2.
Hälfte wurde wieder, zumindest seitens unseres SSV, Fußball gespielt.

Doch auch jetzt wollte einfach kein Tor gelingen. Nach 3 mal Aluminium in
der ersten Hälfte kam nun auch noch einmal die Latte hinzu, als Kai Vogt
nach einem tollen Heber über Lindens Torwart eigentlich schon zur
Tormitte abdrehen wollte. Doch in der 75. Minute netzte er dann doch
nach einer Ecke von Jungheinrich endlich zum erlösenden 1:0 ein. Von da
an rutschte das Spiel in die richtige Richtung. Die Abwehr um Schütt und
Claußen stand sicher und immer wieder konnte der SSV mit schnellen
Kontern agieren. In der 78. Minute dann markierte Kai Vogt überlegt und
abgeklärt mit seinem 2:0 den Endstand. 6 Punkte nach zwei Spielen ist für
den Augenblick klasse, bleibt nur das Manko der vielen ausgelassenen
Torchancen.

SSV Sarzbüttel – SV Hemme 2:1 (2:1)

Zum Saisonauftakt kam einer der Aufsteiger zum SSV. Der SV
Hemme war zu Gast und in den ersten 20 Minuten hat unsere
Mannschaft gleich gezeigt, warum man bereits seit einem Jahr in der
B-Klasse spielt. Mit gefälligen Kombinationen aus einer sicheren
Abwehr heraus erspielte man sich diverse Torchancen. Allein es
fehlte der Führungstreffer. Erstaunlich, aber umso erfreulicher war
es dann in der 21. Minute, als eine verunglückte Flanke von Mayk
Ingwersen im langen Eck des Hemmer Gehäuses einschlug. Endlich
das Tor dachten sich wohl einige SSV Akteure und schalteten gleich
ein paar Gänge zurück. Nicht nach vorne und leider auch nach hinten
wurde nicht mehr konzentriert gespielt und so kam bereits 4
Minuten später der Gast nach tollem Paßspiel durchs Mittelfeld zum
Ausgleich. Der Schock darüber dauerte eine gute viertel Stunde, wo
wir wirklich schlecht spielten, zu hektisch und unkonzentriert
waren. In den letzten 5 Minuten der 1. Hälfte ging dann aber wieder
etwas, zählbar in der 45. Minute durch Stephan Thedens, der nach
tollem Paß vom Mittelfeldstrategen Harm Jungheinrich eiskalt zur
erneuten Führung einnetzte.
Die zweite Hälfte hatte wenige Höhepunkte. Einige Chancen für
unseren SSV, die leider wie im ersten Durchgang nicht genutzt
wurden und gegen Ende einige Standards für Hemme, die diese
glücklicherweise auch nicht verwerten konnten. Am Ende bleib ein
doch verdienter Sieg und die ersten drei Punkte dieser Saison.

Torschützenliste

Kai Vogt 14 Tore
Marco Völtzke 7 Tore
Kai Christoph Edel 3 Tore
Marko Sierks 2 Tore
Jan-Olaf Magdanz 2 Tore
Maximilian Schay 1 Tor
Marco Ruf 1 Tor
Mayk Ingwersen 1 Tor
Eigentore des Gegners 1 Tor

Spielberichte

Neuenkirchener SC – SSV Sarzbüttel 0:1 (0:1)

Aufstellung:
Marco Homfeldt – Carsten Eikmeier, Tim Jerke, Maximilian Schay, Florian Neck, Sven
Torben Siebke, Stephan Thedens, Mayk Ingwersen, , Marco Völtzke, Christoph Edel, Arne Holm

Ersatz: Kai Vogt, Marco Ruf, Hagen Meier, Tobias Stelter, Marco Sierks

Nach dem für die Konkurrenz überraschenden Erfolg gegen den Ostroher SC im letzten
Heimspiel und der klaren Niederlage des Bargenstedter SC gegen den gleichen Gegner am
Samstag lag es nun in unserer Hand ein noch größeres Zeichen gegen den Abstieg zu
setzen. Die Vorzeichen für das schwierige Auswärtsspiel bei einem der
Meisterschaftsfavoriten konnten besser nicht sein.
Alles rechnete mit einem klaren Heimerfolg des Neuenkirchener SC, aber nicht mit uns!
Für den SSV ging es darum die Euphorie aus dem letzten Heimspiel mitzunehmen. In der
Trainingswoche war schon zu merken, dass die Mannschaft gewillt ist an die gute
Leistung anzuknüpfen. So begann der SSV das Spiel auch sehr ruhig und abgeklärt. Nach
einem Eckball in der 6.Minute für den Gegner und einer zu kurzen Abwehr konnte Marco
den Nachschuss in die kurze Ecke parieren. Danach nahm der SSV das Geschehen in die
eigene Hand. 9. Minute Freistoß Völtzke überhin, 11. Minute Freistoß Arne abgefälscht
und vorbei, 12. Minute wieder Freistoß Arne von halblinks auf den zweiten Pfosten wurde
geklärt zur Ecke. Aus dieser Ecke fiel dann auch verdient für den SSV, nach einer zu
kurzen Abwehr, das 1:0 durch einen Direktschuss von M. Völztke. Der Ball schlug nicht
ganz unhaltbar unten links im Tor ein. Danach entwickelte sich ein offener
Schlagabtausch aber nur zwischen den Sechzehner Markierungen. In der 34. Minute dann
der erste Wechsel, Kai für Arne, dieses Wechselspiel wurde im Verlauf der Begegnung
noch des Öfteren vollzogen. In der 36. Minute dann ein Schock für alle Beteiligten.
Spielmacher T.Dethlefs, bis dato einer der besten Männer des Spiels, prallte nach einem
Freistoß in den Ballfangzaun hinter dem Tor vom SSV. Dabei kam er so unglücklich mit
voller Wucht am alten Eisenzaun auf, sodass ihm der Unterarm regelrecht aufplatzte.
Später wurde sogar von einer Unterarmfraktur gesprochen. Auf diesem Wege alles Gute
und Gesundheit für den Sportsfreund aus Neuenkirchen vom SSV! Nach der
Spielunterbrechung konnte sich der Gegner einmal auf der linken Seite durchsetzen, die
Flanke konnte der Stürmer zu unserem Glück nicht ganz kontrollieren, somit landete der
Kopfball nur am Pfosten. Nach der Pause verflachte das Spiel ein wenig. Neuenkirchen
versuchte es immer wieder mit langen Bällen und bissen sich an unserer sehr gut
organisierten Abwehr die Zähne aus. Der SSV blieb durch immer wieder gut heraus
gespielte Konter gefährlich. So wurde das Spiel durch eine klasse kämpferische Leistung
verdient mit 1:0 gewonnen.
Der Schiedsrichter hatte an diesem Tag nicht seinen allerbesten Tag erwischt. In der 42.
Minute war er in meinen Augen zu feige, so kurz vor der Halbzeit, nach einem klaren
Foul an M. Völztke auf den Punkt zu zeigen. In der zweiten Halbzeit blieb er für beide
Mannschaften nicht glücklich mit seinen Entscheidungen.
Fazit: Klasse Jungs, nach den letzten beiden Erfolgen gegen Ostrohe und Neuenkirchen
fragt man sich warum wir dort in der Tabelle stehen. Man kann sich jetzt aber noch nicht
ausruhen, sondern muss weiter arbeiten. Also Jungs, im nächsten Heimspiel gegen Büsum
genauso Ball- wie Siegesgeil sein, dann sollte es mit dem nächsten Dreier klappen. Und
dann…!!!

SSV Sarzbüttel – Ostroher SC 2:1 (0:1)

„Mit toller Moral den Halbzeitrückstand umgebogen!“

Aufstellung:
Marco Homfeldt – Carsten Eikmeier, Tim Jerke, Tobias Stelter, Sven Torben Siebke, Stephan
Thedens, Marco Ruf, Mayk Ingwersen, Marco Völtzke, Christoph Edel, Florian Neck

Ersatzspieler: Kai Vogt, Maximilian Schay, Hagen Meier, Arne Holm, Marco Sierks

Am letzten Samstag empfing unser SSV mit dem Ostroher SC eine sehr junge
Spitzenmannschaft der B-Klasse, die noch ein gewichtiges Wort um den Aufstieg
mitreden will. Doch nach der völlig unnötigen Niederlage in Lohe wollte unser SSV
unbedingt etwas gut machen. Der Gast aus Ostrohe kam zunächst besser ins Spiel und
hatte nach 5.Minuten die erste Chance mit einem Schuss aus 15 Metern, den Homfie aber
sicher parieren konnte. Nach intensivem Spiel mit wenigen Torchancen fiel dann in der
20.Minute das 0:1, als unserem SSV ein versuchter Doppelpass im Mittelfeld misslang
und der OSC schnell umschaltete. Homfie bekam den Ball nicht unter Kontrolle und den
Abpraller nutzten die Gäste zur Führung. In der 27. Minute dann die erste große Chance
für uns, als Stefan Thedens aus 20 Metern abzog, doch der Keeper des OSC konnte den
Ball gerade noch um den rechten Pfosten lenken. In der 30 Minute konnte Homfie sich
erneut auszeichnen und einen guten Fernschuss des OSC aus 18 Metern noch über die
Querlatte lenken. So blieb es beim Halbzeitrückstand, den der SSV aber unbedingt noch
umbiegen wollte. Bereits in der 55.Minute war es soweit. Völtzie wurde 20 Meter
halbrechts vor dem Tor gefoult und markierte mit einem tollen Schuss in den linken
Winkel den mittlerweile verdienten Ausgleich. In der 63. Minute dann die Chance zur
Führung für unseren SSV. Nach schöner Vorarbeit über links von Völtzie und Kai, der
den Ball schön ablegte, schoss Maxi nur ganz knapp über das Gästetor. In der 70.Minute
lief Ede von halbrechts allein auf den Torwart zu, doch leider schoss er knapp links
vorbei. In der 77.Minute kam Kai allein vor den Torwart zum Schuss, doch leider schoss
er den Torwart aus 10 Metern an. Es entwickelte sich also ein tolles Spiel, das jetzt hin
und her ging, denn auch der OSC spielte weiter nach vorne und Homfie rückte immer
öfter in den Brennpunkt. Mit tollen Paraden entnervte er aber die Gästestürmer. So war in
der 75. (Homfie lenkt den Fernschuss um den Pfosten), 76. (Homfie lenkt den Fernschuss
mit einer tollen Parade gerade noch über die Latte) und 88.Minute (Homfie hält einen
platzierten Schuss aus 10 Metern! sogar fest) bei ihm Endstation. In der 90.Minute dann
die Entscheidung für unseren SSV. Nach einem Foulspiel an Ede 22 Meter vor dem Tor
auf Höhe der linken Strafraumseite schoss Kai den Ball als Aufsetzer auf das gegnerische
Tor. Der Keeper des OSC konnte den Ball nur nach vorne abklatschen und Mayk drückte
die Kugel zum vielumjubelten Führungstor über die Linie. Als dann auch der letzte
Angriffsversuch des OSC knapp am linken Pfosten vorbeiging stand der insgesamt nicht
unverdiente Sieg für unseren SSV fest und der Jubel war verständlicherweise sehr groß.
Fazit: Man hat in diesem Spiel gesehen, dass man mit Einsatzwillen auch gegen
Mannschaften der oberen Regionen mithalten kann. Die Mannschaft zeigte erneut eine
tolle Moral und wollte den Sieg vielleicht etwas mehr als der Gast. Der OSC war
spielerisch etwas besser, doch unser SSV spielte am heutigen Tage vor allem bis zum
Schluss nach vorne, hatte schöne Kombinationen und schaffte es immer wieder Chancen
zu kreieren. Die Mannschaft um einen glänzend aufgelegten Homfie verdiente sich in
diesem Spiel als Mannschaft ein großes Lob für ihre Moral und Ihren tollen Einsatz.

TSV Lohe Rickelshof – SSV Sarzbüttel 1:0 (0:0)

„Unnötige Niederlage im Abstiegskampf!“

Aufstellung:
Sven Torben Siebke, Thorsten Schütt, Maximilian Schay, Tobias Stelter, Stephan
Thedens, Carsten Eikmeier, Arne Holm, Mayk Ingwersen, Marco Völtzke, Christoph Edel, Kai Vogt

Ersatzspieler: Marco Ruf, Florian Neck, Hagen Meier, Marco Sierks

Nach den Punktgewinnen in den letzten Wochen wollte unser SSV auch unbedingt in
Lohe etwas holen, doch leider musste man den Heimweg völlig unnötig mit null
Punkten im Gepäck antreten. So hatte der TSV Lohe in der ersten Halbzeit keine
einzige Torchance. Demgegenüber standen 5 Chancen für unseren SSV. Nach
vorsichtigem Beginn versuchten wir es zunächst mit Fernschüssen die aber allesamt
nicht vom Erfolg gekrönt waren. So scheiterten Carsten (12.Minute, knapp rechts
vorbei), Arne (13.Minute, knapp über das Tor) und Stephan (15. Minute, zu wenig
Druck hinter den auch zu unplatzierten Schuss). Danach dauerte es allerdings bis zur
29.Minute als Mayk aus 14 Metern halblinks den Ball nur knapp am rechten Winkel
vorbeischoss, nachdem Arne ihn den Ball schön aufgelegt hatte. Pech dann in der
38.Minute als Arne nach schönen Pass von Stephan den Ball aus 20 Metern nicht am
gegnerischen Torwart vorbeibringen konnte. So blieb es beim 0:0 zur Pause.
Auch im Zweiten Spielabschnitt änderte sich das Bild kaum. Nach verhaltenem Spiel
setzte Stephan in der 63.Minute ein erstes Ausrufezeichen, doch sein toller Schuss
aus 20 Metern landete leider nur am Querbalken. Nach einem Fehlpass von Florian
im Spielaufbau kamen die Loher in der 68.Minute zu ihrer ersten Großchance, doch
der frei vor Sven Torben auftauchende Spieler schoss den Ball über Sven-Torben
aber auch über das Tor. In der 73.Minute fiel dann das 0:1 durch Kai nach schönem
Pass von Timmi, doch der Treffer wurde wohl zu Recht wegen Abseits nicht
anerkannt. In der 75.Minute dann erneut eine Großchance für unseren SSV, Stephan
steckte den Ball wunderbar auf Arne durch, doch leider scheiterte Arne am
herausstürzenden Torwart. In der 77.Minute dann die zweite gute Chance für Lohe,
doch Caschi, der mittlerweile für den verletzt ausgeschiedenen Toddy die Libero-
Position übernommen hatte, konnte im letzten Moment den Ball noch zur Ecke
abblocken. In der 80.Minute fiel dann doch etwas überraschend das 1:0 für Lohe.
Eine Ecke wurde mit dem Kopf verlängert und Wehelice stocherte den Ball
irgendwie über die Linie, wobei Sven Torben diesen erst kurz hinter der Linie zu
fassen bekam. Der SSV versuchte nun noch einmal alles, doch nachdem Mayk sein
Schuss aus halblinker Position vom Torwart noch über die Latte gelenkt werden
konnte (84.Minute) und der Torwart auch den Fernschuss von Caschi parieren
konnte, stand das Endergebnis fest.
Fazit: Leider gab es in Lohe eine völlig unnötige Niederlage. Auch wenn der SSV
nicht so gut ins Spiel fand wie in den letzten Wochen, so gab es dennoch genug
Chancen für ein Tor und hinten ließ man fast gar nichts zu. So hätte man zumindest
einen Punkt mitnehmen müssen, was leider nicht gelang. Nun gilt es das Spiel schnell
abzuhaken und nach vorne zu schauen!

TSV Linden – SSV Sarzbüttel 2:2 (1:1)

„Unentschieden beim Mitkonkurrenten im Abstiegsduell!“

Aufstellung:
Marco Homfeldt, Thorsten Schütt, Maximilian Schay, Tobias Stelter, Sven
Torben Siebke, Carsten Eikmeier, Arne Holm, Mayk Ingwersen, Marco Völtzke, Christoph Edel, Kai Vogt

Ersatzspieler: Stephan Thedens, Marco Ruf, Florian Neck, Marco Sierks

Beim Auswärtsspiel in Linden ging es erneut gegen einen direkten Konkurrenten im
Abstiegskampf. Auf dem sehr holprigen und kleinen Platz entwickelte sich ein Spiel
mit vielen Chancen auf beiden Seiten. In der 6. Minute konnte Ede bereits das 0:1
erzielen als er von rechts kommend ein tolles Dribbling startete, einen sehr guten
Doppelpass mit Mayk spielte, sich um seinen Gegenspieler drehte und den Ball in die
rechte Ecke schob. In der 13. Minute erneut ein schönes Dribbling von Ede im 16er.
Doch den schönen Heber kann der Torwart gerade noch mit der linken Hand parieren.
In der 16. Minute dann fast der Ausgleich für Linden. Ein strammer Schuss aus 20
Metern von halbrechts fliegt in Richtung linker Winkel doch Homfie macht sich sehr
lang und lenkt den Ball mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Eine wirklich tolle
Parade! In der 19. Minute Flanke fällt dann allerdings doch der Ausgleich. Ein langer
Ball in unseren Strafraum wird per Kopf vom Lindener Stürmer abgelegt und der
andere Stürmer kann relativ ungehindert einschießen. Nachdem ein schöner Schuss
von Völtzie in der 41. Minute aus 18 Metern knapp drüber ging, blieb es beim 1:1 zur
Halbzeit. Auch in die zweiten 45 Minuten startete unser SSV besser. In der 48.
Minute fiel auch das 1:2 doch leider wurde es vom Schiedsrichter wegen Abseits
nicht anerkannt. Der Ball wurde nach einem langen Freistoß von Toddy von dem
hereinlaufenden Ede mustergültig per Kopf ins Eck gedrückt. In dieser Situation
stand der Schiedsrichter leider nicht ideal. In der 52. Minute hatte unser SSV dann
viel Glück, als Toddy ins Stolpern geriet und der Stürmer allein auf Homfie zulaufen
konnte, doch den Ball am herausstürzenden Homfie aber auch am Tor vorbeischob.
In der 55. Minute gingen die Lindener dann aber erneut in Führung, als der Stürmer
nach einem langen Ball in unseren Strafraum freistehend an den Ball kam und aus
kurzer Distanz den Ball ins Eck schob. Doch unser SSV gab sich nicht geschlagen
und spielte weiter nach vorne. In der 63. Minute lief Ede alleine auf das gegnerische
Tor zu und wurde an der Strafraumgrenze von hinten rüde gefoult. Hier entschied der
Schiedsrichter auf gelbe Karte und Freistoß, der allerdings nicht viel einbrachte. Doch
in der 65. Minute fiel dann das überfällige 2:2 durch Völtzie der einen schönen Pass
von Ede aus 12 Metern aus vollem Lauf einnetzte. Der SSV wollte noch mehr gegen
jetzt stehend K.O. wirkende Lindener doch die Angriffsbemühungen wurden nicht
mehr belohnt. Als auch der letzte Schuss von Völtzie knapp über das Tor ging musste
man mit dem 2:2 zufrieden sein.
Fazit: Leider reichte es nur zu einem Punkt, aber die Mannschaft zeigte eine gute
Moral und war den Gastgebern auch kräftemäßig überlegen. Man erspielte sich einige
gute Chancen, die aber ungenutzt blieben und ließ zudem auch relativ viele Chancen
zu. Dieses gilt es zu verbessern.

Bargenstedter SC- SSV Sarzbüttel 1:4 (0:1)

„Verdienter Auswärtssieg im Nachbarschaftsderby!“

Aufstellung:
Marco Homfeldt – Thorsten Schütt, Tim Jerke, Tobias Stelter, Sven Torben
Siebke, Carsten Eikmeier, Stephan Thedens, Maximilian Schay, Marco Völtzke, Christoph
Edel, Kai Vogt
Ersatzspieler: Marco Ruf, Florian Neck, Marco Sierks, Jan Olaf Magdanz

Im Nachbarschaftsderby wollte unser SSV gegen den Bargenstedter SC
unbedingt etwas holen und man ging hochmotiviert in dieses Derby. Doch die
erste gute Chance hatte der BSC in der 3. Minute, als ein schöner Schuss nur
knapp links an unserem Tor vorbeistrich. Doch im Verlaufe des Spiels kam unser
SSV immer besser in die Partie und bereits in der 13.Minute gelang Völtzie der
vielumjubelte Führungstreffer, als sich Ede über links durchsetzte, Stephan und
Caschi der Flanke nachsetzten und der Ball daraufhin zu Völtzie kam, der aus ca.
8 Metern dem BSC-Torhüter keine Chance ließ. In der 20. Minute hatte Kai seine
erste gute Offensivaktion, doch der Schuss von Kai ging knapp links vorbei. In
der 25. Minute dann ein schöner Freistoß von Kai, den der Torwart nach vorne
abspringen ließ, Stephan köpfte den Ball aufs Tor, doch der Verteidiger konnte
den Ball kurz vor der Linie klären. In der 44. Minute setzt sich Ede dann über
links schön durch und schob den Ball am Torwart vorbei Richtung Tor. Kai kam
noch von hinten angelaufen und drückte den Ball über die Linie. Leider
endschied der Schiri in dieser Situation auf Abseits, so dass es beim 0:1
Halbzeitergebnis blieb.
Der SSV kam dann sehr gut aus der Kabine und nach schönem Pass von Völtzie
schoss Kai in der 47 Minute aus 16 Metern knapp links vorbei. Der BSC hatte in
der Halbzeit etwas umgestellt und kam nun etwas besser in die Partie, konnte sich
aber keine zwingenden Torchancen erarbeiten. In der 61. Minute dann eine Ecke
von Völtzie in den 5 Meter Raum und Marco Ruf drückte den Ball aus kurzer
Distanz zum 2:0 über die Linie. In der 66. Minute dann eine Super Parade von
Homfie der einen Schuss aus 16 Metern links neben das Tor drehen konnte. In
der 75. Minute wurde es dann doch noch mal eng, als Toddy nach einer Ecke den
Ball unglücklich mit dem Kopf ins eigene Tor verlängerte und der BSC dadurch
auf 1:2 verkürzen konnte. In der 83. Minute gab es dann wieder eine tolle Chance
für den SSV durch einen Freistoß von Völtzie. Doch der Keeper des BSC konnte
diesen gerade noch an die Latte lenken. In der 87. Minute dann die endgültige
Entscheidung als Kai einen Freistoß aus 16 Metern Entfernung halblinks vor den
Tor oben rechts im Winkel zum 3:1 versenkte. In der 89. Minute dann noch der
Schlusspunkt durch Kai, der aus 25 Metern abzog und der Ball zum letztendlich
verdienten 4:1 unten links einschlug.
Fazit: Ein verdienter Derby-Sieg der anschließend noch entsprechend gefeiert
wurde. Die Mannschaft wusste von Beginn an worum es ging. Man spielte gut
nach vorne und stand in der Defensive sehr gut und ließ kaum Chancen zu. Auf
diese Leistung lässt sich aufbauen!

SSV Sarzbüttel – TuRa Meldorf 2:2 (0:2)

„Nach deutlichem Halbzeitrückstand wieder ins Spiel gekämpft!“

Aufstellung: 
Marco Homfeldt – Thorsten Schütt, Tim Jerke, Sven Torben Siebke, Stephan
Thedens, Marco Ruf, Hagen Meier, Mayk Ingwersen, Arne Holm, Marco Völtzke, Christoph Edel

Ersatzspieler: Kai Vogt, Marco Sierks, Jan Olaf Magdanz, Tobias Stelter.

Nachdem Toddy und ich am Anfang der Woche das Training übernommen hatten,
hofften alle auf eine Reaktion der Mannschaft. Doch wie es immer so ist, begann das
Spiel äußerst unglücklich für unseren SSV: Bereits in der 3. Minute bekam TuRa
einen berechtigten Elfmeter zugesprochen, doch Homfie konnte den Ball
glücklicherweise parieren. Es entwickelte sich ein Kampfspiel und nach einer Ecke
hatte Arne in der 14. Minute mit einem Kopfball die erste gute Angriffsaktion für uns
doch leider ging der Ball knapp überhin. Noch gefährlicher wurde es in der 33.
Minute, als ein harter Freistoß von Völtzie aus 16 Metern vom Meldorfer Torwart
Malte Lühr gerade noch pariert werden konnte. Der Nachschuss des nach vorne
abgewehrten Balles ging leider über das Tor. In der 37. Minute fiel dann doch etwas
überraschend das 0:1. Ein Glücksschuss aus ca.20 Metern senkte sich als
Bogenlampe über Homfie ins lange Eck. Und es kam noch schlimmer: Nach einem
Fehler im Spielaufbau, als Marco Ruf den Ball von Toddy in die Hacken bekam
konnte TuRa aus dem Gewühl heraus in der 44. Minute den 0:2 Halbzeitstand
erzielen.
Doch so einfach wollte sich unser SSV nicht ergeben. Gegen den favorisierten Gast
aus Meldorf wurde in der 2 Halbzeit weiterhin bravourös gekämpft und man fand
immer besser ins Spiel. In der 51. Minute landete ein guter Schuss von Arne in die
linke Ecke, doch erneut hielt der gegnerische Torwart sehr gut. In der 55. Minute
wurde dann Kai für Hagen eingewechselt und es gab sofort eine gute Chance für Kai,
doch leider verzog er knapp links am Tor vorbei. Doch bereits eine Minute später
erzielte Kai in der 56. Minute das 1:2, als er alleine auf den gegnerischen Torwart
zulief und ihn aus 10 Metern zum Anschlusstor tunnelte. In der 75. Minute erhielten
wir dann auf halblinker Position einen Freistoß zugesprochen und Kai erzielte mit
einem abgefälschten Freistoß ins rechte untere Eck den hochverdienten und viel
umjubelten Ausgleich zum 2:2. Doch die Mannschaft wollte noch mehr und erspielte
sich noch einige Chancen. Die größte Chance hatte Tobi in der 85. Minute doch
leider konnte auch er die Kugel nicht im Tor unterbringen und so blieb es bis zum
Schluss beim 2:2 Unentschieden.
Fazit: Die Mannschaft zeigte eine tolle Leistung und man kann schon stolz darauf
sein, wie man nach einem schon verloren geglaubten Spiel zurückkam. Es gab einige
gute Aktionen im Spiel nach vorne und jeder kämpfte bis zum Schluss. Wenn man so
weitermacht, wird man sich auch retten und den Abstieg aus der Kreisklasse B
verhindern. In den kommenden Wochen gilt es an die gezeigte Leistung anzuknüpfen
und dann hoffentlich auch mal einen Dreier einzufahren. Macht weiter so, dann wird
es schon klappen.

SSV Sarzbüttel – Marner TV II 1:1 (0:1)

„Tolle Reaktion der Mannschaft“

Aufstellung:
Marco Homfeldt, Torsten Schütt, Tim Jerke, Maximilian Schay, Marco Ruf,
Stephan Thedens, Sven Torben Siebke, Marco Völzke, Mayk Ingwersen, Arne Holm,
Christoph Edel
Ersatzspieler: Marco Sierks, Hagen Meier, Tobias Stelter, Kai Vogt, Florian Neck, Jan-Olaf Magdanz

Nach einer turbulenten und ereignisreichen Woche stand gegen Marne II das nächste
Heimspiel an. Gegen den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf hoffte man, nach dem
einvernehmlichen Trainerwechsel, auf eine Reaktion der Mannschaft. Und diese
folgte auf dem Fuß. Es wurde sehr gut trainiert und mit einem Kader von 17 Spielern
ging es motiviert in die Partie. Konzentriert wurde die Aufgabe angegangen und man
kam gut ins Spiel durch eine Chance von Mayk in der 5. Minute. Der Schuss ging
übers Tor, doch das Zeichen war gesetzt. Leider wurde 5 Minuten später ein
Foulelfmeter gegen uns gepfiffen, als Tim einen Schritt zu spät kam. Marne
verwandelte den Elfmeter zum 0:1. Unsere Mannschaft ließ sich nicht von ihrem
Konzept abbringen und spielte mutig weiter nach vorne. Marne versuchte dagegen zu
halten und beide Seiten erarbeiteten sich ab und zu Gelegenheiten, welche aber nichts
einbrachten. Der SSV erlangte immer mehr Sicherheit in seinem Spiel. Toddy und
Sven Torben dirigierten die Nebenleute souverän, so dass eine gute Raumaufteilung
den Gegner zu schaffen machte. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Marco V. die
Gelegenheit zum Ausgleich als er sich über Rechts durchsetzte und nur am Torwart
des Gegners scheiterte. In der Halbzeit nahm man sich vor weiter engagiert die Partie
zu bestreiten und nach vorne zu spielen. Die 2. Halbzeit war, vor allem spielerisch,
die Beste seit langem. Es wurden zahlreiche Chancen erarbeitet. Marco V. hatte die
erste große Gelegenheit in der 51. Minute als sein Schuss aus 20 m vom Torwart an
die Latte gelenkt wurde. Die nächste folgte in der 57. als Mayk freistehend vorm
Torwart links am Tor vorbei schob. Marco R. nahm in der 63. Minute Maß und
scheiterte ebenfalls am guten Torhüter der Marner. Die Mannschaft spielte jetzt aus
einem Guss und lies dem Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Die wenigen
Gelegenheiten wurden durch Homfie souverän vereitelt. Selbst die Ecken waren an
diesem Tag sehr gefährlich und daraus entstand auch das 1:1 in der 73. Minute. Kai
hatte keine Mühe eine Ecke von Mayk mit dem Kopf zum Ausgleich zu verwerten.
Weiter wurde auf Sieg gespielt und der Wille der Mannschaft war nicht zu übersehen.
Die letzten Großchancen hatten Kai und Sven Torben nach einer Ecke. Der Torwart
hielt den Kopfball von Kai großartig, aber den Abpraller konnte Sven Torben aus
kurzer Distanz leider nicht im Tor unterbringen. Spannend blieb es bis zum Schluss.
Doch der Siegtreffer fiel leider nicht mehr.
Fazit: Spaß am Fußball, Leidenschaft und Teamgeist waren der Schlüssel zu diesem,
zwar nicht ganz erfolgreichen, aber tollen Spiel der Mannschaft. An dieser Stelle
auch ein Lob an die Auswechselspieler, die sich in den Dienst der Mannschaft stellten
und ihre Rolle mannschaftsdienlich hinnahmen. So muss es weitergehen. Die
nächsten Aufgaben können kommen, wenn man weiterhin gut trainiert, engagiert ist
und das Ziel, den Nichtabstieg, nicht aus den Augen verliert.

SV Holstein Pahlen – SSV Sarzbüttel 2:1 (1:0)

„Kein Glück in Pahlen“

Aufstellung:
Marco Homfeldt – Sven Torben Siebke, Tim Jerke, Tobias Stelter, Stephan
Thedens, Marco Ruf, Marco Völtzke, Maximilian Schay, Arne Holm, Mayk
Ingwersen, Kai – Christoph Edel
Ersatz: Florian Neck, Hagen Meier, Carsten Eikmeier, Kai Vogt

Im Vergleich mit dem Heimspiel hat sich unsere Mannschaft wirklich sehr teuer
verkauft. Gegen den Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten fehlte nicht viel
zum Punktgewinn. Von Anfang an nahm die Mannschaft die Zweikämpfe an und
versuchte auch, sich Chancen herauszuspielen. Und dies gelang. In der ersten
Halbzeit hätte Stephan zum 1:0 treffen müssen. Aus kurzer Distanz stand er
völlig frei vor dem Tor, köpfte aber über die Latte. Auch Marco Völtzke hätte
den Führungstreffer erzielen können, doch leider hatte man einfach kein Glück.
Sicherlich kam auch Pahlen hin und wieder in der Offensive zum Vorschein,
doch man sah an diesem Sonntag nicht, dass es ein Spiel des Vorletzten gegen
den Zweiten war. Als die Mannschaft schon mit den Gedanken in der Halbzeit
war, fiel dann doch noch der Führungstreffer von Pahlen. Wir hätten den Ball
bereits klären können, doch stattdessen holte sich ein Gegner den Ball. Direkt
danach pfiff der Schiri zur Halbzeit. So musste man erneut einem Rückstand
hinterherlaufen, obwohl man das Gefühl hatte mindestens gleichwertig zu sein.
In der zweiten Halbzeit ging es dann so weiter. Carsten und Kai kamen rein und
auch Flo und später Hagen wurden eingewechselt. Wir nutzen weiterhin unsere
Chancen nicht. Ede lief allein auf das Pahlener Tor zu. Überlegt wollte er den
Ball über den Torwart lupfen, doch dieser kam mit den Fingerspitzen noch an den
Ball. Ein weiterer Schreck folgte dann in der 60. Minute. Einen gegnerischen
Schuss fälschte Stephan so ab, dass er unhaltbar ins Tor ging – das 2:0. Als hätte
dies nicht bereits genügt, wurde Carsten mit „Rot“ vom Platz gestellt. Eine
Grätsche, die zwar unfraglich ein Foul darstellte, wurde aus unserer Sicht etwas
zu hart mit einer glatten roten Karte bestraft. Und auch Betreuer Olli Rahn musste
den Sportplatz verlassen, weil er sich über die Entscheidung des Schiedsrichters
beschwerte. Zehn Minuten vor Ende fiel dann noch der Anschlusstreffer. Einen
Elfmeter versenkte Ede etwas glücklich im Tor. Die Mannschaft kämpfte bis zum
Umfallen, doch auch Standards brachten nicht den gewünschten
Ausgleichstreffer. So blieb es leider beim 2:1.
Fazit: Man kann der Mannschaft außer der Schwäche im Abschluss nichts
vorwerfen. Mit etwas Glück und mehr Vertrauen in die eigene Stärke wäre heute
mindestens ein Punkt machbar gewesen. Nun muss ein Sieg gegen Marne
eingefahren werden.

SSV Sarzbüttel – MTV Tellingstedt II 0:2 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Tobias Stelter, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Marco Ruf, Marco Völtzke, Stephan Thedens, Maxi Schay, Mayk Ingwersen
Sturm: Arne Holm, Christoph Edel

Auswechslung:
45. Minute Kai Vogt für Marco Ruf,
64. Minute Hagen Meyer für Maxi Schay,
70. Minute Florian Neck für Tim Jerke

Am Ende stand es 2 : 0 für Tellingstedt. Wieder steht unsere
Mannschaft mit leeren Händen da. Auch nach diesem Spiel standen
enttäuschende Gesichter auf dem Platz. Die Mannschaft hatte sich so
viel vorgenommen. Gegen Tellingstedt sollten die Punkte zu Hause
bleiben. Homfi musste sich in der 13. Minute richtig strecken, er
konnte den Ball aus 5 Metern zur Ecke abwehren.
In der 30. Minute das 0:1. Durch ein Eigentor von Sven Torben. Eine
Flanke, die Sven Torben per Kopf abwehren wollte, rauschte unhaltbar
für Homfie ins eigene Tor. Ein Freistoß, eine Minute später, von Marco
Völtzke, verfehlte nur knapp das Tor.
In der zweiten Halbzeit versuchte unsere Mannschaft auf den
Ausgleich zu spielen. Sie erhöhte den Druck. Ein Rückpass, der zu
kurz von Tobi auf Homfie gespielt wurde, nutzte ein Tellingstedter
Spieler zum 0 : 2 . Nach dem 0 : 2 lief bei unserer Mannschaft nicht
mehr viel zusammen. Tellingstedt verwaltete sehr geschickt. In der 90.
Minute hatte Kai noch die Chance zu verkürzen. Sein Heber über den
Tellingstedter Torwart verfehlte nur knapp das Tor.

SSV Sarzbüttel – FC Offenbüttel II 0:0 (0:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Sven Torben Siebke, Tim Jerke, Tobias Stelter
Mittelfeld: Stephan Thedens, Carsten Eikmeier, Florian Neck,
Marco Völtzke, Mayk Ingwersen
Sturm: Christoph Edel, Arne Holm

Auswechslung:
59. Minute Hagen Meier für Tim Jerke,
70. Minute Marco Ruf für Carsten Eikmeier,
75. Minute Steffen Sierk für Arne Holm,
80. Minute Jan Olaf Magdanz für Mayk Ingwersen

In einem mäßigen Spiel stand es am Ende 0:0! Beide Mannschaften
standen in der Defensive sehr gut und ließen wenig oder keine Chancen
zu. Offenbüttel hatte noch kein Vorbereitungsspiel gespielt. Sie
mussten gleich in die Punktspiele starten. Unsere Mannschaft konnte in
der Woche noch gegen den FC Burg spielen und das Testspiel mit 3:1
gewinnen. Die Platzverhältnisse ließen Spiele sowie Training nicht
richtig oder nur selten zu. Deshalb fanden beide Mannschaften nicht
ins Spiel. Das Zusammenspiel unserer Mannschaft ließ spielerisch
einiges vermissen. Kämpferisch hielt sie klasse dagegen. Eckstöße oder
Freistöße waren zu ungenau vor das Tor geschlagen worden, so dass
keine Gefahr vor dem Offenbüttler Tor entstand. Eine Chance für
Offenbüttel und eine Chance für Sarzbüttel konnte man am Ende
notieren. Ob es am starken Wind lag oder am Fehlen von Kai Vogt, auf
jeden Fall muss die Mannschaft sich strecken. Kai Vogt, der gegen
Tellingstedt wieder dabei sein wird, wird dringend gebraucht. Die
nächsten Spiele müssen Punkte bringen, um den Anschluss zum
Mittelfeld, nicht abreißen zu lassen.

SV Epenwöhrden – SSV Sarzbüttel 4:1 (2:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Tobias Stelter, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Stephen Thedens, Marco Ruf, Mayk Ingwersen, Arne
Holm, Marco Völtzke
Sturm: Christoph Edel, Kai Vogt

Einwechslung:
46. Minute Jan Wollesen für Mayk Ingwersen,
46. Minute Nino Grewe für Marco Ruf,
60 Minute Jan Olaf Magdanz für Stephan Thedens

Haarsträubende Fehler unserer Mannschaft nutzte Epenwöhrden zum4:1 Sieg!
Auswärts ist nichts zu holen. Wieder ging unsere Mannschaft in
Führung. In der 10. Minute brachte Marco Völtzke mit seinem
Freistoßtor die 1:0 Führung. Diese Führung hielt zehn Minuten. Durch
einen Abspielfehler von Stephan war unsere Mannschaft in
Vorwärtsbewegung. Dies nutzte Epenwöhrden eiskalt zum 1:1
Ausgleich. Die Gelb-Rote Karte für Marco Völtzke war unberechtigt,
zumindest die erste gelbe war nicht berechtigt. Nun kam der schwer
bespielbare Platz hinzu und die Unterzahl machte es nicht einfacher.
Epenwöhrden nutzte kurz vor der Halbzeitpause ihre Chance zum 2:1
in der 44. Minute.
In Unterzahl kam unsere Mannschaft in der zweiten Hälfte besser ins
Spiel. Kam aber nicht so richtig gefährlich vor das Epenwöhrdener Tor.
Das Anrennen machte müde Beine. Unsere Mannschaft hat
aufopferungsvoll gekämpft und wir hätten einen Punkt verdient gehabt.
Wenn man im Aufbauspiel Fehlpässe macht, wird dies meistens
bestraft. Epenwöhrden hat eine gute Offensive und war clever und
machte in der 81. Minute das entscheidende 3:1 und in der 90. Minute
sogar noch das 4:1.

SSV Sarzbüttel – SG Eider 2:2 (2:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerk, Tobias Stelter, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Marco Völtzke, Mayk Ingwersen,
Arne Holm, Christoph Edel
Sturm: Kai Vogt, Jan Olaf Magdanz

Auswechslung:
22. Minute Nino Grewe für Arne Holm,
29. Minute Stephan Thedens für Jan Olaf Magdanz,
60. Minute Maxi Schay für Stephan Thedens

2:2 Endstand! Unsere Mannschaft schlug sich prima gegen den
Tabellenzweiten. Guter Start! Schon in der 5. Minute hatte Mayk die
erste Chance, doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Der rechte
Fuß ist nicht sein starker Fuß. In der 14. Minute das 1:0 für den SSV.
Nach einem Freistoß von Sven Torben auf Kai konnte Kai unsere
Mannschaft in Führung bringen. Eider konnte schnell in der 16. Minute
zum 1:1 ausgleichen. Nino kam für Arne in der 22. Minute ins Spiel.
Arne hatte Gelb und stand kurz vor der Gelb-Roten Karte. Kurz darauf
kam Stephan Thedens zu seinem ersten Einsatz und machte seine
Sache klasse. Das 2:1 fiel in der 38. Minute. Marco Völtzke holte
wieder seinen Hammer raus. Mit seinem starken linken Fuß haute er
den Freistoß unhaltbar für den Eider Torwart ins Tor. Mit der Führung
ging unsere Mannschaft in die Halbzeitpause.
Nach der Pause setzte unsere Mannschaft ihr gutes Spiel fort. Ede hatte
die nächste Möglichkeit, aber sein Schuss verfehlte nur knapp das Tor.
Ein Ballverlust im Mittelfeld nutzte Eider zum Konter und glich zum
2:2 in der 55. Minute aus. Beide Mannschaften versuchten auf Sieg zu
spielen, nur weitere Tore wollten nicht fallen. Unserer Mannschaft
fehlt die Cleverness, um auch ein Spiel gegen Eider über die Runden
zu bringen.

TSV Büsum – SSV Sarzbüttel 5:1 (2:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Hagen Meier, Tim Jerke, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Marco Ruf, Tobias Stelter, Mayk Ingwersen, Arne Holm, Marco Völtzke, Christoph Edel
Sturm: Jan Olaf Magdanz

Auswechslung:
35. Minute Steffen Sierk für Tobias Stelter,
60. Minute Nino Grewe für Jan Olaf Magdanz,
70. Minute Jan Wollesen für Arne Holm

Nach 1:0 Führung noch 1:5 in Büsum verloren! Wieder eine schnelle
Führung, wie bereits im Heimspiel der letzten Woche gegen
Neuenkirchen. Unsere Mannschaft ging in der 9. Minute in Führung.
Eine Flanke von Mayk verlängerte Ede mit dem Kopf zu Jan Olaf und
der war zur Stelle und schob den Ball eiskalt ins Tor. Bis zum
Ausgleich in der 18. Minute sah alles prima aus. In der Defensive
haben wir gut gestanden und keine Chancen für Büsum zugelassen.
Auch im offensiven Bereich hatte unsere Mannschaft gute Ansätze
gezeigt. ABER NUR 18 MINUTEN LANG! Dann fiel der Ausgleich
per Freistoß. Homfie machte bei hierbei keine gute Figur. Der Ball
rutschte ihm durch die „Hosenträger“ zum 1:1 ins Tor. Nach dem
Ausgleich fand unsere Mannschaft nicht mehr ins Spiel. Büsum ließ
Ball und Gegner laufen. Nach einem Freistoß in der 36. Minute lässt
Homfie unglücklich den Ball abklatschen. Ein Büsumer Spieler war zur
Stelle und erzielte das 2:1.
Unsere Mannschaft machte wieder zu viele Fehler. Auch Sven Torben
ließ sich anstecken. Einen Fehlpass von ihm nach einem Freistoß in der
eigenen Hälfte, nutze Büsum in der 52. Minute zum 3:1. Unsere
Mannschaft musste in der 82. Minute das 4:1 und in der 85. Minute das
5:1 hinnehmen.
Nur 18 Minute guten Fußball zeigen, ist zu wenig! Die Mannschaft
muss geschlossener und wirklich als Mannschaft auftreten!

SSV Sarzbüttel – Neuenkirchener SC 2:3 (2:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Hagen Meier, Tim Jerke, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Marco Ruf, Marco Sierks, Jan Wollesen, Arne Holm, Marco Völtzke
Sturm: Christoph Edel, Jan Olaf Magdanz

Auswechslung:
Tobias Stelter 46. Minute für Marco Sierks,
Nino Grewe 60. Minute für Jan Olaf Magdanz,
Mayk Ingwersen 70. Minute für Arne Holm
Am Ende stand es 2:3 für Neuenkirchen. Eine Niederlage, die nicht
nötig tat! Es fing gut an mit einem Freistoß, der direkt verwandelt
wurde in der 4. Minute von Magge. Der Ball ging durch Freund und
Feind zur 1:0 Führung ins Tor. Die frühe Führung tat der Mannschaft
gut. Die Mannschaft hielt Neuenkirchen weit weg vom eigenen Tor.
Neuenkirchen kam nicht ins Spiel und tat sich schwer gegen eine gut
stehende Mannschaft des SSV. In der 40. Minute hatte Homfie eine
Flanke unterschätzt. Aber auch seine Vorderleute sahen bei der Aktion
nicht gut aus. Nicht energisch genug ging man zum Ball. Ein
Neuenkirchener Spieler konnte den Ball zum 1:1 einschieben. Unsere
Mannschaft ließ sich nach dem 1:1 nicht aus dem Spiel bringen. Ede,
der ein prima Spiel machte, wurde in der 45. Minute Klasse angespielt.
Er hämmerte den Ball kurz vor der Halbzeitpause zum 2:1 ins Tor.
In der zweiten Halbzeit kam eine andere Neuenkirchener Mannschaft
aus der Kabine. Sie machte mächtig Druck und kam ein ums andere
Mal gefährlich vor das SSV Tor. Bis zur 75. Minute hielt die 2:1
Führung. Ein Ballverlust im Mittelfeld unserer Mannschaft brachte das
2:2 für Neuenkirchen. Drei Minuten später wieder ein Ballverlust und
wieder war unsere Mannschaft in der vorwärts Bewegung. Unsere
Abwehr sah bei beiden Treffern unglücklich aus, weil unser Mittelfeld
zu einfache Ballverluste im Aufbauspiel hat. In drei Minuten wurde der
sichere Sieg verspielt!

Ostroher SC – SSV Sarzbüttel 3:1 (1:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Marco Völtzke, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Marco Ruf, Tobias Stelter, Hagen Meier, Maxi Schay, Arne Holm
Sturm: Kai Vogt, Nino Grewe

Auswechslung:
50. Minute Jan Olaf Magdanz für Nino Grewe,
68. Minute Florian Neck für Marco Ruf

3:1 verloren! In Ostrohe zeigte unsere Mannschaft eine schwache
Leistung: Sie hatte zwei Gesichter – gegen Lohe zeigte sie gutes,
kampfbetontes Spiel und gegen Ostrohe war besonders in der
ersten Halbzeit davon nicht viel zu erkennen. Ostrohe zeigte, wer
Herr im Hause ist. Sie nahmen dieses Spiel ernst und waren auch
spielerisch im Vorteil. Ostrohe war immer ein Tick schneller am
Ball. Sie waren auch gefährlicher vor dem Tor. Auch in der 22.
Minute schalteten sie schnell von Abwehr auf Angriff und mit
einem satten Schuss ins untere Toreck (unhaltbar für Homfie),
ging Ostrohe mit 1:0 in Führung.
Unsere Mannschaft fand erst in der zweiten Halbzeit ins Spiel.
Ostrohe ließ unserer Mannschaft mehr Raum zum Spielen. In der
58. Minute setzte Jan Olaf Magdanz nach und konnte das 1:1
erzielen. Die Freude dauerte nicht lange. In der 60. Minute ging
Ostrohe wieder in Führung. Ostrohe nahm nach der 2:1 Führung
das Spiel wieder in die Hand. In der 72. Minute legten sie noch
einen drauf und erhöhten auf 3:1. Das war zu wenig! Unsere
Mannschaft tat zu wenig um mindestens einen Punkt aus Ostrohe
mitzunehmen!

SSV Sarzbüttel – TSV Lohe-Rickelshof 2:1 (1:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Hagen Meier, Tobias Stelter, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Marco Ruf, Jan Wollesen, Arne Holm, Christoph Edel
Sturm: Kai Vogt, Nino Grewe

Auswechslung:
60. Min. Sören Postel für Tobias Stelter
65. Minute Marco Sierks für Nino Grewe
70. Minute Jan Olaf Magdanz für Kai Vogt

2:1 gewonnen! Am Ende war der Sieg gegen Lohe glücklich!
Lohe machte in der ersten viertel Stunde mächtig Druck. Unsere
Mannschaft überstand die Phase mit viel Dusel. Lohe hatte
mehrere Chancen in Führung zu gehen. Mit einem langen
Abschlag von Sven Torben konnte Nino zwei Abwehrspieler
blocken, der Ball kam zu Kai und Kai hatte freie Bahn zum 1:0 in
der 20. Minute. Bis zur Halbzeit war unsere Mannschaft
überlegen und konnte mehrere Chancen heraus spielen.
Nach der Halbzeitpause hatte Lohe eine andere Mannschaft auf
dem Platz. Vielleicht hatten sie gedacht, dass man ganz einfach
die Punkte aus Sarzbüttel mitnehmen kann. Sie gaben mächtig
Gas. In der 50. Minute fiel der Ausgleich zum 1:1. Sie setzten
unsere Mannschaft in unserer Hälfte fest. Mit einigen
Gegenstößen kam unsere Mannschaft nur selten in der zweiten
Halbzeit vor das Tor von Lohe. Lohe setzte nun alles auf eine
Karte, sogar der Torwart rückte mit auf. Wer viele Chancen nicht
nutzt, wird meistens bestraft. In der 90. Minute konnte Ede den
Ball behaupten und nach einer genauen Flanke konnte Maxi, per
Kopf, das entscheidende Tor zum 2:1 erzielen.

TuRa Meldorf II – SSV Sarzbüttel 6:0 (5:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Florian Neck, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Marco Ruf, Marco Völtzke, Arne Holm, Mayk Ingwersen, Maxi Schay
Sturm: Jan Wollesen, Kai Vogt

Auswechslung:
46. Minute Christoph Edel für Marco Ruf,
46. Minute Tobias Stelter für Mayk Ingwersen,
60. Minute Nino Grewe für Maxi Schay

Nichts zu holen gab es bei TuRa Meldorf! Am Ende stand es 6:0!
Das Ergebnis geht voll in Ordnung, da unsere Mannschaft am Abend
vorher kräftig gefeiert hat. Mangelnde Einstellung und viel zu spätes
Erscheinen in Meldorf führten dazu, dass dieses Spiel gründlich in die
Hose ging. Ein durch Homfie verschuldeter Foulelfmeter, der unnötig
war, führte in der 11. Minute zum 1:0 für Meldof. In der 15. Minute
fiel das 2:0 für Meldorf sowie in der 19. Minute das 3:0. Bei diesen
Toren standen einige Spieler neben sich und waren nicht in der Lage
schneller einzugreifen. In der 27. Minute und in der 30. Minute fielen
das 4:0 und das 5:0. Es war unglaublich, denn innerhalb von 20
Minuten kassierten wir 5 Tore. Somit war das Spiel schon nach 30.
Minuten entschieden. Traurig aber wahr!
Erst in der 62. Minute hatte unsere Mannschaft die erste Chance durch
Ede. In der 72. Minute verschoss Sven Torben einen Foulelfmeter
(Foul an Ede). Das 6:0 für Meldorf fiel dann in der 81. Minute.
Damit wir die nächsten Punkte nach Hause holen können, ist es
wichtig, dass die Spieler ihre Einstellung ändern, damit so ein Spiel,
wie in Meldorf, nicht noch einmal vorkommt!

SSV Sarzbüttel – Bargenstedter SC 2:1 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Marco Sierks
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Marco Völtzke, Hagen Meier, Maxi Schay, Mayk Ingwersen
Sturm: Kai Vogt, Florian Neck

Auswechslung:
40. Minute Jan Wollesen für Hagen Meier,
70. Minute Marco Ruf für Marco Völtzke

2:1 gewonnen! Das Derby gegen Bargenstedt zog am Freitagabend
viele Zuschauer auf den Sportplatz nach Sarzbüttel. In einem
packenden Spiel, in dem es hin und her ging, hatte Bargenstedt den
besseren Start. Die erste Chance in der 23. Minute konnte Homfie noch
abwehren. In der 32. Minute war er machtlos. Magge hatten den Ball
falsch eingeschätzt. Er unterlief den Ball, so konnte ein Bargenstedter
Spieler frei vor Homfie, zum 0:1 für Bargenstedt einschieben. Zwei
Minuten später hatte Flo die Möglichkeit zum Ausgleich. Nach einer
Flanke von Mayk traf Flo den Ball nicht richtig, er verfehlte nur knapp
das Tor. In der 37. Minute der Ausgleich. Nach einem Zuspiel von Kai
konnte Völtzi mit seinem linken Hammer das 1:1 erzielen. In der 40.
Minute musste Hagen verletzt ausgewechselt werden. Somit kam Jan
Wollesen, Neuzugang vom Heider SV, zu seinem ersten Einsatz für
den SSV. Mit dem 1:1 ging es dann in die Halbzeit.
In der 70. Minute wurde auch der zweite Neuzugang eingewechselt.
Marco Ruf kam für Völtzi ins Spiel. Völtzi musste mit Krämpfen
ausgewechselt werden. Die Führung für den SSV fiel in der 72.
Minute. Ein klasse Pass von Maxi auf Kai, der sich dann die Chance
nicht nehmen ließ und zum 2:1 einschob. Hektisch wurde es in der
Schlussphase, weil Bargenstedt es noch einmal wissen wollte. Nach
wiederholtem Foulspiel musste Carsten in der 89. Minute den Platz mit
der Gelb-Roten Karte verlassen. Unsere Mannschaft hinterließ einen
tollen Eindruck und nahm 3 wichtige Punkte mit.

SSV Sarzbüttel – TSV Linden 0:2 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Marco Sierks
Mittelfeld: Florian Neck, Marco Völtzke, Tobias Stelter,
Hagen Meier, Mayk Ingwersen
Sturm: Kai Vogt, Jan Olaf Magdanz

Auswechslung:
35. Minute Stephen Sierk für Tobias Stelter

Schlecht gespielt und am Ende 2:0 verloren! Nach dem guten
Spiel in Marne wollte die Mannschaft gegen Linden nachlegen
und die drei Punkte in Sarzbüttel behalten. Wieder fehlten Spieler
wie z. B. Carsten und Maxi und die Mannschaft musste wieder
umgestellt werden. Linden stand in der Defensive gut und so fand
das Spiel hauptsächlich vor der Abwehr von Linden statt. Die
erste nennenswerte Chance hatte Jan Olaf in der 26. Minute mit
einem Schuss aus 16. Metern. Er verfehlte nur knapp das Tor. Mit
seinem Kopfball in der 34. Minute hatte Jan Olaf die zweite
Chance unsere Mannschaft in Führung zu bringen, er verfehlte
auch hier nur knapp das Tor. Das 0:1 in der 42. Minute fiel, weil
sich die Spieler durch einen Zuruf vom Trainer haben ablenken
lassen. Den ersten Schuss konnte Homfie noch abwehren, den
Nachschuss jedoch nicht, weil unsere Abwehr zu passiv daneben
stand.
In der zweiten Halbzeit hatte sich die Mannschaft viel
vorgenommen, man wollte sich steigern. In der 70. Minute hatte

Kai mit einem Falldrehschuss die Chance zum 1:1 auszugleichen,
doch einem Lindener Spieler gelang es, den Ball auf der Linie
abzuwehren. Durch einen Konter in der 85. Minute, bei dem die
Abwehr bis auf Magge zu weit nach vorne gerückt war, gelang es
einem Lindener Spieler an Magge vorbei zu ziehen. Mit einem
Lupfer über Homfie erzielte er das entscheidende 0:2 für Linden.

Marner TV II – SSV Sarzbüttel 0:5 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Marco Sierks
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Marco Völtzke, Mayk Ingwersen,
Hagen Meier, Maxi Schay
Sturm: Kai Vogt, Florian Neck

Auswechslung:
75. Minute Simon Alpen für Florian Neck,
80. Minute Tobias Stelter für Carsten Eikmeier

!!!!!DIE ERSTEN PUNKTE SIND DA!!!!!!
Ein klarer 5:0 Sieg in Marne! Mit gemischten Gefühlen fuhr unsere
Mannschaft nach Marne. Die Umstellung; Marco Völtzke ins defensive
Mittelfeld und Maxi ins offene Mittelfeld zu stellen, trug Früchte.
Ebenso wie die Umstellung Kai wieder als Sturmspitze zu bringen.
Kai, der die letzten Spiele als Libero spielen musste, weil Sven Torben
sich verletzt hatte, fühlte sich im Sturm pudelwohl. Magge, der nach
langer Pause wieder zur Verfügung stand, machte als Libero ein gutes
Spiel. In der 9. Minute nach einer Flanke von Hagen auf Marco
Völtzke brachte Marco den Ball vor das Tor, wo Kai goldrichtig stand
und zum 1:0 einschob. Beim 2:0 in der 30. Minute spielte Maxi einen
tollen Pass in den Lauf von Kai. Der hatte dann wenig Mühe sein
zweites Tor zu erzielen. Die Mannschaft ließ Marne nicht ins Spiel
kommen und erkämpfte sich im Mittelfeld Übergewicht. Unsere
Mannschaft hatte mehrere gute Chancen das Ergebnis in der ersten
Hälfte zu erhöhen.
Auch in der zweiten Hälfte spielte unsere Mannschaft weiter auf das
Marner Tor. In der 48. Minute machte Kai sein drittes Tor. Er traf aus
der Drehung, nach einer Flanke von Völtzi zum 3:0. Nach einem
Eckball von Völtzi konnte Flo per Kopf, mit Hilfe eines Marner
Spielers, das 4:0 in der 71. Minute erzielen. Auch Magge trug sich in
die Torschützenliste ein. Einen Handelfmeter in der 75. Minute nutzte
Magge zum 5:0. Marne hatte keinen guten Tag erwischt.

SSV Sarzbüttel – SV Holstein Pahlen 0:5 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Kai Vogt
Mittelfeld: Florian Neck, Marco Völtzke, Hagen Meier, Mayk
Ingwersen, Maximilian Schay, Christoph Edel
Sturm: Arne Holm

Auswechslung:
29. Minute Steffen Sierk für Hagen Meier,
73. Minute Jan Olaf Magdanz für Maxi Schay,
80. Minute Tobias Stelter für Marco Völtzke

Das Spiel war eigentlich schon nach einer Minute entschieden.
Eine rote Karte für Ede wegen einer Tätlichkeit machte es schwer
gegen den Tabellenführer aus Pahlen zu bestehen. Am Ende stand
es 5:0 für Pahlen. Nach einer zusätzlichen roten Karte für Arne in
der 58. Minute musste man Angst haben, nicht zu hoch zu
verlieren. In Unterzahl kämpfte unsere Mannschaft und konnte
gut mithalten. Nach dem 0:1 in der 32. Minute war ein Bisschen
die Luft raus. Das 0:2 fiel in der 49. Minute und in der 50. Minute
das 0:3.
Ein Lob für die kämpferische Leistung unserer Mannschaft, die
den Kopf auch nach dem 0:3 nicht hängen ließ. Die rote Karte
gegen Arne in der 58. Minute war nicht berechtigt. Ein ganz
normaler Zweikampf, wobei ein Pahlener Spieler zu Boden fiel,
ahndete der Schiedsrichter mit einer roten Karte und sorgte damit
bei allen für sehr viel Erstaunen. Das 0:4 in der 68. Minute und
das 0:5 in der 80. Minute waren nicht mehr zu verhindern. Ein
großes „Danke“ an Homfie, der mit tollen Paraden Schlimmeres
verhinderte und ein großes „Danke“ an die Mannschaft, die alles
gegeben hat, das „Ergebnis im Rahmen zu halten“.

MTV Tellingstedt II – SSV Sarzbüttel 3:0 (1:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Kai Vogt, Tobias Stelter, Christoph Ehlers
Mittelfeld: Tim Jerke, Florian Neck, Arne Holm, Simon Alpen, Christoph Edel
Sturm: Marco Völtzke, Jan Olaf Magdanz

Auswechslung:
46. Minute: Steffen Sierk für Jan Olaf Magdanz

Ohne Sven Torben, Maxi, Carsten, Hagen, Nino und Mayk fuhr man nach
Tellingstedt. Steffen und Jan Olaf mussten länger arbeiten. So musste unsere
Mannschaft mit nur 10 Mann anfangen. Jan Olaf kam nach 10. Minuten als elfter
Spieler ins Spiel. 3:0 stand es am Ende für Tellingstedt. Eine unnötige Niederlage.
In der ersten Halbzeit hätte man 4 oder 5:0 führen müssen. Auch ohne die 6
aktuellen Stammspieler trat unsere Mannschaft in der ersten Halbzeit gut auf. Ob
Arne, Ede oder Marco Völtzke – alle hatten hundertprozentige Chancen, aber alle
wurden nicht genutzt. Die Spieler, die auf dem Feld standen, haben sich voll in
den Dienst der Mannschaft gestellt. Sie haben gekämpft und alles gegeben. Aber
wie es so ist, wer die Chancen nicht nutzt, wird am Ende bestraft. Mit dem
Halbzeitpfiff fiel das 1:0 für Tellingstedt. Tobi und Homfi sahen bei der Aktion
nicht gut aus.
In der zweiten Halbzeit war das Spiel anders. Tellingstedt witterte seine Chance
und die Kräfte unserer Mannschaft schwanden. Beim 2:0 in der 70. Minute
konnte Homfie bei einer Flanke den Ball nicht festhalten. Der Ball glitt ihm durch
die Hände und fiel hinter ihm ins Tor. Beim 3:0 hatte Tobi ein Blackout – statt
nach vorne oder zur Seite abzuwehren, schlug er den Ball gegen Homfie und von
Homfie ging der Ball zu einem Tellingstedter Spieler, der nur noch einzuschieben
brauchte. Kein Vorwurf an die Mannschaft. Höchstens, dass man in der ersten
Halbzeit zuviel Kraft gelassen hat, kann man kritisieren. Mit der kompletten
Mannschaft hätte man mehr wechseln können.

SSV Sarzbüttel – SV Epenwöhrden 1:3 (0:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Sven Torben Siebke, Maxi Schay, Tobias Stelter
Mittelfeld: Florian Neck, Hagen Meier, Tim Jerke, Mayk Ingwersen, Christoph Edel
Sturm: Arne Holm, Marco Völtzke

Auswechslung:
25. Minute Christoph Ehlers für Tobias Stelter,
42. Minute Kai Vogt für Christoph Ehlers,
65. Minute Jan Olaf Magdanz für Mayk Ingwersen

Nach der Niederlage in Offenbüttel hatte sich die Mannschaft viel
vorgenommen. Mindestens ein Punkt sollte in Sarzbüttel bleiben. Am
Ende stand es 3:1 für Epenwöhrden.
Das Spiel begann mit einer Drangperiode von Epenwöhrden, doch wir
hielten dagegen. Danach fand unsere Mannschaft besser ins Spiel und
kam zu Chancen. Nach einem Freistoß von Sven Torben hatte Ede per
Kopf die Möglichkeit, den ersten Treffer des Spiels zu erzielen. Auch
Arne und Völtzi hatten gute Möglichkeiten unsere Mannschaft in
Führung zu bringen. Mit dem 0:0 ging man in die Halbzeitpause.
Nach der Halbzeitpause übernahm Epenwöhrden wieder das
Kommando und es dauerte nicht lange bis wie in Rückstand gerieten.
In der 51. Minute erzielte Epenwöhrden das 1:0. Das 2:0 fiel kurz
darauf in der 60. Minute. Bei beiden Gegentreffern waren sich unsere
Abwehrspieler nicht einig. Kai verkürzte in der 76. Minute auf 1:2.
Unsere Mannschaft hoffte nun und spielte auf den Ausgleich.
Unnötigerweise fiel dann das entscheidende 3:1. Man stand wieder zu
weit weg von den Gegenspielern. So konnte Epenwöhrden in unserem
Strafraum frei kombinieren und das 3:1 erzielen.

FC Offenbüttel II – SSV Sarzbüttel 2:1 (0:0)

Aufstellung:
Marco Homfeldt – Tobias Stellter, Sven Torben Siebke, Carsten Eikmeier, Maximilian
Schay, Mayk Ingwersen, Florian Neck, Marco Völtzke, Arne Holm, S. Sierk, Tim Jerke,
Kai Vogt,Kai Christoph Edel

Auswechslungen:
31. Min.: Jerke für Edel
38. Min.: Vogt für Sierk,
54. Min.: Neck für Holm
80. Min.: Sierk für Neck

Ein Distanzschuss in der 6. Min. von Carsten aus war die erste Chance des Spiels. Kurz danach
fälschte Sven-Torben einen Freistoß ab, den Torwart Marco H. klasse entschärfen konnte. In der
17. Min. war der Ball dann im Tor des SSV, aber der Schiri pfiff abseits und so blieb es beim 0:0.
Nachdem der SSV die ersten 10 Minuten überlegen war, gab es nun ein Übergewicht für den FCO.
Nach einem Schuss aus 20 Metern konnte Sven- Torben den Ball so abfälschen, dass der Ball gegen
die Torlatte prallte. Den Nachschuss lenkt der an dem Tag sehr starke Homfie an den Pfosten. 15
Minuten vor Ende der 1. tankte sich Marco Völtzke durch die Hälfte des FCO und konnte den Ball
für Carsten vorlegen. Den Torschuss von Carsten konnte der Torwart des FCO zur Ecke abwehren.
Kurz vor Ende der Halbzeit folgte dann eine weitere Glanzparade von Marco H., den Nachschuss
klärt Sven Torben auf der Linie.
Kurz nach Wiederanpfiff sahen die SSV-Anhänger einen klarer Elfmeter für den SSV, Arne Holm
wurde im Strafraum runtergedrückt – der Schiri sah ein Foul Arnes und so gab einen Freistoß gegen
den SSV. In der 57. Minute fiel dann das 0:1 für den SSV. Carsten schoss aus 25 Metern, der
Torhüter konnte den Ball nur nach vorne abprallen lassen und dort stand Kai perfekt und netzte den
Nachschuss aus 5 Metern ein. Anschließend machte der Gegner immer mehr Druck, man sah auf
unserer Seite nur Befreiungsschläge. So fiel dann folgerichtig das 1:1 in der 71. Minute. In der SSVAbwehr
war ein riesiges Loch, sodass der Offenbüttler Stürmer sich nur noch eine Ecke aussuchen
musste. In der 71. Min fiel das 1:1. Ein riesiges Loch in der Abwehr des SSV und der völlig
freistehende Stürmer muss sich nur noch die Ecke aussuchen. Die Schiedsrichterentscheidungen
wurden indes immer umstrittener. So sahen nicht nur die SSV-Fans einen glasklaren Elfmeter für
den SSV als Kai im Strafraum so offensichtlich gezogen wurde, dass er sichtlich nicht mehr von der
Stelle kam. In der 85. Min. pfeift der Schiri schließlich einen Handelfmeter für den FCO. Maxi will
den Ball klären, erwischt ihn unglücklich, wobei er ihm an die Hand sprang. Der Schütze
verwandelt sicher – 2:1 für den FCO. In der letzten Minute kamen wir nur zu einer letzten Chance
durch Mayk Ingwersen, die jedoch vom FCO Keeper pariert wurde.

Fazit: Mit einem besseren und glücklicheren Händchen des Schiedsrichters hätte der SSV ein
Unentschieden verdient gehabt. Dennoch geht auch der Sieg aufgrund der Anzahl der Großchancen
in Ordnung.

vorher...

vorher…

nachher...

nachher…

Torschützenliste

Kai Vogt 15 Tore
Marco Völtzke 14 Tore
Sven Torben Siebke 6 Tore
Florian Neck 3 Tore
Christoph Ehlers 3 Tore
Mayk Ingwersen 3 Tore
Maximilian Schay 3 Tore
Carsten Eikmeier 3 Tore
Arne Holm 2 Tore
Thorsten Schütt 2 Tore
Nino Grewe 1 Tor
Sören Postel 2 Tor
Hagen Meier 1 Tor
Marko Sierks 1 Tor
Eigentore des Gegners 1 Tor

Spielberichte

SSV Helse – SSV Sarzbüttel 2:3 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tobias Stelter, Maxi Schay, Thorsten Schütt, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Hagen Meier, Sören Postel, Marco Sierks, Mayk Ingwersen
Sturm: Marco Völtzke, Kai Vogt

Auswechslung:
38. Minute Arne Holm für Thorsten Schütt,
63. Minute Nino Grewe für Kai Vogt

Am Ende stand es 3:2! Helse hatte die letzten Spiele alle gewonnen. Unsere
Mannschaft ging sehr konzentriert ins Spiel, sie wollte dieses Spiel gewinnen.
Helse musste dieses Spiel gewinnen, denn sie brauchten die Punkte gegen den
Abstieg. Unsere Mannschaft hatte den besseren Start. Gleich mehrere
Chancen wurden heraus gespielt. Marco hatte sich über links durchgesetzt,
sein Schuss prallte vom Pfosten zu Kai, der dann keine Mühe hatte, den Ball
zum 1:0 in der 25. Minute über die Linie zu schießen.
Die Mannschaft versuchte auf das 2:0 zu spielen. Das gelang aber erst in der
51. Minute durch einen Hand-11-Meter, geschossen von Sven Torben. Durch
ein blödes Kontertor verkürzte Helse in der 53. Minute auf 1:2. Marco, der ein
gutes Spiel machte, hielt einfach mal drauf und sein Schuss wurde in der 60.
Minute zum 3:1 abgefälscht. Für den Torwart von Helse war der Schuss nicht
zu halten. Spannend wurde es in der Schlussphase. Helse kam noch zum
Anschlusstreffer. Sie setzten noch mal nach, um noch den Ausgleichstreffer zu
erzielen. Unsere Abwehr hielt aber den verdienten Sieg fest!

SV Hochdonn – SSV Sarzbüttel 3:0 (1:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tobias Stelter, Marco Völtzke, Thosten Schütt, Sven Torben Siebke
Mitttelfeld: Hagen Meier, Mayk Ingwersen, Kai Vogt, Sören Postel
Sturm: Arne Holm, Nino Grewe

Auswechslung:
Delf Schmidt für Nino Grewe

0:3 in Hochdonn verloren. Unsere Mannschaft wurde kalt erwischt.
Schon in der 2. Minute fiel das 1:0 für Hochdonn. Durch einen schnell
vorgetragenen Spielzug wurde unsere Abwehr ausgespielt. Nach dem 0:1
erholte sich die Mannschaft und hielt voll dagegen. Tobi hatte einen klasse
Tag erwischt und Peter bis auf die 83. Minute komplett ausgeschaltet! Tobi
war immer einen Tick schneller am Ball und so konnte Peter Lausen nicht
sein gefährliches Spiel für Hochdonn einbringen. Auch Sören konnte eine
tolle Leistung in diesem Spiel gegen Hochdonn abliefern. Er räumte vor
der Abwehr alles ab. Durch mehrere Ausfälle: Carsten krank, Maxi
Meisterfeier in Dortmund, Tim krank, Magge eingeladen und Diddi nicht
abgemeldet fehlten 5 Spieler für die Defensive und die konnte unsere
Mannschaft am heutigen Tag gegen Hochdonn nicht ersetzen.
In der 2. Halbzeit konnte unsere Mannschaft mithalten. Die beiden
Gegentore in der 63. Minute und in der 83. Minute waren unnötig. Aber
alles in allem geht der Sieg von Hochdonn in Ordnung. Wir hätten gerne
einen Punkt aus Hochdonn mitgenommen um die Meisterschaft offen zu
halten.

SSV Sarzbüttel – SV Hemme 4:1 (3:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tobias Stelter, Christoph Ehlers, Thosten Schütt, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Sören Postel, Carsten Eikmeier, Hagen Meier, Nino Grewe
Sturm: Marco Völtzke, Kai Vogt

Auswechslung:
46. Minute Mayk Ingwersen für Nino Grewe,
Arne Holm für Hagen Meier,
Maxi Schay für Tobias Stelter,
65. Minute Marko Sierks für Thorsten Schütt

Gegen Hemme wollte unsere Mannschaft den Aufstieg perfekt machen. Das gelang
auch! Mit einer überzeugenden Leistung gewann unsere Mannschaft mit 4:1. Nach
20 Minuten war das Spiel entschieden. Hemme hatte an diesem Tag nicht viel
entgegen zu setzen. Sören konnte sich klasse durchsetzen und in der 2. Minute mit
einem Schuss aus 20 Metern, das 1:0 erzielen. Ein Freistoß in der 17. Minute, der von
Nino ausgeführt wurde, prallte an der gegnerischen Mannschaft ab zu Carsten, der
den Ball dann mit links zum 2:0 einschoss. In der 20. Minute holte Carsten seinen
rechten Hammer raus und knallte den Ball aus 20 Metern zum 3:0 ins Tor.
Nach der Halbzeitpause wurde gleich 3 Mal gewechselt. Mit Mayk, Arne und Maxi
kamen drei frische Spieler ins Spiel. Die Mannschaft sollte weiter Druck und somit
mehr Tore machen. Maxi, der sich in der 55. Minute mit nach vorn eingeschaltet
hatte, konnte mit seinem Schuss das 4:0 erzielen. Hemme kam auch zu einer Chance,
die sie in der 73. Minute auch zum 4:1 nutzen konnte. Nach dem Spiel wurde gefeiert.
Die Mannschaft hatte sich diese Feier auch verdient. Über eine ganze Saison eine
überzeugende Leistung und mit zehn Punkten Vorsprung vor dem Tabellendritten
aufzusteigen, heißt was! Gut Gemacht!

SSV Sarzbüttel – SSV Hennstedt II 3:1 (1:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Sven Torben Siebke, Maxi Schay, Tim Jerke
Mittelfeld: Sören Postel, Carsten Eikmeier, Arne Holm, Mayk Ingwersen, Marco
Sierks, Marco Völtzke
Sturm: Kai Vogt

Auswechslung:
65. Minute Nino Grewe für Marco Sierks,
72 . Minute Simon Alpen für Marco Völtzke,
86 . Minute Florian Neck für Arne Holm,
86. Minute Tobias Stelter für Sören Postel

3:1 besiegt unsere Mannschaft die zweite Mannschaft von Hennstedt. Es wurde wieder
Fußball gespielt. Unsere Mannschaft knüpfte an die gute zweite Halbzeit gegen Geest 05
an. Es wurde aus der Abwehr heraus nach vorne gespielt. Auch das Mittelfeld war
präsent, hat sich prima angeboten und das Spiel nach vorne gut umgesetzt. Über die
Außen wollten wir spielen, das hatten wir uns vorgenommen. Das klappte, weil Arne sich
eingesetzt hat und sich immer wieder über rechts durchsetzen konnte. Auch Mayk über
links konnte Kai und Marco Völtzke gut in sein Spiel mit einbeziehen. Einen
Foulemfmeter nach Foul an Marco Völtzke konnte Sven Torben zum 1 : 0 in der 19.
Minute zur Führung nutzen.
Nach der Pause wurde weiter Druck auf das Hennstedter Tor gemacht. Unsere
Mannschaft wollte die Vorentscheidung erreichen. Nach einem Einwurf von Marco
Völtzke auf Kai, konnte Kai sich gut durchsetzen und das 2:0 in der 50. Spielminute
erzielen. Danach zog sich unsere Mannschaft etwas zurück und so kam Hennstedt ins
Spiel. Die Folge war der Anschlusstreffer zum 2:1 in der 58 . Minute. Unsere Mannschaft
ließ sich aber nicht hängen. Nach einem langen Abschlag von Homfie erlief Kai den Ball
und erzielte in der 63. Minute das 3:1. In der restlichen Spielzeit wurden viele Chancen
heraus gespielt. Eine hatte Sven per Kopfball in der 88. Minute, der aber knapp das Tor
verfehlte. So blieb es beim Endstand von 3:1 für unsere Mannschaft.

SV Quickborn-Brickeln – SSV Sarzbüttel 1:1 (0:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Carsten Eikmeier, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Sven Torben Siebke, Sören Postel, Mayk Ingwersen, Marco Völtzke,
Hagen Meier, Simon Alpen
Sturm: Kai Vogt

Auswechslung:
Marco Sierks für Marco Völtzke,
Nino Grewe für Hagen Meier,
Florian Neck für Simon Alpen

Am Ende stand es 1:1. Ein Unentschieden, das gerecht war. Quickborn/Brickeln hatte in
der ersten Halbzeit mehr vom Spiel und hatte am Anfang zwei gute Möglichkeiten, in
Führung zu gehen. Unsere Abwehr hatte Mühe, die offensiven Spieler von
Quickborn/Brickeln in den Griff zu bekommen. Caschi und Tim bekamen nach und nach
die Stürmer besser in den Griff. Auf dem Platz in Brickeln war kein gutes Aufbauspiel
möglich. Der Platz war hart und uneben. Unsere Mannschaft kommt über das spielerische,
aber das war auf dem Platz nicht möglich. Quickborn/Brickeln verstand es gut, über den
Kampf unsere Mannschaft nicht ins Spiel kommen zu lassen.
In der zweiten Halbzeit drehte sich das Spiel. Unsere Mannschaft kam immer besser ins
Spiel. Bei Quickborn/Brickeln ließen dagegen die Kräfte immer mehr nach. Eine
Standardsituation brachte das 1:0 für unsere Mannschaft. In der 71. Minute brachte Sven
Torben den Freistoß scharf vors Tor. Der Ball prallte vor dem Torwart auf und der
gegnerische Torwart konnte den Ball nur noch abklatschen. Nun kam Kai – er war da, wo
ein Stürmer sein sollte und konnte nun das 1:0 erzielen. Homfie konnte sein Können noch
mal zeigen. Frei vor ihm kam ein Quickborn/Brickelner Spieler zum Schuss und Homfie
konnte prima abwehren. In der 85. Minute nach einer langen Flanke in unseren Strafraum
kassierten wir den Ausgleich, weil Sören und Homfie sich nicht einig waren. Der Ball
rollte auf das leere Tor zu, aber Homfie und Caschi konnten das 1:1 nicht verhindern.

SG Geest 05 II – SSV Sarzbüttel 2:4 (2:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Maxi Schay, Tim Jerke, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Marco Sierks, Sören Postel, Christoph Ehlers, Mayk Ingwersen,
Marco Völtzke, Kai Vogt
Sturm: Arne Holm

Auswechslung:
46. Minute Thorsten Schütt für Marco Sierks,
70. Minute Nino Grewe für Sören Postel,
85. Minute Tobias Stelter für Kai Vogt

Der Trainer bat zum Frühstück! Die Mannschaft traf sich um 10.00 Uhr zum
Frühstück, um die Niederlage vom vorherigen Spieltag gegen Friedrichskoog
vergessen zu machen. Gegen Geest sollte wieder ein Sieg eingefahren werden.
Das gelang auch, denn Geest wurde mit 4:2 besiegt. Das war ein schwer
erkämpfter Sieg. Geest 05 machte es unserer Mannschaft nicht leicht. In der 13.
Minute ging Geest 05 in Führung, die Marco Völtzke in der 22. Minute
ausgleichen konnte. In der 42. Minute sah die Defensive wie beim 1:0 für Geest,
wieder nicht gut aus. Einen Ballverlust von Tim konnte der Gegner zum 2:1
nutzen.
Die Einwechslung von Toddy für die 2. Halbzeit brachte mehr Sicherheit in der
Abwehr und gleichzeitig ging auch ein Ruck durch die Mannschaft. Unsere
Mannschaft spielte nun richtig auf und machte mächtig Druck auf das Tor von
Geest 05. Mit einem Freistoß in der 63. Minute in den Winkel konnte Kai zum 2:2
ausgleichen. Mayk, der auf der linken Seite mächtig Druck machte, konnte mit
seinem Kopfball den Torwart mit einer Bogenlampe überwinden und das 3:2
erzielen. Toddy krönte seine tolle Leistung mit einem Freistoß aus 50 Metern, in
der 87. Minute, und erzielte das 4:2.

FC Offenbüttel II – SSV Sarzbüttel 0:0 (0:0)

Aufstellung:
Tor : Sven Claußen
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Sören Postel, Carsten Eikmeier, Hagen Meier, Mayk Ingwersen, Marco Sierks, Marco Völtzke
Sturm: Kai Vogt

Auswechslung:
Florian Neck in der 70. Minute für Marco Sierks,
Maxi Schay in der 75. Minute für Tim Jerke,
Simon Alpen in der 80. Minute für Marco Völtzke,
Tobias Stelter sollte noch zum Einsatz kommen, klappte aber wegen Zeitverzögerung nicht
– deshalb bekommt er trotzdem 3 Bälle in der Spielerbewertung

Das Spiel des Tabellenersten Sarzbüttel gegen den Tabellenzweiten Offenbüttlel endete
mit 0:0! Eine gerechte Punkteverteilung. Beide Mannschaften konnten damit leben.
Sarzbüttel hält weiter Offenbüttel auf Distanz. Bei einer Niederlage und einem Spiel
weniger hätte Offenbüttel, wenn sie ihr Nachholspiel gewinnen sollten, in der Tabelle an
uns vorbei ziehen können. Mit Sven Claußen, der für Homfie im Tor stand, hatte unsere
Mannschaft einen tollen Rückhalt. Noch einmal vielen Dank an Sven, der immer bereit ist
auszuhelfen, wenn sein Terminkalender es zulässt! Beide Mannschaften gingen sehr
konzentriert ins Spiel, denn man wusste um die Wichtigkeit dieses Spielereignisses. Ein
Spiel auf Augenhöhe! Offenbüttel war spielerisch einen Tick besser. Aber die
kämpferische Klasse unserer Mannschaft war ausschlaggebend, dass man dieses Spiel
nicht verloren hat. Wieder einmal zeigte unsere Abwehr um Sven Torben herum, wie
wichtig es ist, in der Defensive keine Fehler zu machen. Denn nicht umsonst hat unsere
Mannschaft die beste Abwehr in der Klasse. Auch Mayk und Hagen haben viel nach
hinten gearbeitet, so dass die Offenbüttler Offensive nicht viel Raum und Möglichkeiten
hatte, ihre Stürmer ins Spiel zu bringen. Auf beiden Seiten waren wenige Chancen zu
verbuchen. Eine Chance hatte Carsten mit einem 20-Meter-Schuss. In der Schlussphase
musste Sven sein ganzes Können zeigen, um den Ball eines Offenbüttler Spielers
abzuwehren. Dieses Spiel war eine Steigerung gegenüber den letzten Spielen wie gegen
Linden und Diekhusen!

SSV Sarzbüttel – TSV Linden 2:0 (1:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Maxi Schay, Christoph Ehlers, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Sören Postel, Carsten Eikmeier, Nino Grewe, Mayk Ingwersen, Simon
Alpen, Marco Völtzke
Sturm: Kai Vogt

Auswechslung:
30. Minute Tim Jerke für Maxi Schay,
46. Minute Marco Sierks für Simon Alpen,
65. Minute Florian Neck für Nino Grewe,
70. Minute Tobias Stelter für Mayk Ingwersen

Ein schwer erkämpfter Sieg! Mit 2:0 gewann unsere Mannschaft mit viel Mühe gegen den
Tabellenvierten TSV Linden. Es fing prima an. Der Ball wurde lange in den eigenen
Reihen gehalten, gutes Zusammenspiel über die Außenspieler mit Nino und Mayk, die
gute Flanken herein gespielt haben. Auch durch die Mitte mit Marco Völtzke und Simon
Alpen klappte das Zusammenspiel, die dann Kai ins Spiel brachten. Mit Sören , der ein
super Spiel machte, der keinen Zweikampf verlor. Nur das Spiel nach vorne müsste er
noch verbessern. Sowie Carsten, der kämpferisch , wie immer, alles gibt und nach hinten
super abgesichert hatte. Somit wurde die Abwehr entlastet. Diddi konnte sich als
Verteidiger immer wieder einschalten. Nach einem Foul an Kai im 16-Meter-Raum,
konnte Sven Torben das 1:0 in der 7. Minute erzielen. Das frühe Tor sollte eigentlich
unserer Mannschaft noch mehr Sicherheit geben, zumal der Gegner nun was tun musste.
Aber nach 30. Minuten fiel unserer Mannschaft nicht mehr viel ein. Unserer guten
Defensive war es zu verdanken, dass Linden nicht zum Ausgleich kam.
Auch in der 2. Halbzeit wurde das Spiel unserer Mannschaft nicht besser. Linden machte
das Spiel und Homfie musste sich mehr strecken, als ihm lieb war. Linden machte nun auf
und in der 90. Minute hielt Diddi hinten nichts mehr und konnte mit einem Solo auf 2:0
erhöhen.

SV Wöhrden – SSV Sarzbüttel 1:3 (1:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Maxi Schay, Marco Sierks, Kai Vogt, Marco Völtzke, Mayk Ingwersen,
Hagen Meier
Sturm: Arne Holm

Auswechslung:
37. Minute Nino Grewe für Hagen Meier,
43. Minute Simon Alpen für Maxi Schay,
46. Minute Tobias Stelter für Arne Holm,
80. Minute Florian Neck für Marco Sierks

Ein mühsamer Sieg – mit viel Glück gewann unsere Mannschaft mit 3:1 in Wöhrden.
Unsere Mannschaft kommt noch nicht so recht in Fahrt. Sie machte noch kein
überzeugendes Spiel in der Rückserie. Ein 0:0 gegen Delve, ein schwer erkämpfter Sieg in
Diekhusen und nun das Spiel in Wöhrden war auch mehr Krampf als Kampf. Diddi, der
sich mit nach vorne eingeschaltet hatte, konnte mit einem tollen Schuss das 1:0 in der 20.
Minute erzielen. In der 22. Minute wurde ein Wöhrdener Spieler wegen Nachtreten gegen
Kai mit der roten Karte vom Platz gestellt. Auch in Überzahl war unsere Mannschaft nicht
in der Lage, das Spiel zu bestimmen. Hagen und Maxi mussten wegen der gelben Karte
ausgetauscht werden. Sie standen beide vor dem Platzverweis. In der 32. Minute bekam
Wöhrden einen Hand-11-Meter zugesprochen (Sven Torben wurde angeschossen nach
einem Freistoß). Den Elfmeter konnte Homfie klasse halten. Drei Minuten später, in der
35. Minute, unterschätzte Homfie eine Flanke, die dann zum 1:1 ins Tor fiel. Kai hatte in
der 51. Minute und Simon in der 60. Minute die Möglichkeit, unsere Mannschaft in
Führung zu bringen. Maxi, der für Tim , in der 65. Minute wieder ins Spiel kam, konnte
mit seinem Flankenschuss aus 20 Metern, in der 77. Minute , unsere Mannschaft mit 2:1
in Führung bringen. In der 82. Minute erhöhte Maxi aus gleicher Position auf 3:1. Der
Ball prallte vor dem Torwart noch einmal auf und nahm dadurch eine andere Richtung
und rollte ins Tor.

Diekhusen-Fahrstedter FC – SSV Sarzbüttel 0:2 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Christoph Ehlers, Tobias Stelter, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Sören Postel, Carsten Eikmeier, Hagen Meier, Marco Völtzke, Mayk Ingwersen
Sturm: Arne Holm, Nino Grewe

Auswechslung:
44. Minute Kai Vogt ( 4 Bälle ) für Hagen Meier,
46. Minute Simon Alpen ( 3 Bälle ) für Nino Grewe,
70 . Minute Marco Sierks ( 3 Bälle ) für Sören Postel,
80. Minute Florian Neck ( 3 Bälle ) für Carsten Eikmeier

Am Ende kam ein glücklicher Sieg in Diekhusen zustande. 2:0 gewann unsere
Mannschaft! Auf einem schwer bespielbaren Boden kam in Diekhusen kein gutes
Spiel zustande. Beide Mannschaften hatten Probleme mit dem Boden, der uneben
und matschig war. Es war kein Passspiel oder ein vernünftiges Aufbauspiel
möglich. In der 18. Minute bekam Diekhusen einen Hand-11-Meter
zugesprochen. Den Elfmeter konnte Diekhusen nicht nutzen, der Ball ging an die
Latte. In der 28. Minute konnte Marco Völtzke mit einem verdeckten Schuss aus
20 Metern das 1:0 erzielen. Beide Mannschaften hatten bis zur Pause keine
weiteren Chancen. In der 51. Minute hatte Mayk nach einem Zusammenspiel mit
Magge die Chance mit seinem Schuss das Ergebnis zu erhöhen. Bis zum
Strafraum hatten beide Mannschaften kämpferischen Einsatz gezeigt. Aber die
entscheidenden Möglichkeiten blieben auf Sarzbüttler Seite. In der Schlussphase
setzte unsere Mannschaft noch einen drauf. in der 82. Minute erhöhte Marco
Völtzke nach guter Einzelaktion auf 2:0.

SSV Sarzbüttel – TSV Delve 0:0 (0:0)

Aufstellung:
Tor: Sven Claußen
Abwehr: Sven Torben Siebke, Tobias Stelter, Christoph Ehlers
Mittelfeld: Maxi Schay, Kai Vogt, Nino Grewe, Mayk Ingwersen, Marco Völtzke,
Sturm: Arne Holm, Florian Neck

Auswechslung:
Simon Alpen für Nino Grewe,
Tim Jerke für Maxi Schay,
Dennis Behrens für Arne Holm

Das Auftaktspiel der Rückrunde endete 0:0! Zum Anfang spielte der SSV seine
spielerische Sicherheit aus und kam in der 3. Minute zur ersten Torchance. Marco Völtzke
trat an zum Freistoß aus ca. 20 Metern, zirkelte den Ball über die Mauer, aber der Torwart
der Delver Mannschaft konnte den Ball zur Ecke abwehren. In der 5. Minute spielten sich
Nino und Arne mit einem schönen Doppelpass durch die Abwehr der gegnerischen
Mannschaft, aber Arne scheiterte mit seinem Schuss aus 15 Metern wiederum am
gegnerischen Torwart. In den nächsten 15 Minuten erspielte sich der SSV wiederum
Chancen, die aber vereitelt wurden oder knapp am Tor vorbei gingen (8. Minute und 15.
Minute Marco Völtzke Freistöße). Ab der 25. Minute riss aber der Faden und die Delver
kamen immer besser ins Spiel. In der 25. Minute konnte Sven Claußen einen schönen
Schuss in das rechte Eck des Tores wunderbar parieren und zur Ecke abwehren. In der 40.
Minute lief ein Delver Stürmer allein auf Sven zu, aber er parierte auch wiederum diesen
Schuss aus 10 Metern. Halbzeitstand 0:0!
Nach der Pause wurden Tim Jerke für Maxi Schay und Simon Alpen für Nino Grewe
eingewechselt. Nach der Pause war der SSV wieder Spiel bestimmend und es gab gleich
ein paar kleine Torchancen, die aber nicht genutzt werden konnten. Es gab Chancen,
hüben wie drüben, aber weder der SSV noch die Delver trafen das Tor. So kam es am
Ende dann zu einem verdienten 0:0!

SSV Sarzbüttel – SV Hochdonn 3:1 (1:1)

Aufstellung :
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Maxi Schay, Tim Jerke, Christoph Ehlers
Mittelfeld: Sören Postel, Carsten Eikmeier, Hagen Meier, Mayk Ingwersen,
Marco Völtzke, Kai Vogt
Sturm: Arne Holm

Auswechslung:
46. Minute Nino Grewe für Sören Postel,
65. Minute Florian Neck für Arne Holm

3:1 Erfolg über Hochdonn. Ein denkwürdiges Spiel sahen die Zuschauer in Sarzbüttel.
Der Torwart von Hochdonn half prächtig mit, dass die drei Punkte in Sarzbüttel blieben.
Unsere Mannschaft hatte Probleme ins Spiel zu finden. Nach Toddy und Sven Torben,fiel
auch noch Magge (arbeitsbedingt) aus. Ohne die drei erfahrenen Spieler fand unsere
Mannschaft nie ins Spiel. Hochdonn nahm von Anfang an das Spiel in die Hand. Sie
hatten gute Möglichkeiten früh in Führung zu gehen. Unsere Mannschaft konnte nur
kämpferisch dagegen halten und das machten sie gut. In der 30. Minute foulte Diddi einen
Hochdonner Spieler im Strafraum. Den Elfmeter nutzte Hochdonn zur 1:0 Führung.
Hochdonn war noch am Jubeln, da glich Arne in der 31. Minute aus. Nach einem tollen
Zusammenspiel von Kai auf Mayk, legte Mayk Arne auf. Arne konnte das 1:1 erzielen.
In der zweiten Halbzeit kam nun der Torwart von Hochdonn ins Spiel. Einen Freistoß aus
35 Metern in der 55. Minute ließ der Torwart von Hochdonn durch die Hände und durch
die Beine rutschen. Genauso in der 82. Minute – wieder ein Freistoß, fast die gleiche
Position, trat Marco wieder an und wieder ließ der Torwart den Ball durchrutschen. Gut
für uns, schlecht für Hochdonn. Hochdonn war über die gesamten 90. Minuten die bessere
Mannschaft und hatte viele gute Chancen heraus gespielt. Homfie, der einen super Tag
erwischte, brachte Hochdonn zur Verzweiflung. Mit tollen Paraden verhalf er unserer
Mannschaft zum Sieg.

SV Hemme – SSV Sarzbüttel 1:4 (1:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Maxi Schay, Christoph Ehlers, Tim Jehrke
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Sven Torben Siebke, Hagen Meier, Kai Vogt, Marco
Völtzke, Mayk Ingwersen
Sturm: Arne Holm

Auswechslung:
35. Minute Marco Sierks für Sven Torben,
70. Minute Nino Grewe für Mayk Ingwersen
70. Minute Florian Neck für Arne Holm

Ein 4:1 Sieg in Hemme! Allerdings muss man nach diesem Spiel auf einen Spieler wohl
länger verzichten. Sven Torben verletzte sich im Spiel früh am Knie. Auf
dem matschigen Boden in Hemme wurde es ein kampfbetontes Spiel. Hemme machte in
der Anfangsphase viel Druck, konnte aber keine Chancen heraus spielen. Unsere
Defensive stand gut und konnte die Offensivkräfte von Hemme ausschalten. Homfie hatte
nicht seinen sichersten Tag. Seine Vorderleute hatten aber alles im Griff. Arne brachte in
der 28. Minute unsere Mannschaft mit 1:0 in Führung. Der Ausgleich fiel in der 32.
Minute. Nach einer Ecke war unsere Abwehr zu unentschlossen.
Hemme ließ in der 2. Halbzeit nach. Unsere Mannschaft nahm das Spiel in die Hand und
setzte Hemme in ihrer Hälfte fest. Nach dem Führungstreffer von Kai zum 2:1 in der 63.
Minute brach Hemme ein. Auch in Hemme holte Marco Völtzke seinen Hammer-Schuss
raus. Seine klasse Schusstechnik brachte in der 82. Minute die 3:1 Führung. Mit einem
Freistoß, in der 85. Minute von Magge, ging der Ball durch Freund und Feind zum 4:1 ins
Tor.

SSV Sarzbüttel – SG Geest 05 II 2:1(1:1)

Aufstellung :
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Maxi Schay, Tim Jerke, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Hagen Meier, Carsten Eikmeier, Sven Torben Siebke, Marco Sierks,
Marco Völtzke, Mayk Ingwersen
Sturm: Florian Neck

Auswechslung:
55. Minute Sören Postel für Tim Jerke,
65. Minute Sven Wolfgram für Florian Neck

Am Ende hieß es 2:1 für unsere Mannschaft! Es war wohl der Spielball, der dieses
Spiel entschieden hat. Die Firma Köster hat uns zwei neue Spielbälle gesponsert. Mit
dem Ball wird auch in der Bundesliga gespielt und ist auch als Flatterball bekannt.
Das wurde auch im Training festgestellt! Einige Spieler waren am meckern, andere
kamen mit dem neuen Spielball zurecht. In der 22. Minute, war es dieser Ball, der
Homfie Probleme machte. Homfie konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen bzw.
festhalten. Den Nachschuss nutzte ein Spieler von Geest und erzielte das 0:1 für
Geest. Eine verunglückte Flanke oder ein Schuss aus 40 Metern aufs Tor von Hagen
in der 35. Minute, schätzte der gegnerische Torwart falsch ein. Der Ball prallte vor
ihm auf und ging zum 1:1 ins Tor.
In der zweiten Halbzeit war unsere Mannschaft optisch überlegen, aber überzeugt hat
die Mannschaft nicht. Marco Völtzke war es, der in der 80. Minute auf das Tor
schoss. Der Ball schlug unhaltbar zum 2:1 unten rechts ein. Nach langer Spielpause
kam Sven Wolfgram (Hausbau) wieder zu einem Einsatz und er machte seine Sache
gut.

SSV Hennstedt II – SSV Sarzbüttel 0:1 (0:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Sven Torben Siebke, Christoph Ehlers, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Hagen Meier, Carsten Eikmeier, Marco Sierks, Nino Grewe, Kai Vogt, Marco Völtzke
Sturm: Florian Neck
Auswechslung:
60. Minute Mayk Ingwersen für Nino Grewe,
70. Minute Arne Holm für Florian Neck

Am Ende hieß es 1:0 für unsere Mannschaft! Ein schwer erkämpfter Sieg in
Hennstedt! Hennstedt hielt über 90. Minuten dagegen. Kai und Flo hatten in der
ersten Halbzeit die besten Chancen, unsere Mannschaft in Führung zu bringen.
Kai wurde frei vor dem Tor angespielt, aber sein Schuss ging übers Tor. Flo, der
frei vorm Torwart war, wollte den Ball über den Torwart lupfen, scheiterte aber
am Torwart. Das Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft und auch das
Umschalten von Abwehr auf Angriff wurde in der ersten Halbzeit prima
umgesetzt und ließ Hennstedt in der ersten Halbzeit keine Torchancen zu.
Die zweite Halbzeit war in der Anfangsphase von vielen Fehlern, zu vielen
Einzelaktionen oder Abspielfehlern geprägt. Hennstedt besaß die beste
Möglichkeit in der 50. Minute. Homfie konnte diesen Schuss klasse parieren. Mit
den Auswechslungen (Arne für Flo und Mayk für Nino) kam neuer Schwung in
die Mannschaft. Der Druck unserer Mannschaft nahm zu. Torschüsse aus der
zweiten Reihe verfehlten noch weit das Tor. Aber nicht in der 77. Minute: Arne
zog aus 16 Metern ab. Der Hennstedter Torwart konnte diesen Ball noch
abwehren, aber gegen Carstens Nachschuss war er machtlos. Das 1:0 wurde bis
zum Schlusspfiff gehalten.

SSV Sarzbüttel – SV Quickborn-Brickeln 6:2 (4:1)

Aufstellung :
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Sven Torben Siebke, Maxi Schay, Tim Jerke
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Marco Sierks, Hagen Meier, Kai Vogt, Marco Völtzke,
Mayk Ingwersen
Sturm: Florian Neck
Auswechslung:
64. Minute Sören Postel für Tim Jerke,
70. Minute Nino Grewe für Hagen Meier,
75. Minute Ferdinant Mohr für Marco Sierks,
76. Minute Simon Alpen für Kai Vogt

6:2 gegen den Aufsteiger SV Quickborn/Brickeln gewonnen! Die erste Halbzeit
war ein klasse Spiel unserer Mannschaft. Marco Völtzke konnte einen Eckball
direkt in der 18. Minute zum 1:0 verwandeln. Quickborn konnte in der 24. Minute
zum 1:1 ausgleichen. Unsere Mannschaft ließ sich nicht lange bitten und schon in
der 26. Minute konnte Flo nach einer Flanke von Marco Völtzke per Kopfball das
2:1 erzielen. Unsere Mannschaft verstand es gut, die Räume im Mittelfeld eng zu
machen und somit gab es keine Räume für Quickborn, um ihr Spiel aufzubauen.
Man bekam Quickborn so in den Griff und unsere Mannschaft konnte schnelle
Konter ansetzen. In der 38. Minute stand Flo wieder richtig. Die Flanke wurde
dieses Mal von Carsten herein gebracht und Flo konnte wieder per Kopfball auf
3:1 erhöhen. Kai, der sich durchspielte, erhöhte in der 42. Minute auf 4:1.
In der zweiten Halbzeit zog sich unsere Mannschaft zu weit zurück. So übernahm
Quickborn das Spiel. Sie kamen aber nur bis zum Strafraum und ab da war
Schluss. Unsere Mannschaft kam nicht mehr oft vor das gegnerische Tor. Aber in
der 63. Minute konnte Kai mit einem Schuss aus 22 Metern das 5:1 erzielen.
Quickborn verkürzte in der 82. Minute auf 5:2. Marco Völtzke setzte in der 90.
Minute noch einen oben drauf und erhöhte zum 6:2 Endstand.

TSV Friedrichskoog II – SSV Sarzbüttel 2:5 (0:2)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Maxi Schay, Christoph Ehlers, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Sören Postel, Marco Sierks, Hagen Meier, Marco Völtzke, Nino Grewe
Sturm: Florian Neck, Kai Vogt
Auswechslung:
46. Minute Mayk Ingwersen für Nino Grewe,
Arne Holm für Hagen Meier,
Tim Jerke für Sören Postel,
70. Minute Simon Alpen für Florian Neck

5:2 gewonnen! Mit viel Druck hat man das Spiel in Friedrichskoog gewonnen. Unsere
Mannschaft hat 2 Gesichter. Mal hop, mal top. Am letzten Spieltag gegen Offenbüttel
zeigte unsere Mannschaft ein klasse Spiel. Gegen Friedrichskoog zeigte die Mannschaft
eine andere Leistung. Die Anfangsphase wurde total verschlafen. Friedrichskoog machte
mächtig Druck und hatte mehrere gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Drei frühe
Auswechslungen brachte Friedrichskoog aus dem Spiel. Unsere Mannschaft fand nach
dem Führungstreffer von Kai in der 36. Minute besser ins Spiel. Zuvor hatte Kai in der
30. Minute mit einem Pfostenschuss die Möglichkeit unsere Mannschaft in Führung zu
bringen. Marco holte in der 42. Minute seinen linken Hammer heraus und erhöhte mit
seinem Tor auf 2:0.
Gleich nach der Halbzeitpause zeigte unsere Mannschaft, dass sie auch Fußballspielen
kann. Marco Völtzke konnte sich über die rechte Seite durchsetzen und erzielte mit einem
Flachschuss ins lange Eck, das 3:0. Nach einem Eckstoß in der 48. Minute von Marco
Völtzke, der den Ball scharf vor das Tor brachte, passierte einem Friedrichkooger Spieler
ein Missgeschick und er leitete den Ball zum 4:0 ins eigene Tor. Danach zeigte unsere
Mannschaft wieder das andere Gesicht. Friedrichskoog verkürzte in der 54. Minute und in
der 57. Minute auf 4:2. Wenn Homfie nicht so einen guten Tag erwischt hätte, hätte das
Spiel auch anders ausgehen können. Kai nutzte einen langen Abschlag von Homfie zum
5:2 Endstand.

SSV Sarzbüttel – FC Offenbüttel II 1:0 (1:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Maxi Schay, Christoph Ehlers, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Sören Postel, Mayk Ingwersen, Hagen Meier, Marco Sierks, Marco Völtzke
Sturm: Kai Vogt
Auswechslung:
60. Minute Tim Jerke für Sören Postel,
75. Minute Florian Neck für Marco Sierks,
80. Minute Arne Holm für Kai Vogt,
82. Minute Nino Grewe für Hagen Meier

1:0 gewonnen gegen den Tabellenführer Offenbüttel – ein tolles Spiel unserer
Mannschaft. Offenbüttel fand nie ins Spiel. Unsere Mannschaft verstand es gut,
die Räume sehr eng zu machen, so dass Offenbüttel nie ernsthaft vor unser Tor
kam. Offenbüttel hat wie wir eine gute junge Mannschaft. Sie hatten an diesem
Tage wenig entgegenzusetzen. Homfie fand wieder zu seiner Klasse und hielt
alles was auf sein Tor kam sehr sicher! Die Abwehr um Sven Torben hatte die
Stürmer von Offenbüttel gut im Griff. Im Mittelfeld ragte einmal mehr Caschi
heraus, der vor der Abwehr alles abräumte. Diddi machte in der 38. Minute das
goldene Tor. Nach einer Ecke, ausgeführt von Magge, erzielte er mit einem
Kopfball das 1:0. Kai hatte als einzige Spitze viel Mühe sich in der gegnerischen
Abwehr durchzusetzen. Aber: er machte das klasse und brachte die Abwehr von
Offenbüttel immer wieder ins Schwitzen. Er hätte mehr Unterstützung aus dem
Mittelfeld gebraucht. Auch die Einwechselspieler Tim, Flo, Arne und Nino fügten
sich nahtlos ins Spiel ein.

TSV Linden – SSV Sarzbüttel 2:2 (1:2)

Aufstellung:
Tor: Sven Claußen
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Maxi Schay, Carsten Eikmeier, Mayk Ingwersen, Marco Völtzke, Marco
Sierks, Hagen Meier
Sturm: Kai Vogt
Auswechslung: 46. Minute Nino Grewe für Kai Vogt

Nach dem 0:6 gegen Wöhrden schaffte unsere Mannschaft ein 2:2 in Linden.
Die Schlappe gegen Wöhrden wollte man in Linden vergessen machen. Das
gelang unserer Mannschaft in Linden recht gut. Mayk hatte in der
Anfangsphase zwei gute Möglichkeiten. Beide Male verfehlte er das Tor nur
knapp. In der 32. Minute ging Linden mit 1:0 in Führung. Marco Völtzke
konnte nach einem Zuspiel von Kai kurz darauf in der 35. Minute zum 1:1
ausgleichen. In der 38. Minute gab es einen 11-Meter für unsere Mannschaft,
nachdem Kai gefoult wurde. Sven Torben ließ sich diese Chance nicht
nehmen und erzielte das 2:1.
Marcos Lattenkracher hätte in der 47. Minute aus 35 Metern die
Vorentscheidung bringen können. Eine Ecke von Linden in der 48. Minute
brachte dann aber das 2:2. Die Spieler waren wohl noch von Marcos
Lattenkracher angetan und hatten sich nicht genug auf die Ecke konzentriert.
Die Schlussphase in Linden wurde hektischer. Einen Freistoß von Kai in der
80. Minute konnte der Lindener Torwart klasse halten. Tim bekam Gelb für
ein Foulspiel und ein Lindener Spieler sah kurz vor Ende noch Gelb-Rot.

SSV Sarzbüttel – SV Wöhrden 0:6 (0:3)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Michael Wein, Sören Postel, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Marco Sierks, Hagen Meier, Mayk Ingwersen, Kai Vogt
Sturm: Marco Völtzke, Nino Grewe
Auswechslung:
Delf Schmidt für Michael Wein,
Arne Holm für Kai Vogt,
Simon Alpen für Hagen Meier,
Tim Jerke für Marco Sierks

6:0 verloren! Als Tabellenführer ging man in dieses Spiel gegen Wöhrden. Wöhrden
war in diesem Spiel in allen Bereichen überlegen. Ohne Thorsten Schütt, Christoph
Ehlers, Maxi Schay, Tim Jerke (erst 2. Halbzeit), Florian Neck, Henning Peitz und
Arne Holm und mit den erkälteten Spielern Mayk Ingwersen und Sören Postel waren
wir ins Spiel gegangen und hatten gegen Wöhrden keine Chance. Unsere Mannschaft
konnte nicht an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. Aus einer stabilen
Abwehr wollte man spielen, dies war aber nicht möglich, weil zu viele Spieler
gefehlt haben. Wöhrden verstand es, ihr Spiel umzusetzen. Sie spielten körperbetont
und ließen den Ball laufen. Ein Doppelpack in der 28. und in der 30. Minute ließ alle
Hoffnungen auf einen weiteren Sieg platzen. Mit dem Halbzeitpfiff fiel dann noch das
0:3 für Wöhrden.
In der 2. Halbzeit wollte man versuchen auch kämpferisch dagegen zu halten.
Wiederum durch ein Doppelpack in der 54. und in der 56. Minute erhöhte Wöhrden
zum 4:0 und zum 5:0. Nach dem 5:0 schaltete unsere Mannschaft ab und ließ
Wöhrden spielen, wie sie wollten. Auch das 6:0 im der 90. Minute ging völlig in
Ordnung. Unsere Mannschaft musste eine hohe Niederlage hinnehmen, vielleicht zum
richtigen Zeitpunkt!? Die vielen Ausfälle konnte die Mannschaft nicht kompensieren.
Dieses Spiel gegen Wöhrden muss man abhaken! Der Blick geht nun auf das nächste
Spiel gegen Linden.

TSV Delve – SSV Sarzbüttel 1:4 (0:2)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Maxi Schay, Christoph Ehlers, Sven-Torben Siebke
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Marco Sierks, Hagen Meier, Mayk Ingwersen,
Marco Völtzke
Sturm: Kai Vogt, Florian Neck
Auswechslung:
55. Minute: Tim Jerke für Marco Sierks,
65. Minute: Nino Grewe für Florian Neck,
75. Minute: Sven Postel für Hagen Meier

Was für ein irres Spiel in Delve! Unsere Mannschaft schaffte in Delve einen
großen Sieg. Mit 4:1 gewann die Mannschaft das Spiel! Delve hatte wie wir nach
drei Siegen 9 Punkte auf dem Konto. Es war wichtig, dieses Spiel nicht zu
verlieren um den Anschluss nicht zu verpassen. Unsere Mannschaft war taktisch
super eingestellt und setzte dies auch klasse um. Gegen Delve tat sich unsere
Mannschaft immer schwer und in Delve wurden die letzten Spiele verloren. Per
Elfmeter erzielt Sven-Torben in der 18. Minute das 1:0, wobei vorher ein Foul an
Diddi vorausgegangen war. Beim 2:0 spielte Kai den Ball auf Flo weiter, der
erzielte dann in der 43. Minute das 2:0.
Nach der Halbzeitpause wollte man nicht gleich den Anschlusstreffer kassieren.
Die kurze Faustabwehr von Homfie nutzte ein Delver Spieler zum nicht
gewünschten Anschlusstreffer in der 48. Minute. Nach kurzer Zeit fing sich die
Mannschaft wieder und kämpfte sich wieder ins Spiel. Die Mannschaft machte
fast keine Fehler. Die Mannschaft wuchs über sich hinaus und machte weniger
Abspielfehler als sonst. Schnell und gut vorbereitete Spielzüge waren zu sehen.
Kai, der an diesem Tag seinen Torinstinkt zeigte, war in der 68. Minute zum 3:1
und in der 83. Minute zum 4:1 zur Stelle. Mit Kai haben wir einen erfahrenen
Spieler bekommen, von dem die jungen Spieler noch viel lernen können.

SSV Sarzbüttel – Diekhusen-Fahrstedter FC 1:0 (1:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Maximilian Schay, Christoph Ehlers, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Sven Torben Siebke, Sören Postel, Mayk Ingwersen, Hagen Meier, Marco Völtzke
Sturm: Florian Neck, Kai Vogt
Auswechslung:
60. Minute: Kai Vogt für Sören Postel
67. Minute: Simon Alpen für Florian Neck

Drittes Spiel, dritter Sieg! 1:0 hieß es am Ende für Sarzbüttel! Unsere
Mannschaft hatte in der Anfangsphase viele Möglichkeiten, in Führung zu
gehen. Ein Tor wollte einfach nicht fallen. Es war in der 1. Halbzeit ein Spiel auf
ein Tor. In der 2. Minute war es Sven Torben, in der 12. Minute Kai und in der
15. Minute Marco Völtzke, aber alle verfehlten mit ihren Schüssen das Tor. Kai
hatte in der 29. und in der 31. Minute per Kopf die Möglichkeit, unsere
Mannschaft in Führung zu bringen. In der 45. Minute war es Sören, der nach
einer Ecke von Marco Völtzke, mit einem Kopfball das erlösende 1:0 erzielte.
Die zweite Halbzeit verlief nicht so offensiv wie die erste Halbzeit. Diekhusen
fand in der 1. Halbzeit nicht statt. In der 2. Halbzeit mussten sie nach dem
Rückstand mehr tun, um nicht mit einer Niederlage nach Hause zu fahren.
Unsere Mannschaft hatte viel Mühe das 1:0 zu halten. Diekhusen konnte sich
mehrere Chancen herausspielen. Zum Ausgleich reichte es aber nicht. Kai hatte
in der 66. Minute nach einer Flanke von Hagen noch eine Chance ebenso wie
Simon, der frei vorm Torwart stand, die Möglichkeit das Spiel zu entscheiden.
Unsere junge Mannschaft tat sich gegen Diekhusen in der zweiten Halbzeit
schwer, aber sie hielt das 1:0 bis zum Schluss fest.

SW St. Michaelisdonn II – SSV Sarzbüttel 2:4 (1:2)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Maximilian Schay, Christoph Ehlers, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Sven Torben Siebke, Marco Sierks, Sören Postel, Mayk Ingwersen, Marco Völtzke
Sturm: Nino Grewe Hagen Meier
Auswechslung:
25. Minute: Kai Vogt für Marco Sierks,
46. Minute: Henning Peitz für Sören Postel,
65. Minute: Florian Neck für Nino Grewe,
76. Minute: Simon Alpen für Marco Völtzke

Auch das schwere Spiel gegen den Aufsteiger aus St. Michaelisdonn wurde gewonnen.
Mit 4:2 gingen wir als Sieger in St. Michaelisdonn vom Platz. Das nennt man einen
tollen Start in die Saison und so kann es gerne weiter gehen. In der 3. Minute zog Marco
Völtzke einfach mal auf das St. Michelner Tor ab. Der Torwart konnte den Ball nicht
festhalten und Mayk hatte keine Mühe, den Ball zum 1:0 einzuschieben. Unsere
Mannschaft spielte sehr verhalten und ließ St. Michel das Spiel machen. Denn im letzten
Punktspiel gewann St. Michel gegen Hochdonn mit 6:1. Also war Vorsicht geboten.
Beim 2:0 machte Hagen die Vorarbeit, auch er zog einfach mal ab und auch dieses Mal
konnte der Torwart nicht festhalten. Nino war zur Stelle und schob zum 2:0 in der 32.
Minute ein. Kurz vor der 2. Halbzeit waren sich Maxi und Homfie nach einem Freistoß
nicht einig, und St. Michel konnte in der 44. Minute auf 2:1 verkürzen.
In der 66. Minute legte Mayk, Kai den Ball auf und auch Kai hatte keine Mühe das 3:1
zu erzielen. Nur 2 Minuten später krönte Mayk seine tolle Leistung. Diesmal wurde er
von Kai angespielt und Mayk erhöhte auf 4:1. Eine Unachtsamkeit in der 88. Minute
brachte St. Michel auf 4:2 heran.

SSV Sarzbüttel – SSV Helse 2:0 (0:0)

Aufstellung:
Tor: Sven Claußen
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Hagen Meier, Sören Postel, Mayk Ingwersen, Marko Sierks
Sturm: Sven Torben Siebke, Florian Neck
Auswechslung:
40. Minute: Arne Holm für Florian Neck,
42. Minute: Nino Grewe
80. Minute: Simon Alpen für Hagen Meier

Das erste Spiel ist immer das schwerste! Wir haben uns gut auf dieses Spiel vorbereitet
und am Ende das Spiel mit 2:0 gewonnen! Mit Sven Claußen für Marco Homfeldt im Tor
kam ein alter Hase ins Tor und das machte er klasse. Mit Mayk Ingwersen kam ein
Neuzugang (vom Ostroher SC) zum Einsatz. An Mayk werden wir noch viel Freude
haben. Er hat sich sofort in die Mannschaft gespielt. Unsere Mannschaft fand gleich ins
Spiel und hatte in der 5. Minute und in der 7. Minute gleich 2 Torchancen. Einmal durch
einen Kopfball von Sven Torben und einmal durch ein Flachschuss, der nur knapp das
Tor verfehlte von Flo. Sven Torben hatte in der 29. Minute nach einem Zuspiel von
Mayk eine weitere Chance, doch leider ging dieser Schuss über das Tor. Arne wurde von
Mayk gut in Szene gesetzt, auch er konnte den Ball nicht im Tor unterbringen.
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste. Unsere Mannschaft ließ Helse nicht ins
Spiel kommen. Helse hatte wenige Chancen. Nur einmal musste sich Sven strecken, als
ein Helser Spieler vor ihm auftauchte. In der 60. Minute hätte es einen 11-Meter für
Helse geben können. Sven Torben sah bei seinem Abwehrversuch (Zweikampf) im
Strafraum nicht gut aus und traf einen Helser Spieler. Glück für uns, der Schiedsrichter
hatte es wohl nicht gesehen. In der 72. Minute setzte sich Toddy im Mittelfeld durch und
mit einem Schuss aus 25 Metern ins obere Eck fiel das erlösende 1:0. Sven Torben, der
ein gutes Spiel machte, machte mit einem Freistoß das entscheidende 2:0 in der 83.
Minute.

Torschützenliste

Marco Völzke 11 Tore
Henning Peitz 6 Tore
Arne Holm 4 Tore
Steffen Sierk 3 Tore
Marco Sierks 3 Tore
Christoph Ehlers 2 Tore
Sven Torben Siebke 2 Tore
Nino Grewe 2 Tore
Maxi Schay 1 Tor
Sören Postel 1 Tor
Torsten Schütt 1 Tor
Carsten Eickmeier 1 Tor
Florian Neck 1 Tor

Eigentore des Gegners: 2

Spielberichte

SSV Sarzbüttel – TSV Linden 1:0 (0:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Sven Torben Siebke, Marco Völtzke, Maxi Schay, Nino Grewe,
Henning Peitz
Sturm: Arne Holm, Florian Neck
Auswechslung:
46. Minute Dennis Behrens für Arne Holm,
60. Minute Sören Postel für Florian Neck,
70. Minute Kristian Lenz für Nino Grewe,
75. Minute Marco Sierks für Maxi Schay

Auch das dritte Spiel in Folge konnte unsere Mannschaft gewinnen. 1:0 und mit viel
Dusel und mit viel Glück hat unsere Mannschaft gegen Linden gewonnen. In der ersten
Halbzeit war Linden klar die bessere Mannschaft. Linden spielte so, wie wir eigentlich
spielen wollten. Linden machte mächtig Druck und setzte jedem Ball nach. Unsere
Abwehr hatte viel Mühe dagegen zuhalten. In der ersten Halbzeit hatte unsere
Mannschaft nur wenige Chancen. In der 20. Minute, nach einer Ecke von Henning hatte
Flo die Möglichkeit. In der 23. Minute musste Homfie seine ganze Klasse zeigen und
hielt gegen einen Lindener Spieler, der freistehend vor ihm stand, prächtig.
Nach der Halbzeitpause ließen die Kräfte von Linden nach und unsere Mannschaft kam
besser ins Spiel. Auch die Umstellung, Marco Völtzke offensiver spielen zu lassen,
brachte die Lindener Abwehr das ein ums andere Mal durcheinander. In der 68. Minute
das 1:0. Henning wurde super angespielt und ließ sich die Chance nicht nehmen. Mit
einem Flachschuss ins lange Eck und unhaltbar für den Torwart. In der 75. Minute wurde
Sören im Strafraum gefoult. Marco Völtzke konnte aber den Elfmeter zum 2:0 nicht
nutzen. Bis zum Ende blieb das Spiel spannend. Unsere Mannschaft und auch die
Zuschauer waren froh, als der Abpfiff kam.

SG Geest 05 II – SSV Sarzbüttel 0:3 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Sven Torben Siebke, Tim Jerke, Christoph Ehlers
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Marco Sierks, Maxi Schay, Hagen Meier,
Marco Völtzke
Sturm: Florian Neck, Arne Holm
Auswechslung:
Steffen Sierk für Florian Neck,
55. Minute Henning Peitz für Maxi Schay,
70. Minute Dennis Behrens für Hagen Meier,
70. Minute Kristian Lenz für Arne Holm

Unsere Mannschaft hat ein tolles Spiel gegen Geest abgeliefert. Die Mannschaft knüpfte
an die gute Leistung in Helse an. Mit 3:0 wurde Geest besiegt. Carsten setzte sich nach
einem Zuspiel von Hagen super durch. Mit einem Linksschuss ins lange Eck brachte er
unsere Mannschaft in der 2. Minute in Führung. Nach der Führung setzte unsere
Mannschaft Geest weiter unter Druck. Einen Schuss aus 20 Metern von Hagen in der 28.
Minute konnte der Torwart von Geest klasse parieren.
Auch in der zweiten Halbzeit ließ unsere Mannschaft nicht nach und spielte weiter nach
vorne. In der 67. Minute machte Magge mit einem 20-Meter-Schuss das 2:0. Dann hatte
Dennis nach seiner Einwechslung seinen Auftritt. Innerhalb von 5 Minuten hatte er drei
große Möglichkeiten, das Ergebnis zu erhöhen. Dennis wurde von Kristian super
angespielt. Dennis spielte seinen Gegenspieler und den Torwart aus und brauchte nur
noch mit dem Ball ins Tor zu laufen. Er entschied sich für den Schuss aus 5 Metern und
der ging 5 Meter überhin. Magge machte es besser. Sein Schuss in der 83. Minute aus 25
Metern landete unhaltbar zum 3:0 im Tor. Verdient 3:0 gewonnen. So kann es
weitergehen!

SV Wöhrden – SSV Sarzbüttel 2:1 (1:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Sven Torben Siebke, Marco Sierks, Hagen Meier, Nino Grewe, Marco
Völtzke
Sturm: Arne Holm, Steffen Sierk
Auswechslung:
25. Min. Maxi Schay für Sven Torben Siebke,
35. Min. Henning Peitz für Nino Grewe,
46. Min. Dennis Behrens für Hagen Meier

2:1 verloren! In Wöhrden war das Spiel schon nach 18 Minuten entschieden. In
unserer Mannschaft war keine Bindung. Die Stürmer griffen zu früh an, die
Mittelfeldspieler waren zu weit weg von ihren Gegenspielern und die Abwehr war
weit weg von ihrer Form. So musste ja zwangsläufig das 1:0 für Wöhrden in der 12.
Minute fallen. Steffen hatte die Möglichkeit in der 14. Minute zum Ausgleich,
verfehlte aber genauso knapp das Tor, wie Marco Völtzke mit seinem Pfostenschuss
in der 15. Minute. Marco Völtzke traf nach einer Flanke von Steffen zum 1:1 in der
17. Minute. Die Freude dauerte nicht lange. Nach dem Anstoß verloren wir den Ball
im Mittelfeld. Der Ball wurde in den Strafraum geschlagen und unsere Abwehrspieler
waren nicht bei der Sache. So konnte ein Wöhrdener Spieler den Ball zum 2:1 in der
18. Minute einschieben. Nach dem 2:1 für Wöhrden schwanden die Kräfte von
Wöhrden und unsere Mannschaft übernahm das Spiel. Ordnung brachte Henning im
Mittelfeld, der für Nino ins Spiel kam. Viele Chancen wurden heraus gespielt. Marco
hatte in der 65. Minute mit seinem 2ten Pfostenschuss in diesem Spiel die
Möglichkeit zum Ausgleich. Es war ein Spiel auf ein Tor. Wie in den Spielen zuvor
gegen Mannschaften, die sich hinten reinstellen, fällt es unserer Mannschaft schwer,
sich in der Abwehr des Gegners durchzusetzen! Vielleicht lernt unsere Mannschaft
aus diesem Spiel. Man muss nicht schön spielen um ein Spiel zu gewinnen!

SSV Helse – SSV Sarzbüttel 0:1 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Thomas Voß, Christoph Ehlers, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Sven Torben Siebke, Carsten Eikmeier, Hagen Meier, Marco Sierks,
Marco Völtzke
Sturm: Florian Neck, Arne Holm
Auswechslung:
Nino Grewe für Hagen Meier,
Jan Olaf Magdanz für Florian Neck

1:0 gewonnen in Helse! Mit einem Elfmetertor von Sven Torben in der 5.
Spielminute war das Spiel früh entschieden. Nach einem Foul an Marco Völtzke
ließ Sven Torben sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte den Elfmeter
eiskalt zum 1:0 für unsere Mannschaft. Diese Führung tat der Mannschaft gut. Sie
konnte nun das Spiel kontrollieren. Helse hatte wenig dagegen zusetzen. Sie
hatten auch keine Chancen heraus gespielt. Nach dem 1:0 machte unsere
Mannschaft mächtig Druck und hatte mehrere Möglichkeiten in der ersten sowie
in der zweiten Halbzeit Tore zu machen. Unsere Mannschaft hatte das Hinspiel
unglücklich mit 1:0 verloren und sie wollten das Ergebnis wieder gutmachen.
Weil viele Spieler !!!!KURZFRISTIG KRANK!!!! wurden, mussten Zico von
den Altherren und Jan Ole Magdanz aus der A-Jugend aushelfen. Die beiden
haben ihre Sache prima erledigt.

FC Offenbüttel II – SSV Sarzbüttel 1:2 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Marco Völtzke, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Sören Postel, Hagen Meier, Nino Grewe, Marco Sierks
Sturm: Arne Holm, Steffen Sierk
Auswechslung:
40. Minute Henning Peitz für Arne Holm,
46. Minute Thorsten Schütt für Sören Postel,
46 . Minute Florian Neck für Hagen Meier

Ein tolles Spiel in Offenbüttel, das unsere Mannschaft mit 2:1 gewann. Eine geschlossene
Mannschaftsleistung bot unsere Mannschaft in Offenbüttel. Nach dem Sieg gegen Averlak
konnte unsere Mannschaft in Offenbüttel an die gute Leistung anknüpfen. Die Mannschaft
war gut eingestellt und setzte die Anweisungen prima um. Die Abwehr um Sven Torben
hatte die Stürmer von Offenbüttel voll im Griff. Das Mittelfeld, das von Marco Sierks
angeführt wurde, ließ Offenbüttel nicht ins Spiel kommen und unsere Stürmer Arne und
Steffen konnten sich immer wieder durchsetzen. So in der 23. Min., als Arne in den
Strafraum eindrang und gefoult wurde. Den Elfmeter nutzte Sven Torben zum 1:0.
Henning , der für Arne eingewechselt wurde, brachte Ruhe in unser Spiel.
In der 2. Halbzeit konnte man das gute Spiel fortsetzen. Offenbüttel hatte wenige Chancen
zum Ausgleich zu kommen. Nur in der 59. Min. pennte unsere Mannschaft. Tim und
Toddy waren sich nicht einig. Ein Offenbüttler Spieler reagierte schnell und nutzte die
Chance zum 1:1 Ausgleich. Unsere Mannschaft, die nie aufgab, wurde in der 85. Minute
belohnt. Steffen, der ein gutes Spiel machte, konnte den Siegtreffer erzielen.

SSV Sarzbüttel – FC Averlak II 6:0 (2:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Sören Postel, Carsten Eikmeier, Nino Grewe, Marco Völtzke, Marco Sierks
Sturm: Arne Holm, Steffen Sierk
Auswechslung:
46. Min. Thorsten Schütt für Sören Postel,
60 Min. Florian Neck für Arne Holm,
70. Min. Jan Olaf Magdanz für Nino Grewe

6:0 gewonnen gegen den Tabellenletzten ! Die erste Chance hatte in der 2. Minute
Averlak mit einem Pfostenschuss aus 20 Metern. Nach dem Pfostenschuss wurde unsere
Mannschaft wach gerüttelt. In der 10. Minute konnte Arne sich durchsetzen und zum 1:0
einschieben. Marco Völtzke erhöhte in der 24. Minute auf 2:0. Alles lief nach Maß. Was
in Delve nicht klappte, wurde gegen Averlak gut umgesetzt. Averlak wurde früh gestört
und man ließ Averlak nicht ins Spiel kommen.
In der 2. Halbzeit wurde unser Spiel noch besser. Kein Zweikampf wurde verloren
gegeben, jedem Ball wurde nachgesetzt und es wurden gute Chancen heraus gespielt. So
spielten in der 65. Min. nach einem Freistoss von Toddy auf Marco Völtzke Marco und
Steffen toll zusammen. Marco konnte mit einem Flachschuss zum 3:0 einschieben. Didi
schaltete sich als Verteidiger immer mehr mit ein und brachte die Abwehr mit seinem
Einsatz mächtig durcheinander. In der 74. Min. konnte er seinen Einsatz, im
Zusammenspiel mit Marco Völtzke mit dem 4:0 krönen. Auch das Zusammenspiel
zwischen dem alten Hasen Toddy und Marco V. klappte gut. Toddy konnte Marco so in
Szene setzen, dass dieser den Ball in der 81. Min. Didi in den Lauf legte und Didi dann
zum 5:0 erhöhte. Auch Marco Sierks konnte sich in die Torschützenliste einreihen. In der
85. Minute, nach einer Flanke von Jan Ole Magdanz, konnte er das 6:0 Endergebnis
erzielen!

TSV Delve – SSV Sarzbüttel 1:0 (1:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Hagen Meier, Henning Peitz, Marco Völtzke, Sven Torben Siebke,
Carsten Eikmeier
Sturm: Arne Holm, Nino Grewe
Auswechslung:
Johannes Priegnitz für Nino Grewe,
Florian Neck für Arne Holm,
Daniel Eggert für Hagen Meier

0:1 verloren. Schwach gespielt und verdient verloren! Gegen Delve hat die
Mannschaft gezeigt, wie man nicht gegen eine Mannschaft spielt, die sich hinten
reinstellt. Delve hatte nur eine Chance und die führte zum 1:0. Nach einem
langen Einwurf in den Strafraum wurde der Ball per Kopf verlängert und fiel ins
Tor. Es war praktisch ein Spiel auf ein Tor und unsere Mannschaft hat es nicht
verstanden, die Abwehr von Delve zu knacken. Unsere junge Mannschaft spielte
gegen eine gut stehende Abwehr zu umständlich. Unsere offensiven Spieler, vor
allem die Stürmer Arne und Nino, waren völlig abgemeldet. Auch das
Mittelfeld hatte keine Ideen und auch die spielerischen Möglichkeiten waren an
diesem Tag nicht zu erkennen. Unsere Mannschaft tut sich schwer gegen
Mannschaften, die sich hinten reinstellen. Gegen Delve war zu wenig Bewegung
und die läuferische Qualität, die unsere Mannschaft ausmacht, wurde nicht
abgerufen.

SSV Sarzbüttel – TSV Büsum 3:1 (1:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Christoph Ehlers, Tim Jerke, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Sven Torben Siebke, Sören Postel, Hagen Meier, Marco Völtzke, Timo Boysen
Sturm: Arne Holm, Henning Peitz
Auswechselung:
46. Minute Johannes Priegnitz für Sören Postel
65. Minute Nino Grewe für Hagen Meier
70. Minute Dennis Behrens für Arne Holm

Erster Heimsieg! Mit 3:1 wurde Büsum besiegt. Der Sieg wurde teuer bezahlt. Timo, der in der
letzten Spielminute gefoult wurde, brach sich bei dieser Aktion das Schien- und Wadenbein . Nach
dem schwachen Spiel in Hemme wollte sich die Mannschaft von einer anderen Seite zeigen und das
war klasse. Henning hatte auch schon in der 2. Minute die Möglichkeit. Er traf den Ball nicht
richtig. Nach einem Freistoß in der 3. Minute, ausgeführt von Toddy, köpfte ein Büsumer Spieler
den Ball zum 1:0 für unsere Mannschaft ins eigene Tor.Viele Chancen wurden heraus gespielt . So
hatte in der 25. Minute Henning, der von Timo super angespielt wurde, die Möglichkeit zum 2:0.
Dann in der 27. Minute Diddi: Sein Schuss wurde noch abgefälscht. Timo versuchte es in der 30.
Minute mit seinem linken Fuß. Alle Schüsse verfehlten nur knapp das Tor. Büsum hatte in der
ersten Halbzeit nichts entgegenzusetzen.
So wie die erste Halbzeit endete, begann auch die zweite Halbzeit . Nach einem tollen
Zusammenspiel zwischen Tim und Marco wurde Hagen klasse angespielt. Er scheiterte aber am
Büsumer Torwart. Hagen hatte auch in der 60. Minute, nachdem er sich gut durchgesetzt hatte, die
Möglichkeit das Ergebnis zu erhöhen. In der 71. Minute das 1:1. Die Mannschaft war sich wohl zu
sicher und ließ nach einem Freistoß einen Büsumer Spieler unbedrängt einköpfen. Den Ausgleich
steckte die Mannschaft gut weg. Josi hatte in der 73. Minute nach einer Flanke von Nino die
Chance, aber auch er scheiterte am Büsumer Torwart. Dann kamen die Oldi’s zum Zuge. Mit einem
tollen Freistoß in der 82. Minute aus 45 Metern erzielte Toddy das 2:1. Damit nicht genug, Henning
erhöhte in der 84. Minute mit einem Heber zum 3:1 Endstand.

SV Hemme – SSV Sarzbüttel 2:1 (1:0)

Aufstellung :
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Thorsten Schütt, Tim Jerke, Christoph Ehlers
Mittelfeld : Sören Postel, Carsten Eikmeier, Marco Völtzke, Nino Grewe, Timo Boysen
Sturm: Arne Holm, Henning Peitz
Auswechslung:
30. Minute Maxi Schay für Nino Grewe
46. Minute Marco Sierks für Sören Postel
46. Minute Sven Torben Siebke für Arne Holm

Für dieses Spiel findet man keine Worte. Was unsere Mannschaft in Hemme abgeliefert hat, hat
mit Fußball wenig zu tun. 2:1 verloren und dass gegen eine Mannschaft, die im unteren
Tabellendrittel steht. Man muss fast annehmen, dass das Spiel schon vor dem Spiel entschieden
war. Überhaupt kein Einsatz wurde gezeigt! Zuspiele kamen nicht an und vom Aufbauspiel war gar
nichts zu erkennen. Hatte man gegen Neuenkirchen ein tolles Spiel abgeliefert und viel Lob
erhalten, musste die Mannschaft nun gegen Hemme viel Kritik einstecken. Das 1:0 für Hemme war
ein klassischer Konter. Der Rückraum wurde bei eigener Ecke nicht abgedeckt, der Ball wurde
abgewehrt und gleich nach vorn gespielt und nach einer Flanke konnte ein Hemmer Spieler den
Ball in der 33. Minute zum 1:0 für Hemme verwerten.
Marco Völtzke war es, der in der 59. Minute aus dem Gewühl heraus, das 1:1 markierte. Wer nun
glaubte, das Spiel wird besser, hatte sich geirrt. Statt nun nachzusetzen und das Spiel zu
entscheiden, fiel man wieder in den SCHLAGWAGENFUSSBALL!!!! So kam Hemme nach einer
Ecke in der 67. Minute zum 2:1. Keiner fühlte sich für den Ball zuständig und so brauchte ein
Hemmer Spieler den Ball nur noch einzuschieben.
Die Mannschaft muss endlich aufwachen! Die Spiele über Ostern werden nicht leicht. Am
Samstag zu Hause gegen Büsum und am Montag gegen Delve. Wenn man nicht aufpasst, kann
man schnell den Anschluss verpassen und im Niemandsland landen!

SSV Sarzbüttel – Neuenkirchener SC 0:1 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Thorsten Schütt, Maxi Schay, Christoph Ehlers
Mittelfeld: Marco Völtzke, Carsten Eikmeier, Kristian Lenz, Nino Grewe, Timo Boysen
Sturm: Arne Holm, Steffen Sierk
Auswechslung:
21. Minute Hagen Meier für Nino Grewe
46. Minute Dennis Behrens für Kristian Lenz
60. Minute Henning Peitz für Arne Holm

Nach einer langen Pause ging es endlich wieder mit dem Fußball los. Mit Hallentraining und ein
paar Trainingseinheiten draußen, musste man gleich im ersten Spiel gegen den Tabellenführer ran.
Unsere Mannschaft musste schon nach 13. Minuten das 1:0 für Neuenkirchen hinnehmen. Mit
einem Flachschuss, der unhaltbar für Homfie im Tor einschlug. Das Spiel wurde besser und unsere
Mannschaft nahm das Spiel immer mehr in die Hand. Sie spielten sich gute Chancen heraus. Ein
Freistoß von Carsten verfehlte nur knapp das Gehäuse.
Nach der Pause wurde das Spiel auch härter. Gelb gab es für Hagen und Toddy. Timo hatte in der
60. Minute die große Möglichkeit zum Ausgleich, doch der Ball ging am Tor vorbei. In der 77.
Minute erhielt Neuenkirchen einen Elfmeter zugesprochen, den sie 2 x ausführen durften. Beim
ersten Mal wurde der 11-Meter verwandelt, wurde aber vom Schiedsrichter wiederholt. Beim
zweiten Mal ging der Schuss daneben. So blieb es beim 1:0 für Neuenkirchen. Toddy konnte das
Meckern nicht lassen und erhielt die Gelb/Rote Karte. Unsere Mannschaft musste nun die letzten
Minuten mit 10 Mann weiterspielen. Was aber den Spielverlauf nicht veränderte. Unsere
Mannschaft setzte nach und machte mächtig weiter Druck. Auch Eckbälle und Freistöße aus guter
Position wurden nicht genutzt. Nach einer Unbeherrschtheit von Steffen, der einem Ball nachsetzte
und dabei einen Neuenkirchener Spieler foulte, gab ihm der Schiedsrichter die Rote Karte.
Schlimmer hätte das erste Spiel nicht ausgehen können: Niederlage und 2 Spieler vom Platz gestellt!

SSV Sarzbüttel – SG Geest 05 II 2:2 (1:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Sven Torben Siebke
Mittelfeld: Hagen Meier, Nino Grewe, Sören Postel, Maximilian Schay, Marco Völtzke
Sturm: Henning Peitz, Arne Holm
Auswechslung:
60. Minute: Thorsten Schütt für Hagen Meier,
Dennis Behrens für Arne Holm
Johannes Priegnitz ( 4 Bälle ) für Nino Grewe
70. Minute: Marco Sierks für Sven Torben Siebke

2:2 hieß es am Ende. Ein gerechtes Unentschieden. Auch wenn im letzten Heimspiel kein
Sieg heraus kam, war es ein sehr gutes Spiel unserer Mannschaft. Marco machte in der 28.
Minute mit einer scharfen Hereingabe (der Ball wurde noch abgefälscht) das 1:0. Ein
Spiel, das hin und her ging, brachte für beide Mannschaften Chancen. Arne hatte
freistehend zwei Möglichkeiten. Aber auch die SG Geest 05 hatte so ihre Möglichkeiten.
Marco konnte 2 Mal Klasse abwehren.
Auch in der 2. Halbzeit ging es auf einem sehr hohen Niveau weiter. Auch wenn unsere
Mannschaft in der 66. und 67. Minute gepennt hatte. Geest machte aus dem 0:1 ein 2:1 für
ihre Mannschaft. Innerhalb von einer Minute wurde unsere Mannschaft überrascht. Man
ließ sich von Geest zweimal eiskalt ausspielen. Unsere Mannschaft ließ sich auch nach
dem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Die Mannschaft machte weiter Druck und
wurde auch in der 79. Minute mit Marcos Kopfballtor belohnt. Es gab Lob von allen
Seiten für unsere Mannschaft, ob vom Schiedsrichter oder Trainern ( Geest, Tensbüttel)
auch ich war begeistert wie unsere Jungs 90. Minuten lang ein tolles Spiel gezeigt haben.

SSV Sarzbüttel – SSV Helse 0:1 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Thorsten Schütt, Tim Jerke, Christoph Ehlers
Mittelfeld: Sören Postel, Sven Torben Siebke, Hagen Meier, Henning Peitz, Marco Völtzke
Sturm: Arne Holm, Dennis Behrens
Auswechslungen:
58. Minute Maxi Schay für Hagen Meier
65. Minute Nino Grewe für Marco Völtzke
65. Minute Jens Jahnke für Tim Jerke

Im 12. Spiel ist es passiert! 0:1 verloren! Wie in den letzten Heimspielen zuvor konnten
wir uns nicht durchsetzen, obwohl wir das ganze Spiel hindurch die tonangebende
Mannschaft waren. Wir hätten nach 30 Minuten schon 3:0 führen müssen! Es fehlt das
letzte Quäntchen Glück und die Bereitschaft, das Tor unbedingt zu wollen! Durch einen
Fehler von Marco, der statt den Ball ins Aus zu schießen, diesen nach vorne schlagen
wollte und dabei leider den Ball so traf, dass er zu einem Gegenspieler gelangte, lagen wir
dann 0:1 zurück.
In der zweiten Halbzeit versuchten wir alles, um das Ergebnis zu korrigieren. Wir ließen
Helse gar nicht mehr aus ihrer Hälfte. Helse wurde immer wieder unter Druck gesetzt,
aber der entscheidende Pass kam nicht an. So wurde auch die letzte Chance in der 95.
Minute nicht genutzt. Wie zuvor fehlte der letzte Schritt, das Tor unbedingt machen zu
wollen! Diese Niederlage hätte nicht nötig getan, denn wir waren Helse klar überlegen.
Wir haben zwar die wenigsten Tore im Kreis kassiert, aber leider treffen wir das Tor
nicht!

SSV Sarzbüttel – SV Wöhrden 1:1 (1:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Thorsten Schütt, Christoph Ehlers, Marco Völtzke
Mittelfeld: Sören Postel, Hagen Meier, Nino Grewe, Maximilian Schay, Henning Peitz
Sturm: Arne Holm, Christian Lenz
Auswechslung:
35. Minute Dennis Behrens für Nino Grewe
35. Minute Johannes Prignitz für Maximilian Schay
55. Minute Jens Jahnke für Marco Völtzke

Das Auswärtsspiel gegen Wöhrden wurde nach Sarzbüttel verlegt und weil wir noch
kein Heimspiel gewonnen haben, ging auch dieses Spiel 1:1 aus. Vielleicht liegt ein
Fluch über dem Sportgelände von Sarzbüttel! Sechs Heimspiele – kein Spiel davon
verloren, aber auch kein Spiel gewonnen. Auch die Torausbeute ist mangelhaft. Wir
haben wenig Tore kassiert, aber zu wenig Tore erzielt. Gegen Wöhrden musste man
wieder einem frühen Gegentor hinterher laufen. In der 14. Minute ging Wöhrden
nach einem Freistoß, der per Kopf verwandelt wurde, mit 1:0 in Führung. Ein
schlechtes Spiel unserer Mannschaft in der ersten Halbzeit. Kurz vor der
Halbzeitpause in der 44. Minute konnte Arne den Ball unter Kontrolle bringen und
zum 1:1 einschieben. Im zweiten Durchgang hatte sich die Mannschaft mehr
vorgenommen. Wir waren überlegen, aber Wöhrden kam gelegentlich gefährlich vors
Tor. Der Wille und die Kampfbereitschaft waren da, aber im taktischen und
spielerischen müssen wir noch viel arbeiten, damit es wieder klappt mit den 3
Punkten zu Hause.

SSV Sarzbüttel – FC Offenbüttel II 1:1 (1:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Maximilian Schay, Christoph Ehlers, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Sören Postel, Hagen Meier, Marco Völtzke, Henning Peitz
Sturm: Arne Holm, Nino Grewe
Auswechslung:
46. Minute Sven Torben Siebke für Marco Völtzke
46. Dennis Behrens für Henning Peitz
46. Steffen Sierk für Nino Grewe
75. Minute Jens Jahnke für Arne Holm

Wieder reichte es nicht zu einem Heimsieg! 1:1 hieß es am Ende gegen den
Tabellenzweiten aus Offenbüttel. Unsere Mannschaft musste schon früh einem Rückstand
hinterher laufen. In der 4. Minute ging Offenbüttel mit 1:0 in Führung. Die Devise lautete
eigentlich: kein frühes Gegentor kassieren. In der 4. Minute war Homfie nach einer Ecke
nicht konzentriert genug und konnte den Ball nicht festhalten. Ein Offenbüttler Spieler
war zur Stelle und konnte den Ball einschieben. Die Mannschaft konnte den Rückstand in
der 10. Minute durch Arne ausgleichen. Auch hier konnte der Torwart den Ball nicht unter
Kontrolle bringen. Arne, der nachsetzte und so den Ball erkämpfte, konnte zum Ausgleich
einschieben. Beide Mannschaften verstanden es nicht aus ihren Möglichkeiten Profit zu
schlagen. In der zweiten Halbzeit ging unsere Mannschaft sehr konzentriert ins Spiel und
ließ Offenbüttel wenig Spielraum zu. Mit der Einwechslung von Sven Torben nach seiner
langen Verletzung sowie Dennis und Steffen bekam die junge Mannschaft noch mal
Schwung und konnte sich einige Chancen heraus spielen. In der 80. Minute hatte Hagen
mit einem Lattenschuss aus 16. Metern die Chance zur Führung. Alles in allem ging die
Punkteteilung aber in Ordnung.

FC Averlak II – SSV Sarzbüttel 0:1 (0:0)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Sören Postel, Tobias Stelter, Henning Peitz, Marco Völtzke
Sturm: Steffen Sierk, Arne Holm
Auswechslung:
40. Minute Hagen Meier für Tobias
46. Minute Nino Grewe für Henning
50. Minute Björn Emrich für Tim
70 Minute Jens Jahnke für Arne

1:0 Auswärtssieg gegen Averlak! Nur ein Tor gegen den Tabellenletzten. Klare
Überlegenheit für unsere Mannschaft. Im Mittelfeld wurde gut mitgespielt und so wurde
unsere Abwehr entlastet und ließen keine Möglichkeiten für Averlak zu. Das einzige
Manko was unsere junge Mannschaft hat, ist der Sturm. Gute Chancen werden heraus
gespielt, aber vor dem Tor versagen die Nerven. Unsere Abwehrspieler schalteten sich
immer wieder ins Aufbauspiel mit ein. Tim und Didi machten mächtig Druck und
brachten die Averlaker Abwehr durcheinander. Auch Carsten, Sören und Marco spielten
gut zusammen und konnten Arne und Steffen gut in Szene setzen. Die Verletzung von
Tobi (Kreuzbandriss) brachte die Mannschaft eine zeitlang aus dem Rythmus. Dem 1:0 in
der 55. Minute ging eine Ecke voraus. Eine Flanke von Hagen in den Strafraum konnte
Steffen zum Siegtreffer nutzen.
An dieser Stelle wünschen wir Tobi gute Besserung!!!

SSV Sarzbüttel – SV Hemme 1:1 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tobias Stelter, Christoph Ehlers, Maximilian Schay
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Sören Postel, Marco Völtzke, Hagen Meier, Henning Peitz
Sturm: Arne Holm, Nino Grewe
Auswechslung:
46. Minute Tim Jerke für Tobias Stelter
Johannes Priegnitz für Hagen Meier
Thorsten Schütt für Nino Grewe
70. Minute Christoph Burde für Arne Holm

Auswärts TOP und zu Hause ein FLOP ! 1:1 stand es am Ende. Mit viel Mühe und mehr
Krampf als Kampf, holte man gegen Hemme einen Punkt. Das wir uns zu Hause so schwer tun
ist ungewöhnlich. Unsere Mannschaft konnte noch keinen Heimsieg holen. Ohne Thorsten
Schütt (wollte pausieren und den jungen Spielern eine Chance geben) ging man ins Spiel.
Hemme stand gut in der Abwehr und auch ihr Spiel nach vorne war sehr effektiv. Unsere
Mannschaft fand in der 1. Halbzeit nicht so richtig ins Spiel. Viele Abspielfehler und keine
Ordnung im Spiel nach vorne (ohne die älteren Spieler geht es noch nicht ). Die jungen Spieler
brauchen noch die Führung von Spielern wie Toddy und Henning. Das 1 : 0 für Hemme in der
17. Minute war so ein Tor, das normal nicht fallen darf. Ballverlust im Mittelfeld und
Stellungsfehler in der Abwehr. Hemme nutzte das eiskalt aus. In der 2. Halbzeit , mit der
Einwechslung von gleich 3 Spielern, bekam die Mannschaft durch Tim und Toddy in der
Abwehr mehr Sicherheit und durch Josi im Mittelfeld mehr Druck auf das gegnerische Tor.
Unser Spiel wurde besser und druckvoller. Zweikämpfe wurden nun gewonnen und nach einer
Flanke von Marco konnte Sören zum 1 : 1 in der 59. Minute ausgleichen. Viele Chancen
wurden noch heraus gespielt aber der Siegtreffer wollte nicht fallen.

Neuenkirchener SC – SSV Sarzbüttel 1:2 (0:2)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tobias Stelter, Christoph Ehlers, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Sören Postel, Hagen Meier, Marco Völtzke, Maximilian Schay
Sturm: Arne Holm, Nino Grewe
Auswechslung:
55. Minute Dennis Behrens für Arne Holm
65. Minute Herms Peter Sievers für Maxi Schay
80 Minute Michael Wein für Nino Grewe

2:1 gewonnen und das gegen den Tabellenführer Neuenkirchen. Ein nachträgliches
Geburtstagsgeschenk für den Trainer! Tolle Leistung unserer jungen Mannschaft, die
in diesem Spiel über sich hinaus gewachsen ist. In der 1. Halbzeit wurde richtig
Fußball gespielt. Der Ball wurde schnell nach vorne gespielt, so dass unsere Stürmer
ein tolles Spiele machten, allen voran Arne (ein super Spiel). Er hatte auch die erste
Chance. In der 15. Minute knallte er den Ball an die Latte. Aber in der 23. Minute

schob er dann den Ball zum 1:0 am Torwart vorbei. Nach einer guten Vorarbeit von
Carsten Eikmeier konnte Maxi in der 30 Minute auf 2:0 erhöhen. Bis zur Halbzeit
ließ unsere Mannschaft keine Chance der Gegner zu. So ging man mit einer 2:0
Führung in die Pause. Neuenkirchen kam wie ausgewechselt aus der Kabine und
machte von Beginn an mächtig Druck. Unsere Mannschaft, die in der defensive
hervorragend gearbeitet hat, ließ nur wenige Chancen zu. Denn nicht umsonst haben
wir bisher nur 4 Gegentore kassiert. Aber in der 78. Minute war auch unsere Abwehr
machtlos und Neuenkirchen konnte zum 1:2 verkürzen. Die Gelb-Rote Karte für
Marco Völtzke machte es uns nicht leichter, das 2:1 zu halten. Mit einer tollen
kämpferischen Leistung gelang es unserer Mannschaft das 2:1 zu verteidigen und
somit den Sieg in Neuenkirchen zu sichern.

SSV Sarzbüttel – TSV Friedrichskoog II 2:2 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Thorsten Schütt, Tim Jerke, Sören Postel
Mittelfeld: Hagen Meier, Henning Peitz, Tobias Stelter, Nino Grewe , Marco Völtzke
Sturm: Dennis Behrens , Arne Holm
Auswechslung:
46. Minute Björn Emrich für Hagen Meier
46. Minute Herms P. Sievers für Nino Grewe

Mit einem blauen Auge davon gekommen ! 2:2 hieß es am Ende. Ohne Didi, Steffen,
Weini, Carsten und Maxi konnte man nicht an die guten Leistungen der vergangenen
Spiele anknüpfen. Friedrichskoog erwischte uns eiskalt schon in der 8. Minute durch
einen schnell heraus gespielten Konter. Die vor dem Spiel gelobt Defensive verlor
Zweikämpfe und im Aufbauspiel kamen die Zuspiele nicht an. Auch unser Mittelfeld war
so weit weg von ihren Gegenspielern, dass Friedrichskoog immer wieder ihre Konter
ansetzen konnte. Vorne im Angriffspiel wurden beste Möglichkeiten nicht genutzt. Uns
fehlt ein Stürmer, der auch aus dem Nichts ein Tor machen kann. In der 51. Minute
klingelte es wieder bei uns im Tor. Wieder war es ein Konter, wobei unsere Abwehr
nicht gut aussah. Friedrichskoog erzielte das 2:0. Nach dem 0:2 erwachte unsere
Mannschaft! Einen Elfmeter in der 53. Minute konnte Marco Völtzke sicher verwandeln
und auf 1:2 verkürzen. Das Spiel lief nun besser, auch weil Herms das Spiel mit
ankurbelte. Unsere Mannschaft kam nun gefährlicher vor das Tor von Friedrichskoog.
Doch Friedrichskoog blieb weiter gefährlich und hätte bei besserer Chancenverwertung
ihrer Konter mit 3:1 wenn nicht sogar mit 4:1 führen können. So hielt Marco Völtzke in
der 82. Minute aus 30 Metern einfach mal drauf. Der Ball flog unhaltbar ins lange obere
Eck und es stand 2:2, was auch gleichzeitig der Endstand war.

SV Farnewinkel/Nindorf – SSV Sarzbüttel 0:0

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Thorsten Schütt, Tim Jerke, Christoph Ehlers
Mittelfeld: Sören Postel, Tobias Stelter, Hagen Meier, Nino Grewe, Marco Völtzke
Sturm: Dennis Behrens, Arne Holm
Auswechslung:
40. Minute Steffen Sierk für Nino Grewe
46. Minute Michael Wein für Sören Postel
80. Minute Jens Jahnke für Arne Holm

0:0 hieß es am Ende. Dank unserer guten Defensive und dem starken Stellungsspiel von
Toddy und einer super Parade von Homfie, war das 0:0 gerecht. Unser Spiel nach vorne
reicht nicht, um einen Gegner zu gefährden. Farnewinkel wollte gegen uns ein gutes Spiel
machen, aber unsere Mannschaft ließ es nicht zu. Ihre Offensiv-Spieler wurden von
Sören, Tobi, Didi und Tim komplett zugedeckt. Wenn nur unsere offensiven Spieler mal
treffen würden! Ungenaue Abspiele sowie schlechte Ballannahme machen es unmöglich
einen Gegner so unter Druck zu setzen, dass etwas Positives herausspringt. Gute Ansätze
sind da, aber nur bis zum Strafraum. Im Abschluss versagen wir dann kläglich. Zum
Schluss wurde es noch einmal richtig spannend. In der 80. Minute hatte ein Farnewinkler
Spieler durch einen Stellungsfehler unserer Abwehr freie Bahn zum Tor. Doch mit einer
Weltklasse-Parade konnte Homfie diese Situation entschärfen. In der 90. Minute gab es
einen Elfmeter für uns. Voraus ging ein Foul an Marco Völtzke. Da Toddy und Marco
nicht schießen wollten, nahm Steffen Sierk den Ball. Doch der Farnewinkler Torhüter
konnte den Ball halten. Einen Elfmeter zu verwandeln ist nicht einfach und jeder hätte
diesen Elfmeter verschießen können!

SSV Sarzbüttel – TSV Delve 0:0

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Tim Jerke, Christoph Ehlers, Thorsten Schütt
Mittelfeld: Tobias Stelter, Henning Peitz, Maximilian Schay, Nino Grewe,
Marco Völtzke
Sturm: Dennis Behrens, Hagen Meier
Auswechslung:
Arne Holm für Dennis Behrens in der 46. Minute
Michael Wein für Henning Peitz in der 70. Minute

Ein 0:0 gegen Delve. Mit diesem Punkt waren beide Mannschaften zufrieden. Chancen
auf beiden Seiten waren Mangelware. In der letzten Saison haben wir beide Spiele gegen
Delve verloren, obwohl wir in beiden Spielen die bessere Mannschaft waren. Unsere
Mannschaft verdient absoluten Respekt. Sie kämpft um jeden Ball und war auch Delve
kämpferisch klar überlegen. Die Trainingsbeteiligung ist derzeit stabil. Es sind zwischen
10 und 12 Spieler beim Training. Nur der Abschluss lässt zu wünschen übrig. Man kann
keinem Spieler, ob im offensiven oder im defensiven Bereich einen Vorwurf machen.
Dafür sind die Spieler noch zu jung und zu unerfahren. Es gibt noch viel zu tun. Vor
allem im technischen Bereich. Die Mannschaft braucht noch Zeit. In der zweiten
Halbzeit war unsere Mannschaft Delve auch konditionell überlegen. Mit Marco
Homfeldt im Tor haben wir einen super Torwart, der mit tollen Paraden sein Tor sauber
hielt.

TSV Büsum – SSV Sarzbüttel 0:2 (0:1)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Thorsten Schütt, Tim Jerke, Christoph Ehlers
Mittelfeld: Carsten Eikmeier, Sören Postel, Tobias Stelter, Marco Völtzke, Henning Peitz
Sturm: Arne Holm, Nino Grewe
Auswechslung:
46. Minute Michael Wein für Tobias Stelter, Maximilian Schay für Nino Grewe
80. Minute Christoph Burde ( 3 Bälle ) für Arne Holm

Der Match-Winner in Büsum hieß Henning Peitz! Mit seinen beiden Treffern in der 45.
Minute und in der 61. Minute schoss er uns zum 2:0 Sieg in Büsum. Eine Büsumer
Mannschaft mit sehr vielen älteren und erfahrenen Spielern setzte unsere Mannschaft in
den ersten 20 Minuten mächtig unter Druck. Unsere Mannschaft machte keinen Fehler
und ließ kein Gegentor zu, zumal Sören mit seinem Kopfball die Chance hatte, unsere
Mannschaft früh (in der 7. Minute) in Führung zu bringen. Nach den 20 Minuten spielte
unsere junge Mannschaft frei auf. Hennings Freistoßtor in der 45. Minute war der
Verdienst für die gute Leistung in der ersten Halbzeit. Spielerisch war Büsum besser, aber
kämpferisch und läuferisch waren wir überlegen. Als dann aus dem Gewühl heraus
Henning auch noch das 2:0 erzielte, war das Spiel entschieden. Auch wenn Büsum noch
einmal offensiver spielte, sie konnten keine ernsthaften Chancen heraus spielen.

SSV Sarzbüttel – SSV Hennstedt II 1:1 (0:1)

Alles in allem leistungsgerecht 1:1 unentschieden endete die Partie
zwischen den beiden SSV-Teams aus Sarzbüttel und Hennstedt. Das Spiel
begann mit einiger Verzögerung, da der angesetzte Schiedsrichter nicht
erschienen war. Glücklicherweise war unser Schiedsrichter Martin Voß
auf dem Sportplatz, der sich bereit erklärte die Partie zu leiten. An dieser
Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an Martin, der die Partie wie
gewohnt sehr gut leitete. Das Spiel selbst startete sehr temporeich und
beide Mannschaften versuchten zum Torerfolg zu kommen, doch waren
die beiden Abwehrreihen an diesem Tage sehr konzentriert, so dass der
finale Pass meist nicht ankam und von den Abwehrreihen unterbunden
wurde. Das Spiel ging zwar munter hin und her, doch klare Möglichkeiten
blieben Mangelware. Auch unser SSV versuchte immer wieder schnell zu
spielen, doch leider kam es dabei immer wieder zu unnötigen
Ballverlusten. Hier gilt es sicherlich in den nächsten Wochen dran zu
arbeiten, denn wenn man hier noch sicherer und abgeklärter wird, wird
man sich noch viel mehr Chancen erarbeiten. So kam es auch, dass die mit
einigen Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkte Mannschaft aus
Hennstedt kurz vor dem Seitenwechsel in Führung ging. Unser SSV war
im Angriff, doch ein Ballverlust von Tobias, der ansonsten ein super Spiel
machte und den Hennstedter Spielmacher Torge Frech praktisch ganz aus
dem Spiel nahm, leitete den Konter ein, den Florian Paulsen in der
45.Minute zum 0:1 abschloss.
In der Halbzeitpause mussten dann Dennis und Sören aus dem Spiel, da
sie noch zur Arbeit mussten. Hier wirkte sich der spätere Anpfiff nicht
gerade positiv für unseren SSV aus, denn sonst hätten die Beiden noch
eine gewisse Zeit in der 2.Halbzeit mitspielen können. Trotzdem drängte
unser SSV in den zweiten 45 Minuten dann auf den Ausgleich. Das Spiel
wurde druckvoller und es ergaben sich jetzt immer mehr Torchancen. So
war es dann Marco Völtzke vorbehalten nach einer schönen Kombination
über die rechte Seite in der 58. Minute das 1:1 zu erzielen. Marco setzte
sich energisch durch und war vor dem Abwehrspieler am Ball um diesen
im gegnerischen Tor zu versenken. In der Folgezeit hatten beide
Mannschaften noch Torchancen, die aber ungenutzt blieben.

Folgende Mannschaft erreichte den verdienten Punktgewinn:
Marco Homfeldt – Thorsten Schütt- Sören Postel (ab 45. Min: Christoph
Ehlers) – Tim Jerke – Carsten Eikmeier – Tobias Stelter – Henning Peitz (ab
45. Min: Christoph Burde) – Hagen Meier (ab 22. Min: Nino Grewe) – Marco
Völtzke (ab 58. Min: Henning Peitz) – Dennis Behrens (ab 45. Min: Arne
Holm) – Steffen Sierk (ab 80. Min: Marco Völtzke; ab 85. Min: Steffen Sierk)
Aufgrund der Wechselrichtlinien konnte Florian Neck leider nicht eingesetzt
werden.

Fazit: In einem guten C-Klassen-Spiel verkaufte sich unsere junge
Mannschaft gegen einen starken Gegner sehr gut. Man sieht, dass in
der Truppe eine Menge Potential steckt. Natürlich kann noch nicht
gleich alles klappen, aber die Mannschaft ist aufgrund des jungen
Durchschnittalters sicherlich noch lernfähig. So gilt es in erster Linie
darum die Ballsicherheit mit der damit verbundenen Passgenauigkeit
und das taktische Verhalten, auch im Spiel ohne Ball zu verbessern.
Wenn man dann weiter mit dem gezeigten Einsatz an die Sache
herangeht, werden sicherlich noch einige Siege folgen.

TSV Linden – SSV Sarzbüttel 0:2 (0:2)

Aufstellung:
Tor: Marco Homfeldt
Abwehr: Thorsten Schütt, Tim Jerke, Michael Wein
Mittelfeld: Maximilian Schay, Sören Postel, Tobias Stelter, Nino Grewe, Marco Völtzke
Sturm: Henning Peitz, Steffen Sierk
Auswechslung:
60. Minute Dennis Behrens für Nino Grewe
75. Minute Arne Holm für Henning Peitz

Jan Ole Magdanz nicht gespielt, Christoph Ehlers nicht gekommen
Mit dem jüngsten Kader aller Zeiten hat unsere Mannschaft verdient mit 2:0 in Linden
gewonnen. Mit 10 Spielern, die gerade mal 19 Jahre alt sind und Jan Olaf Magdanz
(gerade mal 18 Jahre) sowie mit den etwas älteren und erfahrenen Spielern wie Henning,
Toddy und Weini trat man in Linden an. Eine tolle kämpferische Leistung wurde
abgerufen. Die Mannschaft ging in der 7. Minute durch Steffen Sierk nach einem Zuspiel
von Marco Völtzke in Führung. Weitere gute Chancen hatten Henning und Marco, um das
Ergebnis zu verbessern. Linden hatte wenig dagegen zu setzen und wenn sie vor unser Tor
kamen, war unser Torwart zur Stelle, der eine ganz sichere Partie abgeliefert hat. Das
Torwarttraining mit Sven Claußen zahlt sich aus! In der 40. Minute holte Henning den
Hammer raus. Aus ca. 30 Metern haute er den Ball aufs Tor. Unhaltbar schlug der Ball
unten links zum 2:0 ein.
Auch in der 2. Halbzeit, in der man annehmen musste, das Linden offensiver spielen
würde, hielt unsere Mannschaft gut dagegen. Unsere Mannschaft hat nie aufgegeben und
hatte bis zum Schluss das Spiel im Griff.